Ausgabe 
8.2.1933 Erstes Blatt
 
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Obecheffen.

Den Gemeinderai eingefperrt

Wettsaasen (KreiS AlSfeld), 7. Febr. Der hiesige Gemeinderat wurde bei seiner jüngsten Sitzung, als er über A r b e i t S - beschafsungsmöglichkeiten durch den Jau einer Wasserleitung beriet, während seiner Verhandlungen von jungen Leuten im Hitzungsraume eingesperrt. Der Streich wurde von den Gemeinderäten erst bemerkt, als sie toe Hitzung verlassen wollten und nun den Weg in die Freiheit versperrt fanden. Als trotz Rufens und Klopfens niemand von außen er­schien, blieb den Gemeinderäten nichts anderes übrig, als den Heimweg durch das Fen st er anzutreten.

Landwirtschastlicher Vortragökursus in Grünberg.

* Grünberg, 6. Febr. Der vom hiesigen Landwirtschaftsamt gemeinsam mit dem Verein ehemaliger L a n d w i r t s ch a f t s - schüler der Landwirtschaftsschule Grllnberg ver- anstoltete Vortragskursus am vergangenen Freitag war gut besucht. Direktor Trautmann, der die Erschienenen auch im Namen des Vereins ehemaliger Landwirtschaftsschüler herzlich begrüßte, betonte, daß die Landwirte trotz der weiteren Ver­schlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage die Flinte nicht ins Korn werfen dürften. Er gab dabei der Hoffnung Ausdruck, daß sich recht bald eine Besse­rung unserer gesamten Wirtschaftslage und damit auch insbesondere der Lage der Landwirtschaf zeigen möge.

Als erster Redner sprach sodann Diplomlandwirt B ö t t r i ch (Darmstadt) über das ThemaLand- wirtschaftlich-betriebswirtschaftliche Tagesfrage n". Zu Beginn seiner Ausführun- gen warnte der Redner grundlegend vor einer etwaigen Konjunkturwirtschaft und empfahl, gerade heute unter allen Umständen an der Vielgestaltig­keit in der Betriebsweise festzuhalten. Er setzte sich mit der heute wieder vielfach erörterten Frage, ob eine intensive oder extensive Wirtschaftsweise be­trieben werden soll, auseinander und betonte, baß diese Frage von untergeordneter Bedeutung sei. Hauptsache sei heute für den Landwirt, vernunft­gemäß zu wirtschaften. Er nahm von diesem Ge- sichtspunkte aus die einzelnen Betriebszweige unter die Lupe und zeigte klar, wo der Hebel zur Ver­besserung anzusetzen ist. Neben der Bodenbearbei­tung, der Pflsge der Wirtschastsdünger, der Saat­gutvorbereitung usw. behandelte er besonders Fra­gen der Kunstdüngeranwendung und Fütterung. Seinen Ausführungen, die mit reichem Beifall be­lohnt wurden, folgte ein FilmDer Tüchtige sckafft's". Dieser Film führte den Anwesenden vor Augen, was sich ohne viel Geldaufwand durch Fleiß und Tüchtigkeit aus einem landwirtschaft­lichen Betrieb machen läßt.

Als zweiter Redner sprach Veterinärrat Dr. Schneider (Gießen) in etwa einstündigen Aus­führungen über das ThemaWie kann sich der Landwirt beim An- und Verkauf von Vieh vor Verlusten schützen". Wichtig sei vor allem, so führte der Redner aus, daß sich der Landwirt bei An- und Verkauf von Vieh klar sein müsse, was er wolle und sich nicht durch irgendwelche schönen Sprüche von seinem einmal gefaßten Plane abbringen lasse. Bedauerlich sei, daß häufig die Landwirte beim Verkauf von Vieh nicht wüßten, was sie fordern sollten. Er ging bann im einzelnen auf bie beim An- unb Verkauf von Vieh zu beachtenben gesetz- lichen Bestimmungen ein. Besonbers erörterte er in eingehender Weise bie Fragen ber Hauptmängel, Gewährsfristen unb Wanbelung. Auf Grund seiner reichen praktischen Erfahrungen konnte er manchen wertvollen Fingerzeig geben, wie sich ber -andwirt vor Verlusten schützen unb sich manchen Aerger er­sparen kann. Beiden Vorträgen, insbesonbere bem von Veterinärrat Dr. S ch n e i b e r schloß sich eine rege Aussprache an.

Landkreis Gickerr.

X Wieseck, 6. Febr. Einen wohlgelungenen älnterhaltungsabenb veranstaltete ber hiesige evangelische Frauenchor unter Leitung feines bewährten Dirigenten Philipp Groß am Sonntag im Saale berGermania". Die zahlreich Erschienenen wurden von Frau Völzel in einer kurzen Ansprache begrüßt und auf die Bedeutung des deutschen Frauenliedes hingewiesen. Die dar­gebrachten Chöre gaben Zeugnis von guter Schu­lung während der vergangenen Jahre. Flott ge­spielte Theaterstücke, heitere Singspiele und Mu­sikstücke, Verlosung und Tanz boten den Be­suchern viel Abwechslung.

* Klein-Linden, 6. Febr. Der Turn­verein 1 8 89 Klein-Linden feierte am Samstagabend in seinem Heim sein Winterfest. Der Borsihende, Sattlermeister Karl Weitz, machte auf die Bedeutung des Turnens für jung und alt aufmerksam. Die Turner führten unter Leitung von Ehrenturnwart Ernst Pfaff Frei- und Geräteübungen vor und sicherten sich damit den Beifall der Gäste. Auch den von Frauen- turnwart Karl K l i n k e l eingeübten Keulenübun­

gen, Gruppen- und Volkstänzen der Turnerinnen wurde großes Interesse entaegengcbracht: starker Beifall belohnte die Ausführenden. Einige The­aterstücke heiteren Charakters fanden gute Wieder­gabe. Um die Veranstaltung hat sich Zeugwort Karl E h r i n g besonders verdient gemacht. Ver­losung und Tanz beschlossen den Abend.

-o- Grohen-Linden, 6. Febr. Der Unter- haltungsabend, mit dem der Gesangverein Harmonie" am Samstag in seinem Dereins- lokal,Saalbau Faber", vor seine Mitglieder trat, erhielt durch die Ouvertüre zuDon Juan" und ihre feinsinnige W edergabc durch seinen Ehor- meister Wilhelm Schüttler, Giehen, am Kla­vier und dessen Töchter Martha und Waltraud (Geigen) alsbald seine Höhenlage vorgezeichnet. Das erste ChorliedSonntags erle" ließ in Wort und Weise erkennen, daß den Sorgen und Nöten unserer Zeit mit der Vortrogsfolge eine Art psychischer Hygiene" entgegengestellt werden sollte, ein Leitgedanke, der auch die Begrüßungs­ansprache des 1.Vorsitzenden Iohs. Leun IX. durchzog und sich durch die Darbietungen in Musik, Gesang und Theater bestätigte. So reich­ten neben denMelodien aus der Oper Faust" die Soli von Frl. Martha Schüttler (Viola) und insbesondere ihrer erst 15jährigen Schwester Waltraud weit über gute Hausmusik hinaus. Nachdem der erste Teil mit dem humorvollen ChorliedMeister und Gesell" von Zelter ge­schlossen hatte, würdigte der Gauvorsihende Koch, Gießen, die nunmehr 83jährige Mitarbeit des Vereins an der Pflege eines edlen deutschen Kulturgutes und überreichte unter lebhaftem Bei­fall als höchste Auszeichnungen des Deutschen Sängerbundes den Chrenbrief, zusammen mit der Ehrennadel des Hessischen Sängerbundes, für 50 Jahre aktiver Sängerschaft an Iohs. LeunIX., der zugleich seit 30 Jahren den Vor­sitz im Verein führt, und an die Sänger Heinrich Magnus II. und Ludwig Nepp, ferner die Ehrennadel des Hessischen Sängerbundes an Phil. SchmidtlI. für 40 Sangerjahre unb an die über 25 Jahre tätigen Vorstandsmitglieder Lud­wig VeltenXI. und Heinrich DernVI. die gleiche Ehrennadelfür Verdienste". Im zweiten Teil wurde dos VolksstückDer Meineidbauer" von Anzengruber von den darstellenden Kräften des Vereins in Maske und Spiel gut und unter wohlverdienter Anerkennung gegeben. Mit einem Singspiel, das den Handwerksgesellen auf seiner Wanderschaft in volkstümlichen Wander-, Liebes­und Heimatliedern zu einem allgemeinen Mit­erlebnis werden ließ, schloß die sehr beifällig aufgendmmene Vortragsfolge.

=.= Watzenborn-Steinberg, 7. Februar. Der Geflügel- und Kaninchenzucht­verein Watzenborn-Steinberg kann trotz der schlechten Wirtschaftslage auf das ab­gelaufene Zuchtjahr mit voller Befriedigung zu­rückblicken. Dies beweisen die großen Erfolge, die der Verein unter der Leitung des 1. Vor­sitzenden Heinrich Pfeiffer mit seinem rüh­rigen Vorstände während der letzten Ausstellungs­saison zu verzeichnen hat. Der Verein beteiligte sich im verflossenen Zuchtjahr an folgenden Ge­flügel- und Kaninchenschauen: an der Provin­zialverbandsschau in Vilbel, Bezirksschau in Lich, Iunggeflügelschau in Hannover und Marburg, an der 30. Nationalen deutschen Geflügelausstellung in Frankfurt a. M., sowie an den allgemeinen Schauen in Gießen, Bad-Nauheim und Laubach, zuletzt noch an der Landesschau Hessischer Ka­ninchenzüchter in Leihgestern. Auf allen diesen Schauen erzielte der Verein insgesamt von 125 Stück ausgestellten Tieren (Geflügel und Ka­ninchen) fünfundsiebzigmal die NoteSehr gut", 20 Ehrenpreise, 3 Leistungspreise, acht 1. und 2. Preise auf Kaninchen. Die Träger dieser Auszeichnungen sind: Heinrich Pfeiffer (rot­scheckige Zwergkämpfer), Karl Philipp IV. (birkenfarbige Zwergkämpfer, schwarze Whan- dotten und weiße indische Laufenten), Heinrich N u h l (Helle Zwergbrahma), Georg Jammer (weihe holländische Weißhauben), Nich. Bur­ger (Hamburger Silberlack-Zwerg), Karl Häu­ser IX. (goldhalsige Zwergkämpfer), Heinrich La über (schwarze Zwerglanschans), Karl An­dermann (schwarze Nheinländer und schwarze Zwergwhandotten), Karl Burger, Heinrich Haas, Karl Pitz, Heinrich Schneider und Dr. Heil (Kaninchen).

Kreis Alsfeld.

ss. Grebenau, 7. Febr. Bei der dieser Tage abgehaltenen Verpachtung der Pfarrgrundstücke kam der Morgen durch­schnittlich auf 15 bis 20 Mark. Da die Preis­spanne zwischen dem Viehankaufspreis und dem Ladenverkaufspreis der Fleisch­und Wurstwaren zu hoch ist, schreiten viele Landwirte zur Selbsthilfe und schlachten ihr Vieh selbst. 3n unserer Gegend wird dieses Fleisch weit unter dem Laden­preis der Metzger verkauft.

S.jf.-ifporf

Arbeiier-Turri' und CwrfbunO.

Lockenheim I Naunheim I 4:3.

Naunheim war zum vorletzten Spiele um die Kreismeisterschaft in Bockenheim zu Gast. Die Platzverhältnisse stellten an die Spieler grotze An­forderungen. Trotzdem sah man ein flotteS faires Spiel. Auf beiden Seiten mußten die Hinter­mannschaften reichlich Arbeit leisten. Naunheim verursachte eine Ecke, die, gut hereingegeben, zum Führungstor verwandelt wurde. Bockenheim an­gefeuert, hat nun etwas mehr vom Spiel. Bald gelingt es den Gastgebern den zweiten und auch kurz darauf den dritten Treffer anzubringen, dann erst kam Naunheim zum ersten Treffer. Halbzeit 3:1! Nach Seitenwechsel lag Bockenheim vorerst in Front, doch allmählich wurde Naunheim ge­fährlicher. Noch einmal gelang es Bockenheim zum Erfolge zu kommen. Dann aber seht Naunheim zum Endspurt ein und holte zwei Tore auf. Zum verdienten Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr.

Dihenboch I Bornheim I 2:0.

In Dihenbach lieferten sich diese Gegner ein flottes Spiel, das Dihenbach als verdienten Sie­ger sah. Hiermit übernimmt Dihenbach die Füh­rung mit einem Punkte Vorsprung vor Naun­heim.

Nodheim I Kinzenbach I 4:3.

Kinzenbach übernahm die Führung und erhöhte bald aus 2:0. Dann aber ging Nodheim mäch­tig aus sich heraus und stellte bis Halbzeit den Ausgleich her. Nach Wechsel übernahm dann Nodheim die Führung, der Ausgleich lieh aber auch jetzt nicht lange auf sich warten. Erst gegen Schluß ließ Kinzenbach merklich nach und Nod­heim konnte mit viel Glück das Siegestor er­zielen.

*

Der erweiterte K r e i S f u ß b a ll a u S- schuß tagte am Sonntag in Frankfurt und faßte

den Beschluß, die vier Gruppen der KreiSklasse auf je 10 Vereine zu erhöhen, so daß diese- Jahr kein Verein absteigt. Heuchelheim I. bleibt somit weiter in der Kreisklasse. Zweite Mannschaften der Kreisklassenvereine können jedoch nicht in die KreisNasse aussteigen.

Erster (Sieger bei den kennen.

Der Oesterreicher Hans Hauser gewann bei dem bI8-Renncn in Innsbruck den Spezial-Abfahrtslauf über 10 km mit knappem Vorsprung von Gustav Lantschner. Bei diesem Lauf mußten 1800 m Höhen- Differenz überwunden werden.

Ser größte Lag

3um Beginn der 2

So stellte man sich eigentlich nicht einen Feier­tag des Wintersportes vor: mit sanftem Tauwetter, föhnigen Winden, tröpfelndem Regen aus grau- verhängtem Himmel. Die vielen Damen von inter­nationalem Geblüt, die sich hier auf dem sportlichen Schlachtfeld eingefunden haben, um die letzten Win- termoben zu zeigen, werden wohl telegraphische Anweisungen nach ihrer Frühjahrsgarderobe in alle vier Winde schicken müssen. Denn Innsbruck ist neben seinem Instrumentenbau und seinen alten Kirchen nicht zuletzt durch die Dauerhaftigkeit seines Regens berühmt. Unb das ist natürlich nicht eben eine ideale Voraussetzung [ür ein sportliches Tur­nier, bei dem eine günstige Schneebeschaffenheit einfach bas A unb D ist.

Die vielen hunbert Skifahrerleuchten, bie aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, England, Italien, Schweben unb Finnlanb eingetroffen sind, werben sich also, mit ihrem Geschicke habernb, in bie höchsten Regionen verziehen müssen, wo man noch einigermaßen auf Firnschnee rechnen kann.

Die eigentliche Schwierigkeit aber liegt in der Rennstrecke, bie bei etwa 12 Kilometer Länge aus einer höhe von 2500 Meter in ein nur 800 Meter hochgelegenes Tal führt.

Die Schneebeschaffenheit wechselt auf dieser Bahn selbstverständlich viele Male, unb jeber ABE-Schütze des weißen Sportes kann sich benken, welche Schwierigkeiten jedem einzelnen Fahrer beim Wachsen" erwachsen, mit welcher Raffinesse er seine Bretteln vorher, listig und geschickt, bearbeiten muß, um nicht unterwegs mit ihnen bie sonder- barsten Abenteuer zu erleben.

Namentlich bie Deutschen haben unter bieser Ter- rainbeschassenheit schwer zu leiben, obwohl sie nicht gcrabe zu ben in bieser Hinsicht Verwöhntesten aus ihrem eigenen Lande her gehören.

90 mann, die Deutschland entsandt hat, an ihrer Spitze steht der Favorit Karl Neuner aus Partenkirchen, ein Meister der Abfahrt. Sie ver­zogen sich bis zum entscheidenden Gefecht in alle möglichen Seitentäler, um sich dort mit dem wider- haarigen Boden so gut wie möglich anzusreunden. Aehnlich geht es ben Italienern, bie sogar ins Stu- baital abgeroanbert finb während bte Schweden auf Grund eines bedauerlichen Trainingsunfalles ihresAsses" Hedjerson wahrscheinlich ihre gesamte Mannschaft aus dem Rennen ziehen werden, ba es ihnen unmöglich ist, sich auf ben verregneten Sulzschnee von lulfs in so kurzer Zeit umzustellen.

Deswegen haben selbstverständlich Oesterreicher und Schweizer, die selbst die größten Schwie­rigkeiten dieses Gebietes aus jahrelanger Er­

fahrung kennen, verhältnismäßig die stärkste« Chancen.

Man kann in erster Linie von den Oesterreichern Gustav Lantschner, den Tausendsassa aus der berühmten Sportfamilie des Innsbrucker Medizi­nalrates, erwähnen, von ben Schweizern Davib Zogg, ber unsTiefländern" aus dem Film Stürme über bem Montblanc" als tollkühner Ab­fahrtsläufer in bester Erinnerung ist. Vielleicht zählt man noch ben langen Schotten Mackintosh ba zu, jene populärste angelsächsische Skifigur, bie ein halbes Leben lang bamit zugebracht hat, bie Steil­hänge ber Tiroler Alpen bis auf ben kleinsten Maulwurfshügel kennenzulernen ...

Unter diesen nicht gerade begeisternden Umstän­den werben sie gelaufen, die großen bis-Rennen der F6d6ration Internationale de Ski. Man wünscht ihm gerade wegen dieser schwierigen Begleitum­stände im bekannten Sinne Hals- und Bein­bruch!

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Durch bie Norbmeerstörung fließt unserem Gebiet immer noch seuchtmilbe Ozeanluft zu. Infolgedessen bleibt bas Wetter zunächst verhältnismäßig milb unb meist bewölkt. Auch treten vorübergehenb noch Niederschläge auf. Da sich im Norbosten ein Hoch­druckgebiet aufbaut und auch über Deutschland ber Luftbruck etwas ansteigt, ist für späterhin eine Wetterberuhigung möglich.

Aussichten für Donnerstag: Im ganzen noch mild, wechselnd wolkig und einzelne Niederschläge.

Lufttemperaturen am 7. Februar: mittags 6,6 Grad Celsius, abends 5,6 Grad: am 8. Februar: mor­gens 3,7 Grad. Maximum 8,6 Grad, Minimum 2,5 Grad. Crbtemperaturen in 10 cm Tiefe am 7. Fe­bruar: abends 2 Grad: am 8. Februar: morgens 0,9 Grab Celsius. Nieberschläge 2,9 mm.

Die Berufswahl ber abgehenben Schüler unb Schülerinnen. Die Lösung ber Berufswahlfrage ist heute für Eltern unb Kinber außerordentlich schwer. Fast unüberwinbliche Schwierigkeiten schei­nen sich ber Berufswahl in ben Weg zu stellen. Die Direktion der Vogtschen Handelsschulen in Gießen gibt gerne und kostenlos Auskunft über die Mög­lichkeiten, die der kaufmännische Beruf und seine verschiedenen Zweige heute noch den vorwärts- ftrebenben jungen Leuten beiberlei Geschlechts bietet Die Erfolge, bie ehemalige Schüler bieses Institutes selbst in den Krisenjahren 1931/32 in ihrem Beruf hatten, insbesonbere bie große Zahl ber In festen Stellungen untergebrachten Schüler ber Dogtschen Hanbelsschulen beweist, welchen Wert die gründliche individuelle Ausbildung in diesen Lehranstalten hat." 916A

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