(488 NM.); für den Diakonieverein 33 RM (30 RM.). für Krankenpflegestationen 2039 RM. (2135 RM.); für Anstalten des Dekanats 280 RM. (40 RM ); für besondere mildtätige Anstalten und Vereine der Pfarreien 7520 RM. (8212 RM.), für fonftige christliche Vereine und Unternehmungen 993 RM. (940 RM.). für Winterhilfe 806 RM. (598 RM.), für Kriegerdank 45 RM. (168 RM ), für russische Geistliche 24 RM. (74 RM ); allgemein erhobene Kirchenkollekten ausschließlich Neujahr 5650 RM. (4740 RM.); für die Ortsarmenpfleqe 11 207 RM. (10 806 RM.). für sonstige kirchliche Zwecke 31 471 RM. (24 058 RM.) .
Gesamtbetrag: 82 732 R2tt.; 69 562 RTN.
3n 1932 bewegen sich die Durchschnittszahlen auf den Kopf der evangelischen Bevölkerung in Pfennigen bei den einzelnen Gemeinden zwischen 284 und 30, Durchschnitt 121; 1930 betrug die Grenze 386 und 40 (147). Es wirkt fid) auch hier die schwere wirtschaft- licke Not aus, deren Behebung unter der neuen Führung mit Gottes Hilfe erhofft wird.
Reichsstatthalter Sprenger Schirmherr der Hitlerjugend in Hessen.
G r o ß - U m ft a d t, 10. Juni. (WSN.) Zum Abschluß der sportlichen Ausbildung der Hitler- Jugend in Groß-Umstadt war auch Reichsstatt. Halter in Hessen und Gauleiter Sprenger zu einer schlichten Feier erschienen. Bei dieser Gelegenheit wurde er von Stabsleiter Pg. Georg willkommen geheißen. Da der Reichsstatthalter sein gutes Teil zum Wiederaufbau des Vaterlandes und zur Neubelebung der Jugendbewegung beigetragen habe, wurde' er von der Hitler-Jugend in Hessen zum Schirmherrn ernannt. Leb. hafte Heilrufe begrüßten diese Nachricht. Reichsstatt. Halter in Hessen, Sprenger, dankte für diese Ehrung.
Glückwünsche des hessischen Ministerpräsidenten an erfolgreiche Segelflieger
D a r m st a d t, 9. Juni. (WSN.) Der Hessische Ministerpräsident und Staatsminister Dr. Wer- ner hat an die beiden erfolgreichen Segelflieger Riedel und D i t t m a r folgende Glückwunschtelegramme gerichtet:
„Mit großer Freude höre ich soben, daß Ihnen mit dem Segelflugzeug „Fafnir" ein Langstrecken- flug gelungen ist, mit dem Sie alle bisherigen Höchstleistungen übertroffen haben. Ich beglückwünsche Sie aufrichtig zu Ihrem prächtigen Erfolge, den Sie Ihrem hervorragenden Können und Ihrer bewundernswerten Tatkraft zu verdanken haben. Meine besten Wünsche begleiten Sie auf ihrem Wege zu weiteren Erfolgen."
„Wie ich soeben höre, ist Ihnen ein hervorragender Langstreckenflug mit Ihrem Segelflugzeug „Kondor" gelungen. Ich übermittelte Ihnen herz- lichste Glückwünsche und gebe der Hoffnung Ausdruck, daß Ihr ausgezeichnetes Können Sie zu weiteren großen Erfolgen führen möge."
Sin Ltntersuchungskommiffar für die Stadtverwaltung Bad-Nauheim.
WSN. Bad-Nauheim, 9.3uni. Staatssekretär Jung vom hessischen Ministerium des Snnern hat durch Verfügung vom 7. d. M. den kommissarischen Beigeordneten Götz in Bad- Nauheim zum Llntersuchungskommissar für die hiesige Stadtverwaltung bestellt. Die Bestellung erfolgt zur Klärung der in der Oeffentlichkeit gegen Beamte, Angestellte und Arbeiter von Bad-Nauheim erhobenen Angriffe.
Aktion gegen dieKommunisten in Mainz
Mainz, 10 Juni. (WSN.) In der letzten Zeit wurde besonders in Mainz-Kastel und in Mainz-Amöneburg wieder eine gesteigerte kommunistische Tätigkeit festgestellt. Bon der Kriminal- und der Landespolizei wurde daher heute in früher Morgenstunde bei Führern und Funktionären der Kommunistischen Partei in Mainz-Kastel und in Mainz-Amöneburg überraschend Hausdurchsuchungen vorgenommen. Hierbei wurden kommunistische Druckschriften hochverräterischen Inhalts aus jüngster Zeit be- schlagnahmt. Neun Personen wurden fest- genommen. Soweit gegen sie nicht wegen Vorbereitung zum Hochverrat vorgegangen wird, werden sie in Schutzhaft genommen und nach dem Konzentrationslager Osthofen verbracht.
Opferdank.
Von I. von Winterfeldt-Menkin, Präsident des Deutschen Voten Kreuzes.
Unter das Motto des Opferdankes ist in diesem Jahre der Deutsche Rotkreuztag am 11 Juni gestellt. Alle, die in den langen und schweren Jahren der Kriegs- und Nachkriegszeit Hilfe, Rat und Beistand vom Roten Kreuz erfahren haben, sollen ihm ihren Dank dafür bezeugen. Dieser Dank, zum Ausdruck gebracht in einer
Spende für die Sammlung am Rotkreuzlage, wird au neuer Hilfe für Millionen andere in unserem Volke werden.
Das Rote Kreuz kann Dank mit gutem Gewissen annehmen Wieviel Opferwilligkeit, Selbstverleugnung und Verzicht auf die natürlichsten und selbst- verständlichsten Dinge zur unentwegten Rotkreuz
des Krieges über 92 000 Schwestern und 110 000 Sanitätsmänner zum Dienst an den Verwundeten und Kranken in der Etappe und in der Heimat aufgeboten
214 Schwestern und 620 Sanitälsmänner haben dabei den Opfertod für das Vaterland erlitten.
Es hat ferner während des Krieges von allen Grenzen her die Füchtlingsüberfchwemmung bewältigen müssen. Alle Gebiete der Fürsorge, nicht zuletzt die Jugendfürsorge, beanspruchten damals fast übermenschlich die Kräfte, inmitten der furchtbaren Wirkungen der Hungerblockade. Das Rote Kreuz mußte unter dem Verlust seines gesamten Vermögens seine Einrichtungen durch tue Inflation hin
Dtndenburge SCTunfcb zum Rotkreuztage
Reichspräsident von Hindenburg hat dem veutlchen Roten Kreuz als dellen Ehrenpräsident den folgenden Wunsch zum Rotkreuztage am Sonntag, den 11. Juni d. js^ übermittelt:
Pensionierung als nationale Tat.
In den Nuhestand verseht wurde: am 6. Juni 1933 auf Nachsuchen der Oberjustizinspektor bei dem Amtsgericht Butzbach, Jakob Vierheller, in Anerlennung des im nationalen Interesse bekundeten Opfersinns mit Wirkung vom 1. Juli 1933.
G. A.-Sport.
Leichtathletik der Sp.-Dg. 1900.
Pflichtklubkompf gegen VfL. wehlar.
Am Samstag empangen 1900’s Leichtathleten vor dem Handballspiel gegen Polizei Darmstadt den VfL. Wetzlar zum angesetzten Pflichtklubkampf. Obwohl ja kaum daran zu zweifeln sein dürfte, daß die Spieloereinigungsleute auch hier mit deutlichem Punktvorsprung (nach der 1000-Punktwertung) ge- Winnen werden, so wird es bei dem guten Durch- schnittsmaterial der Wetzlarer spannende Kämpfe geben. Von feiten der 1900er wird man auf die Leistungen von Kilo, Eldracher, W. Mül- ler, Gerhardt usw. besonders gespannt fein.
„Dem Tage des Roten Kreuzes wünsche Ich von Herzen Erfolg. Möge fein Rufruf zum Opferdank weithin Widerhall finden. Millionen Deutsche ohne Unterschied haben in Krieg und Frieden beim Roten Kreuz In schwerer Dot Hilfe gefunden. Das Deutsche Rote Kreuz hat damit Im Geilte seiner Sendung der Volksgemeinschaft gedient. Das junge nationale Deutschland braucht die Mitarbeit des Roten Kreuzes In diesem Gellte.“
Berlin, 10. Juni 1933.
arbeit gehören, das ahnt der Außenstehende kaum. Er nimmt meist die wartende Hand und das zu- sprechende Wort der Rotkreuzschwester als eine ihr auferlegte Pflichterfüllung entgegen. Er betrachtet die Erste Hilfe des freiwillig ihn betreuenden Sanitätsmannes schließlich als etwas, was er billiger» weise von ihm verlangen kann. Er kennt nicht die Mühen, achtet nicht der Anstrengungen und sieht oft nicht das Herz, das die gespendete Hilfe mit selbstloser Nächstenliebe erfüllt. Aber wir sind sicher, daß die Erinnerung den Dank dafür wecken wird. Jeder soll wissen, daß das Rote Kreuz im
Dienen für alle
feine hohe Mission erblickt und daß In unserer Zeit neuerwachter Volksgemeinschaft jeder mithelfen muß am Dienste für den andern.
Seit Anfang des Krieges hat das Deutsche Rote Kreuz jetzt fa t 20 Jahre hindurch unter der Verpflichtung höchster sanitärer und sozialer Leistungen für das deutsche Volk gestanden. Es hat während
durchretten. Die Lage war bedrohlich, aber die steigende allgemeine Not der Nachkriegszeit forderte unerbittlich weiter Anstrengungen, Entbehrungen und Hingabe. Nur mit dieser Hingabe, einzig gestärkt durch den hohen Gedanken der Sendung am Volke, konnte das Rote Kreuz es schaffen. Es vergißt das Vertrauen, die Mitarbeit und auch die Spenden nicht, die ihm aus allen Volkskreifen zuflofsen. Am wertvollsten waren sie, wenn sie ein Opfer waren.
Jetzt ist Deutschland neu geworden. Das Rote Kreuz hat in feinem Dienst an der Nation nichts zu ändern brauchen. Es ist im Bewußtsein einer sicheren und starken Staatsführung unb in dem Glauben, daß der Aufstieg unseres Volkes begonnen hat, feiner Arbeit nur um so freudiger und zuversichtlicher verpflichtet. Und so verbindet sich am morgigen Rotkreuztage der Opferdank für das Rote Kreuz mit unserer
OpferpfUcht für Deutschland.
Gegen die Stellenflucht junger Landhelfer.
Vom Arbeitsamt Gießen wird uns geschrieben: Dem Arbeitsamt Gießen wurden aus Kreisen der Landwirtschaft Klagen darüber vorgetragen, daß junge Dienst knechte ohne Rücksicht auf bestehende Arbeitsoerträge aus der Arbeit liefen und sich in A r b e i t s b i e n ft l a g e r n zur Aufnahme melbeten. Es kann nicht Zweck des freiwilligen Arbeitsdienstes fein, die auf dem Lande bitter benötigten Kräfte herauszuholen. Die einzelnen Arbeitslager werden auch alles versuchen, um diese für die Landwirtschaft gefährliche Entwicklung aufzuhalten. Leiber wird nicht in allen Fällen vom Lager aus festzustellen fein, woher die jungen Leute kommen. Die Landwirtschaft wird deshalb aufge- fordert, in allen Fällen, in denen jugendliche Dien st knechte aus ihren Stellen gelaufen sind, sich mit dem für die Ausnahme in Frage kommenden Lager in Verbindung zu setzen. Auch bas Arbeitsamt wirb sich mit allen Kräften bafür einsetzen, daß der Landwirtschaft aus der segensreichen Einrichtung des freiwilligen Arbeitsdienstes nicht Schaben entsteht. Wir bitten, irgendwelche Beschwerben uns sofort zuzuleiten; wir werben bas Nötige veranlassen.
Spielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus: Sonntag, 11.Juni, 18 Uhr: „Die Walküre". — Montag, 12., geschlossen. — Dienstag, 13., 20 Uhr: „Der Troubadour". — Mittwoch, 14., 18.30 Uhr: „Siegfrieb". — Donnerstag, 15., 20 Uhr: „Martha". — Freitag, 16., 20 Uhr: Fünf Opern- fzenen aus „Amelia", „Der fliegenbe Holländer", „Don Pasquale", „Die luftigen Weiber von Windsor", „Die verkaufte Braut" unb „Die Dpernprobe" (ganzes Werk).-uSamstaa, 17., 20 Uhr: Zum erstenmal „Der Detter aus Dingsda", rr Sonntag, 18., 18 Uhr: „Götterdämmerung".
Schauspielhaus: Sonntag, 11. Juni: 20 Uhr: Nationalsozialistische Gastspielbühne. Berlin „Der Wanderer", ein Spiel von Dr. Josef Goebbels. — Dienstaa, 12., 20 Uhr: „Der Wanderer", von Dr. Josef Goebbels. — Dienstag, 13. Juni: 20 Uhr: „Der Wanderer" von Dr. Josef Goebbels. — Mittwoch, 14., 20 Uhr: „Der Wanderer" von Dr. Josef Goebbels. — Donnerstag, 15. Juni, 20 Uhr: „Dietrich Eckart-Gedächtnisabend: „Familienväter". — Freitag, 16., 20 Uhr: „Familienväter". — Samstag, 17., 20 Uhr: Nationalsozialistische Gastspielbühne, Berlin: „Zelle Dingsda". — Sonntag, 18., 20 Uhr: „Zelle Dingsda". — Montag, 19. Juni, 20 Uhr:, „Zelle Dingsda".
, ZC.Teutonia" Watzenborn-Steinberg
Teutonia I — Groß.Karben I.
Die 1. Elf empfängt am morgigen Sonntag die I. von Groß-Karben. Die Gäste, süddeutsche Kreisliga, svielten schon gegen schwere Gegner gute Er- gebnisse heraus und gelten als spielstark. Die Teu- tonen befinden sich gegenwärtig gut in Form, so daß ein spannender Kampf zu erwarten ist. Vor diesem Spiel treffen sich die II. von Teutonia und die I. von „Adler"°Hausen, sowie die Schüler der beiden Vereine. Am Sonntag vormittag empfängt die I. Jugend die gleiche des Sportvereins Wieseck.
Sportabteilung -es Tv. Wiefeck.
Am morgigen Sonntag empfängt die 1. Mannschaft die gleiche des Turnvereins Heuchelheim zum Freundschaftsrückspiel. Das Vorspiel vor langer Zeit gewann Wiefeck mit 3:0 Toren. Beide Mann- schäften haben inzwischen an Spielstärke gewonnen. Heuchecheim wird in stärkster Aufstellung antreten. Wiefeck stellt die Vertretung des Vorsonntags. Außerdem spielen: Wieseck III—Klein-Linden I (in Klein-Linden), Wieseck I. Jugend — Watzenborn- Steinberg I. Jugend (in^ Watzenborn-Steinberg).
Handball im Gau Hessen (O.T.)
Rezirksvorlurnslunden in wieseck.
Am morgigen Sonntag findet in Wieseck die erste Bezirksvorturnstunde statt. Gleichzeitig werden Beratungen über die Durchführung des Bezirksturn- • festes in Reiskirchen gepflogen.
Gießener Tennis Club gegen Mainz „Hot-Weiß" 14:3.
Das Klubwetsipiel zwischen Mainz Rot-Weiß und dem Gießener Klub wurde hier ausgetragen. Gießen blieb mit 14:3 Punkten, 30:9 Sätzen unb 225:148 Spielen überlegener Sieger. Mainz konnte lediglich bas 2. unb 3. Herren-Einzel nach Dreisatzkämpfen, sowie das 4. Damen-Einzel für sich buchen; sämtliche Doppelspiele würben von Gießen gewonnen.
Wettervoraussage.
Durch bie Nordostluft haben sich Bewölkung unb Niederschläge über fast ganz Deutschland ausge- breitet. Wenn auch anfangs durch sie noch der Herr- chende Witts^üngcharakter fortdauert, so dürfte bie Störungstätigteit später nachlassen und durch an- teigenben Luftdruck Besserung eintreten.
AussichtenfürSonntag: Mäßig warmes, anfangs wolkiges Wetter mit Nieberschlägen, bann beginnende Aufheiterung.
Aussichten für Montag: Nachlassen der Niederschläge, teils wolkig, teils aufheiternd, etwas wärmer.
Lufttemperaturen am 9. Juni: mittags 20,3 Grad Celsius, abends 14,7 Grad; am 10. Juni: morgens 12,7 Grad. Maximum 21,8 Grad, Minimum 11,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 9. Juni: abends 23 Grad; am 10. Juni: morgens 17,5 Grad. — Niederschläge 2,2 mm. — Sonnenschein- dauer 9% Stunden.
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