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9.9.1933 Erstes Blatt
 
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XVEn $lQroei6en stels er'1° daß man auch diesmal wie- np|e erwartet.

VßrS S-S-n die R°. m Groß-Karben zum Verbands.

*m gelangen einige Spiele bet Schäften zum Austrag.

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leiffung wirft gewertet!

der einzelnen Schulen hallen ftd) die Aemier der Zeitnehmer und

ir Starter und Zielrichter zur Der- Die Organisation ließ nichts zu mb noch im Lause des Vormittag; mäßig bie Kämpfe zu Ende ge« der UBetttämpfe bilbele bie 'get-Berfünbigang, ebeling oorgenommen wurde. Fache wies der Redner aus den apie hm, brr nicht baxin beW, , GinMrn chrransMrllrn, bie oxtimeit bas (Ent^tibenbe. Die t LriMg bes Einzelnen, die bis- Mieten der Leibesübungen immer teinunq getreten sei, habe nur die n unserem Vaterland heroorgeruscn, ren" gezüchtet worben, roährenb her lachlässigt mürbe. Der Nattonalsozia. ier zu einer neuen Idee verholsen labe auch eine Umstellung m der -ndwettkämpse erfolgen mu em Der JBWftäWX

t Landesjugendmettkampfen bie iten und verlas sodann die

Sie ckgebniffe:

[. i. Pestalozzischule Ib Symnasiuin IV lere1 24

rfÄÄ15 iWranflti?e lb,l 23 Punklel 1. Oberrealschule v t.

Mule la 23 ? L . 4 Qe^entUd)« mnafuun OJ \ llt fi«- 10 *

Mädchen. Punkte, 1. 6**3 "

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11 tnut entschiede" Punltel

tQltH 4 Stubien* 5i6.

Reichst 7 gemein,-"" 9' uch bei t-Ä**

einen aus 100-Äeter-Lauf, Weitsprung, Hochsprung und Kugelstoßen bestehenden Dierkampf austragt. Die Altersklasse über 32 Jahre tritt ebenso zu einem Bierkampf (50-Meter-Lauf, Stabhochsprung, Weitiprung und Keulenwurf) an. Die Leitung liegt in den Händen des Kreisführers Dau per t (Wie- seck) und des Kreisturnwcvts Wagner (Lollar). Die Kämpfe versprechen interessant zu werden. Lor allen Dingen in den Klassen für Aktive und der Jugendklasse 16 bis 18 Jahre sind hartnäckige und spannende Kämpfe zu erwarten. In der A tiv^lasse sind zu nennen: Sroßhaus (Lollar), Ruhl (Beuern) Will (Ruttershausen), Speier (Oden- Hausen) Ä e p l e r R-, und Wilhelm (Kinzenbach). In der Jugendklasse sind es Klinket (Lollar), Keil (Beuern) und S ch m i d t (Kinzenbach), die die Chancen für die ersten Plätze besitzen, während bei der Jugendklasse (14 bis 16 Jahre) keine Spitzen­könner heroorragen.

Die Veranstaltung beginnt bereits am heutigen Samstag mit einem Kommers und bringt am Sonn­tag die turnerischen Wettbewerbe. Der Ausrichter der Veranstaltung, der T v. Salzböden, verbindet gleichzeitig sein 25jähriges Bestehen mit dem Fest.

Gauparteitag Hessen-Nassau.

Frankfurt a.M., 8. Sept. (W2N.) Nach Mit­teilung des Gau-Presseamts bietet der Stand der Dorbereitungsarbeilen zum Gau-Parteitag Hessen-Nassau schon jetzt die Gewähr dafür, daß allen, die nicht mit in Nürnberg sein konnten, am 2 3. und 2 4. September in Frankfurt am Main und am Niederwalddenkmal ein würdiger Er­satz geboten wird.

Der Reichskanzler wird der Bevölkerung Hes­sen-Nassaus die Ehre und Freude bereiten, per­sönlich anwesend zu sein.

Daneben werden weiter bekannte Persönlichkeiten des politischen und wirtschaftlichen Neubaues an die­sem Ehrentag des Gaues Hessen-Nassau teilnehmen.

Die Gauleitung hat allen Nationalsozialisten der alten Garde" des Frontabschnittes Hessen-Nassau Einladungen zu diesem Tag zugehen lassen, um die­sen verdienten Parteigenossen eine besondere Ehrung zu erweisen. Wo einstiae Mitkämpfer der ehe­maligen Gaue Nessen-Nassau-Süd und Hessen-Darm­stadt noch keine Einladung erhielten, erwartet die Gauleitung in Frankfurt a. M., Gutleutslraße 8 bis 12 (Adjutantur), ihre umgehende Meldung.

Die Gesamtleitung der Vorbereitungsarbeiten liegt in den Händen des beim Nürnberger Groß» oufrnarsch bewährten Gau-Organisationsleiters Hes­sen-Nassau Pg. Fritz Wehner. Gauleiter Spren­ge r selbst nimmt starken Anteil, so daß die große Veranstaltung in erster Linie einen seiner persön­lichen Initiative entsprechenden Charakter tragen wird, wie es schon zum Ausdruck kommt in dem Leitsatz des Gautages:Für Arbeit und Frieden".

Amtsgericht Giessen.

Eine Hausangestellte aus Müllnau verbrachte eine Nacht in einem hiesigen Gartenhaus. Von da aus bemerkte sie, wie ein Mann im 'Vorderhaus aufschloß, bann den Schlüssel aus eine daneben be­findliche Fensterbrüstung leate. Die Angestellte nahm den Schlüssel und verschaffte sich damit Ein­gang in die Wohnung, wo sie ein Portemonnaie und Kleidungsstücke entwendete. Dann setzte die Landstreicherin ihr Treiben fort, indem sie aus einem anderen Haus, wo sie angeblich auch schlafen wollte, eine Tischdecke an sich brachte. Der Ver­treter der Anklage beantragte gemäß den Vor­schriften der §§ 242, 243, Z. 7, ein Jahr neun Monate Gefängnis. Das Gericht erkannte auf ein Jahr zwei Monate Gefängnis.

Große Strafkammer Gießen.

Zwei Versicherungsagenten aus Frankfurt be­suchten Altversicherte, denen eine Aufwertung der Darmstädter Rentenbank zustand, und spiegelten ihnen vor, daß ihnen die Auswertung nicht oder erst später ausgezahlt werde. Sollten sie aber bei ihnen eine Versicherung eingehen, so werde den Versicherten ein Teil der Aufwertung angerechnet, der Rest ausgezahlt. In der Hauptverhandlung stellte sich heraus, daß die Aufwertungssorderun- gen ausgezahlt wurden. Die Angeklagten ließen aber die Versicherten über die Versicherungsdauer im Zweifel, und es ergab sich, daß die Leute für 15 Jahre versichert waren. Dem einen Angeklagten wurden noch zwei schwere Urkundenfälschunaen zur Last gelegt, die darin bestanden, daß er Versiche- rungssormulare fälschte. Der Staatsanwalt be­antragte gegen einen der Angeklagten wegen Be­trugs in Tateinheit einer schweren Urkundenfäl­schung zwei Wochen Gefängnis und 50 Mark Geldstrafe. Das Urteil lautete entspre­chend dem Antrag des Staatsanwalts. Gegen den anderen Angeklagten wurde das Verfahren abge­trennt, da dieser in der Hauptverhandlung nicht erschien.

Außerdem hatte sich das Gericht mit einem hie­sigen Einwohner, G 0 dglück, zu beschäftigen, dem die Anklage ein Verbrechen gegen § 173 StGB. ,3um Borwurf machte. Der Angeklagte hatte sich an minderjährigen Kindern unter 14 Jahren unsittlich vergangen. Die Beweisaufnahme ergab eindeutig bie Schulb des Angeklagten. Das Gericht verurteilte ihn zu 2'ft Jahren Zuchthaus unb 5 Jahren Ehrverlust.

Kleine Strafkammer Gießen.

Der mehrmals vorbestrafte, in Schlitz wohnhafte Landwirt H. K. erging sich gegenüber einem mit der Pfändung beauftragten Steueraffiftenten und einem diesen beigegebenen Feldfchützen in Tätlich­keiten und Beschimpfungen gröbster Art. Das Amtsgericht verurteilte ihn zu drei Wochen Ge­

fängnis und xur Tragung der Berfahrenskosten. Gegen dieses Urteil legten Amtsanwalt und An­geklagter Berufung ein. In der heutigen Haupt­oerhandlung ergab sich nichts für die Unschuld des Angeklagten. Der Staatsanwalt beantragte, bie Berufung als unbegrünbet zurückzuweisen unb den Angeklagten mit einer Gesamtstrafe von fünf Wo­chen Gefängnis zu belegen. Das Urteil lautete auf Zurückweisung der Berufung des Staatsanwalls unb bes Angeklagten. Im übrigen schloß sich bas Berufungsgericht dem Urteil der Dorinstanz an unb erkannte auf b re i Wochen Gefängnis unb Tragen ber Kosten bes Verfahrens.

In einem weiteren Falle hatte sich bas Gericht mit einem Kaufman Ad. Sch. aus Chemnitz zu be­schäftigen, ber wegen Betrugs unb Unterschlagung schon mehrmals vorbestraft ist unb dem bie An­klage zur Last legte, in der unverschämtesten Weise Vorstand und Beamte des Finanzamtes Lauterbach beleidigt zu haben. Wegen dieser Sache erhielt er einen Strafbefehl auf einen Monat Gefängnis. Gegen diesen Strafbefehl erhob er Einspruch, und das Amtsgericht in Lauterbach erkannte auf zwei Monate Gefängnis. Die heutige Berufungsverhand­lung brachte nichts für die Unschuld des Angeklay- ten zu Tage. Der Staatsanwalt beantragte, die Berufung als unbegründet abzuweisen. Das Gericht erkannte gemäß diesem Antrag.

Schließlich stand noch ein Fall wegen Betrugs und Unterschlagung zur Entscheidung. Dem Rechner des Spar- unb Darlehnskassenvereins K. B. in Maar würbe vorgeworfen, einmal einen Be­trag von etwa 1600 Mark nicht orbnungsmäßig gebucht zu haben. In biefem Fall stellte ber Staats­anwalt Die Entfcheibung in das Ermessen des Ge­richts. Zum anderen sollte der Angeklagte einem Nichtmitglied ein Darlehen von 500 Mark ohne Zu­stimmung des Aufsichtsrates gewährt haben. In diesem Falle beantragte der Vertreter der Anklage eine Geldstrafe von 50 Mark Hilfsweise 5 Tage Ge­fängnis. Das Urteil lautete auf Freisprechung, da die Beweisaufnahme im wesentlichen nichts für die Schuld des Angeklagten ergab. Im übrigen lebte der Angeklagte damals in sehr guten Vermögens­verhältnissen, die ihm keinen Grund haben zu der­artigen rechtswidrigen Handlungen. Die Kosten des Verfahrens fallen der Staatskasse zur Last.

Rundfunkprogramm.

Sonntag, 10. September.

6.15 Uhr von Bremen: Hafenkonzert. 8.15: Cho­ralblafen. 8.30: Morgenfeier, veranstaltet von der Evangel. Landeskirche Frankfurt a. M. 9.30: Wart- burgfaal Saarbrücken: Stunde des Chorgejangs. 10.20: Natur- und Vogelschutz im Dritten Reich; Hörbericht von Wilhelm Platt und Sebastian Pfeif­fer. 10.50:Von Paul Ernst bis Hanns Iahst, die spielplanmäßige Ausgabe des Kulturtheaters"; Vor­trag des Reichsdrainaturgen Dr. Reiner Schloesfer. 11.30: Von Leipzig: Reichssendung: Johann Se­

bastian BachCs wartet alles auf dich*. 12: (Nut für Frankfurt) Mittagskonzert. 12; Marktplatz Hof­geismar (nur für Kassel). Platzkonzerts anläßlich des Festes der Deutschen Schule. 14.40: Stunde des Landes. 15.30: Stunde der Jugend. 16.30: Kurhaus Wiesbaden: Nachmittagskonzert 18: Automobil- Turnier Bad Neuenahr; Hörbericht. 18.25: Fröh­liches Zwischenspiel. 19: Vom Deutschlandsenden Stimme der Arbeit"; Gedicht von Ludwig Hedold. 19.50: Sportnachrichten. 20.05: Don der Funkstunde Berlin: Orchesterkonzert des Berliner Funk-Orche­sters. 22: Zeitdienst. 22.45 bis 24: Nachtmusik.

Montag. 11. September.

7.10 Uhr: Frühkonzert. 12: Nürnberg: Mittags­konzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Musikalischer Zeitvertreib. 16.30: Nachmittagskonzert. 18:Ulrich von Hutten, ein deutscher Rebell"; von Dr. H Was- fenschmidt. 18.25: 3X5 Minuten. 19: Vom Deutsch­landsender: Reichssenduna: Stunde ber Nation; Deutsche Burgen deutsches Schicksal. 20: Rhein- Neber und Mosellieder. 21: Oberste Heeresleitung; Hörfolge. 21.40:Max unb Maxl, ber ernste und der heitere Max Reger", Vortrag von Fritz Wolff« Hügel. 22.45 bis 24: Von Leipzig: Nachtmusik.

Dienstag, 12. September.

7.10 Uhr: Bad Homburg: Frühkonzert. 12: Mit« tagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Der Haus­frau zur Erholung. 16.30 Nachmittagskonzert. 17.30: Von Königsberg Köln: Die Störche fliegen; Ge­meinschafts-Hörbericht Königsberg Köln. Vom Vogelzug. Storch-Versuch der Vogelwarten Ros­sitten unb Essen. 18.25:Eine Kurmainzische Bau- Subvention aus bem Jahre 1717, bie heute noch in Kraft ist." Ein Gespräch zwischen Oberfinanzrat Dr. Kratz, Darmftabt, Bürgermeister Bechtel, Viern­heim (Hessen) unb Dr. L. Neundörfer, Darmftabt. 19: Von Leipzig: Stunbe ber Nation: Werke von Richarb Strauß. 20.05: Heibelberg: Friebrich Ber- gius. Ein beutscher Erfinber unb Entdecker; Hör- bericht aus seinem Prioatlaboratorium. 20.35: Kon­zert. 21.30:Die deutsche Wandlung 19211933 in Den Augen eines Engländers." Vortrag von Rolf Gardiner; gelesen von Otto Rahn. 22: Deutscher Almanach. 22.45 bis 24: Von Leipzig: Nachtkonzert.

(Schluß de» redaktionellen Teile.)

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Regie: Alfred Zeisler, Der Schöpfer vonD-Zug 13 hat Verspätung undSchuß im Morgengrauen"

Weitere Hauptrollen: Peter Westermeier, Eduard Wesener zum erstenmal im Tonfilm, der

aber dem Gießener Publikum noch vom Stadt- theaterl 929/31 in bester Erinnerung sein dürfte. Ossi Oswalda z Fr. Odemar z Oskar Sima Irh Beiprogramm:

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