MWUlmeMU
Vornan von Helma von Hellermann.
16. Fortsetzung. Nachdruck verboten!
Das würdige Faltengesicht verstieg sich zu einem Schmunzeln. „Jawohl, Herr Doktor, damals ging es lustig hier zu. Wissen Herr Doktor noch, wie Prinz Ludwig sich auf dem Dach versteckte, weil er seine Strafarbeit nicht machen wollte, und dann an der alten Wasserrohre herunterrutschte — Herr Doktor immer flott hinterher? Da hatte der Herr Gouverneur aber eine Mordsangst, und uns beb- lrerten auch die Knie." -
Vandro lachte herzlich. „Herrgott, ja, ich entsinne mich. Aber den Herrn Doktor wollen wir schnell wieder begraben, Werner: ein Chauffeur hat keine Titel."
Der Alte schluckte, sah Wera hilflos, an, deren flimmerndes Goldhaar ihn ganz und gar zu bezaubern schien, ,^>as ist doch alles verkehrt, daß der Herr — der Herr hier Chauffeur — und — mein alter .Kopf kann sich da nicht 'reinfinden", stotterte er. Schwieg dann bestürzt und verbeugte sich nochmals. „Gnädige Frau wollen verzeihen —"
„Frau von Vandro — oder noch einfacher: Frau Vandro", verbesserte sie sanft. „Die Anrede ist gleichgültig, lieber Werner, machen Sie sich darüber keine Gedanken. Und nochmals vielen Dank für Ihre Wünsche!"
„Das ist noch einer aus der alten Schule", sagte Georg, als der Alte gegangen war, „die jetzige Generation nimmt die Umwälzung leichter. Und das ist gut so, denn es nützt uns nichts, ewig rückwärts zu schauen, wir leben für den Tag, der kommt, nicht für den, der gewesen ist."
Die junge Frau sah ihn versonnen an, wie er straff und erhobenen Hauptes vor ihr stand, ungetrübte Klarheit in den vornehmen Zügen. Wieviel Mut und Lebenswille war in diesem knabenhaft schlanken Mann, den das Schicksal so gänzlich aus seiner Bahn gerissen! ,Lch fühle mit dem guten Alten", erwiderte *fie langsam. „Du weißt ja: das Beugen fällt mir schwer."
„Und bist doch die Meine geworden, Frau Königin", ergänzte Vandro heiter, den Arm um sie legend, „trotzdem sich mein Königreich auf ein Dreizimmerhäusel in fremdem Park beschränkt. Wie reimt sich das zusammen?"
Das junge Weib legte den Kopf gegen seine Schulter. „Ach du — dein Herr Steinherr weiß gar nicht, was er an dir hat!"
„Oho!" Er befreite sich, stellte sich, die Hände in den Hosentaschen, breitspurig in Positur. „Und ob er’s weiß! Glaubst du, ein anderer kriegt so leicht seine dreihundert Emmchen je Monat und derartige Geschenke zur Hochzeit? Und Rosenkörbe ins Haus
geschickt? Nee, meine Gnädigste, der schätzt seinen Schatz!"
Wera lachte, beugte sich über die dunkelrote Blütenpracht und atmete tief den süßen Duft ein. Wie er wohl aussah, dieser Magnus Steinherr, dessen Handschrift auf viel Energie und starken Willen schließen ließ? — Vorläufig war er ihr nur ein Name, ein Begriff, der dem Himmel ihres Glücks fern und bedeutungslos schien.
Daß er ihr einst der Inbegriff allen Leides und aller Seligkeit werden würde, ahnte sie an diesem strahlenden Morgen noch nicht.
19. Kapitel.
Die Tage schwanden dahin, getaucht in den hellen Schein blühender Sommerherrlichkeit und in die selige Ruhe eines stillen, innigen Eheglücks. Mit wahrer Inbrunst umsorgte Georg von Vandro die Frau, der jeder seiner Gedanken galt, deren Lächeln und zarte, selten geäuhaG^ Zärtlichkeit er jedesmal als unverdiente Gnade mrpfand. Kaum durfte sie das Nötigste in dem kleinen Haushalt erledigen, stets war er zur Stelle, nahm ihr die Arbeit ab, zwang sanft zur Schonung. Und Wera gehorchte, weil sie den Geliebten nicht kränken wollte. Wie unsagbar wohl tat ihr dieses Umhegtwerden! Zum ersten Mal nach langen Jahren durften Geist und Körper ausruhen, die Nerven sich entspannen, die, über Vermögen angestrengt, stets das Letzte an Kraft hatten hergeben müssen.
Aber auch Vandro selbst genoß seine Ferien. Stundenlang lagen sie in der Sonne auf der kleinen Wiese hinter dem Park, die nur selten eines Menschen Fuß betrat, oder saßen im rosenduftenden Gärtchen schweigend beisammen im beglückenden Bewußtsein der Zusammengehörigkeit. Ab und zu nahm Vandro seine Frau in dem zweisitzigen Ford, der in der Garage zur Ausführung von Besorgungen stand und dessen Benutzung ihm freigefteUt war, auf eine Fahrt hinaus in die weitere Umgegend, zeigte ihr von fern die Steinherrschen Werke, die eine kleine Stadt für sich bildeten. Und aus seinen Worten sprach heiße Bewunderung für den Mann, der sie geschaffen. Fast eifersüchtig wurde Wera bei seiner begeifterten Beredsamkeit: ungeteilt und ganz wollte sie Georgs Liebe besitzen. Aber es war nur der Hauch eines Gefühls, das im nächsten Atemzug zerstob.
Das junge Eheidyll wurde beendet durch die ver- frühte Heimkehr des Hausherrn. In der Abenddämmerung kam der alte Werner gelaufen, ein Telegramm in der Hand.
„Der gnädige Herr kündigt feine Ankunft für diese Nacht an", meldete er und betrachtete Georg in unsicherer Frage. „Der Zug kommt elf Uhr achtundvierzig an."
„Ich werde pünktlich zur Stelle sein, um Herrn Steinherr abzuholen", erwiderte der in feiner ruhig freundlichen Weise und erhob sich, um Wera ein leichtes Tuch um die Schultern zu legen. Die Luft
war nach einem in der Nahe aufgetretenen Gewitter merklich abgekühlt.
Aber der Alte zögerte noch. „Das Gepäck —", brachte er endlich heraus. „Wollen Herr Dok—, Herr von Vandro nicht den Hilfsgärtner mitnehmen?"
Vandro schüttelte lächelnd den Kopf. „Das Gepäck ist Sache des Chauffeurs und Dienstmanns, guter Werner. Sehe ich so schwach aus, als könnte ich keinen Koffer heben? Denken Sie an den Krieg, Werner — ein guter Soldat griff überall wacker zu. Nun, wir sind eben noch im Krieg! Nur frisch das Hindernis genommen, dann geht es schon vorwärts!"
„Ach, Herr Doktor!" Ein tiefer Seufzer unaussprechlicher Bewunderung. War das ein prächtiger Herr! Des Alten Blick flog zu Wera, die.ihm still zunickte. Die verstand ihn! Und wie schön sie war, diese schlanke, blonde Frau mit den dunklen Augen, die einen wie Samt streicheln konnten, wie stolz sie den Kopf trug — die gehörte ins Schloß hinüber, nicht hierher ins Gartenhäusel. Ganz gedankenversunken trabte der Alte in seinen schwarzseidenen Kniehosen und der filberbeEnöpften Jacke durch den Park zurück zum Herrenhause. Seine Welt stand Kopf.
Wera von Vandro aber fühlte, wie sich ihr ganzes Innere verkrampfte in Abwehr gegen jenen Mann, der es wagen durfte, ihres Gatten Dienste nach Belieben zu beanspruchen.
„Nein, heute abend kriegst du mich nicht um halb zehn Uhr ins Bett!" Zärtlich hängte sie sich an Vandros Arm. „Ich bleibe auf, bis du fort mutzt — und freue mich schon auf deine Wiederkehr!" Sie kuschelte sich nach Kätzchenart in die Ecke des alten Sofas und zog ihn dicht neben sich. Eng aneinandergeschmiegt saßen sie im Dunkeln, während draußen der Mond allmählich zwischen den Baumwipfeln emporklomm und die Nacht in silberne Helle tauchte.
Um zehn Uhr erhob sich Vandro, um sich umzuziehen. Zum erstenmal sah Wera ihn in der dunkelgrünen Chauffeurtracht, die seine schlanke Gestalt gut kleidete. Er lachte, als er sich vorstellte, (egte die Hand grüßend an die Mütze, die er keck schief gesetzt.
„Sehe ich nicht großartig aus in der Kluft? Rein zum Eroberungenmachen — nicht?"
In der Frau Augen schoß es heiß empor. Sie erzwang ein Lächeln, nickte, ein Würgen in der Kehle, und schlang die Arme um seinen Hals.
„Ich habe dich lieb", flüsterte sie und suchte seine Sippen. „Komme sobald du kannst — ich warte ..."
Und der Mann erzitterte vor Glück und merkte nichts vom Schmerz, der (eines Weibes Seele mit eisernen Fängen umkrallte.
*
Früh am nächsten Morgen trat Georg von Vandro seinen Dienst wieder an. Es wurde ein einsamer Tag für Wera, denn ihr Mann konnte es
nicht ermöglichen, zu Mittag nach Hause zu kommen, sondern aß irgendwo in der Stadt und fuhr seinen Herrn, der mehrere Sitzungen absolvierte, direkt hinaus nach den Werken. Erst gegen Abend, als die Sonne letzten flammenden Gruß durch die Stämme der alten Eichen sandte, vernahm die junge Frau das Hupen des am Parktor Einlaß begehrenden Wagens.
„Endlich!" sagte sie laut und richtete sich in ihrem Nähwinkel am Fenster aufatmend auf. Leise summte sie das russische Volkslied: „Näh' nicht, liebes Mut- terlein, an dem roten Sarafan", vor sich hin, während sie ihre Arbeit zusammenfaltete — und lachte plötzlich hell auf. Das war kein roter Sarafan, den sie da in der Schublade verstaute, sondern mehrere Paare höchst prosaischer Socken, des Stopfens kaum mehr wert. Ihre Hand glitt über die wenigen Wäschestücke. Alles, wessen Frau und Haus bedurft, hatte Georg angeschafft — sich selbst vergessen. Nun kam er aber bald an die Reihe, sobald Neuanschaffungen wieder möglich waren! Sie nahm eine der Sockenrollen hoch, schmiegte ihre Wange dagegen. „Georg, der Gütige, so nennt dich mein Herz!" Nun tarn er gleich. Die Sehnsucht trieb sie ihm entgegen.
Schmal waren die Wege in diesem abgelegenen Teil des riesigen alten Parkes, der in seiner Ausdehnung beinahe einem kleinen Walde glich, oft überdacht von breit ausladenden Aeften, vom süßen Duft blühender Linden erfüllt und von einer sanften grünen Dämmerung, die geheimnisvolle, weltentrückte Märchenstimmung schuf.
Da! Wera horchte auf. Schritte auf dem Kies. Georg kam! Sie eilte vorwärts — unir blieb plötzlich stehen.
Zwei Männer kamen daher durch den sinkenden Abend, schlank, schmalgebaut, in dunkler Chauffeurlivree der eine, um halbe Kopflänge überragt von seinem Begleiter, der die Hände in den Taschen seines hellen Sommerjacketts, eine Zigarette zwischen den Lippen, neben ihm ging, ab und zu einen prüfenden Blick über den Baumbestand zu beiden Seiten sendend. Nun sprach er Georgs hellere Stimme antwortete. Er lachte. Auch in des anderen Gesicht blitzten weiße Zähne auf.
Ein zufälliges Aufsehen — zu gleicher Zeit entdeckten beide die junge Frau, die am Ende des Pfades stand und erhobenen Hauptes den Männern entgegensah, ohne sich vom Fleck zu rühren. Und in der abwartenden Haltung lag eine Kühle, die merkwürdig gegen Vandros frohen Ausruf: „Ach, meine Frau", abstach.
Der Fremde nahm sich Zeit, die Zigarette im Sand zu zertreten, ehe er sich näherte.
„Liebe Wera, darf ich dich mit Herrn Steinherr bekannt machen ..."
Ein Neigen des blonden Hauptes, ein Lächeln, das trotz aller Verbindlichkeit irgendwie erzwungen schien.
(Fortsetzung foln''
[Vermietungen |
Herrschaftl.geräum.
7-ZilW.-MN. mit Bad, Balkon, Etagenheizung, ^rankfurterStr.34, zmn 1. Okt. evtl, früher zu oerm. «siaD Näh. A. Becker. Keplerslr.9.
Schöne 5-6-Zimmer-Wohnung m. Zubeh., in der Nähe der Univ., zu öermiet. Zu erfrag, i. d. Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. 04iss
3—4-Zim.-WhnK. m.Zentralhzg.,kom- vl.Bad,Bahnhofsn. z.verm.Schr.Any.u. 94199a.d.Gieß.Anz.
In vorjähr.Neubau, 1. Stock, schöne
Z-Mm.-Mn. mit abgeschl. Korridor, Bad u. Klosett zu vermieten. Näh. Lrok ort, Hauptatr.83 Kl. ü. große Werkstatt Seltersweg 61, iof. zu oerm. Näh. oizoe A. Becker
Eeplerstr.9, Tel. 3804.
Mietgesucne
4-5-Z.WollDllIlO
mit Bad
zum 1. Okt. gesucht. Schriftl.Angeb.unt. 04204a. ü.Gieß.Anz.
Bearntenwitwe sucht zum 1. Oklbr. 4-5-Zimmer-Wohnung Schristl. Angedore mit Preis u. 04196 an den Gieß. Anz.
4-5-ZiMer-fttang
baldigst gesucht.
Schrift!. Angebote unter 04205 an den Gießener Anzeiger.
Zum'l.9. od. 1.10.
3-MM.-MN. zu mieten gesucht. Schristl. 'Ang. unt. 04184 g, d. Gß. Az. Suche unmöblierte
rnitKüche ab 1 .Aug. Schriitl. Angeb. an Wachsten «mD Stevhanstr. 4211.
Kl. Unternehmen sucht 20 qm großes öofmum-Siinni. Schnitt. Ang unt. 04193 n. d. l'ch. Az.
Stellenangebote
äiweti. vem« für dort. Bezrrksfil. alsGeneralvertreter ges. Hoh. Berd., Ort u. Beruf gleich. Anleitung koUeNl. 4496V
Wilms & Co. Ehrang bei Trier.
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIW
13. Nassauischer Bauerntag in Wetzlar
Wohnungswechsel
Umzug, Wegzug, Zuzug
Pevsonenftands-Vevündevungen
Haushaltungsgrünbungen, Todesfälle
Sleudevnnsen bei Seveinen
Namensänderungen, Führerwechsel
Sowie alle übrigen Aenderungen, die gegenüber den für das Adreßbuch 1933 eingeholten Angaben entstanden sind, bitten wir uns sofort mitzuteilen.
SbevhesMchev Äldvetzbuchvevlas
Ärühl'sche Universitäts-Such- und Steindruckerei, 2R. Lange, Gießen Schulstraße 7/9 - 3tuf 2251 Ud3D
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIW
15. bis 17. Juli
Samstag, den 15. Juli
14% Uhr: Offizielle Eröffnung, Reitturnier, Begrüßungsabend
Sonntag, den 16. Juli
10 Uhr: Beginn derTagung des Nassauisch. Bauernstandes
12 Uhr: FeStZUg
14%-16 Uhr: Große Kundgebung auf dem Festplatz
Es sprechen: Reichsernährungsminister Darrö, Reichslandbundpräsident Mein berg, Bauernführer Metz, Reichsstatthalter Sprenger
Konzert der Cuxhavener Matrosenkapelle — Sport — Tanz — Volksbelustigungen
Montag, den 17. Juli: Große Tierschau
Fahrpreisvergünstigungen nach Wetzlar von allen Stationen I
Kommt zum Nassauischen Bauerntag I
_______________4505 V
Bücherfür Pflanzenfreunde (Durch jede Buchhandlungod. v. Verlag zu beziehen) Die Pflanzenwelt der deutschen Heimat und der angrenzenden Gebiete In Naturaufnahmen dargestellt und beschrieben von Dr. Kurt Hueck. 3 Bände mit 421 ein- und mehrfarbigen Tafeln. Band I und II RM.180. —.Bei Einzelbezug je RM.99 —. Bezug in 60 Lieferungen je RM 3.—. Band III erscheint z. Z. in 30 Lieferungen zu je RM. 3.—. Unsere Heilpflanzen in Wort und Bild für jedermann von Richard Schimpfky. 3., stark vermehrte und verbesserte Auflage. Mit 140 naturgetreuen Pflanzen- bildem. 2 Bände in Ganzleinen gebunden RM. 20.25. Deutschlands wichtigste Giftgewächse in Wort u. Bild für jedermann mit 27 naturgetreuen Pflanzenbildern. Von Richard Schimpfky. Reichsmark 4.—. Die eßbaren und giftigen Pilze von Prof. Dr W. Migula. Mit 80 ganzseitigen Originallithographien. In Halbleinen gebunden Reichsmark 22.50 Alpenblumen. Aus dem Leben der alpinen Pflanzenwelt. Von Dr. H. Marzel 1 Reichsmark —.50.
Verlangen Sie unsere bebilderten Werbeblätter!
Hugo BermühlerVerlag • Bln-Lichterlelde
uiundervoiie KieinscnreiDmasciiinen schon von RM. 10.- monatlich an bei Niederhausen Bürobedarf Bahnhofstraße gegenüb. Hotel Schütz
4492
Kieße
Zum Besuch der Verbraucherkreise Papier- u. Drucksachmann von leistungsfähig. Pavierverarb.-Werk, Buchdruckerei und Pavier-Großhandel (Tüten und Beutel aller Art, Rollen- vaviere, mit und ohne Druck) für hiesigen Bezirk gesucht. Offert. u.F.D. 4057 durch Nnoolf Moste, Darmstadt erb 4514V
Braves, gesundes Lehrmädchen mit guten Schulzeugnissen aus hiesiger achtbarer Familie zum 15. Juli gesucht Vorzustellen zwischen 3 und 7 Uhr nachmittags. 4498 u
Julius Schulze, Kreuzplatz
Bergschenke
HOTEL-RESTAURANT
Der beliebte Auillugaort - Das schönste Terrassen-Cali Die preiswerte Gaststätte
DONNERSTAG, 13. JULI, ABENDS 8 UHR
Garten-Konzert
Eintritt frei! — Illumination — Kein Preisaufschlag!
Staubfreier Fußweg: Liebigstraße — Erdkauterweg —
Bahnübergang — Waldrandecke — Wiesenweg
Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert in den
Sälen statt Tischbestellungen durch Fernruf Nr. 4102
4500A
UäII» Grau- u.Weißkalk KSIlK Bausackkalk
Düngerkalk 2621 d
vom Lahnkalkwerk Albshausen beste Qualität zu billig. Preisen
C. Rübsamen, Fernruf 3659.
Donnerstag, den 13. b. 2H., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im „Löwen". Neuenweg 28, dahier, zwangsweise gegen Barzahlung: 4511D
1 Flügel, 5 Büfetts, 9 Schränke, 2 Klaviere, 3 Schreibmaschinen, 1 Damenfriseurtoilette, 4 Vertikos, 1 Tisch, 4 Sofas, 1 Broschüren-Heftmaschine, 2 Spiegel, 4 Schreibtische, 1 Wirtschaftsbüfett, 1 Badeofen mit Badewanne, 17 Bänd- Brockhaus, 2 Bilder, 2 Sessel, 2 Standuhren, 2 Chaiselongues, 1 Eiskonser- oator, 1 Harmonium, 1 Bohrmaschine, 1 Schrankgrammophon.
Ferner an Ort und Stelle (Bekanntgabe erfolgt im Versteigerungslokal): 2 Registrierkassen, 2 elektrische Kühlschränke, 2 Kassenschränke, verschiedene Baugeräte, Gerüststangen, Baubuden usw.
Müll, Gerichtsvollzieher in Gießen Ludwigstraße 331 — Telephon 3239
Filme* Platten
und überhaupt jede Auskunft über Photo holt man sich nur beim Fachmann. So bleibt Ihnen viel Verdruß erspart.
Ml-tas Carl MM
Frankfurter Straße 39.
Achtung
Strumpf schöner
Damen, welche
Strumvffchoner verkauft haben, für einen ganz großen
Verkaufsschlager ges.GanzneueSache Hoh.Verdienst.Meldung bei Schmidt
Kaplansgasse 101.
Aelteres, kinderlieb, tüchtiges
Mädchen mit besten Empfehlungen gesucht. o42oo
Kaiferallee 31.
Tüchtige 04195
Hilfe f. Freitag z. Putzen u. Waschen gesucht.
Karl-Vogt-Str. 19.
[Stellengesuche]
Vereine
Sauberes, fleißiges
Madel
19 Jahre, im Kochen u. allen vorkommenden Hausarbeit, vertraut, sucht passende Stelle. Dora Brack, Feldberg i. Taunus Feldberghaus.
W Krieger- WWs Verein Gießen
Weroröentlldje Generolversallllnlimg am Donnerstag, d. 13. Fuli, abds. 8l/3 Uhr, im CafS Ebel. Tagesordnung siehe Hess.KameradNr.13 vom 1.7. 33. Um zahlreiches Erschein, bittet derVorttand.


