Aaste zuzusprechen Rtib. Er erkeaok dabei die Gegebenheit der oerschicdeneu rassischen Sud- flanken In unserem Volke. Er Ist auch mdt ent- fernt. diese Mischung, die das Gesamtbild des (ebensausdrucke» unsere» Volke« gestaltet, an sich ab;ulehnen. Er weih, dah die normale Spanne unserer Fähigkeiten durch die Innere rassische Gliederung unsere» Volke» bedingt ist. Lr wünscht aber, dah die politische und kulturelle Führung unseres Volie» das Gesicht und den Ausdruck jener Raste erhält, die durch ihren Heroismus allein dank ihrer inneren Veran- lagnng au» einem Konglomerat verschiedener Bestandteile da» deutsche Volk überhaupt erst geschassen hat. Der Nationalsozialismus bekennt sich damit ju einer heroischen Lehre der Wertung de» Blute», der Rosse und der Persönlichkeit, sowie der ewigen Luslesegeset- und tritt somit bewußt in unüberbrückbare Gegensätze zur wellonschouung der pazifistisch-internationalen
Demokratie und ihren Auswirkungen."
Nachdem er diesen Grundgedanken auf die Kunst angewendet hat. fährt der Führer fort
„wir aber wissen von uns, dah Im Altertum und in der neuen Zelt der arisch-nordische Mensch stet» die zwingende Synthese gefunden hat zwischen der gestellten Ausgabe, dem Zweck und dem gegebenen Material. Sein freier schöpferischer Geist ist sich immer gleich geblieben, und wenn auch Jahrhunderte lang bestimmte Weltanschauungen al» äuherer Ausdruck anbeten Volkstums die Menschheit unter Stilgesehe zwangen, die für Ihre Zeil weltanschaulich richtig sein konnten, dem wahren inneren arischen Wesen aber widersprachen, so hat doch dieser Geist immer wieder nach einem Ausweg in seine eigene, wenn auch vergangene weil, gesucht. And es ist daher kein Wunder, dah jede» politisch heroische Zeitalter In seiner Kunst sofort die Brücke sucht zu einer nicht minder heroischen
Vergangenheit. Griechen und Römer werden dann plötzlich den Germanen so nahe, weil alle ihre wurzeln in einer Grundraste zu suchen haben, und daher üben auch die unsterblichen Leistungen der allen Völker immer wieder ihre anziehende Wirkung au» auf die ihnen rassisch verwandten
Rachkommen."
Entsprechend diesen programmatischen Worten de» Führer» Dürfen wir bei dem jetzigen «land der Rastentorschung annehmen dah es für den Botond unseres Lölkes nicht darauf ankommt, dah kur den einzelnen Volksgenossen feftaestellt wird, ob er der nottnschen, fSlijchen, westlichen, östlichen oder dm- arischen iHaiie - lauter noch nicht klar abgegrenzte Begriffe - am nächsten steht, sondern daran' dah aus seiner arischen Erbmasse der heroische Teil hoch- gezüchtet wird und dah artfremde Rasten vom Volkskörper ferngehalten werden müssen, wen die Mischung mit ihnen unsere Art degeneriert Jede» Herrenoolk wehrt sich dagegen um seiner Existenz willen. Für den nordischen Menschen ist der Jude viel artfremder al» für die rassisch gemischteren romanischen Völker. Deshalb bedeutet er für uns die große Gefahr, vor allem seit er noch dem Zu. sammenbruch Deutschlands in Scharen aus dem Osten zugewandert ist. Seine unheilvolle Herrschaft in Politik, Finanz, Religion und allen Kulturkrei- sen war so stark geworden, dah der neue Staat aus Notwehr sie brechen muhte. Dah die Rasten- Mischung mit den Juden daher aufhoren muß, ist ein Gebot, über das nicht mehr diskutiert werden kann.
Mit der Rassenforschung hängt aufs engste zusammen die V e r e r b u n g s f o r s ch u n g. Hier ist für die Zukunft unseres Volkes eine Frage sehr wichtig: Sind erworbene Eigenschaften erblich? Mir scheint es so, als ob die Waagschale sich wieder mehr zur Bejahung dieser Fraye neige. Dah nicht nur körperliche, sondern auch geistige und charakterlich" Eigenschaften sich vererben, ist durch erakte Forschungen nachgewiesen. Wenn dies nun auch bei den durch die Erziehung erworbenen Eigenschaften möglich ist, so wird eine zielbewuhte Dolkserzichung auch in die Zukunft wirken können.
Das Ziel des Führers.
Damit kommen wir auf das Ziel des Nationalsozialismus.
Lr will das ganze deutsche Volk und den ganzen deutschen Menschen erfassen. Diese» gewaltige Ziel ist die letzte Folgerung aus dem Elend, in dem wir waren: Spaltung in Länder, in Parteien, Klassen, Konfessionen, ein Erbfehler der germanischen Rasse.
Unserem Führer und unserer Bewegung sind in kürzester Zeit entscheidende Siege gelungen, durch eisernen Willen und weise Mäßigung. Mit harten Schlägen sind die Parteien zerschlagen worden, in revolutionärem Schwung sind die künstlichen Schranken der Klassen niedergerissen worden, mit Schonung der wertvollen Stammeseigentümlichkei- ten und Kulturzentren wird die Einheit des Reiches aus der Vielheit der Länder vorbereitet.
Wenn der Führer die Erziehung des deutschen Menschen auf die Schaffung und Erhaltung eines heldischen Geschlechts abstellt, wie kann er dann den anderen Völkern ein so rückhaltloses Bekenntnis zum Frieden ablegen? Die Antwort auf diese Frage hat er selbst in Wort und Tat gegeben:
Wer wie wir den Krieg kennt, der will ihn feinen Kindern ersparen. Gröheren Wassen- ruhm als der Weltkrieg kann uns kein neuer bringen, am wenigsten ein Krieg der Maschinen, der Unschuldige vernichtet. Wir wollen unser Volk wieder in die höhe bringen, die Arbeitslosigkeit ausrotten, den inneren Frieden schassen. Unsere grohen Arbeitspläne wären ein Wahnsinn, wenn wir an Krieg dächlen. Ader wir brauchen Atem und Freiheit, wir wollen nicht ersticken hinter den THauern, die rings um uns gelegt sind.
Unsere Wehrlosigkeit ist nur daraus angelegt, Deutschland zum Lchausplatz eines neuen Krieges zu machen. Deshalb müssen wir den durch die Novemberrevolte vernichteten Wehrwillen wieder aufbauen, wenn auch ohne Waffen, so doch durch den Geist. Dah die waffenlosen Bataillone der SA. eine Macht waren, haben zuerst die Roten gespürt, bann im April 1932 die Regierung Brüning-Groener. Sie hat sie deshalb aufgelöst, aber die ausgelöste SA. bat durch ihren Schatten die Regierung gestürzt. So ist sie setzt ein Schreckgespenst für unsere hochgerüsteten Gegner. Gerade die Waffenlosigkeit ist ihnen unheimlich. Wie gerne werden wir bereit fein, sie von diesem 'Alpdruck zu befreien, sobald sie uns die Verteidigungswaffen freigeben und ihre Angriffs
maschinen zerstören. Dann werden sie erkennen, daß zwischen gleichberechtigten ehrliebenden Völkern ein ehrlicher Friede möglich ist, und wer- den den Braunhemden dasselbe Recht zubilligen wie den Schwarz- und Blauhemden. Und wir alten Soldaten werden uns freuen, wenn unsere Jugend, im Braunhemd für Deutschlands Ehre großgezogen, bann auch wieder die volle Waffenerziehung genießen darf, wie sie von jeher das Recht der Germanen war. Und niemand wird mit unserem Füh - r e r beglückter darüber sein als unser ehrwürdiger oberster Kriegsherr und Reichspräsident, Generalfeldmarschall von Hlndenourg!
Die stattliche Versammlung dankte dem Vortragenden für seine packenden Darlegungen mit starkem Beifall. Der Kommandeur Major von Wachter brachte den Dank der Hörer in herzlichen Worten an den Redner zum Ausdruck.
Kleine Strafkammer Gießen.
Der 35jährige Franz Paulus, der schon zwölf- mal wegen Betrugs und Diebstahls vorbestraft ist und erst kürzlich eine Strafe von zweieinhalb Jahren erhalten hatte, erhielt jetzt eine Strafe von acht Monaten Gefängnis wegen Betrugs im Rückfall vorn Amtsgericht Nidda. Gegen dieses Urteil hatten der Agneklagte und der Staatsanwalt Berufung eingelegt. Das Gericht verwarf die Berufung und hielt das erstinstanzliche Urteil aufrecht Nur wurde die Strafe von acht Monaten mit der letzten zufammengezogen zu einer ® e • samt st rase von drei Jahren Gesang« n i s.
Der 32jährige Karl Müller aus Bretten hatte wegen grober Beleidigung eines Rechtsanwaltes, der in seinem Scheidungsprozeß die -sache feiner Frau führte, eine Strafe von zwei Monaten Gefängnis vom Amtsgericht Lauterbach erhalten. Das Gericht hatte sich in zweiter Instanz mit der Berufung des Angeklagten zu befassen. Das Urteil der ersten Instanz wurde aufgehoben, der Angeklagte erhielt eine Geldstrafe von 60 Mark, im Nichtein- bringunosfalle zehn Tage Haft.
Eine Beleidigungsaffäre endete mit einem Vergleich Der Friedrich Fischer aus Elbenrod hatte gegen den Forstmeister Susner und den Förster Simon die Beschuldigung der Arntsoerletzung und der Bestechlichkeit erhoben. Er nahm diese schweren Verdächtigungen, für die er keine Beweise erbringen konnte, vor Eintritt in die Hauptverhandlung mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück.
IBinferfiiffetoerf und Eisenbahner.
Die Eisenbahner de» Direktionsbezirkes Frankfurt hielten im Dezember im Hippodrom ui Frankfurt einen deutschen Abend ab. Aus allen Tellen des Direktionsbezirktes roaren die dienstfreien Elsenbahner erschienen. Der Abend erhielt eine be-
Gedenket der hungernden Vögel!
Amtsgericht Gießen.
Der trotz seiner Jugend schon mehrfach vorbestrafte 23jährige Angeklagte Junski stand unter der Anklage des Diebstahls. Er war mit einem Bekannten namens Holzhauer nach Holland gereist. Nach der Grenzüberschreitung hatte er dessen Rucksack mit Papieren an sich genommen und war damit nach Deutschland zurückgekehrt, wo er auf die Papiere Holzhauers reifte. In Gießen verlobte er sich sogar auf die gestohlenen Papiere hin und ließ sich dann einen weiteren Diebstahl zuschulden kommen. Wegen seiner zahlreichen Vor- trafen und vor allem wegen der Gemeinheit der Tat erkannte das Gericht auf eine Gefängnis- träfe von 5 Monaten unter Anrechnung von einem Monat Untersuchungshaft. Da der Angeklagte das Urteil anerkannte, wurde es fofort rechtskräftig.
sondere Seihe durch die Anwesenheit und die Ansprache des Herrn Reichsstatthalters und Gauleiters Sprenger und die de» Herrn stellv. General« bireftors der Deutschen Reichsbahngesellschast Rieinmann aus Berlin. Der Reinertrag bef Abend» ist mit 3700 Mk der Gauführung des Winterhllfswerke» überwiesen worden.
Kindersegen im Osten!
Auf lOOO Einwohner entfallen:
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Der deutsche Cftcn ist am wenigsten dicht besiedelt von allen Gebieten DeuiscklandS. Deshalb besteht die Gefahr, daß die östlichen Nachbarn über die Grenze vordringen. In Bolen und Rußland werden durchschnittlich fast dreimal soviel Kinder geboren. als im gesamten Deutschland. Diese Heranwachsende starke Generation drängt na<f> dem Westen und dem Andrängen der Bolen kann nur Einhalt geboten teer* den, wenn da» deutsche Bauerntum im Osten gestärkt wird. Die deutschen Bauern sind la die Erhalter des deutschen Blutes, da la auf dem Lande allein noch
ein Geburtenüberschuß erzielt wird, während in den Großstädten nicht mehr sovtel Kinder geboren werden, als zur Erhaltung des BolkStumS notwendig sind. Wenn der deutsche Bauer nicht wirtschaftlich und kulturell gestärkt wird, so wird das Vordringen der Slaven in Europa nicht aufzuhalten sein und in wenigen Generationen werden in Europa mehr Slaven als Germanen wohnen. Da» ist die Gefahr au» dem Osten, der e» zu be
gegnen güt
Wirtschast.
$ranffurfer Börse
schwächer.
Frankfurt a. M., 9. Dez. Bei Fortdauer der außerordentlich starken Zurückhaltung von Publikum und Kulisse eröffnete auch die Wochenschluß- börse in weiter abgeschwächter Haltung, nachdem schon im gestrigen Abendbörsenoerkehr neue Glattstellungen oorgenornrnen worben waren. Diese hatten auch heute ihren Grund in dem Geldbedarf für den Steuer-Termin am Montag. Angesichts der nur geringen Aufnahmeneigung waren durchschnittliche Einbußen von 1 o. H. zu verzeichnen. Stärker gedrückt waren Elektroaktien: Gessürel, Schuckert und Siemens je 1,50 v. H., AEG. 0,90 v. H., aber Be- kula plus 0,50 v. H. Farben ermäßigten sich um 0,75 v. H. auf 120,25 v. H. Don Montanaktien büßten Deutsche Erdöl 1,50 v. H., die übrigen bis 1 o. H. ein, nur Rheinstahl gewannen 0,25 v. H. und Har- pener 0,75 v. H. Schwächer eröffneten noch Reichs- dank, Schiffahrts- und Zellstoffaktien.
Auch der Rentenmarkt litt unter Abgaben, so daß Altbesitz 0,75 v. H., späte Reichsschuldbuchsor- derungen 0,50 und Neubesitz 15 Pf. verloren Einige Nachfrage zeigte sich nach Stahlverein-Bonb), die um 1,13 o. H. anzogen, dagegen gingen Reichsbahn- DA. um 0,25 v. H. auf 105,90 v. H. zurück.
Im Verlaufe bröckelten die Kurse eher weiter um 0,25 bis 0,50 v. H., Farben um 0,75 v. H. ab. Vor übergehende Ansätze zu einer leichten Erholung hielten nicht lange vor. Später zur Notiz gekommene Papiere lagen im Durchschnittsausmaß niedriger, jedoch büßten Klöckner 2,50 o. H. Licht und Straft 2,38 o. H und Holzmann nach Minus-Ankündigung sogar 3 v. H. ein. ,
Reichsanleihen waren zunächst um etwa 0,13 bi« 0,25 v. H. erholt, mußten später aber wieder weichen. Gegen Börsenschluß traten hier aber (Erholungen bis auf Vorabendniveau ein, und auch am Aktienmarkt setzten sich später Erholungen bis zu 1 o. H. durch. Am Pfandbriefmarkt lagen Gold- Pfandbriefe heute widerstandsfähiger, während Li- auidationspfandbriefe und Kommunal-Odligationen erneut unter Druck standen. Nass. Landesbk.-Liquid. büßten 1,25 v H., Pfalz. Hyp.-Liguid. 1 vH em Kommunal-Obligationen gingen meist um O^jO bl» 1 v. H. zurück. Die Wette der Preuß. Landespfand- brief-Anstalt blieben dagegen auch heute unverändert. Stadtanleihen bröckelten meist um 0,50 bi»
1 v. H. ab und von Staatsanleihen verloren öprvz. Reichsanl. von 1929 1 o. H. Fremde Wette lagen ruhig. Im Freioerkehr waren Adlerwerke Kleyer um 3 v. H. auf 27 v. H erholt. Tagesgeld war zwar gesucht, blieb aber zum Satz von 3,25 unverändert.
Kranksurtcr (xiermarkt.
Frankfurt a. TI., 9. Dez. Da» fcharfe Frost- wetter hat das Eieraeschäft günstig beeinflußt: die Zufuhren waren allgemein sehr knapp, deutsche Frischeier waren kaum am Markt, während die Nachfrage angesichts der nahen Weihnachtszeit sich merklich gehoben hat. Der Absatz in billigen Eiern sowie in Kühlhausware, die ebenfalls nur sehr knapp angeboten wird, war lebhaft. Die Preise haben teilweise eine leichte Erhöhung erfahren und notieren in Pfennig pro Stück frei Frankfutt a. M. wie folgt: deutsche Frischeier zwischen 12 bis 15, Holländer und Flandern zwischen 11 bl« 14, Dänen zwischen 12 bi« 13'/,, Esten, Finnen zwischen HVi bi« 13 je nach Gröhe. Polen 9'/, bis 10'/,, Rumänen und Südslawen je 10'/», Bulgaren und Steiermark je 11 Pf. Kühlhauseier: deutsche 10 bis 11'/,, holländische 9V, bis 10*/,, polnische 9 bis 9V» Pf.
frankfurter Buttcrmarkt.
Frankfurt a. TL 9. Dez. Die Stimmung am Buttermarkt blieb fest, die Preise für deutsche Butter haben jedoch eine Ermäßigung erfahren, obwohl die Anlieferungen immer noch sehr gering sind. Auch au« Holland kommt nur wenig Ware, während Dänemark stärker offeriert Das Geschäft er- fuhr Im Hinblick auf die Weihnachtsbäckerei eine Belebung. Deutsche Butter per 1 Faß 142, per V, Faß 144, ausgeformt 145, dänische Butter 1 Faß 150, per */» Faß 152 und ausgeformt 155 Mk. per 50 Kilogramm frei Frankfutt a. M
Frankfurter Lchlachtvichmarkt.
Frankfurt a. TI., 11. Dez. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Borauftrieb: 1433 Rinder (438 Ochsen, 135 Bullen, 490 Kühe, 370 Färsen), 427 Kälber, 96 Schafe, 4038 Schweine Es kosteten: Ochsen 20 bis 31 Mark, Bullen 22 bis 29, Kühe 10 bis 28 Färsen (Kalbinnen) 20 bis 32, flolber 22 bi« 38 Schweine 42 bis 49 Mark. - Marktverlauf: Rinder und Schweine ruhig, Kälber und «chafo mittelmäßig.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Hohe der zuletzt belchlossenen Dtoibenbe an. — Retchsbankdtskont 4 o H LomborM.njufr
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