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12/10/1933 Zweites Blatt
 
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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt belchlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. f).

Devisenmarkt Berlin Frankfurt o. M.

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Umsätze waren hierin jedoch zunächst klein, und wenige Spezialpapiere lagen lebhaster.

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Franzosen werden jedoch in der Rekordliste der internationalen Verbandes (IAAF) nicht mehr geführt.

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reichen zu tätiger Mitarbeit anzuschließen. Versammlung schloß mit einemSieg-Heil" auf Dolkskanzler Adolf Hitler.

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Spenden für die NS.-Dolkswohlfahri

werden eingezahlt auf Konto Rr. 4513 NS.-Dolkswohlfahrt des Kreises Gießen bei der Bezirkssparkasse Gießen.

Bnefkaften der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

C. $L Bei Altwohnungen ist das Wassergeld in der Miete enthalten Bei Neuwohnungen kann durch besondere Vereinbarungen des Hausbesitzers mit den Mietern auf Grund einer freien Ab­machung das Wassergeld anteilmäßig entspre­chend der Miete umgelegt werden.

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diesem Sommer nicht anlegen, da er durch seine Krankheit zu stark benachtoilitzt war. Kremers Leistungen standen in dieser Saison auf keiner hohen Stufe, während Paillard und Grassin sich immer noch auf beachtenswerter Höhe gehalten haben. Von den ausländischen Fahrern sei noch besonders der Italiener G i o g e t t i erwähnt. Der ISsache Landes­meister und viermalige Weltmeister Linart hat am 23. September in Paris endgültig von der alten Kampfstätte des Zements Abschied genommen.

Ladoumegue lief wieder Rekord.

Jules Ladoumegue, der vom französischen Leichtathletik-Verband zum Berufsläufer erklärt wurde, hat von seinem großen Können nichts ein- gebüßt. Im Pariser Jean - Bouin Stadion legte Ladoumegue die 3/< Meile (1207 Meter) in 2:59,2 zurück, eine Zeit, die besser ist als der von dem Neuseeländer L o o e l o ck mit 3:02,6 gehaltene Weltrekord. Ladoumegue will am Samstag ver­suchen, den von dem Italiener B e c c o l i erst kürz­lich aufgestellten Weltrekord über 1500 Meter mit 3:49 zu unterbieten. Die neuen Höchstleistungen des

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ragende Leistungen und ließ nur nach seinen De­fekten bei den Meisterschaften nach. Durch kämpfe­rische Großleistungcn und starke Beteiligung brachte es Wißbrocker zu einem guten dritten Platz. Er und auch Rausch rückten besonders in der ersten Hälfte der Saison der Extraklasse bedenkllch nahe, leider ließen sie später wieder etwas nach. Der neue deutsche Meister Metze gehört nun wohl nach seinen Erfolgen jetzt offiziell der Extraklasse an. Einen Maßstab für Walter Sa wall kann man in

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So eröffneten auf die Einberufung der GD. Reichsbank 1,75 o. H. fester und zogen später wei­tere 1 v. H. an. Die günstigen Ziffern des Stahl­vereins-Quartalsberichtes bewirkten am Montan- markt eine recht feste Tendenz, und die meisten Papiere eröffneten von 0,25 bis 1 v. H. höher, Phönix gewannen 1,50 o. H. Elektrowerte lagen uneinheitlich: Siemens (minus 1,50 v. H), dagegen Licht und Kraft (plus 1,75 o. H.), AEG. (plus 0,50 v. H.), Bekula (plus 0,25 v. H). JG.-Farben eröffneten zwar 0,50 v. H. niedriger, lagen aber doch recht widerstandsfähig und zogen rasch wieder auf 115,50 (plus 0,50 v. H.) an, Scheideanstalt ge­wannen 0,75 v. H. U. a. eröffneten noch Daimler mit plus 0,90 o. H., Aschaffenburger Zellstoff (minus 0,75 o. H.) und Akkumulatoren (minus 1,25 v. H). Schiffahrts- und Verkehrswerte waren behauptet.

Am Rentenmarkt wurden die höheren Vor­börsenkurse nicht ganz erreicht, immerhin lagen Neubesitz mit 11,90 10 Pfennig, Altbesitz mit 78,75 bis 79,50 1,25 v. H. und späte Reichsschuldbuchfor­derungen mit 87,25 0,75 v. H. fester. Stahloerein- Bonds lagen besonders fest und gewannen 2 v. H.

Im Verlaufe blieb die Stimmung f e st. Die Kurse zeigten sowohl für Aktien, als auch für Renten weitere Erhöhungen, wobei aber die Dioidenden- papiere mehr in den Vordergrund traten. Beson­ders Montanwerte blieben lebhaft und nochmals meist um 1 bis 1,50 v. H. fester, auch JG.-Farben lagen mit 116,75 (plus 1,25 v. H.) fest, ferner konn­ten sich Siemens auf 136 (plus 1,50 v. H.) erholen und Bekula stiegen sogar auf 117 (plus 2,50 o. H.). Späte Reichsschuldbuchforderungen erreichten 87,75 (plus 0,50 d. H.), während Altbelitz auf Gewinn- Mitnahmen 0,50 o. H. und Neubesitz 22,50 Pf. zu- rückgingen. Auch die Aktienmärkte schloffen teilweise nickt ganz behauptet, JG.-Farben 116,25. Am Kassamarkt lagen Frankf. Hyp.-Bank gegenüber der Abendbörse mit 72,75 (plus 2,75 v. H.) weiter fest.

Der R e n t e n m a r k t wies wieder ziemlich leb­haftes Geschäft auf. Don Staatsanleihen zogen 1927er Reichsanleihe von 87,25 auf 89 v. H. an.

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* Adlerwerke norm. Heinrich Sieger 21®., Frankfurt a. M. Die Aufwärtsentwick­lung des Automobilabfatzes bei den Adlerwerken hat auch in den Monaten August und September weiter angehalten, ganz im Gegensatz zu früheren Jahren, wo sich in dieser Zeit bereits die saison- mäßige Abschwächung stark bemerkbar machte. Mengenmäßig liegt der Absatz weit über dem des Jahres 1929. Diese Entwicklung wird in erster Linie auf die Förderung der Automobilindustrie durch die Maßnahmen der Reichsregierung»zurück- geführt und nicht zuletzt auch auf die Erfolge der Adlerwagen bei sämtlichen internationalen Kon­kurrenzen. Die Gesellschaft ist mit ausreichenden Aufträgen für die nächsten Monate versehen, so daß die Belegschaft über den Winter gehalten wer­den kann, die gegenwärtig etwa 1700 Mann größer ist als zu Jahresbeginn.

* Hanomag voll b e s ch ä f t i g t. Die Han­noversche Automobil- und Schlepperbau - GmbH., Hannover (Hanomag), kann von einer weiteren Stei­gerung des Auftragseingangs berichten, so daß das Werk nach zahlreichen Neueinstellungen in den letz­ten Wochen nunmehr voll beschäftigt ist. Nicht nur die Personenwagen, darunter ganz besonders die 6/32-?8-Automobile, finden rege Aufnahme, sondern auch im Zugmaschinengeschäft hält die Belebung an, zumal es in den letzten Wochen gelungen ist, wieder neue Auslandaufträge auf Traktoren aus Britisch- Ostindien und West- und Ostafrika hereinzuholen.

Frankfurter Börse.

Mittagsbörse fest.

Frankfurt a. M., 11. Okt. Das Hauptinter­esse der Kundschaft erstreckte sich wieder auf den Rentenmarkt, doch war die Bewegung nicht mehr so einseitig aus dieses Gebiet zugeschnitten, denn auch der Aktienmarkt zeigte, besonders im Verlaufe, eine bemerkenswerte Festigkeit. Das spekulative Interesse in den variabel gehan­delten Rentenpapieren war nicht mehr so stark wie seither, und man wandte sich in kleinern Umfange auch den seit Tagen vernachlässigten Aktien zu. Die

Erfüllt o»p dem großen Gcbqnken des Zusam­menschlusses der deutschen Kraftfahrer, hat der Automobilclud von Deutschland auf Grund eines Ueberemfommens mit dem Nationalsozialistischen Krastsahr-Korps sich heute in die Einheitsfront ein­gegliedert.

Entsprechend seiner international anerkannten Stellung wird der AvD. als Stammclub ® e r 1 i n erhalten bleiben und vornehmlich die Aufgabe haben, den deutschen Kraftfahrsport auf inter­nationalen Kongressen und in der AJACR. zu vertreten.

Die Rcichsorganisativn des AvD., d. h. das Kar- tellverhältnis des AvD. zu seinen sämtlichen Kartell- klubs, wird hiermit aufgelöst.

3m Geiste seiner eigenen Eingliederung In die Einheitsfront der firaftfa^rer fordert der AvD. hiermit seine sämtlichen ftartellflubs auf, sich ebenfalls in den Dienst der großen oaterlan- dischen Sache ju stellen und demzufolge ihre ZTlitglieber und gesamten Organisationen in den DDAC. bzw. dessen (Baue und Ortsgruppen überzuführen.

Mit dem Präsidenten des Bayerischen Automobil­clubs ist bereits eine derartige Vereinbarung ge­troffen worden.

Das Präsidium des AvD., dem die Führung der Geschäfte des Clubs obliegt, ist einem neu zu bil- denden Kuratorium verantwortlich. Vorsitzen­der des Kuratoriums des AvD. ist der Korpsführer des NSKK., Obergruppenführer Hühnlein. Der Stellvertreter des Präsidenten des AvD-, Direktor Dr. Max Jlgner, ist zugleich Vizepräsident des DDAC. Hierdurch ist die enge Verbundenheit des AvD. mit dem NSKK. und dem DDAC. auf allen Gebieten sichtbar zum Ausdruck gebracht.

Das Präsidium des AvD. setzt sich wie folgt zu­sammen: Präsident: Adolf Friedrich Herzog zu Mecklenburg: Stellvertreter des Präsidenten: Direktor Dr. Max Jlgner: Vizepräsidenten: Ge­heimrat Freiherr' Rudolf von Brandenstein und Konsul C. O. Fritsch. Die laufenden Ge­schäfte führt der Generalsekretär.

Der AvD. wird außer seinem Berliner Stamm­klub keinerlei Organisationen, Ortsgruppen oder dergleichen im Reich unterhalten.

Der AvD. überträgt die Durchführung sämt­licher auf dem Gebiete des Sportes, der Tou­ristik und der wirtschaftlichen und technischen Beratung liegenden Fragen auf den DDAC. Der AvD. wird hierfür in seinem Büro nur Verbindungsstellen zum DDAC. unterhalten. Die Mitgliederzahl des AvD. wird auf der un­gefähren Hohe der Mitglieder des Berliner Stamm­klubs des AvD. erhalten bleiben und im wesent­lichen aus führenden Persönlichkeiten, insbesondere des internationalen Lebens bestehen. Diesen Mit­gliedern steht im Nahmen der Ausnahmebedingun­gen die Doppelmitgliedschaft beim NSKK. und DDAC. frei.

Der AvD. behält seine alten seit dem Grün­dungsjahre 1899 bestehenden Abzeichen bei.

Der AvD. führt für feine sämtlichen reichsdeut­schen Mitglieder pro Mitglied einen Jahresbeitrag von 30 Reichsmark an den DDAC. ab (entsprechend dem Mitgliedsbeitrag für ordentliche Mitglieder des DDAC.): hierfür stellt der DDAC. sämtlichen Mit­gliedern des AvD. seine wirtschaftlichen Einrichtun­gen (Triptyks, technische und juristische Beratung usw.) zur Verfügung. Der AvD. beteiligt sich so in derselben Weise wie der DDAC. an der Förderung des Kraftsahr-Geländesports des NSKK.

Darüber hinaus erklärt sich der AvD. bereit, einen festen Betrag zur Förderung der Motor-SA. und Der Motorisierung der Jugend jährlich zur Verfü­gung zu stellen.

Berlin, Den 7. Oktober 1933.

Nationalsozialistisches Kraftfahr- ko r p s (gez.) Hühnlein, Obergruppenführer.

Automobilclub von Deutschland (gez.) Adolf Friedrich Herzog zu Mecklenburg, Präsident.

Die Rangliste der Dauerfahrer.

Möller an zweiter Stelle.

Die nun abgeschlossene Saison im Radsport ergibt statistisch, daß Weltmeister Lacquehay auch der erfolgreichste Steher dieses Jahres ist. Er war in diesem Sommer fast unübertrefflich stark und hat wohl die Höhe seiner sportlichen Laufbahn erklom- men. Möller, der zweite der Rangliste, stand fei­nem gefürchteten Rivalen trotzdem nicht allzuviel nach. Er fuhr gleichmäßig gut, bot zum Teil über»

Dekosama I lagen sehr fest, 79,25 (gestern 77,75 v. h ). Stadtanleihen lagen überwiegend von 1 bis 2 v. H., 6 o. H. Darmstadt sogar 3 v. H. höher. Goldpiandbriefe waren außer Rhein. Hyp., die 0,50 v. H. nachgaben, meist weiter um 0,50 bis 1 v. H. fester, auch Liquidationspiandbriefe und Kommu- nal-Obligationen vermockten sich um etwa 0,50 bis 1,50 v. H. zu befestigen. Don Industrie-Obliga­tionen gewannen IG.-Bonds 1,50 v. H., Komm. Mark Hagen 3 o. H. Steuerscheine von 1935 und 1936 je plus 0,13 v. H., Durchschnittskurs 87,13 v. H. Don fremden Werten lagen Türken und Mexikaner etwas fester, 5,50 v. H. Goldmexikaner plus 0,75 o. H. Tagesgeld war etwas gefragt, Satz 3,25 v. H. Exporwaluta 22 (gestern 22,50).

Abendbörse: weiter fest.

An der Abendbörse verstärkte sich Bas Interesse für den Aktienmarkt, wobei besonders Montanwerke in Auswirkung des günstigen Stahloerein.Quar- talsberichts bevorzugt und von 1 bis 1,5 v. H. fester lagen. IG -Farben eröffneten zunächst niedriger, im Verlaufe zogen sie aber bei relativ lebhaftem Umsatz rasch 1 v. H. an. Auch die Rentenmärkte per- zeichneten noch gute Umsätze, wenn es auch nicht mehr so lebhaft wie im Mittagsoerkehr war. Die Schlußkurse lagen jedoch behauptet. Gold Pfandbriefe zeigten meist unveränderte Kurse. Während die Aktienmärkte späterhin meist weitere Besserungen aufwiesen (IG. nochmals plus 0,65 o. H.), bröckelten die Rentenkurse allgemein etwas ab. Neubesitz 11,75 bis 11,65, Altbesitz 79,13 bis 78,90. Reichsbank 144, Buderus 66, Harpener 83,50, Mannesmann 53, Stahloerein 33, Bekula 118, Daimler 26 bis 26,50, JG.-Farben 116 bis 117,65, Siemens 137,75.

Deiterauer Obftmarkt in Buhbach.

Butzbach, 10. Okt. Der Markt war gut be­schickt. Nachfrage und Angebot ausgeglichen. Um­satz gegen am Bortage etwas geringer. Es wurden. bezahlt pro Zentner für: Tafelobst: Apfel 10 bis 16 Mark, Birnen 5 bis 6, Zwetschen 7, Wirtschafts« obst: Aepfel 6 bis 7, Birnen 2,50 bis 4, Brenn- Zwetschen 3 Mark. Tendenz: mäßig.

frankfurter Mcfrciöcbürfe.

Frankfurt a. M. 11. Okt. Die Getreidebörse lag bei gegenüber dem Montag völlig unveränder­ten Preisen geschäft-los. Das Angebot war in, Weizen eher etwas stärker. Es notierten: Weizen 194, Roggen 161 bis 162, Sommergerste 182,50 bis 185, Hafer 137,50, Weizenmehl, Spez. 0, mit Aus­tauschweizen, 28,75 bis 29,50, do., ohne Austausch­weizen 27,25 bis 28, Roggenmehl, 060proz., 23 bis 23,50, do. südd. Spezial 0, 23,75, Weizenkleie 8,75, Roggenkleie 8,60 Mark.

frankfurter Lchkachtviehmarkt.

Frankfurt a. M, 12. Oft. Dorauftrieb: 149 Rinder, 663 Kälber, 406 Schafe, 755 Schweine. Es wurden notiert: Kälber bis 40 Mark, Schafe bis 27, Schweine bis 50 Mark. Marktverlauf: Kälber rege, Schafe und Schweine langsam.

Schwcincmarkt in Schotten.

Schotten, 11. Oktober. Aus dem heutigen Schweinemarkt waren 394 Ferkel und Einleg­schweine zum Verkauf aufgetrieben. Man bezahlte für Ferkel von 6 bis 8 Wachen alt bis zu 12 Mark, 8 bis 12 Wochen alt 13 bis 16 Mark, 12 bis 14 Wochen alt 16 bis 18 Mark, für Einlegschweine bis zu 38 Mark. Bei flottem Handel wurde der Markt geräumt.

Schweincmarkt in friedbcrg.

Friedberg, 11. Oft. (WSN.) Zum heutigen Schweinemarkt waren 731 Ferkel aufgetrieben. Der Handel war sehr lebhaft. Folgende Preise wurden gezahlt: Bis 6 Wochen alte Tiere 7 bis 10 Mark, 6 bis 8 Wochen alle 10 bis 14 Mark, 8 bis 12 Wo­chen alte 14 bis 20 Mark. Es verblieb etwas lieber« stand.

Allgäuer Butter« und ttäfebörse.

Kempten, 11. Oft. Allgäuer Molfereibutter, 1. Qualität, 125; Allgäuer Molfereibutter, 2. Quali­tät, 123; Landbutter 116. Rahmeinfauf bei 43 Fett­einheiten ohne Buttermilchrückgabe 123.

Allgäuer Weichfäse mit 20 v. H. Fettgehalt, grüne Ware, 22 bis 25; Allgäuer Emmenthaler mit 45 o. H. Fettgehalt, 1. Sorte, 70 bis 72; 2. Sorte, 65 bis 67. Die Marktlage zeigte auch heute kaum Derände- rung, die Preise blieben gut behauptet.

Preußen.

Kreis Metzlar.

Rodheim a. d. Sieber, 11. Oft. Am ver­gangenen Sonntag hatte die hiesige Ortsgruppe im Reichsbund der Kinderreichen zu einer Werbeoersammlung aufgerufen, die gut be- sucht war. Landesoerbandsführer Keil (Offenbach) ging in feinem DortragDie finderreiche Familie im neuen Staat" davon aus, daß der Reichsbund während seines Bestehens seit dem Jahre 1919 bei 21 Regierungen vergeblich um seine Anerkennung als Schutzorganisation der kinderreichen Familie ge­rungen hat. Während alle früheren Regierungen wenig oder gar kein soziales Verständnis für die Lage der Kinderreichen bewiesen, habe die jetzige Regierung unter Führung des Dolkskanzlers Adolf Hitler dieses Problem mit aller Energie ange­faßt. Die Reichsregierung habe den Bund als ein­zige Organisation der Kinderreichen staatlich aner- rannt. Die Regierung habe durch die Festlegung eines Dreimonatsplanes eine große Aufklärungs­aktion zugunsten der kinderreichen Familie cinge- leitet. Wenn die Reichsregierung sich mit aller Kraft gegen den unnatürlichen und staatsfeindlichen Geburtenrückgang einsetze, so lasse sie sich dabei von dem Bestreben leiten, ein allmähliches Aussterben des deutschen Volkes zu verhindern. Der Reichsbund habe sich durch seine Aufklärungstätigkeit schon im­mer gegen die Vergreisung unseres Volkes gewehrt und unterstütze daher mit allen Kräften das Be- streben der Regierung. Wenn sich der Reichsbund ganz hinter die nationalsozialistische Regierung un­ter Führung Adolf Hitlers stelle, fo deshalb, weil man wisse, daß diese Regierung der kinder­reichen deutschen Familie weitgehendsten Schutz an- gedeihen läßt. Der stets angestrebte Ausgleich der izamilienlasten durch Gewährung von Erziehungs- beihilfen, wie auch die Forderung ausreichender Wohnungsfürsorge werde des Verständnisses der Reichsregierung sicher sein. Die kinderreiche Fa­milie sei die sicherste Stütze des Volkes, sie sei die beste Keimzelle des Staates. Anschließend sprach Pfarrer V ö m e l warme Worte der Anerkennung für die Bestrebungen des Bundes und stellte sich erneut zur Mitarbeit zur Verfügung. Der Referent ermahnte im Schlußwort noch einmal, der Regie- rung alle Kräfte zum Aufbau von Volk und Staat Zu widmen und sich dem Reichsbund der Kinder-

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HeN. Lanbeb-Hypotbelen. baut Darmstadt Vlaut . .

86

87.25

85,5

87

86,5

88

CberbeHen Provinj-Anlelb« mit

«u4d..RrXten .........

73.25

eurtdx Somm. Eammelabt. An- leibe Serie 1 mit «»«lot -Rechten

76,ir5

79

76

79

6% ebem. 6% irranff. Hyv.-Vank flolbpft. 15 unkündbar bU 1935

87.75

88,75

ehern. 7% iirontf Hyr- -Bank Oklbrk. 16 unkündbar bi* I9M

87,75

88.75

ebem. 4'.% ,',rany. Hyv..

0ank-Llau..Blanbbrirle .....

88

89

6h % ebem. 4',". «deintlche

-bv -Bank-Liau -ütolbofe

88.75

88.75

6% ebem. 8% Pr. Vanbe»pfanb- brielanftalt, Pfandbriefe R. 19

87

87,75

87

88

8% ebem. 7% Pr. Lande*vfan^ vriefanstatl. Pfanbdnefe R. 10

87

n.n

87

88

Etrurtgutich. verrrchnunglkur«..

87

87,13

87

87,13

4% Oesterretchstche Oolbtrnte....

14.25

4.20", Cefteneldt!(1>e Silberrrnte

0.70

0.65

0.65

0,70

4 . Nngan,che Oioldrrnte......

4.25

4 25

4 UngarildK Staaiirtnie 0.1910

4.1

4.3

4.4

4S% dekgl. von 1913.........

3.9

3.95

4.25

6% abgelt. (Bslbmejifaner von 99

5.5

6.25

1 6.25

4% türtiiAe Zollanletbe Den 1911

5,13

5.2

| 5,25

B^baddabn.Lnleibe

5.05

5.05

i 8,1

10-Oktober

11 .Oftober

Amtliche

<*r>d

Notierung 8nt

Umtuche Dotierung

Seid

Ifrie1

delstngfor»..

5.729

5,741

5.734

5.746

Vien.......

48,05

48.15

48,05

48,15

Prag.......

12,45

12.47

12,44

12.46

Budaoe« ...

eoha......

3,047

3.053

3,047

3.053

Holland ....

169,28

169,62

169.23

169.57

C«io.......

65,08

6S 27

65.33

65 47

Ropenbagen.

57,84

57.96

58.09

58.21

Stockholm...

66,78

66,92

67.08

67.22

Loudon.....

12.95

12.99

13,00

13.04

®ueno« flirrt

0,963

0.967

0.963

0.967

Reuood ....

2.757

2.763

2,787

2.793

Brustei.....

58.46

58.58

58.45

58.57

.Italien.....

22.03

22,07

22,03

22.07

lJan» ......

16 46

16 42

Lchweiz ....

81,32

8148

81,24

81.40

ccanten....

35,06

35,14

35,06

35,14

Danzig.....

81.62

81.78

81.69

81.85

3W

0.766

0,768

0.769

0.771

Rio be 3 an. .

0.227

0,222

0.227

0.229

3ugoilaöiai.

5.295

5.305

5.295

5.305

ListadoN ....

12,69

12,71

12.69

12,71

Berlin, 11 .Oktober

Selb

Ärlel "

ämerilantldx Roten..............

2.74

2,76

Belgische Roten..................

58.29

58,53

Dänische Roten .................

57.38

58.07

englische Roten .................

12.96

13.02

»französische Roten...............

Hol!4»bische Roten...............

16.38

168.81

16,44

169.49

Italieniiche Roten................

21,91

21.99

Norwegische Roten ..............

65,17

65.43

Deutsch Lesterreich, i 100 Schilling

Rumänische Roten...............

^chir-dische Noten ..............

66 9?

Schweizer Roten.................

81 ,06

81.38

tzvanf che Noten.................

34,93

35,07

lUtgariiche Roten................