Wie sie ihn bezwang
Driginalroman von 3- Schneider-Koerstl. llrheberrechtsschutz: Verlag O. Meister, Werdau i. S. 17. Fortsetzung. Nachdruck verboten!
„Was du nicht sagst!" sprach Harrach dagegen. „Ab und zu sah ich sie vorüberreiten. Galopp, als ob Jettenbach pest- oder choleraverdächtig wäre. Du kannst ihr übrigens sagen, daß es nett wäre, wenn sie wieder einmal guten Tag bei uns sagen wollte. --Wie bist du übrigens mit dem neuen Reit- necht zufrieden?" — Gut? Na, ich habe mirs ja gedacht. — Bist du noch da, Jörg?--Na, schönen
Abend. Vielleicht siehst du wieder einmal nach zu Hause." ,
Es tat einen leichten Knacks. Der Jettenbacher hatte eingehängt.
Hans Jörg war verärgert. „Warum schreibt ihr denn nicht öfter?"
„Ich hab gedacht--— die Steffis--die
wird dir über alles Bescheid geben."
„Seit Neujahr zwei Briefe, Papa. Und jetzt haben wir März.--Was ist das übrigens für ein
neuer Reitknecht, den du dir da zugelegt hast?--
Oberleutnant a. D.? So!--?
„Soll dich die Steffis anrufen, wenn sie kommt?" frug der alte Baron. Seine Stimme war jetzt wirklich angsterfüllt.
„Nein, danke! Guten Abend, Papa!"
„Dickkopf", schimpfte Merlin. Aber es war ihm selber nicht wohl zumut. Er mußte unbedingt Luft haben. Also dis Steffie log.--Die Steffis log!
Ritt nicht nach Jettenbach. War schon seit Wochen nicht mehr dort gewesen. Wo dann?---Wo
war sie, wenn sie sich des Nachmittags von drei bis abends sechs mit Joe Brandt unterwegs befand?
Die Dorwürfe, die er sich machte, waren Legion. Er hätte es wissen können! Wissen müssen! Und hatte zugesehen. Wie ein alter, blinder Narr hatte er sich benommen und während der Sohn unten in Konstanz fein Weib in besten Händen, in sicherster Hut glaubte, hatte er es schon zur Hälfte, wenn nicht ganz verloren.
Er war so in Gedanken, daß er die letzte Stufe, die nach dem Parke hinab führte, übersah und sich nur noch rasch am Geländer der Treppe halten konnte. Die Wege lagen schon völlig schneefrei. Nur wo die Bäume Schatten warfen, lagen schmutzig weiße Flecken verstreut. Büschelweise standen die Anemonen zwischen den Stämmen, und die ersten Krokus brachten ein frohes Farbenspiel in das Gelb- grün des Rasens. Schüchtern fingen die Laubgänge zu grünen an, ein frohes Lichterspiel umtanzte ihn, als er diese entlangschritt.
Plötzlich hob er den Kopf und lauschte. Ganz in der Nähe sprach jemand. Es war lauter als ein Flüstern, aber doch so gedämpft, daß man merkte,
es war nicht für fremde Ohren bestimmt, was da an Neuigkeiten ausgetaufdit wurde. Bielleicht hatte der Gärtnerbursche ein Stelldichein mit seiner Lieb
sten. ...
Solcherlei Entdeckungen erfreuten ihn zwar nicht, aber wo so viel Dienstboten zusammenschafften, ließ es sich nie ganz vermeiden. Das Jungvolk wollte nun einmal sein Pläsier und wenn man auch wußte, daß es auf Ichenhausen kein illegitimes Zusammenleben geben durfte--die Liebe war nicht aus-
rottbar. _ .
Er wollte sich schon zurückziehen, als Stephanies Name fiel. Sein ganzes Gehör war jetzt gespannt und so, den Atem anhallend, etwas vorgeneigt, lauschte er, was die beiden sich zu sagen hatten:
„Besser wär's, sie hält den Alten genommen", kalkulierte der Gärtnerbursche. „Will schon allerhand sagen: verheiratet sei und keinen Mann
haben!"
„U je", trillerte ein Lachen dazwischen. „Sie hat ja einen. Für so dumm brauchst du sie wirklich nicht zu hallen. Die kommt schon auf ihre Rechnung. Glaubst du, sie reitet umsonst jeden Tag so pünktlich mit dem feschen Oesterreicher aus?--Ja.
Pfeifen! Ich hab sie neulich beobachtet, so um die Morgenfrühe rum. Da sind sie angetrabt gekommen. Er ganz weiß im Gesicht und sie rot wie der Mohn, wenn er zwischen den Feldrainen blüht. Er ist zuerst vorn Pferd gesprungen und hat beide Arme aufgehalten. Sie haben wohl geglaubt, es sieht sie niemand. Hören konnte ich nicht, was sie sprachen, aber sie hat ihm auf die Wange geklopft und gar nichts dagegen gehabt, daß er ihr dreimal hintereinander die Hände küßte--beide, mußt
du wissen." —
„Das ist bei den Oesterreichern so", verteidigte
der Bursche. r,
„Mir soll's recht sein!" kam es schnippisch. „Einmal hätte auch genügt, denk ich. Na und dann sind sie schön einträchtig nach der Jagdhütte gegangen, in die sich um diese Zell kein Mensch verirrt. Er hat einen Schlüssel herausgezogen, aufgesperrt und dann fein leise wieder abgeschlossen.--Und weiß
Gott, fünf Minuten darauf hat der Karnin auch schon geraucht." m ,
„Neugierig bist du nicht wenig." Der Bursche stahl sich rasch einen Kuß zwischenhinein.
„Hättest dus anders gemacht, Jochen?--Auf
fo was kommt man nicht alle Tage. Ich hab mich ans Fenster geschlichen und hineingespäht. Nicht einmal die Vorhänge hatten sie zugezogen. Er ist am Boden gekniet und hat das Feuer angeblasen, daß ihm die Flammen schier ins Gesicht bissen, dann hat er sich herumgedreht, ihren Fuß auf sein Knie genommen und ihr die Stiefel abgestreift. Und--
verrückt sind die vornehmen Leut alle. Aber so verrückt." Sie kicherte verschämt: „Er hat ihr erst den Fuß geküßt, ehe er ihr den Pantoffel dransteckte. Es hat ihr gefallen, denn sie hat derweilen zärtlich über sein Haar gestreichelt."
„Ist auch schön, sein Haar", lobte der Bursche. „Schwarz und glänzend wie von einem Zigeuner."
„Ja,--aber ich bin mehr für die Blonden."
Die Magd liebkoste dabei mll den Augen den rötlichen Scheitel ihres Liebsten. „Uebrigens gönn ich ihrs.---Bon der hat noch kein Mensch ein
unrechtes Wort bekommen, solang sie auf Ichenhausen ist."
„Das stimmt ja!--Ist ein feines Weib! Für
einen Kuß von der gab ich meinen halben Monatslohn! Der junge Herr wird schauen, wenn er wieder kommt.---Aber es geschieht ihm recht.
Soll er’s zu sich nehmen, wenn er nicht betrogen sein will.---"
„Sag ich auch!" gab die Magd zu. „Don mir er- fährts fein Mensch, wenn sie ein paarmal in der Woche Sonntag hat. Nur der alle Baron tut mir
„Und der Reitknecht, wenn er einmal fliegen muß", lachte der Bursche.
„Ja, der auch.--Hast du was gehört, Jochen?
--Nicht? Gehen wir. Mir ist, als ob einer mitgehorcht hott'.---"
Sie sahen sich beide um. Aber der Laubgang deckte schon ziemlich gut. Und Merlin hatte kaum den Atem einzuziehen gewagt, so würgte ihn die Scham. Besser wäre es gewesen, sie hätte den Allen genommen, klang es in ihm nach.
Ja, und tausendmal ja. Diel, viel besser wär's ge» wesen, kleine Steffie.
Er wandte den Blick nach dem Herrenhause zu- rück und suchte die Reihen ihrer Fenster ab. Die Flügel standen weit geöffnet, die Sonne spielte in den blanken Scheiben und warf Reflexe über das Sims. Es sah aus, als züngelten Flammen und Flämmchen an der Mauer empor.
Der Husschlag zweier Pferde ließ ihn zusammen- schrecken. Sie tarnen in drei Schritten Abstand -herangetänzelt. Stephanies Haar flimmerte in der hellen Märzensonne und Joe Brandts schwarzes lag wie ein glänzender Helm um sein schmales Gesicht. Sie waren ein Paar, das sich sehen lassen konnte.
Steffie, liebe kleine Steffie. Es war nichts von Zorn in Merlin. Nur tiefe, tiefe Trauer, die ihm das Naß in die Augen- trieb. Sie hatte ihn bere'ts erspäht und hob die Hand zum Gruße. Dem Gaul die Zügel freigebend, galoppierte sie über den Rasen. „Guten Abend, Papa!---- Was Neues?"
„Hans Jörg hat angerufen, Kind!" Er hielt chre warme Hand' schutzgewährend in der seinen.
„Wirklich?" Ihr Lachen verletzte fast. „Was wollte er denn?"
„Dich sprechen, Steffie."
Er sah wie ihre Linke merklich unruhig auf dem braunen Tuch der Reithose hin- und herglitt. „Ja, aber warum denn?"
„Vielleicht hat er Sorgen, Kind!"
„Glaube ich nicht, Papa. — — — Und wenn, wäre ich sicher die Allerletzte, der er sie anoertraut"
--Sie sprang aus dem Sattel und bat Joe Brandt den Gaul in Empfang zu nehmen. „Vielleicht reiben Sie ihn ein bißchen trocken, Herr Oberleutnant Wir hoben Hürden gesprungen, Papa ---" erklärte sie. „Morgen um acht--wie alle Tage, Joe!" Ein brennendes Rot flackerte ihr in die Wangen, als das „Joe" ihre geheimsten Gedanken verraten.
Mit der Peitsche gegen die Stiefel klopfend, ging sie neben dem Schwiegervater her.
„Ich habe Jörg mit Jettenbach verbunden", sagte Merlin. „Aber du warst nicht dort--"
Das Rot auf ihren Wangen vertiefte sich noch.
„Ich werde dieser Tage hinüberreiten."
„Ja, tu das, Steffie.--Und, Kind--Jorg
hat sich beklagt, daß du so selten schreibst."
„Ich dachte, er lege keinen Wert darauf, Papa. --Erlaubst du, daß ich vorausgehe? — — Ich muß mich erst noch umkleiden. —" Sie bog sich vor und küßte ihn auf die Wange, nickte ihm zu und verschwand gleich darauf um die Biegung des Laubenganges.
Zu spät dachte Merlin. Alles zu spät. Jörgs Anruf und seine Sorge und--und die Vorwürfe
seines eigenen Gewissens. Er war ein schlechter Hüter von seines Sohnes Glück gewesen.
Und die Steffie, der arme verlassene Vogel, hatte die Türe zu ihrem Käfig nur angelehnt gesehen und war zurück in die Freiheit geflattert.
Und wieder war es nicht Zorn, sondern nichts als eine unermeßliche Trauer, die dem alten Baron die Schullern nach der Brust hereindrückte und ihn fo, gesenkten Hauptes und aller Freude bar, nach dem Herrenhause gehen ließ.
*
Der Samstag brachte Merlin etwas völlig Unerwartetes. Joe Brandt erschien im dunklen Jackett- anzug, wartete an der Türe, bis er an den Schreibtisch gebeten wurde und ersuchte um seine Entlassung.
Merlins Gesicht zeigte eine einzige Ratlosigkeit. „Ja, aber warum denn? Was treibt Sie denn von Ichenhausen, Herr Oberleutnant?" In der letzten Frage zllterte ein feiner Spott durch.
,Hch bitte mich nicht mißzuoerstehen, Herr Baron", klang es bescheiden. „Ich werde immer mit größter Dankbarkeit an hier zurückdenken, und daß Sie dem Heimatlosen ein Asyl gewährten. Aber ich habe da ein Angebot einer Flugzeugwerft erhalten, und da ich von Haus aus Flieger bin, zieht es mich mit allen Fasern zu diesem Beruf zurück."
„Sehr begreiflich." Noch immer lag der feine Spott in Merlins Stimme. „Haben Sie mit meiner Schwiegertochter schon gesprochen?"
„Gewiß, Herr Baron. Die gnädige Frau hatte die große Güte, mir freie Wahl zu lassen. Ich kann, wenn Herr Baron zustimmen, bereits morgen ad- reisen."
„Reisen Sie, ja?"
( Fortsetzung folgt)
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