Ausgabe 
12.4.1933 Erstes Blatt
 
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Mittwoch, 12 April 1933

185. Jahrgang

Nr. 8Z Erstes Blatt

Aufgaben der Zukunft

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Dichter Kari Mer miker und JndufirieUe gestorben.

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Anna hme von Anzeigen für die Tagesnummer bl» zum Nachmittag vorher.

Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Brette örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig: für Re- klameanzeigen von 70 mm Brette 35 Reichspfennig,

45,70

2llle Revolutionen tragen die Gefahr ui sich, haft fie sich überschlagen, daß sie im Radikalismus, Geschichtslosigkert und damit m

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geistiger und materieller Zerstörung enden. Wir gehören zu den Mächten, die dafür bürgen, daß das. was man Revolution von 1933 nennt, und was in deutscher Ordnung und Gesetzmäßigkeit unter der Schirmherrschast des Reichspräsidenten und Generalfeldmarschalls von Hindenburg ein- geleitet ist, wirklich eine deutsche Auf­erstehung wird. Wo gehobelt wird, fliegen Späne. Aber jeder Mitwirkende, jeder Führer und zwar um so mehr, je höher er steht und je rückhaltloser er als Führer anerkannt wird ist vor der Geschichte dasür verantwortlich, das; Ziel und Ergebnis nicht ein Trümmer» Haufen, sondern ein neuer Frühling des Volkes ist.

Zum Fraktionsführer wurde der Abgeordnete S ch m i d t - Hannover gewählt. Der neue Frak. tionsvorsihende erklärte u. a.: Die geschichtliche Ausgabe der Deutschnationalen ist noch nicht er­füllt. Sie tragen mit christlich-konservativer Staatsauffassung organischem Wirtschastsdenken und sozialem Gemeinschaftsgesühl Erfahrungen in sich, die sie zu besseren Helfern beim Reubau machen, als es die Scharen von Konjunkturlingcn sind, die bMende von Flagge zu Flagge, von Partei zu Partei flattern.

Dem Rausch der Feiern ist die Fundierung der Regierungsgewcstt gefolgt. Die wunde Wirt-

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Die Oeutschnationaten in der Front des 30. Januar

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Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen

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auch der Tradition gewordene Drsmorckherrng heute jede ordentliche Speisekarte schmückt, so darf niemals aus dieser bedauerlichen Entgleisung eines hoffentlich restlos überwundenen Zertge- schmacks etwa eine Wiederholung dieser .patrio­tischen" Geschmacklosigkeiten hergeleitet werden. Was sollen Manschettentnöpse mit dem Haken­kreuz was soll das Bierseidel mit dem Kops des Reichskanzlers, was soll der Hosenträger in den Farben des Reiches? Man sollte es nicht dulden, dost geradezu schauererregende Bttdnisse der Man­ner des neuen Deutschland dem Volke mit dem kategorischen Imperativ ausgedrängt werden. Dies Vild gehört in jedes deutsche Haus! Zn den Zähren des Weltkrieges muhten wir mit tem schwarzweihroten Federhalter schreiben, Ar Ra­diergummi trug das Kaiserbild und taschentücher waren mit dem Kopse H'^denburgs geschmückt". Reichsminister Dr. G o e b b e l s hat diesem Treiben und diesempatriotischen Kitsch, der nichts mehr zu tun hat mit der echten sterung für das Vaterland, schärfsten Kampf an- acsaqt Das Volt aber sollte mit seinem gesunden Empfinden dafür sorgen, dah seine Farben und seine Hoheitszeichen und die Ramen seiner Füh­rer nicht herabgesetzt werden. Kampf Am t>Qtno» tischen Kitsch, Kampf diesemPatriotismus , der nur in den Aussührungszeichen diesen Ramen tragen darf und in nichts der echten Vaterlands­liebe gleichzusetzen ist.

Die Wiederherstellung des Verussbeanttentums.

Tie erste Durchführungsverordnung.

Berlin, 12. April. (RB. Funkspruch.) 2m Reichsgesetzblatt Rr. 37 wird die erste Derord- nung für Durchführung des Gesetzes zur Wie­derherstellung des Berufsbeamtentums verossent- licht. Zn dieser Verordnung heißt es u. a.:

Ungeeignet sind alle Beamten, die ter kommunistischen Partei oder kommunistischen Er- satzorganisationen angeboren; sie sind daher zu CrtQns nichtarisch gilt, wer von nichtarischm, insbesondere j üd ischen Eltern oderG' r>°- ß- e l t e r n abstammt. Es gilt, wenn ein Eltern.eil

Der ehemalige (Staatspräsident Ulrich t.

Offenbach, 12. April. (WTB. Drahtrneldung^ Der frühere hessische Staatspräsident Karl Ulrich ist in der vergangenen Nacht im hiesigen Kranken­haus im Alter von 81 Jahren gestorben.

Der Verstorbene war am 28. Januar 1853 in Braunschweig geboren worden, wo er die Volksschule besuchte. Dann lernte er als Schlosser und Dreher und ging auf die Wanderschaft. In Offenbach über­nahm er die Schriftleitung der sozialdemokratischen Neuen Offenbacher Tageszeitung . Sern Kamps für den Sozialismus trug ihm viele Freiheitsstrafen ein. So wurde er 1886 mit Bebel und Auer zusam­men zu neun Monaten Gefängnis verurteilt. 1885 war er Mitglied der Zweiten Hessischen Kammer ge­worden, der er bis zum November 1918 a"gehörte. Auch Mitglied des Reichstages war er non 1890 bis 1918. In der hessischen Landespolitik spielte er bereits lange vor dem Kriege eine wichtige Rolle.

widersprechen wird. Bcsitzrccht, Erbrecht, Pri­vatinitiative in der Wirtschaft, Leistungsprinzip, Sicherung der Währung, Sparsamkeit im vtaats- leben, alles das sind Prinzipien, die auch die DVP. mitJntensität und zum Teil mit Erfolg vertreten hat. Diese weitgehende po­litische Uebereinstimmung der Hitlerschen Errungen- schäften und Zielsetzungen mit dem, was die Volks- partei und die Nationalliberale Partei umkampft und erstrebt haben, weist eigentlich von selbst d c n W e g zu Hitler hin. Nachdem ich mich in einer Unterredung mit Herrn Hitler davon überzeugt habe, daß er die nationalen Motive der Auflösung der Volkspartei zu würdigen weiß und die Mit­arbeit der ehemaligen Dolksparteiler im Rahmen seiner Partei begrüßt, fällt der letzte Grund fort, die DVP., die nicht mehr erfolgreich selbständig vaterländische Arbeit leisten kann, aufrecht zu erhal­ten. Das Gebot der Stunde ist die große Kon- zentration der nationalen Kräfte in Deutschland. Dazu muß auch die DVP. einen ent»

l schlossenen und wirksamen Beitrag leisten.

Der Reichstagsabgeordnete Dr. Hugo, bis­her stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Volkspartei, übermittelte ter Presse eine Erklä­rung, in der er u. a. sagt: Die Deutsche Volks­partei hat ihre parteibildenten Kräfte verloren und kann sie auch nicht mehr gewinnen. Auch ein Zusammenschluß der bürgerlichen Parteien kann kein politisches Gewicht für die Zukunsts­entwicklung mehr gewinnen. Dieser Staat ist ein grundsätzlich anderer als der von Weimar. Zn diesem gibt esnureinenRah- men s ür die politische Mitwirkung: Das ist die große nationalsozialistische Bewegung. Die Summe dessen, was aus staatspolitischem Gebiet Adolf Hitler in den letzten vier Wochen schuf, umfaßt die Kernprobleme ter national­liberalen und volksparteilichen Politik. Was die Partei gewollt, hat Hitler auf anderem Wege als sie es konnte vollbracht.

In seiner großen Rede vor dem Reichstag hat Adolf Hitler ein nationales und wirtschaftliches Pro­gramm verkündet, dem kein Dolksparteiler

Der Weg zu Hitler.

Dr. Hugo begründet die Auslösung der rheinisch-westfälischen Organisationen der Deutschen Voltspartei.

dbökse befestigt.

Ü.Apcil. Sie Abend» btcm Geschäft befestigt, esses standen IG. Fai» angeblich soll die un» Menllichung der Zi­ffern bringen. Stärker sbankantcile mit M fingenMigtfntün dem Mnet' Schluß ;iS 0,75 Prozent. Sie ter Börse fand Beach- aufc zu weiter leichten beachtet waren am ipag, die 1,25 Pr°M neu setzten zunächst 0, 5 n aber später um 0,50 ich Adlerwerke Mer 50 Prozent nur knapp t sag ebenfalls selt­nen 0,25 Prozent, Nc rf« 0.65 y*?«

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den Nachwuchs im preußischen Justizmini­sterium eingesührt.

Oie Aufhebung von preußischen Amts­gerichten wird rückgängig gemacht.

Berlin, 11. April. lLRB.) Der preußische Zustizminister hat die Aufhebung von 60 Amts­gerichten durch die zweite Sparverordnung vom 30. Juli 1932 nachprüfen lassen und festgestellt, daß im Höchstfall die A u f h e b u n g er n e s einzelnen Amtsgerichtes 5000 Mark Ersparnisse im Zahre bringt. Demgegen­über stehep jedoch ganz erhebliche finanzielle Schäden für d i e betroffenen ©emetn» den, so daß im ganzen überhaupt kein Fort­schritt durch die Zusammenlegung ter Amts­gerichte erzielt worden ist. Aus diesem Grunde wird einTeil der aufgehobenen Amts­gerichte wieder eingesetzt werten, ferner wird man an anderen Stellen, wo die Einrichtung eines Amtsgerichtes nicht mehr möglich ist, einen Rechtspfleger einsetzen, der die ihm zu­gewiesenen Geschäfte der Freiwilligen Gerichts­barkeit und der Rechtsantragsteller erledigt.

oder ein Großelternteil nichtarisch ist. Wenn ein Beamter nidi) t bereits am 1. August 1 91 4 Beamter gewesen ist, hat er nachzuweisen, dah er arischer Abstammung oder Frontkämpfer, ter Sohn oder Vater eines im Weltkriege (Be­fallenen ist.

Bei ter Prüfung, ob die Voraussetzungen des § 1 Satz 1 gegeben sind, ist d i e gesamte po - litischeDetätigungdesBeamten. ins- besondere seit dem 9. Rovember 1918, in Betracht zu ziehen. Zeder Beamte ist verpflichtet, der ober­sten Reichs- oder Landesbehörde auf Verlangen Auskunft darüber zu geben, welchen Politiken Parteien er bisher angehört hat. Als politische Parteien im Sinne dieser Bestimmung gelten auch das Reichsbanner Schwürz-Rot-Gold, der Republikanische Richterbund und die Liga für Menschenrechte.

Die Zukunst des juristischen Nachwuchses.

Einführung einer Eßarakterprüfuug in Preußen

Berlin, 12. April. (ERB. Funkspruch., Das preußische Zustizministerium plant e,ne völlige Reuregelung ter Ausbildung des juri s en Rach­wuchses. Künftig werte die juristische Ausbildung des Rachwuchses mit ter zweiten. Staatsprusung nicht beendet sein. Man werte eine dritte Prüfung einführen und von ihrem Ergebnis die llebernahme in den Staatsdienst oder die Zu­lassung zu einer Rechtsanwaltschaft abhängig ma­chen. Ferner werte man vor ter zweiten Staats­prüfung zum Zwecke der Auslese eine A r t Charakterprüsung als völliges Rovum ein­führen. Es ist beabsichtigt, eine Art Vordere,- tungszeit für den Referendar einzuführen, eine Zusammenfassung der Referendare in Arbeitsdienst­lagern, in denen sie ganz auf sich selbst gestellt sind. Hier werte sich zeigen, wer Charakter habe und ein ganzer Kerl sei und wen man aus dem Zustizdienst ausschalten müsse. Diese Dorberei­tungszeit soll etwa acht Wochen dauern. Um das Rachwuchsprobleuv für die Richterschast unD Rechtsanwaltschaft wirklich im Interesse des Vol­kes zu lösen und Volk und Justiz einander naher zu bringen, wird ein neues Dezernat für

Berlin, 11.April. (DDZ.) 2m Reichstags- gebaute trat am Dienstag die Deutschnationale Fraktion zu einer Sitzung zusiunmen, um vor allen Dingen an Stelle des Abgeordneten Dr. Oberfohren, der-sein Mandat nietergelegt hat, einen neuen Fraktionsvorsitzen­den zu wählen. Aus ter Tagesordnung steht ferner ein Bericht des P ar t e iv o r s i t - z enden Reichsminister Dr. Hugenberg, der zur politischen Lage etwa folgendes aus- führte: Trotz der Arbeitslast, die letzt auf mir ruht, habe ich den Vorsitz der DRVP. nicht nie- tergclcgt. Denn einerseits bedarf ich der DRVP. als organisierten Träger der Auffassungen, die ich im Rahmen und als Glied der nationalen Regierung vertrete. Andererseits bin und bleibe ich dafür verantwortlich, dah die DRVP. e i n loyales und lebendiges Glied der nationalen und sozialen Oemein» schäft bleibt, die wir am 30. Januar begründe haben. Seit ich die DRVP. führe, is.ihr: Ziel und ihre Arbeit gradlinig auf die Errichtung einer solchen Gemeinschaft und auf die Macht- entsehung der roten und schwarzen Gegner ge­richtet gewesen. Ich habe seit langem Den ®e- i sichtspunkt betont, daß wir unsere Arme I weit auf machen müssen, um der nach rechts gerichteten Wandlung entgegenzukommen. Ich wiederhole das heute. Aber ich muß heute hinzu- fügen: Konjunkturpolitiker sollen k ei­nen Einfluß aus die Richtung unserer Politik erlangen - wir lassen uns nicht uterfremten 2lm 4. Januar 1932 habe ich m Detmold, ter Hauptstadt meines kleinen ater schonen Heimat- landes Lippe gesagt: .Wenn in ten nächsten Jahrhunderten ein Volk als Volk am Leten bleiben will, muh es Block (ein nijt CB r e i. Wir sind letzt mitten in ter Verwirk­lichung dieses Gedankens.

wir wandeln klar auf den Dahnen des Bundes vom 30. Januar d. I. und haben keinerlei Hintergedanken gegenüber unfern Bundesgenossen, deren verdienst um das aufzurichtende neue Deutschland wir neid- los anerkennen. Dabei nehmen wir aber selbsi- verslandlich für uns in Anspruch, vollwer- tige und selb st bewußte Mitkämpfer zu sein. R i e m a n d , der mit uns als Deutsch- nationaler gekämpft hat. darf an getastet werden, wir gehören nicht zu der kläglichen Sorte von Bürgertum, das in ernsten und be­wegten Zeiten feige den ihm anvertrauten Platz räumt, wir fühlen uns außerdem durch das , Bewußtsein gehoben, dah wir ein notwendiges Glied der Phalanx der Zukunft find.

Randnoten.

Richt das Lippenbekenntnis, nicht das Partei­buch, nicht das Abzeichen entscheidet, sondern es entscheidetallein das Herz Die Gleichschaltung I der Aemter und Behörden, der Länder und Ge­meinden, der Wirtschaftsverbände und Fach­gruppen bleibt ohne nachhaltige Wirkung, wenn nicht die Gleichschaltung der Herzen erfolgt Am 5. März haben sich noch 48 Prozent des deutschen Volkes gegen die Regierung er­klärt. Die Mehrzahl dieser Deiseitestehenden stellt die deutsche Arbeiterschaft. Millionen von ihnen werden unter dem Eindruck der ge­waltigen Ereignisse sich inzwischen in die na- I tionale Front eingegliebert haben., Viele Millionen aber auch, und darum doch Deutsche, stehen noch zweifelnd abseits. Herkunft und Erlebnisse, Erziehung und frühzeitige Ein­gliederung in marxistische Verbände haben diesen Teil der deutschen Arbeiterschast der Ration entfremdet. Der große Zusammenhang mit Volk und Ration bestand nur noch durch die Bande des Blutes.

Der Rationalsozialismus tiliete im Festefeiern stecken, wenn er nicht auch den zweiten Begriff seines Ramens verwirklichen wollte. Deutscher Sozialismus heißt, jedem Deutschen, der einmal feine Heimat verteidigen soll, unmittelbaren Be­sitz innerhalb dieser seiner Heimat zu schassen. Der Rationalsozialismus will ten Arbeiter wie­der zum Besitzenden und damit zum freien Menschen machen. Der Rationalsozialismus wird ferner die Ausgabe haben, die Versorgung der Kranken und Invaliden, der altgewordenen Kämpfer aus der Armee der Arbeit sicherzu» stellen. Gewiß entscheidet auch hier Herz und Gesinnung allein, denn ohne ein verantwortliches Sozialgefühl auf allen Seiten läßt sich kerne Reuordnung durchführen. Darüber hinaus aber muh auch der Staat mit starker Hand öariuicr wachen, dah die Ehre und Würde der Arbeit und das Vorrecht des Allgemeinnuhes gewahrt

schäft braucht Ruhe, Pflege und Stetigkeit. Oertliche.unorganifchc Ling risse find gefährlich. Sie dürfen, wo fie ftattfinten, die Lntfcheidungcn, die ;w>- fchen den wirtfchaftskörpern und der Regierung zu treffen find, nicht präjudiziercn. Alle Um­bauten und perfonalrcforihen müfsen deshalb zugleich unter dem Gesichtspunkt der wirtschastlichkeit gesehen werden. Lin Abbau bewährter nationaler Kräfte würde nicht nur dem Grundsatz der Sparsam, (eit, sondern auch dem der Frontkame­radschaft widcrfprechen.

Das Tenipv der inneren Reuordnung ist auch durch die Rücksicht aus die außenpolitische Ge­fahrenlage bedingt. Hinter dem großen Ziel Der Revision von Versailles, der Rückgewinnung des deutschen Wehrrechtes, ter Rettung ter bluten- den Ostmark, müssen alle innenpolitischen Or- ganisations- und Agitationswünsche wrudtreten. Die neue nationale Volksfront hat chre großen Erfolge stets im Zusammenwirken der verbündeten Kräfte erzielt. ver­jüngte. aktivierte Deutschnationale Volkspartei wird in diesem Block ein sicherer Garant gesun­der Entwickelung sein.

gefeiert. .

Patriotismus ist eine Apache. ßrUttee wahre innere Liebe z^ H nn - große

tanc Ausdruck einer .^erüerung,^^ ift ein Sache des Vaterlandes. P Herzens. Und Stimmungsmoment, oie ö .-.gehalten wer- darum muh ihre flamme v Don aller

den Sie muß rem gehalten wer in

Geschäftemacherei die üchgb£gcßurt unferes den Tagen der nationalen ^i^rg &urd) bic Volkes breitzumachen fuefctpenn i man

Straßen der großenS^^^ftiger ..Pa- häufig in den Auslagen a 8 -9 fulation

trioten-, die m «mfter ^SteS Kopi- aus Der ehrlichen ^egeil 6 bcd täglichen tal schlagen tooHeir. Farben der na-

Bedarfs mit bcn pnfi^ien uns vielleicht tionalen Bewegung verzie ,^.cl£)cn Geschmack- zum Kauf anzureizen. H größte Blüte, und ?otiSIeü S=tabfe»ung

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bleiben. . .....

Rach der Durchführung seiner nationalsoziatifti- schen Ausgabe wird der Rationalsozialismus nun auch sein der deutschen Arbeiterschaft gegebenes Versprechen einlösen. Den Auftakt hierzu bildet terTag der nationalen Arbeit am 1 Mai. Der Reichskanzler Adolf Hitler wird aus allen Teilen Deutschlands Arbeiterabordnun- gen empfangen, er wird eine Proklamation an Die deutsche Arbeiterschaft verlesen und überall im Reiche wird die Arbeiterschaft ausmarschieren, um die Kundgebung des Kanzlers zu vernehmen. Der Gedanke, am 1-Mai em Fest der nationalen Arbeit zu feiern, entspringt dem tiefen pWchvlo gischen Verständnis des Kanzlers für die ge­heimsten seelischen Wünsche des Volkes. Denn die , Maifeier stammt noch aus der Zeck, in der» die deutsche Arbeiterschast sich noch nicht enftchieden hatte, ob sie unter der Führung volksfremder Ideologen oder deutscher Derufsgenossen mar toteren wollte. Bismarck hat sich m Der Frühzeit Der Deutschen Arbeiterbewegung reDllch S. bemüht, ihr ^ein deutsches Gesicht geben. LeiDer fanD er bei Dem Deutschen Bürgertum nicht Die notwendige Unterstützung. Durch 2ahr zehnte aber blieb der 1. Mai Dasjenige Arte ter- est das wirklich volkhaste beut le

alten deutschen Vollslieder. Aus Dem ^vlksf st toar eine Parteiveranstaltung geworden, vollends nach dem Kriege wurde tee Maifeier zu einer

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Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener FamUienblätter Heimat im Bild Die Scholle monatsiBeiugspreis:

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