Ausgabe 
7.9.1933 Frühausgabe
 
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S.Ji.-'fpOTt

Die Wettspiele der Studenten.

Teutfcher Lieg im Turmspringen am Mittwoch.

Noch in den späten Abendstunden herrschte bei den Studenten-LÜeltmeisterschaften in Turin am Dienstag Hochbetrieb. In der gedeckten Schwimm­halle waren noch gut 2000 Zuschauer anwesend, um im Wasserball das Hauptspiel des Tages, Zwischen Italien und Deutschland mitzuerleben. Die Deutschen machten aber hier den Italienern wieder einmal einen dicken Strich durch die Rechnung. Mit nicht weniger als 6:0 (2 :0) mußten sich die Italiener geschlagen geben. Unsere Vertreter spielten vor allem viel besser zusammen und verfügten auch über eine größere Schnelligkeit, so daß der Sieg auch in dieser Höhe vollauf verdient war.

Am Mittwochmorgen legte dann die deutsche Kolonie am Grabmal des Unbekannten Soldaten einen Kranz nieder, der die AufschriftDen gefalle­nen Kameraden. Die deutsche Studentenschaft." trug. Mit einem deutschen Sieg begann der Nach­mittag.

Ziegler und viebahn überlegen.

Im Turmspringen gab es einen deutschen Doppel- ersolg. Der Titelverteidiger Ziegler und der neue Weltmeister im Kunstspringen, Viebahn, waren in dieser Konkurrenz ihren Gegnern weitaus über­legen und belegten dann auch mit großem Ab­stande vor den Nächsten die beiden ersten Plätze. Ziegler siegte mit 121,70 P. vor Viebahn (110,06), Niemelainen-Finnland, Hody-Unqarn und Moseoro- Italien. An den restlichen Wettbewerben im Schwimmen gab es keine deutschen Erfolge, wie man das ja auch erwartet hatte.

Im 100-Meter-Rückenschwimmen kam Schumann-Deutschland auf den dritten und in dem 4X200-Meter-Freistilschwimmen belegten die Ver­treter Deutschlands sogar nur den vierten Rang. Im Gesamtklassement der schwimmsportlichcn Kon­kurrenzen liegt Ungarn mit 92 P. vor Deutschland (49) und Italien (45) an der Spitze.

Im Mannschafts-Degenfechten siegte Frankreich über Italien mit 8,5 :8,5 Punkten und holte sich damit den Weltmeistertitel. Anschließend begannen in dieser Konkurrenz die Einzelkämpfe. Die Deutschen schieden bereits in den ersten zwei Gruppen aus. In der Gruppe I gewann Schuster

nur ein Gefecht, während Wiese zu zwei Siegen kam, aber im Ausscheidungskampf gegen den Eng­länder Bartlett unterlag.

Segelflugwettvewerb Hirzenhain.

Reichsstatthalter Sprenger übernimmt die Schirmherrfchaft.

Der Herr Reichsstatthalter und Gauleiter Sprenger, der seine Freude am Flugsport bei der letzten Zwangslandung der Motorflugzeuge desDeutschlandfluges" in Darmstadt bekundete, hat es sich nicht nehmen lassen, als Schirmherr den ersten Segelflugwettbcwerb der Landesgruppe VII Südwest des DLV. in Hirzenhain (Kreis Dillenburg) zu betreuen. Diesmal ist es im hohen Nordwesten des Gaues Hessen, wo sich die Segel­flieger 14 Tage lang im edlen Wettstreit ein Stell­dichein geben. Aus Kurhessen, Hessen-Nassau, Hessen- Darmstadt, aus dem Nahe- und Saargau werden die Jünger des Segelflugsportes kommen, um sich von dem 550 Meter hohen Rücken der Hirzen­hainer Höheabschießen" zu lassen. Dieses Flieger­dorf des Westerwaldes genießt die Gunst führen­der Persönlichkeiten. Ministerpräsident und Pour le mörite-Flieger General Göring selbst und der Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau Prinz Philipp von Hessen haben gelegentlich ihrer, Früh­jahrsfahrt mit großem Interesse Hirzenhain be­sichtigt. Landesgruppenführer U l m (Frankfurt am Main-Flughafen), der die Anregung zu diesem ersten Ermunterungssegelwettbewerb gegeben hat, war schon mit seinem Stabe auf den abgeernteten Höhen und Berghöhen, auf und an denen in acht Tagen ein jugendfrisches Treiben deutscher flugbe­geisterter Jugend beginnen wird. Schon rollen die ersten Meldungen heran, und ihr Ergebnis läßt vermuten, daß nicht weniger Gleiter und Segler nach Hirzenhain als nach der Wasserkuppe kommen. Frankreichmacht" Tennis-Rangliste.

Ein etwas komisches Aussehen hat die Damen- Tennisrangliste gefunden, die der Präsident des In­ternationalen Tennis-Verbandes, der Franzose Gil­lo u, veröffentlicht. In dieser Rangliste stehen zwar Helen Mills und Helen Jacobs (USA.) berechtigter­weise an der Spitze, aber was dann kommt, ist eine sehr subjektive Aufstellung. Als Fünfte folgt so die Französin Mathieu und erst dann wird Hilde Krah­winkel genannt.

Heue Amaieur-ZeslimmiWen des DM.

Von Bundesführer Felix Linnemann.

Die Bestimmungen, welche die innere Einstellung zum Sport festlegen, schützen und reinigen sollen, sind erschienen. Da diese Vorschriften sofort Gesetz werden, will ich einige Erläuterungen geben.

Jahrelang tobt auch bei uns bereits der Kampf um die Einführung des Berufssports. Selbst reinste Idealisten waren in der Einstellung zu dieser Frage grundverschiedener Meinung. Ich stelle mich mit den erlassenen Bestimmungen ganz auf den Boden des reinen Amateurismus. Ich gebe damit meine innere Ueberzeugung wider, die darin be­steht, daß der Berufssport den Amateurismus nicht reinigt, sondern eine dauernde Uebergangsstufe im Gefolge hat, daß er aber dem ganzen Amateur­sport einen schweren Schaden zufugt, weil er ihm Aktive entzieht und Zuschauermassen züchtet, daß er keineswegs sozial ist, weil er den jungen Sport­lern nur vorübergehend Arbeit gibt, sie aber aus dem eigentlichen Beruf herausreißt und nicht viel später wieder arbeitslos werden läßt, nachdem sie arbeitsfremd geworden find. Die Einführung des Berufssports kann mithin nur eine ultima ratio sein, wenn eine auf andere Weise nicht mehr zu beseitigende Korruption eingerissen ist.

3d) befolge mit diesen Weisungen den Willen unseres obersten Führers, der gesagt hat, daß durch Turnen und Sport die Abkehr vom Materialismus und die Rückkehr zum Idealis­mus gewonnen werden müsse.

Ich glaube, damit auch den Willen unseres Reichs- sportführers durchzuführen, der als SA.-Führer die ideelle Pflichterfüllung an Stelle jedes Mate­rialismus gesetzt haben will.

Es ist davon abgesehen worden, ein Gesetzbuch von tausend Paragraphen herauszugeben, denn es soll nicht auf die Fülle der Paragraphen, sondern in erster Linie auf den Gei st der Spieler, der Führer und Richter ankommen. Diesen Geist zu weisen, soll Aufgabe dieser Zeilen sein.

Eine Ucberfülle der Paragraphen verleitet zur Sck;nüffelei und Splitterrichtereien. Es soll kein F a l l" konstruiert werden, wenn einmal ein be­

gütertes Vereinsmitglied einen ärmeren Vereins­kameraden unterstützt, es soll aber rücksichtslos durchgegriffen werden in allen den Fällen, in denen der Vereinsbetrieb korrupt ist. Ich bin mir dar­über vollkommen im klaren, daß es auch in Zu­kunft selten und schwer möglich sein wird, einen Verein hundertprozentig zu überführen, daß er die Gesetze durchbrochen hat. Aus den vielen Verhand­lungen des Amateurschiedsgerichts früherer Zeit habe ich die Erfahrung gewonnen, daß die ge­schicktesten und gewagtesten Manipulationen vor­genommen werden, um die Sportbehörden zu täuschen.

Zur Bereinigung unserer Bewegung dürfen wir uns nicht mehr mit den alten unzuläng­lichen Bütteln zufrieden geben, darum fort mit dem Amateurschuhvertrag, in Zukunft genügt ein ernstlicher verdacht zum Zugreifen.

Dieser Grundsatz ist in der Rechtsordnung und in der Spielordnung festgelegt. Das ist neues Recht nach dem Grundsatz: Gemeinwohl geht vor Eigen­wohl. Dieses Zugreifen bedeutet nicht immer eine Strafe, sondern kann auch eine Schutzmaß­nahme im Interesse der Bewegung sein. Der Einzelrichter erhält das Recht, mit Zu­stimmung des Gauführers einen Verein ober einen Spieler zeitweise aus dem Spielverkehr auszu­schalten, wenn es im Interesse der Bewegung liegt ober aus erzieherischen Grünben notroenbig er­scheint. Dasselbe Recht hat bas Bundesgericht unb letzten Endes auch der Bundesführer.

Mit diesem neuen Reckt wird bald Reinheit im neuen Bund geschaffen sein. Es fallen nicht alte Sünden mit diesem Recht gebüßt werden, aber die Vereine und Spieler müssen sich nun der ernsten Gefahr bewußt werden, die ihnen droht, wenn sie die innere Umstellung zur Sauberkeit nicht mit­machen wollen.

Als schwerstes vergehen gegen den Geist des Amateurismus, wie gegen den Geist der Ka­meradschaft und der Gemeinschaft im Sport betrachte ich das Ziehen von Spielern.

Das ist meines Erachtens ein Kapitalverbrechen im ' Sport. Mit tiefer innerer Befriedigung können wir feststellen, daß es viele Vereine in unserem Bund gibt, die unter unsäglichen Opfern jahrelange Auf­bauarbeit an der Jugend leisten, die zielbewußt immer neue Kräfte heranbilden. Das sind die Pio­niere, ohne die unsere Sportbewegung längst zu­sammengebrochen wäre. Dann gibt es aber Ver­eine, welche die Harpyen im Sport sind, die keine Opfer bringen wollen und sich nur darauf beschrän­ken, den anderen Vereinen das gute Material mit unsauberen Mitteln wegzulacken. Die Zeit die­ser Vereine gehört der Vergangen­heit an.

Mit den neuen Bestimmungen soll nicht jeder Mitgliederwechsel verboten sein. Ein Mitglieder­wechsel kann selbst im Jntersse des Ganzen not­wendig und von der Leitung empfohlen werden.

Nicht aber kann es wieder vorkommen, daß Wer­ber eines Vereins von Stadt zu Stadt reifen, um Spieler zukaufen" daß ein Verein seinem Funktionär eine größere Summe zur Spieler­ziehung zur Verfügung stellt, daß Vereine Spiel­ausschüsse teilen, um Spielerabtretungen zu ver­schleiern, daß in einer Fabrik mehrere Leute früher anderer Berufe Stellung finden und dann immer wieder dem gleichen Verein beitreten. Man höre sich einmal die Klagen dieser jungen Leute an, die unter dem Druck einer stets drohenden Ent­lassung zu Sklaven ihres Vereins geworden find.

Die Beftimungen über den Spielerwechsel sind heute so frei, wie nie zuvor.

Dieser Freiheit sieht die Pflicht gegenüber, ihrer würdig zu fein.

Die Verwaltungsstellen haben daher die Aufgabe, im Falle eines Verdachtes der Spielerziehung, die Freigabe zu verweigern und den Fall sofort dem Rechtswart zu überweisen. Betrachtet der Rechts- wart die Ziehung als bewiesen, so hat der den Schuldigen streng zu bestrafen, mit den Schuldi­gen auch den Verein, damit nicht immer Prügel­knaben die Schuld auf sich nehmen und die wirklich Schuldigen frei ausgehen. Ist für den Rechtswart der Fall nur soweit geklärt, daß ein nicht behobe­ner Verdacht besteht, dann kann im Interesse der Allgemeinheit der Verein und auch der Spieler zeitweise vom Spielverkehr ausgeschaltet werden.

Nicht der Auszug einer neuen Organisation, son­dern die innere Umgestaltung, die Rückkehr zur Reinheit und zum gegenseitigen Vertrauen, das ist heute das Notwendige im Sport und das soll durch das neue Recht erreicht werden.

Wirtschaft.

* Fachverband für H a u s h a l t s m a s ch i- n e n. In einer Ende August in Berlin abgehaltenen Sitzung erfolgte die Gründung eines Fachverbandes der deutschen Haushaltsmafchinenindustrie innerhalb des Reichsbundes der deutschen Metallwarenindustrie. Die Mitglieder dieser Gemeinschaft haben sich zu 14 Kampfgruppen zusammengeschlossen, deren Aufgabe in der Regelung der Markt- und Preisverhältnisse besteht. Vornehmlich sollen für Haushaltsmafchinen einheitliche Ladenverkaufspreise geschaffen werden, um dadurch den Werken und Händlern eine aus­reichende Verdienstspanne zu sichern.

* Die Indexziffer der Großhandels­preise im Monatsdurchschnitt August stellt sich auf 94,2 (1913 = 100); sie hat sich gegen­über dem Vormonat (93,9) um 0,3 v. H. erhöht. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrar­stoffe 87,7 (plus 1,3 v. H.), Kolonialwaren 75,7 (minus 2,1 o. H.), industrielle Rohstoffe und Halb­waren 89,6 (minus 0,3 v. H.) und industrielle Fer­tigwaren 113,4 (plus 0,4 v. H.).

* Umfangreiche Neueinstellungen bei der Nora-Radio-GmbH. Infolge der günstigen Auswirkungen der Funkausstellung hat die Nora-Radio-GmbH, ihre Belegschaft ab 1.August um ca. 700 Mann erhöht. Weitere belangreiche Neueinstellungen sind zu erwarten.

Frankfurter Abendbörse ruhig.

Frankfurt a. M., 6. Sept. Die Ausführungen gelegentlich der heutigen Eröffnungssitzung des Untersuchungsausschusses der Bank-Enquete machten an der Abendbörse einen guten Eindruck. Da aber vom Publikum kaum Orders Vorlagen, kam dies kursmäßig nicht recht zum Ausdruck. Das Geschäft bewegte sich in engen Grenzen. Die Berliner Schlußkurse waren gut gehalten. Lediglich in IG. Farben kam kleines Angebot heraus, das den Kurs um 0,25 v. H. drückte, ferner kamen AKU 1 v. H. niedriger zur Notiz. Im Verlaufe bröckelten IG. Farben im Freioerkehr um ca. 0,40 v. H. ab, wäh­rend im übrigen die Börse geschäftslos war.

Am Rentenmarkt war das Geschäft ebenfalls nur klein, die Altbesitzanleihe lag nach 0,13 v. H. höhe­rer Eröffnung später 0,25 v. H. niedriger, die übri­

gen Kurse waren behauptet. U. a. notierten: Neu­besitzanleihen 9,60, Altbesitzanleihe 77,65 77,40, Schutzgebietsanleihe alle Jahrgänge 6,90, Reichs- bank 143,50, Gelsenkirchen 48,25, Klöckner 52,50, Phönix 32,25, Rheinstahl 74,75, Stahlverein 31,50, AKU 28,25, Scheideanstalt 165, IG. Farben 114,75, Lahmeyer 111,50, Rütgerswerke 48, Siemens 130, Hapag 11,50, Norddeutscher Lloyd 12,40. Steuer­gutscheine in den Jahrgängen 1934 und 1935 notier­ten heute je 0,13 v. H. höher, der Durchschnittskurs blieb mit 86,50 jedoch unverändert.

tviflittfuiicr Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 6. Sept. Der Produkten­markt lag zwar still, doch war die Haltung weiter etwas befestigt. Die Mühlen bekundeten etwas bes­sere Kauflust, und da das Angebot nur klein war, zogen die Preise für Brotgetreide leicht an, im übrigen waren sie gut behauptet. Weizen 186,50 bis 187,50, Roggen 150 bis 151, Sommergerste 177,50 bis 178, Hafer alt 140 bis 142,50, do. neu 130, Weizenmehl Spez. 0 mit Austauschweizen 27,25 bis 28,25, do. ohne Austouschweizen 25,75 bis 26,75, Roggenmehl 0 bis 60prozentige Aus­mahlung 21,75, do. füdd. Spez. 0 22,50, Weizen­kleie 7,75, Roggenkleie 7,75 Mark. (Getreide je Tonne, das übrige je 100 Kilogramm.)

Lchweincmarkt in Friedberg.

Friedberg, 6. Sept. Auf dem heutigen Schweinemarkt wurden für 6 Wochen alte Tiere 8 bis 10 Mark, für 6 bis 8 Wochen alte 10 bis 14 Mark, für 8 bis 12 Wochen alte 14 bis 22 Mark bezahlt. Der Auftrieb betrug 679 Stück; bei lebhaf­tem Handel verblieb etwas Ueberftand.

Gewinnauszug

5. Klasse 41. Preußisch-Süddeutsche (267. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten^

Auf febe gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden

Abteilungen I und II

24. Ziehungstag 5. September 1933

3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

2 @etoinne »u 50000 M. 11929

6 Gewinne zu 5000 M. 125806 195816 200979

12 Gewinne,u 3000 M. 28664 129789 148908 191341 252817 291389

46 Gewinn« ,u 2000 M. 20967 31226 32250

51550 57949 60036 61933 62793 89972 104408' 118935 126977 173538 188826 191407 227272 233328 239754 245938 254960 335432 346404 369437

124 Gewinn« zu 1000 M. 7019 8486 12130 13429 13544 15179 20022 21026 22669 23000 25325 27346 30631 45502 52465 67896 58106 66232 82789 87110 94346 104506 108379 114683

114964 115196 122664 131751 137365 137933'

139723 141132 167858 170235 173429 1739141

184082 198360 217960 228308 251565 2534311

259818 264222 269279 272586 281247 282838

286039 298087 306900 307959 314843 315733

321784 331807 335020 340565 340659 360782

370661 384183

140 Gewinne ,u 500 M. 14500 15220 15334 17329 19001 19266 21634 23299 29602 36785 39796 43317 59405 61867 76346 81553 83419 90756 91899 99239 102209 104034 107894 119117

119221 124494 125185 128749 138245 140156

142333 147282 160133 163829 192054 193917

209856 215801 223993 228690 238970 244499

264865 266150 266638 279214 282153 287266

295603 295863 297116 299279 302584 304425

308481 327390 329009 347360 348548 363778

364844 370382 372535 373193 374698 376758

378718 381811 385039 392224

In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

2 Gewinn« zu 500000 M. 390200

2 Gewinne zu 10000 M. 280013

6 Gewinne zu 5000 M. 42668 124630 276539

16 Gewinn« »u 3000 M. 26141 33632 135461

200870 261931 280851 365920 378625

50 Gew nne ,u 2000 M. 3791 4637 32491 35581 83099 107571 148754 204938 206237 219938 226614 238013 243117 271327 280452 284600 286755 291476 299576 311677 332384 363567 366634 371534 398670

88 Gewinne zu 1000 M. 13654 13899 19061

23298 23355 42471 47065 49680 58614 59182 67149 74239 74599 78843 88562 93277 98372 98722 103023 114844 120956 125118 133123

134031 135141 148462 154448 169261 169951

175853 180169 188259 188653 190392 239179

318153 320168 342840 354796 358704 361537

371041 380778 387742

180 Gewinne zu 500 M. 1933 12602 16224 22637 33853 34199 40249 40489 44377 48949 62878 65759 76666 76864 82426 90Q97 90277 90571 91891 95645 97604 99858 100099 100486

107487 150587 154826 157556 157917 163052

171480 178042 180211 185621 191534 192165

194403 194654 194915 195203 195585 196072

196669 203279 204132 208415 213975 218979

220531 221266 222522 224279 232752 241021

243796 248658 250721 256045 263448 274287

275186 290230 293774 293777 308573 314610

317774 321672 321827 330651 334890 347667

350212 351269 353089 353486 354784 356987

358346 361095 362591 371077 372284 377037,

380551 382167 384425 386419 390760 395711

Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000 und 100 Prämien zu je 3000, 2 Ge­winns zu je 50000, 2 zu je 25000, 44 zu je 10000, 64 zu je 5000, 162 zu je 3000, 482 zu je 2000, 944 zu je 1000, 1526 zu je 500, 4814 zu je 400 fDLj

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt belchlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

Franksun a. Ml.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend, börse

Schluß­kurs

Schlußk. Miltag­börse

Oalum

fr-9. 1

6-9-

5-9. |

6.9.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

83,75

83,75

83,7

83.4

6% et)em.7% Tl. Rcichsanl. v. 1929 5Vi% Voung.'Anleihe von 1930 ..

98,6

98.4

98.25

98.1

82.65

83,13

83 5

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten ......

77,5

77.4

77,5

9,5

77,5

9.65

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

6% ehern .8% Hess. Bolkostaat 1929

9,5

9.6

(rückzahlb. 102%) ............

6% Hess. Landesbank Darmstadt

76

75

76

75.75

0)elö R. 12............

78,5

78.5

79

_

5yz% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Liaui.........

84

83,5

_

_

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Ausloj.-Rechten .............

67

66,5

Deutjche Komm. Eammelabl. An-

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bank

69

68.65

69

69

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank

79

79,5

Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

78,75

79,4

b'/-% ehern. 4% Franks. Hyp.-

Bank-Liau.-Psandbriese.......

83

82

6'/2% ehern. 4'/z% Rheinische Hyp.-Bank-Ltau.-Goldpse.....

6% ehern. 8% Pr. Landespsand-

84,75

84,9

briesanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehern. 7% Pr. Landespsand-

81,5

briefanslalt, Pfandbriefe R. 1(

82

81

81,5

81,5

Steuergutsch. Verrechnungskurs

86,5

86.5

86,5

86.5

4% Oesterretchtsche Goldrente....

4,20% Oesterreichische Silberrente

10,5

0,65

10,5

0,65

4% Ungarische Goldrente.......

4,1

4

_

4,1

4,2

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

4-13

4,15

4';% desgl. von 1913..........

3,8

3,9

-

fi% abgess Goldmexikaner von 99

6

6

<% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

5,15

5,15

5.13

5.13

Serie l.....................

1

5

5,05

5

Frankfurt a.M

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- börse

Schluß« kurs

Schlußk. MiNag- börse

'.Datum

5.9.

6.9.

5.9.

6.9-

4% desgl. Serie II ...........

5.1

5,1

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

2,9

4!4%Rumän.vereinh.Rentev.l913

5,5

5,5

5,2

4% Rumänische oereinh. Rente

2,4

2,5

2,5

L tz% Anatolier ............

24

24

24

Vamburg-Amerika-Pakel .....

0

21,25

11,5

11,5

11,65

Hamburg-Südam. Dampfschiff.

0

25

Hansa-Dampfschisf...........

0

17

Norddeutscher Lloyd .........

0

12

12,4

12,13

12,5

A.G. für Verkehrswesen Akt. ..

0

40,25

40,5

40

40,25

Berliner Handelsgesellschast ...

4

82,65

83

83,5

83.5

Commerz, und Prival-Bank ...

0

48

48

48-25

48.25

Deutsche Bank und D^ovnto-

Gesellschaft................

0

50

50

50

50

Dresdner Bank..............

0

43.75

43,75

43,75

43,75

Reichsbank ................

12

144,75

143,5

145

143,25

A.E.G...........

0

18

17,9

17,9

17,75

Bekula.....................

0

103

102,5

103,13

102,5

Eleklr. Lieferungsgesellschaft...

6

76,25

74,5

75,5

73,5

Licht und Kraft .............

6

92

91

92,25

91,5

Felten & Guilleaume.........

0

39,75

40,5

40

40,5

Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung

6

72

72

70.5

72

Rheinische Elektrizität ........

b

76,5

77

78.75

Schuckert L Co._____

6

86

87

85,5

87,25

Siemens L Halske............

7

130,5

111.5

130

129,5

130,25

Lahmeyer LCo.............

10

111,5

111

112.5

Buderus ...................

0

61,5

62,9

61

63

Deutsche Erdöl ..............

4

93,25

94

93

94,25

Gelsenkirchener..............

c

48

48,25

47,5

48,75

Harpener...................

c

82

82

81,75

81,75

Hoesch EisenKöln-Neuessen ..

c

52,75

54.13

Ilse Bergbau ...............

6

129

129

Ilse Bergbau Genüsse........

6

100,65

100

100,5

99,5

klöcknerwerke ...............

c

52,5

52,5

52

52,75

Mannesmann-Röhren........

0

53.5

53,4

53

53,4

Frank,uri a. Ml.

Berlin

Schluß­kurs

Gchluvk. Abend- bdrfc

Schluß- lure

Schlußk. Mirrag- börse

Oatum

5.9.

6.9.

5.9.

6.9.

Mansfelder Bergbau.......

.. 0

23.75

24

23,13

23,25

Kokswerke ................

. 0

63,5

66,25

Phönix Bergbau...........

Rheinische Braunkohlen ....

.. c

31,75

32,25

31.5

32,25

10

189

185,5

186,25

185,5

Rheinstahl ................

.. 0

73

74,75

73

74,75

Bereinigte Stahlwerke......

. 0

31,4

31,5

30,5

31,25

Olavi Minen .............

.. 0

11,25

11

11

11

Kaliwerke Aschersleben......

.. b

108

109

Kaliwerke Westeregeln......

.. &

109

109

Kaliwerke Salzdetfurth.....

iVt

150

150

151,5

I. G. Forben.Invustrle.....

.. 7

115

114,75

114,25

115

Scheideanstalt.............

.. 9

164

165

Goldschmidt ..............

.. 0

41

41

41,5

42

Rütgerswerke.............

.. 0

46.75

48

46.4

47,25

Metällgesellschast...........

.. 0

53

53

53

Philipp Hvlzmann.........

.. 0

40

40

57

56,25

Zementwerk Heidelberg ....

.. 0

68

Tementwerk Karlstadt.......

.. 0

Schultheis Payenhofer .....

.. 0

95,25

92,75

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 0

28,25

28,25

28,13

29.25

Bemberg.................

.. 0

43

43

42,5

Zellstoff Waldhof..........

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

33,75

34

33

33

.. 0

20.9

20

20,65

20

Dessauer GaS .............

.. 7

98,75

100,4

Daimler Motoren..........

.. 0

24,25

24.75

24,25

25

Deutsche Linoleum.........

.. 0

36,65

35,25

37

Orenftein & Koppel........

.. 0

27,9

27,5

Leonhard Tietz ............

.. 0

10

10

10,13

10,4

Chade....................

..10

161,5

179

158,5

160

158,75

Accumulatoren-Fabrik......

.. 0

180

180

179,5

Lonti-Gummi.............

.. 0

134,5

136

135

136,5

Griyner..................

.. 0

-

Mainkrastwerke Höchst a.M..

.. 4

60

Süddeutscher Zucker.......

.. 8

152

149.75

1 150,5

150,25

Devisenmarkt Berlin -

- Frankfurt a. Bl.

5.September

6. September

Amtliche Jloiierung

Amtliche

Notierung

Geld

Brie

Geld

Brie"

Helsingfor«..

5.864

5,876

5.859

5,871

Wien.......

47.95

48,05

47,95

48,05

Prag.......

12.42

12,44

12,42

12,44

Budapest ...

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

169,08

169,42

169,18

169.52

OSlo.......

66,83

66,97

66,63

66,77

Kopenhagen.

59,39

59,51

59.29

59.41

«tockholm...

68,58

68,72

68,43

68.57

London .....

13,29

13,33

13,26

13.30

Buenos Aires

0,928

0,932

0,928

0,932

Neuyork....

2,897

2,903

2,907

2,913

Brüssel.....

58,46

58,58

58,49

58.61

Italien.....

22,08

22.12

22,12

22,16

Paris ......

16,42

16.46

16,435

16,475

Schweiz ....

81,02

81,18

81.02

81.18

Spanien....

35,04

35,12

35,04

35,12

Danzig.....

81,57

81 73

81,62

81.73

Japan......

0,774

0,776

0,779

0.781

Rio de Ian. .

0,241

5,295

0,243

0.241

0.243

Jugoslawien.

Lissabon ....

5,305

5,295

5.305

12,69

12.71

12,71

12.73

Banknoten.

Berlin, 6.September

Geld

Brief

Amerikanische Noten.......

2,86

2.88

Belgische Noten...........

58.33

58,57

Dänische Noten ..........

59,03

59,27

Englische Noten ..........

13,22

13,28

Französische Noten........

16.395

16,455

Holländische Noten.......

168.76

169,44

Italienische Noten.........

22,00

22,08

Norwegische Noten .......

66.47

66,73

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling

Rumänische Noten........

Schwedische Noten........

68,26

68,54

Schweizer Noten..........

80,84

81,16

Spanische Noten..........

34,91

35.05

Ungarische Note».........