Ausgabe 
12.1.1933 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

K

i

i

f '.V 4t * -

Bl

& - *

Die Tommies in ihrer zivilen Uniform"

»en, alß sicy -riacyl sui feit quälen zu lassen.

Wird.

versagt hat.

Unberechtigte Benutzung des Feuermelders.

__ io werde toaprfcr-cinita) eine an wie gegen yummei erpowne «nuu^ 7 ! .

Fchfung erhalten und auch Härten verloren haben. Straftaten, die er in seiner Rolle als der ,l e b t c wenn die im Reichswirts^astsrat vertretenen Ä - -------

daß der Wunsch des Reichswirtschaftsrates er­füllt werden wird.

Ä ZK &1.»,

ML geleM

Helfi i

Die N in noch w ben JlotlMnöei ecleichttca. Da; bürget dringen« £eben9tnilttl|P<l machen- Gaben sStädiisches ®o mll Dank enlge

Geldstrafe mdrok Grehen des Han mit der Plombe! Sas eine vorMi gung des Jener meisten Men, Delcligung des Lurch eine Alassa schlagen werden r ausgestellte, für

P Feucrtvchr im ü< . der ein zum i genflanb. Die T T stondes wird des 1 auf die Lache l '1 beeinträchtigt w meidet meist de

Handgriffes dar ° Schuhlcheibe ist mend aus unbe' einer mibbräuchi anlag« zu begeg bem öffentlichen

N

In der -eutiF : itigtti beginnen eines neuen grvs | Jahre M d | ganz grvher Trsi er doch ju den s ; einer Autorin, d und Ci',rinnen bei uns erschien .Ich hole b>q, < Lochen verlernt nachhaltigsten P Der neue Roma wurde, betitelt s

Öu lva vor tin milrei6enber Liebesroman, der unferem Leserlrei folfen wird. Sen , Jtn und tDirfiid

Kopii jungen dem i ist

Wtat;

"Escher Ducht W^-i'

Lv wird diese

Dalben ungeteilt

Fenint'

J.% Mn 7 .."so: der Dz NH geboren: ~-

. Gießener

tonK 2 6,8 li das 2 -n n ÄM

I b- 8 bi 8 bis

?E8bjz Äl Ä 8.

Ä bj--. bO bis 1

MAZ bis £ Ausse

du>!v Ifl ,N 60

" f Vc dM!L- y'ttrfiiai 9ld .L^^N'sch/

Äin'

S>4

men.

Hummel wurde 1898 in Oberwil (Kanton Basel als Sohn deutscher Eltern geboren; er war schon in rgen Jahren ein Tunichtgut und wurde in die <jwangserziehungsanstalt Flehingen überwie­sen 1914 wurde Hummel in die Militärvorberei­tungsanstalt Ettlingen ausgenommen, entfloh aber bereits nach wenigen "Wochen. 1915 meldete er sich kriegssreiwillig zu den llOern. 1917 tomriK er wegen unerlaubter Entfernungvom 5)eere und unberechtigten Tragens von Eh­renzeichen zu sieben Wochen Gefängnis ver­urteilt später erhielt er wegen der verschieden­sten militärischen Delikte, außerdem wegen D e - trugs, Diebstahls undArkundenfal-

Die unberechtigte Benutzung des Feuermeldtts hat nicht nur eine überflüssige Belastung der Feuerwehr zur Folge, sondern bringt auch noS andere Gefahren, ist doch der aus Grund des fap schen Alarms ausrückende Löschzug während dieser Zeit dein Dienst entzogen und kann daher nicht in einem Drandfalle zu dieser Brandstelle auS- rüden. 3m öffentlichen Interesse liegt es daher, dah gegen derartigen Unfug scharf emgeschruteü

Keine amerikanische Waffenausfuhr.

Washington, 11. Ian. (WTB.) Entspre­chend der Sonderbotschaft Hoovers an den Kongreß, in der der Präsident für ein Bar­tz o t der Ausfuhr vonWaffen, die krie­gerischen Zwecken dienen, eintritt, nahm der Aus- I wärtige Ausschuh des Senats heute eine Resolu­tion an, nach der der Präsident ermäch-l ti g t werden soll, die Ausfuhr von Waffen an solche Rationen zu sperren, die gegenwärtig | Krieg führen, oder von denen eine Kriegführung zu befürchten ist.

Oie Lage in Indien.

Alwar, 11.Jan. (WTB.) Die Ankunft ber eng- fischen Ir uppen im Aufstandsgebiet von A l - war hat nicht unwesentlich zur Beruhigung der Lage beigetragen. Der größte Teil der Bewoh­ner von Ramgarh und den benachbarten Ortschaften hat das Unruhegebiet verlaffen, damit die Truppen freie Hand zur Durchführung der Ope- rationen gegen die Aufständischen haben.

Aus aller Welt.

18 rumänische Bauern im Schnee versunken und erfroren.

Bukarest, 12. Jan. (WTB.-Funkspruch.) An- dauernde Schneefälle haben in den nördlichen Gegenden der Walachei eine katastrophale Lage herbeigeführt. Alle Wege sind ver­schneit. Die meisten Zugoerbindungen, sowie die Postoerbindungen sind gestört. In Rarnnicul-Sa- rat mußten die Gemeinderatswahlen infolge dieser Lage aufgefdjoben werden. 14 Bauern konnten sich durch den drei Meter hohen Schnee keinen Weg mehr bahnen. Sie fanden nach großen Anstrengungen in den Schneeverwehungen den Tod. Ihre Leichen wurden gefunden, als man Nachfor­schungen nach ihnen anstellte. Während der Ber­gungsarbeiten wurden an anderen Stellen der Land­straße weitere vier Leichen gefunden.

Einstellung

des Verfahrens im Falle Molf/Iacobowihkienle.

Wie derSU." an zuständiger Stelle bestätigt wird hat die Erste Strafkammer des Landgerichts Stuttgart das Verfahren gegen Frau Dr. Ja­

cob o w i h - K i e n l e und Dr. Friedrich Wolf wegen Bergehens gegen § 218 vorläufig ein­gestellt. Nachdem grau Dr. Kienle nach Frankreich geflüchtet war. sich dort mit einem Amerikaner verheiratet hatte, und mit unbekann­tem Ausenthalt nach Amerika übergesiedelt war, war dieser Beschluß zu erwarten. Das Verfah­ren gegen den Stuttgarter Arzt Dr. Wolf wurde eingestellt, weil seine Durchführung von der des Prozesses Kienle abhängig ist. Der Haftbefehl und Steckbrief gegen Frau Dr. Kienle wird auf­rechterhalten.

RaubüberfaU in Berlin.

In Berlin wurde der Lagerverwalter Friß Schnell, der bei der Zigarettenfabrik Hermann van der Linden angestellt ist, überfallen. Schnell hatte von seiner Firma den Auftraa erhal­ten, 4000 Mark, die er in einer Aktentasche be­wahrte, nach einer Filiale der Deutschen Bank zu tragen. Er hatte gerade die Tür des Geschäfts­raumes geöffnet, um an den Hausflur zu treten, als er von zwei jungen Männern mit Schüssen empfangen wurde. Ein Schuß traf ihn in die Brust, ein anderer in den Oberschenkel. Schnell hatte die Geistesgegenwart, die Tasche mit dem Geld durch die geöffnete Tür zurück in den Geschäftsraum zu werfen und brach dann zusammen. Die Täter konn­ten unerkannt in einer Droschke flüchten.

Kind beim Spiel erschossen.

Ein schrecklicher Unglücks fall ereignete sich in der Ortschaft Hehnerholt bei Gladbach-Rheydt. Der zehnjährige Sohn des Arbeiters Beiten hatte im Küchenschrank den geladenen Revolver seines Vaters gefunden und richtete die Waffezum Scherz" auf fein zweijähriges Schwesterchen mit den Worten:Soll ich dich mal totschießen?" In diesem Augenblick loste sich ein Schuß, der das kleine Mäd­chen auf der Stelle tötete.

Selbstmordversuch mit einer Rasierklinge im Gerichtssaal. ,

Vor einer Großen Strafkammer beim Land­gericht II Berlin stand dieser Tage die Berufungs­verhandlung gegen den Kaufmann Richard Iend- ryschik an,'der in erster Instanz wegen Betrugs zu sieben Monaten Gefängnis verurteilt worden war. Der in Untersuchungshaft befindliche Angeklagte war beschuldigt, feine Firma, bei der er angestellt ge- wesen war um Provisionen geschädigt zu haben. Gleich zu Beginn der Verhandlung griff Iendryschik, der auf der Anklagebank saß, in die Tasche, holte eine Rasierklinge heraus und brachte sich mehrere Schnittverletzungen am Halse bei, so daß er wenige Augenblicke später blutend zusammenbrach.

Ganze Arbeit ist nötig.

Tie Vorbereitung der WettwirtfchaftA- konferen^

Genf, 11. Ian. (WTB.) Der wirtschaftliche Un- lerausschuß des Sachoerständigenausschusses für die Vorbereitung der Weltwirtschafts­konferenz hat heute nachmittag mit feinen Be­ratungen begonnen, denen ein Entwurf des belgi­schen Sachverständigen van Langenhove zu- grunbeliegt. Gegenüber der französischen Auffassung, das Programm in sofortige und auf längere Sicht abgestellte Maßnahmen ^teilen, betonte der deutsche Vertreter Ministerialdirektor Posse mit Nachdruck, dah ein großzügiges, um­fassendes Programm in Angriff genommen werden müsse. Die Vertreter Amerikas, Englands und Italiens vertraten den gleichen Standpunkt.

Aus der Provinzialhauptstadt.

Schlaflosigkeit.

Don Dr meb. W. Haerlin.

Wer die Schlaflosigkeit nicht kennt, wird kaum imstande fein, ihre Schrecken zu ermessen. Für wen das Einschlafen zum Problem zu werden beginnt, _ der hat bereits den ersten Schritt auf dem Wege zur Schlaflosigkeit getan.

Rein organisch gesehen, tritt der Schlafzustano dadurch ein, daß Blutmassen aus dem Gehirn in die unteren Extremitäten abgeleitet werden. Gleich­zeitig verlangsamt das Herz seinen Schlag, eine Anzahl der zahlreichen Drüsen des Körpers schrankt ihre Tätigkeit ein, im Magen erhöht sich der Säure­grad des Magensastes, die Schweißdrüsen arbeiten stärker, und allmählich setzt jener Zustand ein, den wir ebenSchlaf" nennen.

Dom Gehirn und den Nerven aus betrachtet, stellt sich der Vorgang des Schlafes wesentlich kompli­zierter dar. Die Wissenschaft mußte sich erst durch eine große Anzahl mehr oder minder unzutrefsen- der Theorien hindurchfinden, bis sie zu folgeren, heute feststehenden Ergebnissen kam: Der Schlaf, dem nicht nur der Mensch, sondern alle Wesen bis »um einfachsten Urtierchen in irgendeiner Form un­terworfen sind, dient gewissermaßen einem Aus­gleich des Körpers gegen bestimmte Bergiftungs- erscheinungen, die sich immer wieder einstel en. Bei jeder Bewegung eines Organs werden gewisse Gift­stoffe erzeugt, die in das Blut übergehen und so die gewohnten Ermüdungserscheinungen Hervorrufen. 2m Schlafe werden diese Giftstoffe wieder beseitigt, bis beim Erwachen alle Spuren der Vergiftung ver- flogen sind. Diese Theorie klingt zunächst sehr son. derbar, aber sie ist eindeutig .erwiesen Für sie spricht auch die Tatsache, daß em künstliches länge­res Aushalten oder Ausschalten des Schlafes fol­genreiche Erkrankungen des gesamten Organismus nach sich zieht. Im übrigen aber «ft es nicht etwa so, daß erst bann, wenn wir vergiftet sind, der Schlaf e'itritt, sondern der Körper hat sich im Schlaf em Mittel geschaffen, um im voraus dieser Bergiftungs- gesahr zu begegnen. Diese Feststellung ist darum we­sentlich, weil aus ihr hervorgeht, daß regelmäßiger Schlaf eine der wichtigsten Voraussetzungen ist, um den Körper leistungsfähig zu erhalten. Man braucht keineswegs mit dem Schlafen zu warten, bis man vor Müdigkeit die Augen nicht mehr offen halten kann, der gesunde Mensch schläft gewissermaßen auch natürlich nur in beschränktem Maße auf

bic auf der linken Seite selbst nicht davor zuruck- ichrecken einen deutschnationalen Kreisvor itzenden durch ossensichtliche Spitzel hinmorden zu lassen, um die niederträchtige Tat bann mit ber nationalsozia­listischen Beratung in Zusammenhang zu bringen.

*

Nürnberg, UXJan. (TU.) Der Gruppenführer Franken der SA., Reichstagsabgeorbneter Willi 6tegmann, ist durch den Stabschef der SA. seines Postens en t h o b e n worden. Stegmann hatte sich gegen Befehle der Obersten SA.-Führung auf- gelehnt Es handelt sich, wie versichert wird, um Ünbotinäßigkeiten von Führern, die auf tforma« tionen der SA. keinerlei Rückwirkungen hatten.

Stabschef Jtocfwn vom Urlaub zurück.

München, 11.Ian. (ERB.) Wie dieNatio- nalsozialistische Korrespondenz" mitteilt, ha der Stabschef Rohm heute, wie vorgesehen, seinen Urlaub beendet. Damit seien alle an diesen Urlaub geknüpften Kombinationen und Gerüchte

s ch u n g dreieinhalb Jahre Gefängnis und wurde zur Begehung in die zweite Klasse des Sol- oatenstandes verurteilt. Als er wieder ms Feld sollte zog er sich eine Fußquetschung zu und kam ins Lazarett, aus dem er 1918 flüchtig ging.

Nach dem Kriege arbeitete Hummel in feinem Schneiderhandwerk im allgemeinen zur Zufrieden- beit feiner Meister. Bis zum Jahre 1930 wurde er mehrfach von deutschen und schweizerischen Gerich­ten wegen Diebstahls, Einbruchdiebstahls, Betruges, Urkundenfälschung usw. zu Gefängnisstra­fen verurteilt. Im Auaust 1930 kam er nach Offenburg, wo er sich selbständig machte und hei- ratete. 1932 verschwand er plötzlich und überschritt am 9 Mai die deutsch-österreichische (9reme bei Lindau, von wo er sich durch Oesterreich und Ita­lien bis nach Neapel durchschlua. In Neapel schrieb er bann ben bekannten Brief an bie Eltern des vermißten Daubmann, bie er um Ge- durts- unb Taufschein Oskar Daubmanns bat. Die Papiere würben bann burch ben Bürgermeister von Tübingen bem beutschen Konsulat in Neapel über­mittelt, baßDaubmann" auch burch entsprechenbe Fragen in seiner Glaubwürbigkeit prüfen sollte.

crlebigt.

HohenzollernhauS und ÄSDAP. Falsche Gerüchte über rinzAugust Wilhelm

Berlin, 11. Ian. (TU.) In einem Teil der Presse wird die Nachricht verbreitet, der KaiJe r habe einen Hausbefehl an sämtliche Mitglieder des Hohenzollernhauses erlassen, der ein Berbotber Betätigung beiher NSDAP, enthalte, Prinz August Wilhelm habe beson- bere Anweisung erhalten, Deutschlanb sofort aus mehrere Monate zu verlaßen, er habe sich unmittel­bar nach Beginn ber Weihnachtsferien bes Preußi- schen Lanbtags auf längere Zeit nach Italien be- neben unb mit seiner Rückkehr in ben Landtag fei auf keinen Fall mehr zu rechnen - Demgegen- ----------------------

Der Hummel-Oaubniann-Prozeß imLippifchenWahlkampf für d.e R«DAP. ~

&Ä saiÄ oon SSffi Sie abenteuerliche Vorgeschichte. - itmfangre.ches Strafreg.ster früheren Kaiserhaus nahesiehen, als unsinnig be- des betrügerischen ».HelMkehrerS

im Reichswirts^astsrat vertretenen eutsche Kriegsgefangene Oskar Sachverständigen der Wirtschaft und der Kon- Daubmann" verübt hat. Die Anklage ist ie- sumenten vorher ihre Gutachten hätten abgeben nicht in allen Fällen erhoben worden, öo- können. weit die von Hummel begangenen Strnftaten aus

Der Reichskanzler stimmte den Darlegun- »u erwartende Gesamtstrafe ohne Einfluß sein gen im allgemeinen zu und stellte in Aussicht, I würden, wurde aus Grund des

daß der Wunsch des Reichswirtschaftsrates er - I «^PO. von der Strafverfolgung 2lbstand genom-

i» n n i i i di e Infanterie auf der Felddlenstuvung, bei der die neuen Uniformen zum erftenmal

bienftübung ausgezeichnet bewahrt haben.

zeichnet.

Dor der Strafkammer des Landgerichts Frei- JWUf0lViriJU/UJim Ul L begann unter großem Andrang des

Ittitl werden. Publikums der Prozeß gegen den 34 Jahre

Will gciyuri IVCI vcu. alten Schneider Karl Ignaz Hummel aus Of-

Berlin 12. Jan. (ERB.) Reichskanzler von fentzurg wegen Betrugs IM wiederholten Ruck- Schleicher empfing gestern die Vorsitzenden fan, Urkundenfälschung und falscher bes Reichswirtschaftsrates, Leipart Ramensführung vor Behörden. Den Bor­uni) v Siemens, die dem Kanzler den Wunsch sitz führt Landgerichtsdirektor Dr. Mayer, die bes Reichswirtschaftsrates vortrugen, bei den Anklage wird von Oberstaatsanwalt Flyer ver- gesetzgeberischen Maßnahmen der die Verteidigung des Angellagten hat

Rcichsregierung in Zukunft in vermehrtem Hm- Rechtsanwalt Dr. Drischel. Geladen sind acht fange wieder eingeschaltet zu werden. Seit Zeugen, unter ihnen Gewerbeschuldirektor Bu- an Stelle der ordentlichen Gesetzgebung durch das m i 11 e r, aus Sigmaringen, cerManager des Parlament der Weg der R o t v e r o r d n u n g e n falschen Daubmann. Bemerkenswert ift _£>an veim beschritten wurde, hätten die Ressortminister nur Znigenaufruf aus Endingen nur der Burg^mei- noch selten ihre Vorlagen dem Rcichswirtschafts- fter Meyer genannt wird, wahrer^ die Eltern rat zur Begutachtung zugehen lassen. Manche Daubmanns nicht geladen sind. Verordnung werde wahrscheinlich eine andere Die gegen Hummel erhobene Anklage umsayr

Vorrat.

Der Schlaf ist aber nicht nur eine Angelegenheit des Körpers, sondern auch der Rerven. gibt im Gehirn ein gewissesSchlafzentrum , das mit unserem Nervensystem m engem Zusammenhang steht und das den Schlaf gewissermaßen reguliert. So lange dieses Zentrum nicht den Schlas hervor- ruft, können wir nicht einschlafen. Dieser Zustand tritt erst dann ein, wenn wir unser Bewußtsein völlig oder doch in sehr hohem Maß«^ausge chal- tet haben. So lange wir noch nachdenken, fo lange uns irgendwelche Sorgen oder Gedanken bewe­gen, können wir nicht einschlafen. Das aber ist gerade bezeichnend für den von der Schlaflosigkeit gequälten nervösen Wenlchen^dab er versucht, ben Schlaf zu erzwingen, oder aber umgeke^t, von der Besorgnis nicht frei toirö: heute nacht wirst Fragen in' ,einer StaubDürbi.Mt prüfen loUte. | bu »^«nj^t ,D

Trotzdem sich f d) o n b am a l s Un st i rn in, g k ei- s Ruhesuchende gedanklich mit dem Pro- ten in einem Bericht über bie Gefangenschaft unb ja g ^fch^ftigt ist. kann er den

ferne abenteuerliche Flucht ergaben, könn e er boch blern des Sieben.

unter größter Teilnahme ber Oefffentllchkett, sowie bekämpf? man die Schlaflosigkeit? Das

der oerschiebenen Krieger- unb Kriegsgefangenen feltzstverständlich nach den Hrsachen des

orgamfationen e>ne aufsehenerregendeHe rnkehr leidens.^Liegen diese vorwiegend auf newosem

feiern. In feineHeldenrolle wurde der falsche Os- Qm sich von vornherein

kar Daubmann besonders durch den Gewerbeschul- ^:^m Ar^t anzuvertrauen, denn dann ist das bireftor unb Major a. D. B u m111 er (Sigmarin1 nrichtfcblafentonnen meist nur eine Degleiterschei- gen) hineingeschoben, ber ihm seine Dortrage ans- der eigentlichen Krankheit. In jedem Falle

arbeitete unb feineCebensermnerungen schrieb "ung o g am Abend dem Gehirn

Der materielle Schaben, den Hummel angerichtet _ natürlich ebenso den Rerven keine be- hat, beträgt ungefähr 6 0 0 0 M a r k. Der ideelle und . nderen Anstrengungen mehr zuzumuten. Der politische «chaden, ber durch bie übertriebenen Be_ nen)6|e Mensch sollte also nach dem Abendessen,

richte über seineErlebnisse in ber Gefangenschaft einlac Stunden vor dem Zubettgehen emge- bem beutschen Ansehen burch Hummel zugefugt Cu merben muß, weder allzu schwere gei- rourbe, läßt sich nicht abschätzen. ^^st zu sich nehmen, noch sich beispielsweise

---- in irgendwelche Diskussionen einlasfen, die ihn ----- möglicherweise erregen könnten.

r K. , %ür die Schlaflosigkeit, die sich aus organischen Der bcrbcigeeilte Gerichtsarzt versuchte bie Blutun« einstellt, kann man ebensalls keine Jur

gen zu stillen. Nach Ansicht des Arztes besteht eine F^ll passenden Mittel empsehlen. Auchhier Lebensgefahr nicht, da die Halsschlagader unverletzt ^>r 2Irzt in schweren Fällen das Rich-

geblieben ist. Iendryschik wurde in das Lamrett finixm wissen. Es gibt aber doch eine

des Moabiter Untersuchungsgefängnisses ubergefuhrt. Anzahl von Regeln, deren Befolgung nütz»

- I itj) fein kann. Dazu gehören z. B. Luftbäder vor

Büraersteuer-Oiklat in Bad'NauhelM. bem Zubettgehen, oder noch besser ein nicht #u WSN. »ad.Nauheim. U:3an Der Bür. SÄS^baV6Särt%mon'facfagt. 4 germeifter der Stadt Bad-Nauheim hat mit Ge- ein sehr ^s Schlafes das 2£b-

nehmigung des hessischen Innenministeriums die , Blutes aus dem Gehirn ist. Durch Erhebung der B u r g e r ft e u e r für das Kw ö Fußbad kann man diese Voraussetzung

lenderjahr 1933 in H o h e v o n 350 v.H. des snnstllch fördern wie überhaupt das Warmhalteir Landesf a tzes verfugt. Die Steuer wird in Öen ju 'tl ch f im ^t gerade bei zur

Monaten Mai bis Oktober erhoben und durfte A^eit neigenden Menschen sehr wichtig ist. 60 000 bis 65 000 RM. erbringen, ^ur Begründung Speisen zur Abendmahlzeit unzu-

wird mitgeteilt, daß die Einnahmeausfalle bis ,eA find ist so bekannt, daß es an dieser

bereits höher zu veranschlagen seien als bie durch ^rz erwähnt werden soll. Man ver-

die Erhebung der neuen Steuern zu erwartende gegenwärtige sich stets, daß zur Erzielung des Summe. Schlafes völlige Entspannung des Körpers so-

Weder vier Jahre Zuchthauer wohl wie des Geistes nötig ist, dann wird man für Oberrentmeister Zwanzig. gaAm°Schluß^noch ein'^paa"'Worte über die Dillenburg, 11. Ian. (WSN.) Im weiteren f Schlafmittel. Es gibt deren hunderterlei vom Verlauf der Berufungsverhandlung gegen den frühe- harmlosen Kräutertee bis zum giftigen Morphium, ren Dberrentmeifter der Staats- und ^orfttajfe @Cgen j)Cn Gebrauch von hannlosen Hausmitteln, Dillenburg, Zwanzig, tarn es bei der Verneh- toie Daldriantee und dergleichen, ist un allgemei- niung eines Reaierungsinfpekwrs von der Regie- nen ,^cht viel einzuwenden. Auch Dieunschäd- rung in Wiesbaden zu schweren Zusammenstößen lichen" Schlafmittel sollte man nur dann anwen- mit dem Gerichtsvorsitzenden. Der Regierungsinfpek- ^cn wenn sie ausdrücklich vom Arzt verordnet tor erklärte, daß er bereits 1926 bei einer Revision wurden, unö sobald es möglich ist, sollte man festaestellt habe, daß ein Betrag von etwa t\e wieder abgewöhnen. In jedem Falle ist der 5 0 000 Mark gefehlt habe und dah er das normQk, Schlaf besser, als der durch irgendem in seinem Protokoll ausdrücklich festgestellt unb sei- Mittel künstlich hervorgerufene. Anderseits aber nem vorgesetzten Regierungsrat in Wiesbaden ge- mufe auch betont werden, daß das Schlafmitttt meldet habe. Dieser habe dann einen Rentmeister immer noch das kleinere Aebel ist. Wer wirklich mit der weiteren Untersuchung beauftragt, der nach sonst keine Ruhe findet, der mag zum Schlai­tz Wochen zur Revision nach Dillenburg gefahren greisen. Es ist immer noch besser, ein ver-

sei und festgestellt habe, daß alles ftimme. hältnismäßig unschädliches Schlafmittel zu benuf Nach Aussage des Mitangeklagten Angestellten als sich Rächt für Rächt von der Schlaslosig- Berghäuser hat sich der Rentmeister gar nicht die Mühe einer ordnungsmäßi- qen Revision gemacht, sondern einfach die Richtigkeit bescheinigt. Das Urteil wurde morgens 2 Uhr verkündet und lautet für Rentmeister Z w a n- ziq auf eine Zuchthaus st rafe von vier Jahren, drei Jahren Ehrverlust unb 10 000 Mark (9 e l b ft r a f e. Der Angestellte Berg- Häuser erhielt wegen Begünstiguna und schwerer Urkunbensälschung lJahrunb6MonateGe- f ä n g n i s , der Angestellte Schnorsch 6 Mo - nate Gefängnis mit Bewährungsfrist. Die Urteilsbegründung stellt ausdrücklick fest, daß die Handhabung ber Revision durch die Aufsichtsbehörde