Ausgabe 
8.3.1933 Erstes Blatt
 
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10 Winke für -en Eier-Einkauf.

Deutsche

Eier!

1. Das deutsche Qualitätsei, das Handelsklassenei, ist kenntlich an dem Kreisstempel mit dem WortDeutsch" und einem der Buchstaben S. A. B. C. D.

2. Dies Qualitätsei kommt in zwei Gütegruppen, Dollfrischen Eiern und Frischen Eiern, auf den Markt, die in je fünf Gewichtsgruppen (S. A. B. C. D.) eingeteilt sind.

3. Handelsklasseneier müssen im Laden durch genaue Schilder als solche nach chrer Güte» und Gewichtsgruppe gekennzeichnet sein.

4. Erlaubt ist außerdem nur der direkte Namensstempel.

5. Jedes Auslandsel ist nach dem Ursprungsland gekennzeichnet.

6. Jedes Kühlhaus- und kon ervierte Ei ist mit einemK" bzw. dem Ausdruck Konserviert" ge tempelt.

7. Alle anderen Eierstempel ind verboten.

8. Es gibt also keinen Stempelwirrwarr mehr, sondern jeder Käufer kann jetzt genau erkennen, was er kauft.

9. Bei dem deutschen Handelsklassenei ist durch lausende Kontrolle und strenge Dorschriften für Güte und Frische garantiert.

10. Der deutsche Bauer braucht gerade jetzt dich und deinen Einkauf, denke daran.

Wirtschaft.

Berlin schwächer.

Berlin, 8. März. (WTB.-Funkspruch.) Den Erwartungen des Bormittags entsprechend, zeig­ten die ersten offiziellen Notierungen der heu­tigen Börse überwiegend kleine Kursverluste. Das Publikum hatte nach der Haussebewegung der letzten Tage durch einige Berkaus« Neigung zu Dewinnmitnahmen gezeigt, und da anderseits das Kaufinteresse nur klein war, ergaben sich vorwiegend Rückgänge. 3m Vergleich zu gestern war die Umsahtätigkeit wesentlich geringer. Die Meldungen aus Neuhork lau­teten zwar etwas beruhigter, machten aber ebenso wie vorher die alarmierenden Nachrichten keinen stärkeren Eindruck.

Als relativ widerstandsfähig sind Kaliaktien und Montanpapiere zu nennen, auch Berlin- Karlsruher Industrie und Bremer Wolle eröffne­ten ziemlich fest. Stärker gedrückt waren dagegen Holzmann mit minus 2,5 Prozent, Chadeaktien mit minus 3 Mk. und Rheinische Braunkohlen, die bei einem Angebot von 9 Mille 5,25 Prozent verloren. Auch Reichsbankanteile lagen mit minus 2 Prozent auffallend schwach und waren im Gegensatz zur Allgemeintendenz auch im Verlaufe weiter angeboten. Die schon gestern abend auf den 5prozentigen 3ubiläumsbonus favorisierten Schubert & Salzer-Aktien kamen nach anfäng­licher Plus-Plus-Rotiz 7,5 Prozent über gestern zur Notiz, konnten damit aber ihren Höchststand von gestern abend nicht erreichen. Sehr fest lagen im Verlause auf Grohbankkäuse Siemensaktien, die bei auftretender Materialknappheit in schneller Folge 4 Prozent gegen den Anfang gewannen. Hiervon wurden Schubert-Aktien und später auch die übrige Börse günstig beeinflußt, so daß die Hauptwerte bis zu 2 Prozent gewinnen konnten. Kaliwerte und Schultheis lagen mit plus 2,75 Prozent wieder stärker beachtet. Am Pfandbrief­markt war die Tendenz ziemlich behauptet.

Deutsche Anleihen und Reichsschuldbuchfor­derungen gingen zwar anfangs ebenfalls um 0,25 bis 0,50 Prozent zurück, konnten aber spä­ter einen Teil dieses Verlustes wieder ausholen. Auslandrenten wiesen nur geringe Veränderun­gen aus. Lissabonner Stadtanleihe eröffneten in Reaktion auf die vorangegangenen Steigerun­gen 0,50 Prozent unter gestern.

Am Geldmarkt machte die Erleichterung Fortschritte. Der Satz für Tagesgeld ging auf 4,39, vereinzelt auch schon auf 4,25 Prozent zu­rück. Nach Privatd.slonten. Reichsschahanweisun­gen per 16. Oktober und Reichswechseln per 7. 3uni hielt die Nachfrage eher an.

Frankfurt im Verlaus fester.

Frankfurt, 8.März. (WTB. Drahtmeldung.) An der heutigen Börse war das Geschäft stiller

als an den Dortagen, da sich die Kundschaft schein­bar etwas zurückgezogen hat, während die Kulisse Zurückhaltung bekundete, zumal besondere Anregun­gen nicht Vorlagen und auch die ungeklärten Ver­hältnisse in USA. als ein Unsicherheitsmoment be­trachtet wurden.

Nachdem vorbörslich meist höhere Kurse genannt worden waren, eröffnete die amtliche Börse mit uneinheitlicher Kursbildung. Bei freundlicher Grund- stimmung unterlagen die Notierungen später mehr­fach kleinen Schwankungen. Die Veränderungen nach beiden Seiten betrugen jedoch selten mehr als 0,50 bis 1 v. H. Kleines Publikumsangebot wurde verhältnismäßig glatt ausgenommen. Ausgehend von der festen Haltung der siemensaktie, die um 2,50 v. H. anzog, wurde die Tendenz im Verlaufe über­wiegend fester. Anfangs eröffneten am Che- miemarft IG. 0,65 v. H., Deutsche Erdöl 0,40 v. H. niedriger, Rütgerswerke 0,50 v. H. höher. Scheide- anstatt blieben mit 171 unverändert. Später zogen IG. auf 118,75 v. H. (plus 0,75 v. H.) an. Am Elek- tromarkt gewannen Elektrische Lieferungen 1,25 d. Sy, Gesfürel und Licht und Kraft je 0,25 v. H.; AEG. und Lahrneyer, sowie Schlickert lagen gehal­ten. Von Montanwerten setzten Buderus, Harpener, Klöckner, Mannesmann und Rheinstahl von 0,50 bis 1 v. Sy höher ein, Stahlverein und Phönix ga­ben je 0,50 v. H. nach. Am Kaliaktienmarkt zogen Salzdetfurth 5,50 v.H. und Aschersleben 2 v.H. an. Schisfahrtswerte gewannen etwa 0,25 v. Sy, Daimler 0,50 v.H. Relativ matt lagen Reichsbank­anteile mit minus 1 v.H. und Contigummi mit minus 1,75 d. Sy

Am Anleihemarkt eröffneten Al-t- und Neubesitz 0,25 bis 0,40 v.H. niedriger, späte Reichs- fchuldbuchforderungen waren behauptet. Reichsbahn- oorzugsaktien zogen 0,25 v. Sy und StM^r-jn, 0,75 o. Sy an. Pfandbriefe lagen ruhig ir, V * gut behauptet, Kommunalobligationen tl, ü n etwa 0,50 d. Sy fester. Im übrigen lag der .. er- zinsliche Markt kaum verändert.

Im Verlaufe wurde die Tendenz a 11 fl y,' n fester und auch die Umsatztätigkeit e t w^ssM^ - Hafter. Im Vordergrund des Interests ftaibe" weiterhin Siemens, die erneut mm 2,H v. Sy auf 146,50 d. Sy anzogen. Auch IG. lagen/lebhaft und 1,50 v. Sy höher. Im übrigen betrüge« die Befesti­gungen von 0,50 bis 1 v.H. Tagesgeld war zu 3,75 v. Sy weiter leicht. ,

Schweinemarkt in Gedern. /

y- Gedern. 7. Marz. Der Auftrieb zum heutigen Schweinemarkt betrug 337 Stück. Für sechs Wochen alte Ferkel wurden 15 Mark für sechs bis acht Wochen alte 15 bis 20 Mark und für Läufer je nach Qualität 25 Mark und mehr bezahlt. Der Handel war sehr flott, der Markt war bald völlig geräumt.

und am Sien|tgcbäui>e der Gendarmerie. Vor dem Rathaus wurde eine Fahne der Eisernen Front verbrannt.

-4- Rain rod, 7. März. 3n unserem Dorfe tritt die Grippe mit besonderer Hef­tigkeit auf. Die beiden Schulklassen mußten geschlossen werden, da über 50 Prozent der Schü­ler ertrankt sind. 3n vielen Familien sind alle Glieder von der Grippe befallen. Ein 1 9 jäh - riges Mädchen, das einzige Kind seiner Eltern, st a r b nach dreitägigem Kranksein.

Kirche und Schule.

Landkreis Gießen.

Bg. Großen-Buseck, 7. März. In einem stark besuchten M i s s i o n sg o t t e s d i e n st sprach gestern abend Missionar Glöckel von der Baseler Mission über das ThemaWarum den Negern das Christentum gepredigt werden muß." Die auf Grund einer 30jährigen Mlssionstätigkeit in Kamerun be­ruhenden Ausführungen gaben einen tiefen Blick in das Seelenleben der Eingeborenen und begegneten großem Interesse. Der Kirchenchor sang unter Lei­tung von Psarrer Müller zwei stimmungsvolle Lieder. Nach Beendigung des Gottesdienstes ver­anstaltete die NSDAP, einen Fackelzug durch das Dorf, bei dem der Posaunenchor die Marsch­musik stellte.

Preußen.

Wahlvorschläge

für die (Semeinderatswahl in Ahbach.

Landvolk-Partei: Otto Wagner, Land­wirt: Ludwig Koch, Landwirt und Metzger: Friedrich Mank, Landwirt: Heinrich Krombach, Landwirt: Christian Decker, Oberbauaufseher: Ludwig Feiling, Landwirt, Nr. 5: Karl Tasch, Landwirt: Ludwig Geier, Maurermeister: Lud­wig Feiling, Landwirt, Nr. 13: Heinrich Tasch, Landwirt, Nr. 50: Wilhelm Feiling, Landwirt, Nr. 47.

Nationale Mitte: Friedrich Weller, Maurer und Landwirt, Nr. 100; Ludwig Fabel, Zimmerer und Landwirt, Nr. 124; Heinrich Knortz, Schreinermeister: Heinrich Velte, Land­wirt, Nr. 137; Ludwig Puhl, Zimmerer und Landwirt, Nr. 98; Karl Euler, Schreibgehilfe; Friedrich Decker jun., Metzger und Zimmerer, Nr. 151; Otto Hartmann, Schmiedemeister.

Kleinbauern und Arbeiter: Friedrich Geier, Landwirt, Nr. 9; Heinrich KeUer, Land­wirt, Nr. 45.

Einheitsliste der Arbeiter, Ge­werbetreibenden u. Kleinlandwirte: Wilhelm Walter, Landwirt, Nr. 73; Hermann Schwiekcr, Maurer; Heinrich KeUer, Metzger- meister: Friedrich Depler, Maurerpolier, Nr. 79: Karl Stamm, Arbeiter und Landwirt, Nr. 120; Karl Schmidt, Hilfsarbeiter, Nr. 72; Karl Wel­ler, Maurerpolier. Nr. 98a; Otto Feiling, Zim­merer. Nr. 79; Heinrich Koch, Maurer, Nr. 79e; Karl Bernhardt, Maurer; Friedrich Oestreich, Maurer, Nr. 99; Heinrich Scheid, Landwirt.

NationalsozialistischeDeutscheAr- beiter-Partei: Ludwig Drückmann, Ge­meindevorsteher; Heinrich Christ, Kaufmann; Georg Agel, Landwirt; Ludwig Weller, Maurer­meister.

Kreis Wetzlar.

(p Krosdorf-Gleiberg, 7.März. Den Demühungen des Beamtenortskartells Gießen- Wetzlar-Land ist es gelungen, die Reichsbahn zur Ausgabe von Sonntagsfahrkarten -.für die Strecke Krofdor s-G l e i b e r gW e h- l a r der LollarWetzlarer Dahn zu veranlassen. Die Karten werden im Zuge ausgegeben. Damit ist einem Wunsche weiter Devölkerungskreise Rechnung getragen. Anläßlich desTages der erwachenden Ration" fand hier am Samstag­abend ein Fackelzug statt, an dem außer hie­sigen Einwohnern zahlreiche Männer und Frauen und 3ugendgruppen aus Vetzberg und Rodheim teilnahmen. Anschließend an den ilmjug, bei dem die hiesige Musikkapelle und ein Trommler- und Pfeiferkorps mitwirkten, wurde auf der Anhöhe vor dem staatlichen Forsthaus ein großer Reisig­hausen entzündet. Eine große Menschenmenge wohnte dem Schauspiel bei, gleichzeitig den Wor­ten eines Redners der nationalen Front lauschend.

X Rodhelm a. d. V.. 7. März. Der älteste Einwohner unserer Gemeinde, Drechslermeister Gg. Dender, begeht am heutigen Mittwoch in gro­ßer geistiger und körperlicher Frische seinen 8 5. Geburtstag. Fleißig arbeitet der alte Dre­her, so weit es ihm seine Kräfte erlauben, noch gerne "in seinem Handwerk. Der hochbetagte Mei­ster ist vor allem durch seine Spinnräder, soweit auf dem Lande das Spinnen noch gepflegt wird, eine weithin bekannte Persönlichkeit geworden.

120 000 Gier aus der Straße.

WSN. Frankfurt a. M., 7. März. Ein B r e » mer Ferntransportlast kraft wagen mit Anhänger, der auf der Fahrt nach Frankfurt a. M. sich befand, verunglückte am Eisenbahnviadukt des Bahnhofs Goldstein. Vermutlich nahm der Führer

Heist her Winterhilfe!

Die Not in vielen Gießener Familien ist Immer noch sehr groß. Die Gießener winternothilse will den Notleidenden den schweren Daseinskampf etwa» erleichtern. Dazu Ist die Unterstützung aller Mit­bürger dringend erforderlich. Geld-, Kleider- und Lebensmittelspenden können viel Elend geringer machen. Gaben werden von der Wlnternothllse (Städtisches Wohlfahrtsamt, Gartenftrahe) jederzeit mit Dank entgegengenommen.

Seher sei Helfer!

des Autos die Kurve zu kurz. Der Anhänger fuhr gegen einen Betonpfeiler der Eisenbahnuntersüh- rung. Der Motorwagen ist durch den Anprall fast umgekippt. Die Ladung des Wagens, die aus 1 20 000 Eiern bestand, fiel a u f d i e S tr a ß e. Die Lastkraftwagen find stark beschädigt. Ein Lehr­ling, der sich an den Anhänger des Lastzuges ge­hängt haben soll, erlitt bei dem Zusammenstoß Ver­letzungen und mußte in das Städtische Krankenhaus verbracht werden.

Eine Wärmflasche explodiert.

WSN. Weilburg. 7. März. 3m nahen Mengerskirchen stellte die Tochter eine- Arztes eine gefüllte Wärmflas-che ver­schlossen in den heißen Ofen. Sie selbst stellte sich mit dem Rücken gegen den Ofen, um sich au wärmen. Durch die starke Erhitzung des Wassers in der Wärmflasche kam es zu einer Explosion, die so heftig war, daß der Ofen in Stücke ging, zwei Fenster zertrümmert, Cinrichtungsgegenstände schwer beschädigt wurden und das Mädchen durch das heiße Wasser schwere Drandwunden im Rücken davontrug, ebenso durch Ofenstücke verletzt wurde. Die bedenklichen Wun­den machten die Lieberführung ins hiesige Kran­kenhaus notwendig.

G. A.-Sport.

VfB. Gießen.

VfB. 11 VfR. Butzbach I 2:5 (0:3).

Wäre DfD. von Spielbeginn an komplett ge­wesen, so hätte das Spiel ein anderes Ende ge­sunden. Die Gäste hatten Mühe, den Sieg in dieser Höbe sicherzustellen. Trotz tapferster Gegen­wehr mußten sich die DfD.er bis zur Halbzeit 3 Tore gefallen lassen. 3n der zweiten Halbzeit bekamen die Grünweißen beträchtlich Oberwasser und erzielten 2 Tore., Ein Elfmeter wurde außerdem verschossen. Das Spiel wurde schnell und hart durchgeführt.

VfB. III VfR. Llch 1 1:1.

Die dritte Mannschaft des DfD. konnte seit langem wieder einmal gefallen. Deide Gegner waren ebenbürtig. Die Grün-Weißen verschossen auch hier einen Elfmeter, der ihnen den Sieg bringen konnte. Die Spiele der 3ugend- und Schülermannschaften fielen aus.

Obecheffen.

27. Hessischer Landes-Zeuerwehrtag.

WSN. S ch o 11 e n, 7. März. Die Vorbereitun­gen für den 2 7. Hessis ch e n Landes- Feuerwehrtag vom 21. bis 24.3uli sind im Gange. Als Festplah wurden die Wiesen rechts der Straße SchottenMichelbach bestimmt, wo sich sonst der Startplatz für das Motorrad- RennenRund um Schotten" befindet. Der Platz bietet genügend Raum für mehrere große Wirt­schaftszelte und einen ausgedehnten 3uxplatz. Links der Straße SchottenRudingshain soll die Ausstellung der Feuerwehrgeräte aufgebaut werden. Zur Deschaffung der nötigen Wasser- mengen für die Motorspritzen usw. werden im Niddabett durch den Freiwilligen Arbeitsdienst mehrere Staubecken angelegt werden.

Verireieriag

des Niddatal-Sängerbundes.

-i- Schotten, 6. März. Der diesjährige Vertretertag des Niddatal»Sang er- b u » d e s wurde in dem benachbarten D c h e n - rod abgehalten. Eine stattliche Sängerzahl hatte sich zusammengesunden. Der hiesige Manner­chor 1 837 war geschlossen erschienen, mit dem Platzvercin den gesanglichen Rahmen zu überneh­men. 10 Vereine hatten Vertreter entsandt. Frohsinn" (Dehenrod), Chorleiter Merz, entbot mit dem deutschen Sängergruh und einem sch? hübsch wiedergegebenen Chorlied einen herz­lichen Willkomm, den der 1. Vorsitzende K o h - l c r noch besonders unterstrich. Mit GruM>orten eröffnete der Dundesvorsitzende Schäfer (Eichelsdorf) die Tagung und gab einen Lieber- blick über das abgelaufene Dunoesia^r unter be­sonderer Hervorhebung des Wertungssingens in Schotten. Den Kassenbericht erstattete Bürgermei- ster Mantel (Ober-Schmitten). Das Dmrdes- vermögen ist auf 284 Mk. angewachsen. Obwohl der Gesamtvorstand, der bereits 10 3ahre seines Amtes gewaltet, gebeten hatte, von einer Wie­derwahl abzusehen, wurde er auf Drängen der Versammlung einstimmig auf drei 3ahre wieder- gewählt: 1. Vorsitzender Schäfer (Eichelsdorf), 2. Vorsitzender Karl Linck (Schotten), Schriftfüh­rer L. Michel (Ober-Schmitten), Rechner Bür­germeister Mantel (Ober-Schmitten), 1. Dun»

deschormeister G. Diehl (Ober-Schmitten), 2. Dvndeschormeister H. Wolf (Llnter-Schmitten). Der ChorMein Vogelsberg", vertont von Adam S p a m e r zu Schotten, soll auf Kosten der Dun- deskasse beschafft und den Bundesvereinen als Geschenk überwiesen werden, um als Massenchor gesungen zu werden. Die Beiträge für die Ton- setzer-Gesellschaften, die immer Kampfstimmung auslösen, wurden wieder lebhaft debattiert. Die verschiedenen Chöre des Männerchors 1837 Schot­ten (Chorleiter L. S ü ß e l, Schotten), sowie des Plahvereins, die eine treffliche Wiedergabe fan­den, wurden von den Versammelten mit starkem Beifall aufgenommen.

Landkreis Gießen.

IL Stockhausen, 7.März. Die endgül­tige Stillegung des hiesigen Gruben­betriebes ist nunmehr vor einigen apt,.tutn. erfolgt Dadurch ist eine Anzahl Derglei. fM't d hier und Umgebung arbeitslos gctoo'^atfpC Es ist jedoch in Aussicht gestellt, daß u:d.s Erzlager in Lardenbach in Angriff ge­nommen werden soll. Dabei sollen die Arbeiter die in Stockhausen entlassen wurden, in erft'**, Linie berücksichtigt werden.

Kreis Alsfeld.

II. Merlau, 7. März. Nachdem die hiesigen Notstandsarbeiten vor einigen Wochen wegen Frost eingestellt wurden, hat man nun­mehr die Arbeiten wieder ausgenommen. Die dritte Maßnahme des Freiwilligen Arbeitsdienstes wurde genehmigt. Diele junge Leute haben sich gemeldet. Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang April ausge­nommen. Das auszuführende Projekt befaßt sich im wesentlichen mit der Fertigstellung der im Vorjahr begonnenen Arbeiten. Ferner ist die Gleichmachung des früheren Schlohplatzes geplant. 3m Zusammenhang mit der Feldbereinigung bot sich immer wieder Gelegenheit die Arbeitslosen zu beschäftigen.

Kreis Schotten.

V Gedern, 7. März. Während des Mittag­läutens wurde heute auf unserem Rathaus die Hakenkreu zsahne gehißt. Ebenso wehen diese Fahnen seit einigen Stunden an Post, Dahn

ohne MnMöck MMundM?

Ansichtssache! Wir meinen,das muss jeder mit sich selbst ab» machen.deshalb liefern wir OBERST mit und ohne Mund stück.Kommt es doch einzig und allein auf den Tabak an! 7/nd darin ist nun OB E RSTin ihrer Preislage wirklich zu oberst!

die 3 */3 Pfg-Zi£arette,

"beider nach teurer starken Jht sich dlUde mit AROMA paart.

BERST