it den Fehler, den Leuten
9. Fortsetzung.
Nachdruck verboten I
erklärte:
Denken Sie an Stoffe/ denken Sie an L Bernard
Zur
die Aufführungen
2324C
des größten historischen Filmwerks
23370
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[2339 V
weg 50.
2345D
6.
Los
Vermietungen"!
Zacheis.
2329V
vor den Kopf. „Natur, her das Komödiespielen bin eine Freundin der
^rchreib- auf dem gelegen,
unter Mitwirkung der gesamten Kapelle des I. Bat. I.-R. 15 unter der persönlichen Leitg. des Obermusikmeisters E. Krauße
doch niemand das Recht, Einblick in die moppe zu nehmen, die noch vor kurzem Schreibtisch des ausgebrannten Zimmers zu dem der Eintritt verboten gewesen.
Eben öffnete Frau Justine die Mappe,
108
60
13
1
1
in Kraft.
Gießen, den 1. April 1933.
so schlimm. Da hätten wir immerhin hier noch viele Vorteile haben können."
= 23,49 = 19,22 - 5,95 - 0,60 = 0,48
Am 8. April 1933: Monatsversammlung mit Damen
Pünktlich 20.30 Uhr
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6-Zimmer-Wohn, mit Zubehör, vollständig neu hergerichtet, per 1 Mai zu vermieten.
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Frau Justine schlug sich lich, ich war einfältig! AI
bezweck, Y AchgUWnachw, 3 handeh NP die sclbs, 6ie m'l 6r'
9naö e
Der Geist von Leuthen war nicht müder Geist der Tapferkeit und des Wage mutes. sondern auch der Treue, des Pflichtgefühls, der Vaterlandsliebe, der Zucht und des Gottvertrauens.
von Hindenburg.
SS®
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Fichtenstämme.
Das Holz ist entrindet und ist vorher einzusehen, spätere Einwendungen werden nicht berücksichtigt.
Angebote sind bis zum Freitag, dem 7. April d. 3., nachmittags 2 Uhr, getrennt noch den einzelnen Sortimenten, auf hiesiger Bürgermeisterei einzureichen.
Hessische Bürgermeisterei Reiskirchen.
S ch 0 m b e r.
Ferner: Gutes Beiprogamm u.Ufa-Tonwoche
Da zu den .Abendvorstellungen starker Andrang zu erwarten ist. bitten wir nach Möglichkeit die Nachmittagsvorstellungen besuchen zu wollen.
Anfangszeiten: 4.00, 6.00 und 8.30 Uhr
Jugendliche haben Zutritt!
Zur Festvorstellg. sind alle VergUnst auß. Abonnement aufgehoben
2-3inim.-lBiM per sofort zu verm. Schriftl. Ang. unt. 2335 D a. d. G. A.
Bekanntmachung.
Nachtrag Gebührenordnung für die Benutzung der städtischen Kanäle in Giehen.
Die stummen Gäste von Zweilinden Nomon vonAnny vonpanhuyel.
Copyright by Belletristische Korrespondenz Bechthold.
„Guck, Dieter, wenn man hier am Rande an der kleinen Verzierung schiebt, so wie ich es jetzt tue, dann spaltet sich der linke Deckel. Siehst du, so!" Sie verstummte und blickte starr auf ein Blatt Papier, das in dem geheimen Fach lag, darin höchstens ein paar Bogen Platz finden konnten. Auf den ersten Blick hatte sie die große Ueberschrift gelesen: „Mein letzter Wille!" Sie stieß ihren Mann an, denn zu sprechen vermochte sie nicht, und wies auf das Blatt Papier.
Plötzlich fiel ihr ein, schon im nächsten Moment konnte jemand kommen, und ehe sie das Blatt nicht gelesen, durfte es niemand sehen. Ihre Hand hob sich, nahm den Bogen aus der Mappe, und dann flüsterte sie ihrem Manne zu: „Schnell in unser Zimmer." Die Mappe aber ließ sie wieder auf den Papierberg fallen.
Schon hatte sie eine Stufe erstiegen, ihr Mann ging dicht neben ihr, als eine feste Hand chren Arm umklammerte, während gleichzeitig eine Frauenstimme mehrmals grell und durchdringend um Hilfe schrie. Es war Marias Hand, die Frau Justine so wehetuend spürte, und es war Marios Stimme, die wie toll um Hilfe schrie.
„Sind Sie wahnsinnig?" fuhr Frau von Wellen auf das Mädchen los. „Sie kneifen mich und brüllen um Hilfe, als ob ich Ihnen etwas täte! Lassen Sie mich los, sofort!" Herr von Welten schlug kräftig auf Marias Hand, doch die ließ nicht locker. .Hilfe! Hilfe!" schrie sie laut. Schon schoß der Inspektor heran, gefolgt von drei derben Knechten mit Feuerwehrhelmen.
Marta schrie: „Frau von Welten hat die Schreibmappe, die auf den Papieren liegt, aufgemacht und hat etwas geredet von einem geheimen Fach und
3.
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liegt mir eben nicht. Ich Wahrheit und begehe leid).
Los 1. la-Klasfe „ 2. 1b- „
M vmLlühkll
| mit Otto Gebühr als Friedrich der Große I In den weiter. Rollen eine Reihe der hervorrag. Darsteller. Elga Brink, Olga Tichechowa, Harry Frank, Pani Richter, Hans A.v. Schlettow, Paul Otto, Anton Pointner Bei den gewaltigen Kavallerie- u. Infanterieszenen wirkten nahezu 3000 Mann Reichswehrtruppen mit
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E. ÄlNgeN. 2278p
Frau Justine meinte zu ihrem Manne: „Die Schreibmappe hat ein geheimes Fach für wick)tige Papiere. Als ich sie für meinen Vater stickte, war ich ganz besonders stolz darauf, ihm dos Versteck in der Mappe zu zeigen."
Vom Hauptgang her kam das Stubenmädchen Marta. Sie trug Haussä)uhe, und die zwei, die chr den Rücken wandten, hörten sie nicht. Marta aber, die beide nicht leiden konnte, dachte, eigentlich besaß
dann einen beschriebenen Bogen aus der Mappe weggenommen. Da hat sie ihn ja in der linken Hand. Jetzt schiebt sie ihn ihrem Mann zu!"
Hei sprang ha der alte Flügge zu, und die Knechte machten drohende Gesichter. Mit schnellem Ruck entriß Ernst Flügge dem feige lächelnden Dieter Welten einen etwas zerknitterten Bogen, las laut: „Mein letzter Wille!"
Das Ehepaar warf Marta, die sich jetzt bis an die Wand zurückgezogen hatte, wütende Blicke zu, und der Inspektor rief erregt: „Mir scheint, es handelt sich hier um ein rechtsgültiges Testament unseres Herrn."
Er las und sagte tiefbewegt: „Wenn dieses Testament rechtsgültig ist, was ich nicht bezweifle, da ich zufällig genau weiß, welche Anordnungen an ein solches gestellt werden, dann ist die Erbin von Zwei- linden Fräulein Bettina Claudius."
Marta schrie laut auf vor Entzücken: „Dann geschähe dos Wunder, auf das ich gewartet habe!"
Das Ehepaar wandte sich stumm, um die Treppe hinaufzugehcn.
Ernst Flügge rief ihnen nach: „Ich muß Sie bitten, Herr von Welten, Ihre Abreise heute morgen noch zu verschieben. Ich fahre mit diesem Fund hier", er schwenkte das Papier, „gleick) in die Kreisstadt auf das Amtsgericht und ersuche Sie beide, so lange hier zu bleiben, bis Sie ausgesagt haben, wie Sie zu dem Testament gekommen sind, und was Sie beabsichtigten, damit anzufangen/'
Frau Justine blitzte ihn mit bösen Augen an. „Genau dasselbe wie Sie wollten wir damit machen, nämli es aufs Amtsgericht tragen. Oder glauben Sie, eine Frau von Welten, geborene von Zweilinden, beschäftigt sich damit, Testamente zu unterschlagen?" Wut machte ihr Gesicht grau.
Der Inspektor lachte: „Ich weiß nicht, ob Sie sich sonst damit beschäftigen, Testamente zu unterschlagen, in diesem Falle aber hätte es sich für Sie glänzend gelohnt."
Das Ehepaar gab keine Antwort und stieg die Treppe hinauf: doch hörten beide noch, wie die rauhe Stimme Ernst Flügges sagte: „Marta, das haben Sie großartig gemocht, und ich glaube, Fräulein Claudius wird es Ihnen danken." Dann fprad) er zu den Knechten. Kommandierte: „Zwei von euch bleiben hier stehen. Es muß vor den Papieren Wache gehalten werden, sonst fällt es vielleicht nochmals so einem kleinen Schäker ein, mit einem Testament Verstecken zu spielen."
Oben im Zimmer angelangt, fuhr das Ehepaar aufeinander los. Jeder gab dem andern die Schuld, daß man nun um das wichtige Papier gekommen war, daß man schon so sicher in der Hand gehabt.
Sie fauchte: „Jetzt kriegt das verflixte Lehrer- mädel dock) die Hauptsache; es ist zum Haareausreißen."
Er brummte: „Hättest du dich ein bißchen anständiger gegen sie benommen, wäre alles gar nicht
Siefernsiämme.
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Abschluß
zur Rechnung der Vezirkssparkasse Gießen für 1930.
Die Einnahme beträgt 89279634,76 RM. Die Ausgabe beträgt 88991995,99 „ Verglichen, bleibt Rest 287638,77 RM.
Gießen, den 1. Oktober 1931.
Gez.: Braun, Sparkassenrechner.
Revidiert, ohne daß sich für vorstehende Abschlüsse eine Aenderung ergeben hat.
Darmstadt, den 1. März 1933.
Oberrechnungskammer. Gez.: Spanier.
Heilmann.
Vorstehender Abschluß wird gemäß Artikel 3 Abs. 4 des Gesetzes über die öffentlichen Sparkassen vom 8. August 1902 zur Kenntnis der Bezirksangehörigen gebracht.
Gießen, den 29. März 1933.
Der Direktor der Bezirkssparkasse Gießen.
7
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ju SelbsländlgleU unb pflichtbewußlseln. Keine prical» jlunben ei forderlich. Sexta—Unlersek.,Ob.'Itealsch. u.Rcal» gymnasturn. Kein Zeltvcrlusl. Umschulungen. Gesunde Lage an ausgedehnten Waldungen. Anfroqcn an Or. Lunns.
Bekanntmachung.
Die bereits fälligen Stromgelder im Stadt- und Ueberlandgebiet für den Monat j Februar 1933 können noch bis zum , 15. d. 2TZ. ohne Kosten bezahlt werden. Bei Nichtzahlung bis zu diesem Termin erfolgt Beitreibung und Stromsperre auf Kosten des Abnehmers. 2332V
Gießen, den 3. April 1933.
Direktion
der Elektrizitätswerke, Ueberlandanlage und Straßenbahn der Stadt Gießen.
S t o l t e.
Um gärten zu Wägen bet SP llebergangsbeftimi die bisherigen Handwerlerlarte dings müssen dich die den Ansorde sprechen und die das 30. Lebensj, innerhalb von f: den Anforderun werden sie nach : Wnöigen Au!
Ne Torschläge >re sind in tic[< Zum Teji wud , froher Desähigu ta»' Die Vorschlä Fracht mit Mas "" to rhi $tCn SU 5®. Entgegen
Flügge konnte diese Fragen besahen, worauf Eisen 1 glucksend lachte: „Na, dann ist ja aües in bester 1 Ordnung! Ach wissen Sie, lieber Inspektor, mir fällt I eine Bergeslast von der Seele. Es wäre ja auch eine Affenschande gewesen, wenn das liebe Mädel wie ein Habenichtschen jetzt Zweilinden hätte verlassen müssen."
Nun fuhr Ernst Flügge mit Bettina zum Amts- gericht. Er erzählte dort von dem Feuer, von dem überraschenden Funde, und zeigte das Testament vor.
Der alte Amtsrichter, ein Stammtischfreund des Verstorbenen, reichte Bettina beide Hände und^gte zu ihr: „Meinen herzlichsten Glückwunsch, Fräulein Claudius; nun wollen wir die Sache aber schleunigst regeln. Man meint fast, der Selige hätte sich da vom Jenseits aus ein bißchen eingeflrifcht. Wer weiß, ob das Testament ohne das Gewitter jemals in die. richtigen Hände gekommen wäre."
Am Nachmittag wurden die Wellens aufs Amts- gericht zitiert. Frau Justine erklärte, sie hätte zufällig die Schreibmappe liegen sehen, und weil sie selbst die Stickerei darin angefertigt, habe sie sich überzeugen wollen, ob das Geheimfach noch existiere, und dadurch das Testament entdeckt.
Der Amtsrichter nahm alles zu Protokoll: dann stand der Abreise des Ehepaares nichts mehr im Wege. Es verschwand still und lautlos aus Zweilinden; und acht Tage später zog Bettina im Herren- haufe als Besitzerin von Zweilinden ein.
Marta erhielt eine anständige Summe von ihr ] geschenkt, weil sie so resolut verhütet hatte, daß Frau Justine dos Testament um die Ecke bringen konnte, und weil sie recht gehabt, als sie noch immer auf ’ ein Wunder gehofft, durch das Bettina doch d'ie Herrin von Zweilinden würde.
Im Testament war Bettina die Haupterbin, und - es hieß weiter darin: „Sollte mein Sohn Ottfried noch am Leben sein und sich noch einmal zurück- I finden, dann mag Bettina Claudius ihm das Vorwerk Jägerhaus aütreten und ihm dazu eine Barfumme von hunderttausend Mark auszcchlen. Auch wünsche ich, daß ihn Bettina, wenn er draußen nidjt ein gar zu Ungeschliffener geworden ift, wie einen guten Freund oder Verwandten behandelt, damit er, sich daheim nicht gar zu verlassen vor- kommt. An unserem bösen Streite trage ich gleichfalls mein gutes Teil Schuld, und wenn man ein Testament macht, denkt man auch an den Tod. Ich vergebe ihm, mag er mir dafür vergeben."
Weil man anfangs Ottfried von Zweilinden für den Universalerben hiell, hatten die Nachforschungen nach ihm schon sehr tatkräftig eingesetzt. Bettina ? sorgte dafür, daß sie in jeder Weise gründlich und nachdrücklich weiter betrieben wurden.
Als Wulf von Speerau von der jähen Wandlung in Bettinas Geschick hörte, hätte er sich selbst ohrfeigen mögen. Er war einfältig gewesen, sich so überstürzt von ihr loszusagen. Ein paar Tage Geduld Hätten sich reich gelohnt.
(Fortsetzung folgt.)
Abschluß
zur Auftverlungsrechnung der Bezirkssparkasse Gießen für 1930.
Die Einnahme beträgt 459 918,28 RM.
Die Ausgabe beträgt 251,210,81 „
Verglichen, bleibt Rest 208 707,47 RM.
Gießen, den 9. September 1931.
Gez.: Braun, Sparkassenrechner.
Revidiert, ohne daß sich für vorstehende Abschlüsse eine Aenderung ergeben hat.
Darmstadt, den 1. März 1933.
Oberrechnungskammer.
Gez.: S p a m e r.
Heilmann.
Vorstehender Abschluß wird gemäß Artikel 3 Abs. 4 des Gesetzes über die öffentlichen Sparkassen vom 8. August 1902 zur Kenntnis der Bezirksangehörigen gebracht.
Gießen, den 29. März 1933.
Der Direktor der Bezirkssparkasse Gießen. Zacheis.2330V
die Wahrheit ins Gesicht zu sagen."
„Wenn du dir Gewinn davon versprichst, schwindelst du das Blaue vom Himmel herunter", warf er ihr entgegen. „Du bist blöd. Nun hätte man hier olljährlid) vom Frühjahr bis zum Spätherbst sitzen und fein leben können: statt dessen müssen wir weiter in unserer Berliner Etage hocken und zufrieden sein, wenn wir ,uns jeden Sommer vier Wochen in einem mittleren Kurort genehmigen dürfen. Aber was nützen die schönsten Träume und Pläne, wenn man eine dumme Gans zur Frau hat!"
Frau Justine zischte: „Sei still, Faulenzer, du lebst ja von meinem Geld, unter dem gutklingendcn Titel „Privatgelehrter" verbirgst du deine Faulheit. Oder Hobe ich unrecht?"
Er sck)wieg; es hatte keinen Zweck, die Lebensgefährtin noch mehr zu reizen, sie besaß alle Talente einer Furie; er hatte auf dem Gebiete im Laufe der Jahre doch Erfahrungen genug gesammelt.
Marta trug die große Neuigkeit durch das Haus; und bald wußten es alle menschlichen Lebewesen auf dem Gute, es war ein Testament Konrad Zwei- lindens gefunden worden, und darin war Bettina Claudius zur Erbin bestimmt. Alle wußten es bald, nur Bettina noch nicht.
Ernst Flügge kam erst spät ins Jnspektorhaus zurück und berichtete kurz, daß man des Feuers Herr geworden; aber danach erzählte er genau von dem Fund des Testamentes.
Er meinte: „Ich Halle dos Testament für rechts- aültig, aber ich werde schnellstens für Gewißheit sorgen, Fräulein Claudius. Ehe ich aufs Amtsgericht fahre, rufe ich den Herrn Justizrat an. Ich kann ihm dos Wichtigste telephonisch mitteilen."
Bettina saß völlig verwirrt da. Nach allem, was sie jetzt gehört, war sie wahrscheinlich nun doch die Erbin und brauchte Zweilinden, das sie so sehr liebte, nicht zu verlassen! Nicht der Reichtum lockte sie, auch nicht das bequeme Geben, das sie sich als Besitzerin von Zweilinden gönnen konnte.
Vor allem der Gedanke tat Bettina wohl, hier wohnen zu dürfen, solange sie lebte, in den Zimmern heimisch zu bleiben, die ihr lieb und vertraut waren. Die Natur hier, die Menschen, die sie von Kindertagen her konnte, alles, olles gehörte zu ihrem Dasein; traurig und öde müßte es sein fern von hier.
Um acht Uhr rief Ernst Flügge den Justizrat Eisen an und teilte ihm mit, was sich ereignet hotte.
Ein froher Ausruf kam von der anderen Seite des Telephons; dann folgten die Fragen: „Ist das Testament Herrn von Zweilindens von ihm selbst ausgesetzt und unterschrieben worden, sind außerdem Ort und Tag angegeben?"
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Ederstratze 6.
Bekanntmachung.
R a d) t r a g zur Gebührenordnung betreffend die Er- \ Hebung von Gebühren für die Reinigung der Straßen und Plätze in der Stadt Gießen.
Die Gebührenordnung, betreffend die Erhebung von Gebühren für die Reinigung der Straßen und Plätze in der Stadt Gießen vom 1. Juni 1929 / 10. März 1932 wird auf Beschluß des Stadtrates vom 24. Februar 1933 und mit Genehmigung des Herrn Ministers des Innern vom 15. März 1933 zu Nr.M. d.J. 24 400 wie folgt geändert:
§ 1.
Der § 3 erhält folgende Fassung:
Die nach § 3 der vorstehenden Orts- satzung zu erhebende Straßenreinigungs- gebühr wird auf 25 Rpf. für das Jahr für je einen Quadratmeter Reinigungsflache festgesetzt.
§ 2.
Dieser Nachtrag zur Gebührenordnung tritt mit Wirkung vom 1. April 1933 ab in Kraft. 2338C
Gießen, den 1. April 1933.
Bürgermeisterei Gießen. J.V.: vr.Hamm.
Die Gebührenordnung über die Benutzung der städtischen Kanäle in Gießen vom 19. April 1924 / 20. April 1931 /10. März 1932 wird auf Beschluß des Stadtrats vom 27. März 1933 und mit Genehmigung des Herrn Ministers des Innern vom 29. März 1933 zu Nr. M. d. I. 25 935 wie folgt geändert:
§ 1.
Der § 1 Absatz 1 erhält folgende Fassung:
Die jährliche Gebühr beträgt 1 Rpf. für jeden Quadratmeter grundbuchmäßigen Flächeninhalts der angefd)[offenen Liegenschaften und 0,80 RM. für 1000 RM. des Brandversicherungswertes der darauf befindlichen Gebäude.
§ 2.
Dieser Nachtrag zur Gebührenordnung tritt mit Wirkung vom 1. April 1933 ab
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Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt.
Gießen, den 6. März 1933.
I. A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: _______Leo, Ortsgerichtsvorsteher.__
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Die Gemeinde Reiskirchen verkauft auf dem Wege schriftlichen Angebots nachver-
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