Nachdruck verboten!
6. Fortsetzung.
MAGGI5
Oberhessischer Geschichtsverein
Vortrag mit Lichtbildern
von D r. F. P. Mittermaier über
7 MD
Düsseldorf. Gießen (Neuen-Bflue 11 II). Darmstadt, den 11. Dez 1933.
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Auch die Erwachsenen
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vorwärts dringende Handlung
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•hr. worüber »<cn Eure Mut-
, wird. D-eee und noch so
Vropagonlki gegen Dfutld)i
nachtsmann bei
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Donnerstag, den 14. Dezember, abends 8.15 Uhr, im Hörsaul des Kunstwissenschaftlichen Instituts der Universität. Ludwigstr.
Er soll helfen!
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Miete
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können ruhig mal zu dem Weih« nachtsmann bei Photo-Winterhoff kommen. Dort kann man seinen Wunschzettel ausfüllen und der wird dann schon an die richtige Adresse weitergeleitet - Das ist doch eine nette und sinnige Art, seine Wünsche auszusprechen. Kommen auch Sie, ve'ehrte Damen und Herren, zu dem \Aeih-
Was soll der kleine Kurt der Mutter schenken? Ja, was bloß? Nun meine heben Kinder, auch hier will Euch der Weihnachtsmann einige Vorschläge machen. — Schenkt etwas Praktisches. etwas für den Haushalt.
Versäumen Sie ja nicht den
Hörbericht
Territorlenbildung im Rhein-Maln-Geblet
7459 D llllllllllllllllllllllllllllllllllll Gäste willkommen! Illllllllllllllllllllllllllimillll
Ijvonnes Geheimnis
Roman von Klothilde von Stegmann
Itrhrberrechttschuh: Fünf-Lürme.Verlag Halle (Saale)
„Das Mikrophon besucht eine Metallwarenfabrik“
auf sämtlich. Sendern der SendergruppeWest (Stuttgart, Frankfurta.M., Köln),am Montag, 11.Dezember,2u.40Uhr
Die Trauerfeier findet am Dienstag, dem 12 Dezember, nachmittags 3 Uhr. auf dem Neuen Friedhoi statt.
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hek soll butu btnuRt we
In tiefem Schmerz:
Martin Balser
Familie Karl Hofmann
Familie Martin Balser Wwe.
„Dollen Sie bitte abnchmen, Herr Doktor! Für Eie!
Herr von Seeburg ist am Telephons
Na. der wird mich doch nicht verlegen? Miller nahm den Hörer, wahrend Irene diskret das Zimmer „erließ. Kurz darauf kam Miller durch den Hör- ribor, gerade als Irene aus dem Glimmer kam.
„Darf ich Ihnen »Guten Abend!' lagen ? Ich muß verschwinden. Der arme Seeburg hat noch Dienst. Unbestimmt, wann er fertig wird."
Er verabschiedete sich herzlich von Irene und ging die Treppen hinunter. An der Haustür, gerade als er heraus wollte, leuchtete ihm etwas Weißes entgegen. Unwillkürlich bückte er sich. Er hielt einen Zettel in der Hand, auf dem folgende Notizen in einer steilen, fremd anmutenden Handschrift zu lesen waren:
„Ordre 365. — Berichte in Zukunft nur unter
Chiffre 86 243. C. G."
Miller stand einen Augenblick still und sah auf das Papier in seiner Hand. Merkwürdig, dachte er — wer mag das verloren haben? Sorgfältig legte er den Zettel zu dem Gegenstand, den er vorhin schon in feiner Brieftasche geborgen hatte. Dann zog er eine Zigarette aus dem Etui und trat an die Portierloge.
„Lieber Freund, können Sie mir ein Streichholz geben?"
Als der dicke, freundliche Portier ihm das Streichholz gegeben hafte, meinte Miller:
„Zum Dank müssen Sie aber eine Zigarette von mir nehmen oder lieber eine Zigarre — danach sehen Sie mir mehr aus. Haben Sie eben einen Herrn mit einem schwarzen Vollbart hinausgehen sehen'"
„Nee!" schüttelte der Portier den Kopf. „Hier ist keiner mit ’nem schwarzen Vollbart 'rausgegangen- seitdem ich hier ausgefegt habe, ist überhaupt kein Mann 'rausgekommen. Nur die französische Dame, die bei Mertens wohnt."
„So!" sagte Miller und faßte kurz an seinen Hut. „Dann hat sich mein Bekannter wohl verspätet: er sollte mich hier abholen, und ich fürchtete, er hakte sich nicht hergefunden. Nun, ich werde ihn schon treffen. Guten Abend!"
Mit diesen Worten verließ Miller das Haus und schlenderte ein paar Häuser weiter. Dann rief er das nächste Auto an und sagte zum Chauffeur kurz:
„Polizeipräsidium, Eingang 5a."
6. Kapitel.
Im Stammlokal des Assessors von Malesius war es an dem Tage ziemlich leer. Das schöne Sommerwetter hatte auch einen Teil der Stammgäste ins Freie gelockt.
Malesius sog verdrossen an seinem Flip. Er war schlechter Laune. Im Amt herrschte jegt eine Arbeiterei, die wirklich nicht mehr auszuhalten mar! Und seit der Unterredung mit dem Legationsrat von Seeburg, in der ihm seine Personalakten vorgehalten wurden, fühlte sich Malesius auch persönlich sehr unbehaglich. Bildete er sich das nur ein, oder prüfte Seeburg seitdem seine Arbeiten im Auswärtigen Amt noch gründlicher als früher?
Zu dumm, daß die Sache damals bis ans Amt gelangt war. Und hätte er beim Spiel nicht gerade
fr Iransportiperrc «oll !olan uoecne
»traten vorbereitet werden. Die
wie erkennt an. daß zur Eroberni. Hauser ,*d) die Arbeiterklasse der bemal'
Kanh unbedingt gefördert ewelSeearte*. M T149 mm
Wir erfüllen hiermit die Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben des Kollegen
KARL BERNHARD
in Kenntnis zu setzen. In unseren Reihen wird sein Andenken weiterleben!
Reichsverband imbal. Gewerbetreibender Deitsehlands Ortsgruppe Ließen.
Die Beerdigung findet Dienstag, den 12. Dez., um 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof (Ehrenfriedhof) statt.
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Stadttheater
«JicLeu 74$sD Dienstag, 12. 12. 20 b. nadi 22.30 Ubr 11 Dienstag-Abon Ciiercttenürcife Die lustige Witwe. Cucrcttc in 3 Alten von iXram Vebär.
Freitagabend entschlief sanft nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden plötzlich und unerwartet meine Inniggeliebte, unvergeßliche Frau, unsere unvergeßliche Tochter, Schwester. Schwiegertochter, Schwägerin und Tante
Frau Tilly Balser
geb. Hofmann
Lichtspielhaus Gießen
Ab heute Montag: Eine filmische Sensatlonl
Dies KörbcheD mactit Freode mit dem prachtvollen Emmerfcher Er*tknffce mit Dose zus. Mk.2.fln, 3.—, 3.40 Feiner Tee — Kakao — Schokolade — Pralinen — Weihnachts-Knu*pervien. — Wundervoll süffige Südweine eigener Abfüllung.
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muß es schon wenigstens ein Glas Zitronenwaster fein. Herr Doktor! Nein, wirklich, ich habe niojt otc geringste Mühe damit. Einen Augenblick'
Sie ging schnell hinaus, und Miller sah ihrer gestressten, jungen Gestatt noch
Las hatte ihm denn der gute ^-eeburg da er- zählt' Das sollte eine eiskalte Gletscherfungfrau sein? Dog war doch ein famoses, warmherstges Madel.
Aber Seeburg schien durch diese Yvonne so blind geworden zu sein, daß er für lolche herb« Art auf einmal den Lück verloren halte. Miller schüttelte den Hopf. Das paßte doch gar nicht zu eeeburg. wie er ihn kannte. Der hatte doch sonst immer klare Augen im Hopf gehabt. Er stand auf und ging, um die Wartezeit abzukürzen, im Zimmer hm und her.
Da stutzte er — ging näher an den schrank, der eine Tür zwischen Seeburgs Zimmer und dem Nebenzimmer zu verstellen schien! er bückte sich, hob etwas auf von der Erde, das er nachdenklich betrachtete und sorgsam in feine Brieftasche versenkte. (Er wandle sich rasch um, denn er hörte auf dem Horridor einen leichten Schritt, ein ganz feines Hlirren — schon kam Irene von Merten wieder herein und trug auf einem Tablett ein Glas mit kühler Limonade. ..
„So, bitte, nun stärken Sie sich, Herr Doktor! bat sie mit der gleichen Freundlichkeit wie vorher. Aber sie machte ein verwundertes Gesicht, denn der eben noch so höfliche Doktor Miller hatte fein Wort des Dankes, sondern starrte mit einem eigentümlichen Gesichtsausdruck auf ihre Schuhe.
Als er, aufschauend, Irenes Augen begegnete, sagte er hastig: „ .
, VH, vielen Dank, gnädiges Fräulein, daß eie sich so für mich bemühen! — Gut muh es der Seeburg hier haben; auch die Zimmer sind sehr behaglich. Cs scheint auch ruhig zu fein. Nebenan, so erzählte mir Seeburg, ist auch vermietet? Hoffentlich ein ruhiger Mieter?"
„Doch, ja!" Irene lehnte sich leicht an den Schreib- tisch „Ruhig, hauptsächlich weil die Dame tagsüber viel schläft und am Abend nicht oft daheim ist."
„Ein beneidenswertes Los", lachte Miller, „ih diesen schweren Zeiten!"
„Ach Gott, beneidenswert?" fragte Irene nachdenklich. „Für manche Menschen vielleicht. Für mich nicht beneidenswert, ein solches Leben. Die Dame nebenan ist eine Französin, Filmschauspielerin, das heißt, ich glaube, große Rollen hat sie nicht, und sehr beschäftigt scheint sie augenblicklich auch nicht zu sein. Das ist eine so ganz andere Sphäre als die, die wir gewohnt sind."
„Da mögen Sie recht haben, gnädiges Fräulein!" nickte Miller, mit einem schnellen Blick auf die Tür.
„Hören Sie?" sagte Irene. „Jetzt geht die Dame fort."
Und wirklich, man hörte die Korridortür draußen kurz darauf ins Schloß fallen. Zugleich klingelte auch das Televhon im Nebenzimmer.
„Entschuldigen Sie!" Irene ging schnell dorthin. Miller hörte ihre ruhige, dunkle Stimme etwas sagen, dann schnurrte der Apparat auf Seeburgs Schreibtisch — gleich daraus sah Irene ins Zimmer.
,^)ho, das klang gerade so, als ob Sie Yvonnes Scharm schon an Der Stimme erkannt hätten. Denn es ist zweifellos ihre Stimme, von der Sie sprechen. Woher kennen Sie sie denn?"
„Soviel ich weiß, gar nicht! Als ich bei Mertens onrief, zwitscherte ein solches Stimmchen in den Apparat. Deutsch sprechen konnte die Inhaberin dieser Stimme auch nicht. Da liegt der Schluß doch lehr nahe. Ich weiß positiv, daß ich mit Fraulein Yvonne Dumont noch nie ein Wort gewechselt habe."
„Schade für Sie, lieber Doktor, und vielleicht gut für mich! Detektive auch höherer Art üben eine jatale Anziehungskraft auf romantische Frauen aus."
„Kurzsichtig find Sie doch nicht, Herr Baron. Mein Gesicht ist nichts für romantische junge Damen. Saaten Sie übrigens nicht, daß Fräulein Dumont Schauspielerin istTritt sie auch im Tonfilm auf .'
„Kein Gedanke, mein lieber Doktor, daß ich Ihnen böse bin; es ging mir bei unserem letzten Zu,am- menfein so allerhand im Kopf herum. Aber es hatte tririlid) nichts m.t Ihrer Person zu tun. Wir bleiben fcrd) die Alten! Besuchen wollen Sie mich? Ausgezeichnet! Morgen abend habe ich endlich einmal frei. (Eine tolle Arbeiterei jetzt im Auswärtigen Amt. SBie wäre es morgen bei mir um zwanzig Uhr? Sie bekommen ein Butterbrot und Ihr geliebtes Pilsner oder einen Mosel — wie? Am besten beides! Das ist ein Wort. Also abgemacht."
„Abgemacht!" wiederholte Miller und hängte Eeichsalls an. Pünktlich am nächsten Abend fand er h in der Maaßenstroße im Hause bei Frau von irrten ein. — Irene war es, die ihm öffnete.
„Herr Doktor Miller!" sagte sie, und nachdem sich Miller, der in dem schlanken, jungen, herben Mädchen mit dem fein geschnittenen Gesicht unschwer Irene erkannte, vorgestellt hatte, sagte sie freundlich:
„Sie werden sich einen Augenblick gedulden müssen, Herr Doktor, Herr von Seeburg ist unerwartet noch einmal ins Amt gerufen worden. er hofft, in einer halben Stunde zurück zu sei — bitte!" Sie öffnete die Tür zu Seeburgs Zimmer. „Darf ich Ihnen solange das Abendblatt hereingeben oder Ihnen inzwischen bei dieser Gluthitze heute abend eine Erfrischung anbieten?"
„Sie sind sehr gütig, gnädiges Fräulein!" sagte Miller verbindlich. „Wenn ich Ihnen wirklich keine Vmftänbe mache — für ein Glas Wasser wäre ich sehr dankbar."
Irene lächelte — ihr herbes Gesicht wurde auf einmal weich und lieblich. „Für so viel Dankbarkeit
noch im letzten Augenblick solch unverschämtes Glück gehabt, wer weiß, was noch gekommen wäre. So aber hatte er rasch noch die Fadel von dem guten Freund erfinden können, der ihm den Betrog zur Verfügung gestellt hätte.
Doch dem Seeburg würde er die Blamage und die Art. in der man ihm die Vorhaltungen gemocht hatte, nicht vergessen Wenn er Seeburg eine nette Suppe einbroden könnte, würde er solch eine Gelegenheit so leicht nicht vonibergehen lasten
Nur wie an Sceburg herankommen? Er trank nicht, spielte nicht, und ob er eine Freundin hatte, war auch nicht scstzustellen. Immer, wenn Malesius an die Unterredung mit Seeburg dachte packte ihn eine rasende Wut. Wie ein Schuljunge halte er sich abkanzeln lasten müssen, bloß weil er Hilfsarbeiter war und Secburg Cegationsral
„Ein Gesicht machm Sie, daß man sich fürchten könnte, M.'lesius!" tonte plötzlich eine Summe neben ihm. „Ich suche gerade ein paar Menicheu, die man zu einer deinen Partie zusammenbetommen konnte."
Baron von Rahden streckte Malesius die Hand entgegen. Er schien wirklich schon gesucht ;u haben. Das Lebemannsgesicht war leicht gerötet, als ob Rahden beim Suchen auch immer ein paar Getränke ausprobiert hatte. Seine Augen hatten einen ganz leichten glasigen Schimmer.
Malesius musterte die elegante Gestatt schnell und unauffällig. Seine Begrüßung klang herzlich, als er die Hand Rahdens ergriff.
„Wir zwei werden zu einer Partie wohl zu wenig fein, lieber Baron! Aber Wenderoth und Holtay wollten sich hier mit mir treffen. Dann wären wir immerhin schon vier. Zu einem gemütlichen Poker langt bas."
„Ausgezeichnet! Der Ungar ist übrigens bar Geld. Warum der Mensch jedesmal weiterspielen will, wenn er im Verlust sitzt, das habe ich noch nie begriffen."
„Er ist eben eine leidenschaftliche Spielratte. Aber am nächsten Tage ist er immer wieder flott, und wenn er am Abend vorher noch so viel Haare hat lasten müssen."
„Er hat mir mal erzählt, daß er in Ungarn erheblichen Grundbesitz bat", meinte Rahden ohne be»- sonderes Interesse. „Ader schließlich, was geht es uns an? Er hat tadellose Manieren, verliert nie die Ruhe — na, und wenn ein reicher Junge Vergnügen daran findet, feinen Mammon ausgerechnet an uns loszuwerden — wir können s doch beide gebrauchen, Malesius! Sie haben ja Ihre Pfründe, Ihren festen Posten im Auswärtigen Amt. Aber ich? Stempeln gehen kann ich nicht gut. Da frischt so ein kleines Spielchen die Finanzen zuweilen ganz nett auf. Wissen Sie, deshalb kann ich diese Spielklubs nicht leiden. Wenn man da wirklich mal ein paar nette Schläge gelandet hat, dann stehen immer gleich zehn Leute um einen rum, als ob sie nicht verständen, daß ein Mensch auch mal 'ne Glückssträhne haben kann! Wenn man Pech bat, darum kümmert stch keiner. Aber ich glaube, wir können unsere philosophischen Gespräche beenden, da kommen die beiden endlich." (Fortsetzung folgt.)
Wäschesprenger.........rm.
Pfeffermühle...........RM.
Hendschuh-Trockner . . . Paar rm.
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Originalaufnahmen a. d. Kloster St. Velih. Dazu: Gutes Beiprogramm u.Ufa-Ton-Woche
Schwester Angelika (Minter Klostermauern)
Hauptrolle: Suzanne Marville
Liebe und Entsagung sind die Kernpunkte des Lebensschicksales eines Schwes empaares hinter Klostermauern. - Mit leidenschaftlicher Anteilnahme, tiefste- Ergriffenhe t und freudigste- Bewegung vei folgt mai die in mächtiger Spannung


