Ausgabe 
10.2.1933 Frühausgabe
 
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S.J.-fpor/

(hau (^chwimmschule Hessen der VT.

3in dl(iMI|d>c'n QlnlfiXbub Wichen übten am Lonning bl« 411 50 Schwimmer und 0d)tnlmnuTln- nen au« 1H Dchwtminableilungen unter L'ellung de« Ü5aufd)i»limntoarle« ,^ranz Lauer (Giessen) im Gcntvei band 3uiüid)|l tourheii non einzelnen ttd)h)immlo(|cn bo« 'Bntft-, 'Rüden-, Leite unb Orawlfchwlinmen technisch schart herauiüaearbeitet, da« yandjen unb Siredeniauchen in Form qc- brnd)f unb Ausschnitte au« her Sprungschule ine» Hodtsch bebau bell. Da« qleld)c Uebuugsmaterial mürbe dann für snrtaesct,rtttene Teilnehmer un­ter die 'IBelltauipfbestimmungen gerüdi mit glelch- AdflQcin Ausbau de« siir die herbblebenen Weti- 'ampssormen notwendigen KampfrlchierstabeS unb seiner Funktionen. Unter grosser Spannung folg* leit Im r 5eil der Sd)uluug«arl)elt die Hebungen für die Vlelsterfchafteu Im Mlitelrheinkrel«, die In '»(nliiA zuiu Austrag komnien, unb für die. 1 J -Atelsterschaften. die Im Aabmen he« Deut­schen >nrnsesteS zu Ltultgart bermlllell werben.

Die anschliessende 'Berahtnfl sprach sich für die weitere Pflege der beiderseits förderHdxm Tier- blnbnng non Schwimmen unb Turnen au«

Mit Genehmigung des WauturnauSschusseS sol­len O^ellschiviinrnen In den cliiAehien Gaubezirken, insbesondere |ür die '.lugendstufe und ®d)üler, aus­genommen und Aezlrssschwlmmwarte bestellt wer­den. Die Gauwelikäiupfe sind siir den 20. August im neuen Schwimmbad zu Grünberg vorgefehen

>sum Lchlusi helclllnlen |ld) die Schwimmer an der sd)duen .'ll>sd)ledsstunbe, die Wuu-Öbrennber- turnwart Mill). Mill Im 5trelfe der 74 Turn* warte unb Horturner seines eben beenbeten letz* len Lehrganges nerieben konnte.

2leut Mafmahmc ocflcn (Schalke 04.

Der Spruchkammer des 'ltzeftheutfd)en Spiel- Vlerbnnbeß haben en wieder einmal die Unssenliücher de,, Metsterneretn" öchnlke U4 angetan. Die 'Bereina- i' .............. dujfleforbeit, bh Büttel bh xum

I > Fevruar norzulegen, wtdrigensalln A n , schl u ss n u dem verbände ersnigl. Diese 'Aktion be- weisl, dass der wesideulsche Verband aus dem 'Wege zur reinlichen Scheidung nicht von seinem etnge- schlngenen Muro nmveicht.

Gki kennen in Innsbruck.

.Friedl Dauber Zweiter beim Slalomlauf.

Bei den Internationalen Dktrennen in 3nn«» druck wurde am Donnerstag der Dlalomlauf ent­schieden. Der Oesterreicher $an« Deelo « lief in belben 'Rennen eine ganz ausgezeichnete Zeit her­aus und belegte auch Im Gefarntergebnl« den ersten Plag. Besonder« erfreuII4) für den beut» fchen Skifvorl ist sedoch baS hervorragende Ab* |d)nelben deS Berchtesgadener Friedl £> ä u b e r , der Im ®efamtergebnl« vor denJXanoncn" Pfeif­fer, Lcinlfchner, Steuri, Furrer, Prager unb Da- nld Zogg ben zweiten Ttang einnimmt. Däuber dürfte auf Grund feines aulen AbfchneidenS int AbfabrtSlauf unb feiner Leistung im Slalomlauf vom Schiedsgericht aud) auf den zweiten Rang in der Kombination gefetzt werden.

Gchwimmreloröversuch in Braunschweig.

Bei den Nationalen Sdpolnmiroettfänipfen in 'Braunschweig will am Sonntag her lttopvinger Sd) warz erneut oersuchen, den deutschen Nekord über 200 Meter Brust an sich zu bringen. Be- [plnstigt wird diese 'Absicht durch das Zusammentres- en mit Wittenberg- Berlin, so dass für ein charsev Tempo gesorgt ist. Im .(iraulfdjrohnnien über 200 Meter starten u. a. Schwarz-Köln, Blod- Spandou, Schrader.ssildeobelm und 'Wesing-Bre- men. Die Stcisfelkämpfe sind sehr gut besetzt.

Sturze (-portnotizen.

(i I n e n deutschen Bobsieg gab es am Mittwoch In St. Moritz Der 'Berliner Düsedau konnte mit seinem 'Blererbob denNetherland Cup" In der schnellsten Gesamtzeit von 2:.')1,K vor dem Schweizer N. Fonjallaz mit zwei Zehntelsekunden 'Borsprung gewinnen.

D I e Z w e I e r b o b - W e l t m e t st e r s ch a f I wird am 'Biodienende In Sdtrelberhau auoaefahren salb, sich das Wetter weiter so hält wie bisher. Der grösste Teil der Mannschaften weilt sd)on seit Tagen an Ort und Stelle, um sich mit der Bohn vertraut zu machen.

50Lahre Deutscher Ruderverband

Jubiläum des ältesten deutschen Gportverbandes.

Am 18 März feiert der Deutsche Nuderverband fein 501il Inliievs Tie st eben. DiefeS Jubiläum Ist von allgemeinem Iulerefse, weil der Deutsche Huber* betbanb der älteste deutsche Sportverband ist. Ma« er unb die ihm angeschlossenen rund 1000 Ver­eine In diesen 50 Jahren geleistet haben, ist ost Gegenstand der Berichterstattung In der Tage«* treffe gewesen, soweit e« sld) um sportliche Vel- sluugeu gehandelt hat. So denken wir an die Diego Über die Engländer In »enleb 1932 und an die (Solbenc und die beiden Ällbernen Olhmpia» Medaillen, die die deutschen Ruberer In Lo« An­geles erkämpft haben. Diese Leistungen waren nur möglich aus ber Grundlage einer erzieherischen Arbeit, wie sie mit Recht non Turnen unb Sport Immer wieder gefordert wird.

Der Lr,iehuugvwert dev Riibrrfporle liegt in her Art dev Belrlebee al» Rlannfchaftvfporl.

'Disziplin und Kameradschast im 'Rennboot und beim Mandei rudern auf unfern herrlichen deut­schen Gewisfferu sind die Grundpfeiler dieser Ar­beit in all den fünf Jahrzehnten gewesen. 1883 frellld) drehte es sich zunächst darum, elnheillldie 'Regeln für den Wettkampf auf den damals In Deutschland In grösserem Umfange enlflebenben 'Regatten zu schaffen.

Der älteste deutsche 'Ruber verein wurde übri­gen« schon I83ti In Hamburg gegründet Aber daS Bedürfnis nach allgemein gültigen MettsahrtSbe- slimmungen war In ben ersten Jahrzehnten der deutschen 'Ruberei nicht so ausgeprägt. DaS Fun- dament her 1883 geschossenen MettsnhrtSbestlm- munaen war der A m a teur st a n d p u n k t. An ihm uat ber DeutscheRubernerbaiib bl« heute fest* gehalten und er hat alle Angriffe auf diesen 0>c* hänfen abgewehrt, auch dann, wenn durch daS Aufgeben dieses Drundsatze» vielleicht die sport­lichen Leistungen hätten gesteigert werden kdnne». Der Deutsche Auderverband hat zur Prüsung sportli(t)er T^estlelstuugen in allen BoolSgatlungen 1000 die alilährli.I) wiederholte Deutsche Meisler- schoNsregalta geschaffen, nachdem feil 1882 all- sährllch ein TlleislerfchaftSrudern Im Einer ver* nnflallel worden war Aus den Olhmplschen Spie­len 1912 (durch den Ludwigshafener '.Ruderverein),

1928 (durch ben Berliner RuderklubHella«") unb 1932 l durch den Berliner 'Ruderklub unb ben Mannheimer 'Ruherberein .Amtcttla") hat ber Berband dann bewiesen, bass hie sportlichen Lei­stungen seiner Vereine zur Weltklasse zu redmen finb.

Rein ,ahlenmässig Ist ber Deutsche Ruber uerbanb mit über 100 000 Blllqllebern ber grösste Ruberuerbanb her Welt.

Waren die ersten Jahrzehnte seine« Bestehen« der strasfeii Glieberung de« 'Rennrubernfl gewib* niet, Io sInden wir von 1900 ab daneben eine stär­kere Betonung de« TDanberrubern«, ein­fach deshalb, weil die grossen Flüsse unb Deen unsere« Vaterlandes dafür bessere Voraussetzun­gen bleien als die Gewässer Im TRulterlanbe be« Sportes, In England. Der Deutsche Auderverbanb hat 1910 einenFührer für Wanberruderer" ber* auSgegeben, und er hat burch gemelnfame Wan­derfahrten auf allen deutschen Gewässern, durch Schassung von Unterkünsten für Boote unb An­derer usw. da« Wanderrubern planmässig ge­fördert.

Sell 1880 kennt man in Deutschland da« Schü­ler r u b e r » In selbständigen Schülerruberver- cllien als eine Bewegung, die In keiner an bereit Sportart unb in feinem anberen Lanbe ein Gegen­stück hat.

300 Schlilerrudervereine mit etwa 15 000

Sdjülcrn flub jetzt dem Deutschen Ruberucr- bnnb lmgeschtossen.

Dazu kommen etwa 5000 schulentlassene Jugend­liche, die In besonderen Iugendabtellungen un­serer Herrenrubervereine betreut werben.

Plus dem Gebiet be« Schüler- unb »ugenbru- hern« hol sich ber 'Bcrbanb auf die Ausstellung non 'Richtlinien beschränkt. Nur wenige 'Bestim­mungen zwingender Art Hal er für diese Art de« Änderns geschaffen, um ein Zuviel im Weiikauipf au« phhflologlfchen und Pfhchologlfchen Gründen zu nerblnbem.

©eit wenigen Jahren hat der Deutsche Auder- verband dann auch da« Flaue n r u b e r n ba« suH l'l« dahin selbständig entwickelt hatte,' al«

gleichberechtigt Innerhalb deS Verbände« aner­kannt unb so finb heute etwa 8000 bis 10 000 Frauen in felbstänblgen Frauenrubervereinen unb Frauenabteilungen der Herrenrubervereine Mit- glieber be« Deutschen Nuberverbande«.

Alle zwei Nähre treffen sich die Mitglieder be« Verbände« zum Aubertag, ber blesnicil am 19. März in Hamburg ftallflnbet. Sonst hat der Ver­band äusser feiner Geschäftsstelle einen Verband«* au«schuss, ber zweimal im Jahre zu einer Tagung zusammentritt. Aus den einzelnen Donbergebieten

(Frauenrudern, Wanderrudern, 3uqenbrubent usw.) gibt e« noch Unterausschüsse, die alljähr­lich einmal zusammentreten. Mit diesem

Mindestmass an Verwaltung.

ist der Verband auch bei ler starken Entwicklung In her Nachkriegszeit ausgenommen.

Man möchte den deutschen Aubervereinen und ihrem Verband toünfd)en, dass so, wie sie sich trotz aller Nöte bisher behauptet Haden, auch weiter­hin erfolgreich behaupten, zum Wohle unserer Fu­gend unb unsere« Volke«.

Wirtschaft.

Die Deckung der Noten durch Gold unb deckungsfähige Devisen betrug am 7. Februar 28 4 Prozent, gegen 27,6 Prozent am Ultimo 3anuar.

*

Der Reichsbanlstatus Anfang Februar

Berlin, 9. Febr. (WTV. Funkspruch.) Nad) dem AuSwei« der Neichsdank vom 7. Februar hat sich in der verflossenen Bank- Woche die gesamte Kapitalanlage ber Bank In Wechseln unb Schecks, Öombarb« unb Effekten um 105,3 Millionen auf 2891,0 Millionen Mark verringert. 3m einzelnen haben bie Bestände an Handelswechseln unb -Scheck« um 66,2 Mil­lionen auf 2392,8 Millionen Mk.. bie Bestände an Aeichsfchahwechfeln von 26,1 Millionen auf 18,0 Millionen Mk., unb die üombarbbeftünbe um 13,1 Millionen auf 79,4 Millionen Mk abgenom­men, bie Effektenbestänbe um 0,1 Millionen auf 400,8 Millionen Mk. ^genommen.

An AeichSbanknoten unb 'Renten* banffd) einen zusammen finb 115,0 Millionen Mark in die Kassen der Neichsbank zurückgeslos- sen, unb zwar hat sld) der Umlaus an NeichS- banfnoien um 95,6 Millionen aus 3242,2 Millio­nen Mark, derjenige an Aentenbankscheinen um 19,4 Millionen Mk auf 391,6 Millionen Mk. ver­ringert. Dementfpred)enb haben sich die Be­stände der NeichSbank an Aentenbankscheinen auf 35,4 Millionen Mk. erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 315,6 Millionen Neichsmark eine Ab­nahme um 29,4 Millionen Mark.

Die Bestände an Gold unb beckung«- fähigen Devisen haben sich um 2,3 Mil­lionen auf 920,2 Millionen Mk. verringert 3m einzelnen haben die Goldbestände um 0,4 Millionen auf 822,3 Millionen Mk. zugenommen, die Bestände an deckungSfählgen Devisen um 2,7 Millionen auf 97,9 Millionen Mk. abgenommen.

'BerlinerMafchinenbau-AG. vor­mal S L Dchwartzkopf f, Berlin. Die Firma hat von der Deutschen Neichsbahngesell- schaft einen Auftrag von 40 Lokomotiven für ben Verschiebebienst erhalten. Gs handelt sich dabei um ben ersten grösseren Auftrag auf eine fortentwickelte, erstmalig von ber Gesellschaft für bie Deutsche NeichSbayn geschaffene Lokomotiv- Bauart.

frankfurter Abendbörse lustlos.

Frankfurt a. M., 9. Febr. Die Adendbörse verkehrte mangels Anregungen in lustloser Haltung, zumal daS Privatpublikum weiter stärkere Zurückhaltung befunbetc Auch die Ku­lisse verhielt sich vollkommen abtoartenb. Auf höhere Qlrnfterbamer Meldungen waren Aku etwas beachtet und 0,75 Prozent höher, wäh­rend auf den übrigen Marktgebieten die Schluss­notierungen von heute mittag etwa behauptet blieben. 3G.-Farben lagen 0,4 Prozent niedriger.

21m Aenten markt zogen Neubefih etwas an, Altbefitz unb späte Dchulbbücher waren un- veränbert. Don fremden Werten lagen Türken­werte weiter fester. 3m Freiverkehr lagen von amerikanischen Kunstseibenshare« Glanzstosf preserreb mit 47 bi« 49.5 etwa 1 bis 2 Dollar niedriger, im übrigen blieben die Kurse zu heut« mittag unverändert. Altbesltz 64,75, Neubesih 8,65 bis 8,75, Neichsbank 148,50, Gelsenkirchen 59, Stahlverein 33,75, Aku 40,25, 3G.-Farben 107,60.

Nuno 6 Millionen Arbeitslose.

Der Stand vom Ende Januar. -

Berlin, 9. Febr. (WTB.j Die Entwicklung de« Arbeitsmarkte« wurde durch den stren- fien Frost, ber währenb der zweiten 3anuarhälste n ben meisten Teilen be« Neiche« herrschte, un­günstig beeinflusst. Trotzbem blieben bie Zahlen ber bei ben Arbeitsämtern gemeldeten Ar­beitslosen mit rund 6014000 nach einer Zunahme um rund 48 000 Ende 3anuar hinter ber entsprechenden Zahl be« Vorjahre« (6 042 000) zurück.

3n ber zweiten Iamiarhälfte 1932 belief sich bie Aunahme nod) auf runb 76 000. Die Kurve, bie jur Zeit dicht vor ihrem jahrevzeitltd)en Höhe­punkt angelangt fein dürste, Hal sich also weiter­hin verflacht.

Für die Untcrftü|)ung«i'inrld)tungen be« Neiche« und ber NeichSansiali hat sich bie wachsende Be­lastung be« Arbeitsmarkte« der vorigen Berichts­zelt erst jetzt, nach Ablauf ber Wartezeiten, au«- gewlrkt. 3n ber Arbeilslofenverficherung wurden Ende 3anuar runb 953 000, In ber Ärlfenfürforge runb 1 419 000 HauptunterstützungSempfänger ge­zählt. Dabei würben insgesamt runb 2 372 003 Ar­beitslose, also wieder runb bie Hälfte der Unter­stützten, von der NeichScinftalt unterstützt. Die Zahl Der anerkannten WohlfahrtSerwerbslosen belief sich Ende 3anuar auf runb 2 427 000.

3m Freiwilligen Arbeitsdienst wurden trotz planmässiger Beendigung oder burd) Frost er Iwnngener Unterbrechung jahlreid)i-r Ulass- nahmen Lude Januar noch Immer 175 000 Dienstwillige beschäftigt Zur gleidjcii Zeit waren schon mehr al« 100 000 Jugendliche von dem Rotwerk der beulfdjeti Jugend erfasst.

Die Zahl ber 3ugendlichen, die an ben beruf­lichen DtlbungSmassnahmen der NeichSanstali teil- nahmen, gebt weit darüber hinan«. 3n allen Be- rusSgruppen, die von ber Witterung abhängen, ifl die Arbeitslosigkeit gestiegen. 3m übrigen zeig­ten sld) jedoch mehrsach Ansätze einer beginnen­den Laisonbelebung.

Die SteigerungSturven verflacht.

Die Arbeitsmarktlage in Hessen und Hessen-Nassau.

Frankfurt a. «DL, 9. Febr. (WSN.) Die Zahl ber verfügbaren Arbeitsuchenden bei ben Ar- beltoämtern im Bezirk des Lanbesarbeitsamts Ref­fen betrug Ende Januar b.Z. 3(39 608, gegenüber 341 817 Mitte Januar 1933 unb 345 819 Ende Za nuar 1932. (Gegenüber bein 'Borstichtag ergibt sich somit für Ende Januar eine A bna hme um 2 2 0!) ober 0,6 v. h. Sie erklärt sld) nad) ben Berichte» ber Arbeltoämt-er barauo, bass aus dem freiwilligen Arbeitoblenst Ausgeschiebene zum Teil ihr Arbeitogesuch nicht weiterhin ausrechterhielten, ferner daraus, bass eine grössere Zahl Arbeitsuchende infolge Erkrankung vorübergehenb ausgeschieben Ist. And) konnten Arbeitsuchende besonders als Ersatz (ür Erkrankte vermittelt werden. Bei zehn Arbeits­ämtern ging die Zahl der verfügbaren Arbeit­suchende,! zurück, während sie sich bei den übrigen adjt erhöht hat. Die Erhöhung war bei den Arbeits­ämtern mit vorwiegend landwirtschaftlichem Ar­beitsmarkt verhältnismässig am hvchsien (Trei)sa 13,1 v. H., (Eorbad) 9,2 v. H.). Der «Rückgang der Arbeitsuchenden während der Berichtszeit war bei den Frauen zwar absolut (884) geringer, relativ (1,7 v. .h.) aber wesentlich höher als bei den Manu nern (1325 ober 0,4 o.H.)

3lt ber Arbeitslosenversicherung wurden Ende Ja­nuar 45 858, in der .tzrisenfürsorge 70 382, zusammen 116 240 Hauptunterstützimgvempfänger gezählt. Ge­genüber der Bestandszahl von Ende Dezember er­gibt sich also eine Zunahme um 4357 in der Ar­beitslosenversicherung, 4849 in der Krisenfürsorge, zusammen um 9206. Unter den verfügbaren Arbeit- siichenden waren Ende Januar nad) der vorläufigen Zählung der Arbeitsämter 121 137 männliche, 13 542 weibliche, zusammen 134 679 anerkannte Wohlfahrts- erwerbslose. Das bedeutet gegenüber ber cnbgiilti gen Zahl der von den Arbeitsämtern anerkannten Wohlsahrtserwerbslosen am 31. Dezember 1932 (134 572), dass die Zal)l der anerkannten Wohlfahrts- erwerbslosen eine weitere Zunahme nicht mehr er^ fahren hat.

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39

43

36,65

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt deschloff

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enen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.ß., Lombardzinofuss 5 v. H.

i'(,n»n»lit)lldip (üuibrantn... 4,vo*X, i" c|iriichiii|iiii' <BHD«rr«itle 4% UnuinljitiP iMulbtenie......

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77,17

77,33

Vonbon .....

Vhiriu'fl Aires

.14.42

14,46

14,42

14.46

0,833

0,837

0,833

0,837

Vfriihort ...

4.209

4,217

4,909

4.217

Vlrhlfcl.....

58,54

58,66

21.57

58.53

58.65

."linllrn.....

21,53

16,435

21.52

21 56

llürto......

16.475

16,425

16,465

Skbwrtz ....

81.19

81 35

81,16

81.32

Gl'aitirii....

34,52

34,58

34,52

34 5R

Drnizin . ..

81,87

82,03

81,77

81 93

Japan .....

0,889 0,239

0.891

0.889

0,891

Rio br Amt.

0,241

0,239

Auaallamien

5,554

5,566

5,554

r, Ufifi

Ulltabun . -

13,11

13,13

13,11

13,13

Aranflurt a. Dl,

Berlin

0*1(01110« furrf

e*d)fui)r. ttbrnb« bflrf-

Schluß, tunt

e*diiu|lt. DllHdfi« börfr

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8.2.

9.2.

82.

9-2-

Vleretittat, <3inhlivrrfr........o

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fl'nltroortt Wkhrrfjfrbrn........ n

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34,25

16

115

117

169

33.75

16

115

118

172

34,65

16

115,9

117,5

170

34,25

15,65

115,25

117,5

172,5

OAchlllO« hirr

r-(1)lu|)r flbrilb- bflrfr

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Ddluin

8.2.

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8.2.

9.2.

17,75

17,75

17.66

M

38,6

34,13

18,25

18,1.1

Itl

42

42.5

42,5

07,5

87

53

53

53,5

72,25

72,25

72,25

61,5

61,5

61.5

149,75

148.5

140,9

20,25

27,4

27,75

01

81 ,b

81.25

94,75

94

94,5

64

52,5

53,13

79,75

97.5

79,75

80,25

98

97.11

87,75

85,5

06

132

131.5

132

117

117.25

118,25

48,75

49

48,9

91

90,6

90,13

59,6

59

»9.13

03.5

82,5

83

W»

83

151,25

152

102,25

10.1

45,75

44,5

45,5

61,75

60.6

60.65

24

24

24

MB

60.13

35

34

>4.9

193

19?

190.25

75

74,5

75.1.1

Berlin, 9.^rbruor

<«rlb

lM|nrrl!nnl|rf)r »fntrn..............

Belchlche Vfotrn..................

Dänllcho Vfafen .................

Unfllikhr Noten .................

grauUlMchr Noten...............

PvlI.lubOche Noten...............

ntdllmliitie Wüten................

Wi>nvrfll|it)e Noten .............

Deut|ch Orflenrld), * 100 <E-d)Ul(nfl «I"ii.üittche Wolrn..............

4.20 58.37 63,82 14.38

16.385 168,81

21.48 73,35

2,46 77.00 80,98 34.38

4,22 58,61 64.08 14,44

16,445 169,49

21,56 73,65

2,48 77,30 81,30 34,32

Hanoebllche Noten............. ..

d>nirUcr Noten.................

Spanische Note,.................

IhtadrildK Noten ................