S.J.-fpor/
OGB. und DFB. erklären ...
Die DSD. und der Deutsche Fuhballbund wenden sich in einer amtlichen Erklärung gegen die verbreitete Ansicht, daß die Ausführung des Dun- dcsvorsitzenden Felix Linnemann auf der am Sonntag abgehaltenen gemeinsamen Tagung mit den Anordnungen des Reichssportkommissars identisch seien. Es wird ausdrücklich darauf hin- gewiescn, daß Linnemann zu Beginn seiner Ausführungen besonders betont hat, daß er nichts feststehendes und endgültiges über Organisationsund Personalsragen aussagcn könne. Ferner wird noch darauf hingcwiesen, daß alle Fragen grundsätzlicher Art vom Reichssportkommissar selbst gelöst werden.
Wieder ein Sieg Leducq's.
Die 14. Etappe der „Tour de France" führte die 41 noch im Rennen befindlichen Fahrer am Mittwoch über 166 Kilometer von Montpellier nach Perpignan. Die Fahrer legten sich sichtlich Schonung für die kommenden Etappen in den Pyrenäen auf und fuhren auch nur ein Stundenmittel von 26 Km. heraus. Es war daher nicht verwunderlich, wenn die gestarteten Fahrer auch geschlossen am Ziel in Perpignan ankamen. Sieger wurde auch diesmal der Franzose Leducq in 6:04:40 vor seinen Landsleuten A. Magne und Cornez, sowie Rebry, Bcrgamaschi, 9. Aerts, Speicher, Guerra, Louyet und Le Greves. Alle übrigen Fahrer wurden von der Rennleitung gemeinsam als 11. gewertet, unter diesen Fahrern befanden sich auch die drei Deutschen Thierbach, Stöpel und Geyer.
Sandball im Gau Hessen (L). T.)
Lang-Göns 1 — To. Großen-Linden I 14:6 (3:5).
Beide Mannschaften standen sich in einem Freundschaftsspiel gegenüber. Die Gäste traten nur mit 9 Mann an. Es gelang ihnen aber trotzdem, besonders in der ersten Halbzeit das Spiel vollständig offen zu halten und die bestehende Lücke durch großen Eifer und Schnelligkeit auszugleichen, während die Gastgeber sich nicht recht fanden. So erkämpften die Gäste ein Halbzeitergebnis von 3:5. Nach Wiederanstoß gelang es den Platzbesitzern auf 4:5 zu verkürzen und dann auszugleichen. Während
die Gäste nun nachließen, fanden sich die Einheimischen gut und konnten nach schönem Zusammenspiel noch 9 Tore oorlegen, denen die Gäste nur noch eines entgegensetzen konnten.
Kurze Sportnoiizen.
Die Maximalzahl von 26 Spielen pro Derein und Iahr, die in dem offiziellen Be^ richt über die Fußball-Tagung in Derlin genannt wurde, bezieht sich nur auf die Meisterschaftsspiele. Darüber hinaus können die Clubs auch noch Privatspiele austragen und an anderen Wettbewerben teilnehmen.
*
Willie den Ouden, Hollands junge Rekordschwimmerin, stellte in Antwerpen mit 1:06 Minuten für 100-Meter-Crawl einen neuen Weltrekord für Frauen auf.
♦
Der Italiener Ruvolari will in den nächsten Tagen auf einer der italienischen Autostraßen mit dem neuen amerikanischen Duesen- berg-Rennwagen den Stunden-Weltrekord angreifen.
E i n großer Erfolg für die deutsche Reiterei wurde beim Internationalen Reitturnier von Luzern errungen. Im Iagdsprin- gen um den Preis der Schweizer Kavallerie siegte Oberlt. Brandt auf Tora im Stichkampf mit 0 Fehlern gegen Romansca (Bühler) und Blarneh Castle (Capt. Aherne).
*
Z u einem Hochsprungduell kommt es am 6. August beim internationalen Sportfest des SC. Charlottenburg zwischen den Meistern von LISA, und Deutschland, Georges Spitz und Bornhöft.
*
Für das Deutsche Turnfest in Stuttgart kann nach neuerlichen Schätzungen nun mit einer Gesamtbeteiligung von 200 000 Turnern und Turnerinnen gerechnet werden.
♦
2 7 Steher haben sich um die Deutsche Meisterschaft beworben. Die 27 bestreiten am 19. Iuli in Elberfeld zwei Dorläufe über je 100 Kilometer.
Rer'chssporiführung im neuenOeuischlan-
Eine 2Rchc des Reichssportkommiffars.
Reichssportkommissar von Tschammer- O st e n weilte dieser Tage in Hannover, um vor einem geladenen Kreis von Turn- und Sportführern, Sportlehrern, Aerzten usw. über das Thema der Reichssportführung im neuen Deutschland zu sprechen.
Er wies darauf hin, daß er nicht gedenke, mit programmatischen Worten aufzuwarten, vielmehr ganz allgemein über die Gestaltung des deutschen Sportwesens sprechen wolle. Er habe eine neue Truppe bekommen, nur sei sie viel komplizierter als die SA., viel umfassender in ihrer Organisation mit vielen Köpfen, wo jeder etwas zu sagen hätte. Für den Eingeweihten sei es klar gewesen, daß die deutsche Sportbewegung in ihrer Vielseitigkeit nicht mehr entwicklungsfähig sei.
Das an Bauten, an Stadien und Bädern geschaffen wurde, sei phänomenal, aber den jungen Menschen sei nichts gegeben worden. Es sei ihnen nicht gegeben worden das Ethos, die unbedingte Liebe und Begeisterung für seine Sportart, für seine Organisation.
So hätten sich Staat und Verbände von selbst getrennt. Ich sehe, betonte der Reichssportkommissar, heute die Aufgabe darin, durch den Staat ein gewisses Vertrauen zum Staat zu geben, um die Turn- und Sportbewegung dem Staat und dem Volk nutzbar zu machen. In der Jugend sei ein Wandel bereits vor sich gegangen. Wenn man sehe, wie sie in Begeisterung der neuen Zeit gegenüber» stehe und sie mit der Zeit vor einem Jahr vergleiche, könne man sehen, daß eine Etappe bereits erreicht sei.
Zur Führerfrage äußerte sich der Redner eingehend. Er will nicht etwa die Alten durch die Jungen ersetzen, vielmehr rodete er mit zündenden Worten einem echten Veteranentum das Wort. Kurz ging dann der Reichssportkommissar auf die Umorganisation des Turn- und Sportwesens ein. Manchen sei das Tempo zu langsam. Er wolle aber keine überstürzte Ministerarbeit am grünen Tisch, er wolle nachprüfen und nachforschen bis in die Seele der ihm unterstellten Menschen hinein.
Lr habe dabei die Ueberzeugung, daß die erste Etappe der Umorganifation so gelungen sei, daß die zweite begonnen werden könne.
Die große schöpferische Aufgabe sei der Wehr- s P o r t. Mit dem Vierjahresplan des Führers verbinde sich für Turnen und Sport die große Aufgabe, den jungen Menschen zum wehrwilligen und wehrfähigen Mann zu machen.
Zur Frage der Neueinteilung der Fachoerbände führte v. Tschammer-Osten eine temperamentvolle Sprache an die Adresse der DT. Er wies es weit von sich, auch nur einen Moment eine mißgünstige oder gar achtlose Stellung gegenüber der DT. gehabt zu Haden. Ich habe, so sagte der Reichssportführer, der DT. wieder die Stellung gegeben, die sie in den letzten 14 Jahren nicht gehabt hat. Die DT. sei nach seiner Ansicht für die Zukunft sogar mit ihrem Mitgliederbestand der beste Begleiter der SA. Die übrigen Organisationen würden Umwandlungen durchmachen müssen hinsichtlich ihrer Grundeinstellung und ihrer Auffassung vom Wett- kampswesen.
Seyr bemerkenswert waren schließlich die Ausführungen v. Tschammer-Ostens über die werdende Volksgemeinschaft. Es handele sich darum, auch mit den Angehörigen der früheren SPD. und KPD. zusammenzugehen. „Ich verbiete es meinen Führern, mit erhobener Nase an früheren SPD.- und KPD.-Mitgliedern oorüberzugehen, es sind ja doch auch deutsche Arbeiter."
hinsichtlich des Spitzensports und der vertre- iung des deutschen Sports international fei er krasser Gegner „überkandidelter" Lracks, die für ihn nicht in Frage kommen.
Er führte dann noch aus, in welchem Geiste jede internationale Vertretung an ihre Sache Herangehen und herangebracht werden müsse. Er fasse es als schicksalshafte Fügung auf, daß die Olympischen Spiele 1936 in Deutschland stattfinden, weil dann das ganz Neue heroortreten könne.
Mit zuversichtlichen Worten schloß der Reichssportkommissar feine sehr beifällig aufgenommenen Ausführungen, denen sich spontan das Deutschland- Lied anschloß.
Aus dem Friedberger Kreistag.
Friedberg, 12. Juli. (WSN.) Im festlich geschmückten Sitzungssaal des Krelsamts fand Montag die erste ordentliche Sitzung des neuen Kreistages des Kreises Friedberg statt. In seiner Eröffnungsrede wies der Vorsitzende Regierungsrat Dr. Andres u. a. darauf hin, daß der Kreistag des Kreises Friedberg nach dem Ergebnis der Wahl vom 5. März neugebildet worden sei. Sechs Mandats der SPD. feien nach Auflösung dieser Partei als erledigt anzusehen. Reg.-Rat Dr. Andres betonte in seinen weiteren Ausführungen, daß die Finanz v e r h ä l t n i s s e des Kreises als durchaus gesund bezeichnet werden müßten. Die Rechnung des Jahres 1931 schließe mit einem Rechnungsrest von 209 036,36 Mark ab, und zwar bestehend aus einem Barvorrat von 145 600,45 Mark, in liquidierten Ausständen mit 60 227,87 Mark, in Vorlage von 3 208,04 Mark. Nur diesem günstigen Kassenbestande sei es zu danken, daß der Kreis trotz Rückständen von 55 215 Mark aus dem Jahre 1931 über die großen finanziellen Schwierigkeiten der letzten Jahre anstandslos hinweggekommen fei. Der Voranschlag für das Rechnungsjahr 1933 schließt in Einnahme und Ausgabe mit je 994 226 Mark ab gegenüber 1000 354 Mark im Vorjahre. Die Wohlfahrtspflege belastet den Etat allein mit 581 728 Mark, wovon der Kreis aus eigenen Mitteln 341 593 Mark aufzubringen hat. Die Steuerausschlagsätze konnten trotz Einnahmeausfall die gleichen wie im Vorjahre bleiben. Nach einer Darlegung über den Schuldenstand des Kreises konnte der Redner die Feststellung machen, daß der KreisFriedbergvollstän- digschuldenfrei ist. Für die NSDAP, erklärte Kreistagsmitglied Seipel, daß seine Partei nicht lange in eine parlamentarische Debatte eintreten wolle. Im Namen seiner Fraktion stellte er den Antrag, den Voranschlag des Kreises für 1933 und die weiteren Rechnungen den Vorschlägen des Kreisausschusses entsprechend im ganzen anzunehmen. Diesem Antrag wurde einmütig zugestimmt. Mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf Len Führer Adolf Hitler und mit dem Gesang des Horst-Wessel-Liedes fand die Sitzung des Kreistages ihr Ende.
Tagung der (Saugruppe (Sroß-Heffen des Deutschen Landhandelsbundes.
F r a n f f u r t a. M., 10. Juli. (WSN.) Unter dem Vorsitze des Gaugruppenleiters Moses fand heute die erste Vollversammlung des Deutschen Landhandelsbundes Gauaruppe Groß-Hessen statt. Gaufachgruppenleiter Moses streifte in feinen Begrüßungsworten kurz die Entwicklung, die die Agrarpolitik in den letzten Jahren genommen hatte. Dabei ging er auch näher auf die Wirtschaftspolitik Roosevelts und die Bestrebungen und Erfolge bzw. Miß
erfolge der Londoner Konferenz ein. Es fei zu begrüßen, daß in Deutschland endlich die Vorbedinaun« gen geschaffen seien zur Wiedergesundung unsere» Wirtschaft, die auf dem Prinzip aufgebaut werden müsse: Durch den Einzelnen für alle.
Landwirtschastskammerpräsident Metz überbrachte die Grüße des Bauernstandes. Er betonte, daß die Eingliederung des Landhandelsbundes in den Bauernstand als vierte Säule notwendig sei, da er ein Teil des gesamten Bauernstandes darstelle. Dieser Stand als Glied des ständischen Aufbaus werde Den Charakter einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft erhalten.
Landesgruppenführer Kugler- München ging kurz auf Organifations- und Lebensfragen des Landhandels ein. Die Uebernahme der Präsidentschaft über den Landhandelsbund durch Reichsbauernführer Darrä dokumentiere, daß der Land- Handel mit der Landwirtschaft aufs engste verbunden fei. Der Landhandel müsse ein Berater des Bauern werden. Hinsichtlich des Getreidehandels erklärte er, daß die Arbeiten am ständischen Aufbau noch nicht so schnell durchgeführt werden konnten, daß heute bereits mit der bereits vorbereiteten Politik Hugenbergs gebrochen werden könnte. Immerhin werde diese Politik so geführt, daß alle Schichten des Bauernstandes möglichst gesichert feien.
Nach einer lebhaften Aussprache ging der San- desgruppenführer noch auf die Frage der Getreidebörsenreform ein, die ebenfalls in Kürze erfolgen werde. Vor allem würden die Beiträge herabgesetzt werden müssen, damit jeder Händler in Zukunft in der Lage sei, die Börse zu besuchen. Anschließend wurde die Ernennung der Fachbeiräte Dorgenommen.
Reichs-Autobahnen — nicht Hafraba!
WER. Frankfurt a. Olt., 12. Iuli. Anläßlich des Baubeginnes für die Reichs-Autobahnen auf der Strecke Frankfurt—Heidelberg ist in einigen Veröffentlichungen von der Durchführung des „Hafraba"-Projekts die Rede. Das trifft in dieser Form nicht zu. Das vor Iahren ausgearbeitete Projekt einer Autostraße Hamburg—Frankfurt- Basel hat nichts zu tun mit dem nun in die Verwirklichung übergeführten großen Plane des Reichskanzlers Hitler über ein durch das ganze Reich zu ziehendes Reh von Reichs-Autobcchnen.
Daten für Freitag, den 14. Juli.
1682: Beginn der Belagerung Wiens durch 200 000 Türken; — 1862: der österreichische Maler Gustav Klimt in Baumgarten bei Wien geboren (gestorben 1918); — 1884: an der Karrerunmündung wird die deutsche Flagge gehißt; — 1909: Rücktritt des Reichskanzlers Fürsten Bülow; v. Bethmann-Hollweg wird sein Rachfolger.
Wirtschaft.
Günstige Wirtschaftsentwicklung im Lahn Dill-Gebiet.
650 JleuelnffeUungen im Bergbau.
Wetzlar, 12. Juli. Die von den rheinisch-westfälischen Hüttenwerken übernommene Abnahmeverpflichtung von jährlich 250 000 Tonnen Erz aus dem Lahn-Dillgebiet beginnt sich jetzt auszuwirken. Es wurden im Laufe des Juni rd. 650 Bergleute eingestellt, wodurch die Produktion entsprechend anstieg, mit der auch der Absatz Schritt hielt. Bekanntlich liegt der Abnahmeoerpflichtung der rheinisch- westfälischen Hütten die Rohstahlerzeugung zugrunde, und zwar für die Lieferungen Juni-August die Rohstahlerzeugung des 1. Quartals 1933, für September-November die des 2. Quartals 1933, aber nur Dann, wenn die Rohstahlerzeugung gestiegen ist. Erfreulich ist die Tatsache, daß die Rohstahlerzeugung im 2. Quartal 1933 um rd. 20 Prozent gestiegen ist. Die Vereinigten Stahlwerke berichten von einer Zunahme im 2. Quartal'oon 17,8 Prozent. Es ist also für die Zeit von September-November mit einer rd. 20 Prozent höheren Absatzziffer von Lahn-Dill-Erzen zu rechnen.
* Tlmsahentwicklung im Herrenbekleidung seinzelhandel. Wie der Reichsverband für Herren- und Knabenkleidung e. V. mitteilt, brachte der Monat Mai im Verhältnis zum gleichen Monat des vorigen Iahres im Reichsdurchschnitt einen Umsahrückgang von 11,97 Prozent. Bei der Bewertung dieses Ergebnisses ist zu berücksichtigen, daß im vorigen Iahre das gesamte Pfingstgeschäft in den Monat Mai fiel, während in diesem Iahre für die Abwicklung des Pfingstgeschäftes noch die ersten Tage des Iuni in Betracht kamen. Für den Zeitraum vom 1. 3a» nuar 1933 bis 31. Mai 1933 im Vergleich zu der gleichen Zeit des Vorjahres beträgt der Tlmsah- rüdgang im Reichsdurchschnitt 10,72 Prozent.
Frankfurter Abendbörse behauptet.
F r a n f f u r t a. M., 12. Juli. Die Abendbörse verzeichnete mangels nennenswerter Kundenorders zwar nur sehr kleines Geschäft, zumal auch sonstige Anregungen fehlten, doch war die Stimmung auf Dem festeren Mittagsschlußniveau behauptet. Gegenüber Den Berliner Schlußkursen traten hier und Da kleine Veränderungen ein, etwas mehr Hokzmann (plus 1,5 o. H.).
Am Rentenmarkt fanden kleine Umsätze in späten Reichsschuldbuchforderungen zu unverändert 77,65 v. H. statt, Stahlvereinbonds konnten sich auf Berliner Schlußbasis erhöhen, und auch Goldpfandbriefe wurden etwas höher genannt. Deutsche Anleihen lagen sehr ruhig. Von Auslandsrenten waren Schweizer Bahnanleihen weiter fest; u. a. notierten Neubesitzanleihe 10,20, Altbesitzanleihe 75,75, Schutzgebietsanleihe von 1908/1911 6,85, do. von 1913/1914 6,90, 6-v. H.-Stahlverein 54,25 bis 54, 4-v. H.-Schweizer-Bundesbahn 126, 3,5-v. H. do. 116,5, Ov-Bank 54, Reichsbank 145, Buderus Eisen 73, Kali Aschersleben 123, Klöcknerwerke 50, Rheinstahl 91,50, AEG. 22,25, Conti Gummi 154,25, IG.-Farben 131, Holzmann 53,25, Siemens 153, Zellstoff Waldhof 41, Reichsbahnvorzugsaktien 99,50 bis 99,40, Norddeutscher Lloyd 15,90.
Schwcincmarkt in Nidda.
A Nidda, 12. Juli. Auf dem heute hier abgehaltenen Sommermarkt waren 440 Ferkel und Läufer und 60 Schafe aufgetrieben. Bei der starken Nachfrage mar der Handel sehr rege, und die Preise waren etwas gestiegen. Für die geringsten Ferkel, 5 Wochen alt, wurden 8 Mark, für 6 Wochen alte bis 14 Mark, für 10 Wochen alte 18 bis 20 Mark, für 12 Wochen alte 25 Mark das Stück bezahlt. Läufer kostete das Stück durchschnittlich 30 Mark. In Schafen war der Umsatz gering.
Verantwortlich für Lokales, Provinz, Wirtschaft und Sport: I. V.: H. L. Neuner.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. $)., Lombardzinsfuß 5 o. H.
Frankfurt a. 2)1.
Berlin
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß- kurs
Gchlußk. Abend- bSrse
Schluß- kurS
Gchlußk. Mittag- börfe
Schluß« kurS
Gchlußk. Abend- börsc
Echluß- kurs
Gchlußk. Miliag- börse
Datum
11.7
12.7
11.7
12.7.
Datum
11.7
12.7
11.7.
12.7.
6% Deutsche Retchsanleche v. itoi
83,25
83
83,25
82,9
4% desgl. Serie 11 ............
5,6
5,6
5,55
5,55
6% efcem.7% Dt. Reichsanl. v. 1929
91,13
91,5
91,65
91,75
6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
4,75
6%% Doung-Anlethe von 1930 ..
80,75
80
80.75
80,25
4>/r%Rumän.verelnh.Rentev.l013
_
8,25
8,4
Deutsche Anl..AblöI.-Schuld mit
75,95
10.2
75,75
10,2
75,9
10.2
4% Rumänische vereinh. Rente ..
1,25
4,45
4,45
4,3
Auslos.-Rechten .............
Desgl. ohne Auslof.-Rechte......
6% ebem. 8% Hess. Volksstaat 1929
75,9
10,3
8%% Anatolier ..............
Hamburg-Amertka-Pakei .....c
24,75
25,75
24,9
25,75
lrückzahlb. 102%)............
_
_
76,25
14,4
15
14,13
14,9
Oberhessen Provinz - Anleihe ml
Hamburg-Südam. Dampsschifs. 0
—
21,75
——
Auslos.-Rechlen ............
65,5
65,5
_
Hansa Dampsschifs...........0
—
——
17,5
17,75
$% Hess. Landesbank Darmstadt
Norddeutscher Lloyd .........0
15,4
15,9
15,13
15.9
Gold R. 12..........
_
79
79,5
79
A.G. sür Verkehrswesen Akt. .. 0
42,75
42,5
42
42,5
bVi% Hess. Landes Hypothekenbank Darmstadt Ltqui......
Berliner Handelsgesellschaft.... 4
90,75
91,25
50,25
84.9
85
_
Commerz- und Privat-Bank ... 0
50,25
•—
50,25
Deutsche Komm. Eammelab I.An
Deutsche Bank und DtSconto-
leihe Seriel mit AuSlos.-Rechten
65,5
65,65
65.75
66,25
Gesellschaft................0
54
54
—
54
6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bant
Dresdner Bank..............o
45,25
45,25
—
45,25
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bant
81
80
—
—
Reichsbank ................. 1
143,75
145
143,5
144,75
Goldpse. 16 unkündbar 618 1936
80,75
80
—
_
A.E.G......................(
22,65
86
22,25
85,5
22,65
86
22,4
85,5
5/2% ehem. *yt% Franks. Hyp.
85,5
Elektr. LieserungSgesellschast ... 6
Bank-Ligu.-Psandbriese .....
86
Licht und Kraft .............e
104
103
103,5
102,75
5yz% ehem. 4>/t% Rheinische
Felten & Guilleaume ........o
45
46,5
46,5
46,5
Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpse. ...
85,2!
85
—
——
Gesellschaft für Elektrische Unter-
6% ehem. 8% Pr. Landespsand
nehmungen...............4
81
81
81
81
briefanslalt, Pfandbriefe R. 19
80,2!
80,75
80
80,5
Rheinische Elektrizität ........6
96,5
100,25
152
96,25
101,25
153
96
100,75 152.5
96
101,5
153
6% eyem. 7% Pr. Landespfand briesanstalt. Pfandbriefe R. 10
Schuckeri & (So..............0
80,5
80,5
80
80,1
Siemen« & Halske...........v
Verrechnungskurs
86
86
86
86
Lahmeyer L Co..............10
120.25
121,25
120
121,65
4% Oesterretchtsche Goldrente...
4,20% Oesterreichische Silberrente
—
—
14,8
14,13
Buderus ...................,
70,5
73
70,5
'13,5
73,5
113,9
i,2
1,2
i,15
1,1
Deutsche Erdbl .............4
114,25
114
4% Ungarische Goldrente.......
5,4
5
5,2
5,2
55,75
96,25
56,65
98,5
56
96,25
56,75
98,65
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
5,1
5,2
5,4
5,3
Harpener...................0
4'/2% desgl. von 1913..........
_
5,2 'i',25
Hvesch Eilen—Köln-Neuellen.. 0
Ilse Bergbau ...............?
59,5
59,75
160
6% abgest" Goldmexikaner von 99
10,25
9,75
9,75
161
160
4% Türkische Zollanlethe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlelhe
5.65
5,7
5,65
5,65
Ilse Bergbau Genüsse........7
Klöcknerwerke ...............0
115
43
113
112,75
48
59,75
114
50,25
60,25
Serie I....................
—
—
5,25
5,45
Mannesmann-Röhre«...... 0
60.25
60,25
Datum
Manoselder Bergbau.........0
Kokswerte ..................0
Phönix Bergbau.............0
Rheinische Braunkohlen ......10
Rheinstobl ..................0
vereinigte Stahlwerke........o
Olavi Minen ...............0
Kaliwerke Aschersleben........6
Kaliwerke Westeregeln........6
Kaliwerke Salzdetfurth.......P
3 ®. Farben-Industrte.......7
ScheideanstaU...............10
Goldschmidt ................0
RütgerSwerke...............0
Metallgesellschaft.............<
PHUivv Holz mann...........o|
Zementwerk Heidelberg ......4
Eememwerk Karlstadt.........o|
Schultheis Patzenhoser........0
8Öu (Allgemeine Kunstseide) ... o
Bemberg...................0
Zellstoff Waldhof ............o
Zellstoff Aschaffenburg .......o
Dessauer GaS ...............7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum ..........0
Orenstein & Koppel ..........0
Leonhard Tietz.............. 6
Chade......................12
Gritzner....................tl
MainkraftwerkeHöchsta.M. ... 4
Süddeutscher Zucker ..... e|
Frantsun a. M.
Berlin
Schlußkur«
Schluß!. Abend- bSrse
Gchluß- kurs
Schluß». Mmag« därse
11.7.
12-7
11.7.
12.7.
19,5
—
20
21
——
—
76,9
76,9
33
33,5
34,9
32,75
209
211,5
>09,5
212
89,5
91,5
89,65
91,75
33,5
33,5
33,4
33,5
15 5
16
16
15,25
—
123
123
123
—-
126,5
126,75
125
164
163
162,5
163,5
130,9
171,5
131
131
131,5
172
—
41,5
43,25
41,75
43,4
58
57,75
57,25
57,65
56,5
57
56,5
57
52
53,5
52
52
82,25
-
-
_
_
118
118,5
36,5
36,5
36,13
36,75
51
50
50
49,5
41
41
40,25
40,5
19,5
20
19.25
19,25
—
——
107,5
107
27,75
27,75
27,5
27,75
39,5
39,75
39
39,25
—
—
34,4
35
15,25
17
15,65
17,13
172,5
173
172,25
173
22,5
22
22,5
22,5
63,25
151,5
63,25
-
-
152
151,5
152
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Banknoten.
11.Juli
12-Zuli
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
I Sriel
Geld
3riei
Helsingfors.
6.184
6,196
6,174
6.186
Wien......■
46,95
47,05
46,95
47,05
12,54
12,56
12,54
12,56
Budapest ...
Sofia.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ...
169,43
169,77
169,53
169,87
Oslo.......
70,03
70,17
70,03
70,17
Kopenhagen.
62,24
62,36
62,24
62^36
Stockholm...
71,88
72,02
71,93
72,07
London.....
13,93
13.97
13,93
13,97
Buenos Atre-
0,928
0,932
0,928
0,932
Neuyork....
2,947
2,953
2,987
2.993
Brüssel.....
58,59
58,71
58,54
58,66
Italien.....
22,30
22,34
22,28
22,32
Paris.....
16,43
16,47
16,42
16,46
Schweiz ...
81,37
81,53
81,32
81,48
Spanien....
35,11
35,19
35,11
35,19
Danzig....
81,82
81,98
81,72
81,88
Japan......
0,874
0,876
0,869
0,871
Rio de Ian.
0,229
0,231
0,234
0,236
Jugoslawien
5,195
5,205
5,195
5,205
Lissabon...
12,67
12,69
12,67
12,69
Serlin, 12.Juli
Geld
Brief
Amerikanische Noten..............
2,94
2,96
Belgische Noten..................
58,38
58,62
Dänische Noten .................
61,98
62,22
Englische Noten .................
13,89
13,95
Französische Noten...............
16,38
16,44
Holländische Noten...............
169,11
169,79
Italienische Noten................
22,16
22,24
Norwegische Noten ..............
69,86
70,14
Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling
Rumänische Noten...............
—
—
Schwedische Noten...............
71,76
72,04
Schweizer Noten.................
81 14
RI 46
Spanische Note».................
Ungarische «otn................
34,98
35,12
BelW
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61
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Hoier A
Finnland hat wird nicht M t innenpolitisches L mit anderen do sondern auch sur dem letzte" L olauble man S durchschlag Lisch-nSev-gl klärte, m.t de Schweden eben o der Lozialdemokr zu machen. Das muligend. Da du an Ort und öte sehr weit weg an werden müssen, l am 3. Zuli statt« Ein oorläusi kennen, daß das liche Ereignis gei . traten Haber . rungen und i auf 88 Sitze (von mehren tonnen, N a i i o n a l p a r dem im Reichs! Lappo abgeschl Sitze abfiel. Z . Demokraten symp L Mandate verloren, ' eine Hart, wenn
Der Linken.
Die war dielet gappo nicht durch genwärtige Reglern ein nationale gramm zur Surd LaM-Leute ihre 7 hängerschast übersä Lappv-'Lrwegnng schlage, der verpatz scheu TaM trotz nationalen Dolle spukt in manchen Mäntsälä-Unlern Iahres, wo ein 5 Dem Einsluh ein Tat" zum Verlas anlafjt wurde, u auf Heising' Keim vereitelt t ersten, eigentliche nach den letzten 5 durchgesührt tour oot der komm war einigen Fü glaubten, nunmeh Etaatsführung Di einen neuen „Mar aber ein unge das Ging reift 6urg“, des greifen { vud, konnte die ( feindliche Lager, ko tionales Angl $,e Folge war ein
>r dieses Derb, gwas Ä?™9en i». k feröarS
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