Ausgabe 
8.11.1933 Zweites Blatt
 
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fre Deutschland nicht besitzen darf, bringt über Deutschland, über dos ganze Europa eine unerhörte Unsicherheit und gefährdet damit olle Aufbaupläne.

Deutschland selbst will keinen Krieg, denn aerobe unter oolkspolitischen Gesichtspunkten ge­sehen. würde ein solcher Krieg unserem Volke wie­der die besten rassischen Kräfte rauben und den Auf- bau der Nation unb ber Rasse in höchstem Mähe gefährben. Deutschland will allein Gleichberech­tigung. Frieden. Arbeit und Brot.

Es dürste keine Forderungen geben, die unsere Frauen sich in solch starkem Ausnlaße zu eigen machen könnten, wie gerade diese. Unsere Jugend soll ein neues Deutschland bauen in Opfer­bereitschaft, Mut und Treue und dieses Deutschland wird sich, wenn in Europa Frieden herrscht, durch seine Arbeitsamkeit und Klugheit, durch seinen ein­heitlichen, zielbewußten Willen durchzusetzen wissen. Niemals aber kann das geschehen, wenn Deutschland allein entwaffnet, wie vielfach in vergangenen Jahrhunderten, dauernd in Gefahr ist. zum Kriegsschauplatz der anderen Völker zu werden.

Jede deutsche Mutter, die ihre Kinder lieb hat, hat gerade gegenüber ihrer Nachkommenschaft bie Gängertagung i Geschlechter kommen und - gehen. Formen zer­springen und Satzungen verjähren. Nicht verjähren aber darf der Geist, aus dem deutsches Sängertum geboren wurde, der Geist ber Liebe und der Hoffnung, der Geist des Glaubens unb ber Treue."

Dos war der Gebonke, mit bem bie beiden Sängertage z u Ruppertenrod begonnen und durchgeführt wurden. Um 10 Uhr versammel­ten sich bie

Vertreter von 24 Vundesvereinen des Ohm- Lumda-Sängerbundes aus den Kreisen Alsfeld.

Gießen und ^Schotten.

um den Ohm-Lumdatal-Sängerbund oufzulasen und einer neuen Gaueinteilung in der Gruppe Oberhessen im Hessischen Sängerbund auf geographischer Grundlage die Wege zu ebnen^

Die Tagung, durch den deutschen Sängergruß und den Chor:Der Morgen" von L. Baumann stim­mungsvoll eingeleitet vom OrtsoereinSieber- kranz" (Ruppertenrod), wurde nach herzlichen Be- orüßungsworten durch den Vorsitzer des Vereins A. Mornberger, von dem mit der Führung des Bundes beauftragten Gauvorsitzer, Berufsschulleh­rer F. Ge n g na g e I (Grimberg) eröffnet. Er über­reichte dem früheren Bundesvorsitzenden Jakob Becker in Kesselbach die Urkunde, do er zum Ehrenvorsitzenden ernannt worden war, und würdigte dessen Verdienste um das deutsche Lied und seine langjährige unermüdliche Tätigkeit für den Bund Die Vertreter der Bundesvereine brachten zum Ausdruck, daß diese, wenn auch schwe­ren Herzens,

den Bund auflösen wollten, um einer großen.

straffen Organisation oller vereine Platz zu machen.

tirig« Pflicht, sich zu diesem Willen unseres Führers zu bekennen. Jede deutsche Frau, bie mit ihrer mütterlichen unb frau- lichen Liebe unserem Volke unb unserer Jugenb dienen will, die bereit ist, im Dienste der deutschen Kultur unb der deutschen Arbeitsamkeit chre Kräfte einzusetzen, kann nichts anderes als sich mit ihrer ganzen Liebe unb Treue unserem Führer zur Ver­fügung zu stellen. Darum ihr beutschen Frauen zeigt, daß ihr mit eurem deutschen Volke, mit eurem Führer verbunden seid, zeigt der Welt, daß es in Deutschland zum ersten Male in einer zweitausendjähriyen Geschichte noch Jahren der Not. Prüfung unb Stählung wirklich einmal einen klaren, einheitlichen Willen gibt unb kämpft mit, indem ihr alle eure Schwestern sam­melt und am 12. November zur Wahlurne bringt, damit ein millionenfaches innerliches und opferbe­reites3a" unserem Führer dargebracht und ber Welt zur Kenntnis gegeben werbe. In biesem Sinne ein Sieg-Heil ber deutschen Frauen unserem Füh­rer für Deutschlands Zukunft unb Deutschlands Gel­tung und Deutschlands Ehre unter den Völkern der Erde.

ii Ruppertenrod.

Der Bunbessängertag stimmte einmütig einer Ent­schließung zu, bte ihm burch den Führer vor- geschlagen wurde:Am 21. September 1890 wurde der Ohm-Lumdatal-Sängerbund gegründet. Heber 43 Jahre wurde der Gemeinschaftgeist, von dem die Gründer beseelt waren, von den Bundesvereinen zehegt und gepflegt. Der Ausbau unserer Drgani- ation verlangt nun die Eingliederung aller Ge- angvereine in Dorf und Stabt und die Einteilung in landschaftlich zusammengehörende Gebiete. Der ordentliche Bundessängertag am 5. November 1933 in Ruppertenrod stimmt deshalb bem Vorschläge des Führers einmütig zu, die Selbständig­keit des O h m - L u m d a t a l - S ä n g e r b u n - des aufzugeben, um auch in unserem Gebiet der neuen Gaueinteiluna, die nach geographischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgen soll, Platz zu machen. Wir bringen dieses Opfer im Ver­trauen, dem deutschen Lied, unserer Heimat unb bem beutschen Vaterlanbe einen Dienst zu erweisen."

Aus bem

Heberblick über die Bundesgeschichte

war zu entnehmen, daß ber Bund am 21. Septem­ber 1890 von dem damaligen Lehrer Knaus in Atzenhain (später Rektor in Gießen) gegründet wurde, und den NamenOhm-Lumdatal- Sängerbund" erhielt. Dreißia Jahre lang, von 1892 bis 1922, hat dann Herr Lehrer G e m m e r in Merlau dem Bunde als Vorsitzender vorgeston- den, bis er von Sangesbruder I. Becker in Kes­selbach abgelöst wurde. Die elf Gründeroereine er­hielten Zuwachs, so daß bald die Zahl 20 erreicht und nach dem Kriege überschritten wurde. Durch den Weltkrieg wurde die Entwicklung des Bundes jäh unterbrochen; 49 Mitglieder fanden den Helden­tod für das Vaterland. Ihrem Gedenken war die

Nach einer kurzen Mittogsvause beim Eintopf­gericht wurde um 13.30 Uhr der

1. (Baufängertag des neugegründeten Gaues eröffnet. Der Provinzvorsitzer, Sangesbruder L. Wendler in Bad-Nauheim, hat mit der Führung des Gaues wieder Berufsschullehrer F. G e n g nagel in Grünberg betraut. Wieder stimmte der prächtige Chor in Ruppertenrod unter Leitung seines unermüdlichen Dirigenten D a u p e r t aus Ulrichstein die Versammlung ein. Sangesbruder Mornberger entbot den Gauvertretern herz­lichen Willkommengruß. Der Gauoorsitzer wies in seiner Begrüßungsansprache auf die neue Zeit hin, die auch den Sänger vor neue große Aufgaben stelle. Die GaugreAzen sind nicht an die Kreis­grenzen gebunden worden, sondern wie Land und Stadt sich verbunden fühle und zusammengehöre. Alte Freundschaftsbande haben sich lösen müssen, neue Vereine und fremde Sangesbrüber kommen zusammen, doch seien btefe burch ein gemeinsames 3iel und Wollen schon miteinander verbunden. Seine Worte klangen aus in bem Wunsche, daß sich bie Sänger bes Gaues halb in echter fangesbrüberlicher Kameradschaft verbunden fühlen möchten.

Der Gau umfaßt über 40 vereine aus den alten Sängerbünden: Ohm-Lumdatal, Lumdalal, Chattia, Lahntal und eine Reihe von vereinen, die sich erst jetzt dem hessischen Sängerbund angeschlossen haben.

Dem Vorschläge des Führers, dem Gau den Namen Ohm-Lumdatal" zu geben, wurde einmütig zugestimmt, wenn auch einige Orte, wie Grünberg und seine benachbarten Dörfer südlich und westlich davon, nicht im Gebiet der Täler der Ohm und der Lumda liegen. Er berief in den Gauvorstand: Karl Dietrich, Lardenbach, zum zweiten Gauvorsitzer; M. S ch l i f f e r, Nieder-Ohmen, zum Gaurechner;

erste Deranstaftung nach bem Kriege, bas Ehren- singen in Burg-Gemünden, gewidmet. Ein stilles Gedenken wurde chnen unb ben gefallenen Helben ber Nachkriegszeit auch von ber Versammlung bar- iiebradjt. Nach dem Kriege standen die Wermngs- ingen im Mittelpunkt des Aufgabenkreises. Mit em Danke an die Bunbesfänger, bie Bunbesver- eine, bie Mitarbeiter im Vorstand beschloß der Füh­rer seine Ausführungen.

Einern Antrag des Gesangvereins .Lieberkranz" in Kesselbach, die Eintrittsgelder von Nichtsängern den Bunbesoereinen ^ur Hälfte zu überlasten, konnte aus grunbfätzlichen Erwägun­gen heraus nicht entsprochen werden. Die Rechnung wurde von Bunbesrechner Schliffet, Nieber- Ohmen, vorgetragen unb gab au Beanstandungen keinen Anlaß. Dem Rechner wurde für seine muster­gültige Rechnungsführung in den 12 Jahren der Dank des Sängertages ausgesprochen. Das Bun­de s o e r m ö g e n, das durch sparsamste Wirt­schaftsführung auf 796 Mark angewachsen war, wurde folgendermaßen verwendet: 100 Mark wer- ben ber Förderung ber nationalen Arbeit, 100 Mark ber Dolkswohlfahrt unb 300 Mark dem neuen Gau überwiesen. Die restlichen 296 Mark werden den Bundessängern als Anteil auf bie nächstjährige Beitragsleistung angerechnet.

H. Becker, Grünberg (früher Nieder-Gemünden), zum Gauschriftführer; Lehrer Dönges, Merlau, zum Gauchormeister. Außerdem die Sanaesbrüder Ludwig G ö r n t e r 1 3., Queckborn, Jod. Echwö. bei, Westershain, und Ehrenoorfitzer I. Becker, Kesielbach, als Beisitzer in den erweiterten Gau- oorftanb unb bie Chorleiter Graulich, Burg- Gemünden, D a u p e r t, Ulrichstein, und Vieh« mann, Homberg, in den Musikausschuß.

In längerer Ausführung berichtete bann der Führer über den Bundessangertag des Hessischen Sängerbundes in Bingen unb ging auf alle Fra- gen, wie Gleichschaltung, Zusammenlegung, Chor­leiter, Tonseyer, Sangerroarte, Wertungssingen unb bie Rechnungsablage ein. Dem Führer wurde aufgegeben, sich mit aller Kraft unb Zähigkeit beim Dontande bes Hess. Sängerbundes einzufegen, daß bie harte unb ungerechtfertigt hohe Tonseher- gebühr in ein für die kleineren vereine trag­bares Entgelt umgeroanbell wird.

Unter Ziffer 6 ber Tagesordnung hielt der Gau­oorsitzer einen Vortrag überDie Mitwirkung der ländlichen unb kleinen Vereine am Neubau un­serer Kultur". Ausgehenb von dem Gedanken: Der Nationalsozialismus bekennt sich zur Wertung des Blutes, der Raste und der Persönlichkeit, zeichnete er in trefflichen Ausführungen die Aufgaben der Vereine in ihrer Gemeinde, im öffentlichen und kirchlichen Leben unb insbefonbere auch die Auf­gaben der Führer unb musikalischen Leiter.

Nach wenigen Anfragen allgemeiner Art sprach bann noch Herr Bürgermeister D ö I f i n g Rup­pertenrod Worte bes Dankes unb ber Anerkennung an bie Versammlung. Stützpunktleiter Geiß konnte am Nachmittag infolge anberer Verpflichtungen nicht mehr anwesend sein.

Mit bem Wunsche, daß im Gau allezeit ber Geist der Treue und ein echter Kameradschaftsgeist mal­ten mochten, beschloß der Führer mit einemSieg- Heil!" auf das deutsche Lied, Volk unb seine Füh­rer die harmonisch verlaufene Tagung.

Chormeister D a u p e r t mit feiner unermüdlichen Sängerschar bot noch eine Auslese prächtiger alter Volkslieder im polyphonen Stile, z. T. von Fräu­lein D ö I s i n g begleitet, von Walter Rein unb Otto Jo chum.

Disziplinarverfahren gegen Wetzlarer städtische Beamte. WSN. Wetzlar, 7. Nov. Um eine restlose Klärung ber mit der Angelegenheit Dr. Kühn in Zusammenhang stehenden Vorgänge herbeizuführen, hat der Regierungspräsident in Wiesbaden, auf Vorschlag des zum Kommissar in dieser Sache bestellten Regierungsassessor E n g f e r, sowie von dem jetzigen Bürgermeister Dr. Bangert die Einleitung von Disziplinarverfahren gegen die übrigen durch den Bericht des Unter­suchungsausschusses belasteten Wetzlarer städtischen Beamten verfügt. Es handelt sich um den Stadt- oberrentmeifter Tölle, bie Stabtinfpeftoren Güß und Hildebrandt, sowie um den Gaswerks­verwalter Lotz und den Stadtbaumeister Schnei­der. Eine vorläufige Amtsenthebung findet nicht statt.

68/4D

Watzenborn-Steinberg, Garbenteich, Oiefeen, Hamburg, 8. Nov. 1933.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 9. November, nachmittags 2/e Uhr, statt.

Oie Reichstagswahl und Volksabstimmung am 12. November 1933.

Die Wahlhandlung (Abstimmung) zur Neichstagswahl und Volksabstimmung sindet am Sonntag, dem 12. November 1933, ununterbrochen von 9 bis 18 Uhr statt. Zur Stimmabgabe dürfen nur amt­lich hergestellte Stimmzettel verwendet werden. Die Ausaabe der amtlichen Stimmzettel unb Wahlumjchläge erfolgt im Wahlraum. Die Abstimmung ist so vorzunchmen, daß der Wille des Stimm, berechtigten unzweideutig zum Ausdruck kommt.

Die Abstimmungsbezirke der Stabt Sie­ben mit Gemarkung Schiffenberg und Derrnmalb, die Abstimmungsräume, die Flamen der 'Abstimmungsvorstehec und deren Stellvertreter sind aus dem Aus- Hang in ben amtlichen Aushängekasten und aus dem Aushang in der Alten Kli­nik- Liebigstraße 16, im Alten Rathaus, Marktplatz 14, im~ Stadthaus, Garten- ftrafje 2, und im Stadthaus Bergstraße 'Nr- 20, zu ersehen. 6865C

Da» Wahlergebnis für ben XIX. unb XX. Wahlbezirk (Kliniken, Kranken- und Pjlogeanslallen) wird nach beendeter Wahl­handlung im Stadthaus. Bergstraße 20, Zimmer 8 unb 9, sestgestellt.

Die Ausstellung von Stimmscheinen für solche Wähler, die sich am Wahltage aus zwingenden Gründen außerhalb ihres Wahlbezirks aufhalten, erfolgt bis ein- schließlich Samstag, den 11. November 1933, 17 Uhr, burch das Städtische Wahl- amt, Stadthaus Bergstraße 20, Zimmer Nr. 14. Die Entgegennahme der otimm- scheine hat durch die Wahlberechtigten, die sich über ihre Person genügend ausweisen müssen, selbst zu geschehen. Sind dritte Per- Ionen mit Entgegennahme eines Stimm- schein» beauftragt, so müssen sie sich durch Vorlage einer Vollmacht des Wahttterech- Ügten ausweisen.

Gießen, den 8. November 1933. Bürgermeisterei Gießen. I. v-t Dr.

Am Dienstag, dem 7. November, nachmittags 1*7» Uhr, entschlief sanft nach kurzem Leiden im Alter von 80 Jahren unser guter Vater, Schwie­gervater, Großvater. Urgroßvater, Bruder, Schwager und Onkel

Herr BaKhaser Schäfer vn, Scbuhmadienneister

Die trauernden Hinterbliebenen:

Fam. Ludwig Schäferll. Wwe. Fam. Karl Stumpf

Fam. Johannes BrückelXIV. Fam. Karl Schäfer VL Wwe.

Fam. Georg Schäfer V. Fam. Heinrich Schäfer VI.

Geländeverpachtung.

Von bem Anwesen Frankfukter Sttaße Nr. 114 früher ber Firma Jean Dem & CiF., Inh. Oskar Gutmann gehörig ist noch ein etwa 5800 qm großes, un­mittelbar an ber Frankfurter Straße ge- gelegen», als Lagerplatz ufro. geeignetes Geländestück pachtweise abzugeben. Gleis­anschluß vorhanden; evtl, kann auch ein Raum als Werkftätte zur Verfügung ge­stellt werben. 6786D

Auskunft erteilt bas Hessische Hochbau- amt Gießen, Stephanstraße 18, an bas auch bie Pachtangebote zu richten sinb.

Gießen, den LI. Oktober 1933.

Hessisches Hochbauamt Gießen.

________Kuhlmann.________

Donnerstag, ben 9. November 1933, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Löwen", Neuenweg 28, dahier, zwangs­weise gegen Barzahlung. 6878D

2 Registrierkassen, 1 Flügel, 1 Klubsessel, 5 Vertikos, 2 Nähmaschinen, 2 Chaise- longues, 1 Rabioanlage, 8 Diwans, 1 Kautsch, 4 Warenschränke, 2 Registra­turschränke, 3 Schreibmaschinen, 1 Kla­vier, 1 Vervielfältigungsapparat 1 Fri­siertoilette, 1 elektrische Haarschneide­maschine, 17 Bände Brockhaus, 2 Bilder, 3 Büfetts, 2 Tische, 4 Sessel, 1 Inrmeau- spiegel, 1 Bücherschrank, 1 Rauchtisch, 3 Schreibtische, 1 Labentheke, 1 Kom­mode, 2 Grammophone, 1 Spiegel, 2 Kleidevschränke, 1 Glasschrank, 1 Stand- uhr.

ferner an Otl unb Stelle (Bekanntgabe erfolgt in obigem Lokal).-

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Grundbesitz..............

623 870.-

Angelegte und flüssigeMittel:

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77 718.37

Lankeinlagekonto (5(1(5..

51 496.59

Lank GGG, Giro.......

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Gommer,- unb Privatbank

Gießen..............

31 206.49

Postscheckkonto..........

8 456.08

Kaste.................

8 976.60

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Forderungen.............

6 034.83

1 224 267.11

Gießen, ben 13. September 1933.

Der Vorstand.

Zakob Günberoth. Emil Oleh. Albin Many.

Eigene Mittel:

a) Geschäftsguthaben.

b) Reserven...........

JUt 224 044.22 284 493.69

JUt 508 537.91

Srundstücksschulden.......

Lau'ende Verpflichtungen:

Spareinlagen..........

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|| Umsatzsteuer............

351 047.90

165 962.12

3 353.05

112 749.05

U Kohlengelber...........

Pensionsfonds..........

Geschäftsguthaben ausge­schiebener Genosten....

| Rabattguthaben ........

Roch zu zahlenbe Unkosten

10 110.69

11 459.09

11 846.47

44 550.31

3 290.84

601620.47

Erübrigung..............

1 359.66

1 224 267.11

Oie Bilanz sowie die Ertrags- unb Derlustrechnung vom 30. 3uni 1933 sind von uni geprüft, mit den Oüchern übereinftimmenb unb richtig befunben.

Die Revisionskommission be< Aufsichter als.

Taubenbach. Horst. Draun. Arnolb.

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Rechnungen Briefblätter Briefumschläge Postkarten Geschäftskarten bei Brühl, Schulstraße 7

Die Mitg'iederbewegung: Mitglieberstanb am 1. Juli 1932 io 216 Mitglieder Zugang Im Fahre 1932/33 ..... 367 r

10 583 Mitglieder

Abgang durch Tod.. .152 Mitgl. Austritte.. ..370 r 522

Bestand am 30. Juni 1933..... 10061 Mitglieder

Oie Geschäft sguchaben der Mitglieder betrugen am 1. Juli 1932 ........ 225 467.86 JUt

am 30. Zunl 1933.............. 224 044.22 ,

Gie verringerten sich bemnach um 1423.64 JUt Oie Haftsumme

betrug am 1. Juli 1932 ......... 306 480 JUt

Gie verringerte sich um (155 Mitql^4 650 r

Sie betrug am 30. Juni 1933... 301 830 JUt

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Bei der Schafherde der Gemeinde Gar­benleich ist die Schafräude feftgeftelU wor­den. Die c-chutzmaßnahmen der Paragra- phen 248 ff. der Ausführungsverordnung zum Reichsviehfeuchengesetz sind onge- ordnet. 6875C

In der Zeit vom 8. bis einfchttehllch 14. November 1933 liegt auf dem Amts- zimmer der hesflschen Bürgtrmeifferei zu Rödgen

das Verzeichnis über Lrnleentschädi- gungen für das 3abr 1933 infolge Ausführung von Feld- und Wiesen- gtäben

zur Einsicht der Beteiligten offen.

Einwendungen hiergegen sind bei Mel­dung des Ausschlusses wahrend ber Offen- legungszeit daselbst schriftlich und mit Gründen einzureichen. _