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8.9.1933 Erstes Blatt
 
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Hr. 210 Zweites Blatt

Freitag, 8. September 1953

Wietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesien)

Die Weihe des Langemarü-Ehrenmals in Naumburg.

Oben: Die Ehrenwache vor dem Gedenkstein. Unten: Der Stahlhelm marschiert durch eine der flaggen» geschmückten Straßen der alten Saalestadt.

Volk ohne Heimat.

Oie Tragödie der Assyrer in Mesopotamien.

Don unserem se.-Derichtersiatter.

umhin gekonnt, auch diesem Volke, wie so vielen anderen volle religiöse und verwal­tungsmäßige Freiheitzu lassen, was sich darin aussprach, daß das religiöse Oberhaupt der Sekte, der Patriarch oder Mar Schimun, volle Rechtsprechung in allen Angelegenheiten des Stammes ausübte und so ein kleiner Souverän in seinem Reiche war. Soweit der Stamm nicht in kriegerischen Auseinandersetzungen oder Vieh- Händeln mit seinen Rachbarn begriffen war, lebte er daher bis zum Kriege zwar kärglich, aber doch zufrieden, da die überzähligen Söhne zudem ost genug in den Städten ihr Brot sanden, wo die treuen und zuverlässigen Rcstorianer besonders von den europäischen und türkischen Paschas we­gen ihrer Unbestechlichkeit und ihres Mutes ge­schäht wurden.

Das idyllische Leben dieses Volkes wurde je­doch bei Kriegsausbruch gestört durch die großen Armeniermassaker, die von Türken und Kurden entfesselt wurden, und sich 1917 auch gegen d i c christlichen Assyrer richte­ten, die sich so plötzlich in die Lage verseht sahen, sich mit Klauen und Zähnen verteidigen zu müs­sen. Was den verweichlichten und feigen Ar­meniern aber nicht gelang, gelang diesem Volke. Sie schlugen sich, mit Sack und Pack und Weib und Kind, damals noch fast 70 000 Mann stark, durch die Kurden nach Persien durch, ver­einigten sich mit ihren Landsleuten amUrmiasee und hielten sich in diesem Becken unter schwersten Kämpfen bis zum Waffenstillstand. Dann setzten sie sich wieder in Morsch, schlugen sich wieder durch die Kurden durch und gelangten so eines Tages Anfang 1919, jetzt aber nur noch etwa 40 000 Mann stark, nach Mesopotamien, wo sie von den Engländern mit offenen Armen ausgenommen wurden. Bedeutete doch damals ihr Zuzug, daß etwa 12000 Mann erprobter und lan- dcserfahrener Leute der Okkupationsleitung zur Verfügung standen, die sonst nicht zu beschossen gewesen wären. Die Engländer versprachen den Leuten daher auch, daß man sie wieder in ihre Heimat bringen würde - und dafür waren die Assyrer eben zu allem bereit.

Aber dieses Versprechen ist nie gehalten wor­den. Denn die Heimat der Assyrer lag außer­halb des englischen Okkupationsgebietes, das nur allmählich nach Rorden erweitert wurde. Als dann die Verhandlungen über das Mossulgebiet einsehten, verhinderten es die Fran- zosen, daß das Gebiet inn Hakkiari dem Irak zugeschlagcn wurde, mit einer fadenscheinigen Be­gründung, wahrscheinlich weil sie glaubten, in die­sem Gebiete befände sich Petroleum. So sahen sich denn die Engländer außerstande, ihr Ver­sprechen zu halten und seitdem waren die Assyrer unruhig. '

Denn was sollte aus ihnen werden? Sie ver­trugen das Tieflandklima bei Bagdad nicht, chre Frauen und Kinder siechten dahin, Seuchen bra­chen in ihren Lagern aus. Mißernten und Dürren schufen Hungersnöte und nur der Kriegs­dienst im Solde der Engländer m den sogenannten Freiwilligenbataillonen hielt das Völkchen überhaupt am Leben. Doch auch diese Zeiten änderten sich, das Land wurde allmählich pazifiert, wurde reis für die Aufgabe des Man­dats, und damit entfiel immer mehr die Mög­lichkeit, dieses Volk ruhig zu halten. Zudem wur­den die Araber eifersüchtig, sie sahen mehr und mehr in den Leuten Söldlinge einer fremden Macht, die ihnen das Joch der Fremdherrschaft aufzwang. Den Gipfel bedeutete es daher, als die Engländer sich aus dem Irak zurückzogen und doch gleichzeitig Bestimmungen zum schütze der Minderheit erlassen wurden: das brachte den

(Rachdruck, auch mit Quellenangabe. verboten!) Bagdad, im August 1933.

Als die Irakregierung vom Völkerbund für selbständig erklärt wurde, hat der Völ­kerbund dem neuen Staate die Verpflichtung auf­erlegt, in angemessener Form f ü r seine Min­derheiten zu sorgen. Diese Bestimmung hat damals in den Kreisen aller arabischen Ratio­nalisten hellste Empörung erregt, da man in ihr eine Hintertüre sah, durch die der Völkerbund eines Tages das Mandat von neuem er­richten könnte. Die sogenannte Minderheiten­frage ist ja eben in Wirklichkeit so viel anders ge­lagert als in Europa, da es Minderheiten im europäischen Sinne so gut tote nicht gibt, d. h. also Angehörige eines Volkes, die eigentlich zu dem Staate eines fremden Volkes gehören müß­ten. DieMinderheiten" des Orients sind viel­mehr fast ausnahmslos kleine Re st Völker eigener Rationalität und daher auch meist eigenen Glaubens, die oft in un- zulänglicl^n und abgelegenen Gebieten seit Jahr- Hunderten ihre Unabhängigkeit zu wahren wuß­ten. Eine gewisse Ausnahme hiervon macht nur die Kurdenfrage, da dieser Stamm unter drei Reichen ousgeteilt ist: Türkei, Persien und Irak, wobei allerdings die Zusammenhänge zwi- fdxm den einzelnen Volksteilen so lose sind, daß man kaum von einem kurdischen Volk sprechen kann. Die anderen Minderheiten sind ober, wie gesagt, meist Restvölkcr. die oft ein überaus tra­gisches Schicksal haben.

Ein solches scheint nun auch den R e - storianern, oder, wie sie die Engländer ge­tauft haben, den Assyrern bcvorzustehcn. nach­dem sie in den letzten Iahren eine so hervorra­gende Rolle in der Geschichte des Irak gespielt haben, der jedenfalls ohne die Assyrer nicht denk­bar wäre. Denn die Assyrer sind es. mit deren Hilfe die Engländer das Land seinerzeit 1919 und 1920. als der berüchtigte Aufstand im Irak tobte, sich haben halten können. Mit assyrischen Frei­willigenbataillonen sind die Ausstände der Araber im Süden und Westen des Landes niedergeschla­gen worden, und mit assyrischer Hilfe allein hatte man Erfolg gegen die vielen Kurdenaufstände, die all die Iahre hindurch das Land beunruhigt ha­ben. Wenn einmal die Geschichte des Irak ge­schrieben werden wird, wird man feststellen müs­sen, daß dieser Staat mit Assyrerblut gegründet und gehalten worden ist trotzdem es kaum mehr als 30 000 Assyrer im ganzen Lande gibt.

Das macht eben, daß dieses Bergvolk, das vor dem Kriege südlich vom Ararat, bei Hakkiari, sah, hier in der armseligen Umwelt seine krie­gerischen Eigenschaften nicht ver­lernte und in ständigem Kampfe mit seiner ilm- tixit seine Freiheit, und seinen christlichen Glau- '»en zu verteidigen wußte. Denn die Restorianer sind nicht nur freiheitsliebend und tapfer, son­dern auch strapazcngewöhnt, zäh und beharrlich wie nur wenige Völker in der alten Dölkerwicge Mesopotamien. Wie sie allein es vermochten, durch anderthalb Jahrtausende hindurch ihren Glauben zu bewahren, so waren auch he allein in dieser Bergwelt den Kurden gewachsen und für diese unbezwingbar. Was der Kurde an Wildheit und Bedürfnislosigkeit ihnen überlegen war machten sie wett durch Intelligenz. Diszi­plin und Opfermut. Ziegenhirten und Klein­bauern, die sie waren, unterschieden sie sich von diesen eben nur dadurch, daß sie eine höhere Kultur und das Bewußtsein einer überle­genen Religion hatten, das ihnen dazu verhalf, auch in den schwersten Stunden nicht den Mut zu verlieren. .

Die Türken hatten daher vor dem Kriege nicht

Haß zwischen den Arabern und den Assyrern zur Weißglut.

Die Irakregierung hat sich seitdem bemüht, die Assyrcrsrage zu lofcn. D. h sie hat sich bestrebt gezeigt, die Assyrer anzusiedeln, und ihnen Weidegebiete zu beschaffen. Aber die Assyrer waren mit den Vorschlägen unzufrieden, weil diese eine Austeilung des Stammes in fünf Grup­pen vorsahen sie also zersplitterte und außerdem zum Teil gänzlich ungeeignete Sied­lungsgebiete für sie vorsah, in denen sic sich zwei­fellos in wenigen Iahren verbraucht hätten. Der Marschiman Isai verlangte daher, daß man sei­nem Stamm ein einheitliches Siedlungsgebiet und

Selbstverwaltung geben sollte, weil nur dann eine Gewähr für die Erhaltung deS Stam­mes gegeben sei. Aber gerade das wollten die Irakbehörden nicht bewilligen, weil sie besürch- teten, daß sonst die Assyrc^rage ewig am Leben bliebe. Und so ist es denn zum A u s st a n d eines Teiles der Assyrer, zu ihrer Flucht nach Syrien, und zu ihrer Entwaffnung gekommen die zwei­fellos auch das Ende dieses kleinen tapferen Volkes bedeuten kann. Volk ohne Heimat wer wollte da nicht auch der tapferen Assyrer gedenken, die um ihres Christenglaubens dieses Schicksal erlitten...

Zugend wirbt für dasZugendherbergswerk.

Zum Zugendberbergö-Werbetag.

Welck große Bedeutung das deutsche I u» gendyerbergswerk für unser heranwachsen» des Geschlecht hat, wird von der nationalsozialisti» schen Regierung in ganz besonderem Maße aner­kannt. In dem in der Mittwochnummer des Gießener Anzeigers" erschienenen Artikel von Herrn Dr. glörte, dem Vorsitzenden der Orts­gruppe Gießen, wurde der Wert des gemeinsamen Wanderns unserer Jugend und die Bedeutung der Jugendherbergen in klaren Worten dargelegt. Ja, werden viele Leser denken, ist es denn überhaupt heute noch möglich, mit Volksschülern mehrtägige Wanderungen auszuführen? Lassen wir eine Schü­lerin aus dem 8. Schuljahr einer ländlichen Dolksschulklasse, deren Klassenlehrer ein begeisterter Anhänger des Iugendwanderns und ein Mit­arbeiter am deutschen Iugendherbergswerk ist, diese Frage untenstehend beantworten. Daß auch die Schüler längst die Bedeutung des Gemeinschafts­wanderns und den Wert der DJH. erkannt haben, beweisen nachstehende Aufsätze, die uns der Klassen­lehrer, der es sich zum Grundsatz gemacht hat, keinen seiner Schüler zu entlassen, der nicht wenig­stens ein- oder zweimal in einer Jugendherberge übernachtet hat, zur Verfügung stellt. Sy Rau. Sind mehrtägige Schulwanderungen der Dolks- schüler bei der jetzigen Wirtschaftslage noch möglich?

(Aus Anlaß einer Wanderung in den Westerwald 1931.)

Schon in den letzten Jahren war es üblich, daß die beiden ältesten Klassen einen mehrtägigen Schul­ausflug unternahmen. Auch voriges Jahr sollte eine Wanderung gemacht werden. Doch das nötige Reisegeld fehlte uns. Rach mehreren Beratungen zwischen uns Kindern und unserem Lehrer wurde endlich eine zweitägige Wanderung in den Wester­wald beschlossen. Wir gründeten eine Schulspar» kasse. Jedes Kind sparte mit Eifer für diese Kasse. Manche Kinder, deren Eltern das Geld nicht auf» bringen konnten, gingen zu Bauern und halfen diesen bei der Wirtschaft. Hier verdienten sie sich manchen Groschen für die Wanderkasse. Andere gingen in eine Gärtnerei, halsen Beeren pflücken und verdienten sich so ihr Geld. Buben hackten Leuten das Holz und kehrten die Straße, um ihr Geld für die Wanderung zusammenzubekommen. So konnten wir Kinder Pfennige für Pfennige in die Wanderkasse fließen lassen, ohne daß wir die Eltern belästigen mußten. Rach langem Sparen hatten wir 48,40 Mark, also das nötige Reisegeld, zusammenqespart. Viele Eltern meinten immer noch, bei der schlechten Zeit brauchte man keinen mehr­tägigen Ausflug zu unternehmen. Doch, es war be­stimmt worden und wurde auch ausgeführt. Zwei Tage waren wir unterwegs Daß wir es fertig brachten, noch Geld heimzubringen, zeigt folgende Kostenaufstellung:

1. Tag: Eisenbahnfahrt für 34 Personen 6.80 Mark, Zutaten zur Abendsuppe 2,20 Mark, zu­sammen 9, Mark.

2. Tag: Nachtbleibe in der Jugendherberge Her- born 10,20 Mark, Kaffee 1,50 Mark, Brötchen 3,40 Mark, Milch 0,75 Mark, Holz 0,50 Mark, Derpfle- aungskosten 3, Mark, Zutaten zur Suppe 2,20 Mark, Eisenbahniahrt 10,20 Mark, zusammen 31,75 Mark. Sonstige Ausgaben: 4 Postkarten mit Rückantwort 0 64 Mark, zwei Ausweise 0,50 Mark, Rückfahrt 5,10 Mark, zusammen: 6,24 Mark.

Die Wanderkosten ergaben zusammen 46,99 Mark, also für einen Schüler 1,38 Mark, einschließ­lich aller Verpflequngskosten. Jedes Kind erhielt demnach noch 3 Pfennig zurück. Unsere Wanderung hatte nicht viel Geld gekostet. Man kann heute trotz der schlechten Zeit doch noch eine Wanderung unter­

nehmen. Nur das eine soll das Geleitwort vieler jugendlicher Wanderer sein:Fang' schon früh an zu sparen und quäle Deine Eltern nicht um Geld, denn sie haben meist das Geld für andere Bedürf» nisse nötiger zu brauchen, als für eine Wanderung!" Wer es macht, wie wir Kinder, der wird leicht ohne die Eltern fein nötiges Reisegeld sparen können.

Elfriede Brücke!, Schülerin des 8. Schuljahres der Volksschule Klein-Linden bei Gießen.

wenn die Zugendherbergen nicht wären!

(Don einer Wanderung durch den Westerwald.) Täglich sieht man Wanderer zu Fuß und zu Rad die deutsche Heimat durchwandern. Wo sollten diese alle Unterkunft zu solch kleinen Preisen herbekom- men, wenn wir die deutschen Jugendherbergen nicht hätten! Da müßten sich alle diese großen und auch kleinen Touristen mit den Sehenswürdigkeiten der nächsten Umgebung begnügen. Vor einiger Zeit be­fand ich mich in einer Gruppe auf zweitägiger Wan­derung nach Hohensolms. Wie hatte ich mich schon lange aus das erste Nachtlager in einer Jugend­herberge gefreut! Abends kamen wir Jungens müde in dem gastfreundlichen Heime an. Der freundliche Herbergsvater wies jedem sein Bett an, welches wir sofort für die Nacht herrichteten. Danach führte er uns in die der Herberge gegenübergelegene Burg, welche für die in der Herberge übernachtenden Wanderer zur Besichtigung freigegeben war. Als die Besichtigung beendet war, wuschen wir uns, nm in dem schon eingerichteten Tagesraum der Herberge unser Abendbrot einzunehmen. Dann gingen wir auf die hinter der Burg gelegene Höhe. Dort mach- ten wir Lagerzirkus und allerhand Spiele. Gegen 22 Uhr legte sich alles zur Ruhe. An Einschlafen dachten in der ersten Stunde die wenigsten Knaben. Wir fühlten uns in den zweistockig-m Betten unter Koltern wie Soldaten. Am andern Morgen in der Frühe war schon alles auf den Beinen, und man kochte Kaffee. Dann mußten wir die Kolter reinigen und die Betten in Ordnung bringen. Um ungefähr 8 Uhr tränten wir in dem Tagesraum den Kaffee. Befriedigt verließen wir die gastliche Stätte. Alles das haben wir Jungen edlen Spendern zu verdan­ken. Darum gebe jeder Deutsche ein Scherflein zum Ausbau der Jugendherbergen!

Hanfried Klein, Schüler des 6. Schuljahres der Volksschule Klein-Linden.

Don einer Augustwanderung durch den Dogeisberg 1933.

Es sind schon mehrere Wochen vergangen, daß uns unser Lehrer mitteilte, daß wir eine Fahrt in den Vogelsberg unternehmen wollten. Nun wurde jeder gesparte Pfennig der Schulklasse geopfert, denn aus der Kasse sollten die Unkosten bezahlt werden. Die Sonne lachte uns froh entgegen, als wir an einem köstlichen Morgen den Weg antra­ten. Wir fuhren mit der Bahn nach Mücke, von dort ging es mit Sang und Klang über Ilsdorf, Groß-Eichen, Hockersdorf, Babenhausen und Ul» richstein hinauf in das Gebirge. Gegen Abend ka­men wir glücklich in die deutsche Jugendherberge auf dem Hoherodskopf. Wir Schüler dachten, die Jugendherberge sei eine alte Rumpelkammer, in der Mäuse und Ratten hausten. Aber da hatten wir uns schwer getäuscht, denn sie war ja das reinste Schmuckkästchen. Die zierliche Jugendher­berge steht auf dem Gipfel des Hoherodskopss, in­mitten des Waldes. In den geräumigen Schlaf­zimmern befinden sich Matratzenbetten mit schwe­ren, wollenen Decken. Auch eine Küche mit allem Zubehör ist vorhanden. Aus dem Stammbuch der

Historischer Feuerwehrzug zu Gunsten der Lufischutzsanunlung

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Die Berliner Feuerwehr stellte sich mit einer großangelegten Veranstaltung in den Dienst der Luft­schutz-Werbewoche. Historische Gruppen wurden zusammengestellt, die in einem langen Zuge zum Lunapark marschierten, wo dann die Bevölkerung Gelegenheit hatte, aufs neue ihre Opferwilligkeit zu beweisen. Unser Bild zeigt drei Feuerwehrleute aus der guten alten Zett in dem Umzug.