Geschichten aus aller Wett.
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!)
Freudcnfeuer in Texas.
(i) Ncuyork.
Ein junger Mann feierte kürzlich in Drackett- ville (Texas) mit drei Freunden seinen Geburtstag und zwar, da das Gesetz dem nicht mehr entgegensteht, mit den erlesensten Säften der Brauerei- und Brennerei-Industrie. Als gegen Abend die Stimmung bis zu jenem bekannten Stadium vorgeschritten war, in dem man Bruderküsse tauscht und Zukunftspläne bekannt gibt, mit deren Hilfe man die Welt aus ihren Angeln heben will, kam der Gastgeber plötzlich auf einen Einfall, dem seine Freunde mit frenetischem Gebrüll Beifall zollten: aus der schrecklichen Prohibitionszeit muhten auf dem Distriktsgericht doch noch zentnerweise Strafakten gegen die zahllosen Leute liegen, die auch in Brackettville und Umgebung das Prohibitionsgesetz zu dem Zwecke geschaffen gewähnt hatten, es zu umgehen. Wie wäre cs, wenn man diesen Aktenwust auf die Straße schleppte und in einem großen symbolischen Freudenfeuer öffentlich vernichtete?
Die bereits hervorragend „illuminierte" Gesellschaft begab sich sogleich auf den Kriegspfad, begleitet von einer Unzahl unterwegs hinzugekommener Müßiggänger, die sich das beabsichtigte Schauspiel nicht entgehen lassen wollten. Der Wächter des Gerichlsgebäudes gab achselzuckend der lärmenden und johlenden Menge den Weg frei, kurz darauf öffneten sich die Fenster des Ge- richtsgebäudcs und hoch im Bogen flogen dickleibige Aktenbündel auf die Straße, wo sie von eifrigen Händen zu einem mächtigen Scheiterhaufen getürmt wurden. Eine „Seitenpatrouille" der Veranstalter warf inzwischen dem Distriktsrichter, der allerdings nicht daheim war, die Fenster seiner Wohnung ein; der inzwischen alarmierte Polizeigewaltige versuchte vergebens, telephonische Verbindung mit seiner vorgesetzten Behörde in Dallas zu bekommen, bei der er Verhaltungsmaßregeln für diesen außerordentlichen Fall erbitten wollte ...
Wir können uns kurz fassen: Brackettville hat kein Gerichtsgebäude mehr. Derrn die Herrschaften, die sich um das Zustandekommen des großen Freudenfeuers bemühten, waren leider keine gelernten Feuerwerker, und ergriffen scharenweise das Hasenpanier, als sie sahen, wie der Wind die Flammen des Prohibitiors-Scheiterhaufens zum Gerichtsgebäude selbst hintrieb und dies im Handumdrehen in Brand stand. Unter den am selben Abend noch von der Polizei verhafteten Mithelfern beim Opferfeuer befand sich auch der Direktor der städtischen Feuerwehr ...
Berkehrsreform in Nicaragua.
(d) Mexiko.
In Managua, der Hauptstadt der zentralamerikanischen Republik Nicaragua, wurde dieser Tage eine Verkehrsreform durchgeführt, die, in Anbetracht der Tatsache, daß wir 1933 schreiben, füglich als einzigartig bezeichnet werden kann. Die Verkehrspolizisten wurden nämlich kurzerhand abgebaut und die sogenannte Verkehrsordnung außer Kraft gesetzt! Die alten Ochsenkarren, zu denen man langsam zurückgekehrt ist, brauchen keine Verkehrsregelung, heißt es im amtlichen Kommentar, und der „richtige" Verkehr mit Autos und sonstigen neuzeitlichen Höllenmaschinen habe infolge der Wirtschaftskrise fgst ganz aufgehört. Na also! Hab' Sonne im Herzen und Ochsenkarren auf der Straße! ...
Schnclligkeitsrekord
auf dem Wege zum Krankenhaus.
(—) London.
Die Züge fahren an sich schon recht schnell au? der Strecke Nottingham—Leicester. Wie der Fahrplan verrät, ist die Linie eine der schnellsten des englischen Festlandes. Mit erprobten und anerkannten Höchstgeschwindigkeiten.
Und doch sind all diese Rekorde geschlagen worden durch die Schnelligkeit, die eine Lokomotive entwickelte, als cs galt, eine junge Frau zu retten.
Zwischen Sheffield und Nottingham wurde im Zuge eine Frau ohnmächtig. Sie war an einer Blinddarmentzündung erkrankt. Eine sofortige Operation war, wie ein zufällig im Zuge mitreisender Arzt feststellte, unbedingt notwendig.
Die aus ihrer Ohnmacht erwachende Frau litt entsetzliche Schmerzen. Die Kunde, daß man eine Kranke im Zuge habe, die sofort operiert toerfxm müsse, drang bis zu dem Zugführer und Hetzer.
Sofort ging die Maschine auf die höchste Geschwindigkeit. Immer schneller jagte der Zug in der Richtung Leicester. Von einer Zwischenstation aus war die Ambulanz benachrichtigt worden. Sie wartete und überführte die Kranke auf dem schnellsten Wege ins Krankenhaus. Zu dem Zeitpunkt, da der Zug fahrplanmäßig hätte eintreffen sollen, war die Frau schon operiert.
Das Geheimnis vom Montmartre.
I. Paris.
Aus dem Fenster eines mittleren Hotels am Montmartre hängt seit etlichen Tagen ein mächtiges Paket heraus, es hängt an einer dünnen Schnur, und droht, jeden Augenblick mit Wucht auf die Straße herunterzustürzen. Die Passanten gehen seit Tagen im Bogen um das Hotel herum und werfen mißtrauische Blicke auf das formlose Paket in brauner Sackleinwand. Die Polizei nahm sich, nachdem es drei Tage lang unangefochten vom Fenster heruntergedroht hatte, des Vorfalles an und stellte fest, daß das Zimmer von einem Erfinder bewohnt wurde. Die Befragung besagten Erfinders verlief in jeder Weife erfolglos. Man hielt ihn vorsichtshalber auf der Polizeiwache fest, und drei starke, abenteuerfrohe Polizisten machten sich auf den Weg, um das Erfinderpaket einer näheren Untersuchung zu unterziehen. Der Geschäftsführer des Hotels begleitete sie selbst in das geheimnisvolle Zimmer hinauf. Die Polizisten machten sich, während unten auf der Straße eine große Menschenmenge zusah und befreit aufatmete, daran, mit viel Sorgfalt, Vorsicht und Mühe das schwere Paket heraufzuziehen. Ihr Vorhaben glückte. Unter Anteilnahme eines großen Teils des Hotelpersonals ging man dann unter Anwendung aller erdenklichen Vorsicht daran, das Paket zu öffnen.
Die Oeffnung ergab eine Ueberraschung. Aus einer Fülle von Schnüren und zusammengenähter Sackleinwand wickelten die Polizisten schließlich ein in ausgezeichnetem Zustande befindliches Maschinengewehr. Bis zu dieser Stunde hat der daraufhin mit besonderer Sorgfalt vernommene „Er- fin6er“ noch kein Geständnis darüber abgelegt, wie er ausgerechnet dazu kam, am Montmartre in Paris ein komplettes Maschinengewehr zu einem soliden Hotelsenster hinauszuhängen.
Vielleicht ist es nur die Verrücktheit, nur der sinnlose Einfall irgendeines armen Irrsinnigen, vielleicht ist es eine Demonstration eines lächerlichen Außenseiters der menschlichen Gesellschaft, vielleicht hat es gar nichts zu bedeuten... wir wissen es nicht.
Lucchenis Lohn.
(ht) Bukarest.
Dor 35 Iahren — 1898 — wurde bekanntlich in Genf die Kaiserin Elisabeth von Oesterreich, Gattin Kaiser Franz Iosefs, auf einem Spaziergang von dem italienischen Anarchisten Luccheni erstochen. Der Mörder wurde zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt, alle feine Verwandten und Angehörigen aus Italien vertrieben.
Ietzt kommt aus einem Dorfe in der Nähe von Temesvar eine Nachricht, die den Fall Luccheni noch einmal aus dem Nebel der Vergessenheit in das grelle Licht der Zeitgeschichte rückt. In der Ortschaft Kischoda lebte feit vielen Iahren ein Zementarbeiter mit Namen Luccheni, ein stiller arbeitsamer Mensch, dem niemand etwas Nachteiliges nachsagen konnte. Dieser Luccheni ist vor einigen Tagen im Alter von 48 Iahren gestorben und hat sich vor seinem Tode als Sohn dcs Kaiserinnenmörders zu erkennen gegeben.
Auch er hatte seinerzeit im Alter von 13 Iahren mit seiner Mutter Italien verlassen müssen und ist schließlich auf seinen Irrfahrten im Banat hängen geblieben, wo fein stiller Tod noch einmal für einen kurzen Augenblick die Erinnerung an eins der scheußlichsten Verbrechen lebendig gemacht hat.
Schmerzliche Ueberraschung.
k. — Grenoble.
Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Ein guter Anwalt muh seinen eigenen Mörder verteidigen!"
Ganz so heikel war freilich die Lage nicht, in die der junge Advokat Meunier geraten sollte. Aber die Nolle, die er bei seinem Debüt im Ge- richtssaal spielte, erinnert doch sehr an das Beispiel, mit dem die Chinesen ihre hohe Achtung nicht nur vor der Objektivität, sondern auch vor der Spitzfindigkeit ihrer Anwälte ausdrücken.
Meunier hatte sich in ein junges Mädchen ver
liebt und sich entschlossen, sie zu seiner Ehegefährtin zu machen. Das junge Mädchen hatte ihm gebeichtet, daß sie bereits einmal verlobt gewesen, daß aber ihr Bräutigam wegen einer schweren Verfehlung verhaftet worden fei und sie deshalb die Beziehungen zu ihm wieder abgebrochen habe. Der junge Rechtsanwalt sah über diesen kleinen, unverschuldeten Makel großzügig hinweg und drang als echter Kavalier auch nicht weiter in sie, um die näheren Zusammenhänge zu erfahren.
Kurz darauf hatte er fein Debüt als Offizialverteidiger. Die Sache des Klienten stand hoffnungslos, aber Meunier war von edlem Eifer erfüllt. Die Begeisterung des jungen Anwalts für die menschlichen Eigenschaften des Angeklagten rührte die Richter so sehr, daß sich eine fast
sichere Zuchthausstrafe in einen glänzenden Freispruch verwandelte.
Unt> es kam so, wie Sie es gewiß schon ahnen. Das Leben erfährt manchmal märchenhafte Geschichten: Der Anwalt erhielt zwei Tage später einen Brief von seiner Braut, worin sie ihm für alles Gute dankte, das er ihr angetan. Gleichzeitig bat sie ihn, die Verlobung zu lösen, denn seine wunderbare Rede vor Gericht habe sie davon überzeugt, daß ihr früherer Bräutigam der edelste Mensch auf Erden fei. Sie könne es nun nicht übers Herz bringen, ihn zu verlassen, ihn, dem schon so großes Anrecht widerfahren fei. Er wisse ja selbst, wie wertvoll der Mensch sei, für den er sich einfetzte, er würde sie sicherlich auch am besten verstehen...
Wirtschaft.
Das Deckgeld für Bedecken der Stuten.
WSN. Darmstadt, 6. Sept. Durch Bekanntmachung des hessischen Staatsministeriums vom 31. August bringt der Landesbauernpräsident Dr. Wagner zur öffentlichen Kenntnis, daß für die Deckzeit 1933 das Deckgeld für Bedecken von Stuten durch die staatlichen Hengste endgültig für Stammbuckstuten auf 36 Mark und für nicht in das Stammouch eingetragene Stuten auf 37 Mark festgesetzt ist.
Die in Hessen wohnenden Stutenbesitzer haben nach Schluß der Deckzeit zunächst nur einen Teilbetrag, und zwar die Besitzer von Stammbuchstuten 12 Mark und die Besitzer von nicht in das Stammbuch eingetragenen Stuten 13 Mark zu entrichten. Der Restbetrag von 24 Mark wird ihnen gestundet bis zum Ablauf der Trächtigkeitsdauer. Wird nach dieser von dem Stutenbesitzer nachgewiesen, daß seine während der Deckzeit gedeckte Stute ein lebendiges Fohlen nicht geboren hat, so wird der Rest des Deckgeldes erlassen. Ein Erlaß des Restbetrages (Fohlengeld) tritt auch dann ein, wenn das Fohlen ein Lebensalter von 28 Tagen nicht erreicht hat. Beim Verkauf einer gedeckten Stute an einen anderen, in Hessen wohnenden Besitzer kommt ein Erlaß des Restbetrages des Deck- geldes nur in Frage, wenn von dem seitherigen Besitzer durch Vorlage einer amtlichen Bescheinigung nachgewiesen wird, daß die Stute bei dem neuen Besitzer ein Fohlen nicht zur Welt gebracht oder das Fohlen ein Lebensalter von 28 Tagen nicht erreicht hat. Für nach außerhalb Hessens verkaufte Stuten wird der Restbetrag des Deckgeldes auch bann nicht erlassen, wenn die Stute ein lebendes Fohlen nicht geboren hat. Nicht in Hessen wohnende Stutenbesitzer, die in Hessen Stuten dek- ken lassen, haben 37 Mark Deckgeld zu entrichten. Der erste Teilbetrag (sog. Sprunggeld) mit 13 Mark ist sofort beim Vorführen der Stute zu zahlen. Der zweite Teilbetrag wird ebenso wie den in Hessen wohnenden Stutenbesitzern bis nach Ablauf der Trächtigkeitsdauer gestundet. Auch nichthessischcn Stutenbesitzern kann der zweite Teilbetrag des Deckgeldes (Fohlengeld) erlassen bzw. zurückerstattet werden, wenn sie bis spätestens Ende Juli des auf das Decken folgenden Jahres durch eine amtliche Bescheinigung des zuständigen Bürgermeisteraims oder der Ortspolizeibehörde den Nachweis erbringen, daß ihre während der vorigen Deckzeit gedeckte Stute ein Fohlen nicht geworfen oder das Fohlen eine Lebensdauer von 28 Tagen nicht erreicht hat.
Deckscheine für Stuten, die aus irgendeinem Grunde nicht bedeckt wurden, find der ausstellenden Behörde bis spätestens Ende Juli des Jahres, in dem sie ausgestellt wurden, zurückzugeben. Unterbleibt die rechtzeitige Rückgabe, fa. wird angenommen, daß das Bedecken der Stuten ftattgefün- den hat. Das Deckgeld wird alsdann von den Stutenbesitzern beigetrieben. Spätere Einreden hiergegen können nicht berücksichtigt 'werden.
Anträge auf Erlaß des Restbetrages des Deckgeldes für Stuten, die lebende Fohlen nicht geboren haben ober beren Fohlen innerhalb 28 Tagen nach ber Geburt oerenben, haben bie Stutenbesitzer nach Ablauf ber Trächtigkeitsbauer, spätestens bis Enbe Juli bes auf bas Decken folgenben Jahres, bei ben Ortsbehörbcn zu stellen, worüber von biefen spätestens bis zu bem genannten Zeitpunkt befonbere Niederschriften (Protokolle) zu errichten sinb. Auf bie rechtzeitige Stellung ber Anträge unb bie rechtzeitige Errichtung ber Nieder- schriften wirb mit bem Anfügen hingewiesen, daß auch hier bie Stutendesitzer bie Folgen einer etwaigen Versäumnis zu tragen Haden.
Frankfurt sehr still.
Frankfurt a. M., 7. Sept. (WTB. Draht- melbung.) Die heutige Mittagsbörse litt sehr stark unter Auftragsmangel unb eröffnete Daher in sehr stiller Haltung. Die Stimmung war zwar nicht un* freundlich, boch lagen bie wenigen Kurse, bie nur gögernb zur Notiz gelangten, kaum behauptet, wäh» renb bie Kulisse mangels jeglicher Anregung Zurückhaltung bekundete. Das verschiedentlich herauskom- mende kleine Angebot wurde nur zu etwa 0,5 bis 1 v. H. ermäßigten Kursen aufgenommen. In den Hauptwerten wollte man leichte Kurspflege seitens der Banken beobachten. Tatsächlich fanden ja auch dieser Tage Verhandlungen innerhalb der Bankwelt mit dem Ziele statt, um den von ihnen patronifierten Wertpapieren mehr Pflege angedeihen zu lassen, da-
Denkt an die „Stiftung für Opfer der Arbeit"!
(Einzahlungen an Reichskreditgesellschaft Berlin W 8, Behrensffraße 21'22, sowie auf deren Reichs» banfgirofonlo unb Deren Postscheckkonto Berlin 120 unter Angabe Der Kontobezeichnung: „Stiftung für Opfer De' Arbeit"
mit übermäßige Ausschläge, wie sie in jüngster Zeit bei minimalstem Angebot hervortraten, zu oermei- ben. IG. eröffneten mit 115 o. H. 0,25 v. H. höher, Scheideanstalt gewannen 1 v. H., wogegen Deutsche Erdöl 1,65 o. H. verloren. Am Elektromarkt lagen Akkumulatoren, AEG. und Siemens unverändert, dagegen ließen Tarifwerte wie Bekula, Licht & Kraft und Gesfürel je 1 o. H. nach. Montanaktien setzten durchweg etwas schwächer ein. Auch Schiffahrtswerte bröckelten um bis zu 0,5 v. H. ab, ferner eröffneten Zellstoffaktien und von Einzelwerten Contilinoleum- Zürich von 0,25 bis 0,75 d. H. niedriger. Matt lagen Reichsbank mit minus 1,5 v. H. Von Kunstseide- werten blieben Aku behauptet, Bemberg konnten sich um 0,75 v. H. befestigen.
Am Pfandbriefmarkt bröckelten die Kurse überwiegend um 0,25 bis 0,5 o. H. ab. Auch Stadtanleihen neigten meist zur Schwäche, während Staatsanleihen geschäftslos waren. Auch im Verlaufe hielt die Geschäftsstille unvermindert an. Die Kurse zeigten jedoch nur unwesentliche Abweichungen gegen den Anfang. Lediglich Reichsbank gaben neuerlich um 1 bis 1,5 d. Sy nach, während IG. unverändert waren. Soweit sonst noch Kurse zur Notiz kamen, lagen sie gegen gestern abend meist etwas niedriger. Zement Heidelberg erschienen mit Minus-Zeichen, eine Taxe war nicht zu erfahren. Deutsche Anleihen waren ebenfalls im Verlaufe kaum verändert, nur späte Rcichsschuldbuchforderungen bröckelten eher etwas ab. Tagesgeld war zu 3 o. H. unverändert.
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F r a n k f u r t a. M., 7. Sept. Auftrieb: 74 Rinder, 1217 Kälber, 205 Schafe, 597 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 36 bis 40 Mark, mittlere Mast- unb Saugkälber 30 bis 35, geringere Saugkälber 25 bis 29, geringe Saugkälber 20 bis 24; Schafe: beste Schafe 26 bis 29, mittlere Schafe 21 bis 25; S ch w e i n e : vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfunb Lebendgewicht 43 bis 46, von etwa 200 bis 240 Pfunb 42 bis 46, von etwa 160 bis 200 Pfunb 40 bis 44 Mark. — Marktverlauf: Kälber unb Schafe mittelmäßig, geräumt, Schweine ruhig, zum Schluß abflauenb, ausverkauft.
InderVereinigung
liegt die Stärke der Schwachen
Wir empfehlen unseren verehrlichen Mitgliedern:
Kaffee stets frisch geröstet
orange Packung, V< Pfd........80 Pf.
blaue „ */< „ .......75 „
ffriine „ V* ........70 „
braune „ 7< ........60 „
rosa „ V« „ .......50 „
Weizenmehl
„Edelmarke“, 1 Pfd............23 Pf.
„Rheinstem“, 1 n ...........22 „
Spezial 0 1 „ 19 „
Blütenmehl 1 „ ...........17 „
Käse Limburger m. Rinde, */, Pfd_____11 Pf.
Limburger o. Rinde, */< „ ....13 „ Edamer, 20 °/0......V« „ ... 18 „
Edamer, 30 %......'/«.....20 „
Leber- und Blutwurst
(jeden Dienstag und Freitag Irische Wurst)
*/4 Pfd .........15 Pf.
Mettwurst, hessische */< Pfd..32 „ „ Oldenburg. */< „ 27 ”
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Warenabgabe nur an Mitglieder Konsumverein Gießen u. Umg., e.G.m.b.H.
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Tod
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55'24 C
■ Herr Reichsminister Dr. Goebbels w sagt über diesen Siegfried-Film des deutschen Heldenliedes: „Hier ist ein Filmschicksal nicht aus der Zeit genommen, aber so modern, so zeitnah, so aktuell gestaltet, daß es auch die Kämpfer der nationalen Bewegung innerlich erschüttert hat.“
Regie: Fritz Lang W(
Musik: Gottfr. Huppertz V ö/, Hauptrollen:
Paul Richter | |
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Branilng |( Von Ietpel Eine deutliche Aul
» - flnl‘ Jr'Pä'g. 7.Sept (I S ""geteilt., in öer Rechtsanwalt »ran»- veröffentlichte ”
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