Ausgabe 
7.9.1933 Erstes Blatt
 
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Oberheffen

scheine.

Der Versailler Vertrag sei nichts anderes, als die

ihren Abschluß.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

härter der Kampf sei, um so herrlicher werde der Sieg.

Der Nationalsozialismus wolle keinen Krieg. Das schassende deutsche Volk habe es nicht nötig, neue Lorbeeren auf Schlachtfeldern 311 er­ringen, das deutsche Volk verlange aber die Beseitigung des Kriegsschuldparagraphen 231 des Versailler Vertrages.

Tierprämiierung in Nidda.

X Nidda, 6. Sept. In Verbindung mit dem Herbstmarkt wir berichteten bereits darüber fand auch eine Tierprämiierung statt, die folgende Ergebnisse zeitigte:

Fleckvieh:

des Vorstandes und des Aufsichtsrates. Es wurden neugewählt: Wilhelm Müller zum 1. Direktor. Bürgermeister Kochendörfer zum 2. Direktor, sowie Georg Hartmann und August Lott) als Aufsichtsratmitglieder. Vom Reingewinn werden 4 0. H. Dividende verteilt und der Rest dem Reserve­fonds zugewiesen. Sodann gab Oberrevisor Hart­mann nähere Erläuterungen über die Reichs- genossenschaftshilfe. Don dieser Gcnosscnschosishilse entfallen aus die Spar- und Darlehnskossc Merlau 3000 Mark. Unter Berücksichtigung verschiedener Gesichtspunkte rourbe jedoch von einer Inanspruch­nahme dieser Hilfe abgesehen. Anschließend er­mahnte Obcrrevisor Hartmann die Mitglieder, treu zur Sache zu stehen und das Genossenschafts­wesen zu fördern.

st. Kirtorf, 6. Sept. Zur Bekämpfung des Hausbettels und um die Bargeldabwan­derung einzuschränken, hat die Gemeindeverwaltung die Einführung von Wohlsahrtsschei- n e n mit dem Stückwert von zwei Pfennigen bc- schlossen. Die Scheine können bei den Lebensmittel- geschäftcn zum Einkauf von Waren (ausgeschlossen sind Alkohol und Rauchwaren) verwendet, ebenso kann das Schlasqeld in der Herberge damit bezahlt werden. Die Scheine sind bei der Gemeindekasie und im Bürgermeisteramt in Blocks zu 50 Stück für ein Mark erhältlich. Dort erfolgt auch die Ein­lösung der nur im Ortsbereich gültigen Wohlfahrts-

Die große Aufgabe des Nationalsozialismus bestehe darin, das d e u t s ch e V 0 l k v 0 n a l l e n Fes­seln zu befreien. (Lebhafter anhaltender Ben ^Sodann wurde gemeinsam der erste Vers des Deutschland-Liedes gesungen. Mit einem kurzen Schlußwort des Verbandskreisleiters Pg. Bar­tholomäus und mit dem begeistert gesungenen Horst-Wcssel-Lied fand die großartige Kundgebung

llnfallvechütung in der Landwirtschaft

Don Landwirischastsrat Direktor Alois Hausner.

sigen Genosienschaft wurde von der Reichsgenoslcn- schaftshilfe ein Betrag von 17 000 Mark Mir Ver­fügung gestellt. Zum Direktor wurde Landwirt Wilhelm Konr. Klotz, zum Stellvertreter Land­wirt und Weißbindermeister Moritz Ohly durch Zuruf einstimmig gewählt. Beide Herren nahmen die Wahl an. Bei der Ersatzwahl zum Aufsichtsrat wurden die seitherigen Mitglieder Hermann S ch m a n d t und Wilhelm Peter Jung einstim­mig wiedergewählt. Für den als 2. Direktor ge­wählten Moritz Ohly wurde Landwirt Heinrich Mart. Kuhl einstimmig in den Aufsichtsrat ge­wählt. Zu Punkt Verschiedenes sprach Oberrevisor Hartmann über die Geldgeschäfte der letzten Jahre. Der Rechner, Bürgermeister Buß, sprach dann das Schlußwort und brachte ein Sieg-Heil auf das deutsche Vaterland, die Reichsregierung und den Führer Adolf Hitler aus, worauf die Versammlung vom Vorsitzenden Herm. Schmandt geschlossen wurde.

Kreis Büdingen.

+ Nidda, 6. Sept. Die Erweiterung der Landwirtschaftsschule ist endgültig gesichert. In nächster Zeit soll bereits mit der Er­richtung eines Anbaues begonnen werden. Die Kosten werden auf 57000 RM. geschätzt. Die Bürgermeisterei hatte eine Versammlung der Bau- lustigen einberufen, um über die Erbauung von Wohnungen zu beraten. Es sollen vor­erst über die Beschaffung der Mittel Schritte ge­tan werden. Die Kanalisierung d e r unteren Stadtteile im Rahmen des Rein­hardt-Programms soll in Erwägung gezogen wer­den. Von der Inanspruchnahme eines genehmig­ten Darlehens von 20 000 RM. für die Erweite­rung der Wasserleitung wurde Abstand genommen.

Kreis Alsfeld.

ll. Merlau, 6. Sept. Die hiesige Spar- und Darlehenskasse G. m. b. H. hielt ihre Gene­ralversammlung ab. Als Vertreter der Aufsichts­behörde war Oberrevisor Hartmann (Gießen) erschienen. Aus dem Geschäftsbericht ging hervor, daß die Mitgliederzahl von 97 auf 92 zurückgegan­gen ist. Der Umsatz betrug im vergangenen Ge- schäftsjahre 110 420 Mark. Nach Verlesen der Jah­resrechnung und der Bilanz wurde dem Vorstand Entlastung erteilt. Sodann schritt man zur Wahl

Gemeinde arbeiten. r v

> H 0 lzhe.im, 6. Sept. Dieser Tage fand auf dem Rathause die diesjährige Generalver- sammlung der Landwirtschaftlichen Kredit-, Bezugs - und Absatzgenossen, schäft statt, bei der ca. 100 Genossen anwesend waren. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Land- I wirt Hermann Schmandt, leitete die Verfamm- I lung und begrüßte insbesondere Herrn Oberrevlsor s H a r t m a n n - Gießen und Herrn Fritz von der I Zentralgenossenschaft. Dor Eintritt in die Tages­ordnung gedachte der Vorsitzende des verstorbenen Direktors Georg Philipp Jäger. Die Versamm­lung ehrte sein Andenken durch Erheben von den Sitzen. Rechner Buß erstattete dann den Geschäfts­bericht und verlas die Bilanz. Einwendungen wur-> den nicht erhoben. Die Bilanz wurde genehmigt. i Vorstand und Aufsichtsrat wurde einstimmig Ent­lastung erteilt. Oberreoisor Hartmann gab hier­auf nähere Erläuterungen über die Bedeutung der Aktiv- und Pafsiokreditgrenze und empfahl die An- i nähme einer Aktivgrenze von 5000 Mark und einer 1 Passivgrenze von 30 000 Mark. Der Vorschlag wurde = einstimmig angenommen. Nachdem Rechner Buß i nähere Erklärungen über die Verwendung des j Reingewinnes abgegeben hatte, wurde dieser ein­stimmig dem Reservefonds überschrieben. Der hie-

cZ Gleiberg, 6. Sept. Am Montag wurden zwei auswärtige Mitglieder der NSDAP, bei dem Aufsuchen von Bestellungen von einem hiesigen Einwohner bedroht und angegriffen. Der Täter begab sich dann in eine Wirtschaft zur Kirmesfeier, als er von einem Polizeibeamten aufgefordert wurde, zu seiner Ver­nehmung mitzuaehen, widersetzte er sich, und einige andere Gäste unterstützten ihn in seinem Widerstand. Infolgedessen wurden drei Perso­nen verhaftet und dem Amtsgericht in Wetz­lar vorgeführt, sowie die weitere Kirmes­feier in zwei Wirtschaften in Gleiberg poli­zeilich untersagt. (Bemerkt sei hierzu, daß es sich hierbei nicht um die Burgwirtschaft ge- handelt hat.) Außerdem wurde ein Einwohner aus Krofdorf wegen Rotsront-Rufen in Schutzhaft genommen.

beim Einfahren in die Scheune, weil sehr oft lebens­gefährliche Quetschungen die Folge sind.

Ebenso vermeide man, auf geladenen Wagen sitzen zu bleiben. Durch Ilmkippen und Berühren mit elektrischen Leitungen wurde auf diese weise schon ost Gesundheit und Leben eingcbüht.

Viel Unglück könnte verhütet werden, wenn man in Gebäuden und bei Geräten die kleinen unschein­baren Schäden gleich beheben und stets für Ord- nung und Sauberkeit sorgen würde. Ausgetretene, beschädigte Stufen, sowie beschädigtes Geländer der Treppen erneuert man ohne lange Urberlegung. Fehlende oder abgetretene, sowie aufgenagelte Sprossen an Leitern und brüchig gewordene Holme waren schon an manchem Unglück schuld, das leicht zu vermeiden gewesen toäre. Hohe Leitern (Baum­leitern) verwende man nur mit ihr verbundenen Gegenstützen. Alle beweglichen Leitern sollen an den unteren Holmenden mit eisernen Spitzen versehen sein.

Lucken in Böden müssen allseitig mit einem Ge­länder von einem Meter Höhe umgeben fein und eine Fußleiste von mindestens sechs Zentimeter Höhe aufweisen. Bei Lucken, die auch zum Ein­steigen mit Leitern benutzt werden, kann auf der regelmäßig zum Einsteigen benutzten Seite das Geländer und die Schutzleiste auf 50 bis 60 Zenti­meter wegbleiben. Kleine Bodenlucken sotten stets einen Klappdeckel haben. Tennenoberböden sind gegen tieferliegende Banzen durch Geländer und Fußleisten zu sichern. Die angebrachten Steigleitern müssen genügend großen Abstand von der Wand aufweisen.

Böden über Scheunenlennen, Durchfahrten, Remisen oder Schuppen, sowie nicht zur ebenen Erde gelegene Linbaulen, wie Scheunen- banzen, Dachstuhlbelege, und Ladebühnen müssen eine sichere Bodenlage haben, die so be- sestigl ist, daß ein verschieben, Durchbrechen oder Umkippen unmöglich ist. 3m Boden besind- ttche Behälter, 3auchegruben, Brunnen usw. müssen durch gut passende Deckel oder Gitter abgesperrt sein.

Vorsicht ist angebracht beim Betreten solcher Räum­lichkeiten, die oft von gefährlichen Stickgaien ange­füllt sind. Man prüfe erst durch Hinablassen eines offenen Lichtes, ob Einsteigegefahr vorhanden ist, und außerdem muß die darin arbeitende Person angefeilt fein, um im Gefahrfalle schnell hoch- gezogen. werden zu können. Räume, in denen leicht entzündliche Stoffe, wie Benzin usw. lagern, dürfen nicht mit offenem Licht, oder brennender Zigarre betreten werden. Man weise schon durch ein Tür­schild auf die Feuersgefahr hin. Recht viele Un­glücke und Unfälle ereignen sich, weil es den zu be­tretenden Räumen an Licht mangelt.

Sämtliche begangenen Treppen, Vodenlucken, Arbeitsböden usw. sollen unmittelbares Tages­licht haben, was bei Scheunen und Dachböden durch Einziehen von Glasziegeln leicht ermög­licht wird. Außerdem sorge man für gute elek­trische Beleuchtung, wodurch die Sicherheit gegen Unfälle sehr gesteigert wird.

Nirgends dulde man Unordnung. Durch das Hin- werfen von Unrat auf den Boden können sich durch Ausgleiten oder durch Verletzungen schlimme Fol­gen ergeben.

Zum Schluß sei noch darauf hingewiesen, daß beim Eintritt eines Unfalles, der eine Arbeitsun­fähigkeit des Betroffenen von mehr als drei Tagen ober den Tod zur Folge hat, der Vorfall spätestens am dritten Tage, an welchem sich der Unfall ereig­nete, mündlich oder schriftlich der Ortspolizeibehörde und der Berufsgenoffenjchaft anzumelden ist. Bei Unfällen wird auf dem Lande, statt gleich einen Arzt zu holen, oft die Hilfe von unberufe­nen Leuten in Anspruch genommen. Eine solche Be­handlung wird von der Berufsgenossenschaft nicht als eineärztliche" angesehen und deshalb auch nicht bezahlt. Wer dennoch so töricht handelt, tut dies auf seine eigene Gefahr, es kann ihm aber außexordentlich teuer zu stehen kommen.

Auf der ganzen Wett habe es außer dem deut- schen Arbeiter keinen international gesinnten Arbeiter gegeben.

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KW u feilen. Jnbelehren- 9 über bis jtbi

de Erträge über

^engenommen M * leb- r Bahnh^a^ Ichreibi " wunderschöne; l$ fo wd Madels irnÄ^W üe kleinsten M 4 bis

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. mj welcher Begeisterung hie j'"d. Man sieht mit ^^"d wieder aus dem

.Ä,der deutschen Jugend die > itplanb, voran unsere Jugend, ist eben, neue Kraft und Treue um mfer Vaterland für alle Zukunft!

G.H.

... Jährlich 65 000 000 Unfallrente. Die Zahl der durch Unfall Verkrüppelten in der Landwirtschaft geht in die Hunderttausende. Die sehr hohe Dersicherungsumlage könnte gesenkt werden, wenn ..

Die Reichsunfallversicherung, die sich der Ver­unglückten in land- und forstwirtschaftlichen Betrie­ben annimmt, ist ohne Zweifel eine sehr fegens- reiche Einrichtung. Bei aller Würdigung ihrer gu­ten Seite ist aber der Bauer, wenn er zur Zahlung der Versicherungsbeiträge aufgefordert wird, nicht besonders erbaut. Die Versicherungsbeiträge er­scheinen ihm zu hock, und sie könnten auch tatsäch­lich viel niederer fein, wenn d i e Zahl der Unfälle zurückginge.

3ede fünfzigste in der deutschen Landwirtschaft tätige Person erhält heute eine llnfallrente, wo­für etwa 65 000 000 Mark jährlich aufzubringen sind.

Das ist eine ungeheure Summe, aber schließlich hat es der Landwirt selbst in der Hand, durch prak­tische Unfallverhütung die Versicherungs- Umlage herabzudrücken. Und mit welcher Leichtig­keit lassen sich Unfälle verhüten. Zunächst müssen alle Leute, die sich für die ihnen zugewiefene Ar­beit nicht eignen, anderweitig beschäftigt werden. Oeftere Belehrung der mit Maschinen betrauten Arbeiter wird sich sicher lohnen. Nachstehend seien einige Maßnahmen besprochen, die zur Verhütung von Unfällen dienen.

Schmieren von Maschinen, Anlegen von Riemen und Ketten darf nur bei Stillstand geschehen. Fut­terschneid-, Dreschmafchinen, Göpel usw. müssen Schutzvorrichtungen haben, die es unmöglich ma­chen, daß Hände, Füße oder Kleider des Einlegers und des Bedieners der Maschine erfaßt werden können.

Niemals helfe man ungeschützt mit der Hand ober mit dem Fuße nach.

sondern bediene sich hierzu eines biegsamen Besens ohne Stiel. Viel Unglück geschieht an der Kreis­säge, weil vielfach leichtsinnig und unachtsam ge­arbeitet wird. Unerläßlich ist hier eine Schutzhaube, die das Sägeblatt nur beim Schneiden freigibt. Ver­brennungsmotoren ohne rückfchlagsichere Andreh­kurbel sollen nicht Verwendung finden. Bei eiet- trifchen Licht- und Kraftanlagen sorge man stets für b e ft e Instandhaltung. Schad­hafte Teile sind lebensgefährlich. Maschinen (Mäher, Roder usw.) dürfen nur dann untersucht und ge­schmiert werden, wenn sie still stehen und ihre Getriebe ausgerückt sind. Sich vor die Messer an­gespannter Mähmaschinen zu stellen, ist zu ge- jährlich.

Beim Fuhrwerk, sowie in der Viehhaltung kom­men nicht weniger schwere Unfälle vor, als beim Umgang mit Maschinen. Man sorge dafür, daß alles, was zum Fuhrwerksbetrieb gehört, Fahr­zeuge, Bremsen, Geschirre, Ketten, Seile usw. den besten Zustand aufweisen.

Zur Nachtzeit und bei Nebel ist das Fahrzeug gut zu beleuchten. Lin gewissenhafter Fahrer wird immer die rechte Straßenseite einhalten.

Niemals ist das Leitfeil um den Hals, Rücken ober Arm zu legen. Bleibt das Gespann stehen und der Führer muß sich von ihm entfernen, so ist der Zugstrang auszuhängen und die Bremse anzuziehen. Niemals betrete man den Stand von Pferden, ohne die Tiere vorher anzurufen. Jegliches Necken, Reizen oder böswilliges Schlagen der Tiere hat streng zu unterbleiben. Zuchtbullen dürfen nur mit Nafenring und Stange geführt werden. Sind sie bösartig, so ist bei ihnen die Blende ebenso angebracht, wie bet bissigen Pferden und Hunden der Maulkorb. Wer Tiere mit ansteckenden Krankheiten zu pflegen hat, muß sich nach beendeter Arbeit gründlich mit einer keimtötenden Lösung waschen und die Kleider wechseln. Wer offene Wun­den an den Händen ober Armen hat, darf zu inne­ren Eingriffen bei der Geburtshilfe, beim Abhäuten ober beim Zerlegen toter Tiere, sowie beim Schlach. ten nicht verwendet werden.

Gefährlich ist das Schieben und Anhalten von Heu- und Getreide fuhr en an der Seite des Wagens

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nben Lezirlsleiler des Bezirks harn chen Arbeitsfront, das Wort. Dieser

idj im vorigen Jahre für unmöglich sei Wirklichkeit gemorben. Der lag, an dem der Kanzler berufen ibe die Schicksalswende für e Volk bedeutet. Seit dieser Zeck erreicht worden. Meles se, aber noch

Sampf nW 1« » « Lorbeeren nichts. Mben£_

Golfstrom entlang-

M deswegen niemals auch'^ gefunden wird, wo

Uentart abzweigt, östlich nacT»gw ie Wenge fl^atefl« Oberst ,»n v-L finöabet der Sie Sach^Ä'ÄPfund mb leniplare . enM

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imr Eolfsfalle.

n gewesen fein - und grüßte mit - die ^nen unb die einmar- iie Stanbartentapede her Stän­ker Besetzung spielte zu diesem den Ladenweiler-Marsch.

isleiler des Fabrikarbeiter-Ler- dskreis Gieren, Ptz. Dari^v- sie die fhn^ebvma,, aob \e\ntr lUsbrud, \o Ä oem Äuse ttteUe svsori dem Redner des

Noch ber Uebernahrne der politischen Macht habe ber

| SS-Aufmarsch unb NSKK-Zielfahrt z u V. -. . 4 f X . m ')( rk AM XflH in Äao-Nauheim.

prmnrbenen Reckte bes beut chen Arbeiters an ben ___

Gewerkschaften in größter Gefahr gewesen seien. Em Aufmarsch des Sturmbann 4 ber Ss.-Stan- .Die ehemaliacn Führer ber Gewerkschaften seien barte 33 unb eine Zlelfahrt des N S K K.

wibersianbslos gegangen, obwohl man gerabe an J16 finben am 2 4. S e p t e m b e r in bicier Stelle ben größten Wiberftanb erwartet habe, heim bestimmt statt. Sturmbannführer Nickel Bei ben Gewerkschaften habe es genau fo ausge- unb die NSKK.-Führung 116 haben gestern ge- leben wie im ganzen System unb wie in ber Wirt- meinfam mit dem Derkehrsverem Bad-Nauheim lckaft' 9 ein großes Programm ausgearbeitet, genehmigt

Es aebe am heutigen Abenb darum, nachzu- unb feine Durchführung angeorbnet.

roeifen warum ber Zufammenbruch bes fchwarz- I Am Vormittag finbet ber Einmarsch ber SS-, roten Koalitionssystems habe kommen müssen, an- sobann Ehrung ber Gefallenen mit Kranzmeber- berfeits gelte es, ben Aufbau bes nationalfozialisti- legung, Vorbeimarsch vor bem Führer, Abnahme scheu Staates vor Augen zu führen. der NSKK. am Ziel der Sternfahrt (es wirb um

Der Nationalsozialismus habe in Deutschland eine den Ehrenpreis ber Stabt Bab-Nauheim gestritten), Erbschaft antreten müssen, um die er nicht zu be- Einmarsch des NSKK. durch die Straßen zum neiden sei. Der Nationalsozialismus habe sich aber | Parkplatz und schließlich vor dem Tenniskaffee em in ben Dienst bes Volkes gestellt, um Staat und Platzkonzert der 45 Mann starken SS.-Kapelle statt. Volk zu retten, und deshalb habe er auch diese Erb- Der Nachmittag ist mit sportlichen Seranftaltun- schäft übernommen. gen ausgesüllt. Geschicklichkettsprusung m der Trink-

1 furanlage, Schönheltskonkurrenz vor ber Kurhaus-

Staal unb Volk zu reffen fei nicht möglich ohne I ferraqe mit anschließenbem Korso wechseln mitein-

ben Arbeiter. Der Arbeiter müsse im Staate, I anber ab. Wertvolle Preise stehen ben Siegern zur

fo wolle es Abolf Hitler, Bürger erster Klasse Verfügung. Auf ber Kurhausterrasse Doppelkonzert fein, ber SS.-Kapelle und des Kurhaus-Orchesters: dort

ir,, .. auch Siegerehrung der Zielfahrt. Am Abend ist ein

Augenblicklich beherrsche uns in Deutschland dieDeutscher Abend" im großen Saal des Kurhauses große Äufgabe der Behebung der Arbeits- onaesetzt mit gleichzeitiger Ehrung der Sieger der 1 osigkeit. Das System der vergangenen 14 Jahre Geschicklichkeitskonkurrenz und der Schonheits- habe in dieser Hinsicht immer nur versprochen, Die Prüfung.

Regierung unter Adolf Hitler habe es aber fertig Alles in allem genommen ein reichhaltiges und gebracht, innerhalb weniger Monate 2,5 JJtil- reizvolles Programm, das bisher in der näheren lionen Arbeiter wieder in Arbeit unb un$ weiteren Umgebung noch nicht zu sehen war.

Brot zu bringen. Der Arbeiter wolle nicht gjtan erwartet daher nicht nur eine starke Be-

Bettelpfennige, sondern Arbeit und gerechten Ber- teiligung des Kraftfahrsports an den einzelnen dienst. Die Machthaber des Systems hatten ihre Un- Konkurrenzen, sondern auch eine große Zahl Zu­fähigkeit während all der Jahre ihres Regimes schauer. Die Ausschreibungen ergehen in den näch-

schlagend bewiesen. Der Arbeiter sei in den Jahren ften Iagen durch die NSÄK. 116 Gießen,

nach dem Kriege um em vielfaches starker mit

Steuern belastet gewesen, als vor dem Kriege, ob- VCkD.iX,Cl)rCrDUtlO/ MFCIÖ <ZU0MgLN.

gleich damals ein großes Heer habe mit unterhalten Diejenigen Mitglieder des NS.-Lehrerbundes

werden müssen. Kreis Büdingen, die in der Arbeitsgemeinschaft

Nachdem Adolf Hitler ans Ruder gelangt fei,Turnen und Wehrsport" mitarbeiten wollen, eben- fei dem Ausland klipp und klar gesagt worden, daß j0 hie hierfür bereits gemeldeten Mitglieder müssen diese wirtschaftliche Gesundung eines verschuldeten ifjre Anschrift bis zum 12. September an Schul- Volkes nicht möglich sei, solange die Fesseln des I vermalter Karl Menzer in Vonhausen mit* Versailler Vertrages bestunden. teilen.

logische ' Konsequenz ° französischer Revanche- K ü h e m i t 1 2 Kälbern : (Ehrenpreis: «Rolitlf seit 1871 Rudolf Rieß-Heuchelheim; 2. Preis: Wilhelm

Dem deutschen Volke habe man seine besten Bausch-Reichelsheim; 2. Preis: Adolf Bausch- Industriegebiete genommen, um zu verhindern, daß Reichelsheim. Kühe mit 3 unb niehr Kal­es im Ausland konkurrenzfähig fei. Die Folge feien de r n : Ehrenpreis: Karl St r a u ch - Borsdorf. Adfatzkrife, Ueberprobuttion, Arbeitslosigkeit. . Die Familien : Ehrenpreis: Abolf B a u ch»-,Rei° Vernichtung ber beutfchen Wirt- chelsheim. Bullen, 15-24 Monate alt. Ehren- schäft habe systernatisck geschehen sollen. Ein wich- preis: Aua. Maser-Selters. A'vber, 15-24 tiqes Werkzeug zu bleiern Zweck sei ber Mar- Monate alt: 1. Preis: Wilh. Bausch-Reichels^ r Ismus gewesen; er sei ber Keil gewesen, ber heim. JRinber, e r t e n n b a r tragenb: sich trennenb zwischen bas beutsche Volk gehoben Zwei Ehrenpreise: Rudolf Rieß- Heuchecheim. habe. Der Marxismus stelle den größten Volks- Vogelsberger Rotoieh:

betrug dar, dem je ein Volk zum Opfer gefallen sei. Kühe mit 1 2 Kälbern: Ehrenpreis: Karl M a r x fei nie Proletarier gewesen. Der Mar- Robert L a u b a ch - Ober-Mockstadt. Kühe mit xismus habe aber den deutschen Arbeiter zum inter- 3 und mehr Kälbern: Ehrenpreis: Heinrich nationalen Proletarier gestempelt. Der Marxismus I L a u b a ch - Ober-Mockstadt. Familien: Ehren- bedeute eine Elendstheorie, deren Einflüssen sich preis: Heinrich L a u b a ch - Ober-Mockstadt. Rin- jeder denkende Arbeiter endlich entziehen müsse. Die b c r, 1530 Monate alt: Ehrenpreis: Robert Wunden am Körper des Arbeiters feien bewußt Laubach-Ober-Mockstadt. Rinder, erkenn- offengehalten worden; man habe dem Arbeiter I 5 Qr tragend: 2. Preis: Heinrich La u b ach - einen Zukunftstaat der Harmonie versprochen, ober Ober-Mockstadt.

der Marxismus habe 70 Jahre lang umsonst um Neben den Ehrenpreisen wurden noch an die diese Utopie gekämpft. I übrigen Preisträger Gutscheine, die bei den hiesigen

Kaufleuten gegen Ware umgetauscht werden konn­ten, ausgegeben. Die Ehrenpreise waren von der Bezirkssparkasse und der Niddaer Bank, sowie dem

.. _.C1 . 1 Rinderzuchtverein für den Kreis Büdingen gestiftet

Auch in Rußland herrschte nicht etwa die Diktatur morden.

d e s Proletariats, sondern die Diktatur u b e r das Landkreis Bicken.

Proletariat. Noch nie sei es dem deutschen Arbeiter ö

fo schlecht gegangen, wie in den vierzehn Jahren X Wieseck, 6. Sept. Ihren 81. Geburts- nach dem Weltkriege. tag kann am 8. September Frau Margarete

Der Nationalsozialismus sei, das betone er noch Ivrfeld, geb. Reuter, auf ^rKarlsruhe einmal, gegen den Krieg. Man sei in feiern. Das Geburtstagskind erfreut sich noch großer Deutschland bereit, das Heer zu reduzieren, wenn körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische.

das gleiche auch im Ausland geschehe. Alle Rand- <£ G r 0 ß e n ° B u s e ck , 6. Sept. Gestern nach- floaten um Deutschland feien aber bis an die Zähne mittag ereignete sich auf der Straße zwischen Reis- bewaffnet. Deutschland müsse das g l e i ch e Recht kircken und Großen-Buseck unweit von Großen- a u f Wehrhaftigkeit für sich in Anspruch Buseck ein Derkehrsunfall, dem leicht das Le- nehmen. ben eines Kindes hätte zum Opfer fallen können. Das

Die Gewerkfchaffen sollen die Keimzellen für Auto eines Gießener Geschäftsmanns fuhr gegen einen

den zukünftigen deut chen nationalsozialistischen Kinderwagen, der von einem Mädchen aus

Ständestaat fein. Der Nationalsozialismus einem Feldweg heraus °uf die Landstraße gefcho-

wolle die soziale Gesetzgebung nicht etwa ab- ben wurde, als das Auto die Stelle passierte. Der

bauen, sondern sie vielmehr ausbauen. «am n ©inhS?«

Es solle dem Arbeiter das Anrecht gesichert werden Mährige Söhnchen de/ Schreinermeisters Damm auf das er nach or^ertsreichen Leben, ode DQn Reiskirchen, erlitt wie durch ein Wunder keine im Falle der Invalidität Anspruch ^abe. 3^m folk ernjtcrc Verletzung, sondern lediglich einige u n - em freunbltther Lebens a b e v d sichchert bedeutende Hautabschürfungen am roerben Der Volkskanzler wolle den Arbeiter zur $ . ^ie Schuldfrage ist noch nicht völlig geklärt, ersten Klasse der Burger ,m Staate zachen, weil 2 Groß en-Li n d en, 6. Sept. In unserer er wisse, daß auf .hm der größte xeil Des @e= Stadt werden zur Zeit noch 34 Erwerbslose chickes der Nation ruhe. Man werde die Ber- und Armenunterstützungsempfänger t a a 111 d) u n g der Börse der Danken,^ Gemeindekasse unterstützt. Im April d. I. öer Berawerke "sw. verlangen, roe.l man . diese Zahl noch auf rund 90, fo daß also wiße, daß dort her den Arbeiter der Schuh am . qanj erheblicher Rückgang verzeichnet meisten drucke. Berftaatlichung der Börse bedeute « 3(ann9 Wohl ohrtsunterstützung erhalten die Beseitigung des schädlichen anonymen Kapitals. J n . 24 merfonen, oon denen 10 in unserer Die Schätze des Badens gehörten dem Volke. Der I . .r1 1

Bergarbeiter müsse sich in 6 Stunden täglicher an­strengender Arbeit feinen Lebensunterhalt verdienen können. Es gelte ferner, die Parität zwischen der Landwirtschaft und der Industrie wieder herzustel- len Dem kleinen und mittleren Bauer muffe ebenso geholfen werden, wie dem Arbeiter. Allen diesen Fragen gehe man in ernstesten Beratungen nach.

An die Stelle des Wortesk 1 a f f e n f a m p f habe der Nationalsozialismus das wort Volksgemeinschaft" gesetzt, statt »Klaf­fenstaat" sage manVolksstaat" und statt der BezeichnunqReichskanzler" brauche man das wortVolkskanzler". StattL . g e n n u h sage manGemeinnutz", denn das Wohl des Einzelnen sei immer abhängig vom Wohl der Gesamtheit.