art an d i e Sammel-
Aus -er Provinzialhauptsta-t
in ßv & * h Tr»1!® Eme Wiedersehensfeier dann einen Rückblick auf die ruhmreiche Geschickt« - alteten am letzten Sonntag die des Regiments. Er schloß mit der Hoffnung auf den
ffänn wilft0nCl ne»m(!^ der 2- Landsturm- baldigen Wiederaufstieg des deutschen Vaterlandes 2Irme€for^ und des aus dieser und der Mahnung zur Einigkeit und ^reue nach der Korps-Brücken. Devise des Volkskanzler Adolf H j 11 e r • Nichts
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korn-
Kreise der Mitarbeiter und der Verwaltung fand Schlachthofdirektor Stadtoeterinärrat Dr. Keller für die Verdienste des Jubilars ehrende und anerkennende Worte und sprach ihm gleichzeitig im Namen der Stadt Gießen und der Verwaltung des städtischen Schlachthofes den Dank aus, mit dem er die besten Wünsche für den Ruhestand und einen schönen Lebensabend verband.
Vornotizen.
— Tageskalender für Mittwoch: Spielvereinigung 1900, 18.15 Ahr, Sportplatz: Leichtathletisches Abendsportfest. — Lichtspiel- Haus, Bahnhofstraße: „Eine Tür geht auf" und „Sergeant Mc. Kenna".
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**30JahreHallenmeisterimSchlacht- hof. Am 1. Juli 1933 waren es 30 Jahre, daß Hallenmeister Georg M ü l l e r dem hiesigen Schlachthof angehört. Herr Müller, der am gleichen Tage infolge Erreichens der Altersgrenze in den wohlverdienten Ruhestand tritt, ist durch seine Tätigkeit als Fleisch, beschauer in weiten Kreisen von Stadt und Land, Gewerbe und Landwirtschaft bekannt geworden. Seine nimmermüde Arbeitsfreude, verbunden mit größter Gewissenhaftigkeit, sein gefälliges Wesen gegen Jedermann, sicherten ihm hohe Wertschätzung und freundliches Gedenken bei all denen, die in seiner ein Menschenalter währenden Tätigkeit mit ihm in Berührung kamen. Bei einer kleinen Feier im
Neue Bürgermeister und Beigeordnete in Hessen.
Eckelsheim: Walter Beiß an Stelle des
aus Gesundheitsrücksichten zurückgetretenen Beigeordneten Philipp Seibert I.; Diplomlandwirt Walter Wolf an Stelle des freiwillig zurückgetretenen Bürgermeisters Lahr.
Bos en he im: Heinrich Mees an Stelle des zurückgetretenen Bürgermeisters Hermann Büttner: Mees bleibt daneben noch weiter kommissarischer Bürgermeister in Planig: Jakob Georg Beutel an Stelle des freiwillig zurückgetretenen Beigeordneten Johann Korell V.
Tiefenthal: Heinrich Grün II. an des Beigeordneten Heinrich Grün.
Wahlheim: Adam Schultheiß an des Bürgermeisters Ludwig Jung.
Wendelsheim: Reinhardt, seither missarischer Beigeordneter, an Stelle des Bürgermeisters Zahn: Heinrich Mann I. an Stelle des seitherigen kommissarischen Beigeordneten und jetzigen kommissarischen Bürgermeisters Reinhardt.
Studierende und Lehrlinge ausgenommen. Die Gruppenführer im Reich nehmen ab 15. Juli Anmeldungen für die Berufsfront entgegen.
vorbildliche Spendensammlung zur Förderung der nationalen Arbeit.
Gegen eigenmächtige Aktionen gegenüber Konsumvereinen.
. (WTB.) Der Stabsleiter
E Ooersten Leitung der Parteiorganisation der RSDAP. Dr. Robert Ley erläßt folgende Anordnung:
Elemente treiben ihr Spiel. Im Einvernehmen mit dem Stellvertreter des Führers, Pg. Heß, wird folgendes verfügt: Jede Cinzelaktion gegen Konsum- Vereine oder gegen die eingesetzten Beauftragten in den Konsumvereinen ist strengstens untersagt. Jeder Parteigenosse, der sich an solchen unverantwortlichen Aktionen beteiligt, wird aus der Partei ausgeschlossen. Darüber hinaus hat mich der Herr Innenminister Wagner gebeten, ihm in Bayern jeden Störenfried dieser Art namhaft zu machen, damit er augenblicklich verhaftet wird. Daß durch solche Eingriffe eine halbe 31- V1 mfer£Wn brotlos würden, scheint diesen selbstsüchtigen Elementen gleichgültig zu sein. Die Abwicklung und Umbildung der Konsumvereine geschieht organisch von o°cn: ?ie Gauleiter sind mir dafür verantwortlich, daß meine Anordnung rücksichtslos durchgefuhrt wird."
Oie Gleichschaltung der Rundfunk- verbände.
ist in dieser Angelegenheit bisher noch keinerlei Entscheidung getroffen worden.
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Die in Berlin erscheinende Tageszeitung „Der Reichsbote" wird sich in Zukunft vollkommen in den Dienst der Glaubensbewegung „Deutsche Christen" stellen.
Bus aller Welt
Gleichschaltung der deutschen Gebrauchsgraphiker.
Durch die in Berlin abgehaltene Hauptversammlung wurde die Gleichschaltung des Bundes Deutscher Gebrauchsgraphiker und der Anschluß an den Kampfbund für Deutsche Kultur vollzogen. In den Hauptvorstand des Verbandes wurde u. a. Albert W i n - d i s ch, Frankfurt a. M., berufen. Die Hauptversammlung bestätigte den Organisationsplan der Bundesführer zur Schaffung einer Berufsfront aller deutschen Gebrauchsgraphiker. In den Bund werden alle ausübenden Gebrauchsgraphiker,
„Volk und Arzt."
Vortrog des Leiters des Aufklärungsamtes für Bevölkerungspolitik und Raffenpflege Dr. Groß.
An der Spitze stehl für uns die Pflicht und bann erst kommen die Rechte.
Der ärztliche Stand aber hat darauf zu achten und danach zu handeln, daß für ihn all d a s Standes- pflicht und Standeswürde ist, was der Zukunft von Volk und Rasse dient.
Der packende, tiefempfundene, von Leidenschaft und Ernst getragene, formvollendete Vortrag von Pg. Dr. Groß wurde mit großer Andacht ange- port und fand begeisterten und verdienten rauschenden BeifaC Pg. Dr. Kranz dankte im Namen der Aerzteschaft und der Medizinischen Fachschaft und verknüpfte mit dem Sieg-Heil auf den Führer das Gelöbnis, daß die Aerzteschaft, in deren Hand das Wichtigste des deutschen Volkes, nämlich die Volksgesundheit, gelegt ist, sich ihrer großen Verantwor- tung und ihrer rassenhygienischen Verpflichtung be-
J,eLunb lustlos an der Ausartung des deutschen Volkes Mitarbeiten wolle.
Enthüllung des Illen
" Straßensperre während der Ru- derregatta. Die Hessische Polizeidirektion teilt mit: Anläßlich der 28. Ruderregatta der Gießener Rudergesellschaft 1877 am 8. und 9. Juli 1933 wird die Bootshausstrahe zwischen Bootshaus und der Unterführung an der Ederstrahe für beide Tage in der Zeit von 14 bis 19 Uhr für den Durchgangsverkehr vom Bootshaus bis zum Schmallschen Eishaus einschließlich für jeglichen Verkehr gesperrt. Den Gartenanliegern ist der Zugang zu ihren Anwesen nur von der Ederstraße aus gestattet.
** Wiedersehensfeier der 2. Land- ■ * Gskadron. Eine Wiedersehensfeier
Die NSBO. des Märkischen Elektrizitätswerkes hat, dem Auftrag der Reichs- regierung Rechnung tragend, mit den Zellen ihrer beiden Tochtergesellschaften sofort mit der Sammlung für die freiwillige Spende zur Förderung der nationalen Arbeit begonnen und als ersten Teilbetrag 12 500 Mark an d i e Sammel- st eile überwiesen.
Erziehung der Referendare zur Volksgemeinschaft.
Berlin, 4. Juli. (ERB.) Der preußische Justizministcr hat angeordnct, daß im Rahmen der großen juristischen Staatsprüfung jeder Kandidat nach Ablieferung seiner letzten schriftlichen Prüfung bis zur mündlichen, also etwa sechs Wochen, in einem Gemeinschaftsleben mit anderen Kandidaten zu verbringen hat. Dieses Gemeinschaftsleben ist so aufzubauen, daß die zusammcnlebcnden Kandidaten irgendwelche Dienstleistun- gen dritter nicht in Anspruch nehmen dürfen, sondern darauf angewiesen sind, alle solche Leistungen in ihrer Gemeinschaft selbst zu verrichten. Das Leben der Gemeinschaft soll ein wirkliches Gemeinschaftsleben auf kameradschaftlicher Grundlage unter der vollsten Durchführung des Führergedankens im Gemeinschaftsleben darstellen. Die Gemeinschaft soll sich sportlich und in sonst geeigneter Weife betätigen, sie soll jedoch nicht Betätigung der unmittelbaren sogenannten Examensvorbereitung in ihren Arbeitsplan auf» nehmen. Darüber, wie der Teilnehmer sich wäh- rend des Gemeinschaftslebens geführt hat und welche Charaktereigenschaften sich bei ihm besonders gezeigt haben, ist bei Beendigung seiner Teilnahme eine Aeuherung des Führe r s des Gemeinschaftslebens abzugeben, deren I cmc Ausfertigung zu den Prüfungsakten und deren andere zu den Personalakten zu nehmen ist- Der Führer des Gemeinschaftslebens ist dafür verantwortlich, daß dieses Gemeinschaftsleben äußerlich in Einfachheit und Schlicht- hcit sich ab spielt und daß nicht einzelne Teilnehmer Ausgaben machsn, die über das unbedingt Erforderliche hinausgehen.
In zwei otabf Mainz. Die Stadt wolle die Erinnerung an ' 1 das ruhmreiche Regiment dadurch fördern, daß die-
fer Platz, der bisher den Namen des Nationalhelden Horst Wessel geführt habe, von nun an „117er- Ehrenhof' heißen solle. Er gelobte, das Denkmal in Ehren zu halten. Anschließend legten Kränze nieder ein Vertreter der Standarte 117, ferner ein Vertreter des Stahlhelms, der Hasfia und einer Riesenzahl Vereinigungen von Angehörigen des Regiments und seiner Kriegsformationen. Der Vortrag des Altniederländischen Dankgebets und, von allen begeistert mitgesungen, Deutschlandlied und Horst-Wessel-Lied schlossen die Feier, an die sich em Umzug durch die Stadt schloß.
Oer hessische Vertreter in der Reichs- rechtsanwaltskammer.
Darmstadt, 4. Juli. (WSN.) In der neu- I gegründeten Reichsrechtsanwalts - Kammer, welche durch je ein ordentliches Mitglied und je einen Stell- Vertreter der 29 deutschen Anwaltskammern gebildet wird, ist Vertreter der Hessischen Anwaltskammer deren Vorsitzender Rechtsanwalt M e i s e l - Darmstadt. Stellvertreter ist der stellvertretende Vorsitzende I Rechtsanwalt Scheer- Lauterbach.
Besichtigung des hessischen Konzentrationslagers Osthofen.
WSR. Darmstadt, 4. Juli. Die Staats» Pressestelle teilt mit: Da das hessische Konzentrationslager Osthofen in der letzten Zeit von Reugierigen überlaufen worden ist, durch deren Führung im Lager die Lagerwache übermäßig in Anspruch genommen wurde, wird bekanntgegeben, daß die Besichtigung des Lagers in Zukunft I nur noch mit der Genehmigung des Staats kommissars für das Polizeiwesen zulässig ist.
Bürgermeister Or. Kraus-Mainz amtsenthoben.
Mainz, 4. Juli. Auf Grund einer Verfügung der Regierung in Darmstadt ist gestern vormittag Bürgermeister Dr. Kraus, der Dezernent des Wohlfahrtsamtes, feines Amts enthoben worden Dr. K r a u s war als Mitglied der SPD. zum Bür-' germeifter gewählt worden, trat aber im vorigen W wegen Differenzen, die er in der Frage der Besetzung des badischen Jnnenministerpostens mit seiner Partei bekam, aus der SPD. aus.
Wettervoraussage.
Der hohe Druck ist etwas zusammengeschrumpft, bnbe' r’???lem Kerngebiet weiter östlsth' ti r auch die nordöstliche Störung ab- Pn q 6ie .^uftdruckgegensätze nicht mehr
so groß sind. Im wesentlichen dürfte die Hochdruck- wetterlage bet uns fortbauern, jedoch sind immerhin bei fortschreitendem Druckfall späterhin wieder Bildungen lokaler Gewitterstörungen möglich.
Vorhersage für Donnerstag: Weiter- f)in roolhg mit Aufheiterung, warm und trocken.
rfa9e für Freitag: Fortdauer des ommerlichen warmen Wetters, doch Neigung zu lokaler Gewitterstörung. 9 6
ßufttemperaturen am 4. Juli: mittags 21,9 Grad fflSrr ^r61105™?7,9 ®rab: am 5-Auli: morgens 19,2 (9r<ib Celsius. Maximum 24,8 Grad, Minimum 15,4 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am mrnh A-amenbs 25,5 Grad,- am 5. Juli: morgens 19,7 löroö Celsius. — Sonnenscheindauer 12% Stunden.
Dor der Gießener Aerzte. und Klinikerschaft fand am Montag in der Neuen Aula der Universität ein Vortrag statt.
Begrüßt von dem Führer der Medizinischen Fachschaft cand. med. Petsch führte der Vortragende vor einer stattlichen Anzahl von Aerzten und Studenten in anderthalbstündiger Rede ungefähr folgendes aus:
Die nationalsozialistische Bewegung ist eine Berne- (jung der Jugend und beherrscht von dem großen Gesetz der Natur, das Leben und Fortschritt will. Wir wollen das Alte ehren und in Gedanken den Hut abnehmen vor der Zeit von Gestern, die heute als Trümmerhaufen in die neue Blüte hineinragt, aber wir wollen bei aller Achtung vor dem Vergangenen nicht vergessen, daß unsere Aufgabe „Zu- funft" heißt.
Die liberale Zeil war die Zett der Auflösung des Ganzen in seine Teile, die Atomisierung. Man zerschlug die organischen Bindungen und setzte den Teil auf den Thron.
So war auch die Methode der analytischen Wissen- schaft, die dabei Großes leistete, aber noch Größeres zerstörte. Auf dem Katheder stimmten die Prinzipien der Atomisierung, auf der Kanzel hörten sie sich schön an, und in der Praxis haben sie beinahe den Untergang eines Volkes bewirkt. Die letzte Auswirkung der bürgerlich liberalen Zeit waren die erbärmlichen Schwachen der Nachkriegszeit, die Verbrechen auf moralischem Gebiet und das Versinken im Korrup- tlonsiumpf der Parteien auf dem linken und auch auf dem rechten Flügel. Wir müssen jetzt brutal Schluß machen mit aller Nachgiebigkeit, allem Der- stehen und Entschuldigen, denn es geht nicht darum, ob dabei dem Einzelnen Recht oder Unrecht geschieht, sondern darum, ob wir unser Volk retten ober nicht'
3n der gleichen Zeit, in bet wir Aerzte In ber Gesunderhaltung des Einzelnen immer erstaunlichere Fortschritte gemacht haben, ist durch den Geburtenrückgang und die ungehemmte Fortpflanzung ber erblich Minderwertigen bas Leben
des Volkes hart an ben Abgrunb geraten.
Daß der Einzelne nichts, die Zukunft unseres Volkes aber alles ist das zu lehren und zu fernen ist heute Die Aufgabe des Arztes, der daraus die Folgerungen
Londlungsweise und seine ethische und praktische Einstellung zum Kranken ziehen muß. 9r.r‘e>.i)D?fd)uIe,^u”b bie ganze wissenschaftliche ^era der bürgerlich liberalen Zeit waren stolz dar- auf, wenn die letzten und feinsten Unterschiede im ^au des Flügels irgend eines brasilianischen Mist- c?fe^h"ausgeknobelt und in dicken meterlangen Handbüchern niedergelegt wurden.
Daß es aber zwischen Volk und Volk, zwischen Mensch und Mensch Rassenunlerschiebe gibt, bas ■ fugte man nicht.
1 und wenn es einmal einer sagte, dann brüllte man von Kulturschande. Die Richtung und Struk- tur unserer Wissenschaft war falsch, denn sie brachte es nicht mehr feritg, den Menschen selbst anzuseyen, sondern sie trübte sogar den angeborenen und gesunden Blick und Instinkt des jungen Akademikers. Wir Rationalsozia- Vrr n Hellen mit Bewußtsein und aller Scharfe die rassischen Unter- fchiedefestundziebendarausunsere , , r t u n g e n. Wenn die Vertreter der abge- lausenen liberalistischen Aera, ob sie nun auf Den Lehrstühlen saßen oder am Krankenbett ftan- öcn, glaubten, man könne das Geschöpf, den einzelnen Menschen plötzlich aus dem Gesetz der Ratur herausnehmen, so haben sie in ihrem grenzenlosen geistigen Hochmut verkannt, daß kein Geschöpf aus seiner Haut heraus kann, sondern Xt^rrKmt^ro£,uft s^er rassischen Anlagen ist. Deshalb kann es einfach nie „objektiv" sein. Reni Mensch kann seine Subjektivität, in die er hinelngeboren ist, abschütteln und plötzlich über die Grenze seiner Rasse hinaus objektiv und i allgemein 1™°^$ werden. Wir behaupten auch I Nicht, daß der Jude objektiv schlechter ist als wir Wir stellen nur fest, daß er anders ist als wir. Manches, was ihm auf Grund des Talmuds ein gottgefälliges Werk un,b 9ut ^^emt, erscheint uns böse und um- gekehrt. So wenia wir aber Anspruch darauf erheben, Lehrstuhle an der Universität in Jerusalem mit deutschen Volksgenossen zu besehen ebensowenig kann ein Jude Anspruch darauf er- E a?f einem deutschen Lehrstuhl zu sitzen.
r S rx bl- sog- . bürgerliche Intelligenz schreit sobald einem einzelnen jüdischen Arzt einmal auf die Hühneraugen getreten wird, fo i!?9-?1 n?11? ^0. habt ihr geschrien, als man 14 Jahre lang em ganzes Volk in den Dreck gezogen hat? Warum habt ihr nicht in den abgelaufenen Jahren geschrien, wenn man die b e st e d eu tsche Jugend mit Dolch und ^"""Enuppel in den Straßen mordete irn d schlug?
,i?«d-vtsche Äugend der Nachkriegszeit wäre um ein Haar zerbrochen Sie ist nicht gerettet worben oon Professoren unb irgendwelchen Wahlsprüchen "uger unb bewahrter Politiker, sonbern sie würbe gerettet von ben leidenschaftlichen Ahnungen des Blutes und von dem Suchen und Wollen eines Mannes, der das Ziel in sich erlebt hatte.
,.r?as §rvße das geistig Bedeutsame in der poli° Wen Entwicklung der letzten 14 Jahre mar, daß Die allgemeine Auffassung oon der Ueberlegenheit der rationellen Methode im Leben gegenüber dem im Blut liegenden Ahnungsvollen sich als falsch herausgestellt hat, und daß die Seele und ihre Leidenschaft, daß ber Wille, daß die Versenkung, daß der Traum starker geroefen sind als Geld, Gummi- < knüppel, Radio, Presse, Gelehrtenweisheit.
Denkmals in Mainz.
$2 a ’ n 31 $uIi- Das diesjährige Treffen mKameraden vom Jnfanterie-Leibregiment (3 Großherzoglich Hessisches) Nr. 117 erhielt seine besondere Bedeutung durch die Enthüllung des Denkmals für die Gefallenen des Regiments unb feiner Knegsformationen. Nachdem ein Fest- , abend am Samstag die Gäste in der Stadthalle Eew.g hatte, versammelten sich am Sonntag nach b^m Besuch des Gottesdienstes die Teilnehmer um ^12 Uhr auf dem Horst-Weffel-Platz zur Ent- hullungsfeier. Unter den Ehrengästen sah man den Reichsstatthalter Sprenger, den ehe- mahgen G roß Herzog und den Erbgroßherzog mit ihren Gemahlinnen, Provinzialdirektor Dr. e I) n c r Staatsfommiffar Dr. Barth, Ver- treter der SA., Ss., des Stahlhelms, der Hitler- kUJem'rrbCUlcr^Il^en<m58e^örben' der Reichswehr, ber Wissenschaft und Wirtschaft. Um ben Ehrenhof herum hatten sich bie ehemaligen Angehörigen bes Regiments geschart. Oberst K o e 11 s ch a u begrüßte namens des Regiments bie Festversammlung. Er betonte, die noch lebenden Angehörigen des Regi- ments hatten es für ihre Pflicht gehalten ihren ge- fallenen Kameraden dieses Denkmal zu errichten als Zeichen der Treue und als (Erinnerung und gab
Zahlreiche Unglücksfälle am Nationalfeiertag in USA.
Die Feier des amerikanischen Nationalfeiertags hat zahlreiche Opfer gefordert. Infolge von Unfällen bei 'Tlutomobilausflügen, beim Baden und beim Abbrennen von Feuerwerk wurden in verschiedenen Teilen des Landes 44 Personen getötet und Hunderte verletzt.
,3r.a,nf jur t a. M„ 4. Juli. <WSN.) Ber Reichs, jenbeleiter Hadamowsky erklärte in einer öffent- lirfjen Versammlung, daß der bisherige Rundfunk seiner Ausgabe nicht gerecht werden konnte, weil er oon ben verantwortlichen Leitern lediglich als eine Institution zum Gelboerdienen benutzt wurde. Die Nationalsozialistische Rundfunkkammer werde ihre Ausgabe darin sehen, in ber Zusammenfassung aller im deutschen Rundfunk tätigen Kräfte und der Hörer chast ein Instrument zu schaffen, bas im Volke mur3elnb gereinigt oon der vergangenen korrupten Blirtschast, der nationalsozialistischen Bewegung und damit dem gesamten deutschen Volke dienen werde. In Gemeinschast mit der Industrie sei es gelungen, ertblid) einen Volksempfänger zu kon- struieren, der zum Preise von76Mark auf den Markt gebracht werden solle. Da- '^bedingung geschaffen für einen ?/???nÄ0 ber Hörerschaft. Auch die Fern- 1 ? U n?-J)abe s'ch ber neuen Rundfunkkammer unterftellt. ^ieute bereits seien die Arbeiten soweit fortgeschritten, daß man in ein, spätestens aber in zwei Jahren mit der E i n f ü h r u n g des Fernsehfunks rechnen könne.
Zusammenschluß der deutschen Bausparkassen.
Wie die RSK. meldet, werden gemäß Der- fugung der Reichskommissare Dr. h. c. Wagener unö Direktor Möllers sämtliche bestehen- b?n Bausparkassenverbände auf ge- «Hör tq^lbfier.t; Der Zusammenschluß aller deutschen Bausparkassen soll in der neu zu flrunöenöen „Reichsgemeinschaft der I ks 2 A ° " sp " rkassen" erfolgen. Den 2 J f i.9 6e8 Verwaltungsrats hat der preußische Justizminister Kerr l übernommen. Alle in " lsenschaftsform gekleideten Bauspar- m Revisionsverband Deutscher f?ren e susammengeschlossen. Die Zusammenfassung aller privaten Dauspar- 1Lr "^en „Reichsgemein, geweht dem Zweck und ist Voraus- Dau,p°rl°„eu in das '/LL"'"rD3lammein-
Kleine politische Nachrichten.
Sun6funtre6e 6es Reich sarbertsml Nisters Franz Seldte 1955UbTsCMf?ufr Mittwochabend
v i s 20.10 Uhr festgesetzt. *
cFührung der Deutschen Studenten- --^^^Ehungen zur Leitung des V e r - bwchsn Ä0|ener K°-p-stud-ni-n °bg-.
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ra5 L a n g n a m v e r e i n s und ber Nordwestlichen Gruppe Dr.-Jng. Fritz S p r i n - £0 F u2Tl lst von seinem Amte 3 u r ü cf g e t re t e n I« Ä if‘ Shr' brib ThyU°n Auch Dn -Utay Schlenker, ber erste Geschäftsführer bes SüdgThHNordwestlichen Gruppe, ist
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frÄM Rundfunk wiederholt uerbre,. tete Nachricht der Ernennung des Reichs- ' StnntUfn?FPrN’ benten Willikens zum tr eAa p/eußifchen Landwirtschafts- Ministerium entbehrtjederGrundlage. Es
^Funstaltung wurde eingeleitet durch eine De- I Hüllen uom' Denkma'l 'fielen 'und die ^'ufst'" Ick g^bungsansprache des Kameraden Dehn- hott' einen Kameraden" intonierte, legte der Grck§ tn elnem „Sieg- Herzog am Ehrenmal den ersten Kranz nieder Ihm neue etaatafu&nmg ausklang. Von folgte ein Vertreter ber Zrabitionsfompanie
l9CIV) Il8ter«n tvaren anwesend Ober- Dann ergriff Reichsstatthalter Spr /naer bas uu ch.Frankfurt a. M. (Korpsbrücken- Wort. Er betonte, baß es eine ber wichtigsten Aus- Smn» «?^tzen (2 Landsturmeska- gaben des neuen Deutschland sein werde, die rühm-
Rückblick $Ci)b ?eftrebe. Ein reiche Tradition unseres alten Heeres Über die G^' bi- Kriegsbeginn bis zu genwart in bie Zukunft hinein zu retten In die^m
Ende eme Schllderung der Verhältnisse Sinne lege er seinen Kranz nieder. Sein S naQ bmi Krieg und der Bedeutung der nativ- Heil!" galt den Führern des neuen Deutscklnnh b?i!rfah^rr^Un9 ^rt?<bner überaus ein- Feldmarschall von Hindenburg und Reichs- Beifall lohnte kanzler Adolf Hitler. Staatskommisiar Dr Barth
bohren will man sich in Hanau treffen.
, . ^.umeldung von Veranstaltungen be-m Städtischen Verkehrsamt, Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer 14. 0


