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leiffung wirft gewertet!
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t Landesjugendmettkampfen bie iten und verlas sodann die
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einen aus 100-Äeter-Lauf, Weitsprung, Hochsprung und Kugelstoßen bestehenden Dierkampf austragt. Die Altersklasse über 32 Jahre tritt ebenso zu einem Bierkampf (50-Meter-Lauf, Stabhochsprung, Weitiprung und Keulenwurf) an. Die Leitung liegt in den Händen des Kreisführers Dau per t (Wie- seck) und des Kreisturnwcvts Wagner (Lollar). Die Kämpfe versprechen interessant zu werden. Lor allen Dingen in den Klassen für Aktive und der Jugendklasse 16 bis 18 Jahre sind hartnäckige und spannende Kämpfe zu erwarten. In der A tiv^lasse sind zu nennen: Sroßhaus (Lollar), Ruhl (Beuern) Will (Ruttershausen), Speier (Oden- Hausen) Ä e p l e r R-, und Wilhelm (Kinzenbach). In der Jugendklasse sind es Klinket (Lollar), Keil (Beuern) und S ch m i d t (Kinzenbach), die die Chancen für die ersten Plätze besitzen, während bei der Jugendklasse (14 bis 16 Jahre) keine Spitzenkönner heroorragen.
Die Veranstaltung beginnt bereits am heutigen Samstag mit einem Kommers und bringt am Sonntag die turnerischen Wettbewerbe. Der Ausrichter der Veranstaltung, der T v. Salzböden, verbindet gleichzeitig sein 25jähriges Bestehen mit dem Fest.
Gauparteitag Hessen-Nassau.
Frankfurt a.M., 8. Sept. (W2N.) Nach Mitteilung des Gau-Presseamts bietet der Stand der Dorbereitungsarbeilen zum Gau-Parteitag Hessen-Nassau schon jetzt die Gewähr dafür, daß allen, die nicht mit in Nürnberg sein konnten, am 2 3. und 2 4. September in Frankfurt am Main und am Niederwalddenkmal ein würdiger Ersatz geboten wird.
Der Reichskanzler wird der Bevölkerung Hessen-Nassaus die Ehre und Freude bereiten, persönlich anwesend zu sein.
Daneben werden weiter bekannte Persönlichkeiten des politischen und wirtschaftlichen Neubaues an diesem Ehrentag des Gaues Hessen-Nassau teilnehmen.
Die Gauleitung hat allen Nationalsozialisten der „alten Garde" des Frontabschnittes Hessen-Nassau Einladungen zu diesem Tag zugehen lassen, um diesen verdienten Parteigenossen eine besondere Ehrung zu erweisen. Wo einstiae Mitkämpfer der ehemaligen Gaue Nessen-Nassau-Süd und Hessen-Darmstadt noch keine Einladung erhielten, erwartet die Gauleitung in Frankfurt a. M., Gutleutslraße 8 bis 12 (Adjutantur), ihre umgehende Meldung.
Die Gesamtleitung der Vorbereitungsarbeiten liegt in den Händen des beim Nürnberger Groß» oufrnarsch bewährten Gau-Organisationsleiters Hessen-Nassau Pg. Fritz Wehner. Gauleiter Sprenge r selbst nimmt starken Anteil, so daß die große Veranstaltung in erster Linie einen seiner persönlichen Initiative entsprechenden Charakter tragen wird, wie es schon zum Ausdruck kommt in dem Leitsatz des Gautages: „Für Arbeit und Frieden".
Amtsgericht Giessen.
Eine Hausangestellte aus Müllnau verbrachte eine Nacht in einem hiesigen Gartenhaus. Von da aus bemerkte sie, wie ein Mann im 'Vorderhaus aufschloß, bann den Schlüssel aus eine daneben befindliche Fensterbrüstung leate. Die Angestellte nahm den Schlüssel und verschaffte sich damit Eingang in die Wohnung, wo sie ein Portemonnaie und Kleidungsstücke entwendete. Dann setzte die Landstreicherin ihr Treiben fort, indem sie aus einem anderen Haus, wo sie angeblich auch schlafen wollte, eine Tischdecke an sich brachte. Der Vertreter der Anklage beantragte gemäß den Vorschriften der §§ 242, 243, Z. 7, ein Jahr neun Monate Gefängnis. Das Gericht erkannte auf ein Jahr zwei Monate Gefängnis.
Große Strafkammer Gießen.
Zwei Versicherungsagenten aus Frankfurt besuchten Altversicherte, denen eine Aufwertung der Darmstädter Rentenbank zustand, und spiegelten ihnen vor, daß ihnen die Auswertung nicht oder erst später ausgezahlt werde. Sollten sie aber bei ihnen eine Versicherung eingehen, so werde den Versicherten ein Teil der Aufwertung angerechnet, der Rest ausgezahlt. In der Hauptverhandlung stellte sich heraus, daß die Aufwertungssorderun- gen ausgezahlt wurden. Die Angeklagten ließen aber die Versicherten über die Versicherungsdauer im Zweifel, und es ergab sich, daß die Leute für 15 Jahre versichert waren. Dem einen Angeklagten wurden noch zwei schwere Urkundenfälschunaen zur Last gelegt, die darin bestanden, daß er Versiche- rungssormulare fälschte. Der Staatsanwalt beantragte gegen einen der Angeklagten wegen Betrugs in Tateinheit einer schweren Urkundenfälschung zwei Wochen Gefängnis und 50 Mark Geldstrafe. Das Urteil lautete entsprechend dem Antrag des Staatsanwalts. Gegen den anderen Angeklagten wurde das Verfahren abgetrennt, da dieser in der Hauptverhandlung nicht erschien.
Außerdem hatte sich das Gericht mit einem hiesigen Einwohner, G 0 dglück, zu beschäftigen, dem die Anklage ein Verbrechen gegen § 173 StGB. ,3um Borwurf machte. Der Angeklagte hatte sich an minderjährigen Kindern unter 14 Jahren unsittlich vergangen. Die Beweisaufnahme ergab eindeutig bie Schulb des Angeklagten. Das Gericht verurteilte ihn zu 2'ft Jahren Zuchthaus unb 5 Jahren Ehrverlust.
Kleine Strafkammer Gießen.
Der mehrmals vorbestrafte, in Schlitz wohnhafte Landwirt H. K. erging sich gegenüber einem mit der Pfändung beauftragten Steueraffiftenten und einem diesen beigegebenen Feldfchützen in Tätlichkeiten und Beschimpfungen gröbster Art. Das Amtsgericht verurteilte ihn zu drei Wochen Ge
fängnis und xur Tragung der Berfahrenskosten. Gegen dieses Urteil legten Amtsanwalt und Angeklagter Berufung ein. In der heutigen Hauptoerhandlung ergab sich nichts für die Unschuld des Angeklagten. Der Staatsanwalt beantragte, bie Berufung als unbegrünbet zurückzuweisen unb den Angeklagten mit einer Gesamtstrafe von fünf Wochen Gefängnis zu belegen. Das Urteil lautete auf Zurückweisung der Berufung des Staatsanwalls unb bes Angeklagten. Im übrigen schloß sich bas Berufungsgericht dem Urteil der Dorinstanz an unb erkannte auf b re i Wochen Gefängnis unb Tragen ber Kosten bes Verfahrens.
In einem weiteren Falle hatte sich bas Gericht mit einem Kaufman Ad. Sch. aus Chemnitz zu beschäftigen, ber wegen Betrugs unb Unterschlagung schon mehrmals vorbestraft ist unb dem bie Anklage zur Last legte, in der unverschämtesten Weise Vorstand und Beamte des Finanzamtes Lauterbach beleidigt zu haben. Wegen dieser Sache erhielt er einen Strafbefehl auf einen Monat Gefängnis. Gegen diesen Strafbefehl erhob er Einspruch, und das Amtsgericht in Lauterbach erkannte auf zwei Monate Gefängnis. Die heutige Berufungsverhandlung brachte nichts für die Unschuld des Angeklay- ten zu Tage. Der Staatsanwalt beantragte, die Berufung als unbegründet abzuweisen. Das Gericht erkannte gemäß diesem Antrag.
Schließlich stand noch ein Fall wegen Betrugs und Unterschlagung zur Entscheidung. Dem Rechner des Spar- unb Darlehnskassenvereins K. B. in Maar würbe vorgeworfen, einmal einen Betrag von etwa 1600 Mark nicht orbnungsmäßig gebucht zu haben. In biefem Fall stellte ber Staatsanwalt Die Entfcheibung in das Ermessen des Gerichts. Zum anderen sollte der Angeklagte einem Nichtmitglied ein Darlehen von 500 Mark ohne Zustimmung des Aufsichtsrates gewährt haben. In diesem Falle beantragte der Vertreter der Anklage eine Geldstrafe von 50 Mark Hilfsweise 5 Tage Gefängnis. Das Urteil lautete auf Freisprechung, da die Beweisaufnahme im wesentlichen nichts für die Schuld des Angeklagten ergab. Im übrigen lebte der Angeklagte damals in sehr guten Vermögensverhältnissen, die ihm keinen Grund haben zu derartigen rechtswidrigen Handlungen. Die Kosten des Verfahrens fallen der Staatskasse zur Last.
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 10. September.
6.15 Uhr von Bremen: Hafenkonzert. 8.15: Choralblafen. 8.30: Morgenfeier, veranstaltet von der Evangel. Landeskirche Frankfurt a. M. 9.30: Wart- burgfaal Saarbrücken: Stunde des Chorgejangs. 10.20: Natur- und Vogelschutz im Dritten Reich; Hörbericht von Wilhelm Platt und Sebastian Pfeiffer. 10.50: „Von Paul Ernst bis Hanns Iahst, die spielplanmäßige Ausgabe des Kulturtheaters"; Vortrag des Reichsdrainaturgen Dr. Reiner Schloesfer. 11.30: Von Leipzig: Reichssendung: Johann Se
bastian Bach „Cs wartet alles auf dich*. 12: (Nut für Frankfurt) Mittagskonzert. 12; Marktplatz Hofgeismar (nur für Kassel). Platzkonzerts anläßlich des Festes der Deutschen Schule. 14.40: Stunde des Landes. 15.30: Stunde der Jugend. 16.30: Kurhaus Wiesbaden: Nachmittagskonzert 18: Automobil- Turnier Bad Neuenahr; Hörbericht. 18.25: Fröhliches Zwischenspiel. 19: Vom Deutschlandsenden „Stimme der Arbeit"; Gedicht von Ludwig Hedold. 19.50: Sportnachrichten. 20.05: Don der Funkstunde Berlin: Orchesterkonzert des Berliner Funk-Orchesters. 22: Zeitdienst. 22.45 bis 24: Nachtmusik.
Montag. 11. September.
7.10 Uhr: Frühkonzert. 12: Nürnberg: Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Musikalischer Zeitvertreib. 16.30: Nachmittagskonzert. 18: „Ulrich von Hutten, ein deutscher Rebell"; von Dr. H Was- fenschmidt. 18.25: 3X5 Minuten. 19: Vom Deutschlandsender: Reichssenduna: Stunde ber Nation; Deutsche Burgen — deutsches Schicksal. 20: Rhein- Neber und Mosellieder. 21: Oberste Heeresleitung; Hörfolge. 21.40: „Max unb Maxl, ber ernste und der heitere Max Reger", Vortrag von Fritz Wolff« Hügel. 22.45 bis 24: Von Leipzig: Nachtmusik.
Dienstag, 12. September.
7.10 Uhr: Bad Homburg: Frühkonzert. 12: Mit« tagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Der Hausfrau zur Erholung. 16.30 Nachmittagskonzert. 17.30: Von Königsberg — Köln: Die Störche fliegen; Gemeinschafts-Hörbericht Königsberg — Köln. Vom Vogelzug. — Storch-Versuch der Vogelwarten Rossitten unb Essen. 18.25: „Eine Kurmainzische Bau- Subvention aus bem Jahre 1717, bie heute noch in Kraft ist." Ein Gespräch zwischen Oberfinanzrat Dr. Kratz, Darmftabt, Bürgermeister Bechtel, Viernheim (Hessen) unb Dr. L. Neundörfer, Darmftabt. 19: Von Leipzig: Stunbe ber Nation: Werke von Richarb Strauß. 20.05: Heibelberg: Friebrich Ber- gius. Ein beutscher Erfinber unb Entdecker; Hör- bericht aus seinem Prioatlaboratorium. 20.35: Konzert. 21.30: „Die deutsche Wandlung 1921—1933 in Den Augen eines Engländers." Vortrag von Rolf Gardiner; gelesen von Otto Rahn. 22: Deutscher Almanach. 22.45 bis 24: Von Leipzig: Nachtkonzert.
(Schluß de» redaktionellen Teile.)
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Weitere Hauptrollen: Peter Westermeier, Eduard Wesener zum erstenmal im Tonfilm, der
aber dem Gießener Publikum noch vom Stadt- theaterl 929/31 in bester Erinnerung sein dürfte. Ossi Oswalda z Fr. Odemar z Oskar Sima Irh Beiprogramm:
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