Dreifacher Todessturz in Monza.
Campari, Borzacchini und Graf Czaykowski tot.
Ein schweres Automobilunglück, wie es in der Geschichte des Sports noch nicht zu verzeichnen war, ereignete sich am gestrigen Sonntagnachmittag im Großen Preis von Monza bei Mailand.
(Einige der bekanntesten Rennfahrer, die Italiener Borzacchini und Campari sowie der Franzose Gras L z a y k o w s k i sind das
Opfer ihres Berufes geworden.
Nachdem der erste der drei 66-Kilometer-Vorläufe glatt verlaufen und von Graf C z a y k o w f k i (Bugatti) mit 181,555 Stundenkilometer vor Moll gewonnen worden war, kam es im zweiten Vorlauf zu der schrecklichen Katastrophe. Der Wagen des führenden Campari wurde
in der Kurve aus der Bahn geschleudert und überschlug sich.
Die dichtauf folgenden Borzacchini, Castelbarco und Barbieri zogen mit aller Kraft die Bremsen, wobei sich die Wagen mehrmals überschlugen.
Campari wurde tot unter seinem Wagen hervorgezogen, Borzacchini starb im Krankenhaus, Castelbarco ist schwer verletzt. Barbieri blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Trotz dieses Unglücks wurde die Beranstaltung mit dem Endlauf über 99 Kilometer fortgesetzt, wobei in der 10. Runde der Tod ein neues Opfer forderte.
Graf Lzaykowfki verlor an der gleichen Unglücksstelle wie Campari die Gewalt über seinen wagen,
in hohem Bogen raste der blaue Bugatti durch die Luft, durch den Anprall entstand Motorfeuer, wodurch ein Löschen bei der Gefahr einer Explosion nicht möglich war, so daß Graf C z a y k o w s k i bis zur Unkenntlichkeit verbrannte.
Den Großen Autopreis von Italien gewann F a - gi o l i auf Alfa Romeo vor Nuv o lari auf Maserati.
Erste Kußball-Verbandsspiele...
-1900 I —Lollar 14:1 (0:1).
Mit großer Sorge sahen die Blauweißen dem ersten Spiel der Saison 1933/34 entgegen. Die Hälfte der etatsmäßigen Spieler mußte ersetzt werden, und so hatte man schließlich folgende Elf auf die Beine gebracht: Schlarb II; Henrichs, Lippert; Schlarb I, Heilmann, Schomber; Luft, Heinbach, Wilhelmi, Schmalz und Glitsch. Um es vorweg zu nehmen: dieser Elf ist ein Gesamtlob zu sagen für den Eifer und den Siegeswillen, mit dem sie an die Lösung der Aufgabe heranging. 1900 hatte beim Spiel zunächst gegen den Wind einen schweren Stand. Lollar war schnell und eifrig und ging überaus forsch ans Werk. Lippert und Henrichs vereitelten aber im Verein mit Schlarb im Tor alle Lollarer Chancen. Die Blauweißen ließen aber mangels Entschlußkraft auch die ihrigen aus. Beide Tore kamen oft in große Gefahr. Lollar hatte bis zum Seitenwechsel etwas mehr vom Spiel. Die 1:0-Führung der Gäste kam aber doch nur mit Hilfe des böigen Windes zustande. Schmelz und Wilhelmi vergaben zwei zwingende Chancen.
Nach dem Seitenwechsel wandte sich das Blatt. Die Platzbesitzer fanden sich jetzt gut zusammen, und es dauerte nicht lange, bis sich Wilhelmi energisch durchsetzte und unhaltbar zum Ausgleich einsandte. 1900 ließ nicht nach. Eine zu knappe Abwehr schoß Schmelz entschlossen durch viele Gegner zum 2:1 für Gießen ein. Kurz darauf verletzte sich der Gießener Mittelläufer H e i l m a n n bei einem Sturz erheblich am Kopf und mußte vorübergehend ausscheiden. Seine Mitspieler ersetzten aber diese Schwächung durch Verdoppelung der Anstrengungen. Besonders Lippert war in der Abwehr überragend. Vom Beifall des zahlreichen Publikums (etwa 500 bis 600 Zuschauer) begrüßt, erschien Heilmann wieder. Das war das Signal zu einem Generalangriff. Heinbach erhöhte nach schnellem Start auf 3:1, und Wilhelmi reihte durch Prachtschuß den 4. Treffer an. Noch zahlreich boten sich für die Gießener in der Folge beste Gelegenheiten zur Verbesserung des Resultats. Fehlschüsse und auch glückliche Abwehr der Gäste verhinderte aber weiter Gießener Erfolge. Auch Lollar kam nicht mehr zum Zug. Das Spiel wurde sehr schnell und sehr fair geführt. Das Treffen hatte in Schiedsrichter D e i s - Nauborn einen vorzüglichen Leiter.
1900 II — Lollar II 2:3 (0:2),
Mit einer großen Ueberraschung wartete 1900s Reserve auf. Es war sträflich, wie sie dieses Spiel verspielte. Diese Mannschaft ist von ihren guten vorjährigen Leistungen weit entfernt, und es bedarf wesentlicher Aenderungen in der Aufstellung. Lollar hatte auch hier erst den Wind und damit die Erfolge bis zur Pause. Leichtsinnig vergaben aber die Hiesigen in der zweiten Hälfte die besten Gelegenheiten, so daß der Sieg der eifrigen Gäste verdient war.
GV.Groß-Karben I - B B11 1(0:1)
Die Gießener hatten in Groß-Karben nicht mit einem so starken Gegner gerechnet, wie sie ihn vorfanden. Der Spielverlauf lehrte sie jedoch eines Besseren und die VfBer mußten sich sehr anstrengen, um ein Unentschieden zu erzielen.
Das Spiel begann mit dem Anstoß der Gastgeber, der jedoch" von der Läuferreihe der Gießener aufgefangen wurde. Beim Gegenangriff entstand vor dem Tor ein Gedränge, aber der schon sicher erscheinende Erfolg wurde leichtfertig vergeben. Mit dem
Wind im Rücken wurden die Gießener überlegen und stellten die Hintermannschaften des Gegners vor schwere Aufgaben. Der Tormann Großkardens und seine beiden Vorderleute bildeten aber eine Verteidigung die unübewindlich schien. Mit befreienden Schlägen schufen sie immer wieder Luft in ihrem Strafraum und was sie nicht erreichen konnten, wurde von ihrem Hüter erledigt. Andererseits war der Gießener Sturm zu unentschlossen und nicht hart genug, um sich durchsetzen zu können. Aber trotzdem sollten die VfBer in diesem Spielabschnitt noch zu einem Erfolg kommen. Lehrmund kam in aussichtsreicher Stellung zum Schuß, den der Hüter abschlug, dem hinzueilenden Mittelstürmer Wilhelm vor die Füße, der deshalb nur einzulenken brauchte. Weiterhin bleiben die Gießener überlegen, kommen aber wegen zu schwacher Leistungen ihrer Stürmer zu keinem Tor mehr. In der zweiten Hälfte wandte sich die Situation zugunsten der Gastgeber und die Gießener Hintermannschaft hatte schwer zu arbeiten, um die Angriffe abzuwehren. Eine mißglückte Abwehr des Verteidigers Leutheuser verhalf dem Gegner zum Ausgleich. Die Großkardener spielten jetzt mit einer großen Hingabe, um den Sieg sicherzustellen. Alle wohlgemeinten Schüsse wurden von dem jungen Torhüter Becker gut abgewehrt. Zehn Minuten vor Schluß des Spieles fetzten die Grünweißen zum Endspurt an und wurden wieder überlegen. Noch in letzter Minute bot sich für den Halbrechten eine Gelegenheit, für seine Mannschaft den siegbringenden Treffer zu erzielen, aber, freistehend, schoß er den Ball dem Hüter in die Hände. Das Endresultat entspricht dem Spielverlauf. Der Schiedsrichter Kunze hatte ein leichtes Amt.
Groß-Karben II — VfB. Gießen II 5:1.
Eine eindeutige Niederlage mußte sich die zweite Mannschaft gefallen lassen. Als Entschuldigung kann gelten, daß die Elf mit viel Ersatz das Spiel zu bestreiten hatte. Das Resultat besteht auch in dieser Höhe zu recht, da die Gießener zusammen- hanglos und ohne jeden Eifer spielten.
Weitere Ergebmsse der Bezirksliga.
Wetzlar — Bad-Nauheim 4:3; Germania Marburg — Watzenborn-Steinberg 1:1; Butzbach — Ockershausen 1:2.
Kurze Sportnotizen.
Süddeutscher Zehnkampfmeister wurde Huber- Stuttgart mit 7605.90 Punkten mit fast 1000 Punkten Vorsprung vor Haag- Göppingen und Vogl- Passau. Die Meisterschaft im Sechskampf fiel an Orthwein-Ulm vor Koch-Stuttgart und den Titel einer württembergischen Meisterin im Fünfkampf holte sich Frl. Eberhardt- Eislingen.
*
Beim vierten Lauf zur Deutschen Motorrad-Bahnmei jl erschüft gewann in Frankfurt Schul- Frankfurt auf Rudge vor Soe- n i u s - Köln auf Imperia das Rennen der Klasse bis 250 ccm, während im Nahmen der Klasse bis 350 ccm Winkler-München auf Rudge vor Frentzen- Bonn auf Ardie Rudge in Front blieb.
Heber 13 000 Meter hoch kam der französische Flieger Lemoigne bei einem Angriff auf den Höhenflug-Weltrekord, den der Engländer Uroins mit 13 404 Meter hält. Lemoigne erreichte aber „nur" 13 150 Meter, womit er aber immerhin eine französische Höchstleistung erreichte.
Wirtschaft.
Oer Reichsbankstatus Anfang September.
Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 7. September hat sich in der verflossenen Bankwoche die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 112.3 Millionen RM. auf 3534.7 Millionen RM. verringert. Im einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und -schecks um 43.2 Millionen auf 3107.6 Millionen RM., die Lombardbestände um 74.4 Millionen auf 88.7 Millionen RM. abgenommen und die Bestände an Reichsschatzwechseln um 5.3 Millionen auf 18.2 Millionen NM. zugenommen. Die Effektenbestände blieben mit 320.2 Millionen RM. nahezu unverändert.
An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 111.6 Millionen RM. in die Kassen der Reichsbank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 100.8 Millionen auf 3420.4 Millionen RM., derjenige an Rentenbankscheinen um 10.8 Millionen auf 384.8 Millionen RM. verringert. Der Umlauf an Scheidemünzen nahm um 18.0 Millionen auf 1462.5 Millionen RM. ab. Die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen haben sich dementsprechend auf 24.1 Millionen RM., diejenigen an Scheidemünzen auf 214.6 Millionen RM. vermindert. Die fremden Gelder zeigen mit 378.4 Millionen RM. eine Abnahme um 37.1 Millionen RM.
Die Bestände an Gold und deckunas- fähigen Devisen haben sich um 14.9 Millionen auf 396.5 Millionen RM. erhöht. 3m einzelnen haben die Goldbestände um 18.1 Millionen auf 325.4 Millionen NM. zugenommen, und die Bestände an deckunqsfähigen Devisen um 3.2 Millionen auf 71.1 Millionen RM. abgenommen.
Die Deckung der Noten betrug am 7. September 11.6 gegen 10.8 v. H. am Ultimo August.
Ernteminderung für Kartoffeln.
Von Tag zu Tag mehren sich bei den zuständigen Stellen die Nachrichten, daß sich in den Kartoffelfeldern die Phytophtora (Krautfäule) in immer stärkerem Maße bemerkbar macht und ein vorzeitiges Absterben des Kartoffelkrautes und damit eine Beendigung des Wachstums der Knolle herbeiführt. Inwieweit sich damit auch der Gesundheitszustand und die Haltbarkeit der zu erntenden Knollen verschlechtern wird, wird von dem Witterungsverlauf der nächsten Wochen abhängen, da vornehmlich nur bei feuchter Witterung die Krankheitsspuren von dem Kraut auf die Knollen übertragen werden. Auf jeden Fall ist mit Ertrags- Minderung der Ernte zu rechnen, zumal auch in zahlreichen Landesteilen, wie z. B. Ostpreußen, Pommern, Schlesien, Hannover, Brandenburg, erheblich größere Schädigungen durch Trockenheit in den Monaten 3uli und August verursacht sind, als noch vor einigen Wochen angenommen werden konnte. Erhebliche Klagen über Krautfäule werden vor allem in Pommern, Mecklenburg und Brandenburg, also Kartoffelüberschußgebieten erhoben. Die ausnahmsweise günstige Saatenstandsziffern der früheren Monate müssen heute als überholt gelten. Für die Preisgestaltung am Kartoffelmarkt würde ein durch die Krautfäule und Trockenheit verminderter Ertrag naturgemäß nicht ohne Einfluß bleiben.
Neue Qualitätsbestimmungen an der Frantfurter Getreidebörse.
Der Vorstand der Frankfurter Börse, Abteilung Getreide, hat beschlossen, mit Wirkung vom Montag, 11. September, Weizen und Roggen für das Erntejahr 1933/34 wie folgt zu notieren: Weizen (Hessen, Provinz Hessen-Nassau und Unterfranken) Hektolitergewicht von 77/78 kg, gut, gesund und trocken; Roggen (Hessen, Provinz Hessen-Nassau und Unterfranken) Hektolitergewicht von 72/73 kg, gut, gesund und trocken. Die Preise verstehen sich je Tonne, Frachtberechnung (Parität) Frankfurt a. M., für alsbaldige Lieferung.
Gleichzeitig werden Richtlinien zur Beurteilung von Qualitätsabweichungen mit Vergütungen für Uebergewicht und Abzügen für Untergewicht festgesetzt. Für Uebergewichte werden für das 1. kg 1 v. H. des Kaufpreises, für das 2. kg 0,75 v. H. des Kaufpreises, für das 3. kg 0,5 v. H. des Kaufpreises vergütet. Für Untergewichte hat der Verkäufer an den Käufer für das 1. kg 1 v. H. des Kaufpreises, für das 2. kg 1,25 v. H. des Kaufpreises, für das 3. kg 1,25 v. H. des Kaufpreises, für das 4. kg 1,5 v. H. des Kaufpreises zu vergüten. Weizen mit weniger als 73 kg und Roggen mit weniger als 68 kg Hektolitergewicht berechtigen den Käufer, die Uebernahme der Ware abzulehnen.
Der Feuchtigkeitsgehalt bei Weizen und Roggen darf 16 v. H. nicht überschreiten, andernfalls für das 1. Ueberprozent eine Vergütung von 1 v. H. des Kaufpreises, für das 2. Ueberprozent eine Vergütung von
1,5 v. H. des Kaufpreises an den Käufer zu zahlen ist. Bei Feuchtigkeit von mehr als 18 v. H. kann der Käufer die Uebernahme der Ware ablehnen.
Jranhurtcr Uicrmartt.
Frankfurt a. M., 9. Sept. Bei gegen die Vorwoche nur wenig veränderten Preisen verlief das Geschäft auch in der abgelaufenen Woche nur sehr ruhig. Die Zufuhren waren weiterhin genügend. Für die Woche vom 11. bis 16. September haben folgende Preise im Großhandel Geltung: Deutsche Frischeier Kl. 8 11, ÄI.A 10%, Kl. 8 10%, ftl.C 9%; Hol- länder und Flandern Kl. 8 10%, ÄI.A 10%, Kl. 8 10, Kl. C 9%; Dänen Kl. 8 10%, ÄI.A 10, Kl. 8 9%, Äl.C 9%; Bayern 10% bis 10%; Bulgaren 9%; Rumänen und Polen 8% fis 9%; in- und ausländische Mittel- und Schmutzoier 8% bis 9 Pf. per Stück franko Frankfurt a. M.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M., 9. Sept. Angesichts der jüngsten erheblichen Befestigung des Auslandsbuttermarktes trat auch am Frankfurter Markt eine merkliche Steigerung der Butterpreise ein, da der Handel infolge der sehr knappen Zufuhren in deutscher Ware stärker auf den Auslandsmarkt zurückgreifen muhte. Das Geschäft war zwar sehr ruhig, trotzdem reichten die inländischen Angebote nicht aus. Die Preise für deutsche und holländische Butter zogen um je 5 Mark per 50 Kilogramm an und notierten 145 bis 147 Mark franko Frankfurt am Main.
Gewinnauszug
6. Klasse 41. Preußisch-Süddeutsche (267. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten
27. Ziehungstag 8. September 1933
Auf jede gezogene Nummer find zwei gleich Hobe Gewinne gefallen, und zwar je einer
auf
die Lose gleicher Nummer in Abteilungen I und II
den
beiden
3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
8 öttolnne «u 10000 9K 110538 261165 329832 374994
8 »«Vinn, ,u 5000 M. 11904 243832 278402 290116
26 Gewinn« ra 3000 M. 3064 65088 102837
121563 173724 176289 196465 217647 226385 250523 342789 391354 393389
60 »etD.nn« ju 2000 M. 6214 25287 30025 39452
43387
52095 55872 58514 64264 69985
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292482
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346113
347071
116 ««Winne in 1000 OT. 20784 26794
31447
36404
40293 51235 59219 74653 75468
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373073
381778 387107 388623 389095 391023
202 S.w.nn« ,u 500 M. 7479 12065 19625^21408 21507 22362 24901 33596 37144 37787 40325
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106370 107414 112823 114477 117653 120659
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396348 396673 397399
In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
4 ®et»lnn« m 10000 M. 127897 385686
14 ®etoinne »u
6000 M.
3097
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76475
118846 211349 228444 381607
12 ®etDlnn« ,u 3000 M. 17065 132475 179730 260941 349264
36 @ereinn« ,u 2000 M 65107 72087
143548 148805 156001 162339 166772 186266 211191 242044 283854 306117 332674 333582 383083
72 Gewinn« ju 1000 M. 8252 26723
49090 53397 84590 91890 92931 97373 123652 128127 143240 150531 153724
183971 195100 196177 199207 204406
244475 246829 273978 311432 320581
333265 336888 345126 347654 353699
377329 399987
178 Gewinn, ,u 500 M. 1141 7188 8135
25366 28178 42793 42870 44594 56937 61850 62128 77732 81009 83064 83304 95032 97689 99386 110800 114206
120614 121481 124381 127202 135959
140512 140986 141609 145029 145850
161468 163794 177156 179615 180864
187955 188598 192764 193410 195252
205092 206317 207581 215856 221835
226694 227949 238197 242828 248991
257201 258318 263512 265517 278667
293252 297652 299954 310016 311744
317808 323251 327577 327781 336385
344567 354503 355848 358411 367129
376323 377717 385387 387885 397517
136269
114983 184794 308817
29172 99350
180167 215265 328896 354248
16730 59835 93401
116700 137144 153676 187850 204765 226667 255253 287971 313026 342381 372268
Im Gewinnrade verblieben:
2 Prämien zu
je 500000 und 100 Prämien zu je 3000, 2 Gewinns zu je 25000, 10 zu je 10000, 16 zu je 5000, 50 zu je 3000, 164 zu js 2000, 312 zu je 1000, 530 zu je 500, 1736 zu je 400 M.
Kurszettel der Berliner uni) Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
Frantsur! u. 2)1.
Berlin
Echluß- hird
Schluß!. Abend, börle
Schluß« luri
Gchlußk. Mitlagbörse
Datum
8-9.
9.9.
8.9.
9.9.
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 6% e6em.7% Dt.RcichsanI.v. 1929 6'/i% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .............
Desgl. ohne Auslos.-Rechte......
6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12..................
6%% Hess. LandcS-Hypotheken. bank Darmstadt Liaui.........
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
6% ebem. 7% Franks. Hyv.-Bank
Goldpse. 16 unkündbar bis 1936
b'/r% ehem. 4*/,% Franks. Hyp.-
BankiLtqu.-Psandbrtese.......
6'/.% ehem. 4/z°/o Rheinische
Hy0.-Bank-Liou.-Goldpfe.....
6% ehe»!. 8% Pr. Landespfand.
briet«HftnH, Pfandbriefe R. 19
6% ehem. 7% Pr. LanbeSpfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. lu
Eteuergutsch. BerrechnunaskurS.
82,5
82,75
83
83.5
98,5
98,75
98,75
99
82.13
82
82
82,5
76,4
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76
9,3
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—
-
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-
—
66,5
66,5
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—
67,65
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78
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—
—
—
78
—
—
81,25
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—
—
84,25
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—
—
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—
80.75
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80.75
86.5
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86.5
86,5
4% Oesterretchische Goldrenie...
4,20% Oesterreichtsche SUberrente 4% Ungarische Goldrenie.......
4% Ungarische Staalsrente v. 1910 4>/,% desgl. von 1913..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 «% Türkische Bagoadbahn-Anleihe
Serie 1.....................
10.5
10,5
10,1
—
0,60
0,60
—
—
4
4
—
4,05
4,13
4
4
3,9
3.85
3,95
——
6
6
5,5
5,4
—
5,13
5.1
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5
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4,95
4.9
Franksurt a.DI.
Scrlin
Schluß« kurS
Schluß!. Abend« bSrie
Schlußkurs
Schluß!. Miltag« börie
Datum
8.9.
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8-9.
9-9
4% desgl. Serie II .............
5.1
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5,1
5.2
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1902
2,75
2,75
—
—
4'/r°nRumän.vereinh.Rcntev.lS12
5.25
5.25
—>
4.75
4% Rumänische vercinh. Rente ..
2,4
2.3
—
2'/.% Anatolier...............
23,75
24,25
—
24
vamburg-Amerika-Pakel ..... 0
10.75
10,75
11
10,75
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Hansa-Dampfschtss........... 0
18,5
17.5
Norddeutscher Lloyd ......... 0
11,65
11,5
11,5
11,4
AG. für Verkehrswesen Akt. .. 0
39,5
39,75
40,4
BerlinerHandelsgesellschast ... 4
82.5
82.25
83
83
Commerz- und Prtvat-Bank... 0
43
48
48.25
48
Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................ y
50
49,5
50
49.5
Dresdner Bank..............o
43,25
43
43.25
43
Reichsbank .......... zz
137
135,5
137 5
134,5
A.E.G.......................
17.5
17,13
17,5
17,13
Bekula..................... o
99,25
99,5
99,25
100
Delir. Lieferungsgelcllschafl... 6
68
70.5
67-25
Licht und Krasl ............. e
86.65
85
86
85,25
Felten L Guilleaume.........ö
Gesellsch.s.EIektr.Unternehmung. 5
40,5
39,5
39
40
70
67
67,5
66
Rheinische Elektrizität ........ 5
77.5
Schuckert L Co............... 5
84.75
84
84,5
84
Siemens L Halske............ 7
Lahmeyer L Co............. 10
129
113.5
127,5
112,5
128,5
112.25
127,5
112
Buderus ...................0
60
60
60
59,75
Deutsche Erdöl ..............4
92
92,5
93
92
Gelsenkirchener..............0
47
46,5
46,75
46,25
Harpener...................c
80
81
81
80,75
Hoesch Eisen—Köln-Reuessen .. 0
—
—
51.25
50
Ilse Bergbau ..............6
—
—
128-5
Ilse Bergbau Genüsse........ 6
98,4
97
97
97,75
Klöcknerwerke ..............C
49,5
47,75
49.5
48
iRannesmann-Mbrru........ 0
51,4
50,13
50,25
50
Franitun a. 2)1.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abend- börse
Schlußkurs
Schluß!. Minag- börfe.
Saturn
8-9.
9-9.
8.9.
9.9-
Marisfelder Bergbau.......
.. 0
23
22.25
22,5
22,5
Kaliwerke................
.. 0
—
—
63,75
61,5
Phonir Bergbau...........
.. 0
29,75
29,75
30
29-13
Rheinische Braunkohlen ....
10
185
184
184
183
Rheinstahl ................
.. 0
73
71,75
71,65
71,13
Bereinigte Stahlwerke......
.. 0
29,75
28,65
29 25
28.13
Olavt Minen .............
.. 0
10,75
10,5
10 5
10,13
Kaliwerke Aschersleben......
.. 5
107
106
107,5
107
106,5
Kaliwerke Westeregeln......
.. 5
107.5
106
107
Kaliwerke Salzdetfurth .....
IVz
148
146
147.5
146
3. G. garben-Jnbustrie.....
.. 7
112
110,13
112,4
110,4
Schctdeanstalt.............
.. 9
165
165 25
—
——
Goldschmidt ..............
.. 0
40
40
39-5
39,5
RütgcrSwerke .............
.. 0
46
45,25
45,13
45,25
Melallgesellschaft...........
.. u
52,5
52
—
52,5
Philipp Holzmann.........
.. 0
38
38
54
55
Zementwerk Heidelberg ....
.. 0
65.5
63
Cementwerk Karlstadt.......
.. 0
Schultheis Patzenhofer .....
.. 0
—
—
90,25
89.25
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. 0
27,5
27,5
27.13
27,5
Bemberg.................
.. 0
41
39
41,4
39.75
Zellstoff Woldhof ..........
.. 0
34
32,9
32,5
31.5
Zellstoff Aschafsenburg .....
.. 0
19,5
—
19
Dessauer Ga».............
.. 7
—
—
99
98,25
Daimler Motoren..........
.. 0
23,5
23
23,25
23,5
Deutsche Linoleum.........
.. 0
36,9
36,25
36,25
35,5
Orensietn & Koppel........
.. 0
—
—
25,5
25.13
Leonhard Tieh............
.. 0
10,25
10,25
10.4
10,4
Chade....................
Slccumulatoren-Fabrik......
..10
156
156,5
156
157,75
.. 0
181
184,25
182
183
Conti-Gummi.............
.. 0
134
133
135
133
Gritzner..................
.. 0
17,5
16,75
Mainkraftwerke Höchst a.M..
.. 4
—
—
Süddeutscher Zucker ......... 8
151
151
1 150
160.1
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt <l 2TL
8. September
9. September
Amtliche Geld
Notierung
I Arie
Amtliche Geld
ioficning ZJric
HelsingsorS..
5,849
5,861
5,924
5,936
Wien.......
47,95
48.05
47,95
48,05
Prag.......
12,42
12,44
12,41
12,43
Budapest ...
—
—
—
Sofia......
3,047
3,053
3,047
3,053
Hvlland ....
169,08
169.42
169,13
169,47
L-Io.......
66,58
66,72
67.43
67,57
Kopenhagen.
59,19
59,31
59,94
60,06
Stockholm...
68,28
68,42
69,23
69.37
London .....
13,24
13,28
13,42
13,46
Buenos Aires
0,928
0,932
0,928
0,932
Neunork ....
2,917
2,923
2,967
2,973
Brüssel.....
58.49
58,61
58,47
58,59
Italien.....
22,10
22,14
22.11
22,15
Paris ......
16,425
16,465
16,40
16,44
Schweiz ....
81,00
81,16
80,95
81.11
Spanien....
35,04
35,12
35,04
35,12
Danzig.....
81,57 0,774
81.73
81,52
81,68
Japan ......
0,776
0,774
0,776
Rio de Ian. .
0,241
0,243
0,241
0,243
Jugoslawien.
Lissabon ....
5,295
5,305
5,295
5,305
12.71
12.73
Banknoten
12,69
12,71
Berlin, 9. September
Geld
SHef
2,92
7 94
Belgische Noten..................
58,31
58,55
Dänische Noten .................
59,68
59,92
Englische Noten .................
13,38
13,44
Französische Noten...............
16,36
16,42
168 71
Italienische Noten................
21.99
9?'o7
Norwegische Noten ..............
67,27
67,53
Deutsch Lesterretch, i 100 Schilling
—
Rumänische Noten...............
—
—
Schwedische Noten...............
69,06
69,34
Schweizer Noten.................
80,77
81,09
Spanische Noten.................
34,91
35,05
Ungarische Rot«................


