Ausgabe 
13.5.1933 Frühausgabe
 
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Wirtschaft

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Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

I

84,25

71,25 |

70

Banknoten.

86

1,2

5 v. S).

85,5

85,13

14,75

85

85,25

84,25

93,4

81

76,25 12,55

83,4

8

>,45

6,4

Der Hitlergruß muß jetzt nach einer Ver­fügung des Sportkommissars der Rheinprovinz, Direktor L a h m a n n , Köln, bei allen Spielen von den Mannschaften vor Beginn in der Mitte des Feldes neben dem Sportgruß ausgebracht werden Der Fuhrergruß hat auch nach Spielfchluß zu er­folgen.

86,25 I

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85 93,9 80,1

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87 ' 71,65 85,25 ' 15,25 1 86,65 86,75

85,5 I 85,5 1 85,13 ,

VfB. Gießen.

1 Dillenburg I (Samslagspiel).

Die Grünweißen treten am Samstagabend auf dem Waldfportplah gegen die 1. Mannschaft des <-pv. Dillenburg zum Gesellschaftsspiel an. Beide Gegner sind schon seit Jahren in Verbands- und i>reundschaftsspielen zusammengetroffen und haben sich immer interessante Kämpfe geliefert. Die VfBer treten außer mit bewährtesten noch mit einigen neuen Kräften an, so daß ein spannender Kampf zu erwarten ist. Die VfBer spielen in folgender Auf- stellung: Haas: Fehling, Bingel; Feuster, Knaus, Lehrmund: Ranft, Hintze, Haupt, Roth, Balser.

Die Ligamannschaft ist am kommenden Sonntag spielfrei. Die zweiten und dritten Mannschaften sind beiTeutonia" Steinberg zu Gast, um gegen die dortige 1. und 2. Mannschaft Gesellschaftsspiele aus­zutragen. Diese Mannschaften haben schon oft mit wechselnden Erfolgen gegeneinander gekämpft und sich immer spannende und faire Spiele geliefert. Bei der anerkannten Spielstärke der Gastgeber dürf­ten auch am Sonntag in Steinberg interessante Kämpfe zu erwarten sein. Die VfBer haben ver­schiedene neue Kräfte in den unteren Mannschaften, und man hofft auf gutes Abschneiden.

Die Jugendmannschaften sind spielfrei. Die Schü­ler treten auf dem Waldsportplatz gegen die Schü­ler von Heuchelheim an.

Um die deutsche Kußball - Meisterschaft.

Die Paarungen in der Zwischenrunde.

7,75

6,5

6,5

84,5

93,25

81,4

75,75

12,5

83,4

70

84,25

86,5

69,65

84,5

Tv. Wieseck nach. Während der Ausgang dieses Treffens offen ist, dürfte in dem Spiel gegen Stein­bach ein Sieg zu erringen sein.

Handball im Gau Hessen (O T.)

To. Heuchelheim 2. Kompanie 15. Jnf.-Rgk.

Am Sonntag finden in Heuchelheim zwei inter­essante Spiele' statt. Die 2. Mannschaft empfängt Zum fälligen Rückspiel Großen-Linden II und wird sich gegen die Gäste nicht durchsetzen können. An­schließend stehen sich die 1. Mannschaft der 2. Kom­panie 15. Jnf.-Rgt. und Heuchelheims Erste im Ge­sellschaftsspiel gegenüber. Die Gäste, die bekanntlich in diesem Jahre wieder die Bataillons-Meisterschaft erringen konnten, verfügen über eine sehr gut ein­gespielte Elf, so daß dieses Spiel sehr spannend zu werden verspricht. Auch in diesem Treffen sollten die Soldaten den Sieger stellen.

Handball im Lahn - Oünöberg Gau.

Zu einem Gesellschaftsspiel empfängt am Sonn­tag auf eignem Platz die erste Mannschaft des Tv. Launsbach die gleiche des Tv. Dorlar. Die Mann­schaft der Gäste hat in den früheren Spielen stets einen starken Gegner abgegeben: die Platzmann­schaft wird ihr ganzes Können ausbieten müssen, um zu bestehen.

Tisch-Tennis der Sp.-Vg. 1900.

Einen schweren Gang tut am Samstagnachmittag 1900s zweite Mannschaft. Sie tritt in Wetzlar ge- , gen die erste des dortigen Sportvereins an. Es

kommen 6 Einzel-, 6 Kreuzeinzel- und 3 Doppel­spiele zum Austrag. Wenn die Wetzlarer Mann­schaft auch pausiert hat, so hat sie doch eine Anzahl Kräfte in ihren Reihen, gegen die 1900s zweite Garnitur schwer aufkommen dürfte. Die Spieloer- ernigungsleute, die zwar über einen guten Durch­schnitt verfügen, werden daher um eine Niederlage nicht herumkommen.

Kurze Sporinoiizen.

Reichskanzler Hitler wurde zum Besuch der deutschen ^echtmeisterschaften eingeladen, die vom 26. bis 28. Mai in Elberfeld zum Austrag kommen. Da der Volkskanzler zu dieser Zeit wegen der Schlageter-Gedenkfeier im Rheinland weilt, hofft man auf Annahme der Einladung.

*

Reichsmi n ister D r. Goebbels hat das ihm angetragene Ehrenpräsidium des Großdeutschen Schach-Bundes angenommen.

*

3um Pressereferenten des Reichssport- kommissars von Tschammer-Osten wurde der Schrift­leiter desVölkischen Beobachter", Arno Breit- meyer, ernannt. Der Reichssportkommissar betont, daß nur von Breitmeyer gegengezeichnete Erklärun­gen als amtlich anzusehen sind und bittet, um Wei­terungen zu vermeiden, von anderen, vielleicht un­zutreffenden Veröffentlichungen abzusehen.

Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Die rückläufige Preisbewegung am Frankfurter Schlachtviehmarkt nahm auch in dieser Woche ihren Fortgang, wofür in erster Linie die allzu starke Beschickung für die jetzige Jahreszeit von entscheidendem Einfluß war: daneben trug auch die immer noch sehr geschwächte Kaufkraft des Konsums bei.

Am Rindermarkt war der Auftrieb mit 1558 um 125 Stück geringer als in der Borwoche trotzdem verlief der Handel wiederum schlecht, so daß .Neberstand verblieb. Ochsen Al 28 bis 31 A2 24 bis 27, Bl 20 bis 23; Bullen A 26 bis 2d B 21 bis 25; Kühe A 24 bis 26, B 20 bis 23 C 16 bis 19, D 12 bis 15; Färsen A 28 bis 31, B 25 bis 27, C 21 bis 24 Mark. Vereinzelt lagen öiefe Preise um etwa 1 Mark niedriger, wobei aber gutes, ausgereiftes Bieh unverändert blieb.

Der Rückgang der Kälberpreise fehle sich in dieser Woche verstärkt fort, nachdem "in de- Borwoche noch eine ziemliche Stabilität trotz der erhöhten Beschickung zu verzeichnen war. Die Zu­fuhr stellte sich diesmal mit 1785 um 211 Stück yober. Bei schleppendem Geschäft wurde der Markt zwar geräumt, doch waren Preisrückgänge nicht zu vermeiden. Kälber B 38 bis 41, C 33 bis 37, D 25 bis 32 Mark.

Die saisonmäßige Verringerung der S ch a f z u - f u h r kam in dieser Woche besonders deutlich zum Ausdruck; der Auftrieb hielt bei 74 gegen 111 ©tuet Vach ruhigem Handel und um 1 bis 2 Aiork nachlassenden Preisen wurde der Markt ausverkauft. Schafe A 25 bis 28, B 20 bis 24. . 2I,n Schweinemarkt war das Geschäft Ichleppend, die Preise gingen um 1 bis 2 Mark Surucf. OBenn trotzdem kein stärkerer Neberstand verblieb (die Beschickung betrug 5082 gegen 4236 Stuck), so war dies auf bessere Ausfuhrmöglich- llen anderen Viehhöfen Deutschlands zu- ruckzufuhren. Schweine B und C 33 bis 36 D 32 bis 35, E 30 bis 34.

Wochenbericht vorn frankfurter Produktenmarkt.

Am Weizen markt ist in der Nachfrage nach Huhnerwetzen ein gewisser Stillstand ein- 9f£rClCn Wogegen Mahlweizen von den Mühlen weniger im Hinblick auf den Mehlabsah, der nur vereinzelt etwas be« lebter war, sondern, weil die Mühlen sich Roh-* Ware sichern wollen, zumal die Mühlenversor-' gung mit Weizen knapp sein soll. Der Dreis M Krnbergehend um 1 Mk. an, stellte sich schließlich aber auf unverändert 215 Mk Per Tonne.

Das Roggengeschäft war nur gering öa vom Roggenmehlgeschäft und vom Eosin- roggenabsah keine Anregung ausging. Die Vo­

tierung blieb mit 172,50 bis 174 Mk. per Tonne behauptet.

In Braugerste war noch einige Kauflust Zu verzeichnen, obwohl das Hauptgeschäft be­endet ist. Infolge des nur sehr spärlichen Qln-t geböte wurde am Frankfurter Markt keine Votiz mehr vorgenommen.

Der H a f e r m a r k t empfing von der festen Haltung des Berliner Marktes einige Anregung bei etwas größerem Geschäft stellte sich die Votiz mit 147,50 bis 150 Mk. um etwa 1,50 ML. Per Tonne höher.

Am M e h l m a r k t blieben die Forderungen unverändert; man verlangte für Weizenmehl (südd. und Niederrhein. Spez. 0 mit Austausch­weizen) 30,15 bis 31,50 Mk., und für Voggenmehl 60prozentige Ausmahlung 23,25 bis 24,85 Mk. je Doppelzentner.

2lm Futtermittelmarkt zeigte sich für Muhlennachprodukte infolge des geringen An­falls mehr Kauflust bei unveränderten Preisen, wahrend ölhaltige Artikel nur in den vorderen Sichten, und da nur zu ermäßigten Preisen, Beachtung fanden. 3m allgemeinen blieb der Absatz klein, auch im Hinblick auf die bald ein- Inende Grünfütterung. Je Doppelzentner in Mark notierten; Weizenkleie 7,60, Roggenkleie 8,00, Soyaschrot 10,25 bis 10,75. Palmkuchen 9 50 ws Erdnußkuchen 11,55 bis 11,85, Treber 11,75 bis 12.

Unter dem Druck der noch großen Vorräte, die sich auf rund 11 Millionen Tonnen belaufen und noch etwa 1,2 Millionen Tonnen größer iinb als iin Vo iahre, re.kehrte der K a r t o f f e l° weiterhin in gedrückter Haltung. Das Geschäft war sehr ruhig bei nachgebenden Prei­sen. Speisekartoffeln Industrie hiesiger Gegend notierten 1,50 bis 1,45 Mk. per Zentner bei Waggonbezug.

Weitere Erhöhung des Schmalz,ottes

Im Rahmen der Neuordnung der deutschen Fett- wirffchaft ist bekanntlich bereits eine Erhöhung des Schmalzzolles auf 50 Mark je Doppelzentner er­folgt. Diese Zollerhöhung hat sich jedoch als nicht ausreichend erwiesen. Die Einfuhr von ausländi­schem schmalz zeigte infolgedessen steigende Ten­denz. Es bestand demnach die Gefahr, daß durch eine steigende Schmalzeinfuhr die beabsichtigten Auswirkungen der Neuordnung der Fettwirtschaft ur die deutschen Bauernwirtschaften und damit für bie Grund.uge der Gesamtwirtschaft ausbleiben wurden. Um diese Gefahr zu beseitigen, ist eine we-tere Zollerhohung auf 75 Mark ab 16. Mai er-

* enden Vorschläge im Salzdet- f u r t h - K^o n z e r n. In den gestrigen AR.-Sitzun- gen des «alzdetfurth-Konzerns wurde beschlossen, daß für die Kaliwerke Aschersleben, Aschersleben, und für die AG. Consolidirte Alkaliwerke, Wester-

ß% Deutsche Weid)"anicibc v. 192> 6% et>e m.7% Tt. Reichtanl. v. 1929 6Vi% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablos.-Schuld int1 Auölos.-Rechten ...........

DeSgl. ohne Anslos.-Rechte......

6% ebem. 8% Hess. Bolkestaat 1929 (rückzahlb. 102%)...........

Cberhessen Provinz.Anleihe mi Anslos.-Rechten ............

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12..........

6J,i% Hess. Landes Hhpothekcn- bank Darmstadt Liaui .....

Deutsche Komm. Sammelab I.An leihe Seriel mit Au-Iof.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hnp.-Ban!

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Ban' Goldpse. IG unkündbar bis 1936

6/,% ehem. 4*4% Franks. Hyp.

Aank-Liqu.-Pfandbriefe .....

bVi% ehem. 4>/2% Rheinische Hi)p.-Bank-LIau..Goldpfe. ...

6% ehem. 8% Pr. Landespfand briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

6% chcni. 7% Pr. Laudespfand briefanstalt. Pfandbriefe R. 1<

Berrechnungskuc«..........

4% Oesterreichische Koldrente...

4,20% Oesterreichische Silberrentr 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staalürente v. 1910 4*4% de Sgl. von 1913..........

5% obgeit. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911

4% Türkische Bagdadbahn-Anleiix Serie I....................

T egeln, die Verteilung einer Dividende von je 5 Pro- 3cnt (i. V. je 6 Prozent), für die Kaliwerke Salz- detfurth die Verteilung einer Dividende von 714 (0) Prozent den am 2. Juni in Berlin stattfindenden Generalversammlungen vorgeschlagen werden soll.

Oie AEG. im Geschäftsjahre 1932.

Die Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft, Berlin verzeichnet nach 3 440 000 Mk. Abschreibungen auf Anlagen und 41 630 000 Mk- anderen Ab- schreibungen unter Auflösung des Reservefonds von 42 093 870 Mk- einen Verlust von 30 657 736 Jliarf, der vorgetragen werden soll. (3m Vor- jafcre touröe Öre Erfolgsrechnung mit Hilfe einer Reservefondsentnahme von 20 050 000 Mk. aus­geglichen.) Der 40prozentige ^Umsahrückgang hat

Atelandgeschäft ziemlich gleichmäßig betroffen. Bei der mangelhaften Ausnutzung der Betriebsstatten konnten Betriebsverluste nicht vermieden werden. Der schlechte Geschäftsgang bei den Tochtergesellschaften und verschiedenen Beteiligungs-^Internehmen hat erhebliche Sonder­abschreibungen erforderlich gemacht. 3n An- fcetradjt öer unklaren Aussichten für die nächsten -Bahre sehe die Verwaltung gegenwärtig von Vorschlägen für eine finanzielle Reorganisation ab. Sie sei sich jedoch über die Votwendigkeit einer Anpassung der Buchwerte an die ver­änderten Verhältnisse im klaren.

In einer Prefsebefprechung teilte Geh. Rat B u e - wer zum Abschluß der AEG. mit, daß für das Unternehmen keine Gefahr bestehe. Die Liquidität fei derart, daß die Gesellschaft den An­forderungen vollauf gewachsen fei. Die Gesellschaft verfuge über genügende Barmittel, anderseits konn­ten die Unkosten so gesenkt werden, daß die Be­triebsverluste im neuen Jahre auf gehört haben. Das Geschäft im laufenden Jahre sei nahezu stabil qe- ollAAnn-^1- Belegschaft belaufe sich zur Zeit auf 26 000 Kopfe. Das Russengefchäft fei in letzter Zeit zuruckgegangen. In diesem Jahre spiele es eine ver­hältnismäßig kleine Rolle.

Sranffurfer Abendbörse: weiter schwächer.

Frankfurt a. M., 12. Mai. Bei außerordent- lich geringer Umsatztätigkeit blieb die Stimmung der Abendborfe weiter eher schwächer, zumal die Dividentensenkung im Salzdetfurth-Konzern Verstim- mung ausloste. Im Vergleich zu den Berliner Schlußkursen ergaben sich meist Rückgänge von 14 bl5 Prozent. Kali Salzdetfurth erschienen mit Mi- nus-Minus-Zeichen und notierten gestrichen Brief: dle Taxe stellte sich mit 190 um 7 Prozent niedriger. Kali Aschersleben kamen 2% Prozent schwächer zur Notiz, wahrend Westeregeln mit 134^ Prozent nur unwesentlich unter dem bereits schwachen Nachbör- lenkurs tendierte. Im Verlaufe bröckelten die Kur c meist weiter um Bruchteile eines Prozentes ab.

Auch am Rentenmarkt herrschte Geschäftsstille bei ' nachgebenden Kursen. Neubesitz 12%, Altbesitz 76 bis 75/», Schutzgebiete 7.80, Reichsbank 129,

Bullenauktion in Lauterbach.

& Lauterbach, 12. Mai. Die hier abgehaltene Bullenauktion war für den Veranstalter, öen Landwirtschaftskammerausschuß für Oberhes- sen, und für die Züchter der zur Auktion gestell- ten Tiere, ein schöner Erfolg. Zwar sind, bedingt durch die Zeit, Preise wie vor zwei und mehr Vahren nicht erzielt worden, obwohl das Ma­terial, gegenüber den Vorjahren, im Durchschnitt a ^Dar ^un bei d er vorhergegangenen Stall- schau waren schon alle minderwertigen Tiere aus- geschaltet und nur Leistungsbullen zugelasscn wor- den. Auch die Vachfrage war sehr rege; von 36 aufgetriebenen Bullen sind 28 verkauft worden Den Höchstpreis erbrachte ein dem Landwirt Stroh, Brauerschwend, gehöriger Bulle mit 640 JKatf, den die Gemeinde Stumpertenrod steigerte' das geringste Angebot war 260 Mk. Zum ersten Mal waren auch weibliche Tiere, zwei Rinder und zwei Kühe, zur Auktion gestellt worden. Von dieser Gattung wurde aber nichts abgesetzt ob­zwar für ein trächtiges Rind 360 Mk. geboten worden waren. Vor der Auktion fand wieder eine bretebciDcrtung statt, die folgendes Er­gebnis hatte; 1. P r e i s ; Karl Bläser, Maar: Heinrich Reuter, Gontershausen; Otto Vau- mann, Düdelsheim; Eduard Scharch, Wind­hausen; Adam Hofmann, Langsdorf. 2. Zreis: Wilh. Stroh, Brauerschwend; Wilh. Vau, Ober-Ofleiden: Heinrich Gg. Krug, Schwarz; Friedrich Herber I. Wwe., Angers­bach; Otto Caspar, Zell; Konrad Pfeifer Gontershausen; Heinrich Fölsing, Wallenrod, Otto V o l z i n g , Billertshausen. 3. Preis : Karl Reinhardt, Ober-Gleen; Konrad Völ­ker. IV., Angersbach: Heinrich Gg. Krug, Schwarz, Wilh. Bingel, Grüningen: Georg K r u g II., Schwarz; Heinrich Scharmann IV., Ws lofs; Friedrich Kalbfleisch, Schwarz: Wilhelm Stroh, Brauerschwend: Theodor Schußler, Klein-Felda: Otto Caspar. Zell und Wilh, Vau, Ober-Ofleiden.

Der Deutsche Fußball-Bund gibt jetzt die Paarun­gen für die Zwischenrunde, die am 21. Mai zum Austrag gelangt, wie folgt bekannt: in Frank­furt: Eintracht Hindenburg Allenstein: in Nürnberg: 1860 München Beuchen 09; in Hannover: Arminia Hannover Fortuna Düsseldorf; in Essen oder Berlin: FSV. nranffurt gegen den Sieger von Schalke 04 gegen Viktoria 89 Berlin.

Das Vorrundenspiel zwischen Schalke 04 und dem Berliner Zweiten, Viktoria 89, durfte mit größter Wahrscheinlichkeit von denKnappen" gewonnen werden. Der Frankfurter Fußballsportverein hat es zwar dann in der Zwischenrunde gegen die Westdeutschen nicht leicht, doch dürfte sich auch hier der große Elan und Kampfgeist der Frankfurter gegen die ausgefeilte Technik der Westdeutschen durchsetzen. In den übrigen drei Spielen erwarten die Platz-Mannschaften in Front.

Fiir die vier Zwischenrundenspiele um die Deut­sche Fußballmeisterschaft wurden jetzt die Schieds­richter wie folgt festgesetzt: Zimmermann- Leipzig leitet das Treffen München 60 Beu- then 09 m Nürnberg: Maul- Nürnberg ist Schiedsrichter des Spieles Arminia Hannover ge­gen tfortuna Düsseldorf in Hannover: Wingen - f^e l d-Fulda wurde für das Treffen Eintracht Frankfurt Allenstein in Frankfurt bestimmt. r'.ur das vierte Spiel des Tages steht bekanntlich die genaue Paarung noch nicht fest. Kommt es zu emer Begegnung Schalke 04 - FSV. Frankfurt in Cj|en, so wird Dischereit - Berlin der Schieds- licyter jein, spielt aber der FSV. Frankfurt in Ber- 0n gegen Viktoria 89, so tritt Dawzinski - Breslau ein.

Leichtathletik der Sp.-Vg. 1900.

Am Sonntag beginnt im Gau GießenMetzlar öic P f l i ch t k l u b k a m p f r u n d e. Das ist eine Einrichtung, die der Westdeutsche Spielverband in ^esem Jahre erstmalig geschaffen hat und die ovvderung des Mannschaftskampfes dient.

Ausschlaggebend ist die Güte der Leistung, da- her Wertung nach dem Zehnkampfsystem (1000- Punktwertung). Es kämpft jeder gegen jeden. Be- teiligt sind im Gau Gießen-Wetzlar außer den beiden Gießener Vereinen 1900 und OSC. noch VfL. Wetzlar, Wetzlarer Sportverein sowie Weil­burger td'V. Die 1900er haben als ersten Gegner ven Wetzlarer Sportverein im Spilburg-Stadion Ac werden nicht in stärkster Aufstellung fahren, Durften aber trotzdem in Der Lage fein, einen Sieg herauszuholen. Es kommen folgende Wettbewerbe zum Austrag: 100 Meter, 800 Meter, 3000 Me­ter. 1 Ornat 1 ,-Rundestaffel, Weit- und Hoch­sprung, Kugelstoßen und Diskuswerfen. Daneben können als sogenannte Olympiasichtungswettbewerbe belegt werden (auch von anderen D'ereinen) 400 Meter,^Speerwerfen,^X100-Meter- und 3X1000- Meter-^taffel. Die Spielvereinigungsleute werden m den genannten Disziplinen vertreten fein.

Aandball der Sp.-Vg. 1900.

, Diesmal stehen zwei kleinere Spiele auf dem Programm. Samstag abend empfängt eine kom- binierte Mannschaft die l.Elf des To. Steinbach am Sonntag holt die zweite Mannschaft das am vergangenen Sonntag abgesagte Spiel gegen den

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8%% Analaltec ..............

6,4

5,6

10,25

4,75

29,5

6,5

5,5

10,75

4,9

29,65

6,45

5,7

6,45

5,8

Saturn

Mansieloer Bergbau.........0

Kokswerke ............... n

11-5.

31,5

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30,5

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30

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11

Phönix Bergbau...........

44 205 32,5

43

19

143

144,25

209

41,75

203

91,5

89,5

43,65

205

92,75

43,4

89

4,7 29,75

4,8

29,8

Rheinische Braunkohlen ....

'»hetnltabl........

.!(

41,75

201

Hamhurg-Amerika-Paket ..... i

Hamburg-Südam. Dampfschiff, o Hansa Dampfschiff...........o

Norddeutscher Lloyd .........o

Sl.G. für Lerkchrsioesen Akt. .. o

Bereinigte Stahlwerke......

90,65

19,4

18,65

19

18,4

Otavi Minen ..........

41

18,5

134

134

41,25

20,65

54,75

19,25

36,5

31

19,9

54,5

99

; 34

30

1 19,5

52,25

Kaliwerke Aschersleben......

Kaliwerke Westeregeln......

Kaliwerke Salzdetfurth.....

. 6

' 0

18,9

142,5

143

207.75

18,5

136,5

135

197

Berliner Handelsgesellschaft.... i

98,25

Commerz, und Privat°Bank ... 0

Deutsche Bank und DtSconlo-

Gesellschaft................o

Dresdner Bank..............c,

52,25

63 60,75

51,75

63 60,5

52,25

63 60,75

52,25

63 60,75 130,75

I G. Farben-Industrie.....

Scheideanstalt............

Goldschmidt ...............

Rütgerswerke............

. 7

133,25

165

54,13

59,13

37,75

129

164

54 57,25 37,13

133,75

54,75

130

54

Vieia)ßoanf ........... )

133,25

129

132

Metallgelellschaft............

58,75

38,4

57,5

37,9

61.(5.®......................

Elektr. Licserungsgeselischäft'''.' t

Licht und Kraft ............. f.

(feiten & Guilleaume ........ (>

26,75

100

111^5

26,5

98

11268

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100,4

112,5

26,25

99,25

112,5

Philipp Holz mann ........

Zementwerk Heidelberg ...

Cemenrwerk Karlstadt.....

60,25

82,5

59

80,5

60

59,9

Gesellschaft für Elektrische Unter.

68,25

nehmungen............... 4

Rheinische Elektrizität ........5

Schurken & (£0...............

Eiemens & HalSke.......... v

Lahmeyer L Eo..........^...io

100

98,5 112,75

99,25

97,5

112,5

101,25

98

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99,13

98,25

111,75

Schultheis Pahenhofer...

Aku (Allgemeine Kunsttetde) ..

Bemberg..........

0 0

38

49

55

26,5

38

49

54,75

26,5

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36

125

38,4

158

157,5

159,5

157

Zellstosk Waldhof......

46

48,25

129

129

130,5

129

Zellstoff Aschaffenburg ......

55,25

52,5

Buderus ..............

Deslauer Gas .. .

27,5

27

78,65

119 1

65,5

76,25

117,5

63,75

78,75

119,25

76,65

Daimler Motoren ....

32,75

116

114

Deutsche Erdöl .............4

Deuftche Linoleum ......

Orenstein & K oppel

30,75

32,4

30,65

Gelsenkirchener.............. 0

117,75-

50,75 1

48

50,5 !

48

Harpener...................ö

102,65 I

97,75

102 1

79

98,5

Leonhard Tietz.....

23TI

"

50,75

49,25

Hoeich EisenKoln-Neuessen.. 0

Ehade............. .......

21

23

20,75

Ilse Bergbau ............... 7

169 .

77

173 .

171,5

172,5 1

171,75

Ilse Bergbau Genüsse........7

Klocknerwerke .... . 0

121 1

66

77,75 1

118

63,5

75,5

120

65,5

77.65 i

118

Gritzner......

«1

27 ' 69

170

28 1

69,25

168 |

ManneSmann-Rohren........0

64.5

75,75

Maiiikraftwerke Höchst a M " Süddeutscher Zucker

27 170 1

168

11.Mai

12. Mai

Amtliche Geld

Notierung Ariel

Amtliche Seid

Notierung

Vricl

Helsingfors.

6,254

6,266

6,264

6,276

Wien......

45,45

45,55

45,45

45.55

Prag......

Budapest ...

12,64

12,66

12,64

12,66

Sofia.....

Holland ....

Colo.......

3,047

169,23

72,23

63,24

3,053

169,57

72.37

63,36

3,047

169,23

72.23

63,29

3,053 169.57

72,37 63 41

Kopenhagen.

Stockholm...

73,03

73,17

72,93

73,07 14,235

0,857 3,579 58,71

22,12 16,60

81,38 36 04

London .....

Buenos Aires

14,17

0,853

14,21 0,857

14,195

0,853

Neu York ....

3,581

3,589

3,571

Brüssel.....

58,59

58,71

58,59

Italien.....

Paris.....

Schweiz ....

Spanien....

22,15

16,56

81,27

35,96

22,19

16,60

81,43

36,04

22,08

16,56

81,22

35,96

Danzig....

82,22

82,38

82,27

82,43

Japan ......

0,869

0,871

0,869

0,871

Rio de Jan. . Jugoslawien Lissabon....

0,239

5,195

12,91

0,241

5,205 12,93

0,239

5,195

12,91

0,241 5,205 12,93

Berlin, 12, Mai

Geld

STkf

Amerikanhche Noten...........

Belgische Noten............

3,525

58,43

62,92

14,155

16,52

168,86

21,96

72,06

2,46

3,545

58,67

63,18

14,215

16,58

169,54

22,04

72.34

2,48

Dänische Noten ..........

Englische Noten ..........

Französische Noten.........

Holländische Noten........

Italienische Noten......

Norwegische Noten .....

Deutsch Oesterreich, A 100 Schilling Rumänische Noten.......

Schwedische Noten..........

Schweizer Noten........

81,04

35,83

73,05

81,36 35/17

Spanische Noten........

Ungarische Noten ................