Ausgabe 
5.5.1933 Frühausgabe
 
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Buntes Allerlei.

Das Denkmal.

Das kürzlich in Mannheim enthüllte Benz- Denkmal stellt den gefeierten Autopionier in einem zeitlosen Gewände, einem langen Kittel, dar. Das hat die Kritik herausgefordert, und in die Reihen der kritischen Beschauer ist auch Frau Benz, die 83jährige Witwe des so Berewigten, getreten. Als sie das Denkmal zum ersten Male sah, sagte sie kopfschüttelnd in ihrem Mann­heimer Dialekt:Nu haw ich mei ganz Lebe lang mei'm Karl die Strimp gestopft und für Schuh gesorgt un sei Kleider in Ordnung g'halte, und jetzt stellt inern barfuß un im Nachthemd uf's Denkmal!"

Der ungreisbareLaternenpfahl".

Einer der berüchtigsten Banditen Südamerikas, der seit mehr als einem Jahrzehnt weite Gebiete des nordöstlichen Brasilien in Schrecken verseht, ist noch immer ein freier Mann und verbirgt sich irgendwo in den unzugänglichen Urwäldern dieses Landes. Der SpitznameLaternenpfahl", unter dem er allgemein bekannt ist, wird auf den Farmen und in den Dörfern nur noch im Flüster­ton erwähnt, denn seine Macht ist durch eine militärische Expedition im wesentlichen gebrochen, und die Bevölkerung, die ihm wohl will, möchte ihn selbst möglichst lange vor dem Schicksal der Gefangennahme bewahren. Offiziell wird mitge­teilt, daß 16 seiner Unterführer getötet und acht gefangen worden sind.Laternenpfahl", des­sen wirklicher Rome Birgolino de Oliveira ist, durchstreift seit langem die Ebenen im Innern der Staaten Bahia, Sergipe, Pernambuco und Alagaoas mit einer prächtig gekleideten Bande, die zu Zeiten mehr als 150 schwer bewaffnete Männer umfaßte. Seine Leute tragen bunte Trachten, viele Ringe an Händen und Ohren, sind alle mit Gewehren bewaffnet und haben ihre Bandeliere reich mit Goldmünzen geschmückt. Sie raubten ganze Dörfer und einzelne Besitzungen aus, taten aber den armen Leuten nie etwas. Alle früheren Feldzüge, die von den Staats­truppen gegen diese Schar unternommen wurden, hatten keinen rechten Erfolg, weilLaternen»

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Mainz-Kaslel 06 (Sübb. Bezirksliga) gastiert am kommenben Sonntag in Gießen.

In dem Bestreben, dem Publikum guten Fuß­ball zu zeigen, hat die Spielvereinigung 1900 für den nächsten Sonntag abermals, eine namhafte Mannschaft aus dem süddeutschen Berbandsge- biet nach hier verpflichtet. Mainz-Kastel 06 spielt in der Bezirksliga MainHessen eine führende Rolle und rangiert nur knapp hinter dem Orts­rivalen Mainz 05, den beiden Wormser Vereinen (Wormatia und Alemania-Olhmpia) und Sport­verein Wiesbaden. Die Mannschaft dürfte im Können Union Riederrad, Kickers Offenbach und Rotweiß Frankfurt gleichkommen. Ein spannen­des Spiel ist zu erwarten.

OSC.

Die Leichtathleten am Sonntag in Weilburg.

Am Sonntag nehmen die OSC.-Leichtathleten an einer Werbeveranstaltung in Weilburg teil. Die besten Aussichten hat wohl L u h, der am Kugelstoßen, Diskuswerfen und Weitsprung teil­nehmen wird. Jakob dürfte im Speerwerfen, Specht im 100-Meter-Lauf einen guten Platz belegen. Die anderen Teilnehmer sind meist An­fänger. M o h l wird wahrscheinlich nicht teilneh­men können. Auf ihn zu verzichten, fällt dem Verein schwer, weil er Aussichten auf einen gu­ten Platz gehabt hätte.

Handball der Gp.-Vg. 1900.

1900 I Tv. Pohlgöns I 5:5 (3:3).

Die 1900er traten zu diesem Treffen mit drei Ersatzleuten an, die jedoch nicht genügen konnten. Der Sieg vom Vorsonntag konnte daher nicht wiederholt werden, man mußte sich vielmehr mit einem Unentschieden begnügen. Das Treffen fing schon wenig verheißungsvoll für die Einheimischen an. Cs waren kaum fünf Minuten vergangen, als die Gäste mit 2:0 führten. Dann kamen die 1900er langsam in Fahrt. Beim Stande von 3:3 wurden die Seiten gewechselt. Rach Halb­zeit wechselte das Kampfbild ständig. Nachdem die Spielvereinigungsleute- kurz vor Schluß 5:4 in Führung gelegen hatten, ließ der Hüter noch

Pfahl" dieses dünn besiedelte Land viel besser kennt als seine Verfolger. Er erschien bald in diesem, bald in jenem Staat, um sich dann rasch bei der Verfolgung über die Grenze zu retten. Unter seinen Unterführern, die jetzt getötet oder gefangen wurden, finden sich nach dem Polizei­bericht verschiedene mit sonderbaren Spitznamen. So sindToilettenseife",Kolibri",Donner", Zucker",Sühkakao" undSteuerrad" getötet worden, währendBlitz" undSchnecke" im Ge­fängnis ihrer Verurteilung harren. Auch zwei weibliche Mitglieder der Bande wurden ver­haftet und eins wurde getötet.

Llmgang mitBüchern-vor 600Zahren.

Die Zunft der Bücherliebhaber ist so alt wie das Buch selbst, aber das erste Dokument dieser Leidenschaft in neuerer Zeit ist die berühmte Ab­handlung des gelehrten Bischofs von Durham, Richard de Bury, der vor 600 Jahren sein Philobiblon", eine Art Handbuch über Bücher­gewinnung und -benuhung, verfaßte. In diesem ersten Traktat über die Buchliebe wird schon aller­lei von der schlechten Behandlung erzählt, die sich die Bücher gefallen lassen müssen, und einige Re­geln, die der Mönch damals aufstellte, werden jetzt in einer literarischen Zeitschrift mitgeteilt. Die Bücher klagen:An vielen Krankheiten lei­den unsere Rücken und Seiten. Unsere Glieder sind wie gelähmt, viele von uns haben die Gicht, beim sie sind verkrümmt. Rauch und Sand ver­folgen uns. Unsere Augen werden schwach und beginnen zu eitern. Schreckliche Wunden müssen wir Unschuldigen erdulden. In Fetzen zerrissen liegen wir in dunklen Ecken. Man verkauft uns wie Sklaven." Richard de Bury fleht die Leser an, doch seine Lieblinge zu schonen, sich nicht mit den Ellbogen auf sie zu stützen, und ermahnt, sich vor dem Lesen die Rase zu putzen,damit du das Buch nicht mit den schändlichen Tropfen be­spritzt". Auch soll man vermeiden, einzelne Stel­len dadurch kenntlich zu machen, daß man die Seiten mit einempechschwarzen, mit Dreck ge­füllten Nagel" beschmutzt.Denn", so endet der fromme Mann,ein Buch muß schonungsvoller be­handelt werden als ein Stiefel."

den Ausgleich für die als sehr spielstark sich erweisende Tumermannschaft zu. Immerhin hät­ten die Plahbesitzer bei besserer Zusammenarbeit einen Sieg herausholen müssen.

1900 II Tv. pohlgöns II 7:3 (2:1).

Die 1900er zeigten ein flottes Spiel und siegten verdient. Recht gut konnte das Jnnentrio ge­fallen. Nach der ersten Halbzeit war die Frage nach dem Sieger noch offen, dann gingen die Einheimischen aus sich heraus. Schiedsrichter Bauernschub (VfL. Wetzlar) leitete beide Treffen zu aller Zufriedenheit.

Handball im Gan Hessen (D. T.)

Klein-Linden I Hochelheim I 6:4 (3:3).

Am letzten Sonntag war die 1. Mannschaft des Tv. Hochelheim in Klein-Linden zu Gast, um das fällige Freundschaftsrückspiel gegen die Klein- Lindener Turner auszutragen. Bis zur Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften einen gleich­wertigen Kampf. Nach Wiederanpfiff machte sich sogleich eine Überlegenheit des Plahbesihers be­merkbar, der zu drei weiteren Toren kam, wäh­rend Hochelheim erst kurz vor Schluß noch ein­mal einsenden konnte. Schiedsrichter Schäfer, Wetzlar, war dem Spiel jederzeit ein gerechter Leiter. \

*

Am kommenden Sonntag spielen die 1. und 2. Mannschaft Klein-Lindens gegen die gleichen Mannschaften des Tv. Groh-Rechtenbach. Der Ausgang beider Spiele ist offen.

Handball im Lahn - Dünsberg - Gan.

To. hausen I To. Lang-Göns I 9:8 (2:5).

Die Gäste übernahmen bald mit zwei Toren die 'Führung unib konnten bis zur Panse ein Resultat von 5:2 herausholen. Die zweite Hälfte sieht die Platzmannschaft in besserer Spiellaune: nach wech­selnden Erfolgen stand das Spiel kurz vor Schluß 8:8 und brachte dem Platzbesitzer in den letzten Minuten Den Siegestreffer.

To. Erda I Tv. Ehringshausen (kreis Wehlar) I 2:1 (1:0).

Zu einem Gesellschaftsspiel trafen sich beide Mannschaften in Erda. Die Gäste stellten eine eif­

rige Elf und leisteten dem Platzbesitzer hartnäcki­gen Widerstand. Dieser ging vor der Pause mit einem Tor in Führung, die die Gegner bald nach dem Wechsel ausglichen. Mit einem weiteren Tor stellte kurz vor Schluß Erda den verdienten Sieg sicher.

Tv. wahenborn I To. Steinbach I 3:15 (0:7).

Beide Mannschaften traten mit nur 10 Spielern an. Die Gäste hatten den Kamps jederzeit in der Hand, zumal die Pla^mannschaft sehr zerfahren spielte.

Pech der deutschen weiter in Rom.

Beim Reitturnier in Rom entwickelten auch am Mittwoch die deutschen Vertreter ziemlich viel Pech. Von 28 gestarteten Pferden sprangen nur Chef (Oblt. Brandt), Wotan (Oblt. S a h l a) und Olaf (Oblt. v. Nagel) fehlerlos und pla­cierten sich an 10., 16. und 17. Stelle unter ins­gesamt 18 fehlerfreien Pferden. Den Sieg trug wie schon im Vorjahre ein Franzose davon: Hptm. du Dreuil auf Exercice gewann den wertvollen Preis der Stadt Rom vor dem Spanier

Die Deutsche Hochschule für Leibes­übungen eröffnete ihr Sommersemester mit einer Feier, die dadurch besondere Bedeutung gewann, daß der neuernannte Reichskommissar Hans v. T s ch a m m e r - O st e n vor den Studen­ten und dem Lehrkörper der Hochschule das Wort ergriff. Der Reichssportkommissar führte u. a. aus, daß er mit großem Optimismus an seine neuen Aufgaben herangehe. Als SA- Mann Adolf Hitlers sei er glücklich, mitten in dieser großen Zeit zu stehen und an der Umformung des deutschen Menschen mitwirken zu können. Die Verwirrung der vergangenen Jahre sei auch an der Hochschule nicht spurlos vorübergegangen, er stehe aber unbefangen und unbeeinfluhbar den Dingen gegenüber und sei bereit, jedem, der guten Willens ist, die Hand zu reichen. So wolle auch er mit den Studenten, wie Geheimrat Sauerbruch, der ihm im Kriege als Chirurg die Hand gerettet hat, und mit dem Lehrkörper eng zusammenarbeiten. Der Reichssportkommissar verpflichtete sich, zweimal wöchentlich, soweit es seine Zeit erlaube, zur Hochschule hinauszufahren, um unter den Stu­denten zu weilen, denen er ein guter Kamerad, sein wolle. Vorbild habe allen der unbekannt« Soldat des Weltkrieges, Adolf Hitler, zu sein, in dem wir den Mann der Disziplin und der Treue ehren.

Im Hinblick auf seine weiteren Aufgabe führte v. Tschammer-Osten aus, daß er die Eigen-

* Bekämpfung der Arbeitslosig­keit im Dillgebiet. Der starke Umsatzrück­gang verschiedener Werke der Eisenindustrie im Lahn- und Dillgebiet hatte bekanntlich die Ar­beitslosigkeit vor allem an kleineren Orten in katastrophalem Maße anwachsen lassen. Um nun den Werken mit besonders stark rückläufigem Umsatz wieder in irgendeiner Form mehr Be­schäftigung zu verschaffen, wurde nach einer Be­sprechung, die auf Einladung des Regierungs­präsidenten in Wiesbaden zwischen Vertretern der NSDAP, und der Generaldirektion der IG. Buderus - Hessen - Nassauischer Hüttenverein in Wetzlar stattfand, eine Kommission zur Prüfung des gesamten Fragenkomplexes eingesetzt. Diese Kommission, der Kommissare der Regierung sowie Vertreter der NSDAP, und der Interessenge­meinschaft angehören, wird ihre Tätigkeit um­gehend aufnehmen. Vor allem wird sich die einzuleitende Aktion auf das Werk Cibelshäuser Hütte des Hessen-Nassauischen Hüttenvereins be­ziehen, das de' Ofenfabrikation dient.

* Maingas-Werke AG. in Frankfurt. Die Maingaswerke AG., die im Geschäftsjahre 1932 zufriedenstellend gearbeitet hat, ist imstande, eine Dividende von 6 (5) v. H. zu verteilen, was ein Plus von 0,50 v. H. gegenüber der etatsmäßig vor­gesehenen Dividende bedeuten würde. Die Bilanz­sitzung wird erst in etwa vier Wochen stattfinden.

* Hessen-Nassauische Gas-Aktien- Gesellschaft, Frankfurt a. M. - Höch st. Wie WTB.-Handelsdienst erfährt, entsprechen Mel­dungen von einem ^prozentigen Dividendenab- schlag bei der Hessen-Nassauischen Gas-AG., Frank­furt a. M.-Höchst, nicht den Tatsachen. Die Gesell­schaft beabsichtigt vielmehr, die Verteilung einer Di­vidende von wieder 5 o. H. vorzuschlagen. Don den

Hptm. Lopez auf Revestada und dem italiem» scheu Lt. Guiscardi auf Santuzza.Derby", der Sieger des Vortages, zog sich drei Fehler­punkte zu, und acht weitere Deutsche mußten sich mit vier Fehlem bescheiden.

Kurze Gportnotizen.

Zwei Mercedes-Wagen wurden jetzt für das internationale ADAC.-Rennen gemeldet. Die beiden SSK1 werden von Manfred von B r a u ch i t s ch und Otto Merz gesteuert.

Fünf Bewerber wurden vom Verband Deutscher Faustkämpfer für die deutsche Mittel­gewichts-Meisterschaft, die durch Seeligs Aus­schluß vakant geworden ist, zugelassen, und zwar Hein Domgörgen, Hans S e i f r i e d, Walter Trollmann, Ehbel (Hannover) und B ö l ck (Hamburg).

Die erste Niederlage erlitten die un­garischen Wasserballspieler am Dienstag in Bar­men. Sie unterlagen dort der Mannschaft der Schwimmsportfreunde mit 9:12.

heilen und Traditionen der Verbände pflegen, daß er aber, w o er auf den sogenannten pro­fessionellen Partikularismus stoße, uner­bittlich eingreifen werde. Mit Besonnenheit und nach gründlicher Aussprache werde er mit denen, die er für gut halte, zum Ziele kommen und nicht etwa mit einem überstürzten Programm bedenken­los alles einreißen. Die Verdienste derer, die vielleicht von der Hochschule gehen müssen, wolle er anerkennen: er werde die Männer und Frauen finden, die an der Hochschule nicht nur dem Sport, sondern auch der Wehrertüchtigung so dienen, wie es in der heutigen Zeit notwendig sei. In Anbetracht der notwendig werdenden sachlichen und personellen Veränderungen bitte er, den nötigen Takt zu üben. Die Studenten­schaft solle Ruhe, Ordnung und Kameradschaft halten, dann werde in der Hochschule ach dem Sommersemester wieder gesundes Leben herrschen.

Vor den begeistert aufgenommenen Ausfüh­rungen des Reichssportkommissars hatte Geheim­rat S a u e r b r u ch, der als Rektor am Schluß der Feier das Sommersemester für eröffnet er­klärte, darauf hingewiesen, daß die national­sozialistische Revolution gerade an der Hochschule für Leibesübungen nicht spurlos vorübergehen dürfe, die jetzt unter dem Schuh und der Hilfe des Reichssportkommissars arbeite, der mit der Hingabe und der Elastizität des alten Soldaten an seine Aufgabe herangehe.

wichtigeren Beteiligungen schütten die Limburger Gas- und Koks-AG. wieher 5 v. H. Dividende aus, die Gaswerk-Langenselbold-AG. bleibt dagegen divi­dendenlos.

Frankfurter Abendbörse.

An der Frankfurter Abendbörse kam die Ab­wärtsbewegung der Aktienkurse zum Stillstand und die meist erholten Schlußnotierun­gen des Mittagsverkehrs konnten sich ziemlich behaupten. Eine gewisse Unsicherheit war aber unverkennbar, zumal auf einzelnen Märkten noch etwas Angebot vorlag. So setzten beispielsweise Deutsche Erdöl und Schuckert gegenüber dem Schluß je 1 Prozent, und Metallgesellschaft 0,50 Prozent niedriger ein. J.-G.-Farben, Geffürel, Holzmann, Phönix und Hapag eröffneten be­hauptet. Das Geschäft war aber mangels An­regungen sehr klein. Im Verlaufe neigten J.-G.- Farben und einige andere Spezialwerte auch meist schon wieder etwas nach unten. Nachdem J.-G.- Farben vorübergehend bis auf 137,50 zurückge­gangen waren, schlossen sie mit 137,75 Prozent: der erste Kurs stellte sich auf 138,50 Prozent. Auf den übrigen Marktgebieten traten kaum noch Veränderungen ein.

Am Rentenmarkt blieben deutsche An­leihen bei geringen Umsätzen behauptet, späte Reichsschuldbuchforderungen bröckelten eher etwas ab. Neubesihanleihe 13,50, Altbesihanleihe 74,25, 6proz. Stahlverein 69,50, Schuhgebietsanleihe 8,20, Reichsbank 131, Buderus 75,25, Harpener 105,50, Kali Aschersleben 145, Mannesmann 77,75, Stahl­verein 42, Bekula 1-9,50, Cement Heidelberg 83,50, Deutsche Erdöl 120, Licht & Kraft 108, Geffürel 100,50, Holzmann 64,50, Metallgesellschaft 38, Schuckert 110,50, Hapag 18, Nordd. Lloyd 18,38.

S.J.-fporl

Deutsche Hochschule für Leibesübungen.

Reichssportkommiffar v. Tschammer-Osten eröffnet das Sommersemester.

Wirischast.

Kurszettel der Berliner un- Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

Datum

Frankfurt a. M.

»erhn

Datum

Franksun 0. DL

Serlin

Schluß­kurs

3.5.

Abend- börsc

4.5.

Schluß« lurs

3-5.

vchlußk. Mitlag- börse

4.5.

Schluß­kurs

3-5.

Schlußk. Abend- bSrse

4.5.

Schluß­kurs

3-5.

Schlußk. Mitiaa- börse

4-5-

6% Deuilche RetchSanleihe v. 1921 6% efiem.7% Dl. ReichSanl. v. 1929 5%% Doung-Anlelhe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablöl.-Schuld mit

Auslos.-Rechten ............

85,25 93,65

73,8

13,4

68

69,65

86

86

87

87

88

88

1,2

7,65

6,65

6,6

5,5

10

4,9

28,75

85,2

93

74,25

13,5

80,25

68

70,25

85,25

85,5

86,65

86,5

86,5

86,5

7,5

6,4

5,75

9,9

4,925

29

85,5 94 79

73,7 13,5

67,25

87,5

14,3 1,15

7,25 6,45

6,7

6,5

5,75 9,75

4,75 £8,5

85,4"

93,5

77,5

73,9

13,5

80,75

70

87,5

14,3

1,2

7,65

6,4

6,3

6,3

5,75

10

4,85

29

4

8

Q

>

1

)amburg-Amerika-Pakel .."... o -amburg-Südam. Dampfschiff. 0 ?ansa Dampfschiff........... 0

lorddeutscher Lloyd . ........0

l G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 gerllnerHandelsgesellschaft.... 4 ommerz- und Privai°Bank... 0 leutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................ o

dresdner Bank..............o

leichSbank ................. j

1.6.®.......................

slektr. Lieferungsgesellfchaft ... b tchl und Kraft .............g

selten & Guilleaume ........o

tzesellschaft für Elektrische Unter-

nehmungen............... 4

Rheinische Elektrizität ........6

-chuckertLEo..............0

Siemens & Halske...........9

lahmever & (So..............10

luden» ................ 0

Deutsche ErdSl ..............

Gelsenkirchener..............0

Zarpener...................0

soesch EisenKöln-Neuessen.. 0

llfe Bergbau ...............7

llfe Bergbau Genüsse........7

rlöcknerwerke ........ O

Rannesmann-Röhren........ 0

Ransfeider Bergbau.........0

-berschles. KolSwerke.........0

bbontx Bergbau.............0

Rheinische Braunkohlen ......10

iyetnstahl...................

18

18,4

57,5

98,25

51,75

67

61,25 132,75

28,25

95,5

110,75

74

102,75

99,5

114,5 169,75

133,5

79,5

125,25

72,5 110

128

70,5

81,5

47,25

97,5

18

18,4 53,75 98,25 51,75

67

61,25

131

27,25

96

108

71,25

100,5

99

110,5

112,5

133

75,25

121

67,5

105,5

67

77,75

43,5

210,5

93,5

17 38,25 30,75

18,4 55,5

98,75 52,25

67 61,25 132,5

28

97 111,25 73,25

102,5

99

114 169,9 133,5

79,25 124,5

73,25 110,75

83,75 178,5

128 70,4 80,5 31,75

92,5

48 211,25

98

18

33,25

18,5

54,4 98,75 52,25

67 61,25 133,25

27

97,5

109,5

71

100 99,75 111,5 163,75 131,25

75,75

121

67

106,25

80

174 121,5 66,25

77,75

30,13 88,75

43,25

210 93,9

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

6% eöem. 8% Hess. Voltsstaat 1929 lrückzahlb. 102%) ............

vberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechlcn .........

Deutsche komm. Sammelab l.An- leihe Seriel mit Auslos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Ban, Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Banl

Goldpse. 16 unkündbar bis 1936 S/2% ehem. 4%% Fran«. Hyp. Bank-Ltqu.-Psandbriese .....

6ys% ehem. 4/.% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....

6% ehem. 8% Pr. Landespfand briesanstatt, Pfandbriefe R. 19

6% ehem. 7% Pr. Landespfand briefanftalt, Psandbriese R. 10

4% Oesterretchische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Sllberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

4yt% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie l....................

4% desgl. Serie 11.............

b% Rumän. verelnh. Rente v. 1903 <7LA>Rumän.veretnh.Rentev.l913 4% Rumänische vereint). Rente ..

Snatolter..............

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- börsc

Schluß« kurs

Schlußk. Millag- börse

Datum

3-5.

4.5.

3-5.

4.5.

Bereinigte Stahlwerke........

O

46,75

42

47,25

42,25

Dtaoi Minen ...............

O

18,75

19

19,25

19

Kaliwerke Aschersleben........

6

145

152

145,75

Kaliwerke Westeregeln........

6

146

153,25

145,75

Kaliwerke SalzdetsurH .......

9

207

210,5

208

y G. Yarden-Industrie.......

7

142,75

137,75

142,13

138,5

SchetdeanstaU...............

10

179,5

177,5

tzoldschmidt ................

O

53

52,25

53,4

52,4

HülgerSrocrte...............

O

62,9

59,13

63,5

59,9

Metallgesellschaft.............

0

38

41,5

38,5

Philipp Holzmann...........

0

65

64,5

65

64

Zementwerk Heidelberg ......

4

89

83,5

Zementwerk Karlstadt.........

O

_

Walch & Freytag ............

0

Schultheis Patzenhofer........

0

_

_

135,75

133,65

Aku (Allgemeine Kunstseide) ...

0

38,5

35,25

35,75

34,75

Bemberg...................

0

45,5

45,75

46

45,75

Zellsto i Waldhof ............

Zellstoff Aschaffenburg .......

0

56

55

56,25

53,75

0

24,5

24,25

25

25,9

Dessauer Gas...............

7

114,75

114,75

Daimler Motoren............

0

34

33

34,25

33

Deutsche Linoleum ..........

0

52,5

49

53

49,5

Orenstetn & Koppel ..........

0

53,75

52

Leonhard Tietz..............

6

25,5

25

26,25

25,5

iöaoe......................

12

160,5

165

159,65

165

Grihner....................

0

29,9

29,5

30,5

30

Mainkraftwerke Höchst a.M. ...

4

74

73

-

Süddeutscher Zucker .........

8

174,5

172,5

177,5

173

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

3. Mai

4.Mai

Amtliche Rolierung

Amtliche

Notierung

Geld

Ariel

Geld

I »rief

Helsingfors..

6.264

6,276

6,244

6,256

Wien.......

45,45

45,55

45,45

45 56

12,70

12,72

12,70

12.72

Budapest ...

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3.051

Holland ....

169,63

169,97

169,63

169,97

Oslo.......

72,33

72,47

71,98

7? 1?

Kopenhagen.

63,09

63,21

62,84

62,96

Stockholm...

73,03

73,17

72,83

72,97

London .....

14,155

14,195

14,06

14,10

Buenos Aires

0,853

0,857

0,853

0,857

NeuyoU....

3,61S

3,624

3,616

3,624

Brüssel.....

58,87

58,99

58,84

58,96

Italien.....

21,82

21,86

21,88

21,92

Paris......

16,60

16,64

16 60

Schweiz ....

81,47

81,63

81,42

8b 58

Spanien....

35,96

36,04

36,01

36,09

Danzig....

82,52

82,68

82.42

82,58

Iaoan ......

0,87°

0,881

0 879

Rio de Jan. .

0,239

0,241

0'239

0^241

Jugoslawien

5,195

5,205

5,195

5,205

Lissabon....

12,89

12,91

12,87

12,89

Banknoten.

»erlin, 4.Mai

Geld

»rief "

Amerikanische Noten..............

3,57

3,59

Belgische Noten..................

58,68

58,92

Dänische Noten .................

62,47

62,73

Englische Noten ..................

14,02

14.08

Französische Noten...............

16,56

16,62

Holländische Noten...............

169,26

21 79 71,81

169,94

21,87

72,09

Italienische Noten................

Norwegische Roten ..............

Deutsch Oesterreich, t 100 Schilling

Rumänische Noten...............

2 46

2,41

Schwedische Noten...............

72,65

72.95

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

81,24

35,88

81,56

36,02

Ungarische Roten................