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Weltmeisterschaften der Studenten
Neues für den Büchertisch
Obecheffen
vor
Tagung
der evangelischen Zrauenvereine.
In Watzenborn- Steinberg fand am Sonntag ein Bezirkstag der Frauenvereine des Krei - fes Gießen des Verbandes Evangelisch-kirchlicher F r a u e n o e r e i n e Hes- le n s statt. Die beiden Dörfer wiesen stattlichen Fahnenschmuck aus. und die Einwohner hatten die Liebenswürdigkeit, alle fremben Gäste — es waren ihrer ein paar hundert — zu sich zum Kaffee
Herbert Buhtz, der hervorragende deutsche Ruderer, wurde Meister im Einer-Rudern.
Siegfried V i e b a h n stellte im Kunstspringen die besten Leistungen auf.
gelischen Frau im neuen Reich und wer sie in diese Aufgaben weist. Mit großer Aufmerksamkeit folgten die Hörer den Ausführungen des Redners. Wenn man zuweilen Aeußcrungen dahin hört, daß die Kirche und das Volk einander fremd gegenüber^ stünden, so bewies die Predigt des Festpredigers oas Gegenteil.
Die Nachfeier vollzog sich in der Gastwirtschaft „Zur Krone", die bis auf das letzte Plätzchen besetzt war. Auch hier beteiligte sich noch einmal der Kirchenchor mit einer Anzahl geistlicher und
nahe,' well^wir alle^deutsche und Evangelische Frauen | Gegen 18.30 Uhr fand die und Männer feien. Zum TH-mn tjatte sich der Red. 1 ner den Gedanken gestellt: die Ausgaben der eoan-------------------
Deutsches Kunsthandwerk und deutsches Modeschaffen
Don AgneS Gerlach, Verband Deutsche Frauenkultur.
im Verband Deutsche Frauenkultur mit feinen 70 Ortsgruppen zusammengeschlosfen. Ihre De- mühunacn waren unterstützt durch die eigene 1897 gegründete Zeitschrift.
Die Versuche zu selbständiger deutscher Kleid- gestaltung wurden durch die Neubelebung des gesamten textilkunsthandwerklichen Schassens wirkungsvoll ergänzt 3n der Vorkriegszeit auf dem Gebiet der Stickerei - und Spihenerzeu- g u n g, in der Kriegszcit durch Wiederaufnahme alter Handtechniken, bei der Handweberei und Handdruckerei, in der Strick- und Häkelwarenerzeugung. Dekannte textile Kunsthandwcrkerinnen nahmen sich um diese Neu» schöpf ungen an. Auf dem Gebiet der Spitzenerzeugung besonders Leni Matthaei und Margarete Baumann, denen sich in der Nachkriegszeit noch bekannte Kunstschulen, Spihenschulen und Spihentünftlerinnen wie Elfriede v. H ü g e l und Johanna Harre u. a. anschlossen. Margarete Naumann begann 1914 mit aufsehenerregenden Arbeiten und Erfindungen nach neuen Gestaltungsgesetzen. Professor Forkel, der verdienstvolle, nur allzu früh verstorbene Leiter der textilen Fachschule in Plauen, hat die Arbeit von Margarete Naumann besonders durch die Errichtung von Kursen in der dortigen Schule gestützt. Er hatte mit Erfolg diese Gestaltungsweise auf die M a s ch i n e n s p i tz e n übertragen. Leider hat die Industrie diese Versuche viel zu wenig anerkannt und ausgewertet. Die Handwcberei und Handdruckerei nahm durch die in der Kriegszeit gewonnenen Erfahrungen in kurzer Zeit einen großen Aufschwung. Alte Werkstätten wurden wieder neu belebt und neue gegründet. Die Erzeugnisse dieser Werkstätten konnten sich nicht nur neben der industriellen Stofferzeugung erfolgreich behaupten, sondern haben diese technisch und geschmacklich stark beeinflußt, ergänzt und gefördert. Die deutsche Erfindung und Erzeugung licht- und waschechter Farben und die Fortschritte in der deutschen Kunstsasererzeugung haben diese neue Stofferzeugung wirkungsvoll unterstützt. Es ist festzustellen, daß der ausländische Textilmarkt eine starke Deeinflusfung durch diese hochwertigen Arbeiten erfahren hat.
Leider kamen aber auch immer wieder geschmacklich schlechte Musterungen des Auslandes nach Deutschland und haben die Fortschritte auf dem Gebiet der Stoffdruckerei häufig gestört und beeinträchtigt. Aus der handwerklichen Strick- und Häkelwarenerzeugung hat sich in den Nachkriegsjahren eine lohnende und erfolgreiche Industrie entwickelt, die einen sehr beachtlichen Absatz auf dem Weltmarkt erzielte und heute eine kaum zu überbietende Vielfältigkeit bei bester technischer, geschmacklicher und künstlerischer Durchführung aufweist.
So zeigt sich Deutschland auf allen Gebieten textilen Ähaffens heute selbständig und gerüstet zur Tlnabhängigkeit vom Pariser Modemarkt. Die deutschen modeschaffenden Fähigkeiten müssen nicht neu bewiesen werden, sondern sind somit lange bewiesen. Es muß aber alles vermieden werden., die neugewonnenen schöpferischen Fähigkeiten einzuengen, und in vorgeschriebene Dahnen zu führen .sondern es muß ihnen durch planmäßige älnterstühung volle Auswirkungsmöglichkeit gesichert werden. Der Reichtum, den Deutschland heute an schöpferischen Kräften auf diesen Gebieten besitzt, ist noch nicht annähernd ausgewertet. Das Ziel deutschen Modeschaffens wird nicht mehr auf Klebern ahme oder Nachahmung der französischen Modeherrschaft gerichtet sein, sondern deutscher Selbstbehauptung, deutscher Wesenssormung und Volkswertung dienen. Die deutschen Frauen haben dabei eine verpflichtende Ausgabe.
„G n e i J e n a u" aus der Feder des genialen Gra» fen Schliessen.
— Herbert Dlank. Preußische Anekdoten 1. Teil. Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i. O. Preis gebunden 1 Mt. (197) Wer diese sorgfältig und sinnvoll ausgewählten kleinen Geschichten und Apercus aus Preußens stärksten Tagen liest, wird mit Erstaunen gewahr, wie stark die Revolution von heute ihre besten Kräfte aus jener friderizianischen Vergangenheit schöpft. — Ein sehr unterhaltsames und nachdenkliches Duch zugleich.
— Der Reiter im Morgenrot. Eine Novelle von Johannes Schuck. 80 Seiten Text und 6 Bilder in Kupfertiefdruck. Geschenkband RM. 2.—. Verlag Josef Müller, München 13. — (10.) — Im Siebenjährigen Krieg. Tollkühne Husaren, umsichtige und tapfere Bürger, Ueberfälle und Brandschatzungen, ein selbstherrlicher Vater und ein unbändiger öohn, der in das Morgenrot eines neuen Lebens reiten will, dabei aber durch den Verrat eines eifersüchtigen (Taliban in einem furchtbaren Kampf au der Brücke seiner fränkischen Vaterstadt den frühen Tod findet.
Gpielvereinigung 1900 Gießen.
Bieder L — 1900 III. 4 :6 (2 :4).
Die Fußballmannschaften der Spielvereinigung 1900 waren mit einer Ausnahme spielfrei. Die III. Els kam einer Rückspielverpflichtung in Bieber nach, spielte dort gegen die I. Mannschaft des Platzbesitzers und brachte einen Sieg von 4 :6 Toren mit nach Hause. Die Gießener Mannschaft war durch zwei Mann aus der Liga verstärkt und ständig tonangebend. Der Kamps wurde vor vielen Zuschauern als ein Propagandaspiel ausgetragen.
r FC.Teutoma" Watzenborn-Steinberg
Am Sonntag tarnen die erste und Iugenbmann- schäft aus Aßlar einer Rückspieloerpflichtung nach. Beide Mannfchaften der Teutonen konnten gegen die Gäste 3:0 siegen.
Das Iugendspiel wurde recht eifrig geführt, beide Mannschaften strengten sich sehr an. Der Ehren- treffer für die Aßlarer wäre verdient gewesen
Im Spiel der ersten Mannschaften sah man einen zähen Kampf. Die Einheimischen zeigten sich stets leicht überlegen, mußten sich aber voll ausgeben, um Erfolge des kampffreudigen Gegners zu verhindern. Die Gäste spielten reichlich hoch Das stets faire Tressen wurde von Schiri Michel (Gießen) sicher geleitet.
Im Spiel der Schüler gegen die Schüler des DfB. Gießen blieben die Gäste 2:1 Sieger.
Abturnen des Turnvereins Großen-Linden.
? Bei günstigem Wetter fand am Sonntag das Abturnen des Turnvereins Gr.-Linden statt. Vor Beginn der Wettkämpfe hielt der Ortsgeistliche, Pst.
V A. Das nationalsozialistische Deutschland will und wird sich eine heimische, dem deutschen Wesen angepahte Mode schassen! Wie stehl es um die Voraussetzungen? «Wie weit sind wir . Die grundlegende Vorbedingung einer Unabhängigkeit auf modischem Gebiet bildet das hochentwickelte deutsche Kunsthandwerk. Da ist es interessant, festzustellen daß in den letzten Jahrzehnten von diesem Schaffen sogar eine starke Deeinslussung auch des ausländischen Marktes ausging. In Deutschland wurde diese Tatsache bisher leider noch zu wenig gewürdigt und ausgewertet. Die Fortschritte auf textilhandwerklichem Gebiet er- weisen sich hier als besonders weittragend. Die bisher von Paris aus geleitete Deeinslussung der deutschen Modepresse hat diese Tatsachen weitgehend zu verschleiern gewußt, so daß auch Fachkreise des deutschen Mode- gewerbes viel zu wenig darüber unterrichtet sind. Die reisen Erzeugnisse deutschen textilen Kunsthandweicks werden als Selbstverständlichkeit hingenommen.
Die deutschen Bemühungen um eine Unabhängigkeit von überholten historischen Formen und ausländischen Vorbildern reichen bis in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück. Wenn auch die Anfangsversuche des „Jugendstils" noch teilweise Irrwege waren, so bedeuten fie doch ein Losreißen von erstarrten Formen, eine Revolution auf kunsthandwerklichem Gebiet und eine notwendige Entwicklungsstufe zu neuen Wegen. '
Um die Neugestaltungen der Frauenkleidung haben sich um die Jahrhundertwende die bekanntesten Künstler und Kunstgewerbler mit Erfolg bemüht und verdient gemacht, so van de Velde. Muthesius, Mohrbutter, Schultze-Naumburg; unter den Frauen: Wanda v. K r a n a ch, Veil v. N e a n - Der, Frau v. Drauchitsch, Fia Wille, Hedwig Duschmann und andere. Wenn diese Versuche auch teilweise auf den Schmuck des Kbeides noch zu viel Wert legten, so gingen sie doch zugleich von einer organisch richtigen Form- Vorstellung aus. suchten den Frauenkörper zu befreien und die Widernatürlichkeit der Pariser Mode zu überwinden. Sieben Schultze-Naumburg, der sich gam vom Ornament befreite und mit seinem bahnbrechenden Buch: „Die Kultur des weiblichen Körpers" als Grundlage der Frauenkleidung die angebahnte Entwicklung Vorwärtstrug, haben besonders die genannten Frauen große Verdienste an der einmal gewonnenen Selbst des reiung, weil sie ja „am eigenen Leibe" alle Versuche erproben konnten. Besonders Hedwig Duschmann hat unter ihnen Grundlegend^ geleistet, da sie von den gewohnten verkünstelten Schnittfvrmen weg zu den einfachsten Grundfonnen zurückführte und aus ihnen gestaltete.
Damals vollzogen sich für die Frauenkleidung schon alle Voraussetzungen, auf denen die Mode erst im Jahr 1917, dann sogar mit der deutschen Bezeichnung „Kittelkleid" weiterbaute. Diese Versuche der Kunsthandwerkerinnen wurden von selbständigen deutschen Frauenkreisen dadurch unterstützt. daß diese Frauen unabhängig von allen Anfeindungen und Ärititen sich für die neuen Kleidformen einsehten und diese trugen. So haben sie wesentlich zur Defreiung von ausländischen Vorbildern beigetragen und die Pariser Mode gezwungen, sich allmählich diesen neuen Formen anzupassen, zuerst im „Prinzeß kleid", dann im „Poire tkleid" und 1917. wie erwähnt, im „Kittelkleid". Mit ihm wandte sich die Mode endgültig den gesundheitlichen Formen, einer stühensreien, unversteiften, futterlosen Kleidgestaltung zu. Diese Frauenkreise sind heute noch
Erfolgreiche Arbeitsschlacht im Kreise Alzey.
D a r m st a d t, 5. Sept. (WSN.) Die Staats« Pressestelle teilt mit: Die vorn Kreisamt Alzey gemeinsam mit der Kreisleitung der NSDAP, und dem Arbeitsamt Mainz aufgenommene Arbeits- schlacht im Kreis Alzey hat zu einem sehr schönen Erfolg geführt. In mehr als ein Drittel der 49 Gemeinden des Kreises sind keine Arbeitslosen mehr. Die Zahl der gesamten Arbeitslosen ist von rund 1450 (384 Arbeitslosenunterstützungsempfänger, 412 Krisenunterstützungsempfänger, 645 Wohlsahrtsunterstützungsempsänger) auf rund 850 (115 Alu, 336 Kru, 393 WE) zuruckge- gangen. Die erwähnten Stellen weisen erneut darauf hin, daß es nunmehr gilt, den errungenen Vorteil zu behaupten und die Inangriffnahme weiterer Arbeiten zu ermöglichen. Jeder in der Bevölkerung, dem auch die Schaffung von geringer Arbeit nur möglich ist, soll mithelfen. Deshalb heraus mit den Aufträgen an die Handwerker, wenn sie auch noch so klein sind! Bei weiterem Fortschritt auf dem gleichen Weg kann und wird das Endziel der Aktion, die vollständige Beseitigung der Arbeitslosigkett, nicht ausbleiben.
— Professor Dr. H. Samer: Römische Kultur i m Bilde. 161 Abbildungen auf 96 Tafeln In Sammlung „Wissenschaft und Bildung". Gebunden 2,20 Mark. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig — (210) — Wie wenige haben eine richtige Vorstellung von der Hochkultur der Romer, die auf tausend und aber tausend Gebieten noch für unsere Zeit vorbildlich geblieben sind! Welch ungeheurer Reichtum erschließt sich uns, wenn wir uns von Lamers kundiger Hand hineinversetzen lassen in die Blütezeit des alten Rom. Dazu hat Lamer einen Text geschrieben, der uns mit wenigen Worten in die antike Kultur einführt und das Typische und Wesentliche der abgebildeten Bauten, Kunstwerke ober Geräte herausstellt. Unfern Schulen ist hier ein Hilfsmittel zur Einführung in die Kulturtaten der Alten geboten, wie es bei gleicher Billigkeit zweckmäßiger nicht gefunden werden kann.
— Deutsche Heldensagen. Herausgegeben von Severin Rüttgers, ausgeftattet von Walter Tiemann, im Insel-Verlag zu Leipzig. Preis in Leinen geb. 4,50. — (85.) — Die großen, uns von Jugend auf menschlich nahen Gestalten der deutschen Heldensage werden in diesen schlichten Erzählungen nach den Quellen wieder lebendig. Das Hiloebranbs- lied, Beowulf, Walther und Hildegund, Siegfried und dir Nibelungen, Wieland der Schmied, König Rother, der getreue Wolfdietrich, König Dietrich von Bern, Kudrun, Der Niebelungen Not, der ganze reiche Schatz wird hier in der einprägsamsten Form einem Geschlecht bargeboten, bas bas Helbische zum Maßstab bes Lebens, bie Treue zur höchsten Tugenb männlicher Gemeinschaft erklärt hat.
— In ber bekannten Insel-Bücherei (Jnsel- Verlag, Leipzig, Preis je Band 0,80 Mart — (237 242) — ist eine Reihe neuer Bänbchen erschienen bie bei größter Vielseitigkeit im Einzelnen bas große Gemeinsame ber Vermittlung wertvollsten Geistesgut beutscher unb frember Literaturen in aus- gezeichneter Auswahl burch sachkunbige Hanb unb in buchtechnisch oollenbeter Form zeigen. Von neuen Bänben nennen wir eine entzückenbe kleine Auswahl aus bem berühmten Blumenbuch bes Offenbacher Meisters Rubolf K o ch , Heinrich Hoffmanns unvergänglicher Struwwelpeter in einem Nachbruck ber ersten, heute nur noch in wenigen Exemplaren oorhanbenen Ausgabe, ferner aus ber Schatzkammer alten beutfchen Volksgutes die Hausmärchen der Brüder Grimm und „Das kleine W u n d e r h o r n", eine von F. A. Hünlch liebevoll veranstaltete Sammlung deutscher Volkslieder, die bis ins 16. Jahrhundert zurück- führt, schließlich noch die glänzende Portratstudie
Der Einzug der deutschen Studenten-Sportler in das Stadion „Mussolini". An der Spitze sieht man Stechemesser (links) und Eberle als Fahnenträger.
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In dem überfüllten Gotteshause fand um 14.15 Uhr Festgo11esdienst statt, an dem wenigstens 500 Personen teilnahmen. Ein Teil der Hörer hatte keinen Platz mehr gefunden und nahm vor der Kirche Aufstellung. Der evangelische Kirchen- gesangverein unter der vorzüglichen Leitung des 5)errn Sommer verschönte den Gottesdienst durch den Vortrag zweier Lieder. Für die Festpredigt hatte man den neuen Pfarrer von Heuchelheim, Pfarrer Weisel, gewonnen, der fast drei Jahrzehnte Pfarrer in Rheinhessen war. Obwohl er, so sagte er in seiner Einleitung, seither immer nur
Schultheiß, eine Morgenandacht bei der Turnhalle ab. Die Wettkämpfe, die recht beachtliche Leistungen brachten, nahmen fast den ganzen Vormittag in Anspruch. Es kamen auch Volkssport- kämpse zum Austrag, an denen sich viele Angehörige ber SA, der SS. und HI. beteiligten. Am frühen Nachmittag erfolgte ein großer Umzug unter Teilnahme sämtlicher Formationen der piefigen NSDAP., sowie der SA. von Leihgestern und Allendors durch die Ortsstraßen.
Anschließend sanden auf dem Sportplatz bei der Turnhalle in Anwefenheit einer großen Zuschauer- menge turnerische Vorführungen aller Art statt. Den Höhepunkt bot das Reckturnen, wo insbesondere der Zehnkampfsieger vom Deutschen Turnsest, Richard Seth, wohl kaum noch zu überbietende Leistungen zeigte. Bei der Siegerehrung hielt der Vereinsführer Dr. Römer eine Ansprache, in der er allen denen, die zu dem Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten, herzlichen Dank aussprach, außerdem dankte er den NSDAP.-Formationen für ihre Teilnahme.
Nachstehend ein Auszug aus den Sieger- listen:
Dolkssport-Dreikampf (über 18 Jahre), Weitsprung, Keulenwersen, Lauf: 1. Heinrich Fach. 2. Walter Guter. 3. Erich Volk. — Unter 18 Jahre: 1. Albert Hardt. 2. Albert Riehm. 3. Richard Wag- ner und Karl Klaum.
Geräte-Zehnkampf (Jugendturner): _ 1. Otto Weiß. 2. Hermann Schorge. 3. Albert Zörb. — Schüler: 1. Herbert Fischer. 2. Albert Weiß. 3. Heinz Fischer I. — Schülerinnen: Oberstufe: 1. Irmgard Kräht. Mittelstufe: 1. Monika Dem, Unterstufe: 1. Elfriede Mehl.
5feuerer(eid)ferunM; Aktion.
lgung, daß bie frühere deutsche eine Sackgasse geraten ist, hat. sich .Lahn gebrochen, daß ein Umbau -teuechslems nur noch eine Frage an kann freilich bie alten Steuern1 ier durch neue ersehen, wenn man Wage für bie finanzielle Cristen; ber übrigen öffentlidjen Körper- bat. Das ift natürliä) mitten in rife nid)t nwgtid). Die Srtjotunq ß daher ber Heorganifation b:s lich vorangehen. Nur attmätyxt) iirb man die verjeWu Stt\u:n rch andere, wichchaMch oernün - men. Dennoch gibt es in Deutsch- g steuerliche Belastungen, die io Erleichterung bedürfen, daß dieie leim ersten Beginn des Wirtschast-- orgenommen werden muß. Das ist nn unumgänglich notwendig, wenn rung der Steuerlasten dem Wirt' ig hindernd im Wege steht, gierung hat deshalb bereits am Steuererleichterungsgeseß .zu dem bie produktive Wirtschaft von -m- rnem Wiederanstieg erschweren, schon n. Auf drei Gebieten bringt dieses heichterungsgesetz Entlastungen zu- t-PS-S;:
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lim Bausewerbe k h eit zu vermindern, Steuer- mehr wachsenw^rodultions. uerertrage ' ^lt werben, er 2*’ *^teueibefteiung er 2meck wie die vt ' ^erblich ür N'^Qbie beiden anje- öienCL St^edeid)^"«
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wettlicher Lieber. In bie Reben ber Nachoersamm- lung teilten sich ber Ortspfarrer Staubach, ber grüßte, bankte unb appellierte an bas im Volkstum wurzelnbe evangelische Gewissen, bie stellver- tretenbe Vorsitzenbe bes Bezirkes, Frau Lehrer Rau, Klein-Linben, bie vor allem bie Kasseiiver- hältnisse erörterte, unb Fräulein Wahrenbor f f, Alsbach an ber Bergstraße, bie Geschäftsführerin bes Hessischen Verbanbes. In einem ausführlichen Referat unterstrich bie Rebnerin bie Ausführungen bes Festprebigers, gab zahlreiche Hinweise, wie sich bie Arbeit ber Frcmenoereine noch fruchtbringender gestalten könnte, unb machte bie Herzen ber ciclen rh'eini's'chen 'Fraüen unb Männern gepredigt I Hörerinnen unb Hörer warm für die schönen unb M e er sich den Oberhessen dennoch se?r I ^oßen Ausgaben ber evangelischen Frauenoereme
, suyre juy u .. -----ex.. Gegen 18.30 Uhr fanb bie Tagung ihren Abschluß,
I mit bem gemeinsam gesungenen Liebe „Ach bleib
. I mit deiner Gnabe".


