Ausgabe 
8.5.1933 Frühausgabe
 
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Buntes Allerlei.

OieOeutscheFußball-Meisterschast.

Sensationen in der Vorrunde.-Großer Erfolg der süddeutschen Mannschaften.

Deutsche Tulpenzwiebeln.

Wer von Tulpenzwiebeln spricht, denkt zuerst an Holland. Jeder Besucher von Holland weiß mit Ent­zücken von der unerhörten Pracht der blühenden Tulpen, und Hyazintenfelder. die sich im Frühling meilenweit in der holländischen Ebene dehnen, zu erzählen. Die Strecke zwischen Amsterdam, Haarlem und Haag ist ein einziges wogendes Meer von leuchtenden Farben. Leider kann die Welt an der holländischen Blumenpracht nicht so teilnehmen, wie es sich gebührte: die Ausfuhr der Blumenzwiebeln ist bedenklich gesunken, und um die Preise hoch zu halten, wurden in Holland vor Beginn der Pflanz- zeit große Mengen an Zwiebeln vernichtet. Die holländischen Blumenzwiebeln bleiben teuer, daher müssen sich viele Deutsche die Freude versagen, Tul­pen auf dem Balkon oder im Garten zu pflanzen. Jetzt wurde aber >im Rheinland ein Versuch unter­nommen, die Blumenzwiebelkultur nach holländi­schem Muster durchzuführen. Die ersten Versuche hatten einen großen Erfolg. Aus Holland stam­mende Anbauer haben in diesem Jahre große Flä­chen mit Tulpenzwiebeln bepflanzt. So sind um Köln herum große Blumenfelder entstanden. In Frechen wurde ein 156 Morgen großes Gut ganz für Blumenzwiebelkultur aufgeteilt. Auch in der Gegend von Neuß dehnen sich weite Blütenfelder.

Tiger-Schrecken.

Der Tiger wird zur gefährlichsten Bestie, wenn erBlut geleckt" und am Menschenfleisch Ge­fallen gefunden hat. Vor kurzem wurde eine ganze indische Stadt von ihren Bewohnern ver­lassen, nachdem 400 Menschen binnen wenigen Wochen von Tigern getötet worden toarem Daß dieses Vorkommnis nicht vereinzelt dasteht, be­tont der englische General R. C. Burton in seinem soeben erschienenenBuch vom Tiger". Die Inder fürchten kein Tier mehr als den men­schenfressenden Tiger, und sie räumen sofort

fruchtbare Weideplätze, wenn ihre Herden von solchen Bestien angefallen werden. Greift ein Tiger das Vieh an, dann flüchten sie sich in das Innere der Herde, aber auch das ist nicht immer von Erfolg, denn bisweilen bahnt sich der Tiger durch die Ochsen und Kühe den Weg und holt sich die Menschen heraus, deren Leiber er als seine Beute in den nahen Urwald trägt. Doch nicht immer bleibt der Tiger im Kampf mit den Menschen Sieger. So wurde eine junge indische Frau, die das Vieh ihres Gatten weidete, von einem dieser Raubtiere angegriffen und an der linken Schulter gepackt. Die Frau versetzte der Bestie mit einem eisenbeschlagenen Bambusstock, den sie in der rechten Hand hielt, mehrere wuchtige Schläge auf den Kopf, worauf der ver­wundete Tiger von ihr abließ und sich davon­machte. Die Frau wurde in das Krankenhaus gebracht, wo der verletzte Arm abgenommen werden muhte. Aber nach zwei Monaten war sie sonst wieder hergestellt und erhielt eine Be­lohnung von 50 Rupien für ihre Tapferkeit. Die meisten Raubtiere wagen nicht in ein Lager ein­zudringen, in dem ein loderndes Feuer brennt. Doch der Tiger macht darin eine Ausnahme und läßt sich oft selbst durch die Flammen nicht ab­halten. Tiger haben schon Menschen aus dem dichtesten Feuerkreis herausgeholt.. Zwei Inder, die vor einem Ueberfall Angst hatten, zündeten vor der Tür ihrer Hütte ein mächtiges Feuer an, aber der Tiger drang trotzdem bis zum Eingang vor. Dort versetzte ihm einer der Männer mit einem großen Gartenmesser einen starken Streich. Doch trotzdem ließ die Bestie nicht von ihrer Beute ab; sie wartete die ganze Rächt und ver­suchte fünfmal die Männer anzugreifen. Beim sechsten Angriff, kurz vor Morgengrauen, packte sie den einen und schleppte ihn fort. Der andere kletterte, halb tot vor Schrecken, auf einen Baum, wo er blieb, bis nach einigen Stunden Hilfe kam.

Man ist es gewöhnt, daß das viel angefeindete Pokalsystem, welches bei der Deutschen Fuß - ball-Meisterschaft zur Anwendung kommt, Überraschungen mit sich bringt. Solche Sensa­tionen, wie es sie diesmal in der Vorrunde gab, wurden aber auch von Spaßvögeln nicht vorher­gesagt. Man war schon sehr erstaunt, als man hörte, daß der mitteldeutsche Meister Dresdener SC. auf heimischem Boden von der Arminia Han­nover nach Spielverlängerung mit 2:1 geschla­gen worden sei. Ein Selbsttor des DSC. hatte hier in der 120. Spielminute die Entscheidung gebracht. Völlig überraschend kam aber dann das Resultat aus Allenstein. Der Berliner Meister Hertha-BSC., in dem viele für dieses Jahr wieder den Deutschen Meister sahen, ist ausgerechnet von der vermeintlich schwächsten Mannschaft der ganzen Konkurrenz, der Reichswehr-Elf Hindenburg Allenstein mit 4:1 geschlagen worden! Das war wirklich ein starkes Stück.

Neben Dresdener SC. und Hertha-BSC. ist mit dem Hamburger SV. eine dritte Mannschaft ausgeschieden, der man für den weiteren Gang der Kämpfe große Aussichten gab. Die Hamburger wur­den auf heimischem Boden vom süddeutschen Dritten Eintracht Frankfurt unerwartet sicher mit 4:1 (2:0) geschlagen und damit ist die Ueberleitung zum großen süddeutschen Triumph dieses Tages gegeben.

Als einziger verband hol wiederum Süddeutsch- land seine sämtlichen drei Vertreter in die Zwi­schenrunde gebracht. 3n sieben Spielen drei süd­deutsche Siege, das ist ein Ereignis, das erneut und nachdrücklich die immer noch unerschütlerte Vormachtstellung des süddeutschen Fußball unterstreicht.

Der schönste-Erfolg war der, den die Eintracht in Hamburg vor 15 000 Zuschauern erzielte. Die Frankfurter sollen ein wirklich hochstehendes, feines Spiel gezeigt haben. Sie, die während der Winter­saison lange Zeit außer Form waren, wären wieder in einer Verfassung so sagen die Berichte aus Frankfurt die ihnen die beste Chance für b i pDeutsche" geben würde.

In ausgezeichneter Form war aber auch der süd­deutsche Meister FSV. Frankfurt, der im Frankfurter Stadion den PolSV. Chemnitz der­maßen zermürbte, daß man schließlich in der letzten Viertelstunde einen Zusammenbruch der Sachsen und einen hohen 6:1 (1:1) Sieg der Frankfurter erlebte.

Weniger günstig lautet das Urteil über Mün­chen 1 8 6 0. Der süddeutsche Zweite soll in Köln gegen den westdeutschen Pokalmeister VfL. Benrath nur mit großem Glück zu seinem 2:0 (2:0) Sieg ge­kommen sein.

$ür die Zwischenrunde

haben sich mithin qualifiziert: FSV. Frankfurt, Ein­tracht Frankfurt, München 1860, Fortuna Düsseldorf, Beuthen 09, Hindenburg Allenstein, Arminia Han­nover. Mitteldeutschland ist also bereits vollkommen aus dem Rennen. Alle anderen Verbände haben je einen Vertreter eingebüßt, einen vollkommenen Sieg errang nur Süddeütschland. Hoffentlich erleben wir in der Zwischenrunde am 21. Mai eine gleich an­genehme Ueberraschung.

W e st d e u t s ch l a n d hat allerdings eine Chance, noch einen zweiten Vertreter in die Zwischenrunde zu bringen. Berlin hat nun endlich in Viktoria sei­nen zweiten Vertreter ermittelt, der am nächsten Sonntag auf dem Berliner Preußenplatz sein Vor­rundenspiel gegen den westdeutschen Meister S ch a l- f e 0 4 nachholen muß.

SJ.-fpor/

tim die Handball-Misterschasi der DSV.

Oie zweite Etappe. Oie süddeutschen Vertreter erfolgreich. Westdeutschland ganz ausgeschaltet.

Zußbatt-Ergebniffe | der Gießener Mannschaften.

Sp.-Vgg. 1900 LigaMainz-Kastel 1:4 (1:1) verloren.

LigareserveWeilburg ausgefallen.

1900 III.Gid) I. 1:2 (0:2) dort verloren.

1900 IV.Grüningen I. 3:2 (3:1) gewonnen.

1900 1. JugendAßlar 1. Jugend (dort) 0:0 unentschieden.

1900 1. SchülerRauborn 1. Schüler 4 :1.

Handball: 1900 I.Tv. Allendorf a. d. Lahn I. 13:2 (6:2).

VfB. I.Germania" Fulda 0:4 (0:3). VfB. II. Garbenteich l. 4:1 (1:0). VfB. III. Großen-Buseck I. 6:5 (5:0). VfB. IV. Daubrin- gen I. (D. nicht angetreten). VfB. 1. Jugend Wieseck 1. Jugend 1:3. Dje Liga hielt sich trotz mehrfachen Ersatzes recht gut. Wilhelm wurde verletzt, so daß eine weitere Schwächung eintrat.

OSE.

Schöne Erfolge der Leichtathleten in Weilburg.

Die OSC.-Leichtathleten konnten in Weilburg zwei 1. Siege, vier 2. Siege und fünf 3. Siege erringen. Die Leistungen sind umso höher zu werten als Wetter und Dahnverhält- nisse schlecht waren.

Luh errang einen 1. und zwei 2. Siege. Erster wurde er im Weitsprung III. mit 6,49 Meter vor F e l s i n g 1900, 6,44 Meter. 3. Jung 1900 6,33 Meter. Alle seine Sprünge waren über 6 Meter, die meisten über 6,40 Meter. Im Kugelstoßen Zweiter mit 12,87 Meter hinter Kilo 1900, 13,02 Meter. 3. Franz VfL., 10,68 Meter. Kilo wurde hier glücklicher Sieger, denn Luh stieß durchschnittlich besser. Im Diskuswerfen Zweiter mit 34,50 Meter hinter Kilo 1900, 39,90 Meter, vor Franz VfL. W. 31,30 Meter.

Jakob belegte im Speerwerfen I. den 3., in III. den zweiten Platz. 1. Dr. Ebener Ein­tracht Ffm., 2. Hopfenmüller 1900, 3. 3a» lob. III. 1. Gitter Fv. W. 47,60; 2. Jakob 46,20; 3. Felsing 1900 40,70.

Endres hielt sich auf seinem ersten Sport­fest sehr gut: Hochsprung III. 3. mit 1,55. Kugel­stoßen III. 2. mit 10,65 Meter hinter Franz VfL. W. 10,85.

Trainer Fischer zeigte, daß er nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis etwas kann. Er machte den Jüngeren zu schaffen, känzpfte sich durch bis in den Endkampf und

wurde hier Dritter. 1. Felsing 1900 12,2; 2. Fv. W. 12,3; 3. Fischer 12,4.

Siegmund kämpfte sich bis in den Zwi­schenlauf durch, hatte aber in Felsing 1900 und Fischer zwei bessere Gegner. 400 Kl. III. 1. Fv. W. 55,7; 2. Baumstieger 1900 56,2; 3. Simon 57. Gute Zeiten für die schlechte Bahn.

In der 4X100-Meter°Staffel Kl. III belegte OSC. den 1. und 3. Platz. 1. OSC. I. M. (Sieg­mund, Fischer, Schmidt, Luh) 49,2. 2. Fv. Weil­burg. 3. OSC. II.

X E Germania 1899 Gießen zweifacher Gaumeister.

Bei den Gaumeisterschaften in Wetzlar-Nieder- Girmes wurden die 1. Mannschaften Gaumeister.

Im Zweier schlugen sie 85 Gießen 13:1; im Dreier schlugen sie 85 Gießen 5:4.

Um den Abstieg in Heften - Hannover.

Der Hessisch-Hannoversche Bezirk hatte am letzten Verbandsspielsonntag das Kuriosum zu verzeichnen, daß in Kassel allein vier Vereine um den Abstieg kämpften. Die Sachlage hat nunmehr eine Klärung erfahren dadurch, daß Spielverein Kassel gegen den SC. 03 Kassel 2:0 gewinnen konnte und andererseits, daß es Hermannia Kassel im Kampfe gegen iura Kassel gelang, sich nach einem 1:1 den letzten erfor­derlichen Punkt für den Verbleib in der 1. Klasse zu sichern. Der Leidtragende war bei diesen Kämpfen Iura; die Turaner müssen nunmehr zusammen mit Germania Marburg den Abstieg antreten. Borussia Fulda, der Bezirksmeister, unterlag in einem Privatspiel gegen Mainz 05 unerwartet und unverdient hoch mit 0:4 (0:1) Treffern.

Deutscher Amazonensieg in 2Rom.

Beim internationalen Reitturnier in Rom stan­den am Samstag zwei Springen auf dem Pro­gramm. Ein Kanonen-Springen um den Preis vom Kapitol, in dem die deutschen Offiziere v. Barnekow und v. S y d o w als beste Deutsche sich zusammen mit vier anderen nur auf den 3. Platz sehen konnten und das Championat der Amazonen. Das Ergebnis dieses Ama­zonenspringens ist um so erfreulicher, Siegerin blieb Frau v. Becker. Deutschland, auf Lan­de sfürst", vor Baronin v. Oppenheim, Deutschland, und Frau v. Barnekow, Deutsch­land.

.Ilm die Handballmeisterschaft der D. S. B. wurde am Sonntag die Zwischenrunde der Männer und die Vorschlußrunde der Frauen durchgeführt. Die noch im Rennerz befindlichen Vertreter Süddeutschlands konnten sich in beiden Runden durchsetzen. Der S. V. W a l d h o f fer­tigte bei den Männern den westdeutschen Meister Tura Barmen knapp mit 6:5 (4:4) ab. Während Westdeutschland in der Vorrunde einen drei­fachen Erfolg zu verzeichnen hatte, schieden dies­mal alle drei Vertreter des W. S. V. aus. Reben Tura Barmen muhten noch Hindenburg Minden und DfB. Aachen das Rennen aufgeben. Die Mindener unterlagen in der Reichshauptstadt dem deutschen Altmeister Polizei Berlin mit 13:10 (4:5) und der VfB. Aachen wurde zu Hause vom Polizei SV. B.urg, dem mit­teldeutschen Meister, mit 9:6 (6:5) geschlagen. Die drei Sieger des Sonntags und die in der Zwi^ schenrunde spielfrei gewesene Polizei Span­dau bestreiten am 21. Mai die Vorschlußrunde.

Bei den Frauen wurde die Vorschlußrunde bereits erledigt. Für das Endspiel, das am 11. Juni stattfindet, qualifizierten sich wie im ver­gangenen Jahre wieder Sportclub Charlottenburg und Eintracht Frankfurt. Der süddeutsche Meister Eintracht Frankfurt spielte in Magdeburg

Inkrafttreten des Zugabeverbotes etwa in einem Vierteljahr.

* B e r I i n, 6. Mai. Durch das von der Reichs- regierupg beschlossene Zugabeverbot wer­den die bisher in § 1 Abs. 20 der Rotverordnung vom 9. März 1932 als zulässig bezeichneten Zu­gaben, bei denen der Kunde die Wahl zwischen! Zugabe und einem Barbetrag hat, künftig in das Verbot einbezogen. Das Verbot erstreckt sich' nicht auf die auch bisher schon erlaubten Re- tlamegegenftänöe und die geringwertigen Kleinig­keiten, sowie nicht auf die mit einer beaufsichtig­ten Abonnentenversicherung verbundenen Zeit­schriften und Zeitungen. Um den von dem Ver­bot betroffenen Betrieben eine Möglichkeit zur Umstellung zu geben, wird das Verbot durch An­ordnung des Reichswirtschaftsministers erst zu einem späteren Zeitpunkt etwa in einem Vier­teljahr in Kraft gesetzt werden.

* D i e Indexziffer der Großhan­delspreise. Die Indexziffer der Großhan-

gegen den mitteldeutschen Meister, Post Magde­burg, und siegte knapp mit 3:2 (3:1), während öia Berlinerinnen über Asco Königsberg mit 5:1 (3:0) verdient, aber zahlenmäßig zu hoch gewannen.

Eine bedauerliche Feststellung ist die, daß einige Spiele sehr hart ausgetragen wurden. So gab es allein in drei Spielen je einen Platzver­weis, sogar bei einem Treffen der Damen. Das war bisher bei den Endspielen um die deutsche Meisterschaft noch nie der Fall und ist hoffentlich auch als Einzelerscheinung zu werten.

Eintrachis Oamen wieder im Endspiel.

Die Einfrachtlerinnen hatten in Magdeburg einen sehr guten Start. Sie führten bald durch Fräulein Fleischer 1:0, und Frl. Fleischer schoß, nachdem Magdeburg ausgeglichen hatte, bis zur Pause noch zwei weitere Treffer. Eintracht war technisch und taktisch klar überlegen, bis kurz vor Halbzeit Frl. Mann vom Platze gestellt wurde. Das raubte der Elf den Zusammenhalt, und Magdeburg wurde stark überlegen. Die auf­opfernde Arbeit der Läuferreihe und Verteidigung konnte zwar einen Gegentreffer Magdeburgs nicht verhindern, sie ließ aber den Ausgleich nicht zu und rettete den knappen Sieg.

delspreise für den 3. Mai hat sich mit 91,1 gegen­über der Vorwoche (90,9) um 0,2 Prozent erhöht. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 82,8 (plus 1,1 Prozent), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 87 (minus 0,5 Prozent) und industrielle Fertigwaren 111,4 (plus 0,1 Prozent).

Für den Monatsdurchschnitt April stellt sich die Grobhandelsindexziffer auf 90,7 (minus 0,4 Prozent), Hauptgruppen: Agrarstoffe 81,8 (minus 0,8 Prozent), industrielle Rohstoffe und Halb­waren 87 (minus 0,1 Prozent) und industrielle Fertigwaren 111,3 (minus 0,3 Prozent).

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 6. Mai. Bei knappem Angebot entwickelte sich in der abgelaufenen Woche ziemlich lebhaftes Geschäft, zumal zu Zwecken der Konservierung größere Cindeckungen erfolgten. Die Preise zeigten durchweg leichte Erhöhungen und notierten wie folgt: Bayern 57 bis 58 Gramm 8,50 bis 8,75, deutsche Frischeier Sonderklasse 10, Kl. A 9,50, Kl. B 8,75, Kl. C 8, und Kl. D 7,50 Pf. per Stück ab Frankfurt a. M.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mitiag- börse

Datum

5.5.

6.5.

5.5.

6.5.

6% fficutfrfje Retckisanleihe v. 1921

85

84,25

84,75!

84

6% eljem.7% Dl. ReichSanI. v. 1929

95,4

95

95

94,75

6/2% Doung-Anlethe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mO

76,5

76,5

77

77,5

Auslos.-Rechten .............

76,25

13,75

76,13

13,3

74,9

13,65

76,13

13,4

DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte......

6% chem. 8% Hess. Volksstaat 1929

krückzahlb. 102%)............

80

81

80,5

81

Obcrhessen Provinz »Anleihe ml

Auslos.-Rechten ............

6% Hess. Landerbank Darmstadt

68

69

Gold R. 12...........

6A% Hess. Landes Hypotheken­bank Darmstadt Liqui......

85

69,9

85,5

87,25

87,65

85,5

Deutsche Komm. Sammelab l.An

leihe Seriel mit AuSws.-Rechten 6% ehe in. 8% Franks. Hyp.-Banl

71

71,13

70,75

Goldpse. 15 unkündbar biS 1935 6% chem. 7% Franks. Hyp.-Banl

85,25

86,75

Goldpse. 16 unkündbar bis 1936 5'4% chem. 4'4% Franks. Hyp.

Bank-Ltqu.-Psandbrlcse .....

87,5

87,5

5'/r% ehcm. 4'4% Rheinische

Hyp.-Bank-Liau.-Goldpfc. 6% chem. 8% Pr. LandeSpsand

87,75

88,25

briesanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehcm. 7% Pr. Landerpfand

86,5

86,5

86

briesanstalt, Pfandbriefe Ä. 10

86,5

86,5

87,5

87,5

85

85

85

_

4% Oesterreichische Goldrente...

4,20% Oesterreichische Silberrente

>

14,4

1,15

1,15

4% Ungarische Goldrenle.......

4% Ungarische Staatscente v. 1910

44% dcSnl. von 1913..........

6% abgest. Goldmextkaner von 99

7,5

7,75

7,75

8

4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

6,25

6,25

6,15

6,2

Serie 1....................

6

6,13

6,25

Franksurt a. M.

Berlin

Frankfurt a.M.

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

Schluß- kurs

Schluß». Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börse

Schluß- kurs

Schlußk. Abend- börse

Echluß- kurs

Schlußk. Mittag- börse

5. Mai

Amiiiche Noiierung

6. Mai

Amtliche Notierung j Geld | Brief

Dalum

5.5.

6.5.

5.5.

6-5.

Datum

5.5.

6.5.

5.5.

6.5.

Geld

Brie'

Helsingfors.

Wien......

Prag......

Budapest ...

Sofia.....

Holland .... eslo.......

Kopenhagen. Stockholm... London .....

Buenos Aires Neuyork.... Brüssel.....

Italien.....

Paris.....

Schweiz ... Spanten.... T anzig.... Japan......

Rio de Jan. Jugoslawien Lisiabon...

______B

Amerikanische Belgische Not Dänische Not Englische Not Französische < Holländische 9 Italienische 9 Norwegische Deutsch Ocste Rumänische 8 Schwedische 9 Schweizer No Spanische No Ungarische Nr

6,244 45,45 12,64

3,047

169,73 71,93 62,74 72,83 14,04 0,853

3,536 58,84 21,91

16,60 81,47

36,11 82,42 0,869 0,239 5,195 12,83

erlin, 6.Mai

Noten.......

en........... n .......... 'N .......... loten........ loten........ otcn......... Zoten ....... rreich, i 1OO

otcn........

Zoten........ ten.......... ten.......... tcn .........

e 9RR

fi .944

6,256 45,55 12,66

3,053 169,77

72,07 62,96 73,07 14,15 0,857

3,504 58,66 22,02 16,60 81,48 36,19 82,58 0,871 0,241 5,205

12,85

Brief

3,47 58,63 62,73 14,13 16,58

169,74 21,97

72,04

2,48 73,05 81,46 36,12

4% desgl. Serie II ............

6% Rumän. veretnh. Rente v. 1903

44%Rumän.vereinh.Renlev.l913

4% Rumänische veretnh. Rente ..

8%% Anatolier ..............

Hamburg-Amcrika-Paket .....<

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hansa Dampfschiff........... 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft.... 4

Commerz- und Privat-Bank... 0

Deutsche Bank und Diskonto-

Gesellschaft................0

Dresdner Bank..............0

Reichsbank ................. 1

AEG......................(

Elektr. Lieferungsgesellschaft ... b

Licht und Kraft .............6

Felten & Guilleaume ........0

Gesellschaft für Elektrische Unter­

nehmungen ...............4

Rheinische Elektrizität ........5

Schlickert & Go..............o

Siemens & Halske...........i

Lahmeyer L Co..............10

Buderus ...................>

Deutsche Erdö' .............4

Gelsenkirchener..............0

Harpener...................0

Hactch EisenKöln-Neuelsen.. 0

Ilse Bergbau ...............7

Ilse Bergbau Genüsse........7

Kläcknerwcrke ............ 0

Mannesmann-Rühren........0

6

5,5

4,85

29

18,25

19

53 98,25 51,75

67 61,25

132,75

28

97 111,65

70

99

98

113,25

162 130,75

74,75

118,75

68

106

121

67

79

6,13

5,5

10 4,925

18,65

19,4

53,9

98

51,75

67 61,25 132,25

27,5

98

108

70

99

96

112,5

162

130

76

116

67,25

104

z

120

67,25

76,9

6,2

5,8

10

4,85

29

17,75

31

19

53 98,75 52,25

67 61,25

133

27,9

98

110,5 69,75

100,4

97

113,4

164

130

74,75 118,25

67,65

105 79,25 173,5

117

67

78,9

6,2

5,75

10

4,85

29

18,4

31

19.5

53,13 99

52,25

67

61,25

132

27,65

98,5

110,5 69,75

99,75

95,5

113 161 128

75,75 116,9 66,75

101

78,5

174

120,5 66

76,75

Mansfelder Bergbau.........0

Kokswerke ..................0

Phönix Bergbau.............0

Rheinische Braunkohlen ......10

Rheinstahi ..................o

Bereinigte Stahlwerke........0

Otavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........6

Kaliwerke Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth.......9

I G. Farben-Jnduskie.......7

Scheideanstalt...............10

Goldschmidt ,...............0

Rütgerswerke'............... 0

Metallysssellschaft.............<

Philivv Holzmann...........0

Zementwerk Heidelberg ......4

Cemenlwerk Karlstadt.........0

Schultheis Patzenhoser........0

Mu (Allgemeine Kunstseide) ... 0

Bembcrg...................0

Zellstosk Waldhof............0

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer KaS ...............7

Daimler Motoren............ 0

Deutsche Linoleum ..........0

Orenstein L Koppel ..........0

Leonhard Tietz .............. 6

Chade......................12

Krihner....................o

MatnkraftwerkeHöchsta.M. ... 4

Süddeutscher Zucker ......... e

'1,25

43

209

93.5

41,75 19

146

146

205

136,25

177,5 51

60

38,5

62,75 . 2

35

45,25

55,25

24,25

32

49,5

25 179

»

170

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41

208

91

41

19

146,5

148.5

209

133,5

172,75

51,5 59

38

62,75 84'«

34,25

45,5

56,75

24,5

32,5

49

25

173

28,75

31,13

89

42,9

206

93.5

41,75

19,5

146,5

146,25

206,5

135,75

50,25

59,25

38

=

132

34,65

46

55,25

26

115,25

32

49,5

52,25

25

179

30,5

171,5

31,9

88,75

41,65

204

90.5

40,4

19,4

147

146,75

207,5

134

52,75

58,5

38

63

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