' Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 9. Noo. Auftrieb: Rinder 78 (gegen 83 am letzten Donnerstag), Kälber 921 (776), Schafe 539 (432), Schweine 681 (674). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber Sonderklasse —, a) 34 bis 38, b) 29 bis 33, c) 24 bis 28, d) 20 bis 23. Schafe e) 23 bis 26, f) 19 bis 22, g) 15 bis 18. Schweine a) — b) 46 bis 50, c) 46 bis 49, d) 42 bis 48. 3m Preisoergleich zum letzten Donnerstag gaben Kälber und Schweine bis 2 und Schafe 1 Mark nach. Marktoerlauf: Kälber ruhig, Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine schleppend, nahezu ausoerkauft. Fleischgroßmarkt. Beschickung: 734 Viertel Rindfleisch, 146 ganze Kälber, 56 ganze Schafe, 433 Schweinehälften. Preis für 1 Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch I 48 bis 52, II 45 bis 50. Bullenfleisch 47 bis 50, Kuhfleisch II 34 bis 40, III 25 bis 30. Kalbfleisch 58 bis 70 Ham- rnelfleisch 55 bis 60. Schweinefleisch I 65 bis 70. Geschäftsgang: ruhig.
Schweinemarkt in Butzbach.
pb. Butzbach, 9. Nov.. Der Auftrieb betrug 275 Stuck. Es wurden gezahlt für Ferkel bis 6 Wochen 8 bis 9 Mk., von 6 bis 8 Wochen 9 bis 11,50 Mk., von 8 bis 13 Wochen 11,50 bis 15 Mk. Der Handel war lebhaft und gut.
Mannheimer Getreidebörse
Mannheim, 9. Nov. Weizen (inländischer, 76/77 kg, frei Mannheim) 19,50 bis 19,60 Mark, per November Bezirk 9 18,90, Bezirk 10 19,10, Be- zir 11 19,40; Roggen (süddeutscher, 71/72 kg, frei Mannheim) 16,40 bis 16,60, per November Bezirk 9 15,90, Bezirk 8 15,60; Hafer (inländischer) 14; Som- mergerfte (inländische, Ausstichware über Notiz) 18 bis 19; Gerste (Pfälzer, Ausstichware über Notiz) 18,50 bis 19,50; Futtergerste 16,75 bis 17; Mais (mit Sack) 18,50 bis 18,75; Erdnußkuchen (prompt) 16,25 bis 16,50; Sojaschrot (prompt) 14,50 bis 14,75;
Rapskuchen 12 bis 12,25; Palmkuchen 14,25; Kokos- kuchen 17; Sefamkuchen 16,50; Leinkuchen 17; Biertreber (mit Sock) 16,50; Trockenfchnitzel (ab Fabrik) 8,75 bis 9; Rohmelasse 8,25 bis 8,50; Wiesenheu (loses) 5,40 bis 5,70; Rotkleeheu 5,70 bis 6; Luzerne- kleeheu 7; Stroh, Preßftroh Rogaen-Weizen 2, Hafer-Gerste IM bis 2; geb. «troh, Roggen-Weizen 1,40 bis 1,70, Hafer-Gerste 1,20 bis 1,40; Weizenmehl (Spezial 0 mit Austauschweizen) per November 29,40, per Dezember 29,55, per Januar 29,70; Weizenmehl (Spezial 0 aus Inlandweizen) per Nooem- ber 27,90, per Dezember 28,05, per Januar 28,20; Roggenmehl (70 bis 60 v. Sy, norddeutsches, prompt) 21,50 bis 22,50; Roggenmehl (Pfalzer und süddeut- sches, prompt) 22,75 bis 23,75; Weizenkleie (feine, mit Sack) 9,75 bis 10, (grobe, mit Sack) 10,25 bis 10,50; Roggenkleie 9,25 bis 10; Weizenfuttermehl 11; Roggenfuttermehl 10,25 bis 12,75; Weizennach- mehl 14,75 bis 15,75 Mark. — Tendenz: stetig. Am Brotgetreidemarkt lag Weizen etwas freundlicher, während Roggen, Gerste und Hafer unveränderten Markt hatten. Futtermittel behauptet bei kleinem Angebot und guter Nachfrage.
Mannheimer Alein-Bichmarkt.
Mannheim, 9. Nov. Auftrieb: 9 Schafe, 69 Schweine, 549 Ferkel, 200 Läufer. Es kosteten: Ferkel, bis sechs Wochen alt, 5 bis 8 Mark, über sechs Wochen alt 12 bis 17 Mark, Läufer 18 bis 23 Mark. — Marktverlauf: Ferkel und Läufer mittel.
Schweinemarkt in Nidda.
M Nidda, 9. Nov. Auf dem Marti ni- Schweinernarkt standen 328 Ferkel zum Verkauf, die restlos abgesetzt wurden. Bei dem geringen Auftrieb zogen die Preise etwas an. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 8 bis 10 Mark, 8 bis 10 Wochen alte Tiere 10 bis 12^ Mark, 10 bis 12 Wochen alte 16 bis 19 Mark, Springer 28 bis 30 Mark.
Weitere Erfolge der Bekämpfung -er Arbeitslosigkeit.
Abnahme der Zahl der Arbeitslosen im Monat Oktober um über 11600.
WSN. Die Pressestelle des Landesarbeitsamtes Hessen teilt mit: 3m Oktober ging die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk des Landesarbeitsamtes Hessen noch um weitere 116 7 1 oder 5 o. H. des Standes von Ende September zurück, während im gleichen Berichtszeitraum des Vorjahres die Arbeitslosigkeit bereits um rund 4200 zugenommen hatten. 3nsgefamt wurden Ende Oktober d. 3. 181 636 männliche und 40 630 weibliche, zusammen 222 272 Arbeitslose gezählt.
Gegenüber dem winterlichen Höchststand am 15. Januar d. 3. (333 231 Arbeitslose) ist somit ein Rückgang der Arbeitslosenziffer um rund 111 000 oder 33,3 o. h. zu verzeichnen; gegenüber dem Tiefstand des Vorjahres, der bereits Ende September mit 297 976 Arbeitslosen erreicht wurde, liegt die Zahl der Arbeitslosen am 31. Oktober d. 3. um rund 75 700 oder 25,4 v. h. niedriger.
Die Zahl der Hauptunter st ützungsernp- länger in der Arbeitslosenversicherung stieg von Anfang bis Ende Oktober um 841, in der Krisen- unter ft ü^ung ging sie im gleichen Zeitraum um 1009 zurück. 3n beiden Unterstützungseinrich-
tungen wurden Ende Oktober 76 450 Hauptunterstützungsempfänger gezählt.
Bei Maßnahmen der wertschaffenden Arbeitslosenfürsorge, die von der Reichsan- statt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung ganz oder teilweise finanziert werden, waren 19 500 Personen beschäftigt, das sind 5500 ober 39,4 v. H. mehr als Ende September. 3m Arbeitsdienst waren 15 700 Arbeitsdienstwillige tätig.
Von der öffentlichen Fürsorge wurden nach dem vorläufigen Ergebnis der Zählung der Arbeitsämter am 31. Oktober rund 87 300 anerkannte Wohlfahrtserwerbslose unterstützt, davon waren 10 578 Frauen.
Die Zahl der anerkannten Dohlsahrlserwerbs- losen ist also gegenüber dem Höchststand von Ende Februar 1933 (138 244) um rund 50 900 ober 36,9 o. h. zurückgegangen. » lieber 7600 anerkannte Wohlfahrtserwerbslose waren am 31. Oktober bei Notstanbsarbeitcn beschäftigt, für die die Reichsanstalt die Orunbförberung übernommen hat. Der Fürsorgeetat der Gemeinden hat also seit Februar b. 3. eine ganz erhebliche Entlastung erfahren.
Oberheffen.
Gemeinderat in Nidda.
(U Nidba, 8. Noo. Der Oemeinberat beschloß in seiner jüngsten Sitzung u. a.. Die burch den Umbau ber Krastschen Brauerei notroenbig gewordene Errichtung einer Garage für den großen Omnibus des Zweckoerbandes wurde bis zum nächsten Frühjahr zurückgestellt. — Die Gemeiderechnung für 1931 wurde vom Gemeinderat begutachtet. Anstände wurden nicht festgestellt. Die Rechnung schließt im ersten Teil mit 43 744,46 Mk. und im zweiten Teil mit 9659,24 Mk. Guthaben ab. 3m Anschluß hieran berichtete ber Stabtredjner über bie Finanzver- hätnisse ber Stabt. Hiernach wirb die Rechnung von 1932 unter Zugrundelegung des Handbuch-Auszuges vom 30. September 1933 voraus- sichtlich folgendes Ergebnis bringen: Erster Teil mit Rest von 27 212,52 Mk., zweiter Teil mit 32 768,04 Mk. Es ist beabsichtigt, die außerordentlichen Ausgaben der Betriebsrechnung, wie bie Niddaregulie- rung mit 5963,44 Mark unb Abbeckung eines im 3ahre 1928 aufgenommenen Kaffenanlehen von 25 000 Mk. jetzt zu tilgen. Nach ber Aufstellung über das Vermögen unb die Schulden betragen das Gemeindevermögen 990000 Mk., die Schulden 464 244 Mk. Das Vermögen bringt einen jährlichen
Ertrag von 53 000 Mk., während an Zinsen unb Tilgung 32 745,75 Mk. aufzubringen sind. — Der Gemeinderat nahm Kenntnis davon, daß ein Antrag auf Umschuldung gestellt ist.
«anotrcie Gießen.
* Daubringen, 10. Nov. Am morgigen Samstag können die Eheleute Heinrich Wagen- b a ch und Frau Sophie, geb. Körber, bas Fest ber golbenen Hochzeit feiern. Das Jubelpaar ist seit 50 3ahren auch treuer Leser bes „Gießener Anzeigers".
s. Utphe, 9. Nov. 3m vollbesetzten Saale ber Wirtschaft Richarb Tag fanb eine Wahlkunb- g e b u n g statt, bie von bem Stützpunktleiter Albert Schwarz geleitet würbe. Der Rebner, Pg. Rektor N e b c l i n g (Gießen), verstanb es vorzüglich, bie Sebeutung bes Genfer „Neins" unb ber Abstimmung am 12. November klarzulegen.
s. Aus ber nörblidjen jßetterau, 9. Nov. Unsere ßanbroirte finb zur Zeit hauptsächlich mit bem Ernten unb Verfrachten ber Zuckerrüben beschäftigt. Die Aktienzuckerfabrik „W e 11 e r a u" in Friebberg hat ben Dersanb in ber Weise organisiert, baß an vorgeschriebenen so- genannten Abnahmestellen, wie Berstadt, Echzell i unb Wölfersheim, bie einzelnen Ortschaften ihre I
Rüben roagemoeife direkt vom Acker aus an festgesetzten Wochentagen anfahren können. Daneben ist es aber auch zulässig, daß größere Landwirte ihre gesamte SR übenernte in einem besonderen Waggon an jeder beliebigen Station verladen, in welchem Falle die Fabrik ebenfalls die Frachtkosten trägt. Die Ortschaften ber näheren Umgebung Frieb- bergs fahren bie Zuckerrüben per Achse in bie Fabrik unb erhalten in diesem Falle als Fuhrlohn bie Frachtkosten vergütet. Durch genaue Einteilung wirb einer UeberfüUung des Betriebs oorgebeugt. Die Gewichtsabzüge für anhaftende Ackererde betragen in diesem Herbst etwa 10 bis 13 v. Sy Die Ernte ist als eine gute Mi11elernte anzu- sprechen. Der Anbau ber Zuckerrübe ist besonders beliebt, da bie anfaUenbe große Blättermasse sowohl wie bie von ber Fabrik zurückgelieferten Grünschnitzel als Futter sehr geschätzt sind und letztere billig berechnet werden.
Mrcie Schotten.
Stumpertenrod, 9. Noo. 3n einer gut besuchten Wählerversammlung sprach hier Pg. Kreisbauernführer Straub von Rainrod. Der hiesige Musikoerein hatte für die richtige Stimmung ber Versammlung gesorgt. Nach Eröffnung ber Der-
meraden, schilderte bann die Organisation der NT^ firiegsopferoerforgung und gab bk Richtlinien über deren Gliederung bekannt. Ferner sprach er noch über die Bedeutung ber Volksbefragung unb bet Wahl am 12. November. Ortsgruppenleiter Klein. Gedem hielt eine kurze Ansprache, in der er di« Verdienste der Kriegsopfer würdigte.
&. 9L (Sport
Deutschlands Zuhballer gegen die Schweiz.
Der Spielausschuß des Deutschen Fußball-Bundes hat für bas am 19. November auf bem Grashopper- Platz in Zürich ftattfinbenbe Länderspiel gegen bie Schwei,; folgenbe gegenüber ber Duisburger und Magdeburger Vertretung stark veränderte Elf aufgestellt: Tor: Jakob (Jahn, Regensburg); Bertel« biger: Haringer (Bayern München), Wenbl (München 60); Läufer: Grämlich (Eintracht Ffm.), Goldbrunner (Bayern München), Eiberle (München 60); Stürmer: Lehner (Schwaben, Augsburg), Lachucr (München 60), Hohmann, Baffeinberg (beide VfL. Benrath), Heidemann (Bonner FV.).
Oie Parole des 12. November:
Volksabstimmung: Alle Wahlberechtigten stimmen mit Ja!
Reichsiagswahl: Volksgenossen wählen NGOAP.!
Nur diese Stimmabgabe dient dem Vaterland! Niemand bleibe der Wahl fern!
fammlung durch ben Ortsfachberater Friedrich E ck- stein schilderte ber Rebner in kerniger, volkstümlicher Weife ben Kampf unb bie Leistungen bes Führers bis zum heutigen Taae. Gatt es boch, bas Volk roieber zum rechten Deutschtum unb Volkstum zurückzuführen. Dann zeichnete er bie weltgefchicht- liche Großtat Deutfchlanbs im Austritt aus bem Völ- terbunb unb feine berechtigte Forberung zur ehrenvollen Gleichstellung unseres Volkes gegenüber ben anberen Nationen. Hierauf streifte er mit kurzen Worten bie eingreifenbe Reform bes bäuerlichen Stanbes burch das Erbhofgesetz; daß die Höfe nicht mehr durch Zersplitterung und Ueberschuldung zu Grunde gehen und das väterliche Erbe nicht mehr als Handelsware verschleudert werden darf. Dies sei nötig, um ein gesundes, kräftiges Bauerngeschlecht wieder zu erziehen. Das Ganze gipfelt in dem Aufruf an die Dorfgenoffen, bie ja von Alters her in Stumpertenrob immer national eingestellt gewesen seien, anx 12. November burch restlose Ausübung bes Wahlrechts bem Führer bes V o l- k e s vor aller Welt bie Treue z u b e • t unb en unb bem Auslanb zu zeigen, baß wir uns mit Leib unb Seele für unfern Führer einsetzen. Die Rebe würbe mit großem Beifall aufgenommen. — Bei ber Sammlung für bie Winterhilfe gingen in unserer Gemeinde 92 Zentner Kartoffeln unb 85 Zentner (Betreibe ein. Dies ist für unser hochliegendes kleines Dorf ein schöner Ertrag.
oo Rainrod, 9. Noo. Der StrafjenteU Eichelsbors — Rainrob, ber in den vor- ausgehenden Monaten neu hergerichtet wurde, ist jetzt für den Verkehr freigegeben worden. Er wurde insbesondere an den zahlreichen Kurven stark verbreitert und überhöht und mit einer Oberdecke versehen, der man eine große Haltbarkeit au- spricht. Wie man hört, soll im nächsten Fahre Die Straße zwischen Eichelsdorf und Ober- Schmitten inttandgesetzt werden.
< Oder-Schmitten, 9. Nov. Angeregt durch bie reichsgesetzliche Verorbnung, bie einen 50prozen- tigen Reichszuschuß bis zur Höhe von 1000 Mark für bie Errichtung neuer Wohnungen vorsieht, hat sich hier eine lebhafte Bautätigkeit entwickelt. 3nsgefamt sollen sechs neue Wohnungen geschaffen werden, größtenteils durch Aufstockungen. 3m Laufe des Sommers wurden drei Einfamilienhäuser erbaut.
i (9 e b e r n, 8. Nov. 3m Parteilokal Seipel fand für bie hiesige NSDAP, eine Mitgliederversammlung statt. Drtsgruppenpropaganbaleiter unb Presse- warb W. L i m p c r t sprach nach ber Erledigung einiger organisatorischer Fragen über bie Bedeutung der Volksabstimmung unb der Wahl am 12. November. Sodann gab er einen Vortrag über das Thema „Volk ohne Fugend" von dem Kreisschu- lungsleiter Dr. Schmidt- Darmstadt bekannt. Anschließend sprach noch ber stellvertretende Ortsgrup- penleiter Schröder über bie Volksabstimmung unb bie Wahl am 12. November. Mit breifarf^m „Sieg.Heil" auf den Führer und mit bem Gesang des Horst Wessel-Liedes wurde die Versammlung geschlossen. — Dieser Tage fanb im Bergwirtshaus die gut besuchte Hauptversammlung ber N S. - Kriegsopferversorgung, Ortsgruppe Sc- bern, statt. Obmann Richard Landmann gebaute zunächst ber im Weltkrieg gefallenen 5ta-
In der neuen Elf befinden sich also nur drei Westdeutsche, während der Süden das Hauptkonnn- gent stellt. Fm Sturm wird der Augsburger Lehner zum erstenmal bas National-Trikot tragen.
GA-Nadfahrer in München.
Der Berliner SA.-Radfayrersturm 10 1 ist auf feiner großen Fernfahrt nach Südbeutschland bereits in München eingetroffen. Die Fahrer Haden ben eigentlichen Wendepunkt einen Tag früher erreicht, ba Sturmführer S t a 11 b e r g seine Männer bie Etappe Augsburg gleich überspringen ließ. Der bette Beweis bafür in welch guter körperlicher Verfassung sich ber Sturm nach ber gewiß nicht leichten Fahrt befinbet. Die Fahrer hatten in München Gelegenheit. bie Aufmärsche und Veranstaltungen ber Zehnjahresfeier mitzuerleben.
Handball im Gau XII der OT.
Wißmar I — Krofdorf I 7:1 (3:0).
Am Sonntag trafen sich beide Mannschaften zum dritten fälligen Verbandsspiel in Wißmar. Wißmar ging mit seinem guten Sturm gleich zu Anfang in Führung, so daß es bis zur Halbzeit schon 3 Tore für sich buchen konnte. Nach der Halbzeit setzten die Gäste nochmals alles dran um zum Ziele zu kommen, bezweckten aber durch die wie eine Mauer stehende Verteidigung der Wißmarer nicht viel, sondern retteten lediglich bas Ehrentor. Es würbe ein ritterlicher und fairer Kampf gezeigt. Vorher spielten bie Fußballmannschaften: Witz- mar I gegen Steinberg 11. Das Ergebnis lautete 3:0 für Wismar, Halbzeit 0:0. Wißmar spielte mit 10 Mann unb siegte verdient.
Kurze Gportnotizen.
Deutschlands Boxstaffel trug in Belfast einen weiteren Länderkampf gegen Irland aus. Diesmal siegten die Deutschen überlegen mit 10:4 Punkten.
Der Deutsche S k i -Verband hat für die Skiläufer, bie zu internationalen Kämpfen antreten, eine einheitliche Kleibung angeorbnet.
Werner Riethdorf, der ausgezeichnete Deutsche Bantamgewichtsmeister, hat sich um bie Europameisterschaft biefer Gewichtsklasse beworben, liteloerteibiger ist ber Belgier Petit Biquet.
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Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt.
Gießen, den 31. Oktober 1933.
F. A. des Hessischen Amtsgerichts;
Leo, Ortsgerichtsoorsteher.


