MMMlkiU
Ein vaterländischerRoman vonHansVietzKe
Urheber-Rechtsschutz
durch Verlag Oskar Meister. Werdau.
21. Sortierung Nachdruck verbotenl
Als der König in Bree.'au eintrifft, überschreibt der russische Zar die preußische Grenze. Wie ein prophetisches Wetterleuchten zuckt diese Nachricht durch die gesamte Monarchie. Die Hauptstadt Berlin horcht auf, mit ihr die gesamten Spitzen der militärischen Macht der napoleonischen Armee. Aber der Staatskanzler Hardenberg erwies sich in diesen Tagen als der fähigste Diplomat. Bei einem vertraulichen Diner hat er es verstanden, den Marschall Augerau und die Grafen Narbonne und St. Marfan sowie den französischen Gesandten, der den Hof nach Breslau begleitete, in der liebenswürdigsten Weise über die kommende Rolle Preußens so sicher zu machen, daß Napoleon von dieser Seite nur die beruhigendsten Berichte erwarten konnte.
Das Gewollte ist erreicht: Der König in Sicherheit vor den französischen Machthabern, gibt sich mit dem Gefolge seiner Minister noch immer den Anschein des treuen Verbündeten, während die kommende Macht, an Preußens Seite Rußland, mit ihren Truppenmassen das Land bis an die Oder heran allmählich zu sichern in der Lage ist. Hardenbergs Klugheit feiert stille, heimliche Triumphe.
*
, Indessen ist man in Löbau doppelt zur Untätigkeit verdammt und muß bei allen Parteimaßnahmen mit größter Vorsicht zu Werke gehen. Immer noch gehört der Landkreis zum Hoheitsgebiet der französischen Besatzung, und der Spitzel Rambeaux scheint sich hier häuslich nisderlassen zu wollen.
Seit der verhängnisvollen Nacht logiert er „mit seinen Beamten im Dorf im Gasthaus „Zum Hirschen", sehr zum Verdruß der Wirtstochter Hanne. Sie hat den Kommissar vor Monaten einmal mit oller Deutlichkeit in die Grenzen eines schicklichen Anstandes zurückgewiesen. Seit jeher kann sie diesen bleichen, häßlichen Kerl nicht leiden, und nun muß sie gewärtig sein, daß er ihrem Jean in der hinterhältigsten Weise mitspielt, wenn er mit seinem ewig lauernden Spitzelblick bemerkt, daß sie ihm zugetan ist. Seit dem Mord an Förster Brinkmann ist es für Jean entschieden, daß er der Sache der Franzosen den Rücken kehrt, sobald die Entscheidung fällt. Wenn er oben auf dem Schlosse Dienst hat bei Hauptmann Lefeore, hält er die Ohren offen. Manches Wort fällt, das Aufschluß gibt über Dinge, die die reitenden französischen Kuriere insgeheim vom Oberkommando Glogau herüber melden. Jean berichtet es Hanne, und die meldet die Neuigkeiten ihrem । Schwager, dem Schmied Wemper, der seit dem Tode I
des Försters die Landgemeinde durch die Parteigänger auf dem Laufenden hält.
Herr von Löbau muß sich in die aufgezwungene Untätigkeit fügen. Jeder Versuch, mit den Mitgliedern in gleichem Maße wie bisher in Verbindung und Austausch zu bleiben, scheitert an der Ueber- wachung, die er Rambeaux zu verdanken hat. Mit Mühe nur hat Karl die gefährlichen Flugblätter aus dem Hause bringen können und ab und zu bloß ist es durch ihn möglich, geheime Nachrichten des Bundes von Professor Berger aus Breslau, den die Uebersiedlung des Hofes aus den Händen der skrupellosen französischen Militärjustiz gerettet hat, zu erlangen.
Hauptmann Lefevre ist seit jenem Abend von größter Zurückhaltung. Er hat kein Wort gegen die Schloßbewohner von der peinlichen Affäre verloren, aber das herzliche Verhältnis, das manche Härte in den Bestimmungen bisher zu mildern in der Lage war, ist zerstört. Der Hauptmann hält sich rücksichtslos streng an feine Bestimmungen, das Mißtrauen, das in ihm wach geworden ist, kennt kein Milde mehr. Täglich sitzt der Spitzel Rambeaux bei ihm. Noch immer haben sie die Möglichkeit, des preußischen Kuriers Döllnitz habhaft zu werden, nicht aufgegeben. Die Wachen sind verdoppelt, die Patrouillen verstärkt. Lefeore steht ganz unter dem Einfluß Rambeaux', sein Schuldbewußtsein treibt auch ihn zu Entschlüssen und Bestimmungen, denen er sonst nie stattgegeben hätte. In heißen inneren Kämpfen hat er versucht, sich von dem Gedanken freizumachen, daß Jeannette ihn, herzlos fast, verraten hat. In zerquälten Nächten, zwischen Liebe und Pflicht, zwischen Gefühl und starrem Gesetz nach Erkenntnis und Ausweg suchend, hat er die Tat seiner Frau, diese Verschwörung eines fühlenden Herzens, zu verstehen, zu verzeihen gesucht. Aber noch überwuchert allen Willen dazu die Empörung über den Verrat, der ihm Ehre und Leben hätte kosten können. Er steht hier als Feind, als Vertreter seiner Nation und nicht als Freund und Gast. Er muß die unbedingte Macht seiner Stellung aufs neue zurückgewinnen, muß durch Gewalt das Mißtrauen Rambeaux' auslöschen. Der erste Befehl lautet: Wer den preußischen Kurier, Hauptmann Joachim Döllnitz, beherbergt oder seiner Flucht Vorschub leistet, ist des Todes! —
Döllnitz hat in der Nacht seiner verwegenen Flucht glücklich das Forsthaus im Eulengrund erreicht und hält.sich hier seit Tagen vor den Spähern verborgen. Ab und zu kommt heimlich der Schmied Wemper, der furchtloseste unter den Parteigängern und bringt dem Einsamen Botschaft und Nahrung. Döllnitz fiebert von hier fortzukommen, aber der Schmied warnt ihn und kann es unmöglich jetzt wagen, Döllnitz ein Pferd hierher zu schaffen, um fliehen zu können. Alle Straßen und Wege, die ins unbesetzte Gebiet führen, sind auf das schärfste bewacht.
Der Eulengrund aber ist eine unwirtliche, beinahe verufene Gegend. Im Dolksmund heißt es, daß es dort spukt. Niemand wird dort hinuntergshen, der
nicht muß. Hier ist Döllnitz sicher vor den Haschern. Aber die Tage der Untätigkeit, das zermürbende Warten nach Monaten jagender Hast, steigern sich für ihn zu unerträglicher Qual. Jeden Winkel des alten halb verfallenen Hauses hat er durchsucht, die letzten, noch nicht nach Breslau geschmuggelten Waffen hat er instand gesetzt, er hat sich Arbeit gesucht, wo es ging, nur um dem zermürbenden Denken, dem Druck dieser Gefangenschaft für eine Zeit zu entfliehen.
Das offene Herdfeuer verglimmt, ab und zu geistert fahles Mondlicht durch das schmale Fenster m die Stulle. Döllnitz liegt unruhig auf dem schlechten Lager, ongekleidet, fluchtbereit. Seine Gedanken können keine Ruhe finden, der erlösende Schlaf will nicht kommen. Der Wald, der sich von der Sohle des Grundes bis hinauf zum Kamm zieht, lebt. Schriller Käuzchenruf, das hastende Jagen eines aufaeschreckten Wildes, das unablässige Rumoren m den Wipfeln der Tannen lassen die Sinne nicht zur Ruhe kommen.
Krampfhaft sucht Döllnitz Vergangenes und Zukünftiges zu überdenken. Vielleicht, daß aus dem Kaleidoskop der Gedanken ermüdende Ruhe kommt. Er muß an Stralsund denken, an die Schillsche Tat, an manche tolle Flucht, an manchen Ritt, der ums Leben ging in all diesen Jahren, bis jetzt ... Wetterleuchten liegt über der bedrückten Heimat... Wird es zum befreienden Gewitter werden, wird die Fackel des Sieges und der Erlösung von aller Knechtschaft endlich auflodern? ... Er muß an die Schwüre tapferer Männer denken, an die Begeisterung strahlender Augen, die seine Worte erweckten. Wie heimliche Siegesmusik klingt es in ihm, dröhnender werden die Fanfaren, wachsen zur Hymne, donnerndes Viktoria schmettert aus hunderttausend Kehlen, Glocken schwingen hell über befreites Land, über deutsches Land: Friedensglocken, Siegesglocken ... Ein Lächeln steht auf den Zügen des Träumenden. Ein beglücktes Sehnen: Frieden! Aus Kampf, Not und Quoten, aus Blut, Eisen und Tränen wachsen fruchtschwere Gärten und Felder, sonnenüllerflutet. Frohe Menschen schaffen, Freude und Stolz sind um sie. Ein Bild lockt, kommt näher, nimmt Gestatt an, wird zur beglückenden Gewißheit: Maria! Mit sanftem Lächeln steht die zarte Gestalt, alle Schönheit und Süße ihres Wesens umflutet sie, zart und innig lockt ihre Stimme ...
Der Schlafende ruht, ganz dem Zauber dieses Traumes verfallen ... Leise und gleichmäßig geht fein Atem.
Da hallt plötzlich in die Stille des Raumes das harte Pochen dreier Schläge von draußen an die Tür. Der Körper des Schlafenden zuckt ein wenig zusammen und ist dann wieder der Ruhe hinge- geben.
Das Klopfen wiederholt sich, steigert sich zu ungestümem Rütteln, das dumpf polternd in der Stube dröhnt.
Jäh erwacht Döllnitz. Er springt auf. Instinktiv greift die Hand nach der Pistole. Mit einem Ruck schüttelt er die lähmende Mattigkeit des Schlafes
ab. Leise schleicht er zur Tür, löst vorsichtig den Riegel und öffnet blitzschnell, dabei in die Mitte der Stube zurückspringend, die Pistole im Anschlag.
Draußen steht — Maria von Löbau.
Sie trägt einen Pelzumhang, unter dem sie verborgen die geladene Waffe fest in der Hand hält. Zwei Stunden ist sie durch einsamen Forst, auf unwirtlichen Pfaden hierhergeeilt, der Gefahr nicht achtend, einzig von dem Gedanken beseelt, Döllnitz zu sehen, den Geliebten zu sprechen, ihm beizu- stehen in seiner drückenden Einsamkeit. Bei Anbruch der Nacht hat sie heimlich das Schloß verlassen, ohne zu sagen, wohin sie geht.
Wenn man ihr verwegenes Ziel geahnt hätte — niemand hätte sie fortgelassen. So hat sie allen Mut zusammengenommen, mit der Tapferkeit der Der» zweiflung alle Spukgeschichten, die sie von Kind an aus den Erzählungen der Dörfler über den verhexten Eulengrund kennt, aus ihrem Denken gestrichen und ist durch nachtdunklen Wald hierher geeilt. Zuweilen hat sie geglaubt, Schritte hinter sich zu hören, im krachenden Unterholz den Laut eines heimlichen Verfolgers — dann ist sie stehen- geblieben, fest das Pistol umklammernd. Aber so oft sie auch in die schweigende Nacht gelauscht hat, die düster und geheimnisvoll sich ringsum breitet, nirgends war ein Feind zu entdecken. Tief und schwer lasten die Schatten, wenn durch zerrissene Wolken der Mond grauweißes Licht schickt. Unaufhörlich raunt die Melodie des Windes in den Zweigen, knirscht der Schritt ihrer Schuhe leise auf der Schneedecke. Bis endlich das Ziel erreicht ist.
Unbeweglich steht die Baronesse noch einen Augenblick im schweigenden Dunkel vor dem Forsthaus. Bis Döllnitz sie endlich erkennt, bis seine Hand mit dem gezückten Pistol sinkt, bis er auf sie zustürzt, bis seine Stimme in verhaltenem Jubel den Namen „Maria" ruft.
Dann hängt sie an seinem Hals, ihr Blick sucht in seliger Entspannung seine Augen, ihr Mund haucht bechückt den geliebten Namen: „Joachim!"
Zwei Menschen hatten sich umschlungen, zum erstenmal ganz hingegeben dem wahren, einzigen Gefühl, das ihr Herz füreinander kennt. Fernab von allem, was trennend und hemmend wäre, stehen sie für Augenblicke versunken im quellenden Strom unsagbarer Liebe, pressen ihre bebenden Lippen aneinander, zu offenem Bekenntnis ihres zarten Geheimnisses, das nur verhaltene Blicke bisher kannte.
Seife fällt die Tür hinter ihnen zu. Versunken ist alle Gefahr, vergessen die erregende Angst her letzten Minuten.
Döllnitz führt die Geliebte mit schützenden Händen zu einem Lehnstuhl vor dem Herdfeuer. Er streicht zögernd über ihr Haar, als wäre es ein Traumbild, das die Berührung zerstören könne. Beinah zaghaft, mit ungewohnter Weichheit und verhaltener Stärke spricht seine Stimme: „Daß du gekommen bist — Maria! ... Ich träumte von dir ... du warst die Krone eines Traumes, aus dem mich dein Kommen wachrief ..(Fortsetzung folgt.)
bei Nierenleiden, Harnsäure, Eiweiß, Zucker, '932: 17200 Badegäste
NacllöMungenfüc Piece. ufBEcue
Zur HaUS-Trinkkur : Badeschriften durch die Niederlage in Gießen:
Jean Weisel, Sonnenstraße 6, Telephon 3888 und durch die Kurverwaltung Bad Wildungen.
’72B V
SONNTAG, DEN 18. JUNI, IN D ER VOLKSHALLE
Glabbach-Rheydt, z. Z. Evangel. Krankenhaus
390/D
der Gießener Studentenschaft zu Gunsten der Gießener Studentenhilfe
..................................................................................................im......
18
ff
Tanz
3910 D
zu verm.
03570
Näh.Sehubertatr.Up
-soist's
Universitats - Büch-
handlung sucht zum w ■ ■-
baldigen Eintritt I LeHttn MW mit guter Schulbil- U
> gesucht. Schr. Ang. rn.Preisangabeunt.
• ()3F>75n n fHipfo Wtii
.3530 A
i!i!iiiiini!ii!iniiii!iiiiiiiiiiiiiiiiii!iiiiiiiinniirTTTnnriiTiTiirrrTirTnni!iiii.ni»<iiTrTrni7TTnTn103575a.o.GießMnz.
Für das Geld, das andere Leute Sommer um Sommer für verdorbene Lebensmittel hinauswerfen, hat er schon längst einen Eisschrank gekauft. So hat seine Frau auch in der größten Hitze immer frische, kühle Speisen. Fritz selber stellt sich manche gute Flasche kalt u mitderEisma-
Pros. Woenckhaus
Chefarzt am Evangel. Krankenhaus Gladbach-Rheydt
und Frau ^isabeth Woenckhaus, geb. Lyncker
3.
GIESSEN 4
AM OSWALDSGARTEN ,
Großhandlung sucht zum baldigen Eintritt
mit guter Schuldil- dung.Schr.Ang.unt. 03576ach.GießLlnz.
mit guter Schulbil' düng. Selbstgeschr. Bewerbungen unt. 3912va.d.Gieß.2lnz.
Für sensationellen 3tl21v
Haushaltungs - Artikel D. R. P. a. der bis beute nicht auf dem Markte ist und vollkorzimen konkurrenzlos dasteht, suchen wir intelligenten Herrn für den
General-Vertrieb
Nur über den Durchschnitt besah.Herren, die m der Lage sind, eine Groß-Organis. aufzubauen, wollen Ang. unt. A. I. 688 an Ann.-Erv.v.Sebttrnmnu.0ü»s,id.,einsend
Anfang 8 Uhr. Saalöffnung 7 Uhr
Vorverkauf Musikalienhandl. Challier,Universitätssek. Ritter, Gieß.Studenten- hilfe mS adenlenhaus.Eintrittsk.RM.1 .SO.Studentenk.RM.0.75einschl.Tanzkarte
schine läßt sich das schönsteSpeise-Eis machen.Ja.!
Ein Eisschrank hebt die Häuslichkeit!
Und gegen Fliegen und andere unerwünschte Gäste helfen Fliegenglocken und Fliegenschränke. Schon wird's warm - kommen Sie gleich mal zu
Oie glückliche Geburt ihres 4. Kindes zeigen hocherfreut an
Aus dem Programm:
Die Kleinstadt
Szenen aus deutscher Vergangenheit und Gegenwart
Zirka 200.- bis 250.. M.monaliicd verdienen Sie durch selbständ. leichte Tätigkeit. Keine Warenübernahm.Konkurrenzl.OhneVor- kenntn.f .ied.solid.Dauerexisfz.Auch f.Dam. Unterl.dariib.,daß Anaeb.gewinnbr.u.reell istwerd.vorael.KeinBargeld,jed.300-400 Mk.l.Form ein. gesperrt. Svarkassenb. erfordert. Angeb.m.turz.Angab. üb. bish.Tä- tigk.U.N. M. 5431 an Haasenstein & Vogler, Köln. 3g,ay
3-4-Zimmerwohn. zu vermiet. Schrift!. Angeb. unter 3894D andenGieß.Anzeig. Ausstellungsund Ladenraum günstig zu vermieten Haus Schwarz am Bahnhof. 0-5,2
Mietgesuche | 2-3-Zimmer-Wohnong von akleinst. Dame
3-3lmm.-lDo6n. mit Küche von ruh. Mieter (2 Pers.) zu mieten ob. tauschen ges. Stadtmitte bevorzugt. Schr. Ana. u. 03590 a. d. G. Ä.
Mubl.limmer in der Nähe der Wilhelmstr. gesucht. Schriftl.Angeb.unt. 03578a.d.Gieß.Anz. [Stellengesuche)
Sache für injed.Hinsicht einwansr., 20j. jg.Mann, erstkl. Ar° beitskr., a. tadelloser £-am., Stelle i. cfjriftl. Manufakturwaren - geschafft geht auch a. Reise). VorLehrzeit Handelsschule bes. Beherrscht Schreib- masch. beit. Aust. g. Lehrer t. B. E. Jakob in Ober-Bessingen (Post Lich, Oberh.- Land)Fernsvr. 353.
Das alljährliche große
Sommerfest
Schöne
5-Zimmer-Wolin. mit Zubehör per I.JulitNahe d.Universität) zu vermiet. Schr. An fr. u. 08588 a.d. Gieß. Anzeiger. Schöne
4-Zimmer-Wohnung in. Bad, Balk.. Erk., Mans, p.1.7.preisw.
Mittwoch, den 14. Juni 1933, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich dahier, Neuenweg 28, „Zum Löwen", zwangsweise gegen Barzahlung: 3911D
1. Schreibtische, Schreibmaschinen, Büfetts,
Pianinos, Kredenzen, Stühle, Sofay, 1 Photographien, Kassenschränke, 1 Eis- schrank, Schnellwaagen, Trumeauspiegel, Bücher, Nähmaschinen, Küchenherde, Hosenträger, Taschenmesser, Maßstäbe, Vorhänge, Kleiderschränke, Chaiselongues, Polstersessel, Holzpfeifen und Mutze, Fenstergarnituren, Vorlegefelle, Kinderstoffhüte, Korsetts, Kinderbücher, gezeichnete und fertige Handarbeiten, Messer, Kaffee- und Mokkaservice, Toilettenkasten, Kristallschalen und -teller, Vasen aus Glas und Porzellan, Metall- schalen, Uebergardinen, 1 Typendrucker mit elektrischem Motor.
2. Bestimmt: Herrenunterhosen, Schlafanzüge, Schlüpfer, Herrenstrickwesten, Sportstrümpfe, Reste an Kleider-, Hosen- und Rockstoffen, Flanellhemden, Sporthemden, Küchentücher, Damen- handschuhe.
3. An Ort und Stelle (Bekanntgabe im obigen Lokal): Kassenschränke, Registrierkassen, Pianinos, Ladentheken, 1 Zeiß- bücherschrank, Kaffeebehälter, 1 Drogenschrank, 1 Ladentheke und drei Warenschränke (für Herrenhutgeschäfte), 1 Personenwagen (Wanderer), Schäftesteppmaschinen, 1 Ausputzmaschine, 1 Partie Oregon-Bohlen (geeignet zu Sperrholzplatten) und 1 Personenwagen (Bren- nabor, 5/25 PS).
Junker, Gerichtsvollzieher in Gießen Wiesecker Weg 16 — Telephon 3383
Uf c DDEDRUCKSÄChen MM UI\P Brüh Ische Druckerei
| Verkäufe I Schreibtisch
------------------1 (Eiche) neu, bill. zu
verk. Friedrichstr. 9.
Möbel aus besf. Haushalt umzugshalber geg. bar zu verkauf. oa5BI Zu erfrag, in d. Ge- schäftsst. d. G. Anz.
Theken Regale Glasplatten kleine Vasen zur Dekoration billig zu verkaufen 03503 Bahnhofstr. 1'4 I.
rrrrr-rrirn ryrrrrm Gertistzeng
für Maurer oder Weißbinder:
acht Leitern (insges. 88 Met.), 16 Bohlen (ä4,5Met.), Gerüstkloben und Stricke, alles neuwertig, ab- zugeb. Wo, sagt die Geschst. d. G.A. 3910D - ri-rmnrrrnfrmyi
I Kaufgesuche | Kaufe Siu- oder
Mehrfamilienhaus Gießen ob. Umgeb. Genaue Angeb. an Heb. Crentz, Steinau, Kreis Schlüchtern, Schloßstr. 8. 39isP Gut erhaltener
Kudienherd zu kaufen gesucht. Schr. Angeb. unter 3916V an den G.A. Mitarmäntel zu kaufen gesucht. Schr. Ang. u. 03587 a.d. Gieß. Anzeiger.
+Warzen
a. last. Haare,Leber- fleck, Muttermale, Narben.Pickel.Som- mersvross.usw. entf. ohne Messer, Pulver. Cremes u. Gar.
für immer.
12 Jahre Praxis Berta Gulden Svrechst. i. Freitag. Gießen, Hindenburg-
wall 15 03309
9-7 Uhr durchgehend.
Spargel
täglich 2X frisch Wilh. Hantel Tel. 2612. 30»rl>
500 Rm.
bei monatlich. Rückzahlung und guter Sicherheit zu leihen gesucht.Sckr.Ang.u. 03574a.d.Gieß.Anz.
„Wer massiert Thure Brandt?" Schrift!. Angeb. m. Preisangabe unter 3914D a. den G. A.
1465 A
Seltersweg 73.
Gardinen und Matratzen an
Haus .„Handarbeit
nähen - sticken • kurbeln • zeichnen machen Hohlsaum - Wir fertigen


