um mtM
N4*Serd)te£
wurde die gesamte Belegschaft von der Firma Hei!
wohlgelungenes Ende.
Ein Volk
Don Udo Wolter.
desichiigiWSbumniel in der Staunen Reffe
Wir gehen in die Betriebe.'
W1* unb Hübtlih
Bezirksleiier pg. Becker in Wiesbaden und Biebrich.
aufrichtigen Freude 'da daraus. Wir könnten vielleicht, wenn wir unsere
Maße zur Verschönerung Wem Unterorganisation ausbauen wurden, einen Putsch
tro-im ktte Sie be,»e- Er würde wahrlcheinlich gelingen Ich
T' "T di-Stimmung unter ben Sauern. Aber. was
^irksletter bpr T)pnHrhon situ n € rooüen Sie? Diesen kranken Staat in einen Bürger-
Pg. Becker, krieg Hetzen? Diesen Svannunasiustand nitt Stuken
r 'büt|e hielt tz°!ds stille
WZ
3«
nnittogsbörle:
Auüstellei- auf 6er Braunen Messe. fiÖJeT'?ncnun> Dießen, Stand 309/312 auf der Lie. bigshohe. Fleischbutten, Waschbütten, ovale Fässer Viersasser. '
..Wirst Du in nächster Zeit wieder vor den Leu- ten sprechen?" Dr. ... schüttelt den Kopf. Dieses hagere, scharf durchzeichnete Gesicht mit dem mächtigen Hinterkopf erinnert ein wenig an Dr. Goeb - bels. Ich möchte diesen Dr. ... gern einmal in einer öffentlichen Versammlung sprechen hören.
„Die Leute hier wollen keine Reden mehr hören. Und mit diesen heimlichen Versammlungen im Walde hat das jetzt auch seine Schwierigkeiten. Unsere „Ausflüge" glaubt uns kein Mensch mehr, am wenigsten die neue Gendarmerie."
„Also abwarten", sage ich.
„Man muß. Machen Sie uns keinen Vorwurf
Aufruf des Landesbauernführers zum NG-Winierhilfstverk.
fer zur ’Zlbmid Finnen in 51 W o h. hohn 16 o h. nach, o chihnitlliche 3 il-mann und 2 t- Auch Eletti Z5 r.h.-niedrig Mnier Motore
VI.
Gespräch tm Kurort
Winterhilfswerk desOeutschenVolkesLS33/34
Gauführung Heffen-Naffau
Frankfurt a. M., Taunusftr. 111, Tel. 32288.
Postscheckkonto.- Frankfurt a. 2H. 28100.
Bankkonto: Nassauische Landesbank Frankfurt a. 21L Girokonto 6200.
heil Hitler!
Der Landesbauernführer vr. lv a g u e r.
«ALS *
Gift fte-,
k-AL
Stuf Grund einer Besprechung mit dem Gau- wolter der NS.-Volkswohlfahrt und sämtlichen Kreisbauernführern bestimme ich, daß jeder Bauer pro Morgen aogebaute Sar- toffelfläche 1^ Zentner, pro Morgen angebaute Getreidefläche 10 Pfund abzuliefern hat. Alle anderen Spenden sind freiwillig und willkommen.
Ich mache darauf aufmerksam, daß dies die erste und letzte Lebensmittelsamm-
ung in diesem Winter ist und keine Organ,. satwn der Partei oder irgendwelcher Wohlfahrts, verband Lebensmittel sammeln dürfen. Einzig und allem der Vrlsgruppenleiler, der BS.-wohlfahrls- obmann und der Ortsgruppenfachberater haben zu. fammen Me Lebensmitlelsammlung durchzuführe? , 6s, ®lfl ’ bcn ®1Ucn des Führers zu befolge, Cs schließe sich keiner aus.
der österreichischen Regierung wegen „illegaler Be- tatigung zu mehrjähriger, schwerer Kerker- strafe verurteilt, ist er eines Tages heimlich über die Grenze auf deutsches Gebiet geflohen. |
Er nimmt die ganze Angelegenheit nicht so rragiich.
„Was wollen Sie... In wenigen Monaten find w t r wieder drüben und die anderen jenseits her Grenzen. Ich fühle mich nicht heimatlos."
An der Brust trägt er das in Oesterreich verbotene Abzeichen: Ein Volk, ein Reich.
Er bemerkt meinen Blick.
„Daß das Regime dort drüben dieses Abzeichen verboten hat gereicht ihm zur größten Unehre. Denn dieses Wort sollte eigentlich über jeder Partst- Politik stehen. Aber man verbietet eben alles was deutfchbewußt ist. Nun, Sie haben das ja'selbst kennengelernt." ' ' ,
qur® v i . s,r Strfü fas*
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Ä fii? hu ^^Sschaft des Werkes, sondern ouch fur die Mitglieder der Delegatio
ns w«iW‘’cn Arbeitsfront Pg. Becker d-- > und s-,°l„cha,t im Sin«
X’ w™ arbetten. Bern Äeg.He« des Pg.
m,t B°s°>sterung gefolgt. Die Be- ttSnr?*0»Manfl l U5 m tincn von Hitlerjungen meisterhaft vorgetragenen Chor. 1 u
ffm^i„Jpri$rodrt1L^. .gewordenem „Hitlerwetter", bcm Sonnenschein und wolkenlosem Himmel ging es weiter zu der Bruderfirma H L E Al-' auA Besichtigung des Werkes verstand
in4hp$ A m,ebcrK Pg' Becker helle Begeisterung lodern" w W ber?v ^wesenden Beleoschaft auf-
,k»ÄÄ* nmr6< °uch hier
Der ganz besonderen Aufmerksamkeit unserer Mitbürger in Stadt und Land sei die von der Po- lizcidirektion Gießen veranstaltete Ausstelluna ''Nationaler Kitsch" empfohlen, die in den ersten Messetagen im Saale der Liebigshöhe ihren Stand hatte, seit einigen Tagen aber in der Volks- Halle unmittelbar am Eingang vom Hauptportal aus zu sehen ist Diese Ausstellung, die aus beschlag- nahmten Gegenständen der verschiedensten Art be- sieht, be deren Herstellung skrupellose und unwür- dige Geschaftemacherei groben Mißbrauch mit den HpT^m b?"a/'?"^lozialistischen Bewegung trieb, hat die hohe Aufgabe, das Publikum vor die- str Verwilderung des Geschmacks und der guten Sitten zu warnen, zugleich aber auch der Geschäfts- weit die eindringliche Lehre zu geben, sich nicht mit dem Vertrieb derartigen Kitsches zu beschäftigen, den man nut Recht als eine Entwürdigung der na- tionalen Befreiung im Inneren unseres Vaterlandes bezeichnen muß. Allen Besuchern der Braunen Messe sei empfohlen, diesen Stand sehr gründlich zu studieren, damit sie sich durch diese Besichtigung das geistige Rüstzeug aneignen, das zur Unterstützung der Behörden bei ihrem berechtigten Kampf gegen die Verunglimpfung der nationalsozialistischen Symbole erforderlich ist.
Im Saale der .Liebigshöhe" kann man im Rahmen der „Braunen Messe" gleich am Saal- emaang das interessante Harrdwerk eines Glas- blasers beobachten, dessen handwerkskünstlerische Tätigkeit bewundernswert ist. Weiter ist hier der kleine Aufbau eines Schühengrabenstückes von der Westfront bemerkenswert, das von einem alten üelb|olbaten mit erfahrener Sachlichkeit hergestellt 1
Wir sprechen über diesen und jenen Pg. in Salz- bürg, nut denen ich zusammengekommen bin. Da- bei erfahre ich dann auch, daß Pg ... einige Stunden, nachdem ich mit ihm gesprochen hatte, verhaftet worden ist. Hoffentlich nicht auf Konto meines Besuches.
Unangenehmerweise stellt sich auch heraus, daß das angeblich schon über die Grenze geschaffte Bildmaterial, das ich hier erhalten sollte, noch bei einem Pg. in Salzburg lagert.
„Vielleicht wenden Sie sich hier an Pg. Par- s o n. Vollrath schmunzelt.
„Den hat man zu doppelt soviel Jährchen ip.fc wich verknackt. Sie haben es hier überhaupt m\t Schwerverbrechern zu tun."
„Was haben Sie denn, nach Meinung der Bundesregierung, ausgefressen?"
„Reden gehalten, als das nicht mehr erlaubt war Flugzettel verteilt, als es verboten war, Versammlungen organisiert, als man in jeder Zusammen- fünft von Nazis eine Verschwörersitzung sah... Lauter harmlose Dinge eigentlich, die niemals solche schwere Strafe rechtfertigen, wie man sie mir auf- erlegt hat. Doch die Leute wissen sich eben nicht mehr anders zu helfen."
Wir schütteln uns die Hände. Dann suche ich Pg.
Parson auf... 1
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^iebr^ch 4.0». (WSN.) Im Rahmen des hV;I?tCfeIbAU8e8 der Deutschen Ar- 1ont begab sich der Beziksleiter der Deut- scheu Arbeitsfront, Pg. Becker, Frankfurt a. M., i!* yE ®2*?be "ach Wiesbaden und Biebrich, 2)7 b£tbirihG7mc|d>eDn ?erote Don Kalle & Co., £n • a j!lberj' *?• & e- Albert und die Sekt- & ®°- -u besichtigen.
V roi! voraeschen traf um 10 Uhr der »VS»8?Sw rb<?r ^eut^cn Arbeitsfront Pg.
Stabe ein. Der Leiter des zu- ech besichtigten Werkes Kalle & Co., Direktor MB mann, empfing die Herren und begrüßte D-w^^rAlichen Ansprache die Teilnehmer der 9h.<ü? v0ab ,n seiner Rede der Freude
bu^enM^r bSr$ ble!L Besichtigung die Ver- b o, ?"drer nHl den Arbeiterschichten einem nrM-7 6 ” k Rund gong bur(f) bie verschiedenen Abteilunaen des Werkes, vor allen Dinaen hinvh ^bkfUh uM* Hfl,Kn,Urbe Teilnehmern ein webiet deutschen Erfindungs- und Scdasfensaeistp<-, a^zeigt. Besonders interessant für alle war die sicht.guna der Abteilung, in der das heute vielae. rühmte Zellufan hergestellt wird, eine r^in deutsche Grfinöung deren Wert von jedem deutschen Dolks^ aenossen l>esorGers auf hygienischem Gebiete ac- schätzt wird. Im Anschluß an die Besichtigung ip^ch ReZ'rkseiter Beck-r einige herzliche iLort! SU der vollzählig erschienenen Belegschaft. Er führte ihr vor Augen, daß die Taten, die die Regierung in den letzten zehn Monaten vollbracht habe, um ein bedeutendes das übertreffen, was die vergangenen Regierungen in Jahren zu vollenden versuchten. Das begeisterte Sieg-Heil aller Teil- nehmer zeigte, daß Pg. Becker ihnen zu Herzen gesprochen hatte.
Der Besuch bt
gegeben werden könnte. Es war eine Freude zu leben mie die Firma Henkell in sozialer Hin- sicht Nr 'hre Arbeiter sorgt. Helle Speiseräume, luf- tige Buroraume und gut ventilierte Keller machen das Arbeiten in diesem Betrieb zu einer Freude Die 2>rma Henkell ^at es verstorben, den größten Teil der Arbeiterschaft trotz der Not durch verschiedene Maßnahmen zu holten und nicht brotlos w wachen. Herr Stephan Karl Henkell gab die Versicherung ab, daß er auch weiterhin Entlastungen nicht vornehmen werde und daß er, falls die I
ein Reich.
Tatsachenbericht von einer Kahrt durch das deutsche Oesterreich.
„Sie haben gewiß in Oesterreich schon unter der Bespitzelung zu leiden gehabt."
„An Heimwehrleuten vor dem Parteiheim hat es nicht gefehlt. Sie kontrollierten die Besucher Bis ich schließlich dem einen Burschen einige Ohr- feigen anbot. Das half. Aber einige Tage darauf stellte man uns die Maschinengewehre vor das Heim, und ich mußte froh sein, daß ich der Verhaftung entging. Sehen Sie hier —einige Photos"
Maschinengewehre an der Salzburger Staatsbrücke ..., Maschinengewehre in den Straßen ..., Bundesheer mit schußbereiter Waffe vor den Häusern.. , Ueberfallkommandos der Salz- burger Polizei vor dem Bahnhof...
„Dos werden die Herren, die heute drüben noch herrschen, spater nicht wegleugnen können. Diese Bilder geben obiektlves Zeugnis, wie man gegen ?Ännntp r T9 °°rging, die kein größeres Ziel kannte, als ihrem Volke die Einheit zu geben." leitete]? bic Männer, die diese Bewegung
„Don uns wollen wir nicht sprechen."
mehr so ^ern ja'.afler Doroussicht nach, nicht Parson schüttelt den Kops.
»Sagen Sie das nicht. Mit der Machtübernahme des Nationalsozialismus in D e t erreich beginnt der Kampf erst. Denn wir wollen doch nicht an die Macht um einer bloßen Herrschaft willen, sondern der Kampf geht, und Re^ch " n‘C ""gessen werden, um das großdeutsche
.Lch habe auf meiner Reise den Eindruck ge- w?nnen, daß die innere Gleichheit in den oster- reichlichen Ländern bereits vorhanden ist."
Er sagt ein schönes Wort.
"2n Gärung, aber nicht in Zucht."
Nie scheint mir, ist die Aufgabe des National- loziolismus besser gekennzeichnet worden: Gärenden Zeuen und Ideen Zucht und Geschlossenheit zu l verleihen.
Autosignale zerreißen jäh die eingetretene Stille.
Parson erhebt sich.
„Man wartet draußen auf mich. Ich habe in I Berchtesgaden zu tun. Also werben Sie ein wenig | für uns, Herr Pg." ö >
Dann reckt er den Arm hoch zum Gruß
„Heil Hitler, Kameraden!"
krieg hetzen? Diesen Spannungszustand mit Stutzen und Messer zum Austrag bringen? Das würde einen entsetzlichen Guerillakrieg geben. Bin ich doch nicht sicher, daß ich meine Leute, sobald ich sie zum Putsch aufrufe, auch im Verlauf der ganzen Aktton in der Hand behalte. Dazu ist die Erbitterung und Wut zu groß. Es wurde ein ungeheures Gemetzel geben, denn Sie müssen bedenken, daß wir dos Volk fast geschlossen auf unserer Seite haben, während sämtliche bestehenden bewaffneten Organisationen wie Bundesheer, Gendarmerie, Heimwehr, der Regierung unterstellt sind. Wir könnten die Masse gegen die Waffen stellen, — gewiß. Wir würden uns durchsetzen. Ader die Opfer, die dieser Kampf kosten würde, kann und will keiner
aus.
* Berufung an bie Universität (gießen. Prof. Dr. Hermann Hoffmann, der langjährige Oberarzt an der Nervenklinik in Tübingen, hat eine Berufung an die Universität Gießen als außerordentlicher Professor der Psychiatrie und Neurologie und Direktor der Psychiatrischen und Neurologischen Klinik angenommen.
" Eine Achtzigjährige. Frau Weller ged. Stephany, wohnhaft Wolkengasse 21, begeht heute in voller körperlicher und geistiger Frische ihren 80. Geburtstag. '
** S '-4 tigstellung. In unserem gestrigen Bericht über den Kameradschaftsabend des Stahlhelms und der SA. in Gießen ist bei der Wiedergabe der Rede des Kam. Gauredner und Kreisleiter z. b. V. B u l l m a n n , des Vertreters der politischen Leitung der NSDAP., infolge Fehlers in der Setzerei eine unrichtige Fassung des zweiten Satzes im ersten fettgedruckten Teil der Rede herausgekommen. Richtig muß dieser Satz wie folgt lauten: „Der fatte Bürger und Nationalist soll zum Nationalsozialisten, der ehemalige Marxist soll ebenfalls zum Nationalsozialisten werden: das »st das Ziel."
"Eine Kraftpost-Gesellschasts fahrt findet am kommenden Sonntag von Gießen aus nach Bad Salzhausen, Büdingen, Ronneburg und Bad-Nauheim statt. Die Fahrt beginnt um 8 Uhr, Anzeige flC0<?n 20 U^r> ^an bead)te die gestrige
1 aat und Ha ndwer k im neuen Deutschland und in Italien". Am mor- gigen Samstag, 7. Oktober, 18 Uhr, spricht der RS.-Hago-Gauführer, Pg. Schmidt (Wiesbaden),
jutamme1 Lcantfuri c XE"! J| sämtliche f< tpi Organifahor ZU in griit Mn. Htsl" *ttr 2o*iBl Sebtn. Es hoi i Leer, jptt Seite tzeno »nicht zu. n :n menfa||u t en Organ *futd aber nid nun sömtti 4jj ibgcbrodyen iWDn btruis,iani - r f) viel stör! ##tinöung mit
die Landll
räumen, Löberstraße 14. — Lichtspielhaus, Bahn- Hofstraße: ,^OS Eisberg". — Astoria-Lichtspiele Seltersweg: „Schleppzug M 17“.
— „Schwarzwaldmädel" zum letzten Male! Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Auf Grund vieler Anfragen teilt die Intendanz mit, daß die beliebte unb erfolgreiche Operette „Schwarzwaldmädel" nicht durch das Slbonne- ment geht unb daher die Aufführung am Sonntag, 8^0 tober, bie letzte ist. Zugleich wirb sich in dieser Vorstellung in der Rolle der Bärbele Frl. Erna Renz oor teilen, die für Frl. Beling verpflichtet wurde. Diese letzte Aufführung ist außer Abonne- ment unb zu ermäßigten Operetten-Preisen. Spieldauer von 19.30 bis 22 Uhr.
Daten für Freitag, «.Oktober.
1847: ber Bilbhauer Adolf von Hilbebranb in Marburg geboren; — 1849: der Alpinist Ludwig Furticheller in Innsbruck geboren; — 1870: der Kirchenstaat wirb bem Königreich Italien einoerleidt.
*
" Ausfallende Sprechstunden. Die Sprechstunden der Reichs-Propagandastelle Hessen in Darmstadt fallen bis einschließlich 15. Oktober
unserer Führer vor seinem Gewissen verantworten. Der Sieg wird uns auch auf anderem Wege zu- fallen."
Flüchtlinge.
Freilassing!
Hakenkreuzfahnen über den Dächern unb braune Uniformen in ben Straßen. Man muß sich erst wieber daran gewöhnen. Eine Viertelstunde Bahn, fahrt zurück, zu Füßen der Berge, die jetzt scharf in der grellen Mittaassonne stehen, ist das alles verboten. Manchmal hat man das Gefühl als ob irgendwo in der Landschaft eine dicke Mauer stehen muhte, eine sichtbare Grenze zwischen ben beiden Staaten.
"^eit ^«Bahnhofes, <n einer kleinen Gast- wirtschaft treffe ich Ingenieur Vollrath. Don
werden sollen, wirb Rektor i. R. D. Müller am Sonntag über „Wesen unb Bedeutung der Heimat" sprechen. Außerdem werden, besonderen Wünschen ecktsprechend, die Bilder des Photo-Wettbewerbs am Sonntagnachmittag nochmals zur Ausstellung kommen. (Siehe gestrige Anzeige.)
** Der Deutsche T e ch n i k e r - D e r b a n d ermöglicht am morgigen Samstag, 19 Uhr, feinen Mitgliedern eine Besichtigung des Telegraphen- und des Postamts, zu der man sich im Hofe des Hauptpostamts treffen wird. Daran anschließend findet die Mitgliederversammlung im Gewerkschaftshaus statt. 1
** Wohlfahrtsmarken ber Deutschen Reichspost 1 9 33. Die am 1. November zur Ausgabe gelangenden Wohlfahrtsmarken der Deut- Aen Reichspost mit Darstellungen aus den Werken Wichard Wagners werben, wie in ben früheren Suhren, mit einem geringen Zuschlag verkauft, der bei den kleinen Werten nur 2, 3 und 4 Rpf. be- N- Die Wohlsahrtspostkarte zu 6 Rpf. mit dem I Bildms Wagners i“ **- " "
Im Frankfurter Sender über das Thema „Staat und Handwerk im neuen Deutschland unb in Italien". Auf biefen Vortrag sei besonders hinge- wiesen.
•* Die ,Heimatoereinigung Schiffe nb er g" veranstaltet nächsten Sonntagnachmittag auf dem cdpffenberg eine Familienzusammenkunft mit musikalischen Darbietungen, Gesangsoorträgen Ansprachen usw. Zur Einleitung einer Reihe von Vortragen, die im Lause des Winters von berufener Seite auf bem Gebiete der Heimatpflege gehalten
Dieser Dr. ... ist ein Fanatiker. Einer von denen, die äußerlich ruhig und zurückhaltend bleiben, auch wenn sie innerlich brennen.
Die Unterhaltung springt hin unb her. Eine gute Stunbe sitzen wir bereits zusammen.
Aktsteuer fallen würde, seine Belegschaft bestens 50 Prozent erhöhen könne. Die Betriebe!v "■ Versammlung war beigeistert von ben AusfÜhruv, V gen bes Bezirkskeiters Pg. Becker, und ihr Sie» ' peil war der Beweis dafür, baß feine Worte J Fruchtbaren Boden gefallen waren. Zum SdS < DJurbp hip flpüimtp er-—,. •
keU, um bem Fest einen würdigen Abschluß^ ®cbot, 1 neben, zu einem Glas schäumenden Sektes ein«M^?7mächtnis " laden. Damit nahm dieser Besichtigungstaq fSj 1
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2ch finde ihn vor der Schreibmaschine.
Zuerst ist er ein wenig mißtrauisch. Erst als ich ^'ne. Legitimation vorweise, wird er zugänglich. .. «Wissen Sie, es laufen hier in der Gegend genua : °sierre ichische Spitzel umher. (5m wahre? 1 Judaslohn ist bas, was bie Leute sich dabei ver- dienen. Verrat von Brudervolk zu Brudervolk. Es ist so ziemlich das gemeinste, was ich mir oorstellen 1 kann.
jrr.au <n aus t ihre jurüity I T.tbr am 9?t i|fstf icittns bet ist
tXnbVid), doch khd)t KiMtz t 1 is 1^,75 o.f). i
. < z-ei lagen '
' üblich soll in
dem sich ein ausgiebiger^esuck^^ ^Fnommen, unb Kellerräume anjchloß. Leider muS^fJf^pf^ne w-rden, daß gerade bie
brachl^egt, da der Konsum durch bie no* beffiX hohe Seftfteuer fast völlig aufgehört
inhirff1 £er yef^wten Arbeiterschatt der Sekt- lndustrie au begrüßen, wenn diese Steuer, bkia
'rochen hatte. ' w" | 2?^ ?°?l kaum einen nennenswerten Ertrag
In Bad Gig. findet dieses Gespräch statt. In einem Pensionshaus, das von achtzehn Zimmern nur drei belegt hat.
Ich selber brauche ein wenig Ausspannung nach dem Hm unb Her biefer Reise. Darum habe ich mich „ms . nr> •_r . . u- - -.............. । Per für einen Tag eingemietet. Wenn man es ridi-
Bildms Wagners im Freimarkensternpel wird mit tig aufteilt, hat man zwei Tage für sich Ein Trhp?W?On tr 2?p[- "erkauft. Der Erlös wenig arbeite ich an ber Skizzierung meiner Repor-
aus den Zuschlägen fließt ber Deutschen Nothilfe tagen. Dann wirb mir auch bas zuviel.
mp^yA/det.einen Teil des großen Winterhilfs- ,..Mein Wirt ist ein alter Mann. Unb da es wenig Ä m,L9^fen 3U 4- 6- 8 und für Ihn zu tun gibt, hat er ausgiebig Zett, sich um
so r^um Preise von 2 RM. wird bie Deutle seine sechs Gäste zu kümmern.
P°QU59eben- ser Vertrieb der Wohlfahrts- Ich zahle für ein bequemes, sonniges Zimmer tiafeif hP^UsmLHp5*®nbC ?ebruar J934- die Gül- und vier ^reichliche Mahlzeiten am Tage nach deut-
tigkeit ber Wertzeichen endigt am 30. Juni 1934. fchem Gelbe nicht ganz zwei Mark. Schließlich über-
winde ich ein kleines Verlegenhettsgefühl unb frage meinen Wirt, wie er benn bei biefem billigen Preise
. I auf seine Kosten komme.
„Wir haben früher auch anbere Preise genom-
. v wen. Aber in biefem Jahr..., um überhaupt Gäste
wurde unb namentlich ben bamals Daheimgebliebe- Zu bekommen... Sie sehen, es genügt trotzdem noch nen, aber auch der jungen Generation zur Beach- nicht. Es gibt hier Pensionen, bie geben Zimmer tung zu empfehlen ist. Als besonderes Ereignis ist *£nb Derpflegung für drei Schilling. Wenn ich mein hier weiterhin die Werbeschau des Gießener Stadt- Ruhegehalt nicht hätte..., an diesem Hause wäre ferner eine eindrucksvoll bieler Saison verhungert."
xU' ü^ne ausgestaltete Blumen- und Obstschau Winter kann es hier schon wieder anders
des Obst- und Gartenbauoereins Gießen, sdwie die aussehen."
lehrreiche Veranschaulichung der Tätigkeit ber Tech- t "Sie sind zu Stubienzwecken im Lande? Sie Aschen Nothilf« bei der Herstellung von Behelfs- ^ben sich in bie Frembenliste als Berliner Journa- drucken, Notstegen usw. in Hochwassergebieten wie "st eingetragen. Ich selbst bin Nationalsozialist." überhaupt auf bem weit umfassenden Nothilfe- ®lncn Augenblick denke ich an Herrn Schwaig- gebiet. Die Gewerbe- und Maschinenbauschule macht 9ub£r- Mber dieser Mann ist kein Spitzel.
hier mit interessanten Ausschnitten aus ihrem Tätia- mochte mich von ben Zustänben in Oester-
feitsgebiet bekannt. Ferner verdienen die viel- siebst überzeugen."
si't'gen Molkereiprodukte und die Erzeugnisse der 69 Ihnen recht ist, stelle ich Sie heute
Sattlerei, des Kuferhandwerks und der Müller- £benb Herrn ... vor. Er war einer ber besten Innung aufmerffame Betrachtung. Ein interessanter Parteirebner in unserem Bezirk. Gesessen hat er Modellhausbau, ber an der östlichen Stirnseite des I auch schon. Bor zwei Wochen ist er herausgekom- Saales aufgebaut ist, verdient ebenfalls die Auf- I men- Seine Stellung als Ski- imb Tennistrainer merqamfeit der Besucher. unseres Kurortes hat ihm der Gemeinderat ent-
-Die Nebenschau im Saale ber Liebigshöhe reiht £.°9en- Auf Grunb seiner nationalsozialistischen Ge- sich hinsichtlich ber Qualität ber Waren und Arbei- f,nnun9 natürlich. Außerdem war er in der SS." Hauptschau in der Vottshalle^"01?°Äeh/^efuch" „Auch auf anöerm Wege.. .* ?‘r in ber Nolkshalle nerfäume es daher, 1 "" ~ - - - -
lerne Schutte amh nach der Liebigshöhe zu lenken Äpur b°rtTn Ab^'limg seine ganze Aufmerk- samkeit zu widmen.


