Ausgabe 
10.7.1933 Erstes Blatt
 
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gemäß Frei-Weinheim-Jngelheim sicher mit drei Längen für sich. Der Gießener Ruderklub Hassia

Rennen. 1. Frei-

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Preise fand die Regatta ihren offiziellen Abschluß.

Rudersport verlor sehr ehrenvoll. Zeiten: 1. Saar Saarbrücken 5:58,4; 2. Köln 31 6:04,2; 3. Ruder­sport Gießen 6:07,4 Min.

Erster Achter: Die Kölner Mannschaft hatte ihre Meldung zurückgezogen. Es lagen also nur GAG. und Würzburger AD. im Rennen. Dis zu etwa 303 Meter lagen die beiden Boote Bord an Bord. Dann aber gingen die Würz­burger langsam aber stetig vor- Die Gießener machten zwar tapfere Vorstöße, ließen die Gäste nicht mehr Raum gewinnen, aber sie muhten sich im Ziel doch mit dreiviertel Länge geschlagen bekennen. Zeiten wurden in diesem Rennen nicht genommen. Die Gießener passierten 4,8 Sekunden nach den Gästen das Ziel.

Oie kennen des Sonntags.

Das Adolf-Fischer-Gedächtnis- Rennen eröffnete die Wettbewerbe des Sonn­tags. Wetzlar hatte kurz vor Beginn seine Mel­dung zurückgezogen. So starteten nur GRG. und Verein Rudersport Gießen. Die GRG. entschied das Rennen mit zwei Bootslängen für sich 1. GRG. 6:44,2; 2. Verein Rudersport 6:54,4 Minuten.

Vierer: Saar Saarbrücken und Wetzlar lagen am Start. Das Rennen war den Gästen aus dem Saargebiet nicht zu nehmen. Sie gewannen mit drei Längen Vorsprung. 1. Saar Saarbrücken 6:52; 2. Wetzlarer RE. 1880 7:10 Minuten.

Erster Vierer: Die Gießener konnten hier keinen Sieg landen, denn sie wurden von den Mainzern schwer behindert und gaben deshalb zum Schluß auf. 1. Mainz-Kastel 6:43 Minuten.

Im I unior-Einer wurden Hüllin g h o f f (Germania Frankfurt) wegen dauernder Behinde­rung ausgeschlossen. Den Sieger stellte Kai - del, Schweinfurt. Das Rennen wurde nicht ge­zettet.

Rennen für Damen (800 m): 1. Frauen RV. Freiweg Frankfurt 3:56; 2. RE. Oppenheim 4:03,6 Minuten.

8-Vierer: Das Rennen entschied erwartungs-

Wer schlechte Augen hat, kauft sich eine Brille und kann wieder sehen. Wer ein schlechtes Gehör hat, braucht nicht zu verzweifeln. Sie können schwerhörig sein und doch gut hören,

lieferte ein im Stil sehr schönes Weinheim-Ingelheim 6:55; 2. Gustavsburg 7:11; 3. Gießener 7:29 Min.

Oer Ausklang.

Die Kundgebung war umrahmt von Chören und Musikdarbietungen. Sie schloß unter den Klängen des Horst-Wessel-Liedes mit einer^indrucksvollen Ehrung der Toten des Rationalsozialismus, des Weltkrieges und aller, die für Deutschland gestorben.

Cßon der Versammlung wurde folgendes

Telegramm an den Reichskanzler Adolf Hiller

gesandt:Die in Darmstadt zu machtvoller Kund­gebung versammelten Erzieher aller Schulen Hessens geben ihrem harten Willen Ausdruck zur Arbeit am gewaltigen Wiederaufstieg un­seres Volkes und zur Heranbildung einer ge­sunden, Willensstärken, völkischen deutschen Ju­gend, und grüßen dankerfüllt in alter Hessen­treue ihren Führer.

gez.:Schemm. gez.: Ringshausen."

der 3. Kompagnie

Weitere Hauptrollen: Fritz Kämpers, Pani Henkels, Trude Berliner

Einer der besten Militär-Tonfilme der Vorkriegszeit von zündender Schlagkraft des Witzes und grotesker Komik, der im Gegen­satz zu allen anderen Militärfilmen in allen Einzelheiten konsequent den Stil der Vorkriegszeit wahrt und Soldaten und die Menschen in Zivil zeigt, wie sie damals wirklich waren. 1461 c

S.Jf.-lfpor i

Große Gießener Ruder-Regatta

Guter Sport. Einige Lleberraschungen. Ausfälle.

War auch die sportliche Ausbeute für unsere Gießener Mannschaften diesmal nicht ganz den ge­hegten Erwartungen entsprechend, so reihte sich die Regatta in ihrer Gesamtheit doch den früheren Regatten würdig an.

Oie Ergebnisse des Samstags.

Iean Kirch - Gedächtnis - Vierer: Im Vorrennen schied überraschend die Mannschaft der GRG. aus, während sich der Verein Ruder­sport gut behaupten konnte. Im Hauptrennen (Limburger RC., Verein Rudersport Gießen und RV. Bad Ems lagen im Rennen), führte Bad Ems fast auf der ganzen Strecke und ließ die Lim­burger etwa anderthalb Längen hinter sich, wah­rend die Gießener bei 1500 Meter aufgegeben hatten. 1. RV. Bad Ems 6:51; 2. Limburger RC. 1907 6;56,3 Minuten. ______________

Ihren Beruf wieder ausüben, an allen Freuden von Wort, Ton und Musik wieder teilnehmen. Sie brauchen sich nicht mehr zurückgesetzt fühlen.

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Dann besuchen Sie bitte in Ihrem Interesse unsere Vor­führung am Mittwoch, dem 12. Juli 1933, In Gießen im Hotel Viktoria, von 101 und 36 ühr. Unser langjähriger schwer­höriger Sachverständiger. Herr Fr. Behrend, Hannover, erteilt Ihnen gern Rat und Auskunft. Vir zeigen Ihnen die neu­esten Akustik-Modelle, die, unauffällig im Gebrauch, neben­geräuschfrei jedes Wort lautstark wiedergeben. Niedr. Preise! flentsGhe IMk-tallsti HLW, Berlin-Reinickendorl-Osl. Größte, älteste und führende Spezialfabrik für Hörapparate. Sehr wichtig: Alto Apparate werden anf Wonach geändert.

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Jungmann-Achter: Der lag bei 500 Meter klar im Vorteil. Germania holte aber wieder auf. Zwischen Germania und RD. kam es zu einem harten Endkampf, den die Mannschaft des Frankfurter Ruderoereins mit A Länge für sich entschied. 1. Frankfurter RV. 6:01; 2. Germania Frankfurt 6:03; 3. Saar Saarbrücken 6:20 Min. Die Steuerleute zeigten eine sehr gute Leistung.

Im Lahn-Achter waren nur Limburger RC. und Gießener RG. am Start. Die Gießener lagen bei 500 Meter leicht im Vorteil, die Limburger hol­ten aber auf, sie gewannen dann ihrerseits etwas Terrain, denn die Gießener krebsten und setzten einige Schläge aus. Das ließ sie das Rennen ver­lieren. Limburg siegte mit XA Länge. 1. Limburger RC. 6:05; 2. GRG. 6:06,4 Min.

Lichtspielhaus Gießen

Heute:

Alarm in Gießen

Den Zweiten I u n i o r - V i e r e r bestritten Saar Saarbrücken, Köln 31 und Würzburg. Saar gewann mit VA Längen vor den Kölnern. 1. Saar Saarbrücken 7:06,2; 2. Köln 31 7:11,6; 3. Würz- bürget RV. 7:21 Min.

Den Sieg im Lahn-Pokal-Einer erhielt Friedel I ö d t zugesprochen, da Fahrenberg, Kassel, nicht startberechtigt war.

Dritter Vierer: 1. Saar Saarbrücken 6:52,6; 2. Mainz-Kasteler RG. 6:58,4; 3. Bad Ems 7:01 Minuten.

Ermunterungs - Vierer: Die Wetzlarer gewannen zur allgemeinen Ueberraschung vor Ger­mania Frankfurt dieses Rennen. Zeiten Wetzlarer RC. 7:03,8; 2. Germania Frankfurt 7:17 Min.

Der Start zum Dritten Achter stieß aus ver­schiedene Schwierigkeiten. Es gab zunächst einen Protest zwischen Hellas-Offenbach und Frankfurt- Oberrad, der aus dem Vorrennen resultierte. Ober­rad hatte anzutreten. Die Mannschaft wurde dann aber wegen zweimaligen Fehlstarts ausgeschlossen, so daß nur noch Limburger RC. und Verein Ruder­sport-Gießen im Rennen lagen. Bei 200 Meter mußte das Rennen aber abgebrochen werden und der Start wurde nach dem des Großen Achters ver­schoben. Im eigentlichen Rennen siegten die Lim- bürget trotz aller Anstrengungen der Gießener mit klarem Vorsprung. Die Rudersportler ruderten einen guten Stil.

Der Große Achter sah nur Würzburger RD. und GRG. im Kampf. Köln hatte abgemeldet. Es entspann sich zunäcyst ein harter Bord-an-Bord- Kamps. Bei 1000 Meter führten die Gäste mit etwa einer halben Länge; sie vergrößerten den Vor­sprung, den die GRG.er nicht mehr aufzuholen ver­mochten. Sie mußten die Ueberlegenheit der Würz­burger anerkennen und sich mit li Längen geschla­gen geben. Zeiten: 1. Würzburger RV. 5:54; 2. GRG. 6:01,2 Minuten.

Iungmann - Vier er: In einem der drei Vorrennen lieferte die Mannschaft des Vereins Rudersport den Kölnern von 1931 einen harten Kampf, sie^wurden dann aber zum Schluß von Köln regelwidrig bedrängt und verloren das Ren­nen nur mit einem Meter hinter den Gästen. Don einem Protest sah man jedoch ab. Im Haupt­rennen waren nur die GRG. und Köln 31 am Start. Mainz-Castel trat wegen Dootsschaden nicht an. Köln und GRG. lagen abwechselnd in Führung, dann aber kamen die Gießener in den Vordergrund und entschieden das Rennen mit nahezu zwei Längen Vorsprung für sich. 1. GRG. 6:51,2; 2. Köln 31 6:57 Minuten.

Iungmann - Einer: Rur Hülling- hoff (Germania. Frankfurt) und Martin (Lim­burger RC. 1907) bestritten den Endkampf. Der Wettbewerb endete mit einer Lleberraschung. Der Limburger schlug Hüllinghosf recht eindeutig. 1. Martin 7:42,8; 2. Hüllinghosf 7:45,2 Minuten.

Prinz-Eitel-Friedrich-Vierer: Man sah dem Rennen mit größtem Interesse entgegen. Leider mußte Saar-Saarbrücken absagen. So star­teten nur GRG., Würzburger RV. und Mainz- Casteler RG. Gießen gab dazu noch bei etwa 1500 Meter auf, so daß nur zwei Boote durch das Ziel gingen. Mainz-Castel gewann. Zeit: 1. Mainz- Casteler RG. 6:38; 2. Kölner RC. 1931 6:53,2 Min.; 3. GRG. aufgegeben.

Der Jugend-Gigvierer brachte auf der ganzen Strecke einen spannenden Kampf zwischen den Jugendlichen der Gießener Rudergesellschaft und dem Wetzlarer RC. 1880. Im kräftigen End­spurt entschieden die Gießener das Rennen knapp für sich. 1. GRG. 3:45,8; 2. Wetzlarer RC. 1880 3:47 Min.

Zweiter Vierer: Würzburger RD., Saar- Saarbrücken und Wetzlarer RC. waren beteiligt. Wetzlar und Saarbrücken lagen geraume Zeit Bord an Bord. Würzburg führte. Wetzlar gab dann aber bei 1000 Meter auf, während Würzburg den Vor­sprung vergrößerte und im Ziel die Saarbrückener mit nicht weniger denn etwa 4 Längen hinter sich ließen. 1. Würzburger RV. 6:38; 2. Saat-Saar­brücken 6:48,6 Min.. 3. Wetzlar aufgegeben.

Junioten-Achter: Im Junioren - Achtet mußte die Gießener Rudergesellschaft eine Nieder­lage hinnehmen. Bei 500 Meter lagen beide Boote noch auf gleicher Höhe, dann holten die Kurhessen von Kassel einen Vorsprung von etwa einer Länge heraus, den sie auch bis zum Ziel halten konnten. 1. RC.Kurhessen"-Kassel 6:10; 2. GRG. 6:15,2 Minuten.

Der Zweite Einet brachte ein recht negatives Ergebnis. K a i d e l' (Schweinfurter Rc.) und F äh­re n b e r g (Kurhessen Kassel) lagen im Rennen. Kaidel mußte aufgeben und Fahrenbetg passierte bann allein in 7:45,6 Minuten das Ziel.

Der Vierer ohne Steuermann fiel aus, da die Gießener Rudergesellschaft abgemeldet hatte. Der Preis wurde der Mainz-Kastellet RG. zuge­sprochen.

Im T t o st - A ch t e t lagen Mainz-Kostheim- Gustavsbutg im Rennen. Die Mainzer hatten bei 800 Meter' eine halbe Länge gewonnen, Wetzlar holte aber wieder auf, mußte aber im Endspurt doch den Sieg an die Mainzer abgeben. 1. Mainz-Kost- Heim-Gustavsburg 6:38; 2. Wetzlarer RC. 1880 6:38,8 Minuten.

Im Er st en Junior-Vierer waten die Mainz-Kasteler die weitaus bessere Mannschaft. Sie siegten mit 5 Bootslängen unangefochten. 1. Mainz- Kasteler RG. 6:49,4; 2. Kurhessen Kassel 7:01,2 Mm.

Zweiter Achter: Saar Saarbrücken nahm zunächst die Spitze, Verein Rudersport und Wetz­lar hielten aber die Verbindung. Abwechselnd lagen die Mannschaften in Führung. Dann gingen aber die Saarländer wieder vor und holten im End­kampf zwei Längen. Rudersport und Köln lieferten 1 sich einen hartnäckigen Kamps um den zweiten Platz.

Die diesjährige große Gießener Ruder-Regatta, die eine ausgezeichnete Besetzung aufzuweisen hatte, stand diesmal meyr im Zeichen der Siege auswär­tiger Mannschaften. Die Gießener Ruderer kämpf­ten nicht seht glücklich. Zum Teil waren sie von großem Pech verfolgt, zum Teil zeigten sich eben die auswärtigen Mannschaften als die besseren. Es gab auch einige Behinderungen, die den Gießenern den einen oder anderen' möglichen Sieg streitig machten. Um es vorweg zu sagen: es blieben dies­mal nur drei erste Siege in unserer Stadt. Diese drei Siege wurden von der Gießener Rudergesell- schaft errungen. Dem Verein Rudersport war es nicht vergönnt, einen ersten Sieg zu buchen; seine Mannschaften hinterließen aber nichtsdestoweniger einen sehr guten Eindruck und konnten sich in ver­schiedenen Wettbewerben für die Entscheidungen durchsetzen. Die Mannschaften sind unverkennbar im Ausstrebcn begriffen. Man wird sie als Gegner für zukünftige Regatten im Auge behalten müssen. Dem Gießener Ruderklub Hassia fiel es etwas schwerer, sich im Wettbewerb mit den zum Teil hochqualifi­zierten Gegnern zu behaupten. Gute Ansätze waren aber auch hier zu bemerken.

Die Gießener Rudergesellschaft hatte ihren schwer­sten Gegner im Würzburger Ruderverein, der die beiden großen Achter-Rennen für sich entscheiden konnte und dadurch seine gegenwärtige Vorrang­stellung bewies; ferner in der Mainz-Kasteler RG., die die beiden ersten Vierer an sich bringen konnten. Die Siege in diesen vier bedeutungsvollsten Rennen gingen also nach auswärts. Leider war der Deutsche Meister im Dieter, Undine Saarbrücken, nicht ver­treten. Man kann nur hoffen, daß die Ergebnisse der Regatta bei den Gießenern nicht eine Depression, sondern einUnd dennoch!" auslösen, damit der Ruf der Gießener Mannschaften in der deutschen Rudersportwelt erhalten bleibt.

Aeußerlich bot die Regatta auch diesmal wieder das gewohnte Bild. Die Vorbereitungen waren mit aller Umsicht getroffen. Trotz mancher Schl^eng- keiten, die zum Beispiel auch das Wetter bereitete, konnten die zahlreichen Vortennen und das um­fangreiche Programm der Haupttennen reibungs­los und pünktlich durchgeführt werden. Naturgemäß konnte der Besuch der Regatta am Samstag noch nicht so stark sein, wie er es erfreulicherweise am Sonntag war. Es erwies sich aber, daß die Gießener Bevölkerung dem Rudersport das ihm gebührende Interesse entgegenbringt.

2Nit besonderer Freude wurde der Lhren- schirmherr der Regatta. Ministerpräsident Prof.

Dr. Werner, willkommen geheißen.

der mit seiner Familie am Sonntagnachmittag der Regatta beiwohnte und durck) seine Anwesenheit be­wies, daß er auch dem Rudersport in unserer Stadt

Gastsviel der Original- 20 MMIM-Wllki Großen-Linden, Saalbau Schaum

Dienstag, den 11. Juli Lang-Gönö, Gasthof Hebbel Mittwoch, den 12. Juli nachmittags 4 Uhr: Märchen-Schausviel Rotkäppchen und der Wolf Kaspar und Clown Tontolini Die lustigen Rekruten, Rat u. Patachon Ein Programm, daß die Großen lachen und dieKleinen nicht weinen.

3lbent)§8,/2U6r:Varlet6-u.Bnrlesken-Abend Piefke der Stolz der 3. Kompagnie

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Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt.

Gießen, den 8. Juli 1933.

I. A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: Leo, Ortsgerichtsoorsteher.

alles Interesse entgegenbringt.

Der Samstagabend brachte in der üblichen Form grühungsabend, der sehr harmonisch Mit der Verteilung der sehr wertvollen

Heinz Ruhmann

hat das Signal gegeben, von nah und fern strömt heute alles zu dem

MllitUr-Tonfilm - Schwank:

Heinz Ruhmann

alsMusketier Distelbeck"

in:

Der Stolz

Wirtschaft.

Frankfurt freundlich

Frankfurt a. M, 10. Iuli. (WTB. Draht- Meldung.) Auch gum Wochenbeginn erhielt sich die freundliche ©runöftimmuag. obwohl man von der Weltwirtschaftskonferenz keine Anregung mehr erwartete und auch der Plan einer Wiedereinbe- rufung der Abrüstungskonferenz kein sonderliches Interesse fand. Etwas mehr B.achtung fand da­gegen die neuerliche merkliche Schwäche des Dol­lars, das Publikum hielt mit Aufträgen aber noch zurück und auch bei der Spekulation zeigte sich wenig Unternehmungslust. Das Kursniveau zeigte daher mir geringe Veränderungen von 0.5 Prozent nach beiden Seiten, wobei die Desscrun- gen allerdings überwopen. Zellsioss Waldhof wur- >den aus die Abschluhveröfsentlichungen 1,25 Prozent niedriger genannt. Chadeaktien setzten ihre Abwärtsbewegung nach Minus mit 5 Mark fort und von Spezialwerten fielen Rütgerswerke durch einen Verlust von 1,25 Prozent auf. Auch Dt. Erdöl büßten 0,75 Proz. ein, hingegen lagen IG.-Farben 0,75 Proz. besser. Am Schiffahrts- aktien-Markt war ein Rückgang von 0.75 Prozent bei Rordd. Lloyd bemerkenswert, Hapag waren behauptet. Am Montanmarkt bröckelten die Kurse meist geringfügig ab. Von Elektrowerten lagen Siemens etwa 2 Prozent höher.

Der Rentenmarkt erweckte nur wenig In­teresse und die Kurse für deutsche Anleihen waren etwas abgeschwächt, ebenso für späte Reichsschnld- buchforderungen. Eine kleine Erholung zeigten Reichsbahnvorzugsaktien. Von fremden Werten lagen Bagdad Serie II mit 5,60 gut behauptet. Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille an und infolgedessen ergaben sich vielfach kleine Ab­bröckelungen. IG.-Farben und Mannesmann ver­loren 0,75 bis 1 Prozent, andererseits kamen Lahmeier 2,25 Prozent, Kali Westeregeln 2 Pro­zent und Conti-Gummi 1,5 Prozent fester zur Rotiz.

Der Pfandbriefmarkt verzeichnete ver­einzelte Rachfrage und die Kurse lagen um etwa 0,25 bis 0,5 Prozent fester bzw. gut behauptet. Don Staatsanleihen lagen 5,5prozentige QJoung- Anleihe um etwa 3 Prozent höher. Stadt­anleihen wiesen nur geringe Veränderungen auf. Tagesgeld war mit 3,5 Prozent unverändert-

Frankfurter Schlachwiehrnarkt.

Frankfurt a. M., 10. Juli. Auftrieb: 1039 Rinder (304 Ochsen, 73 Bullen, 340 Kühe, 185 Fär­sen), 358 Kälber, 30 Schafe, 3771 Schweine. Es wur­den notiert: Rinder: Ochsen: vollfleischige, aus- gemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 31 bis 34 Mark, ältere 27 bis 30, sonstige vollfleischige, jüngere 23 bis 26; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 27 bis 30; sonstiye voll- fleischige oder ausgemästete 23 bis 26. Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 25 bis 29; son­stige vollfleischige oder ausgemästete 21 bis 24; fleischige 17 bis 20; gering genährte 12 bis 16. Fär­sen (Kalbinnen, Jungrinder): vollfleischige, ausge­mästete, höchsten Schlachtwerts 30 bis 34; vollflei­schige 26 bis 29; fleischige 22 bis 25. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 39 bis 42; mittlere Mast- und Saugkälber 35 bis 38; geringe Kälber 28 bis 34. Schweine: vollfleischige, zirka 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 37 bis 40; vollfleischige, zirka 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 37 bis 41; vollfleischige, zirka 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 30 bis 40; fleischige, zirka 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 34 bis 38. Marktverkauf: Rinder und Schweine ruhig, ausoerkauft; Kälber und Schafe mittelmäßig, geräumt.

Wettervoraussage.

Der hohe Druck schrumpft zusarnernn und die Aus­läufer der neuen Niederschlagsstörung dehnen sich über dem Kanal bis zum Küstengebiet aus. Wenn auch durch die Ausläufer bei uns keine stärkere und längere Beeinflussung der Wetterlage erfolgen dürfte, so ist immerhin durch das Vordringen feuchter Luft mit etwas wechselhafter Witterung zu rechnen, wo- bei es zum Auftreten einzelner zum Teil gewitter- artiger Niederschläge kommt.

Aussichten für Dienstag: Stellenweise noch dunstig, tagsüber wechselnd bewölkt, aber auch aufheiternd, warm jedoch leichter Temperaturenrück­gang, im nördlichen Teil des Bezirks einzelne geroit- terartige Niederschläge.

Lufttemperaturen am 9. Juli: mittags 20,5 Grad Celsius, abends 18,1 Grad; am 10. Juli: morgens 14,8 Grad Celsius. Maximum 26,8 Grad, Minimum 13,8 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 9. Juli: abends 22,5 Grad; am 10. Juli: morgens 18,5 Grad Celsius. Niederschläge 16,9 mm. Sonnenscheindauer 6% Stunden.__

Verantwortlich für Lokales, Provinz, Wirtschaft und Sport: I. V.: H. L. N e u n e r_______

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