Ausgabe 
13.7.1933 Erstes Blatt
 
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Die Entschließung graphen 1 und 3 [ml

Die Preisüberwalt über Auskunstspslicht verlangen. Zuwiderha> mntz bchrafl.

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(2) Einem Bersi wenn die Borschrift gesellschaftlicher Druc

(3) Die Uebermi ourd) die lebenswich handwerkliche Leistur Ekehr gebracht wei es Betriebs den au Mr Anordnungen zi

(1) Preiserhohu' spannen für öie'm SM***

(2) Preiserhohur bei Gegenständen u> I.Mai 1933 erfolgt miltlung i>es Kreisa gelegt werden.

(3) Die Vorlage Händlern und Semi

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(1) 3m handel i bei lebenswichtigen lichen Bedarfs dürsi dcschandelslpannen gung der Pteisuber gen oder FesljeM solche Genehmigung

(2) Berabredung aber vor dem 3nkr werden mit dem Ab nicht genehmigt mord anderweiter Borschrij

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Auf 49 Kegelbahnen werden im Haus der Technik auf dem Festhallengelände die Kämpfe ausgetragen.

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Kalte Suppen für die heiße Jahreszeit.

Milchkaltschale. Die Milch wird mit Salz, Zucker und einer Stange Vanille aufgekocht, mit feinem Mehl verdickt und mit einigen Gelbeiern ab­gezogen: dann kalt gestellt und mit Schneeklößen oder kleinen Makronen serviert. Auch Mandelschnitzel oder Kokosnußraspel schmecken sehr gut darin.

Erdbeerkaltschale mit Wein. Die Erd­beeren, am besten Walderdbeeren, werden einge­zuckert und einige Zeit beiseite gestellt. Dann mischt man halb Apfelwein, halb Wasser, übergießt die Erd­beeren damit und stellt die kalte Schale aus Eis, bis zum Servieren.

Bierkaltschale. Weißbier wird mit etwas Wasser gemischt, dann kommen einige aufgebrühte und wieder abgetropfte Korinthen, Zucker, Zitronen­scheiben und Saft, geriebene Semmel und etwas ge­stoßener Zimt hinzu, und alles wird kalt gestellt und mehrfach umgerührt bis zum Anrichten.

O b st k a l t s ch a l e. Das Obst wird gewaschen und mit wenig Wasser weich gekocht, durch ein Sieb ge- rührt, gesüßt und kaltgestellt. Die kalte Schale wird mit Schneeklößen, Makronen, kleinem Zwieback oder kleinen Grießklößchen zu Tische gegeben.

B u t t e r m i l ch k a l t s ch a l e. Die Buttermilch wird gesüßt, mit einigen geriebenen Mandeln, ge­riebenem Schtdarzbrot und einer Zitronenscheibe ver­mischt und bis zur Tischzeit kalt aufbewahrt.

Kalte Brotsuppe mit Schneeklößen. Die Brotsuppe wird mit Wasser, Salz, Zitronenschale und einigen Mandeln und Zucker fertig gekocht, muß erkalten und wird mit Schneeklößen oder Schlag­sahne serviert. Sehr gut schmeckt auch etwas Johan­nisbeergelee daran.

Weinkaltschale mit Makronen. Halb Wasser, halb Apfelwein wird mit Zucker und Zitro­nenschale aufgekocht, mit Kartoffelmehl verdickt und einigen Eigelb abgezogen. Nach dem Erhalten wird die Kaltschale mit kleinen Makronen serviert.

Konkursverfahren.

lieber das Vermögen des Kaufmanns Alexander Joel, Inhabers der Firma Alexander Joel in Gießen, Wetzlarer Weg 39, wohnhaft in Grevenmacher (Luxemburg), Trierer Straße, wird heute am 11. Juli 1933, nachmittags 4 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet, da der Schuld­ner zahlungsunfähig geworden ist.

Der Rechtsanwalt Köhler in Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt.

Konkursforderungen sind bis zum 3. August 1933 bei dem Gerichte anzu­melden. 4522D

Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters sowie über die

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Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 13. Juli. Auftrieb: 173 Rin- der, 1273 Kälber, 111 Schafe, 1092 Schweine. Es wur­den notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 37 bis 40 Mark mittlere Mast- und Saugkälber 33 bis 36 geringe Kälber 24 bis 32; Schafe: Mast­lämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 24 bis 27, (Stallmast) 20 bis 23; Schweine - voll- fleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 36 bis 38,50, von etwa 200 bis 240 Pfund 35 bis 38, von etwa 160 bis 200 Pfund 34 bis 37 Mark. Marktverkauf: bei allen Viehgattungen ruhig, ausoerkauft.

Das Sportprogramm

Das Sportprogramm des vom 15. bis 23. Juli in Frankfurt a. M. stattfindenden 18. Deutschen Bundeskegeln bietet eine sportliche Veranstaltung, wie sie auf diesem Gebiete in Südwestdeutschland noch nicht geboten wurde. Daher nimmt es nicht Wunder, wenn in dieser Woche Frankfurt das Ziel aller Keglerfreunde ist. Das Sportprogramm sieht neben den Deutschen Bundesmeister- schäften auch zahlreiche internationale Kämpfe vor. Es ist aber auch Vorsorge getrof­fen, daß außer den in harten Ausscheidungskämp­fen ermittelten Startern jeder Keglerfreund auf den neuzeitlichen Bahnen kegeln kann.

Das Sportprogramm wird eröffnet am Sonn­tag, 16. Juli, "14 Uhr, durch den Bundesführer Paul Schluck- Wernigerode. Der Bundessport- wart Kurt Hecker-Leipzig gibt die Bahnen frei, und von diesem Augenblicke ab rollen auf den 46 Bahnen im Hause der Technik ununterbrochen die Kugeln bis zum Schluß des Festes am Sonntag, 23 Juli.

Täglich ist von 8 bis 22 Uhr Sportbetrieb, wobei 100 000 Kugeln am Tage zum Abwurf gelangen. Insgesamt dürften in der Sportwoche 700 000 bis 800 000 Kugeln über die Bahnen rollen. Den Höhe­punkt des sportlichen Teiles bilden die Deutschen Bundesmeisterschaften. Am M o n t a g , 17. Juli,

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Ab heute Donnerstag:

Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretendenfalls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten For­derungen auf

Donnerstag, den 10. August 1933 vormittags 9 Ahr

vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 204, Termin anberaumt.

Allen Personen, welche eine zur Kon­kursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemein­schuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderun­gen, für welche sie aus der Sache abgeson­derte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 3. August 1933 Anzeige zu machen.

Hessisches Amtsgericht zu Gießen.

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Versteigerung bestimmt.

Ludwig Aavtnretz

Auktionator und Taxator Neuenweg 28

beginnen die Einzelmeisterschaften, die von 256 Verbandseinzelmeistern bestritten werden. Bei den am Dienstag, den 18. Juli, beginnenden Kämp­fen um die Verbandsbundesmeisterschaft treten 54 Mannschaften in Fünferriegen mit insgesamt 500 Kugeln an. Ab Mittwoch, 19. Juli, werden gau- seitig zusammengestellte Repräsentationsmannschaf­ten um die Vorherrschaft auf den einzelnen Bahn­arten kämpfen. Um oas Deutsche Bundcesportabzei- chen bewerben sich rund 500 Starter, die der brei­ten Oeffentlichkeit den Beweis erbringen werden, welche physische Kraftanstrengung und geistige Konzentration erforderlich ist, die gestellte Bedin­gung zu erfüllen. Für nicht weniger als 8 Lander sind internationale Kämpfe ausgeschrieben.

Am 17. und 18.Juli wird ein großer Länder- kam pf zwischen Amerika, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Holland und Schweden stattfinden, wobei jede Nation 1 bis 5 Mannschaf­ten aus je 5 Startern stellen kann. Am 19. Juli treten 8 deutsche und schwedische Kegler mit je 4 Durchgängern an. Deutschland und Belgien mes­sen fid) am 19. und 20. Juli auf der Scherenbahn. Je 10 deutsche und 10 belgische Kegler schieben 50 Kugeln in die Vollen und je 50 Kugeln Abräumen.

Verantwortlich für Lokales, Provinz, Wirtschaft

und Sport: I. V.: H. L. N e u n e r.

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Salomon

gaa Die Presse schreibt:

Dieser Film ist einer der entzückend­sten. kultiviertesten Filme, die uns die Tonfilm-Aera bescherte ...

Licht-Blld-Bühne, Berlin.

Das Publikum hat an dem kecken, liebenswürdigen Spiel von Dolly Haas, wie an der UnVerzagtheit von Willy

Forst und Oskar Sima helle Freude ...

Berliner Morgenpost.

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Gutes Beiprogramm und Ufa -Ton - W oche !

Wirtschaft.

Frankfurt still und uneinheitlich.

F r a n k f u r t a. M., 13. Juli. (WTB.-Drahtmel- dung.) Die Ausführungen des Reichswirtschafts­ministers, daß die Wirtschaft sicher und stabil ge­führt werden müsse, verfehlten zunächst an der heu­tigen Mittagsbörse den Eindruck nicht, eine nen­nenswerte Belebung konnte aber hiervon infolge der anhaltenden Orderlosigkeit von feiten der Kund­schaft nicht ausgehen, zumal auch die Spekulation im Hinblick auf die neuerliche Dollarschwache ver­stärkte Zurückhaltung bekundete. Die sreundliche Stimmung der letzten Tage blieb jedoch bes ehen, da aus der Wirtschaft neuerdinas günstige Nach­richten vorlagen. Bei kleinen Umsätzen war Die Kursgestaltung gegenüber der Abendborse unein­heitlich, die Abweichungen gingen jedoch im aUgc- meinen nicht über 0,50 bis 1 Prozent nach beiden Seiten hinaus. Am Chemiemarkt kam m IG. und Scheideanstalt einiges Angebot heraus, das die Kurse um 0,75 bzw. 2 Prozent druckte Deutsche Erdöl und Metallgesellschaft lagen widerstands- fähiq. Elektrowerte lagen vorwiegend schwacher. Es ließen Elektrische Lieferungen und Lahmayer mit je 1,50 Prozent, Licht & Kraft und AEG., o° wie Siemens je 0,90 Proz. nach, wahrend Bekula, Velten, Rheinische Elektro und Schuckert leicht an- zogen. Sehr fest notierten Chade-Aktien, die 8 Mk. gewannen. Montanwerte wiesen geringe Verände­rungen auf, nur Rheinstahl mit1,25 Prozent und Klöcknerwerke mit 4- 1 Prozent waren mehr verändert. Am Kalimarkt gingen Salzdetfurth 1,25 Prozent, Aschersleben 0,50 Prozent zurück, wo­gegen Westeregeln 1 Prozent anzogen. Schiffahrts- werte waren behauptet. Sonst eröffneten Daimler Motoren 0,75 Prozent höher, Holzmann lagen im gleichen Ausmaß niedriger.

Im Verlaufe war die Umsatztätigkeit auf einzelnen Marktgebieten lebhafter, besonders Schiffahrtswerte erzielten eine Steigerung von je 1 v. H. Auch im übrigen traten kleine Erholungen ein. JG.-Farben waren auf dem Stand der gestrigen Abendbörse mit 131 o.H. erholt.

Am Rentenmarkt waren Deutsche Anleihen behauptet; sehr lebhaftes Geschäft hatten Reichs- schuldbuchforderungen später Fälligkeiten. Anfangs lagen sie etwas schwächer, doch trat im Verlaufe eine Steigerung um 1 v. H. auf 78,50 o. H. ein. Gold- und Liquidationspfandbriefe hatten bei kleinen Um­sätzen wenig Veränderungen. Kommunalobligationen waren vereinzelt etwas schwächer. Staats- und Stadtanleihen lagen ruhiger; von Jndustrieobliga- tionen konnten sich Stahlverein nach anfänglichen Neiaungen zur Schwäche wieder erholen. Aon frem­den Werten lagen Anatolier und Schweizer weiter fest, während Bosnier und Türken leicht nachgaben. Tagesgeld blieb zum Satz von 3 v. H. unverändert.

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in empfehlende Er­innerung 04221

Karl Germann Gießen.

Illllllllllllllllllllllllllllllllll

Amtsverkündigungen aus den oberhessischen Kreisen.

ÄreiS Schotten.

Betrifft Krüppelfürsorge.

Es finden folgende Beratungstage der orthopädischen Universitätsklinik in Gießen statt: 4528C

1. Für den Bezirk Gedern:

Freitag, den 14. Juli 1933, nachmittags 3 Uhr, im Kreisbezirkskrankenhaus in Gedern.

2. 3ur den Bezirk Schotten:

Freitag, den 28. Juli 1933, vormittags 10 Uhr, im Sitzungszimmer des Kreis­amts im Forstamtsgebäude.

3. Für den Bezirk Laubach:

Freitag, den 28. Juli 1933, nachmittags 3 Uhr, im Rathaus in Laubach.

Die Körperbehinderten des Kreises wer­den hierauf hingewiefen mit dem Bemer­ken, daß die Beratungen unentgeltlich er­folgen.

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