Donnerstag, b.Zuli (935
185. Jahrgang
Nr. 155 Erstes Blatt
Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher.
Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Reklameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20°, mehr.
Chefredakteur
Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr. H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Diumschein und für den An-
0er Kampf gegen Dollfuß wird fortgesetzt.
Stimmen«der Mrtschasi zum Arbeits- beschaffmgsprogramm der Reichsregiemng
morgigen Vureaufihung einen Antrag einbringen wird, die Konferenz auf zwei Monate zu vertagen.
nutze machen wollen. Da die frei werdenden Posten bei dem heutigen Stand des Geschäfts nicht eingespart werden können, fuhren diese ches und unter Austritte zwangsläufig zuneuenEinstel-' - :x
London, 5. Juli. (1DX23.) Die amerikanische l Delegation hat Mittwochabend eine Erklärung aus- ! gegeben, die u. a. folgendes besagt:
Präsident Roosevelt hat klargelegt, daß er gegenwärtig in einer zeitweiligenWährungs- stabilisierung keinen zweckmäßigen Schritt erblickt. Line derartige Stabilisierung würde künstlich und unwirklich sein. Sie könnte die einzelnen Länder behindern, die Politik praktisch durchzuführen, die für ihre innere Lage unbedingt notwendig ist. Lr hat die Konferenz dringend aufgefordert, sich ihrer grundlegenden Aufgabe zuzuwenden, nämlich Mahnahmen der verschiedenen Rationen zu erleichtern, die nicht vorübergehender Art, sondern geeignet sind, die schweren Schäden der jetzigen Wirtschaftslage zu erleichtern und womöglich zu beheben. Präsident Roosevelt legt auf den Erfolg der Konferenz und auf freundschaftliche Zusammenarbeit nach wie vor den größten wert.
Die Reubewertung des Dollars, bemessen an den amerikanischen waren, ist ein Ziel, von dem sich Regierung und Volk der Vereinigten Staaten nichtabbringen lassen können. Unsere Ausmerksamkeil gilt den amerikanischen waren- preisen, wie der wert des Dollars, gemessen an ausländischen Währungen sein wird, beschäftigt uns gegenwärtig nicht. Der Außenwert des Dollars wird davon abhängen, wie weit es anderen Ländern gelingt, die Preise ihrer eigenen waren, gemessen an ihrer nationalen Währung zu bessern. Unsere Politik enthält nichts, was den Interessen auch nur irgendeines anderen Landes zuwider wäre, wir verlassen uns darauf, dah kein anderes Land versuchen wird, uns bei der Erreichung wirtschaftlicher Ziele zu behindern, die im Interesse unserer wirtschaftlichen Gesundung liegen.
Als die Währungen der grohen Rationen des europäischen Kontinents — Frankreichs, Italiens und Belgiens — während einer Reihe von Iahren in ihrem Werl sanken, haben wir keine Kritik an ihrer endgültigen werloerminderung geübt. Als Ä r o h - B r i t a n n i e n und die skandinavischen Länder den Goldstandard verliehen, gab es in den vereinigten Staaten nur teilnahmsvolles Verständnis. Großbritannien ist jetzt seit nahezu 1) Iahren vom Goldstandard gelöst. Die vereinigten Staaten sind seit weniger als drei Monaten in der gleichen Lage.
wenn es Länder gibt, in denen Preise und Kosten bereits faktisch im Gleichge- wicht sind, halten wir es nicht für die Aufgabe der Konferenz, sie zu überreden, eine Politik zu betreiben, die ihren eigenen Interessen widerspricht. Erste Aufgabe ist, diePreisewiederausein Rioeau zu bringen, auf dem die Industrie und vor allem die Landwirtschaft mit Gewinn und Erfolg arbeiten können. Zweite Aufgabe ist es, die so erreichte Stabilität oufrechtzuerhalten. Die Rolle, die da n n Gold und Silber spielen sollen, dürste ein weiterer Gegenstand für die Konferenzberatungen sein, wir sind der Auffassung, dah die grohen Probleme, die die Zusammenkunft der Rationen gerechtfertigt haben, heute ebenso aktuell sind wie vor einigen Wochen, wir können uns kaum vorstellen, dah die Auffassung, die wir in der minder wichtigen Frage der zeitweiligen Stabilisierung vertreten haben, solche Erörterungen weniger ratsam erscheinen lassen könnte.
deutsche Einigung.
Die deutsch-bulgarische Freundschaft.
Ein Interview des Neichsminiftcrs Dr. Goebbels.
Sofia, 5. Juli. (WTB.) Die Regierungszeitung „Snane" hat ein g r o h a u f g e z o g e n e s Interview ihres Berliner Korrespondenten mit Reichsminister Dr. Goebbels veröffentlicht. Dr. Goebbels gibt zunächst eine eingehende Darstellung über die nationalsozialistische Revolution. Er betonte die Friedensliebe der Regierung, weil eine Regierung, die den inneren Fr jeden wolle, keinen Kriegnach außen wünschen könne. Als Grund, warum das neue Deutschland auf die Kühle Her ganzen Welt gestoßen sei, nennt Goebbels die Derleumdungshetze, die von den früheren deutschen Regierungen gegenüber der nationalsozialistischen Bewegung betrieben worden fei, so daß die Welt nicht habe erkennen können, was der Nationalsozialismus in Wirklichkeit darstelle. Seine Aufgabe sei es, die im Ausland Herr-
Roosevelt wünscht keinen Abbruch der Weltwirtschastskonserenz. Eine zweite Erklärung des amerikanischen Präsidenten.-Ootlarbewertung nach bmnenwirk schafilichen Bedürfnissen der Hebung des Preisniveaus, aber Endziel bleibt d,e Stabilisierung
keinen Zweifel darüber läßt, in welchem Sinne es die oorgeschlagene Kompromißformel auslegen wurde, hat es das Verdienst der Aufrichtigkeit für ich. Roosevelt gibt in seiner Erklärung der Kon- erenz einen letzten Hoffnungsschimmer, indem es ich immer nur gegen diezeitweilig e S t a- bilisicrung ausspricht. In Frankreich, wo man seit Wochen mit großer Gereiztheit den amen- kanischen Standpunkt bekämpft und für die Bedürfnisse der inneramerikanischen Wirtschaftspolitik keinerlei Verständnis aufbringt, ist man freilich chon jetzt im Begriff, dem amerikanischen Präsidenten die Schuld für das rasche Ende der Konferenz, das man für unabwendbar hält, zuzuschieben. Deutschland gehört weder dem einen noch dem anderen Währungsblock an und hat schon aus diesem Grunde kein Interesse, sich an dieser Stimmungsmache zu beteiligen.
Heule Vettaauna der Konferenz?
London, 5. Juli, (wlv.) Ls verlautet, dah die amerikanische Delegation auf Grund des transatlantischen Telephongespräches mit Präsident Roose- velt bereit ist, einer Vertagungderwelt- Wirtschafts-Konferenz zuzustimmen. Sie wird sich aber gegen eine permanente Vertagung der Konferenz erklären und wird nachdrücklichst dafür hnlteleu, dah einige der Ausschüsse der Konferenz wieder zusammenkommen sollen, wahrscheinlich in Genf. Die Delegationsführer werden den amerikanischen Bericht entgegennehmen »m& eine Entschließung vorbereiten, die der Plena^sefsion unterbreitet werden soll. Man glaubt, daß die amerikanische Delegation in der
Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblatter Heimat im Bild Die Scholle monat$=Bc3ugspreis:
«Dlit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr ..' . -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt.
Hernsprechanschlüste onter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnachrichten. Anzeiger Liehen.
Postscheckkonto: granffurt am Main 11686.
Berlin, 5. Juli. (TU.) Der Vorsitzende der Deutschen W a g e n b a u - V e r e i n t g u n g Mar K r a h 6, Geschäftsführer und Teilhaber der Waggonfabrik Taldot G. m.b.H., Aachen äußert sich zum Arbeitsbeschaffungsprogramm folgendermaßen: Zweck des Gesetzes ist, durch unmittelbare und mittelbare Beihilfe die nationale Arbeit zu fordern, das Vertrauen zur Gegenwart und Zukunft zu stärken, das Volk zur Mitarbeit an der Ueberwin- dung der Krisis auszurütteln, und so allmählich Herr der Arbeitslosigkeit zu werden. Die Reichsregierung streut damit eine verheißungsvolle Saat aus, und es ist Pflicht eines jeden Deutschen, durch Tat und Gesinnung die Absichten der Reichsregier- rung z u u n t e r st ü tz e n.
Der Volkswirtschaft wird ein Betrag bis zu einer Milliarde Reichsmar k z u r Verfügung gestellt. Man will in zahllosen Einzelwirtschaften und öffentlich rechtlichen Körperschaften die Initiative und die Möglichkeit zu neuem Schaffen wachrusen. Dies ist der offenkundige Gesichtspunkt, ' unter welchem die Bestimmungen über die Verwendung der Milliarde getroffen worden sind, und so kann erwartet werden, daß sich ein breiter, richtig geleiteter Strom von 21 r b e 11 und Segen durch das ganze Land ergießen wird. Verstärkt wird dieser Strom durch die Bestimmungen des Gesetzes über die Steuerfrei^ eit für Ersatzbeschaffungen. Solche Ersatzbeschaffungen in übernormalem Maße jetzt vorzunehmen, sollte sich jeder Verantwortliche angelegen sein tas- sen. Ich vertraue, daß die Auswirkungen des Gesetzes auch der Waggonindustne, der es seit Jahr und Tag besonders schlecht geht, einen neuen Aust trieb geben werden. Aber nochmals sei gesagt, datz alle helfen müssen im Sinne der Regierung und ihrer Aufforderung zur f r e i w i 111 ge n Spende >ur görb er ung ber nationalen Arbeit. Grauer Pessimismus muß lebendiger, aktiver Zuversichtlichkeit weichen, und jeder soll wissen, daß wohlverstandener Eigennutz bedacht sein muß auf Forderung des Gemeinnutzes,
Der Geschäftsführer der Karlsruhe^ Parfümerie- und Toilettese.fen.^abr. F Wolff & Sohn, G. m. b.H-, Fritz Rolf Wolff, Mitglied des Präsidiums des Verbandes Badischer Industrieller, äußert sich fo(geni)erma6en.
Für meinen Betrieb kommen folgende Besüm- mungen des Arbeitsbeschaffungsplans praktisch tn ^^Steuerfreiheit für Ersatzbeschaffungen". Die über die Steuerfreiheit für Ersatzbeschaffungen gegebenen Gesetzesbestimmungen haben in meinem Betrieb dazu geführt, daß wir uns zur Anschaffung einer.ganzen Reihe von Maschinen und Einrichtungen, die bisher immer wieder zuruckgestellt worden waren, entschlossen haben
2. „Förderung der Eheschließungen M t Rücksicht darauf, daß die Belegschaft meines Werkes zu % weibliche Arbeitnehmer umfaßt, werden aller Voraus- sicht nach die über „die Forderung der Eheschließungen" erlassenen Bestimmungen e in c große Reihe von Austritten solcher Arbeiterinnen herbeiführen, die die Vergünstigungen dieser Gesetzesbestimmungen sich zu-
schäft heben. Es steht bei sukzessiver Durchführung des Gesetzes zu erwarten, daß die bereits im Frühjahr d. I. erstmals wahrgenommene Belebung des Absatzes bei Sägeindustrie und Holzhandel anhält und sich vielleicht noch steigern rotrb. Damit wird die Geschäftstätigkeit in unserem Berufszweig zum erstenmal wieder aus einer nahezuhoffnungslosen 2 et h ar- g i e e rw a ch e n, in die sie in den letzten Jahren zu versinken drohte. Es darf angenommen werden, baft die durch das Gesetz von der nationalen Regierung erhoffte Wirkung — Verminderung der Arbeitslosigkeit — in unserem Berufszweig eintreten wird."
Dir neue Erklärung Roosevelts über die Stabilisi- rungsfrage ist eine Interpretation seiner am Montag in London bekannt gegebenen sehr kategorischen Ablehnung der Forderungen der Goldländer. Die neue Erklärung hat den unverkennbaren Zweck, d e n u n - günstigen Eindruck zu verwischen, den Roosevelts Antwort an die Goldländer schon wegen ihres selbstbewußten Tones gemacht hat. Roosevelt betont deshalb, daß er a u f den Erfolg der Konferenz und ihre freundschaftliche Zusammenarbeit nach wie vor größten Wert legt. Es kam ihm darauf an, die weitgehende Ueberein« ftimmung seiner Ansichten mit denen der britischen Regierung hervorzuheben und dadurch dem Anschein einer moralischen Isolierung der Vereinigten Staaten entgegenzuwirken. Wenn Roosevelt sich der englischen Erklärung anschließt, daß die Rückkehr zum Goldstandard d a s E n d z i e l sei daß sich aber jede Regierung hinsichtlich des Zeit- Punktes und des Kurses volle Freiheit vorbehalten müsse, so fragt man sich, worin der tatsächliche Unterschied zwischen dieser und der g a n z ähnlichen Formulierung der Goldblockländer besteht und warum Roosevelt die eine billigt und die andere ablehnt.
Tatsächlich ergibt sich aus diesem Hin und Her von Erklärungen, daß die Konferenz a u f d e m falschen Wege ist, wenn sie tiefgehende Gegen- fätze der Auffassungen und der Interessen durch Kom- promißformeln überbrücken will. Indem Amerika
Meldungen über eine bereits erfolgte Vertagung der Weltwirtschaftskonferenz eilen den Tatsachen voraus. 3m Augenblick sind die Räume und Wandelgänge des Konferenzgebäudes mit Hunderten von Politikern, Delegierten. Sachver» ständigen und Pressevertretern gefüllt, die sich leb- Hin Ausruf der Landesleitung VcrN>sTAP. MSMSMMW
WMWMZ Genf vorsieht. , Reihen der Feinde Deutschlands. Auf und nieder
Ein flcmemfamer Fonds zum (Schutze geht die Schicksalswaage Oesterreichs IN dieser htr Zeit. Aber niemals verst umm te imDolke
ocr (yowwayrung. ! das Bekenntnis zum Reich. Niemals ver
siegte der Wille zur Tieberwindung des Zwangsstaates von St. Germain und zur Herstellung der großen deutschen Gemeinschaft.
Das Verbot der nationalsozialisti- schen Bewegung Oesterreichs durch die Regie- rung Dollfuß ist e i n D o l ch st o ß i n d e n R u ck e n d e r deutschen Erhebung. Die national» sozialistische Bewegung Oesterreichs weist mit ruck-
Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
” * ’ zeigenteil i.V. Th.Kümmel
druck tmö Verlag - vrW'lche llni°°rstl°.5-vuch- und Lleindruckerei n. rang- in Gl-tz-a. zchristteltung und s-schäst-ftelle: S chuMr^e 7. ^m.uch -u
Paris. 6. Juli. (WTB. Funkspruch.) Die Ber» treter der Länder, die an der Goldwährung festhalten. werden am Samstag in Paris in der Dank von Frankreich eine Konferenz abhalten. Das „Echo de Paris" berichtet, daß man versuchen werde, einen gemeinsamen Fonds zu schaffen, um die g e m e i n s a m e B e r t e i d i - gung des Goldstanda r d s sicherzustellen, 10Aiail1Illme cetueuunu ucikuuup ..........
und daß die Schaffung dieses Fonds auch gelingen |id)t5lojer Schärfe und Schroffheit den von der Re- werde. gierung Dollfuß und ihrer österreichischen Front
-------- I gegen sie erhobenen Vorwurf des Hoch- und Landesverrats zurück. Landes-, d. h. V o l k s v e r r a t begeht nicht, wer die Einigung des deutschen Volkes in'geistiger und staatlicher Hinsicht erstrebt, sondern wer sie im Dien st e der Feinde des deut- cf) en Volkes verhindert.
Die wiederholt abgegebenen Erklärungen des Bundeskanzlers, daß er bereit fei, einer neuen öfter- reichifchen nationalen Front die Hand zu reichen, aber nur nach deren völliger Loslösung von der nationalsozialistischen Bewegung d e s R e t- u, t neuen „unbelasteten" Führern
weist die Landesleitung der R S D 21 P. lunaen7' " > Oesterreichs mit aller Eindeutigkeit
a . und Schärfe zurück als eine überhebliche An-
~ e t ■ I maßung, die in keiner Weise, weder durch die Lage,
Geh. Kommerzienrat Dr -Ing. h. c. I. Klein, . bur(f) tatsächliche Kräfteverhältnisse gerechtser- Dorsitzender des Aufstchtsrats der Kl ein, *. ^ie Organisation in ihrer neuen Form ist Schanzlin & Becker AG., erklärte: ,Hn der $en ftampf, den die Regierung Dollfuß uns Pumpen- und A r m a t u r e n i n d u st r ie ist ausgezwungen hat, nehmen wir auf und werden zwar im Augenblick noch keine nennenswerte Aus- ., mit rücffidjtslofer Schärfe durchführen bis zum Wirkung der großzügigen Regierungsaktion gegen ' die Arbeitslosigkeit festzustellen. Erfahrungsgemäß «
hinkt aber die verarbeitende Industrie bei anfteigem DieGr0ßveUtscheD0llSpMel s0l- schaftszweigen nach. Jedenfalls ist f i ch e r z u e r her! Aussöhnung mit dem Reich, chirch Ve"rgeb!ng vo°n Aufträgen ^für Be- und^Enb Wien. 5.3uli. (WTB.) Die Großdeutsche darüber hinaus das Beschaffungsprogramm an fon» fassungsmaßigen Rechte und für Derstandigung ftigen Lieferungen direkt und indirekt bringen wird, mit Deutschlands ?u
eine Gefchästsbelebung einsetzt, die die E i n ft e l • deren Losung sich die Großdeutsche Bolkspartei lung neuer Arbeitskräfte zur Folge alsMi111er anbietet werden angeführt: Ent- hat Das wichtigste für den Augenblick scheint mir schiedene Fortsetzung des Kampfes für die: Wie- 3U sein daß in die ganze Wirtschaft wie- derherstellung der verfassungsmäßigen Rechte, derum Vertrauen und Optimismus raschesteWiederherstellungnorma- e in kehr en- denn nur das Vertrauen in den l e r B e r h ä 11 n i s s e z w i s che n d e n bei de n Kreisen der Industrie selbst kann den Keim dauern- deutschen Staaten im Interesse des Ge- der Besserung legen. So hat z. B. mein Werk sich samtdeutschtums und im Interesse der oster- entschlossen, eine größere Anzahl n e u e r reichlichen Wirtschaft, und klare Rückkehr Werkieuarnaschinen zu bestellen und ferner zu einem deutschen außenpolitif che n bie ®e *9ä?H8t«n3«bl durch N-u-in- Kurs. Am Schiuft des Ausrul-s h-im -s W.r ftellungen um etwa 15 v. H. erhöht, um wissen, daß der Anschluß an Deutschland bei einstweilen einiges von dem auf Vorrat zu arbei- den machtpolitischen Berhaltmssen Europas n i cht ten was hoffentlich demnächst in Durchführung des heute und nicht morgen durchführbar ist. Befchaffungsprogramms in weit höherem Maße be- 3n unseren Augen ist aber d a s Bekenntnis stellt werden wird." du G r o ß d e u t s ch l a n d n'cht nur kein Hoch-
* I verrat, sondern nationale Pflicht. Wir
_,.. . oct _ sind für ein freies deutsches Oester-
Reinhart K l o p f e r, Inhaber der S rma TC-xd), |einc Geschicke selbständig bc- Klöpf er & K o n i g er. Munche a. äußert Kimmen soll. Wir hoffen und warten c.uf die sich zum Arbeitsbeschaffungsprogramm folgender» I -• •
maßen: „Die Arbeiten, welche auf Grund des Gesetzes zur Berminderung der Arbeitslosigkeit vom 1. 3uni 1933 zur Ausführung kommen, werden zwar nicht unmittelbar von Sage» Industrie und Holzhandel ausgefuhrt werden; es steht aber außer allem Zweifel, daß auch für die Sägeindustrie und Holzhandel die Durchführung der im Gesetz verzeichneten Arbeiten eine fühlbare B e l e b u n g d e r 11 m » sähe erwarten läßt. Sowohl die Instand- sehungs» und Ergänzungsarbeiten an Baulichkeiten aller Art. ferner die Errichtung vorstädtischer und landwirtschaftlicher Siedlungen. die Flußregulierungcn. endlich die Tief- bauarbeiten bedingen einen erhöhten Verbrauch einheimischen Holzes. Auch die Maßnahmen zur Förderung der Eheschließungen lassen infolge der Belebung der Möbelindustrie eine gesteigerte Nachfrage nach deutschem Holz erwarten.
Der gesteigerte Holzverbrauch wird sich nicht nur auf die Tkmsahtätigkeir im Holzhandel und auf ■ die Produktion der Sägeindustrie günstig aus» । wirken, sondern auch die Absatz» und Ar-
beitsmöglrch leiten der Forstwirt-


