S.Jl.-^port
^eichssportkommiffar v. Tschammer und Osten in Frankfurt.
WSN. Frankfurt a. M., 8. Juli. Am Sams- tagnacßinittag sprach hier im Volksbildungsheim Rcichssportkommissar v. Tschammer und Osten vor einer grossen Versammlung von Vereinsführern und Funktionären der mainischen Turn- und Sportbewegung. Seine Ausführungen wurden mit Heller Begeisterring ausgenommen. Er betonte erneut, das; er in den internen Dereinsbetrieb nicht eingrcifen wolle, aber alle egoistischen Vereinsrücksichten müßten zurücktreten hinter die Arbeit für die Jugend. Den Konflikt, der zwischen dem bisherigen Führer des Gaues Mittelrhein der DT. und der Führung der Deutschen Turnerschaft ausgebrochen sei, werde er noch einmal genau überprüfen. Zum Nachfolger von H. Topp habe er vorläufig den Gruppenführer B e ck e r l e (Frankfurt a. M.) bestimmt. 3n der Deutschen Turnerschaft dürfe es keinen Streit um Persönlichkeiten geben, diele seien nicht so wichtig wie das große Werk, das die Deutsche Turnerschaft noch zu vollbringen habe.
Oer bisherige Gauführer Topp aus der OT. ausgestoßen.
Nachdem der Führer der Deutschen Turnerschaft, Dr. Neuendorff, bereits vor einigen Tagen den bisherigen Führer des Mittelrheingaues, Turn- und Sportlehrer Hermann Topp, Frankfurt a. M., seiner Aemter enthoben hatte, ist Topp nunmehr auch wegen unturnerischen Verhaltens aus der Deutschen Turnerschaft ausgestoßen worden.
Segelflieger Kronfeld fliegt in Frankreich 100 Kilometer.
Der österreichische Segelflieger K r o n f e l d hat gestern nachmittag einen Segelflug von 100 Kilometer von St. Quentin nach Rompy-Ioumont vollbracht. Es ist dies die größte Entfernung, die über französischem Boden jemals von einem Segelflug- »cug zurückgelegt worden ist.
Großer deutscher Erfolg in Wimbledon.
Das deutsche Paar Hilde Krahwinkel- v. C r a m m wurde in Wimbledon Weltmeister im Gemischten Doppel durch einen 7:5-, 8:6-Sieg über das Paar Heeley-Farquahrson. Die übrigen Titelträger von Wimbledon heißen: Herren- Einzel: Jack Crawford (Australien): Damen- Einzel: Helen Wills-Moody (USA.); Herren-Doppel: Borotra-Brugnon (Frankreich); Damen-Doppel: Mathieu (Frankreich), Ryan (USA).
Kurze Sportnotizen.
Für die Vorschlußrunde um den Adolf- chitler-Fußball-Pokal haben sich die Mannschaften der Gaue Nordhessen, Bayern, Berlin und Sachsen- Thüringen qualifiziert. Den vier Spielen der Zwischenrunde wohnten insgesamt 23 000 Zuschauer bei.
Einen deutschen Reitersieg gab es am Eröffnungstage des Internationalen Reitturniers in Luzern. Oberlt. Hasse gewann auf „Bosco" das Jagdspringen.
*
Manfred v. Brauchitsch erzielte beim Gabelbach-Rennen auf seinem Mercedes-SSK. mit 114,2 Km. Stundenmittel die beste Leistung des Tages.
*
DerSchwimm-LänderkampfDeutsch- land — Frankreich ging für Deutschland überraschend verloren. Es ist dies die erste Niederlage in den Länderkämpfen der Schwimmer gegen Frankreich. Die Franzosen gewannen am Sonntag in Paris nicht nur die 4 mal 200-Meter-Freistilstaffel, sondern mit 5:4 (3:2) auch das Wasserballspiel.
*
B e i den Deutschen Saalsport-Meisterschaften in Frankfurt gab es folgende neue Titelträger: Zweier-Radball: Wanderlust- Frankfurt; Dreier-Radball: Diamant-Chemnitz; Sechser- und Achter-Kunstreigen Blitz-Neukölln; Einer-Kunstfahren: Compes - Schnecke Neuwerk; Zweier-Kunstfahren: RV. Nied-Frankfurt.
Der Sport im Staat.
Umwälzende Beschlüsse beim OFB und der OSB.
Der Deutsche Fußball-Bund hielt am Sonntag in Berlin einen außerordentlichen Bundestag ab. Vertreten waren alle Landesverbände. Für den Reichssportkommissar wohnte Professor Glöckler der Tagung bei. Eingangs der Besprechungen stellte der Führer des DFB., Linnemann, die ordnungsgemäße Einberufung der Versammlung fest und verkündete, daß Satzungsänderungen der einzige Punkt der Tagesordnung seien. In einer anschließenden Rede legte Linnemann die bisherigen und jetzigen Grundlagen des Sportbetriebes klar. Durch die veränderten politischen Verhältnisse und durch die Einordnung des Sports in den Staat werde ein Umbau der Sportorganisation erforderlich.
Darauf stellte Rechtsanwalt Schmidt, Han- notier den folgenden Antrag:
„Der Bundestag ermächtigt den vom Reichssportkommissar mit der Führung des Bundes betrauten Vorsitzenden Felix Linnemann, alle personellen und sachlichen Maßnahmen zu treffen, welche zur Eingliederung des Bundes in das Programm des Reichssport- kommissars und zur Umgestaltung des Bundes erforderlich sind. Insbesondere bevollmächtigt der Bundestag den Bundesführer als Vor st and, jede Sa hungsänderung vorzunehm e.n" Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Unter Dankesworten an die ausscheidenden Mitarbeiter gab Linnemann bekannt, daß die Satzungen später verösfentlicht würden. Eine Ernennung der 16 Gauführer sei noch n i ch t m ö g l i ch, da noch die Bestätigung des Reichssporlkommissars ausstehe.
Anschließend tagte die außerordentliche Generalversammlung der Deutschen Sportbehörde. Dr. Ritter Karl v. Halt leitete die Verhandlungen. Er schloß sich in allen wesentlichen Punkten dem Führer des DFB. an. Der gleiche Antrag wie beim DFB. wurde auch hier einstimmig angenommen.
3m Anschluß an die beiden Tagungen teilte Linnemann dann
die Organisationsformen
mit Jede Fachfäule besteht aus 16 Gauen, die möglichst den politischen Grenzen entsprechen. Für den DFB. rechnet man auf 12 000 Vereine mit 60 000 Mannschaften.
Qllle Gaue erhalten ein gleichartiges Spielshstem, darnit die Kämpfe um die Klasseneinteilung künftig endlich in Fortfall kommen.
3 eder Gau hat eine Oberliga z u zehn Vereinen. Die zweite Klasse ist eine Gauliga mit zwei Abteilungen zu je 12 Vereinen.
3e zwei Vereine wechseln am Schluß der Spielzeit. Die Neueinteilung wird sofort d u r ch g e f ü h r t. Die Meisterschaftsspiele begin. nen überall am 1. September-Sonntag. Um eine Überlastung mit Spielen zu vermeiden, darf keine Mannschaft pro Jahr mehr als 26 Spiele austragen. Ein Sonntag im Monat ist für andere Zwecke (Geländesport) freizumachen. Auch die Verwaltung soll stark vereinfacht werden. Für das ganze Bundesgebiet wird ein Einheitspaß ohne Lichtbild geschaffen. Das Paßwesen wird zentralisiert.
Die Landesverbände lösen sich auf und führen ihr Vermögen dem Deutschen Fußball-Bund zu.
Oer Frankfurter NeichsbahndirektionS- präfldent nach Karlsruhe verseht.
WEN. Frankfurt a. M., 8. Juli. Der Präsident der Reichsbahndirektion Frankfurt a M Dr. Roser, der seit Ende Juli 1925 Präsident der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. war, wird ab 15.3uh als Präsident der Reichsbahndirektion Kar sruhe versetzt. Der Präsidentenposten in Karlsruhe war seither nicht besetzt; er wurde früher von dem jetzigen Reichsverkehrsminister Freiherrn v. Elh-Rübenach verwaltet. Präsident Dr. Roser ist Badenser.
Gefundene Sachen.
Gelegentlich kann man bei Benutzung einer Straßenbahn, eines Wartezimmers u. dergl. Zeuge folgenden Vorfalls werden: Jemand ruft mit allen Anzeichen der Freude aus :„Jch habe ein Portemonnaie gefunden!" Dann folgt eine kleine Pause, während der der Inhalt der Geldbörse gezählt wird, und dann ein neuer Ausruf: „Es sind 150 Mark drin!" Ich bekomme also 15 Mark Finderlohn!"
Leider hat sich aber der unglückliche Finder doppelt zu seinem Nachteil geirrt: Einmal beträgt der Finderlohn nicht 10 v. H., wie meistens angenommen wird, sondern 5 oder 1 v. H. Vor allem hat sich der Finder aber insofern geirrt, als er überhaupt keinen Finderlohn beanspruchen kann. Er hat nämlich einen sogenannten „Verkehrsfund" gemacht, über den § 978 des Bürgerlichen Gesetzbuches bestimmt, daß, wer eine Sache in den Gesellschaftsräumen oder den Beförderungsmitteln einer öffentlichen Behörde oder einer dem öffentlichen Verkehr dienenden Verkehrsanstalt findet, keinen Anspruch auf Finderlohn hat, dafür aber verpflichtet ist, die Sache unverzüglich an die Behörde oder die Verkehrsanstalt oder an einen ihrer Angestellten abzuliefern. Der, der die Sache verloren hat, kann sie sich aus dem Fundbureau der Behörde ober der Ver- kchrsanstalt abholen, ohne einen Finderlohn zahlen zu müssen; allerdings wird er eine Geführ für die Aufbewahrung und Aushändigung der Sache erlegen müssen. Meldet sich der Finder nicht, so wird nach Ankündigung die Sache versteigert, der Erlös einige Zeit hinterlegt und nach drei Jahren verfällt er an den Fiskus, die Verkehrsanstalt ufm.
Wer dagegen eine Sache auf der Straße oder sonstwo findet, wo die obigen Voraussetzungen nicht anwendbar sind, der hat einen Anspruch aus Finderlohn. Er muß zwar auch seinen Fund unverzüglich der Polizeibehörde anzeigen, er ist auch zur Verwahrung der Sache verpflichtet, dafür steht ihm aber das Recht zu, vom Eigentümer der Sache 5 v. H. Finderlohn zu verlangen, wenn die Sache einen
T 2Üert bis zu 300 Mark hat; vom Mehrwert kann er nur 1 o. 5). verlangen, bei Tieren immer nur 1 o. S). Es kann aber auch der Fall eintreten, daß die Sache objektiv fast wertlos ist, für den Verlierer aber großen Wert hat. Man denke nur an den verlorenen Brief einer verstorbenen Person. In diesem Falle ist der Finderlohn ohne Rücksicht auf den Wert nach billigem Ermessen zu bestimmen.
Die Verpflichtung, den Fund unverzüglich bei der Polizeibehörde anzuzeigen, kommt in Fortfall, wenn die Sache nicht mehr als 3 Mark beträgt. Auch in diesem Falle „gehört" die Sache dem Finder aber nicht, er muß sie dem Verlierer aushändigen, wenn er ihn kennt. Erst nach Ablauf eines Jahres erwirbt der Finder Eigentum an der Sache, außer, wenn ihm vorher ein Empfangsberechtigter bekannt geworden ist ober biefer sein Recht bei ber Polizeibehörde angemeldet hat. Niemals kann der Finder aber auch Eigentum an einem Kleinfund (bis 3 Mk.) erwerben, wenn er den Fnud auf Nachfrage verheimlicht.
Meldet sich der Verlierer, so kann er nicht ohne weiteres Herausgabe der Sache verlangen. Erst muß er den Finberlohn zahlen, ferner muß er aber bic vom Finder für notwendig gehaltenen Aufwendungen auf die Sache diesem ersetzen; bis er das getan hat, hat der Finder ein Zurückbehaltungsrecht und kann seine Ansprüche mit gerichtlicher H'.lfe durchsetzen. Der Verlierer kann sich nur dadurch^ von seinen Verpflichtungen befreien, daß er die Sache dem Finder „kampflos" zu Eigentum überläßt.
Ein besonderer Fall des Fundes ist der Fund eines Schatzes, d. h. einer Sache, die solange verborgen gelegen hat, daß der Eigentümer-nicht mehr zu ermitteln ist. Findet jemand einen Schatz, jo braucht er sich nicht mit 5 oder 1 v. H. des Wertes abfpeisen zu lassen; er wird vielmehr zur Hälfte Eigentümer des Schatzes, während die andere Hälfte demjenigen zufällt, auf dessen Grundstück usw. der Schatz verborgen war. Z.
Wirtschaft.
Produktion und Beschäftigung.
Das JnstitutfürKonüunktursorschung beschäftigt sich in seinem neuesten Wochenbericht mit dem Problem der Leistungssteigerung und kommt zu folgendem Ergebnis (womit auch die jüngste Entwicklung der Produktionsleistung je Arbeitsstunde ihre Erklärung findet): Im Verlaufe des Konjunkturrückganges find offensichtlich wegen der Begrenzung der Finanzierungsmöglichkeiten immer weniger arbeitssparende Maschinen neu eingesetzt worden. Die Produktionsleistung je Arbeitsstunde hätte also kaum noch steigen können, sie wäre wohl eher gesunken, weil mit dem Rückgang der Gesamtproduktion die fixen Arbeitsaufwendungen an Bedeutung gewannen. Offenbar hat dem aber entgegengewirkt: der anhaltende Drang der Unternehmungen möglichst rationell zu arbeiten, durch Verfeinerung der Betriebstechnik (soweit sich das ohne Investitionen ermöglichen läßt), sodann die Konzentration der Produktion auf die rentabelsten Betriebsteile und die besten Arbeitskräfte. So kommt es denn, daß tatsächlich die Produktionsleistung je Arbeitsstunde in der. Jahren sinkender Produktion noch gestiegen ist.
Wochenbericht
vom Frankfurter Effektenmarkt.
Nachdem die vorige Berichtszeit etwas unsicher geschlossen hatte, setzte sich mit dem Anfang der soeben abgelaufenen Woche eine zeitweise recht freundliche Stimmung durch. Ihr erster Anlaß war mit der Ernennung Dr. Schmitts zum Reichswirtfchafts- minifter gegeben, da man durch seine Persönlichkeit die Fortführung einer auf prioatwirtschaftlicher Grundlage stehenden Wirtschaftspolitik gewährleistet glaubt. Große Beachtung in Börsenkreisen fand naturgemäß die Entwicklung der internationalen Währungsverhandlungen, die mit ihrem andauernd wechselndem Stand ein recht beunruhigendes Moment bildeten. Von der Bewegung der Auslandmärkte, die ja mit der Erörterung der Währungsfragen in gewissem Zusammenhang stand, gingen zwiespältige Wirkungen aus. Fest steht zwar, daß ihre Schwäche am Freitag auch die Frankfurter Effektenbörse ungünstig beeinflußte. Für die Unternehmungslust lagen somit keine stärkeren Anregungen vor, und das Geschäft nahm auch nur am Samstag lebhaftere Formen an, als sich der Verkehr erstmalig auf Frankfurt und München konzentrierte. Das Kursniveau hat gegenüber der Vorwoche etwa 2 bis 5 Prozent verloren. Montanpapiere gaben durchschnittlich 1 bis 3 Prozent nach, nur Rheinbraun waren 5,50 Prozent schwächer. Die beabsichtigte Reorganisation Stahlverein Gelsenkirchen sand geteilte Aufnahme. Im gleichen Ausmaße schwächer waren Tarifwerte, von denen nur Berlin Licht und Kraft mit minus 6 Prozent auffielen. Von Elektroaktien
waren Gesfürel mit minus 6,50 Prozent recht schwach, ebenso einzelne Kaliwerte, die bis 7 Prozent verloren. Chadeaktien konnten verschiedentlich von höheren Schweizer Kursen profitieren. Trotz der offiziellen Mitteilung über weitere Unterstützung der Schiffahrt gaben Hapag und Nordd. Lloyd je ein Prozent nach.
Am R e n t e n ma r k t war häufig die Forderung nach einer Kursfürsorge zu hören, die nun anscheinend auch in der letzten Zeit eingesetzt hat. Immerhin gaben Reichs- und Staatsanleihen noch meist 0,50 bis 1,50 Prozent nach, nur Altbesitz konnten sich um 1,50 und Houngplananleihe um % Prozent verbessern. Stadtanleihen lagen unregelmäßig und bis 2 Prozent gedrückt. Am Pfandbriefmarkt war größeres Angebot zeitweilig schwer unterzubringen, erst in den letzten Tagen erleichterte sich die Lage. Goldpfandbriefe waren meist etwa 1,50 Prozent niedriger, die der Frankfurter Institute und der Rhein. Hyp. Bank konnten sich bereits wieder völlig erholen.
* Indexziffer der Großhandelspreis e. Im Monatsdurchschnitt Juni 1933 stellte sich die vom Statistischen Reichsamt errechnete Großhandelsindexziffer auf 92,9 (1913: 100), sie ist gegenüber dem Vormonat (91,9) um 1,1 v. H, gestiegen. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 85,1 (H-1,1 v. H ), Kolonialwaren 78,0 (+ 2,0 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 89,2 (4- 1,6 v. H.), und industrielle Fertigwaren 112,1 (+ 0,5 v. H.), hiervon Produktionsmittel 113,9 (unv.), Konsumgüter 110,8 (+ 0,6 v. H.).
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 8. Juli Die Nachfrage im Frankfurter Eiergroßhandel ist weiter sehr schlecht geblieben, da die Preise vom Publikum im allgemeinen als zu hoch empfunden werden. Die vom Handel geforderten Preise blieben ungefähr gehalten. Zur Deckung des vorhandenen Bedarfs genügt die deutsche Ware fast vollkommen, ausländische Eier kommen gegenwärtig in imm-jr geringeren Mengen herein.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M., 8. Juli. Im Frankfurter Duttergroßhandel haben sich die Preise um etwa 2 bis 6 Mk. erhöht. Für deutsche Butter werden 122 bis 126 Mk., für holländische Butter 124 bis 128 Mk. verlangt. Das Geschäft hat sich etwas lebhafter gestaltet, die Nachfrage ist großer, das Angebot eher geringer geworden. Diese Entwicklung ist auf die Erntezeit zurückzuführen, während der die Milcherzeugung abzusinken pflegt.
Verantwortlich für Lokales, Provinz, Wirtschaft und Sport: I. D.: H. L. N e u n e r.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben Öte Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Neichsbankdiskont 4 o H., Lombardzinsfuß 5 v H.
.franiiur. j. ui.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abend- börse
Schlußes
Schluß!. Mittag, börse
Oatum
7-7-
8-7
6.7.
7.7.
6% Deunchc Retchsaniethe v. ihz,
83,75
83,75
83,75
83,75
6% ehem.7% Dt.ReichsanI. v. 1929
90,75
90,5
90
90,25
6/i% Doung.Anleihe von 1930 . Deutsche Anl^Ablos.-Schuld mt
78,65
78
78,25
Auslos.-Rechtcn ...........
76,25
76,4
75,6
75,9
Te-gl. ohne Auöloj.-Nechte.....
6% ebem. 8% Hess. Bolksstaal 1929
10,3
10,45
10,4
10,3
(rftdinhlb. 102%) ...........
Oberhellen Provinz-Anleihe ml
76,5
—
75,25
n
Auelos.-Rechten ............
6% Hell. Landesbank Darmstadt
65
65,5
Gold R. 12.......
bs4% Hell. Landes Hypotheken, bank Darmstadt fliqui.....
Deutsche Komm. Cammelab l.An
79
79,5
—
—
83,25
83,5
—
—
leibe Serie 1 rnitAuslos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Ban'
66,5
66,9
66,75
66,75
Goldpse. 15 unkündbar bis 193" 6% ehem. 7% Franks Hyv.-Ban
80,75
80,75
—
—
Goldvse. 16 unkündbar bis 1936 6'/?% ehem. 4'/.% Franks. Hyp.
Bank-Liyu.-Psandbrlefe .....
6/2% ehern. 4'/,% Rheinische
80,65
80,65
—
—
84
86
—
—
Hyp.-BannLiqu.-Goldpse ...
6% ehem. 8% Pr. LandeSpsand
briesansialt, Pfandbriefe R. 19
6% ehem. 7% Pr. Landcspfanb
85
85,5
-
—
80,75
80,75
—
80,5
briesanstalt. Psandbriese 91. 1'
80175
80,75
Verrechnungskurs ............
86
86
86
86
4% Oösterreichische Goldrente...
_
_
16,25
4,20% Oesterreichlsche Silberrentr
1,14
1,15
1,25
1,15
4% Ungarische Goldrente .......
5,65
5,5
5,75
5 fi
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
5,25
5,75
5*5
4/t% desgl. von 1913..........
.
5,7
6% abgeii. Goldmerikaner von 99
10,65
_
11,13
10,75
4% Türküche Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlelh"
5,75
5,85
6
5,7
Serie I....................
—
—
5,6
5,6
Franklurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußl. Adend- börie
Echluß- kurs
Schlugt. Mittag- börse
Oaium
7.7-
8-7.
6.7-
7.7.
4% desgl. Serie ll ............
5,7
5,6
5,8
5,7
6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
5
5,3
9
4'/r9<>ökumcsn.vereinh.Neniev.l913
—
9
9
1% Rumänische vereinh. Rente .
4,14
4,25
4,3
4x2
3%% Anatolier ..............
26
26,5
26
Hamburg-Amerika-Pokel ..... <
14,5
14,13
14,25
14,5
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
22
Hansa Dampfschiff........... o
—
—
18,25
17,75
Norddeutscher Lloyd .........o
—
15,65
15,75
15,4
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. o
43,25
44,5
43,5
43
Berliner Handelsgesellschaft.... 4
90,75
90,75
91
90,75
Commerz- und Privat-Bank... 0 Deutsche Bank und Diseonto-
50,5
50,5
50,75
50,5
Gelellschafl................ <
54
54
54
54
Dresdner Bank..............o
45,5
45,5
45,5
45,5
Reichsbank ................. i
144
146
146,75
144
A.E.G......................i
22,75
23,25
22,9
22,75
Elektr. Lieferungsgesellschaft ... 6
85
85,25
85
Licht und Kraft .............g
103,5
103,5
105
103,5
Felten & Guilleaume ........o
Gesellschaft für Elektrische Unter-
48,5
47,75
48,65
48.65
nehmungen............... 4
82,5
82
83,25
82
Rheinische Elektrizität ........5
93,5
93,5
94,25
Schubert & (So.............o
103,5
102,5
102,75
102
Siemens & Halske ........... t
153,5
152
154
154,25
Lahmeyer LEo..............io
118,5
117,75
120
119,5
Buderus ................... ।
72
71,75
71,4
70,75
Deutsche Erdöl ............. 4
114,75
116
113,5
114,9
Gelsenkirchener..............o
56,5
57
56,65
56,9
Harpener................... o
—
93
91,25
92,5
Hoejch Eisen—Köln-Neuelsen.. 0
_
60
60,13
Ilse Bergbau ............... 7
_
160,5
160,5
160,5
Ilse Bergbau Genüsse........7
Klöcknerwerke ...............0
114
52
115
52
113
52,5
114,75
52
Manneömann-Röhre«........0
62,25
62,5
61.9
61,5
$rani|uri o. M.
.Berlin
Schlußkurs
Schlutzt. Abend, börse
Schluß- kurs
Schluß!. Miuag- börse
'■Datum
7.7.
8.7
6.7.
7.7.
Manstelver Bergbau........
. O
22
_
21
21,13
Kokswerke .................
. O
—
_
77,5
78
Phönix Bergbau............
. O
33,5
34,13
33,65
33,25
Rheinische Braunkohlen .....
.10
205
207
206
205,4
Rheinstabl .............
86,5
87,75
85,9
87
Bereinigte Stahlwerke.......
33,75
—
33,65
33,75
Otavl Minen ..............
0
16
16
15,75
15,5
Kaliwerke Aschersleben.......
6
122
123
123
124,5
Kaliwerke Westeregeln.......
6
122,75
123,5
123
124
Kaliwerke Salzdetturth.....
9
164
164
165,25
164
3 G. Farben-Induslrie......
128,75
129,5
129
129
Scheideanstalt..............
.10
173,25
Goldschmidt ...............
0
43,25
43,5
42,5
43,25
Rütgertwerke ..............
0
59,25
60,5
60
59
Metallgeselischaft............
57
57,75
57,25
57
Philipp Holzmann..........
O
55,5
55,25
56,25
56
Zementwerk Heidelberg .....
Cemenrwerk Karlstadt........
■t
82
82,25
=
Schultheis Patzenhoser.......
0
—
_
118
119
Mu (Allgemeine Kunstseide) ..
0
39,5
39
40,75
39,5
Bemberg..................
0
54
53,25
51,65
52,75
Zellstoff Waldhof ...........
0
42
41,25
42,25
42,25
Zellstoff Aschaffenburg ......
0
21
21
21
21,75
Dessauer GaS..............
7
108,5
108,25
Daimler Motoren...........
O
28,75
29
29
28,75
Deutsche Linoleum .........
0
43
43
43
43
Crenftcln & Koppel .........
0
41,5
41,75
Leonhard Tietz .............
6
15,5
18
15,65
15,5
Ehade.....................
12
—
183
198,25
188
Gritzner.............
c
22,5
22,5 1
23,5
22,5
Mainkraftwerke Höchst a.M. ..
4
64,25
64
—
Süddeutscher Zucker ........
b
151,5
152
151
152
Devifenmartl Berlin — Frankfurt a. 2H.
6.Zu«
7.Juli
Amtliche Notierung (Selb I Brie'
Amtliche Notierung
Geld I Brie
Helsingfors.
Wien......
Prag......
Budapest ... Sofia .....
Holland ....
OSlo.......
Kopenhagen. Stockholm... London .....
Buenos Aires Reuyork.... Brüssel.....
Italien.....
Paris.....
Schweiz ...
Spanien....
Danzig....
Japan......
Rio de Jan. Jugoslawien Lissabon...
6,214 46,95 12,54
3,047
169,43 70,68 62,79 72,48 14.07 0,928
3,122 58,94 22,43
16,57 81,12 35,26 82,12 0,884 0,229 5,195 12,82
6,226
47,05
12,56
3,053
169,77
70,82
62,91
72,62
14,11
0,932
3,128
59,06
22,47
16,61
81,28
35,34
82,28 0,886
0,231
5,205
12,84
Banknoten
6,204 46,95
12,54
3,047 169,68
70,43 62,59
72,38 14,0? 0,928 3,017
58,77 22,36
16,50 81,32 35,21 82,12 0,879 0,229 5,195 12,75
6,206 47,05 12,56
3,053 170,02
70,57 62,71 72,52
14,06 0.932 3,023 58,89 22,40 16,54 81,48 35,29 82,28
.0,881 0,231 5,205 12,77
Berlin, 7.Zull
(Selb
Brief
Amerikanische Roten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, t 1OO Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten... .............
Spanische Noten.................
Ungarische Rote» ................
2,97 58,61 62,33 13,98 16,46 169,26.
22,24 70,26
72,21 81,14 35,08
2,99 58,85 62,57 14,04 16,52
169,94 22,32
70,54
72,49 81,46 35,22


