SJl.-tfpOTt
M-Weiß Frankfurt in Gießen.
Großer Tag der LPielvcreinigung 1900.
Mit dem Namen „Rot-Weiß" Frankfurt ist der Name Kreß untrennbar verbunden. (Und doch mußten sich beide trennen!) Der Verein verlor seinen besten Tormann und mit ihm verlor ihn für zunächst der deutsche Fußball. Zwei Jahre ist Kreß disqualifiziert. Die Vorgänge, die dazu führten, sind noch in aller Erinnerung. Also: Rot-Weiß ohne Kreß. Damit hat man sich längst abgefunden, aber man wird nicht aufhören zu bedauern, daß dieser Tormann nicht zwischen deutschen Torpfosten stehen kann.
Die 1. Mannschaft von Rot-Weiß gastiert am kommenden Sonntag auf dem Sportplatz der Spielvereinigung 1900. Das bedeutet, daß sich die Blauweißen ^wieder einmal sehr anstrengen müssen. Mit einem Sieg soll dabei gar nicht gerechnet werden. Wenn sich Ergebnisse verzeichnen lassen, wie gegen Union-Niederrad, Kickers-Offenbach und ähnliche Mannschaften, dann wird man schon Anlaß haben, sehr zufrieden zu sein. Zwar ist die Gästemannschaft auch das^nicht mehr, was sie vor einem Jahr war, für die Spielvereinigung wird sie aber doch einen Gegner darstellen, der sich nicht so nebenbei oder im Handgalopp schlagen lassen wird.
Die Frankfurter melden folgende Vertretung:
Bauer
Schimmel Beck Dietermann Braß Rockeseller Hartung Styrsa Scheuermann Dietzel Winkler
Die Spielvereinigung schickt folgende Mannschaft in das Treffen:
Grob Schmelz Henrichs Arnold Lippert Lotz Heilmann Dörr
Luft Zeiler Schlarb
Die Gäste treten mit der genannten Aufstellung in stärkster Vertretung an. Bauer im Tor soll für Kreß ein würdiger Ersatz sein. In der Mannschaft befinden sich verschiedene Leute, die schon lange in der 1. Elf spielen und viele, die mit Kreß zusammen in den Kämpfen standen. Die Frankfurter halten in der Tabelle des Mainbezirks den fünften Platz hinter Union-Riederrad. Rot-Weiß gastierte bisher nicht in Gießen. Die beiden Vereine allerdings, aus denen der Verein hervorging („Helvetia" und VfR. Frankfurt) waren einige Male bei der Spielvereinigung, jedoch noch auf dem Sportplatz an der Hardt, zu Gast. Von der Mannschaft der Spielvereinigung erwartet man diesmal, daß sie sich wieder ehrenvoll schlägt und den Gegner nicht mit allzu hohem Resultat siegen läßt, lieber die Besetzung der Posten des Halblinken und des rechten Läufers ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen. Es wird zu erwarten sein, daß am Sonntag auf dem Sportplatz an der Liebigshöhe guter Sport geboten wird.
Die 2. Mannschaft der Spielvereinigung ist spielfrei, die dritte bestreitet ein Verbandsspiel in Dutenhofen, und die 4. Mannschaft hat gegen VfB. Krofdorf, ebenfalls zum Verbandsspiel auf dem Platz des Gegners anzutreten.
VfB. Gießen.
Germania Marburg I — VfB. Gießen I.
Die Grünweißen bestreiten am morgigen Sonntag bereits das Gesellschastsrückspiel gegen Germania Marburg auf dem Platz in Marburg. Das Dorspiel konnten die DsDer mit 3:1 Toren verhältnismäßig sicher gewinnen. Das Spiel in Marburg wird aber höhere Anforderungen stellen. Auf eigenem Platz sind die Germanen schwerer zu schlagen, obwohl ihre Leistungen in technischer Hinsicht nicht ganz an die der Gießener heranreichen. Der Ausgang des Spieles ist nicht vorherzusagen. Die Grünweißen werden voraussichtlich mit der Mannschaft der Vorsonntage antreten, die sich als recht zuverlässig erwies.
Die unteren Mannschaften sind spielfrei. Die 1. Jugend bestreitet ein Spiel gegen die 1. Jugend von Braunfels und sollte den Kampf auf eigenem Platz für sich entscheiden können.
Handball im Gau Hessen (O.T )
To. Heuchelheim — Tv. Klein-Linden.
Heuchelheims I.EIf empfängt morgen auf eigenem Platz die 1. Mannschaft von Klein-Linden zum fälligen Rückspiel. Die Einheimischen verloren seinerzeit in Klein-Linden unter Unglück- licfjen Umftünöen, sollten aber diesmal das Spiel für sich entscheiden können. Vorher stehen sich die 2. Mannschaften beider Vereine gegenüber.
Grohen-Linden I — Tv. Kirchgöns I.
Alm den Aufstieg zur Meisterklasse kämpfen morgen in Grohen-Linden die 1. Mannschaften
von Kirchgöns und Grohen-Linden. Den Gästen geht ein guter Ruf voraus. Nachdem sich die Mannschaft im vergangenen Jahre den Aufstieg zur /^-Klasse erkämpft hatte, gelang es ihr schon in diesem Jahr ungeschlagen die Bezirksmeisterschaft zu erringen. Die Einheimischen stehen vor keiner leichten Aufgabe. Knüpft jedoch die Mannschaft an die Leistungen der letzten Spiele an, so sollte ein knapper Sieg zu erreichen sein.
Handball im Lahn-Oünsbera-Gau
In den Aufstiegspielen fällt am morgigen Sonntag mit dem Treffen Garbenheim—Albach in Garheim die Entscheidung. Bei einem Sieg der Gäste sind diese in der Tabelle nicht mehr einzuholen. Man erwartet einen harten Kampf, dessen Ausgang nicht vorauszusagen ist.
Im Gau finden am Sonntag verschiedene Gesellschaftsspiele statt. Steinbach erwartet auf eigenem Platz die Mannschaft von Watzenborn, die um eine Niederlage nicht herumkommen dürfte. Wiß- mar ist in Staufenberg zu Gast und sollte den Plahbesihern eine ziemlich gleichwertige Partie liefern. Dorlar erwartet auf eigenem Gelände Gäste der D. T., und zwar die Mannschaft von Burgsolms. Mainzlar sollte auf eigenem Platz seinen Gästen aus Hausen ein gleichwertiges Spiel liefern. Ahbach 1 empfängt den Tabellenzweiten des 3. Bezirks, Burkhardsfelden. Der Gautlassen- bertreter sollte einen, wenn auch knappen Sieg erringen, wogegen die 2. Mannschaft von Ahbach in Waldgirmes kaum auf einen Sieg rechnen kann. Anrudern des- VereinsRudersportil 913
Der Verein Rudersport Giehen 1913 eröffnete am Sonntag feine diesjährige Rudersaison mit der traditionellen Auffahrt der Boote. An der Auffahrt beteiligten sich ein Einer, drei Vierer und ein Achter. Anschließend fand im Bootshaus in Anwesenheit vieler Mitglieder und Gäste die feierliche Verpflichtung der diesjährigen Rudermannschaften statt. Der Vorsitzende Fr. Levermann richtete ernste Worte an die Ruderer und wies in seiner Ansprache auf die Bedeutung und den Zweck des Trainings hin. Er ermahnte die Jugend, ihre ganze Kraft und Liebe für die Farben des Vereins einzusehen, verlangte ganze Arbeit ober aber Verzicht auf die Ehre, für Die Farben des Vereins zu starten. 14 Ruderer wurden verpflichtet. Der Verein hofft, einen Senior-Vierer sowie einen Jung- mann-Vierer herauszubringen, während die Anfänger erst für einen späteren Termin in Frage kommen. Die Trainingsleitung liegt auch in diesem Jahre wieder in den Händen der Herren Hans Weber und Erwin Müller.
Oer 1. Vorsitzende der OT. zurückgetreien.
Stuttgart, 7. April. (TU.) Der erste Vorsitzende der Deutschen Turnerschaft Dorn i n i c u s hat sein Amt niedergelegt, um, wie er erklärte, der Deutschen Turnerschaft den Weg zu neuen grundsätzlichen Entscheidungen zu erleichtern.
Der 2.Vorsitzende Dr. Neuendorff hat die Leitung der Deutschen Turnerschaft übernommen.
Dominicas wurde auf dem 20. Deutschen Turn- tag in Berlin im Jahre 1929 zum 1. Vorsitzenden der Deutschen Turnerschaft berufen.
Kurze Gporinoiizen.
U n f e r e Davispokalspieler werden in den Tagen vom 21. bis 23. April in Berlin einem letzten Auswahltraining unterzogen. Neben von Cramm und Jänecke werden hier noch eine Reihe jüngerer Spieler geprüft werden. Das erste Davispokaltreffen unserer Mannschaft mit Aegypten findet'vom 5. bis 7. Mai in Wiesbaden statt.
Ab gelehnt hat der Deutsche Reichsausschuß für Leibesübungen den Antrag des Zentralkomi- tes für Arbeitersport und Körperflege, die hier bisher organisierten 11 Verbände mit 1,3 Millionen Mitgliedern aufzunehmen. Der Grund hierfür ist einmal die frühere Bekämpfung des DBA. durch die Arbeitersportler, und weiterhin die Gefahr, daß die früheren politischen Ziele jetzt verschleiert weiter verfolgt werden würden.
Kleine Strafkammer Gießen.
* Gießen, 7. April. Ein früherer Gefangener der Zellenstrafanstalt Butzbach verfolgte Berufung gegen ein Urteil des Amtsgerichts Butzbach. durch das er wegen falscher Anschuldigung zu fttoei Monaten Gefängnis verurteilt worden war. Er hatte nach seiner Entlassung einen Gefängniswachtmeister beschuldigt,
ihm bei einer Ermahnung wegen Schwätzens nach dem Gottesdienst in der Kirche mit der Hand, in der er einen Schlüsselbund gehalten habe, auf den Kopf geschlagen zu haben. Die eingehende Beweisaufnahme ergab auch heute, daß die Beschuldigung unwahr, zum mindesten in böswilliger Absicht äußerst übertrieben war. Eine Reihe von Zeugen, darunter inzwischen entlassene Ge- fangenc, bekundeten, daß von einer Berührung, geschweige denn von einer Mißhandlung nicht die Rede sein konnte. Auch der beschuldigte Wachtmeister, ein inzwischen nach Erreichung der Altersgrenze in den Ruhestand versetzter untadeliger Beamter, stellte jede Berührung in Ab
rede. Die Berufung des Angeklagten wurde zurückgewiesen. Selbst wenn man zugunsten des Angeklagten annehmen wollte, daß ixt Wachtmeister, der bei der Ermahnung zur Ruhe bei dem sitzenden Gefangenen gestanden hatte, ihn wirklich berührt haben sollte, so konnte von einer Mißhandlung nicht die Rede sein. Ein harmloser Vorgang war aus rachsüchtigen Beweggründen bewußt aufgebaufcht und entstellt worden.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
Wirtschaft.
1 Prozent Dividende bei IG. Farben.
Der Geschäflsverlauf im 1. Vierteljahr 1933.
Frankfurt a. QU., 7. April. (WTB.) Dem Aufsichtsrat der IG. - Farbenindustrie wurde in seiner Sitzung, die am 7. April in Frankfurt stattfand, der Jahresabschluß für 1932 vorgelegt. Es wurde beschlossen, der (Seneralbe. f immlung, die auf den 28. April nach Frankfurt emberufen werden soll, eine Dividende von wieder 7 Prozent in Vorschlag zu bringen. Der Besitz an eigenen Aktien, der am 31. Dezember 1931 4 347 800 Mark betrug, ist durch gelegentliche Uebernahme zur Abwendung von Verlusten auf Kundenforderungen um 5 000 000 Mark erhöht worden, so daß das dividendenberechtigte Stammaktienkapital sich auf 680 000 000 verminderte.
In der Sitzung wurde über den Verlauf des Geschäftes im ersten Vierteljahr 1 9 3 3 folgendes mitgeteilt: Anzeichen einer beginnenden Belebung des deutschen Marktes waren auch im ersten Vierteljahr 1933 festzustellen. Wir hoffen, daß durch die Stabilisierung der politischen Verhältnisse die Wirtschaft neue Anregung erfährt. Im Ausland hat die freundlichere Entwicklung der Wirtschaftslage, die feit Herbst vergangenen Jahres einsetzte, zum Teil auch infolge der Ereignisse in Amerika, einen gewissen Stillstand erfahren. Im übrigen litt der Auslandabsah weiterhin stark unter den Währungsverhältnissen und den Einfuhrbeschränkungen.
• Einschneidende Veränderungen beim Warenhaus QBronfer in Frankfurt. In der Leitung der Hermann-Wronker- AG. in Frankfurt sind einschneidende Q3erän»
derungen vorgenommen worden. Der Aufsichtsrat hat seinen Rücktritt erklärt und ist durch christliche Herren ersetzt worden. Gleichzeitig ist Herr Max W r o n t e r aus dem Vorstände ausgeschieden, so daß Walter Sack, der Mitglied der NSDAP, ist, alleiniger Vorstand ist. Die Vorbesitzer des Geschäfts sind kapitalmähig nicht mehr an der Gesellschaft beteiligt, Es ist beabsichtigt, dem Kaufhaus einen neuen Namen zu geben. Der Betriebsrat hat in Ansehung dieser Entwicklung freiwillig seinen sofortigen Rücktritt beschlossen.
Frankfurter Abendbörse freundlich.
Fr a n f f u r t a. M., 7. April. Das Kursniveau der Abendbörse zeigte gegenüber den Berliner Schluhkursen bei Eröffnung kaum Veränderungen, wenn auch allgemein eine freundliche Stimmung vorherrschte. Einiges Interesse war für den Montanmarkt vorhanden, auch IG. Farbenaktien waren 0,50 Prozent höher. Doch beschränkte sich die Nachfrage auf ein Mindestmaß, und die Umsätze waren dementsprechend gering. Im Verlaufe brodelten die Kurse einiger Spezial- werte auf Grund der Geschäftsstille etwas ab, im übrigen wurden die Schluhkurse der Berliner Börse nicht immer erreicht. Fest lagen nur Elektr. Lieferungen mit plus 1,25 Prozent, auch Siemens zogen 0,50 Prozent an.
Am Rentenmarkt konnten Neubesihan- leihe 10 Pf. gewinnen, Altbesitzanleihe lagen 0,50 Prozent höher, Reichsschuldbuchforderungen waren gut gehalten. Neubesih 13,10, Altbesih 74, Schutzgebiete 7,93, Reichsbank 154, Harpener 87,25, Mannesmann 70 bis 69,75, Phönix 45,90 bis 45,38, Daimler 30,50, Licht & Kraft 106,50, IG. Farben 131,50 bis 130,75, Elektr. Lieferungen 91,50, Siemens 157,50, Südd. Zucker 160, Norddeutscher Lloyd 21,75.
Erheblicher Rückgang der Arbeüslostgkeü
Gute Fortschritte der
Berlin, 7. April. (WTB.) Die Frühjahrsentlastung des Arbeitsmarktes hat in der Zeit von Mitte bis Ende März so gute Fortschritte gemacht, daß die Zahl der bei den Arbeitsämtern gemeldeten Arbeitslosen in der Berichtszeit um rund 337 000 zurückge- gangen ist.
Die Reichszahl der Arbeitslosen beträgt Lude März rund 5 598 000, sie liegt damit schon um rund 449 000 oder 7,4 v. h. unter dem winterlichen Höchstpunkt, während im vor- jahr der Umschwung erst in der zweiten März- hälsie einsehte und bis Ende Mär; eine Entlastung von nur 95 000 brachte.
Gleichlaufend mit der Entwicklung der Arbeitslosenzahl nahmen die Unter st ühungsemp- f ä n g e r in der Arbeitslosenversicherung und Krisenfürsorge beachtlich ab. Die Zahl der Hauptunterstühungsempfänger ging in der Arbeitslosenversicherung auf rund 686 000, in der Krifenfürsorge — obgleich hier keine Aussteuerung stattfindet — auf rund 1 479 000 zurück. Anerkannte Wohlfahrtserwerbslose wurden Ende des Monats von den Arbeitsämtern rund 2 373 000 gezählt.
Die günstige Witterung ermöglichte eine verstärkte Absetzung von Notstandsarbeiten im Rahmen des Arbeitsbeschaffungsprogramms, dessen Auswirkung jetzt beginnt. Im Freiwilligen Arbeitsdienst wurden rund 214 000 junge Deutsche beschäftigt. An der arbeitsmarktlichen Entlastung waren alle Landesarbeitsamtsbezirke beteiligt. Die stärksten Abnahmen zeigen Brandenburg, Bayern, Mitteldeutschland und Sachsen.
Der Rückgang war überwiegend saisonbedingt.
Darüber hinaus hat anscheinend eine günsti-
Frühjahrsentlastung.
gtre Beurteilung der zukünftigen Entwicklung, vor allem in der Landwirtschaft, zu Mehr- anforderungen an Arbeitskräften geführt.
So nahmen die Außenberufe um rund 212 000, die übrigen Berufe um rund 125000 Arbeitslose ab. Bei Den Abgabearbeitsämtern überstiegen die Anforderungen an jugendlichen Arbeitskräften für die östliche Landwirtschaft den Umfang der Vorjahre erheblich. Im Mittelpunkt der landwirtschaftlichen Vermittlungsarbeit steht im Augenblick die Landhilfe. Die Anträge d<rr Arbeitgeber gehen laufend in großer Zahl ein, dagegen bleiben die Meldungen Jugendlicher noch beträchtlich zurück. In der Forstwirtschaft gingen Die Arbeitsmöglichkeiten durch die Einstellung des Holzeinschlags zurück. Hingegen wurden für Kulturarbeiten Kräfte angefordert.
Die in der ersten Märzhölfle begonnene Belebung des Baugewerbes Hal sich weiter forf- gcseht.
Die Zahl der arbeitslosen Fach- und Bauhilfsarbeiter verminderte sich weiter um rund 103 000. Der Auftrieb geht in starkem Maße von den mit Reichszuschüssen durchgeführten Reparatur- und Jnstandsetzungsarbeiten aus. Die Belebung zeigt sich infolgedessen besonders in den handwerklichen Betrieben. Auch im Siedlungsbau ist eine regere Tätigkeit festzustellen, während im übrigen Hochbau noch keine Belebung festzüstellen ist. Die Belebung auf dem Arbeitsmarkt des Baugewerbes wirkte sich auch günstig in der Beschäftigung der Steinbrüche, der Sägewerke, Ziegeleien und Bautischlereien aus. In der Zement- industrie hob sich bereits der Versand. Er wirkte sich jedoch noch nicht in größeren Einstellungen aus.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H.. Lombardzinsfuß 5 v. H.
Fronlfun o. JJi.
Serini
Echluß- furd
Schloßt. Abend» börse
Schluß, kurs
Schluß!. Mittag» börse
Datum |
6.4.
7-4.
6.4.
7-4.
85,2 97,9
82
73,5 13
85,5
71,75
90
13,75
6,4
6,5 5,25
5,9
5,9
6 9,75 4,95 26,65
6% Deutsche RetchSanlelhe v. 1921 6% eöem.7% Dt. Reichsanl. v. 1929 6%% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Aill.-Ablos.-Schuld mü
AuSlos.-Rechten .. .........
85,5
97,75
84
74
13
70
70,75
89,5
89
88,75
89,75
89,5
90
14,25
1,2
5,25
5,5
5,25
6
4,95
25,25
85
98
81,9
74
13,1
71,25
89
88,5
88,13
89,25
90
1J5
6,25
5,25
5,8
5,8
6
10
4,9
26,5
85 97,25 83,9
73,5 12,9
70,75
90
13,7 1,15
6,4
6,25
6,5
6,3
5,15
5,4
5,4
6
9,5
4,95
25,75
Desgl. ohne Auelos.-Rechte......
6% eliem.8% He«. tSoUefiaai 1929
(rüctzahlb 102%) ...........
Oberhessen Provinz.Anleihe mit
AuSlos.-Rechten .............
Deutsche Stamm. Sammelab l.An. leche Seriel mit Auolos.-Rechten 6% ehern. 8% Franks. Hhp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1985 6% ehern. 7% Franks. Hnp.-Ban,
Goldpse. 16 unkündbar bis 1936
V/.% ehern. 4’/2% Franks. Hup. Bank-Liqu.-Psandbriese .....
6y2% ehern. 4tz% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse. ...
6% ehern. 8% Pr. Landespfand briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
6% ehern. 7% JBr. Landeüpsano briefanllalt, Pfandbriefe R. 10
<% OeNerrelchischc Öolhrente.... <,20% Oesterretchische Silberrenle <% Ungarische Goldrcnie.......
4% Ungarische StaalSrenle v. 1910 4j/2% deSgl. von 1913 ........
6% abgelt. Goldmexikaner von 99 <% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethc
Serie 1 .................
4% desgl. Serie 11 .............
6% Rumän. verelnh. Rente v. 1903 4'/r%Rum<tn.vereinh.Renlev.l913 ♦% RumSnische vereint;. Rente .. &%% Anatolier...............
ifrannun u. jji.
Berlin
Schluß» kurs
Schloßt. Abend» börse
Schluß» kurö
Schloßt. Mittag» börse
Datum
6.4.
7-4.
6-4.
7-4.
Hamburg-Amerika-Palei .....o
21
—
21,5
20,9
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
—
42
Hansa Dampfschiff........... c
—
34,75
Norddeutscher Lloyd .........0
22,25
21,75
22
21,75
Ll Ä. für Verkehrswesen Akt. .. O
—
51,75
51,5
Berliner Handelsgesellschaft.... 4
—
—
97
96,75
Commerz, und Prioat-Bank... 0
53,5
53
53,5
53,5
Deutsche Bank und Diöronto»
Gesellschaft................o
Dresdner Bank..............0
70
61,5
152,25
70
61,5
154
70
61,5
152,75
70
61,5
154,75
ReichSbani ................. i
A.E.G......................o
30
_
30,13
31,65
Elektr. LIeferungbgesellschaft... 0
86
91,5
90.25
Licht und Kraft .............6
105
106,5
103,75
107
Felten & Guilleaume ........o
64,75
65
64,75
65,25
Gesellschaft für Elektrische Unter>
nehmungen ............... 4
90,5
91
90
91
Rheinische Elektrizität ........b
94
94
Schuckerl & Co..............0
—
101,75
102,5
102
Siemens & Halske...........0
158
157,5
157
157
LahmeyerLCo..............10
127
58,5
129,5
58,5
127,25
59
129,5 .
59
Buderus ...................0
Deutsche Erdöl .............4
Gelsenkirchener....... 0
65
102,25
65
87,25
101,75
65,5
86
102,75
65,75
87
Harpener...................0
86
Hoesch Eisen—Kolu-Neuessen.. 0
70,25
70,13
Ilse Bergbau .............7
170
170
170
171,5
Ilse Bergbau Genüsse........7
114
115,75
115,4
Kllnknerwerke ........ 0
63
62
63
63
Mannesmann-Röhren........0
70,9
69,75
70
70,13
Mansselder Bergbau....... 0
27,5
28,25
77,25
Oberschlei. Kokswerke.........0
—
76,75
Phönix Bergbau.............0
Rheinische Braunkohlen ......10
46
45,4
45,5
45,13
202
200,5
Ryeinslahl........... 0
84
83,5
84
83,75
Frankfurt a.M.
Aerlin
Schluß» turö
Schloßt. Abend» börse
Echluß» turs
Schloßt. Mittag» bör'e
Datum
6.4.
7-4-
6.4.
7-4-
Vereinigte Stahlwerke........
u
45
44,65
45
44.13
Olavi Minen ...............
0
—
—
17.9
17,9
Kaliwerke Aschersleben........
6
135
136
132,75
135,5
Kaliwerke Westeregeln........
6
135,75
137
Kaliwerke Salzdetfurth.......
S
—
200
200,5
200
3. G. Farven-Industrie.......
7
133
130,75
132
131
Scheideanstalt...............
10
167
167
—
—
Goldschmidt ................
O
58,25
58,5
58,5
59,5
Rüigerswerke...............
0
52,5
—
52,65
52,25
Metällgeiellschaft.............
0
35,5
—
35,75
35,75
PHUtpp Holzmann...........
0
59,75
59,9
59,25
59,9
Zementwerk Heidelberg ......
Eementwerk Karlstadt.........
4 O
69
60
69
—
-
Watch & Frevtag ............
O
—
6
-
-
EchulkhetS Payenhofer........
0
_
_
109,5
109,5
81hi (Allgemeine Kunstseide) ...
0
—
—
38
37,5
Bcmberg...................
0
49,75
—
50
50,75
Zellstoff Waldhof............
0
—
—
52,5
52
Zellstoff Aschaffenburg .......
0
27,25
—
26.25
Dessauer GaS ...............
7
—
_
112.5
112,65
Daimler Motoren............
0
31
30,5
30,65
30,9
Deutsche Linoleum ..........
0
40,5
40,5
40
40
Orensieln & Koppel ..........
0
-
48,5
48
Leonhard Tietz..............
6
31,5
31,5
32
31,5
5habe ......................
12
126,5
131
126,5
130,65
Grttzncr....................
0
34,75
34,25
34,25
34,25
Mainkrastwerke Höchst a.M» ...
<
-
Süddeutscher Zucker .........
s
—
160
-
160
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a M.
Banknoten.
6. April
7-Apiil
Amtliche Votierung »ein | Brie
Amtiicde Votierung
Geld
Brie
Helstngsors..
6,354
6,366
6,344
6,356
Wien.......
46,70
46,80
46,45
46,55
Prag.......
—
—
—
Budapest ...
—
—
—
—
Sofia.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ....
170,08
170,42
170,08
170,42
OSlo.......
73,68
73,82
73,63
73,77
Kopenhagen.
64,25
64,36
64,24
64,36
Stoctlwlm...
76,07
76,23
76,02
76,18
London .....
14,38
14,42
14,38
14.42
Buenos Aires
0,818
0,822
0,818
0,822
Neuyork....
4,209
4,217
4,209
4,217
Brüssel-----
58,66
58,78
58,66
58,78
Italien.....
21,54
21.58
21,55
21,59
Paris.....
Schweiz ....
16,54
16,58
16,54
16,58
81,25
81,41
81,24
81,40
Spanten....
35,46
35,54
35,46
35,54
Danzig....
82,12
82,28
82,12
82,28
Japan ......
0,899
0,901
0,899
0,901
Rio de Jan.
0,239
0,241
0,239
0,241
Jugoslawien
Lissabon....
5,145
5,155
5,135
5.145
13,08
13,10
13,08
13,ro
gerlln, 7.AprÜ
Geld
Brief
Amerikanische Noten..............
4,193
4.213
Belgische Noten..................
58,50
58,74
Dänische Noten .................
63,87
64,13
Englische Noten .................
14.34
14,40
Französische Noten...............
16,50
16,56
Holländische Noten...............
169,71
170,39
Italienische Noten................
21,53
21,61
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling
73,45
73,75
Rumänische Noten..............
2,46
2,48
Schwedische Noten...............
75,85
76,15
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
81,06
35,33
81,39
35,47
Ungarische Roten................


