staaten. Ein Staatsookf kann sich und seinen Staat ober nur erholten, wenn es sein Blut stark erhält. Stark wird das Sloatsoolk sein, bei dem das Gefühl rassiger Zusammengehörigkeit stark ausgeprägt ist und sich in einem gesunden Nationalslolz äußert. Bon diesen Dingen hängt das Schicksal einer Rasse ab. Die deutsche Eigenart ist in der zweiten Strophe des Liedes der Deutschen dichterisch ausgedrückt
„Deutsche Frauen, deutsche Treue, Deutscher Wein und deutscher Sang."
Das Schicksal der durch das Unrecht von Versailles losgerlssenen Grenzlanddeutschen beweist die Richtigkeit der Feststellung:
„Dolkstumspflege ist Rassen- schicksal."
Das begeistert aufgenommene „Sieg Heu! aus das deutsche Volk und seine Führer schloß die Vor- Mittagssitzung.
Der Nachmittag vereinigte Jungvolk, Hitler- Jugend, BdM. und VDA.-Jugend zu einer Kund- gebung auf der Maarau. Sie wurde eröffnet durch ein gemeinsames Lied. Der hessische Landesjugendsührer im VDA., Assessor Dr. Erck- mann, hielt eine begeisternde Ansprache, me er mit einem Treueschwur für das geknechtete Saar» gebiet und einem „Sieg Heil!" auf Deutschland und seine Führer beschloß. Nach dem Lied der Deutschen und dem Horst-Wessel-Lied gab Dr. ft I e n t (Mainz) eine anschauliche Schilderung von dem großen deutschen Reichsfest zu Mainz, bei dem Kaiser Barbarossa im Jahre 1184 die Schwertlelte seiner beiden Söhne feierlich beging.
3. Schulungstag.
Der dritte Schulungstag brachte einen Vortrag von Prof. Dr. C f a k i (Bukarest) über das Thema:
„Das Auslandsdeutfchtum im Zeiterleben".
Seinen Ausführungen fei folgendes entnommen:
Der Umbruch der Nation wurde auch bei den Ausländsdeutschen mitgefühlt und innerlich mit- gekämpft. Die Ausländsdeutschen betrachten sich schon immer als die Verteidiger deutschen Kulturbodens, dessen Verlust auch einen völkischen Verlust bedeutet. Dabei ist ihr Kamps um die Erhaltung ihres Volkstums heute schwerer denn je. Das Judentum, in dessen Händen fast ausschließlich Presse und Handel liegen, bekämpft die Ausländsdeutschen. Hinzu kommen starke Parteigegensätze innerhalb der eigenen Reihen. Die Jugend gehört auch draußen schon fast restlos zum Nationalsozia- lismus. Man muß aber daran denken, daß unseren Brüdern draußen nicht ein Staat fördernd und helfend und gleiches wollend zur Seite steht, daß sie nicht wie wir im Reich, unter sich, sondern daß sie cingefprcngt in andern Völkern leben. Wenn auch noch schwere geistige Auseinandersetzungen ftatt- finden werden, eines zeigt sich schon heute klar, der Weg zur Volksgemeinschaft wird beschritten werden. Was bedeutet das für den VDA. ? Seine Arbeit ist heute vergrößert. Es kann heute nicht mehr heißen: betreuen, sondern muß „stützen" heißen. Der Boden muß bewußt dem Deutschtum erhalten, die Wirtschaft gefördert werden. Wie man bis jetzt Studenten im Reich studieren ließ, um sie fähig zu machen, für ihr Deutschtum draußen zu arbeiten, so muß man auch heute den auslands- deutschen Kaufmannsgehilfen im Reich schulen, ihn systematisch einsetzen für den Kampf um die Erhaltung des Volkstums
Der Landesjugendführer griff noch einmal das Bild des Frontsoldaten auf: wenn wir Deutschland als belagerte Festung ansehen, so sind unsere auslandsdeutschen Brüder diejenigen, die die äußersten Vorposten innehaben. Der Wille, für Deutschland alles einzufetzen, muß uns binden. Das Deutschland von heute steht auf dem Urquell seiner Kraft, auf Blut und Boden Mit dem Treuebekenntnis zu Führer und Reich schloß die Tagung.
Ministerpräsident Göring im Mainzer Dom.
Mainz, 11. DH. (TU.) Ministerpräsident (Boring sand sich heute in Begleitung des Reichswehrministers von Blomberg überraschend und ohne besondere Ansage im Dom ein, den die Herren über eine Stunde besichtigten, um dann ihre Fahrt fort- zusetzen. Der Ministerpräsident, dessen Ankunft inzwischen beim Publikum bekannt geworden war, wurde, als er auf den Markt heraustrat, von einer Marktfrau mit einem Blumenstrauß begrüßt. Er unterhielt sich mit der Frau kurze Zeit. Die Men- schenmenge brachte dem Ministerpräsidenten herzliche Huldigungen dar.
Kunst und Wissenschaft.
Das Haus der Deutschen Kunst.
Professor Tro ost, der Schöpfer des Hauses der deutschen Kunst, dessen Grundsteinlegung am lö. Oktober in München erfolgt, äußerte sich über feinen Entwurf u. a. folgendermaßen:
Die im letzten Jahrzehnt sich ausbreitenden Erscheinungen des Materialismus und der Seelen- losigkeit haben ein niederdrückendes Gefühl der Hoffnungslosigkeit erzeugt, und es schienen unsere gesunden, schöpferischen Kräfte zu versiegen gegenüber zersetzenden, artfremden und internationalen Einflüssen in der Kunst. Nach dieser traurigen Ze:1 erscheint es heute als das höchste Glück, daß unser großer Führer der Kunst, insbesondere zunächst der Baukunst, Aufgaben stellt, die der Nachwelt Zeugen sein werden für unsere seelische und geistige Wiedergeburt. So soll München durch den Willen des Führers das solange entbehrte Kunstausstellungs- gebäude, das „Haus der deutschen Kunst" erhalten, wofür einer der schönsten Plötze der Stadt gewählt und die großzügigste Gestaltung gewünscht wurde.
Mein Leitgedanke war: mit meiner Arbeit und meiner ganzen Hingebung unserem Führer und unserem Volke zu dienen und weiterzubauen am deutschen Kulturgut. Das Haus der deutschen Kunst, das in zwei bis drei Jahren vollendet fein dürfte, wird an der Nordseite der Prinzregentenstraße errichtet, auf dem Gelände des Englischen Gartens. Die Wahl dieses Platzes ist der Initiative des Führers zu danken und ist als besonders glücklich anzusehen.
Die Grundrißanlage gliedert sich in drei Teile. Der mittlere Teil enthält die Hauptausstellungs- räume und ist eingeschossig angelegt. Auf übersichtliche Anordnung der Ausstellungsräume wurde besonderer Werl gelegt. Der Haupteingang an der Prinzregentenstraße führt zunächst in ein Vestibül, von hier zweigen breite Gänge ab, an welchen die Verwaltungsräume liegen. Dieses Vestibül führt zur Ehrenhalle, die für die Aufstellung größerer Plastiken vorgesehen ist. Die Ehrenhalle steht in direkter Verbindung mit dem Restaurant, und es ist gedacht, daß diese mit ihren anschließenden Räumen auch zu Künstlerfesten benützt werden kann. Zu beiden Seiten der Ehrenhalle schließen sich insgesamt 28 durch Oberlicht beleuchtete Hauptaus- stellungsräume an. Von diesen verbinden je zwei Treppenanlagen mit den kleineren Ausstellungskabinetten im Obergeschoß. Die Abmessungen der Wandflächen sind gegenüber jenen im alten (Blas- valast um etwa ein Drittel geringer gewählt worden, um die ermüdenden, allzu großen Ausstellungen zu vermeiden.
Die schlichte Klarheit, die bei der Grundrißgestaltung angestrebt wurde, überträgt sich auch auf die Gestaltung des Aeußeren. Der Rhythmus der Gesamtanlage soll die Wirkung des Baues über das Alltägliche erheben und ihm den Charakter eines
Vekannlmachungen
Dem Rektor Richard Ulrich zu Schotten wurde am 19. September 1933 mit sofortiger ^Wirkung die Leitung der Volksschule dortselbst entzogen.
Ernannt wurden am 28. September 1933: die Lehrerin a. D Maria Hörne f zu Worms zur
Lehrerin an der Volksschule zu Worms:
die Lehrerin a. D. Luise Schmeel zu Worms zur Lehrerin an der Volksschule zu Worms;
der Lehrer a. D. Heinrich Runne zu Worms zum Lehrer an der Volksschule zu Worms;
sämtlich mit Wirkung vom 1. Oktober 1933 an.
I n den Ruhestand versetzt wurden am 26. September 1933 auf Grund des §6 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933:
der Direktor an der Gewerbeschule zu Friedberg Anton Neu bau er;
der Studienrat an den Technischen Lehranstalten zu Offenbach a. M. Moritz Wolf;
beide mit Wirkung vom 1. Januar 1934 an.
Auf Grund des § 1 des Gesetzes über die Altersgrenze der Staatsbeamten vom 2. Juli 1923 / 19. Dezember 1923 in der Fassung des Gesetzes vom 8. Oktober 1925 tritt in den Ruhestand: am 30. September 1933: der Lehrer an der Volks- schule zu Neu-Isenburg, Kreis Offenbach a. M.,
Tempels der Kunst geben, in dem das Volk Erholung sucht und findet.
Staatskommissar Hinkel über das Theater.
Auf einem Abend des Kampfbundes für Deutsche Kultur in Berlin sprach Staatskommissar Hinkel. Er ging davon aus, daß fast noch notwendiger als der Kampf gegen Hunger und Kälte der Kampf gegen die kulturelle Kälte, gegen den seelischen Hunger sei. Das Kammersystem habe sich durchaus bewährt. Die Privattheater entsprächen jedoch bisher nur wenig in dramaturgischer Hinsicht der nationalsozialistischen Ideenwelt. Ihnen würde bei einer Zusammenkunft in den nächsten Tagen mit gutem Humor gesagt werden, daß der neue Staat durchaus für Freude und Frohsinn und gegen jedes Muckertum und christliche Scheinheiligkeit sei, aber immerhin die Zahl der Ehebrüche auf der Bühne herabgesetzt zu sehen wünsche. — Don dem Theaterbesuch stellte Hinkel fest, daß dieser in Berlin bei weitem am schlechtesten sei, während Städte wie Kiel, Frankfurt u. a. erfreulicher Weise dos Interesse der gesamten Bevölkerung am Neubau des deutschen Theaters gezeigt hätten. Don den Besitzenden würde selbstverständlich erwartet, daß sie ins Theater gingen. Dordringlich aber sei es', auch die großen Massen hineinzuführen, die vielleicht noch niemals in einem Theater gewesen seien.
Josef hofmiller f.
Im Alter von 60 Jahren st a r b in Rosenheim bei München der bekannte Schriftsteller Dr. Josef Hofmiller. Er war lange Jahre hindurch Mitherausgeber und Mitarbeiter der „Süddeutschen Monatshefte" und hat als Kritiker und Literarhistoriker eine fruchtbare Tätigkeit entfaltet. Von feinen zahlreichen Publikationen nennen wir einen Sammelband mit Charakteristiken französischer Dichter, die „Zeitgenossen", „Das deutsche Wanderbuch" und die Uebertragung der mittelhochdeutschen Bauernnovelle „Meier Heimbrecht" ins Neuhochdeutsche.
preisgekrönte Altarkelche.
Die Deutsche Gesellschaft für Goldschmiedekunst hatte, Berliner Blättermeldungen zufolge, zur Erlangung von künstlerisch wertvollen Goldschmiede- arbeiten einen Wettbewerb für einen Altarkelch ausgeschrieben, dessen Ergebnisse für die „Heilige Ausstellung" in Rom bestimmt waren. Der italienische Staat hat die „Große (Bolbene Medaille" für die beste Arbeit, die zur Ausstellung gelangt, zur Verfügung gestellt. Die, deutsche Jury hat als beste Arbeiten die Kelche von Walter Schön- wandt (Burg Nordeck bei Gießen), Franz Riek - tert (München), Gemma Wolters-Tiersch (Hatte a. d. S.) bezeichnet. Die Preisträger erhalten eine Studienreise nach Rom zum Besuch der „Heiligen Ausstellung" und einen Geldbetrag. Die Kelche werden zur Zeit auf einer Ausstellung deutscher Goldschmiedekunst im Haag gezeigt, des personalamles.
Georg Scheuer mit Wirkung vorn 1. Oktober 1933.
Die durch Urkunde vom 6. September 1933 ausgesprochene Versetzung des Studienrates Dames von der Oberrealschule und dem Progymnasium Alzey an die Liebig-Oberealschule Darmstadt wird hiermit zurückgenommen.
Die bereits veröffentlichte Ruhestandsoersetzung des Pros. Dr. Joseph Plank an der Technischen Hochschule ist unter Anerkennung feiner dem Staate geleisteten Dienste erfolgt.
Auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 wurden am 30. September 1933- mit sofortiger Wirkung aus dem hessischen Staatsdienst entlassen:
der Kreisverwaltungsinspektor bei dem Kreisamt Erbach i. O. Georg Schick;
der Handelsinspektor (Gewerbeobersekretär) bei dem Gewerbeaufsichtsamt in Darmstadt Anton Klotz; der Derwaltungsobersekretär bet dem Kreisamt Er
bach Josef Maximilian Volk he im er;
der Pfleger bei der Landes-Heil- und Pflegeanstalt in Gießen Johannes Funk;
der Pfleger bei der Landes-Heil- und Pflegeanstalt in Alzey Georg Franz Knapp;
der Deterinärrat bei dem Kreisveterinäramt Bübin- Sen Dr. Georg Spanier.
:uf Grund des §4 des Gesetzes zur Wiederher» fteöung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 wurden mit sofortiger Wirkung aus dem hessischen Staatsdienst entlassen: der Kriminalsekretär Johann Jungmann zu Darmstadt,
der Polizeioberleutnant der Verwaltung Friedrich Schön zu Darmstadt;
der Polizeioberleutnant der Verwaltung Friedrich Habicht zu Butzbach;
der Bürodirektor Otto Stegmüller zu Darmstadt.
Auf Grund des §6 des Gesetzes zur Wiederher- fteUung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 wurde am 27. September 1933 der Regierungsbau- rat in Darmstadt Robert Gudernatfch mit Wirkung vom 1. Januar 1934 in den Ruhestand Der- fetit
Mit Wirkung vom 1. August 1933 wurde der Han» Messinger zum Polizeioberleutnant der Hessischen Landespolizei ernannt.
Entlassen wurde: der Amtsgehilfe Willy K r a h l bei dem ftreisamt Alsfeld auf Grund von §4 des Gesetzes zur Wiederherslellungdes Berufs- beamtentums vom 7. April 1933 mit Wirkung vom 28. Juli 1933 ab.
(Ernannt wurden:
am 3. Oktober: der Studienrat an der Oberrealschule und dem Progymnasium in Alzey Dr. Imre Müller zum Studienrat an dem Wolfgang- Ernst-Gymnasium in Büdingen;
der Studienrat an der Adolf-Hitler-Oberrealschule und Höheren Landwirtschaftsschule in Groß-Umstadt Dr. Gustav Weiß zum Studienrat an der Oberrealschule in Worin:
der otubienrat an der Oberrealschule in Michelstadt Dr. Walther D i e m e r zum Studienrat an der Realschule in Groß-Gerau;
der Studienrat an der Oberrealschule in Gießen Fritz Koch zum Studienrat an der Oberrealschule in Michelstadt;
der Studienrat an der Oberrealschule in Worms Karl Herbert zum Studienrat an dem Realgymnasium in Mainz!
der Studienrat an der Oberrealschule in Alsfeld Dr.
Otto 2 p a a r zurr Studienrat an der Eleonoren» schule (Studienanstalt und Frauenschule) in Worms;
sämtlich mit Wirkung vom 1. Oktober 1933 an;
am 18. Juli: der Polizeihauptwachtmeister auf Probe Johannes Kolb aus Sickenhofen zum Polizeihauptwachtmeister unter Berufung in das Beamtenverhältnis mit Wirkung vom 1. August 1933 an.
Aus dem hessischen Staatsdienst entlasten tmp- den auf Grund des im § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 (Reichsgefetzbl. I, S. 175):
am 30. September: der Studienrat an der Cleo- norenschule (Studienanstalt und Frauenschule) zu Worms Oberstudiendirektor Dr. Gustav D e g g a u;
der Studienrat an der Realschule zu Nidda Studiendirektor Fritz Lauckhardt;
der überplanmäßige Studienrat an dem Wolfgang- Ernst-Gymnasium zu Büdingen Dr. Adolf Walter,
die Lehrerin an der Volksschule zu Gießen, Luise Flick;
sämtlich wir Wirkung vom 30. Sepetmber 1933 an.
In den endgültigen Ruhestand mit Wirkung vom 1. Januar 1934 versetzt werden die Vermessung» räte i. e. R.
Jakob Waklmanach zu Lauterbach in Hesse» und Werner P l o ch zu Alsfeld
auf Grund des § 6 des Gesetzes zur Wiederherstel- lung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933.
In den Ruhestand versetzt wurde auf Nachsuchen der Oberrechnungsrat bei der Hessischen Hauptkasse Georg Maul zu Darmstadt, mit Wirkung vom 1. Januar 1934 unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten langjährigen treuen Dienste.
Berliner Frühbörse.
Berlin, 12. Ott. (WTB.-Funkspruch.) Im Berliner Frühverkehr erstreckte sich der Umsatz ziemlich gleichmäßig auf Aktien und Rentenwerte. Dennoch hat es den Anschein, als ob das Interesse des Publikums sich wieder mehr der ersten Kategorie zuwendet, nachdem die Kurse der festverzinslichen Werte an den gestrigen Börsen eine beachtliche Hohe erreicht haben. Kurse waren vorerst noch kaum zu hören. JG.-Farben wurden mit 117 bi» zirka 117,5 genannt. Etwas fester dürften heute Montane liegen.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Ruttershausen. Wibmar. Dillenburg, den 11. Oktober 1933.
Die Beerdigung findet Samstag, den 14. Oktober, nachmittags 2* , Uhr statt
Todes-Anzeige.
Plötzlich und unerwartet entschlief gestern vormittag 9'/« Uhr mein lieber Mann, unser guter Vater. Schwiegervater. Großvater, Bruder. Schwager und Onkel
Johann Georg Buß, Bergmann i. R.
im Alter von 65 Jahren.
Mittwoch nachmittag entschlief plötzlich und unerwartet nach kurzer, schwerer Krankheit unser lieber, herzensguter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder. Schwager und Onkel
Fritz Krämer
im Alter von 71 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen: Marie Buh, geb. Buß Familie Karl Wehrum Familie Heinrich Bender Familie Karl Sommer
Watzenborn-Steinberg, den 12. Oktober 1933.
Die Beerdigung findet Freitag, den 13. Oktober, nachmittags 21/» Uhr. vom Trauerhause. Bahnhofstraße 39. aus statt
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Kreis Schotten.
Die Spreng.,eiten in Steinbrüchen seht das Kreisamt Schotten ab 15. Oktober l.J wie folgt fest 6307C
vormittags von 8—9 Uhr mittags , 12—1« „
abends M 5—6 M
Die Bürgermeistereien wollen die Inter»! estenten hiernach bedeuten.
Es werden demnächst folgende AmtstageZ abgehaltcn.
1. Laubach: Bürgermeisterei, Dienstag, den 17. Oktober 1933, nachmittags 2‘A Uhr, für die Gemeinden des Amtsgerichtsbezirks Laubach;
2. Gedern: Bürgermeisterei, Donnerstag, den 26. Oktober 1933, nachmittags 2J-5 Uhr, für die Gemeinden de» früheren Baubezirks Gedern;
3. Ulrichstein: Bürgermeisterei, Dienstag, den 24. Oktober 1933, nachmittags 2% Uhr, für die Gemeinden des Amtsgerichtsbezirks Ulrichstein.
Die Herren Bürgermeister wollen orts« übliche Bekanntmachung drei Tage vor dem Termin erlassen und sich selbst nach Möglichkeit tum Amtstag ein finden.


