Ausgabe 
13.11.1933 Erstes Blatt
 
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Das Ergebnis in den Wahlkreisen

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Ungewöhnliche Wahlbeteiligung der Ausländsdeutschen.

Die Stadt Zoppot stand diesmal im Mittel­punkt der Reichstagswahlen im Danziger Ge­bt et da zum erstenmal Gelegenheit geboten war.

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Volk und Führer sind eins.

Deutschland ist nationalsozialistisch. Vie einige Nation wieder ein außenpolitischer Machtfaktor.

sahnen und schwarz-weiß-rate wehen von allen Dächern und fast aus jedem Fenster. Gan; besonder» uark war der Fahnenschmuck in den zumeist von Arbeitern bewohnten Stadtvierteln. Selbst in de, hintersten Höfen wehten di, Fähnchen zum Fenster hinaus. Kregsbelchadigte und kranke Personen wur­den von Wagen der Wahllfilfe zum Wahllokal ge­bracht Während der «irchzeit trat eine vor. übergehende Abnahme de» Zudranges zur Wahl- urne ein.

Än größter Ruhe und Ordnung wickelt sich das Dahlgefchöft ab. Die Polizei, die in frühe- ren Jahren dis 72 Stunden in höchster Alarm- bereiffcbaft war. ist kaum zu sehen. Ein besonderer Polizeischutz der Wahllokale ist nirgends nötig. 5 el? e rJ * Zwischenfälle Haden sich in der locht und am Vormittag diese» schicksalhaften Wahl- 'Ostes ereignet. Am Rachmittag vertiefte sich der Cmbnid daß die Wahlbeteiligung eine außer- ordentlich starke ist. In allen Gegenden Berlin» drangten sich die Dählermassen vor den A bst.m mu ngs lokalen. Bereitwillig ließ man Schwerkriegsbeschädigten und Leidenden

97uO-5Tanfl- ?n Tnanden Lokalen mußte die Zahl der Abstimmzellen vermehrt werden. Kolonnenweise fuhren Kraftwagen durch die Stadt, die aus ihrem Verdeck em großes3a" angebracht hatten Immer n2an feststellen. daß Ruhe. Disziplin und Rücksichtnahme auf den Volksgenossen da» staates°^nd^ ^Ennzeichen des heutigen Ordnungs- Oer Kanzler wählte in GiemenSstadt.

Berlin, 12. Jloo. (IU.) Raum eine halbe Sfunbe noch Beendigung des Wahlakte» sammelte sich auf dem Wilhelmsplah im Begierung»viertel vor der neuen Beichskanzlei eine Immer stärker werdende Menschenmenge an, die im Sprechchor türmisch den Führer zu sehen verlangte. Trotz der abendsichen Kühle harrte die Menge in reubiget Erwartung aus, bi» der Führer bem Drängen nachgab unb sich mehrere Male am Fen st er zeigte. Lang anhaltende Heilrufe be­grüßten den Kanzler, der heute eine entscheidende flacht geschlagen hat. Die wilhelmstraße. die sonst an Sonntagabenden wie ausqeftarben daliegt, bot ein freudig bewegtes Bild. Die Berliner Beuölfe- , rang läßt es sich nicht nehmen, dem Führer per­sönlich zu danken. Der Kanzler Hal übrigen» seiner Wahlpflicht im Kasino von Siemen» ft adt genügt, also an der gleichen Stätte, wo er am Freitagmittag in einer einzigartigen Kundgebung den letzten Appell an da» gesamte deutsche Volk richtete.

Ser Wahltag in der ReichshanWadt.

Re.ch-immster Goebbels wählt als erster. - Stürmische Huldigungen für den Reichspräsidenten.

artige Unterstützung in seiner Inneren wie aus­wärtigen Politik erhalten wie Hitler. Die eindruck- vollste Tatsache bei den Dahlen ist, daß die 12 Millionen Deutsche, die am 5. März für d e n Sozialismus ober Kommunismus

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Berlin, 12. R°°. (TU.) Der Tag der Reich-, togswahl unb der Volksabstimmung zeigt schon in seinem äußeren Bilb bic gewaltige Veränderung, die seit dem 30. Januar in Deutschland vor sich gegangen ist. Aus dem in zahlreiche Parteien zerrissenen Volk ist ein in sich geichlossenes von einem Willen beseel­tes einiges Deutschland geworben. In den Straßen stehl man nicht wie in früheren Jahren uorzuge unb Debattierklubs, auch keine Ueberjall kommandos. Es herrscht im Gegenteil fonntäg* *1 d> cr. F « iertagsstimmung. Aber bic Sira- feen sind durchflutet von Menschenmassen, die von dem einen Willen beseelt sind, bei der Wahlurne ihre Stimme dem Führer zu geben und ihm durch ihr dem schweren Kampf für Deutschlands Ehre und Gleichberechtigung zu Helsen.

In der Reichshauplstadt setzte das Wahlgeschäft mi dem Schlage 9 Uhr in einem bisher noch nicht gekannten Umfange ein. In der ersten Wahl- stunde bereits standen die Wählermassen Schlange vor den Wahllokalen. Schon vor 9 Uhr erschien Rcichvminister Dr. Goebbels in dem Minister, wahllokal, GaststätteFürst Bismarck" Im Haufe Iagerstraße 5. Hier hatte sich feit 8 Uhr ein- große Menschenmenge angesammclt. die den Minister mit stürmischen Heilrufen begrüßte.

Punkt 9 Uhr gab Dr. (Boebbele al» erster W ä feier feime Stimme ab. wenige winuten st'oter erschien Beich»präfibenk o. Hinden­burg mit Staatssekretär Dr. Bl elfener im glei­chen CofaL Dem Reichspräsidenten wurden bei fei­nem Erscheinen vor dem Wahllokal gleichfalls b e - geisterte Kundgebungen dargebracht, vor seinem Eintritt begrüßte et noch eine Reifee von

Bon den in Est 1 anb wohnhaften Reichsdeut­schen, deren Zahl etwa 700 beträgt, haben etwa 323 Ihrer Wahlpflicht genügt, und zwar auf dem DampferD a n z i g", der zu diesem Zweck in bic neutrale Zone des Finnischen Meerbusens hin- ousgesahren war. Die Wahl bauerte mehrere Stun­den, da hoher Seegang herrschte. Ihrer Wahlpflicht haben auf bem Dampfer u. a. bic deutschen Ge sandten in Reval unb Riga genügt.

3n Lörrach traf kurz nach Mittag der Extra- tzug mit den aus Genf, Lausanne, Bern, Luzern unb Basel mitgekommenen über taufenb Deutschen ein, von ber Spalier

w'sie seiner territorialen Klauseln sterben werden Wenn man Deutschland in Ruhe lasse und wenn man vor allem so klug sei, mit Deutschland unmittelbar z u verhandeln, bann werde 'n Europa der Friede wiederkehren. Frankreich sei infolge ber Auswirkungen eines 50jährigen Re- girnes der parlamentarischen unb freimaurerischen Republik nicht mehr allein imstande gewesen, die Deutschen zu besiegen. Frankreich sei auch nicht mehr allein imstande gewesen, die Durchführung der Frie- densoerträge zu erzwingen. Wenn Frankreich sich nicht nach bem Beispiel Deutschlands von dem parlamentarischen Regime zu be- freien verstehe, bann werde Frankreich noch manche andere bittere Erfahrung machen.

Das Echo in England.

Ncbcrraschunq über den großen Lieg der Reichstagswahl.

London, 13. Roo. (WTB -Funkspruch) Die Nachricht von bem ungeheueren, die Erwartungen bei weitem noch übertreffenden Größe des Stege» des Reichskanzlers bei ber gestrigen Abstimmung ist hier zu fpat eingetroffen, um der Presse rebak- vonelle Heufeerangen zu ermöglichen, vorläufig liegen die meist sehr ausführlichen Berichte her ie Deutschland lebenden Korrespondenten vor. In einer Berliner Reutermeldung heißt es: Kaum ! e m a l s hat der Führer einer Ration eine ber-

Schwerkriegsbeschädigten, die sich teil­weise in ihren Bollstühlen hatten herfahren lassen. Lme Schar kleiner Kinder überreichte dem Beich,- präsidenten einen Blumenstrauß: sie waren voller Freude, als sich der Beichspräsidenl kurze Zeit mit ihnen unterhielt. Dann schritt der erste Bürger des Deutschen Reiches zur Stimmabgabe. Der Wahlvorsteher und die Beisitzer nahmen stehend den Wahiumschiag des Belchspräsidenten entgegen, der in der Wahlliste unter der Bummer 982 geführt wurde. Mit einem klaren markigen(Buten mor­gen verabschiedete sich ber Generaifeidmarschall oom TDafeloorflanb und den Anwesenden, «i» er auf die Straße trat, begrüßten ihn wieder die fieil- rafe der Menge, die anfelellen, bi» er den Blicken der Menge entschwunden war.

Die Reichsminister o. N e u r a t h und Dr. G ü r t- ncr folgten in kurzen Abstanden Etwas später Vizekanzler von P a p e n. Zahlreiche Photo­graphen und Filmoperateurc hatten sich vor dem Lokal aufgebaut. Der Rundfunk hatte eine besondere Reportage eingerichtet. Viele hundert Stimmschei- ne wurden in diesem Ministerwahllokal von Leu- ten abgegben, die die Gelegenheit benutzten, auf diese Weise den Reichspräsidenten und die Minister sehen zu können. Ein Teil der Minister, darunter Rcichsverkchrsminister Eltz von Rübenach und der preufe. Iustizminister Ä e r rlwählten in der Tau- benftrafee. Auch hier sah man größere Menschen- mengen. In der Wilhelmstraße stand die Menge von der Reichskanzlei bi» zum Reichspräsidenten- siolais stundenlang, um den Reichspräsidenten und den Reichskanzler zu sehen. Mit dem Fortschreiten

f dem Seebien ft bampfer"fjanfe- das Wahlrecht auszuüben. Die

Hansestadt Danzig" machte am Sonntag alle zwei Stunden insgesamt sechs Fahrten auf die Ostsee hinaus, wo außerhalb ber Dr e I m e i l c n - 30 ne gewählt wurde. Auf diesen Fahrten ge- nügten mehrere tausend Reichsdeutsche ihrer Wahl- pflicht. Die übrigen Reichsdeutschen fuhren mit dem Zug nach Ma rienburg, um dort ihrer Wahl-

3U genügen. Die Stadt Danzig prangte aus Anlafe der reichsdeutschen Wahlen in festlich.-m Flaggenschmuck.

bildenden Bevölkerung mit Hellrufen begrüßt. In einem besonders für die Ausländsdeutschen einge­richteten Wahllokal wurde gruppenweise der Wahl- akt vollzogen. Anschließend daran fand in der Lörracher Festhalle ein Heimatabend statt. Das Weiche freudig bewegte Bild bot die Stadt Walds- Hut, wo mit zwei Extrazügen die in Zürich, ?.o oo 5 - G la rus, Schaffhausen usw. lebenden Deutschen eingetroffen waren.

Aus Holland trafen viele Ausländsdeutsche in den deutschen Grenzorten ein, um dort ihrer vater ländischen Pflicht zu genügen. So trafen i n

°°" (Westfalen) gegen 17 Uhr elwkt 900 auslandsdeutsche Wähler u. a. aus Rotterdam unb Amsterdam ein. Das RSKK. holte einen Teil °?n ihnen an der Grenze ab. In dem ostfriesischen Grcnzstadtchen Bunde wählten bis 15.30 Uhr nachmittags 69 Ausländsdeutsche aus der hottün- w schen Provinz Groningen, in Nordhorn (Graf- schäft Benthen) etwa 20.

DieWahlreise" der Deutschen Mittel- Italiens nach dem Hafen Eivitaoecchio wurde im Zeichen völkischer Verbundenheit und frohen Mutes zu einem großen Erfolg. Fast in der doppelten Anzahl als erwartet worden war, bestie- zen die Romdcutschen den langen Sonderzug nach 'em Norden. Mit 820 Personen, d. h. mit osl der Zahl, auf die man die deutsche Kolonie chatzt, durfte R o m in der Wahlbeteiligung der Hei- mat kaum nachstehen. Sehr stark war auch die Be­teiligung der geistlichen Kollegien. Aus Fl o re nz unb Livorno waren in langer Nacht- fahrt 60 Deutsche unter Führung von Konsul Stil- ler, der deutsche Gesandte in Tirana (Albanien) so- gar mit dem Flugzeug über die Adria gekommen. Die Wahlhandlung an Bord des Hapag- d a m p f e rs D uisbur g", der infolge schwerer Sturme mit Jßcrfpätung erst am Sonntagmorgen 10 ^nb igr Ufer ' D°U|3°9 reibungslos zwischen

eine einheitliche Größe darstellt, unb daß man die Existenz Deutschlands nunmehr auch in die politische Rechnung als eine feststehende Kraft einsetzen muß. Die große Einigkeit wird dem Fich- rer ber Nation auch die verstärkte Möglichkeit geben, die Rechte Deutschlands mit ber glei« djen Unbeirrbar feit roie früher ober mit einem nunmehr nicht mehr zu beftreitenben Hinweis auf den Willen ber Nation | e l b ft zu vertreten. So beginnt da» neue Ringen um jene Parole, zu der sich das neue Deutschland bekannt hat: Ehre unb Gleichberechtigung, Arbeit und Brot, Friede und Freiheit.

-.D A Z." schreibt zum Wahlergebnis: Der einmütige Wille einer Nation, wie er gestern so herrhä) zutage getreten ist, ist hu Ballspiel ber Außenpolitik ein Machtfaktor von außer- ordentlicher Bedeutung. Schon die nächste Zukunft toiit das zeigen. Deutschland hot UÄd?? Einparteiensystem bekannt, Dratfdjlanb eft nationalsozialistisch, das ist auf dem (Se-biete ber Innenpolitik ber umwälzende Tatde- ftanb. Ein Hauptziel feines Lebens hat Hitler heute ^reicht: Um fein Banner steht die Nation geschart, und wenn er sich vorgenommen hatte, vor allem die deutschen Arbeiter wieder zur Nation tu. ruchzusühren, so ist diese historische Tat, die bisher als eine Unmöglichkeit und Utopie erschien, heute

' ^kl < chkeit geworden. Wir beglückwünschen den Führer und seine Mitarbeiter zu diesem einzig- artigen Siege in der Gewißheit, daß die Regierung Hitler ihn nach außen hin in staatsmännischer Füfe. rang auswerten wird.

Berlin, 13. Noo. (WTB. Funkspruch.)Hit- Let l ft 2)mU l,Wanb!" lo hat Alfred Rosen­berg imVölkischen Beobachter" bas Er­dems bes 12. November zusammengefaßt. Was ich am 12. November in Deutschland ereignet hat, sieht beispiellos in der Geschichte aller Wahlen oder Volksabstimmungen dar. Das deutsche Volk feat Adolf Hitler auf seinen Appell so geantwortet, daß nun niemand mehr daran zweifeln kann, daß der Führer und fein Volk eine untrennbare unzerreißbare E i n h e i t. darstellen. Niemand hat heute in der Welt ein größeres Recht zu er- klaren, daß er feine Nation vertrete, wie Adolf Hitler.^ Mit einem Stolz wi« noch nie zuvor, kann ber Führer heute auf fein Werk zuruckblicken, aus den Weg nicht nur eines äußeren Ausstieges, wie er in der Weltgeschichte selten vorkommt, sondern vor allen Dingen auf die Tatsache der Eroberung von fast allen Menschen. Der geringe Abstand, ber Zwischen der Stimmenzahl besteht, die für die all­gemeine Haltung der Reichsregieruung abgegeben wurde, und jener, die die NSDAP für sich buchen fann, zeigt, daß die nationalsozialistische Bewegung nicht nur äußerlich machtpolitisch gewinnt, sondern den ehemaligen innerpolitischen Geg- ner innerlich überwunden hat. Man ist erdrückt von jener In allen Städten feeroortretenben Einmütigkeit, wie sie auch größeren Völkern mir '** «anz großen Epochen ihres Daseins beschieden

Der 12. November 1933 steht als riesiges Fanal m der (tzeschichte unserer Zeit. Er wird ber Welt zeigen, daß die deutsche Nation wieder!

Wie im Reich, so war auch der Andrang der Aus- landsdeutschen zur Wahlurne, besonders aus Oesterreich, im Grenzbahnhof Passau sehr groß Bis 12 Uhr waren bereits über 1000 Reichs- deutsche eingetroffen. Schon mit dem fahrplanmäßi- 11-30 Uhr kamen viele, ein Sonderzug um 12.25 Uhr brachte 800 in Oesterreich ansässige Deut« das Personal der deutschen Gesandtschaft in Wien ankam und zur Wahlurne schritt.

der Tageszeit füllten sich die Wahllokale mehr und mehr. Der Andrana war am Vormittag so stark wie noch bei keiner früheren Wahl. In den Straßen sah man halb Zehntausende mit der kleinen Abstim- mungsplafette geschmückt. Vielfach zogen die Haus- beroofener geschlossen zum Wahllokal. Hakenkreuz-

VerVerfaitter Vertrag ist tot" Starker Eindruck des Wahtausqangb

in Paris.

P a r i s, 13. Noo. (WIB.-Funkspruch.) Die Presse- rommentare 3um deutschen Wahlgang wiederholen fast sämtlich die Frone: Was wird jetzt außen- politisch geschehen? Selbst aus den miß- günstigsten Kommentaren erkennt man, welchen un­geheuren Eindruck die Einmütigkeit des abstimmen­den deutschen Volkes gemacht hat. Ausdrücklich wer­den die Disziplin, die Begeisterung, diereligiöse Sammlung anerkannt, die nach den Schilderungen der in Berlin weilenden Berichterstatter dem Wahl- gang sein Gepräge gegeben haben.

M a t i nM erklärt, jetzt sei der Augenblick ge- kommen, wo der Reichskanzler Frankreich auffor- ] dern werde, die letzten Zeiiben des Krieges zu ver­wischen und Deutschlanb Vertrauen zu schen- ken. Journal schreibt, Deutschland habe die Abstimmungsparade" gut diszipliniert durchgesührt Petit Parisien" schreibt, die deutschen Wähler hätten einen ungeheuren, beinahe gefährlichen Be­weis ihres Vertrauens gegeben. irC e Jour" ichreibt, nach ber ersten Rede des Reichskanzlers hätte Frankreich Stellung nehmen können. Frank­reich habe aber geschwiegen. Heute sei e» z u spat. Heute könne Frankreich nichts anderes tun, als die deutsche diplomatische Offensive abwarten.

In derV i c t o i r e schreibt Hero 6 : Werden jetzt die verblendeten Leute in Frankreich einsehen, daß der 23 c r f a i Ue r vertrag tot i st, zum mindesten in gewissen, für Deutschland unerträg- licfeen Teilen, die auch nicht durchführbar sind? Er ist tot, auf afie Fälle tot in seinen militä- v, wud1UM»inu rächen Klauseln, wie er auch tot lst in fei- stimmten, anscheinend neu finanziellen Klauseln, wenn schließlich auch ge- I listen geworden

Wahlkreise

Stimmberechtigte

6. März 1 12. Roo.

Abgcgeb

II 5. März

Reichstag-wahl Stimmen I Rationalioz. Partei | 12. Nov 5. März 12. Nov.

Uebriac Parteien 5. März

Volksabstimmung

Äl 3- I

Volks- entscheid 22.12.29

1. Ostpreußen............

2. Berlin..............

3. Potsdam II............

4. Potsdam I...........*

S. Frankfurt (Oder). . ........

6. Pommern...........

7. Breslau..........* * *

8. Liegnitz.........* * *

9. Oppeln ..........

10. Magdeburg ........

11. Merseburg ............

12. Thüringen............

13. Schleswig-Holstein.........

14. Weier-Ems............

15. Lsthannover...........

10. Südfeannover-Braunfchweig.....

17. Westfalen-Nord..........

18. Westfalen-Süd..........

10. Hessen-Nassau...........

20. Köln-Aarben............

21. Koblcnz-Tricr...........

22. Düsjeldors-Lst...........

23. Tüsieldorf-West..........

24. Oberbayern-Schwaben.......

25. Niederbayern...........

26. Franken.............

27. Pfalz..............

28. Tresden-Bautzcn.........

29. Leipzig..............

30. Ehemnitz-Zwickau.........

31. Württemberg...........

32. Baden..............

33. Hessen-Darmstadt........*

34. Hamburg.............

35. Mecklenburg ...........|

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1486751 1121511 1261642 1318290

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1 010075 1589206

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1051 884

737416 1385518 1706185 1740702 1781721

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853942 1532174 1275245 1779803

868826 1746140 1647662

989779

1346 464 1855628

1633070

986077

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634 373

1474859

1 1427330 1 1484 697 ; 1536722

1100696 1254227 1325880

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1170758 1015997

1597 887. 1149079

1 065523

742844

1399674

1686715

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1789416

1612272

835280 1558324

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1389 442

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I $668 i 1885399 1596852

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1 096623 1229036 1251002

i 816871

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763861

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971249

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664338

1245307

1501055

1528871

1629172

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774511

1336834

1 142268

1632438

7 8-707 1618115

619952

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839782 1186654 1729724

890767

730857

228611

546917 886083

792 153 742 1.56 455663 484067 590547 353006 453764 564 616 491599 758856 480344 548544 304114 659853

1 001 852 1053727

809827 936772 462128 859156 743678

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1317 <51 706678 5.54800 624405 926022 766599 472443 510928

295307 |

1415661 1351156 1373252 1470611 1102594

1 1233996 1263794

820879 879941

1 137918 985623

1 1559015 1096521 1020909

717

1323997 1620973 1698 243 1734 468 1 529043

831349 1487750 1245 226 1763902

843 664 1727 839

643762 13.39670

950629 1321381 1836799 1529824

964 862 890372 245196

| 1372716 1171190 1245151 13.54294

, 1052605 1154999 1194681

724195 862798

1 O3T7O39 912356

1450819 979047 932183 670315

1245 962 1543330 1568600 1672605

1407674 800760

1378611 1 183 285

1684762 811396

1673199 625000

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1776008 ! 1503893 ;

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38792

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112044 9741

360614 132168

188093 241475

261082 391721

220269 152439 100084

233854 230081

356855 190473

162 641 179 976

215996 104618

90840

171386

34 251 39723

46135 65212

129586

35141 316708

32582 203743

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202507

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78309 46717

151252

Gesamt-Reich...........

4685764

1

15127969 ||39655029 -

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360 Mond.

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