SJ.-fpor/
Kußball in Giepen
Das Wochenende brachte in Gießen zwei 'Begegnungen. VfB. erledigte eine Rückspielverpflich- tung gegen die Universität und erzielte am Samstagnachmittag nach wenig ernstem Kampf und ohne große Anstrengung einen Sieg mit 6:0 Toren. Am Sonntag trug die Spielvereinigung 1900 das fällige Derbandsspiel gegen Bvt- tenhorn aus und schlug die Gäste mit 3:0 Toren. Halbzeit 1:0. Bottenhorn gab diesmal einen beachtenswerten Gegner ab.
*
Die Handballmannfchaften der Spielvereinigung 1900 traten gegen die Mannschaften von Kirchgöns an. Die 1. Els gewann mit 6:3, die 2. Mannschaft mit 5:2 Toren.
*
Die Tischtennisabteilung derSPielverein igung war in großer Form und schlug die Vertretung von TTC. Frankfurt-West mit 9:5 Dunklen.
Oer deutsche Handball-Meister geschlagen.
Zum ersten Male in dieser Spielzeit erlitt der deutsche Handballmeister Polizei Weihen- sels eine Aiederlage. Die Polizistmr waren bei ihren Leipziger Berufskollegen zu Gast und verloren dort nach einem harten Kampfe mit 5:4 (3:1). Allerdings verloren Weißenfels einen Spieler durch Verletzung.
Sietas siegt in Kopenhagen.
Die Holländerin Ouden schwimmt Luroparekord.
Die zweitägige tiuerhalionale Schwimmveranstaltung in Kopenhagen nahm am Freitag einen vielversprechenden Anfang. Besonders die teilnehmenden Damen befanden sich in Hochform, so daß ein neuer Europarekord gemeldet werden konnte. Die holländische Olympiazweite Willie den Ouden unterbot über 100 Meter Kraul ihre eigene Höchstleistung um über sieben Sekunden auf 1:07 und ließ die Dänin Lilly Andersen glatt hinter sich. — Heber 100 Meter Brustschwimmen verwies ebenfalls Hollands Olympiateilnehmerin Frl. Brauwers in 1:27,5 die Dänin Else Jacobsen in 1:28 Sekunden auf den zweiten Platz.
Einen leichten Sieg trug der deutsche Meister Sietas (Hamburg) über 200 Meter Brust in 2:50,4 davon, während der Däne Hans Malm- ström erst in 2:55,5 anschlug, damit aber noch einen neuen Landesrekord aufstellte. Einen weiteren deutschen Erfolg gab es im Kunstspringen für Damen, das die Berlinerin Hertha Schicke vor der unsicheren Dänin Frl. Krag! überlegen gewann.
eß. Hiefierfee Zweiter in Arosa.
Die Gishockeykämpfe um den Golspokal von Arosa gingen am Freitag zu Ende. 3m Finale trafen sich der EHE. Davos und der neue deutsche Meister SC. Rießerfee, die sich einen spannenden Kampf lieferten. Aus Grund ihres weit durchschlagskräftigeren Sturmes gewannen die Schweizer verdient mit 3:1 (2:1, 0:0, 1:0).
KZG kennen in Innsbruck
Eriksson (Schweden) siegt in der Kombination.
Die Leitung des FIS-Nennen hatte es nun doch noch fertiggebracht, die Berg-Isel-Schanze für den Sprunglauf benutzbar zu machen. Leider war auch diesmal wieder das Wetter nicht sehr günstig, der leichte Regen hatte zudem noch zahlreiche Zuschauer vom Besuch des Springens abgehalten. Es hatten sich nur 3000 Zuschauer eingefunden, die für die Verhältnisse ausgezeichnete Leistungen zu sehen bekamen. Der Norweger Birger Ruud sprang nach Abschluß der Konkurrenz sogar die phantastische Weite von 71,5 Meter. Sieger des Sprunglaufes und damit auch der Kombination wurde der Schwede Sven Eriksson, der im ersten Sprung 63 Meter und im zweiten 67 Meter stand. Als bester Deutscher erwies sich Alfred Stoll, der Weiten von 61 und 68 Meter erreichte.
Ersschnettauf-Elile in Oslo.
Die Eisschnellaufelite von Vorwegen, Finnland, Holland und Amerika traf sich in Oslo zu einer Generalprobe für die Mitte Februar in Dront- heim stattfindenden Weltmeisterschaften. Am ersten Tage siegte vor 8000 Zuschauern über 500 Meter der Finne Clas Thunberg in der ausgezeichneten Zeit von 43,5 vor den Norwegern Pedersen, H. und W. Nygren. Heber 10000 Meter war dann der Amerikaner Schröder in deT fabelhaften Zeit von 17:27,9 seinen Konkurrenten überlegen. Die nächsten Plätze belegten Staksrud (17:33), Ballangrud (beide Norwegen), Heiden-Holland und Taylor-Amerika.
WSV.Le»chtathleitt-Terminefür^9Z3
Auf einer in Essen abgehaltenen Sitzung legte der Verbands Athletik-Ausschuß des Westdeutschen Spielverbandes die Termine für die wichtigsten Veranstaltungen der kommenden Saison fest. Die westdeutsche Waldlaufmeisterschaft wird am 9. April vom FC. Süchteln ausgetragen, die Groß-Eountry- Meisterschaft folgt am 30. April in Duisburg, die westdeutschen Meisterschaften finden am 23. Juli statt und zwar für Männer in Hamm, für Frauen in Lennep. Der Repräsentativkampf West—Nord ist erweitert worden, indem nun auch auf beiden Seiten die Männer antreten. Die Ausrichtung erfolgt in Bochum. Der Länderkampf Westdeutschland—Holland wurde für den 6. August nach Krefeld vergeben.
Fußballübenaschungen des Sonntags.
Zn Hessen-Hannover. ..
Die Fußballspiele in Hcssen/Hannover litten auch am Sonntag wieder sehr unter den schlechten Bodenverhältnissen, so daß an die Spieler hohe körperliche Anforderungen gestellt wurden, auch ileberrafd)ungcn blieben nicht aus. So konnte Kurhessen Kassel auf eigenem Gelände gegen Her- mania Kassel nur 3:3 spielen. Dadurch konnte Borussia Fulda seinen Vorsprung wieder auf 5 Punkte vergrößern, so daß die Borussen, die selbst in Göttingen mit 5:1 bei dem SC. 05 siegreich blieben, kaum noch zu holen sind, die Meisterschaft ist ihnen wieder sicher. Sie führen mit 26:2 Punkten vor Kurhessen Kassel (21:7) und SC. 03 Kassel (16:12) Punkte. Die 03er lieferten die zweite Hcberraschung des Tages, sie schlugen Tura Kassel mit nicht weniger als 7:1. Auch der Spielverein kam nach einer langen Pechsträhne zum ersten Male wieder zu Sieg und Punkten: Germania Marburg mußte auf eigenem Platze mit 2:3 dran glauben.
Bei den süddeutschen Endspielen . . .
Die Spiele des 12. Februar haben bei der süddeutschen Meisterschaft manche Heberraschung und Verschiebungen, in der Tabelle hervorgerufen. Das gilt für beide Abteilungen.
3n der Abteilung 1 erlitt der bisherige Tabellenführer SpVgg. Fürth in Ludwigshafen vor 12 000 Zuschauern durch Phönix eine knappe, aber auf Grund des Eifers der Platzherren verdiente 1:0-fl:0)Niederlage. Der 1. FC. Nürnberg lieferte zuhause gegen den FC. Kaiserslautern eine große
Partie. Er siegte nach Treffern von Friedel, Schmidt (je zwei), Hornauer, Neinmann und einem Selbsttor der Gäste mit nicht weniger als 7:0 (2:0) und setzte sich dadurch an die erste Ta- bellenstclle. Der FK. Pirmasens unterlag auf eigenem Platz gegen den SV. Waldhof einigermaßen überraschend mit 0:1 (0:1). Die Pfälzer spielten allerdings „unter Vorbehalt", da sie ihren Internationalen He rg er t für das Repräsentativspiel in Marseille abgegeben hatten. München hatte sein großes Ereignis im Lokalderby zwischen Bayern und 1860. Bayern München, das in letzter Zeit doch in seiner Spielstärke zurückgegangen ist, mußte mit 2:3 (1:1) eine neue Niederlage einstecken. Dem spannenden Kampf wohnten 15 000 Zuschauer bei. Die Tore schossen für 1860 Lachner, Pfedl (Foulelfmeter) und Kiener: für Bayern Krumm und Welker.
In der Tabelle der Abteilung 1 führt nun der 1. FC. Nürnberg mit 9:3 Punkten vor München 60 mit 8:2, Sp.-Vg. Fürth 8:4, Waldhof 7:7, Ludwigshafen 6:8, Bayern München 4:6, Pirmasens 3:7 und Kaiserslautern mit 3:11 Punkten.
In der Abteilung II gab es diesmal wieder nur zwei Spiele. Eines davon aber genoß um so größere Bedeutung: das Frankfurter Lokalderby. Hier bezog vor 20 000 Zuschauern der Fußballsportverein im Kamps gegen den süddeutschen Meister Eintracht Frankfurt mit 1:3 (1:1) seine erste Niederlage in den diesjährigen Endspielen. Der Sieg der Eintracht, die sich endlich wieder zu alter Kraft gefunden hat, war verdient. Ihre drei Treffer fielen sämtlich durch den Linksaußen Lindner. Das Gegentor für den
Sportverein fiel durch den Rechtsaußen Hensel. Eine große lleberraschung gab es in Mainz, wo die Platzherren von Phönix Karlsruhe mit 1:3 (1:0) geschlagen wurden.
Die Tabelle der Abteilung II hat nach den Spielen des 12. Februar folgendes Aussehen: FSV. Frankfurt 10:2 Punkte, Eintracht Frankfurt 7:5, Wormatia Worms 6:4, Kickers Stuttgart 6:6, Karlsruher FD. 5:5, Union 'Bedingen 4:6, Phönix Karlsruhe 4:8 und Mainz 05 2:8 Punkte. Wenn nicht alles trügt, dürften die beiden wertvollen ersten Plätze der Abteilung wieder von den beiden Frankfurter Mannschaften besetzt werden.
Süddeutschland siegt in Marseille mit 4:0.
Eine süddeutsche Auswahlmannschaft konnte am Sonntag auf dem Platz von Olympigue Marseille Südostfrankreich mit 4:0 (3:0) schlagen. Trotz ungünstigen Wetters hatten sich zu diesem Spiel über 10 000 Zuschauer eingefunden. Sie sahen einen verdienten Sieg der Süddeutschen, die die einheitlichere, technisch bessere und durchschlagskräftigere Mannschaft stellten.
Diese Mannschaft war in allen Teilen gut. Ein besonderes Lob gebührt dem Abwehrtrio, das oft unter dem starken Druck des stürmisch angreifenden Gegners stand, aber allen Angriffen Stand hielt. Nach dem Austausch von Blumensträußen und Wimpeln begann der Kampf mit überlegenem Spiel der Süddeutschen, die auch bald durch den Halbrechten Müller zum Führungstor kamen. Wenig später erhöhte Förschler auf 2:0. Die Franzosen gingen dann, angefeuert durch ihre Landsleute, zu kräftigen Gegenangriffen über. Jakob und seine beiden Vorderleute wehrten aber erfolgreich ab. In der 35. Minute wartete dann Rühr mit einem Alleingang auf, bei dem er die französische Hintermannschaft umspielte und zum dritten Treffer einfenden konnte.
Die zweite Halbzeit verlief etwas ausgeglichener. wenn auch stets die bessere Ballbehandlung und das flüssigere Zusammenspiel der Süddeutschen erkenntlich blieb. Zunächst drängten die Franzosen stark, aber ihre Angriffe wurden erfolgreich abgeschlagen. Nach verteiltem Spiel gab es dann einen schönen Endspurt der Süddeutschen, der auch durch Fath (Worms) noch einen verdienten vierten Treffer einbrachte.
Die süddeutsche Mannschaft fand beim Publikum vor und nach dem Spiel eine herzliche Aufnahme.
Buntes Allerlei.
Kleines Abenteuer im Hotel.
Der amerikanische Filmschauspieler W. "Beerb, der mit einer Rolle in dem Metro-Goldwyn- Mayer-Film „Menschen im Hotel" (nach dem Roman von Vicki Baum) auch in Deutschland bekannt wurde, erzählte einem Hollywooder Reporter folgendes Erlebnis:
„Das war vor zig Jahren, in Florida, während meiner Hrlaubszeit. Eines Abends kriege ich Bummelgelüste, na, es mag so gegen elf, Halbzwölf gewesen sein, mache mich hübsch und schlendere so ganz gemütlich den Korridor runter, als mich plötzlich ein Kerl anrempelt, anscheinend furchtbar erschrocken über den Zusammenstoß, der für ihn bei meinem harten Schädel wahrscheinlich kein reines Vergnügen war, entschuldigt sich sehr höflich und entschwindet im Hintergrund. Na, ich denk mir nichts weiter, fahre runter, will nochmal nach der Hhr sehen — ach du Donnerwetter — die Hhr ist weg! Die muß der angerempeltS Kerl haben! Ich wieder rauf, renne den Korridor entlang, erwische ihn richtig, dreh ihn um, lang ihm ein paar und nehm" mir die Uhr zurück. Sehr schön, sehr geistesgegenwärtig, lob ich mich in Gedanken. Na, als ich morgens nach Hause komme, hab ich zwei Hhren: die andere lag auf dem Nachttisch."
Was Gre a G^rbo darf.
Wie Londoner Blätter berichten, hat Greta Garbo ihren Vertrag mit Metro Goldwyn Mayer unter Bedingungen erneuert, die ihr eine einzigartige Stellung im Bereich der Hollywooder Filmwelt sichern. Sie bedingt sich dabei ausdrücklich das Recht aus, ihre Film-Texte selbst auszuwählen, ebenso ihre Partner, ihre Regisseure, und anzuordnen, in welchen Ländern ihre Filme gegeben werden dürfen. Der nächste Film, in dem sie auftreten wird, behandelt einen historischen Stoff: die Geschichte der ebenso exzentrischen wie genialen Königin Christine von Schweden, der Tochter Gustav Adolfs. Den Plan, diese Gestalt zu verkörpern, hegt die Filmdiva schon lange, aber bereits füns Textdichter haben sich vergebens an dem Stoff versucht. Nun soll Walter Wan - g e r unter Mitwirkung der Garbo ein endgültiges Drehbuch ausarbeiten. Wenn die Künstlerin in Europa bleibt, so werden Regisseure, Mitwirkende usw. aus Hollywood zu ihr geschickt werden, und es wäre damit der erste Fall gegeben, bei dem ein europäischer Star nicht nach Hollywood geht, sondern Hollywood zu ihm kommt, wie seinerzeit Mahomed zum Berge.
Wirtschaft.
Kredit und Vertrauen.
Der Rus nach staatlicher Hilfe und ilnte» stühung wird häufig verbunden mit einer übertriebenen ungünstigen Darstellung der eigenen Verhältnisse. Die betreffenden Wirtschaftskreise vergessen, daß die Hebertreibungen schnell bekannt werden und daß dann ihre wirkliche Not leicht unterschätzt wird. Aber auch sonst schaden Hebertreibungen noch. Wie oft z. B. kommen Klagen über Kapital- und Kreditmangel. Aber welcher vernünftige Mensch, welches Geldinstitut wird seine eigenen, ober die ihm anvertrauten Ersparnisse in eine Gegend, an eine Berufs- gruppe oder an einen Betrieb ausleihen, wo die Verhältnisse immer schwarz in schwarz geschildert werden!
Der Kredit folgt dem Vertrauen, das ist eine alte Erfahrung. Wer kein Vertrauen genießt, bekommt keine oder nur sehr teure Darlehen. Diejenigen, die in den letzten Jahren das Ven- trauen zu sich untergraben haben, ziehen jetzt die bittere Lehre, daß auch die Hilfsmittel des Staates sehr beschränkt sind und daß Selbsthilfe sicherer und besser ist.
Die Selbsthilfebestrebungen gewinnen neuerdings stark an Boden. Beim Sparen, einem der wirtsamsten Selbsthilfemittel, zeigt sich das in dem Anwachsen der Spareinlagen bei den Sparkassen. Zwar ist Kapital in Deutschland aus vielen Gründen sehr knapp. Aber das Heraus- kommen der aus falscher Angst gehamsterten Banknoten, die stärkeren Einzahlungen bei den Sparkassen und manche andere Anzeichen berechtigen zu der Hoffnung, daß allmählich auch in Deutschland wieder eine normale Kreditpolitik möglich wird.
*
• D i e Devisenhöch st betröge im März. Der Reichswirtschaftsminister hat ange- orbnet, bah ber Grunbbetrag ber allgemeinen Genehmigungen für bie Wareneinfuhr im Monat März» nur bis zur Hohe von 50 Prozent in Anspruch genommen werben barf.
* D i e Indexziffer der Großhandelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 8. 2. 1933 berechnete Indexziffer der Großhandelspreise stellt sich auf 90,5 (1913 = 100); sie ist gegenüber ber Vorwoche (93,7) um 0,2 Prozent zurückgegangen. Die Inberzif- fern ber Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 80,3 (minus 0,6 Prozent), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 87,1 (unv.) urä industrielle Fertigwaren 112,3 (unv.), hiervon Produktionsmittel (114,6), Konfumgüter 110,6 (beide unverändert).
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 11. Febr. Im Frankfurter Eiergroßhandel hat sich die Marktlage wider Erwarten gebessert. Die Tatsache, daß weit weniger Angebot an den Markt kam, als man infolge der milden Witterung angenommen hatte, führte zu Preiserhöhungen von 0,5 bis 1,25 Pf. Der Kleinhandel hat größere Deckungen vorgenommen, so daß das Geschäft sehr lebhaft war und sich Materialmangel einstellte, zumal aus dem Osten und dem Balkan kaum Ware angeboten wurde. Es notierten in Pfennig per Stück loco Frankfurt (Main): Jugoslawen 8 bis 8,5, Rumänen 7,75 his 8,50, Holländer 8,75 bis 11, Flandern 8,75 bis 9,50, ungestempelte bayerische ßanbeier 8,50 bis 9, deutsche Frischeier je nach Gröhe 8,50 bis 12, Italiener, "Bulgaren, Russen, Polen und Dänen nicht am Markt.
Frankfurter Buttcrmarkt.
Frankfurt a. M., 11. Febr. Die Tendenz des Buttermarktes ist sehr flau geworden, da dem erhöhten Angebot keine nennenswerte Kaufneigung des Konsums gegenüberftanb. Desonbers geringe "Butter war reichlich angeboten und 5 bis 10 Mark niedriger: bessere Qualitäten ließen im Preise zwar auch von 4 bis 6 Mark nach, doch war hier das Angebot nicht so groß und auch die Nachfrage etwas besser. Die Verkaufspreise des Großhandels lauten (in Zentner-Tonnen): süddeutsche Butter 93 bis 92, deutsche Markenbutter 102 bis 106, holländische Markenbutter 112 bis 115 Mark.
Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zulegt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskonl 4 o. H.. Lombardzinsfuß 5 v. H.
Zrantsuri a. Dl.
denn.
Schluß- kurS
Schluß!. Abend- börs
Schluß- iurS
Schluß!, mittag- böcse
Datum
10.2. I
11-2.
10.2.
11.2
6% Deuische RelchSanlethe v. 1921
78,5
78.75
78,75
78,75
6% ehem.7% Di. Reicheanl. v. 1929
—
94
93,5
93,5
b^r% Donng-Anleihe von 1930 ..
teutfdje Ant.-Ablos.-Schuld mb
82
81,5
82
81,9
AuSlvs.Rechten _______ .
66,4
66,5
65,8
66
DeSgl. ohne Auslos.-Rechte......
6% rbein.8% Hess. Botkesiaat 1929
9,4
9,3
9,13
9.1
(rückzahlb 102%) .. .
75,25
75,5
75
Oberhessen Provinz.Anleihe mb
Ausl »s.-Rechten ..........
Deutsche Komm. Cammelab l.An
62
—
-
75
leihe Serie! mit AuSlos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hhp.-Bant
0,75
61
59,25
60,65
Golbpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hnp.-Banl
83,5
84,25
—
-
Goldpse. 16 unkundbar bis 1930 6)4% ehem. 4%% Franks. Hyp.
Bank.LIgu..Psanbbriese .....
83
83,9
-
-
86
86,9
_
6)4% ehem. 4',.% Rheinische
Hyp.-Vank-Ligu.-Goldpse. ... 6% ehem. 8% Pr. LandcSpsand
85,65
86
-
—
brtcsanstalt, Psandbrtefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landeüpsand
briesanstalt, Pfandbriele R. 10
83,5
83,5
—
83.5
83
83,5
—
—
4% Oefterteldjtldie Goldnnie...
4,20% Ccftenetdilfdte ©ilbenenfe
4% Ungarische Goldreme
4% Ungarische 6tnai»rcnte v. 1910
4ty% DeüflL uvn 191.3
6% adgeli. Goldmexikaner von 99
4% Türtische gollanleilie von 1911
4% Türkische Bagvadbahn-Anieihe Serie I . .................
4% deSgl. Serie II ............
6% Rumän. vereint). Rente v. 1903
4^%Rum2n.vereinh.Renlev.l913
4% Rumänische vereint». Rente ..
8%% Anatolier ...............
—
—
—
1,4
—
—
1,4
——
*
—
—
—
—
——
—
—
—
6,25
6,4
6,5
6,45
5.45
5.45
5.45
5,4
—
—
5,85
5,9
5,9
5,85
5,9
7
7
6.8
—»
10,85
10,75
10,9
——
5.75
5,8
5,7
5,75
-
25
25
24,9
.yraiitmr
ficrun
Schluß- kurS
Schluß!. Abendbörse
Schluß- kurS
Schluß! mittag« börse
Dalum
10.2.
11.2.
10.2.
11.2.
Hamburg-Amertla-Patt-i .....
1
17,5
17,5
17,5
17,75
Hamburg-Südam. Dauipsschiss.
0
38.5
Hansa Tampsschiss...........
0
—
——
_
Norddeutscher Lloyd ........
0
17,9
42
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42.4
18
41,75
Sl-G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
41,5
i^kllincr Handelsgesellschaft....
4
97
97
97
97
C^nTnun- und Privat Bank... Deutsch><vank und Dioront»
0
53
53
53,5
53,5
GesellschnU...............
0
72,25
61,5
147
72,25
61,5
148,5
72,25
61,5
146
72,25
61,5
150,25
Dresdner iöihtf..............
0
Reichsbank ...........
1
A.E.G......................u
Elektt. LiescningSgesellschast ... 5
Licht unv Krast ............g
Felten & Guilleaume o
Äesellschasi für Elektrische Unter- nchmnngen 4
Rheinische ßlefttijitiil 5
Schuderl & Go..............0
Siemens & HalSke 9
Lahmeyer L Go..............10
27,5
27,5
27,25
27,4
81
81
78,5
81,5
93,5
93,25
93
92,75
52
52
51,8
52,5
79,75
79.75
79,75
79,5
98
98
99
101
86,25
86
85,25
85,75
131
131
130,5
131
116
116,5
115,5
116,25
Buderus 0
Deutsche Erdöl 4
Gelsenkirchener 0
Harpener...................0
Voesch Eilen—Köln-Neuesten.. 0
Ilse Bergbau .............7
Ilse Bergbau Genüsse 7
Rlorfnetroerff ...............0
Mannesmann-Rühren 0
ManSselder Bergbau 0
Obers chles. Koköwerke 0
Pbönir Bergbau 0
Rheinische Braunkohlen 10
Rhcinstahl .................. 0
47,75
48
48
48,65
90
90,5
89,65
90,13
58,75
—
59
59,65
86,75
86,5
85
87,5
—
53,75
53,75
152
152
152
102,5
102,75
103
103
44,5
44,5
44,25
45
60
61
59,75
61
23,5
24,5
23,4
25
—
—
68 5
69
34,25
35,9
34,25
36.13
191
194
192
194
74,75
75
74.5
75
Frankfurt a.Dl
Berlin
Schluß- turd
Schluß!. Abend» börs
Sch uß- turd
Schluß!. JTlulag- Mr'e
Datum
10.2-
11-2.
10-2.
11.2.
Vereinigre Stahlwerke.
.......0
34.25
36,13
34,4
36,4
Otavi Minen ........
.......0
15,75
15,75
15,5
15.9
Kaliwerke Aschersleben.
.......6
117
116
114,75
116
Kaliwerke Westeregeln .
....... 6
117
118
117
116,5
Kaliwerke Salzdetfurth
....... 9
171
171
171
171.5
3 ®. Farben-Jnvustrte 7
Scheideanstalt...............10
Goldschmidt 0
Rülgeröwerke 0
Metallgelellschaft 0
107,75
152
107,75
154,25
107,9
108
38,13
38,25
38,5
39
42,75
43,4
42,5
43,4
35 75
36
36
Philipp Holzmann o| Zementwerk Heidelberg d
Cementwerk Karlstadt......... ol
Watch & Frehtag 0|
Schultheis Patzenhofer 0
Mu (Allgemeine Kunstseide) ... 0
Bemberg...................0
Heilstes! Waldbos 0
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer GaS . .H, 7
Daimler Motoren............ 0
Deutsche Linoleum ..........0
Crenftetn & Koppel ..........0
Leonhard Tietz..............
Lbade......................
49
49,5
49
49,9
50
50,5
—
-
—
—
4,65
4,5
4,5
—
—
—
103,5
101
40
39,9
39,75
39,5
48,5
48,5
47,5
47
50
50
49,75
50,5
26
26,5
25
26,9
—
—
113
113,9
22
23
22,4
24
37,25
37,25
37
—
—
41
41,75
38
38,5
39
38,25
—
—
140
—
Gritzner ....................ol
Mainkrastwerke Höchst a.M. ... 4
Süddeutscher Zucker ..... e|
30,5
69,9
142
27,25 I
69,5 I
142 |
28 | -
-! 142,5
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt o 2H.
10. Februar
11 .Februar
Amtliche
<*rih
Notierung Lrie
Amtliche Geld
iotierung
Brie
Heising,or».
6,384
6,396
6,384
6,396
Wien......
48,55
49,05
48,45
48 55
Prag......
12,465
12,485
12,465
19 4R5
Budapest ...
Sofia .....
3,057
3,063
3,057
3,063
Holland ....
169,13
169,47
169,03
169.37
Cc-Io ......
73,73
73,87
73,73
Kopenhagen.
64,19
64.31
64,19
64,31
Stockholm..
77,17
77,33
76,97
77.13
London .....
14,42
14,46
14,42
14,46
Buenos Aires
0,833
0,837
0,823
0,837
Nenyvrk ....
4,209
4.217
4,209
4,217
Brüssel ....
58,54
58,66
58,54
58,66
Italien.....
21,52
21 56
21,51
21,55
Paris.....
16 43
16,47
16,43
16.47
Schweiz ...
81,19
81,35
81,19
81,35
Spanien...
34,52
34,58
34,52
34,58
Danzig....
81,72
81,88
81,72
81,88
Japan .....
0,889
0,891
0,889
0,891
Rio de Jan.
0,239
0,241
0.239
0,241
Jugoslawien
5,554
5,566
5,554
5,566
Lissabon ...
13.11
13.13
13.11
13,13
Banknoten.
Berlin, 11 .Februar
Geld
»rief
r'änerikanstche Roten..............
4,20
4,22
Belgische Roten..................
58,38
58,62
Dänische Roten .................
63,82
64,08
Englische Roten .................
14,38
14,44
Französische Roten...............
16,39
16 45
Holländische Roten...............
168,66
169,34
Italienische Roten................
21,47
21,55
Norwegische Noten ..............
73,55
73,85
Deutsch Oesterreich, A 100 Schilling
Rumänische Noten ...............
2,46
2,48
Schwedische Noten...............
76,80
77,10
Schweizer Noten.................
81,01
81,33
Spanische Note».................
34,38
34,52
Ungarische Note»................


