pftegh CeffiesBEung wer-« bestehen, auch wenn alles andere vergehe. (Lebhafter Beifall!)
3m weiteren Verlauf des Kursus beschäftigte man sich noch in eingehenden Aussprachen mit den Fragen der Ausbildung von Jugendlichen zu Schiedsrichtern. Es wurde der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß die bereits erlassenen Bestimmungen eingehalten werden. Auch zur Schaffung einer Dungliga-Klasse, deren Zustandekommen begrüßt werden würde, nahm man Stellung. Mit kurzen Erörterungen über die Möglichkeiten einer Selbstverwaltung der 3ugendabteilungen wurde der an» regende Kursus geschlossen.
Beschlüsse der Aeichöregierung, (Schutz der Sportanlagen.
Da« Reichskabinett hat in seiner Sitzung am Freitag ein Gesetz über die Beschränkung der Nachbarrechte gegenüber Betrieben, die für die Dolks- «rtüthtifli .ifl von besonderer Bedeutung sind, beschlossen. Danach wird eine Klage auf Einstellung solcher Betriebe wegen nachteiliger Einwirkungen auf benachbarte Grundstücke ausgeschlossen. Auch die Klage auf Herstellung von Einrichtungen, die die nachteiligen Einwirkungen mindern, fällt weg. Es handelt sich hierbei um einen besonderen Schutz für Anlagen zur Pflege aller Arten des Sports.
Oie deutsche Leichtathletik-Ordnung erschienen.
Die Leichtathletik-Ordnung des Deutschen Leicht- othlctik-Derbandcs wird soeben bekanntgegeben. Als Punkt 1 dieser Satzung wird festgelegt, daß die Führung des gesamten deutschen Leichtathletik- Betriebes dem Führer des Deutschen Leichtathletik- Verbandes (DSB ) untersteht. Lediglich Volksturn- Veranstaltungen, wie Kreis-, Gau- und Deutsche Turnfeste sowie Bergfeste unterstehen der Deutschen Turnerschaft. Für den gesamten deutschen Wettkampsbetrieb haben nur die Leichtathletik-Wettkampsbestimmungen und Wertungsmethoden der DSB Gültigkeit. Bei der Durchführung des praktischen Betriebes soll das Hauptaugenmerk zukünftig auf den Mannschaftskamps gerichtet werden. Der internationale Verkehr liegt in Händen der DSB
Radballweltmeifter geschlagen.
Der zweite Start des Weltmeisters im Zweierradball erfolgte am Sonntag in Oppeln und brachte im Endkampf eine große Ueberraschung RV. Diamant Chcrnitz nahm im Schlußkampf eine glückliche Revanche an seinem Bezwinger vom Vortage in Breslau und schlug die Frankfurter
nach Spielverlängerung mit 11:10 (7:7, 3:4). Es war ein etwas glücklicher Sieg, da sich beide Mannschaften vollkommen ebenbürtig waren und nur ein Zufallstreffer die Entscheidung brachte. Vorher hatte Chemnitz Adler Breslau mit 8:1 (6:1) und RD. Oppeln mit 9:3 (4:2) geschlagen, wahrend Frankfurt über Flott-Teutonia Breslau mit 8:2 (5:0) erfolgreich war.
Oie Spiele in Bayern.
1860 München — SpDgg. Fürth 0:2: Wacker München — FV. Würzburg 04 2:2: 1. FE. Nürn- berg — Bayern München 2:2: ASD. Nürnberg — FC München 2:3; Schwaben Augsburg —Jahn Regensburg 2:1; FC. Schweinfurt 05 — FE. Boy- reuth 5:3.
50Iahre Turnverein Grünberg.
Einweihung der erweiterten Turnhalle.
Der Turnverein (Brünberg leitete die Feier seines 50jährigen Bestehens mit einem Kirchgang ein. Anschließend wurden auf dem Friedhof an den Gräbern der verstorbenen Gründer und Vorstandsmitglieder Kränze niedergeleot. Der Nachmittag vereinigte eine stattliche Besucherzahl in der neuen Halle. Nach dem Einmarsch des Vereins eröffnete ein Sprechchor, der auf den Weg der Deutschen Turnerschaft hinwies, die eigentliche Feier. Für die Deranskaltuna war eine aus den besten Geräteturnern des früheren Gaues Hessen bestehende Riege unter Leitung von Gauoberturnwart Paul (Gießen) gewonnen worden. Ihre Darbietungen an den drei Geräten: Pferd, Barren und Reck, die sie noch durch Vorführung einiger Kunstfreiübungen ergänzten, standen auf hoher Stufe turnerischen Könnens und lösten großen Beifall der Zuschauer aus. Turnerische Vorführungen des Vereins, ein Reigen der Schülerinnen und die Stuttgarter Freiübungen der Turnerinnen vervollständigten die rein turnerischen Darbietungen.
Der Dereinsführer, Lehrer Wenzel, richtete Begrüßungsworte an die Vertreter der Stadt, an die politische Leitung der hiesigen NSDAP, und an die Turnfreunde des ehemaligen Gaues Hessen. Unter andern waren neben Gauoberturnwart Paul mit seiner Riege erschienen: Ehrenkreisver- treter Pfeiffer (Wetzlar), Ehrengauoberturnwart Will (Gießen), Kreisturnwart Schüler (Wetzlar), Gaufchwimmwart Sauer (Gießen) u. a. Er schilderte den Entwicklungsgang des Turnvereins Grünberg, gedachte der Verdienste der Gründer und früheren Vorstandsmitglieder des Vereins, deren Andenken, sowie das aller verstorbenen Mitglieder und namentlich das der im Weltkrieg gefallenen zwölf Bereinsmitglieder er durch Erheben von den Sitzen ehren ließ. Besondere Dankesworte widmete er dem einzigen noch lebenden Mitbegründer, dem 85jährigen Zigarrenfabrikanten Heinrich Möser, der leider durch seinen Gesundheitszustand am Erscheinen verhindert war.
wie der Herein Im Jahre 1897 diese Halle mit hilse der Bürgerschaft errichtet Hobe, so sei ihm auch diesmal durch die Unterstützung von Turnfreunden und Gönnern und mit Hilfe der Stadt die Erweiterung und Erneuerung der Halle möglich gewesen.
Ihnen allen zollte er Donk, ebenso den beteiligten Handwerkern und Arbeitern, sowie dem Bauleiter, Architekt Balser, für den wohlgelungenen Bau. Mit dem Wunsche, daß die Halle allezeit eine Pflege st ä 11 e treuer turnerischer arbeit sein möge, sowie auch den Interessen ber, Stadt und ihrer Bewohner dienen möge, weihte er sie aufs neue. Er ließ seine Ansprache ousklingen in ein dreifaches „Sieg-Heil!" auf unsere obersten Führer: Reichspräsidenten von Hindenburg und Reichskanzler Adolf Hitler. Der Rede folgte der Gesang von je einer Strophe des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liedes.
Irn Namen der Stadt übermittelte Bürgermeister Dr. Mildner dem Verein herzliche Glückwünsche und betonte, daß die Stadt die erzieherische Arbeit des Turnvereins an der Jugend zu würdigen wisse und dem Turnverein helfend und fördernd zur Seite stehen werd'e. Seine Ansprache klang aus in einem Gut Heil! auf den Iubelverein. Für die NSDAP, überbrachte Propagandaleitcr Harder Grüße und Glückwünsche und wies besonders darauf hin, daß er es für seine Pflicht erachte,
das von dem Verein durch den Umbau der halle geschaffene gemeinnützige Werk in jeder weise zu unterstützen.
In tiefgründigen Worten sprach Ehrenkreisvertreter Pfeiffer (Wetzlar) über die Ziele der DT. und ihre Arbeit als Dienst an Volk und Vaterland. Sein „Gut Heil.'- galt der Deutschen Turnerschaft. Die Glückwünsche der übergeordneten Stellen, Gau und Kreis, übermittelte (Bauoberturnroart Paul (Gießen). An eine Anzahl langjährige Vorstandsmitglieder, die sich um den Verein, sowie um die
Turnsache Verdienste erworben haben, konnte et Auszeichnungen verleihen: Schreinermeister Frig Gehringer den Ehrenbrief des seitherigen Mittelrheinkreises, ferner Dermessungsral i. R. Lichtenfels, Geometer i. R. Henkel, Buchhändler Büttel und Zigarrenfabrikant K. Mö. f e r den Ehrenbrief des seitherigen Gaues Hessen. Anschließend übergab Lehrer Wenzel an vier langjährige, treue Mitglieder des Vereins Urkunden über deren Ernennung z u Ehrenmitgliedern : Altbürgermeister Jäckel, Spenglermeister Jakob Vo n-Ei ff, Bäckermeister ®g. Fuldat und Buchhändler C. Seim. Das Gut- Heil auf die Geehrten brachte (Bauoberturnroart Paul aus, während Altbürgermeister Jäckel in deren Namen den Dank abstaltete. Die in den Pausen gesungenen alten Turnerlieder „Ein Ruf ist er- klungen", „Wenn der Jugend Ideale"' und „D Deutschland hoch in Ehren", sowie flotte Musikstücke der Feuerwehrkapelle unter Leitung von Kapellmeister Horst umrahmten die Feier, die mit Dan- fesroorten von Lehrer Wenzel an die Redner und alle Mitwirkenden schloß.
Brieffasten der Bedoffion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit ber Schriltieitung >
A. v. In w. Das Entschuldungsversahren nach dem Entschuldungsgesetz kommt nur bei nachweisbarer Ueberschuldung eines landwirtschastlichen Betriebes in Betracht. Die Eröffnung des Verfahrens ist von Voraussetzungen abhängig, die in dem Befifcftanb und den Schuldverpflichtungen begründet sind. Zwecks Aufklärung in Ihrem Falle wenden Sie sich am besten an die Entschuldungsstelle beim Amtsgericht Gießen.
HÖas ich in den Hasche habe?- natürlich auch Panflavin» Pastillen, — die Sie eben» falls stets bei sich tragen sollten — denn sie bieten wirksamen Schutz vor
Erkältung,
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Bekanntmachung.
In unser Handelsregister, Abteilung B, wurde am 2. Dezember 1933 eingetragen die Firma Spedilions- und Lagerhaus- Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen. Gegenstand des Unternehmens ist: Speditions-, Fracht- und Lagergeschäft aller Art. Das Stammkapital beträgt 20 000 Reichsmark. 3u Geschäftsführern sind bestellt: Otto Dinslage, Kaufmann, und Ernst Dinslage, Kaufmann, beide in Gießen, Hindenburgwall 18. Der Gesell- schostsvertrag ist am 27. November 1933 festgestellt. Zur Vertretung der Gesellschaft ist jeber der beiden Geschäftsführer allein berechtigt. Die Bekanntmachungen der Ge- sellschaft erfolgen nur im Deutschen Reichs- airzeiger. 74640
Gießen, den 7. Dezember 1933.
Hessisches Amtsgericht.
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Leiden erlöst worden.
Gießen (Mflusburg 12), den 11. Dezember 1933.
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Familie Plank.
Gießen (Crednerstraße 26). den 12. Dezember 1933.
Die Beerdigung fand am 10. Dezember in Menden statt
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im 56. Lebensjahre.
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Die Trauer feier vor der Einäscherung findet am Donnerstag, dem 14. Dezember, nachmittags */a2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt
Am Sonntagabend entschlief plötzlich und unerwartet unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter
Frau Therese Helene Hornberger
In tiefem Schmerz
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen t
Namens der Hinterbliebenen: Heinrich Mack II., Sparkassenrechner Louis Mack, Landwirt
Steinbach, den 11. Dezember 1933.
Beerdigung: Mittwoch, den 11 Dezember, nachmittags um 3 Uhr.
Heute morgen 5 Uhr starb unser lieber Vater. Schwiegervater, Großvater. Urgroßvater und Bruder
Heinrich Mack L, Maurermeister
Im 90. Lebensjahre.
In tiefer Trauer:
Anton Zurwonne
und Frau Martha, geb. Schröpfer Grete Zurwonne.
Familie Carl Janz.
Gießen, den 12. Dezember 1933.
Die Traucrfeler findet am Mittwoch, dem 13. Dezember, nachmittags
2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt
Am 7. d. M. verschied nach dreitägigem Krankenlager in Menden a. d. Sieg unerwartet mein lieber Mann, mein treuer Sohn, unser lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Neffe
Heinrich Plank
Im Alter von 30 Jahren.
Unser Heber, einziger Sohn und Bruder
Hans Zurwonne
Ist heute im Alter von 30 Jahren von seinem langen, schweren
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