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Sie Emiedanksestfeier in Oberheffen
Ulrichstein.
Tanz.
Lich.
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Homberg.
nen landwirtschaftlichen Maschinen (die die Firma Gg. S ch i e f e r st e i n zur Verfügung gestellt hatte), eindrucksvoll zur Darstellung gebracht. Frauen und Mädchen in alten Trachten trugen den Erntekranz, selbst die Dreschmaschine mit dem Dreschwagen fehlte nicht. 3m Anschluß an den Festzug versammelte sich die Gemeinde in der Turnhalle, in Steins Saalbau und im Gemeindesaal, um die Uebertragung des Festaktes auf dem Bückeberg mit den Reden des Reichsbauernführers und des Bolkskanzlers anzuhören. Ein Volksfest mit deutschen Tänzen in der Turnhalle und Steins Saalbau schloß den in größter Einmütigkeit verlaufenen Festtag des deut- fchen Bauern und Volkes ab.
# Hirzenhain, 1. Okt. Das Erntedankfest wurde hier bei herrlichstem Wetter in feierlicher Weise begangen. Bereits in den frühen Morgenstunden war die gesamte Bevölkerung auf den Beinen. Die Häuser trugen reichen Flaggen- und Tannengrünschmuck. Das Fest wurde eingeleitet durch Glockengeläute und den Weckruf. Em Fruh- konzert des Musik- und Gesangvereins im Ehrenhain schloß sich an. Gegen 13 Uhr nahm die politische Leitung, die SA. und SAR. mit den übrigen Vereinen Aufstellung und marschierte geschlossen, unter Vorantritt der Fahnenabordnungen zum Kirchgang. Pfarrer Saal (Gedern) hielt in der festlich geschmückten Dorskirche in einer sinnig durchdachten Art den Gottesdienst ab. Seine Festpredigt war durchdrungen von Vaterlandsliebe und wahrer Volksverbundenheit. Rach beendetem Gottesdienst schloß sich der Festzug an, in den verschiedene schön geschmückte Wagen mit Gruppen eingereiht waren. In den Gaststätten sorgten Lautsprecher für die Uebertragung der großen Bauernkundgebung zum deutschen Erntedankfest aus dem Bückeberg. Die Abendstunde vereinte die Ortsbewohner zum gemütlicher»
-/- Lich, 2. Okt. Unter freudigster Anteilnahme der ganzen Bevölkerung wurde gestern der deutsche Erntedanktag in unserer Gemeinde gefeiert. Er wurde in der Frühe durch einen Weckruf des Trommler- und Pfeiferkorps der Hitler-Jugend und
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Flensungen.
Flensungen, 1. Okt. Heute wurde zum erstenmal das E r n t e d a n k f e st in Flensungen, in festlicher Weise begangen. Jedes Haus war geschmückt. Um 11 Uhr versammelte sich die ganze Gemeinde in der Kirche zum Gottesdienst. Mittags wurde dann bei Gastwirt Bräuning der Festzug ausgestellt. Voran marschierte die Hitlerjugend, dann der neugegründete Bund deutscher Mädchen, das Jungvolk und die Schüler. Die Schüler trugen Kränzchen und Ernteerzeugnisse in Händen. Dann kamen einige Radfahrer vom Radfahrerverein im Trikot. Desgleichen der Fußballverein, dann folgten Kriegerverein, NSBO., Gesangverein und Musikkapelle. Den weiteren Zug bildeten: ein Wagen mit Grünfutter, eine Kuh, von mehreren Mädchen geführt; eine geschmückte Mähmaschine und eine Sämaschine sowie ein Wagen, auf dem einige Mädchen mit Honigrühren und Spinnen beschäftigt waren, wurden mitgeführt. Dann folgte ein buntgeschmückter Leiterwagen mit Erntearbeiterinnen. Niemand aus dem Dorf schloß sich aus. Beim Kriegerdenkmal machte der Zug halt und die Ka- pelle spielte das Lied vom guten Kameraden. Nach beendetem Umzug ging alles geschlossen auf den Sportplatz. Hier sangen der Gesangverein und die Schulkinder einige Lieder. Darauf folgten einige Gedichte von Schulkindern vorgetragen. Blockwart Bergen leitete die Feier mit einer kurzen Ansprache ein. Herr Prediger Peters vom Bibel- heim hielt die Festrede. Mit dem Liede: „Nun danket alle Gott" schloß die Stier. Wie bereits bei den vorhergegangenen festlichen Veranstaltungen in diesem Jahre, stand man auch diesmal wieder unter dem Eindruck einer wahrhaften Dolksverbunden-
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hochzeilszug in der allen Tracht, wie er noch vor einigen Jahrzehnten hier in der Gemeinde üblich war. Die Braut trug ben schweren Kopfputz, dahinter tarnen die Gäste, fast ausnahmsweise in der bunten Hüttenberger Tracht. So be» roegte sich der Festzug unter Vorantritt von zwei Musikkapellen durch das reich geschmückte Dorf auf den Festplatz bei der Turnhalle zu. Die Aufstellung aller Festwagen auf dem geräumigen Platz bot einen imposanten Anblick. Ortsgruppenleiter Karl Wenzel hielt eine Ansprache, in der er betonte, daß im nationalsozialistischen Staat der Bauer wieder die Grundlage bilde, nicht nur ein Anhängsel der Wirtschaft, und daß er unter der Regierung des dritten Reiches wieder aufatmen könne. Der Bauernstand werde wieder geachtet. Aber er wolle nicht allein stehen, sondern im nationalsozialistischen Staat gebe es nur eine große Volksgemeinschaft, und deshalb feierten an diesem Tag Stadt und Land gemeinsam. Sein „Sieg-Heil!" galt dem Volkskanzler Adolf Hitler. Das Deutschlandlied und Horst-Wessel-Lied wurden gemeinsam gesungen. Darauf sprach Heinrich Klöß (Lang- Göns), der Kreiswalter der NS.-Wohlfahrt. Er führte aus, daß wir in dreifacher Hinsicht ein frohes Erntedankfest begehen könnten. Einmal sollten wir Gott für die gute Ernte danken, dann dafür, daß wir nun in Deutschland einen Führer hätten, dem wir zu jeder Zeit folgen könnten und endlich dafür, daß es nun kein eDutschland mehr gebe, das durch Parteien und Stände zerrissen sei. Bei aller Freude aber sollten wir auch nicht die Brüder vergessen, die sich noch in Not befänden. Es mühten wirkliche Opfer gebracht werden.
Anschliehend gab er bekannt, dah in der Ortsgruppe Lang-Göns, die die Orte Lang-Göns, Holzheim, Grüningen, Dorf-Gill, Eberstadt und Ober-Hörgern umfaßt, rund 1500 Zentner Kartoffeln, mehrere hundert Zentner Brotgetreide, Gemüse und andere Lebensmittel, außerdem über 200 Mark in barem Geld gestiftet worden seien.
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Ober-Bessingen.
kob. Ober-Bessingen, 1. Okt. Die Feier des E r n t e d a n k s e st e s , das am Sonntag auch hier begangen wurde, nahm einen würdigen Verlauf. Die gesamte Einwohnerschaft nahm daran teil. Der Festgottesdienst am Morgen war sehr stark besucht. Arn Nachmittag fand em ländlicher Festzug durch das Dorf statt. An der Spitze marschierte die SA., die Hitler- und die Schuljugend, dann folgte eine Reihe von Festgruppen, die das Leben und Treiben im Dorfe darstellten. Zu den interessantesten darunter gehörten em Wagen mit urwüchsigen Bauerngestalten, ein solcher mit Schnittern und Schnitterinnen, ein Müllerwagen und eine Spinnstube. Alle örtlichen Vereine be- roegten sich ebenfalls im Festzuge mit. Auf dem Lindenplatz löste sich nach dem Choral „Nun danket alle Gott", einem Schülerchor und zwei Schuler- vorträgen der Festzug auf. Die Zugteilnehmer begaben sich dann in den Saal von Heinrich Keil. Pfarrer Draudt (Lich) hielt eine Ansprache, in der er den Tag des Bauern würdigte. Sodann hörte man die Radioübertragung von der großen Bauernkundgebung auf dem Bückeberg. Das Morgenwecken und die Festmufik hatten der ^faunen. chor von Ettingshausen / Ober-Bessingen übernommen.
... Homberg, 1. Okt. Die Feier des Ern t e - d a n k f e st e s vollzog sich in würdigster Form. Sie begann am frühen Morgen mit einem großen Wecken, das von der SA.-Kapelle und dem Spiel- mannszuge des Gruppenkommandos gemoinfam ausgeführt wurde. Unser Städtchen hatte schon am Samstag reichen Schmuck angelegt. Gegen 10.30 Uhr fand vor vielen Zuhörern am Rathause ein von der SA.-Kapelle veranstaltetes Konzert statt. Die in der Hauptsache oorgetragenen Märsche sanden großen Beifall. Die SA., das Arbeitslager, der BdM., die H3-, die Frauenschaft, der Stahlhelm Nieder- Gemünden, außerdem sämtliche Vereine und die Mtglieder der Feuerwehr nahmen um die Mittags- stunde am Rathause Aufstellung. Sie marschierten dann vor die Stadthalle, um am Feldgottesdienst teilzunehmen. Nach den Gemeindegosängen und einem von dem Gesangverein unter Leitung von Lehrer V i e h m a n n exakt vorgetragenen Chor, hielt Pfarrer Wolf (Deckenbach) die tiefdurchdachte Festpre- digt. Nach beendetem Gottesdienste folgte am Sportplätze die Aufstellung des Festzuges. Dort waren m- zwischen viele geschmückt« Wagen eingetragen, bte von Homberg und den Dörfern der näheren Umgebung sinnvoll aufgebaut waren. Die Spitze des Festzuges bildete die SA.; die Kapelle, das Arbei s- lager und die bereits genannten Körperschaften folgten. Die Festwagen wunden eingereiht. Bewunderung erregten die Festwagen, von denen die meisten
schäft war auf einem Wagen durch eine Ziege und eine Zentrifuge dargestellt. Die ältere Art des Milch- Verkaufes brachte ein Hundewagen zum Ausdruck. Der Wagen mit der Spinnstube erinnerte an die Winterzeit. Den Bauern als Lieferanten des Schlachtviehes zeigte eine mit großem Kranze gezierte fette Kuh, von der Metzgerinnung mit Schlacht- Werkzeugen begleitet. Ein Müllerwagen brachte den Bäckern das Mehl, die in Arbeitskleidung Torte und Gebäck zum Kaufe anboten. Wie sehr auch die Bauersfrau als treue Helferin geschätzt ist, ließ der Wagen des Frauenvereins erkennen. In diesem Zusammenhang sei betont, daß sich die Bauern in der Ausrichtung ihrer Wagen geradezu übertrafen.
Nachdem der Feftzug die Straßen der Stadt pas- fiert hatte, traf er nach 15 Uhr wieder an seinem Ausgangspunkte ein. Dort wurde durch einen Sprechchor nicht nur der früheren, sondern auch der jetzigen Zeit gebührend gedacht. Der landwirtschaftliche Fachberater Pa. L. Gaub hielt anschließend eine zeitgemäße Ansprache. Pg. Geißer gedachte in kernigen Worten der Bedeutung dieses Tages. Vor der Stadthalle fanden dann noch zum «chlutz Volkstänze des BdM. statt, die recht gut gefielen.
Besonders lobend wurde die Gemeinde Holzheim erwähnt, die allein nahezu 600 Zentner Kartoffeln gezeichnet hätte. — Ein Platzkonzert, gemeinsam gesungene Volkslieder und alte Volkstänze, ausgeführt von dem BdM., schlossen sich an. Von 17 Uhr ab wurde bann durch Lautsprecher die Feierlichkeit von dem Bückeberg oei Hameln übertragen. Abends folgte ein Volksfest mit Musik und
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Wieseck.
X Wieseck, 1. Okt. Das E r n t e d a n k f e st wurde hier in würdiger Weise mit einem sehr gut besuchten Festgottesdienst eingeleitet, bei dem im Ültarraum der Kirche die Fahnen und Wimpel der verschiedenen Parteiorganisationen Ausstellung fanden. Am Nachmittag bewegte sich der große Ernteumzug durch die mit zahllosen Fahnen, Blumen und Girlanden geschmückten Straßen, geführt von dem Gmtereiter und dem gesamten Sturm 12/116. Be- sonderen Beifall ernteten die Saat- und Ernte- wagen mit den einzelnen Gruppen der Schnitter ! und Erntemädchen usw., die unter der künstlerischen Leitung von Architekt Herbert Sattler standen. Weiter erfreuten u. a. die Wagen der Milchaenossen- jchaft und des Geflügelzuchtvereins, dem sich dann in bunter Reihe die Vereine, darunter zum ersten Male der wieder neu gegründete Kriegerverein und die Parteigenossen der Ortsgruppe der NSDAP. Giehen-Nord, Zelle 1 bis 5, anschlossen. Die Rede des Führers wurde in die verschiedenen Säle übertragen. Dis in die späte Abendstunde unterhielten sich noch die Gäste aus der iptadt mit den Landleuten bei Musik und Tanz.
Leihgestern.
8 Leihgestern, 2. Okt. Sonntagmorgen — es war 6.30 Uhr — lag noch dichter Nebel in den Dorsstraßen, als unsere altehrwürdigen Kirchenglocken das Erntedankfest einläuteten. Anschließend begannen die Spielleute der hiesigen SA.-Reserve in der Bahnhofstraße vor der Wohnung des Ortsgruppenleiters mit dem großen Weckruf. Um 10 Uhr begann in unserer geräumigen, schonen Kirche, bte bis auf den letzten Platz gefüllt war, der Festgottesdienst. Der Altar war herrlich geschmückt mit Blumen, zu beiden Seiten waren Hafer-, Gerste-, Weizen- und Korngarben wie auf dem Felde zu Hausen aufgestellt, davor verschieden gruppiert Hackfrüchte, Obst und Kraut. Unser Ortsgeistlicher, Pfarrer Reusch, hatte den Text gewählt: „Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise um seine Zeit" (Psalm 145, Äers 15). Die Feier wurde verschönert durch zwei Sprechchöre der Konfirmanden und zwei unter der Leitung des Chormeisters Köhler vom Kirchengesangverein
Lang Gönö.
tn Lang-Göns, 2. Okt. Der „Tag des heutigen Kauer n", das Erntedankfest, begann in unserm Dorf mit dem Wecken, ausge- führt von Mitgliedern des hiesigen Posaunenchors Unter Begleitung von SA. und HI. Der Ernte- dänkfest-Gottesdienst fand auf dem geräumigen Achp atz statt. Die Feldkanzel war mit (3run K Idfrüchten und einem Erntekranz geschmückt. Sjnfs und rechts hatten bte Fahnenträger Auf- st llung genommen. Zur Einleitung fangen die beiden Gesangvereine „Frohsinn" und Germania gemeinsam unter Leitung von Ehormeister Han-
ei n (Friedberg) zwei Chore. Der Ortsgeistliche rrebiate über Epheser 3, 20 (Dem aber, der Heber- ckiwengliches tun kann iwer alles ..."), wies bar- au? hin daß wir trotz des schlechten Wetters im Frühjahr eine ausgezeichnete Ernte gehabt hatten, und daß wir nicht nur mit dem Munde Gott dcm- • (nnbem mit dem Herzen und derer ge-
unter Begleitung de- P°1°unench°r- und »ollem °N°chmitt°g- wurde auf der Reimet Strafe har e ft 2 ii n aufaefteüt, der sich an Große und Abwechslung dem vorn 1. Mai würdig an stellen konnte. Alle landwirtschaftlichen Arbeiten, oom Düngerstreuen an, wurden auf den einzelnen Wagen gezeigt. Besonders zahlreich waren die Erntewagen mit Getreide, Obst, ^^offeln usw. Vertretern Auch die landwirtschaftlichen Maschinen und ein Geflugelzuchtwagen fehlten nicht. Viel Freube machte der Wagen, auf dem bte Frucht noch
mit Dreschflegeln ausgebroschen würbe, ebenso ber, auf bem Honig gekocht würbe. Die Hauptsehens» Würdigkeit des Festzuges, die auch von allen Zuschauern auf bas lebhafteste begrüßt wurde, aber
8 Ulrichstein, 1. Okt. Der deutsche Bauern» t a g wurde hier sehr festlich begangen. Der Festgottesdienst am Vormittag war überfüllt, die Formationen und Vereine waren geschlossen beteiligt. Bon 13 bis 14 Uhr war Platzkonzert am „Darm» , ftäbter Hof", anschließend hielt am Adols-Hitler- 'unkelhett smQh Müller Karl Rühl von Schotten eine be» geisternde Ansprache über die Stellung und die /».AflCoti Pflichten des Bauern im Dritten Reiche. Hierauf
VJOO,V,le . formierte sich ein stattlicher Festzua mit mehreren
ch. Saasen, 1. Oft. Der heutige Tag brachte charakteristischen Gruppen. So wurde der reich ge- eine Feier des Erntedankfestes, wie man schmückte Erntewagen des Mustergutes Selgenhof sie hier bisher noch nicht erlebte. Morgens um I D,e( bemerkt, auch ritt dem ganzen Zug ein Dor- 6.30 Uhr fand das Wecken statt. Um 10 Uhr ver- reiter auf dem stattlichen Hengst des Selgenhofs
sammelten sich die SA., die Mitglieder der NSBO., ooran Der Zug bewegte sich durch die Ortsstraßen
der Bund deutscher Mädchen, der Frauenverein, ,um „Darmstädter Hof" zurück, wo man Auf»
der Gesangverein, der Kriegeroerein und alle son- stellunq nahm und die Uebertragung der großen
ftige Einwohner, sowie die Schüler bei der Schule Feiern auf dem Bückeberg mit der Rede des Füh-
zum gemeinsamen Kirchgang; die Kirche war fest- rers durch Lautsprecher hörte, lich mit der Hakenkreuzfahne und mit den Gaben .
des Feldes auf dem Altar geschmückt. Pfarrer | HlrzeNyaM.
Scheuer (Grünberg) hielt die Festpredigt. Am Nachmittag versammelten sich abermals bie Vereinigungen sowie alle übrigen Einwohner zum Festzug. Dabei sah man bas bunte Bilb des Erntewagens, der Mädchen und Burschen in der Arbeits- tleibung mit den verschiedenen Feldaeräten, den Jäger und sämtliche Handwerker. Der Zug bewegte sich durch die Straßen nach Bollnbach und dann zurück zur Hitler-Eiche unter dem alten ehrwürdigen Veitsberg. Der Gesangverein „Eintracht" brachte unter Leitung von Lehrer B l e s e r zwei Chöre zu Gehör, Pg. Wilhelm Schepp begrüßte die Festteilnehmer und wies auf die Bedeutung des Tages hin. Ernst Schepp hielt die eigentliche Festrede, die sehr beifällig ausgenommen wurde. Die Feier des Erntedankfestes bewies die wahre Volksgemeinschaft auch innerhalb unseres Dorfes.
Zusammensein.
Krofdorf.
(VKrofdorf- Gleiberg,!. Okt. Das E r n> tebanffeft gestaltete sich in unserer Gemeinde zu einem Erlebnis, wie es eindringlicher nicht sein konnte. Flaggen- und Grünschmuck war in bisher nicht gekanntem Maße in allen Straßen und an allen Häusern und Höfen zu sehen und damit kennzeichnet, wie sehr die deutsche Erneuerung der dörflichen politischen Zerrissenheit zu Leibe geruckt ist und wie sie ihr einigendes Band um alle Volksgenossen schlingt. In früher Morgenstunde marschierte die hiesige Kapelle, verstärkt durch das Trommler- und Pfeiserkorps des Turnverems, durch das Dorf, um den Weckruf erschallen zu lassen. Zahlreiche Zuhörer fand dann um 10.30 Uhr ein Platzkonzert unter Mitwirkung des Gesangvereins „Germania", der drei Lieder unter feinem neuen Dirigenten Groß (Wieseck) vortrug. Zu den stärksten Eindrücken des Tages gehörte wohl der Festzug, der in seinem imposanten Ausbau, insbesondere mit seinen landwirtschaftlichen Wagen und Gruppen an die Wetzlarer Ochsenfestzüge erinnerte. Große Freude löste der Anblick der alten Krosdors-Gleiberger Trachten aus, die von jungen Frauen und Mädchen getragen, Erinnerungen an Großmutters Zeiten erweckten. Vor der Turnhalle begrüßte Stützpunkt- (eiter Schmidt mit kernigen deutschen Worten die Einwohner, die fast vollzählig herbeigekommen waren. Der landwirtschaftliche Ortsfachberater K. Bender hielt eine kurze Ansprache, in der er bas Hauptgewicht auf bie Verbunbenheit aller Volksgenossen legte. Den folgenden erhebenden Feld- gottesbienft leitete ber gemeinsame Gesang bes Liedes: „Nun danket alle Gott" ein. Pfarrer Wiebel hielt die Predigt Über das Erntedankfest als bem Fest bes Dantes und der Freude. Mit dem Lied: „Lobe den Herren" fand die Feier ihr Ende. Nach der Pause lauschten viele Zuhörer den Rundfunkübertragungen der Reichsfeierlichkeiten.
Bischoffen.
Bischoffen, 2. Okt. Das Erntedankfest wurde, seiner Bedeutung entsprechend, auch in Bischoffen gefeiert Häuser und Straßen waren nut frischem Grün und mit Fahnen reich geschmückt. Zum (Erntebantgottesbienft marschierten die SA. und bie Vereine geschlossen zur Kirche, wo Missionar Schäfer über Psalm 106, Vers 1, die Predigt hielt. Auf dem Altar waren die Früchte des Feldes und des Gartens zu sehen; in einfacher Art war oie übrige Kirche geschmückt. Um 14.30 Uhr bewegte sich unter starker Beteiligung ber Einwohner, der Festzug durch bie Ortsstraßen, voran die 3ugenb, bie Erntekränze und -bogen trug. Stützpunktteiter Karl Nickel hielt vor ber Auflösung des Zuges eine Ansprache. Im Anschluß daran horte man dann die uebertragung ber Erntebankfeier auf bem Duckeberg.
prächtig oorgetragene Lieber.
Um 14 Uhr setzte sich ein gewaltiger Festzug In Bewegung. Reicher Fahnenschmuck in ben Orls- ktraßen begrüßte unsere Schwestern unb Brüber, Die aus Gießen gekommen waren, bas biesjährige Erntefest mit uns auf bem ßanbe zu feiern. Der etwa 400 Meter lange Festzug hatte folgendes Aussehen: ben Reitern an ber Spitze folgten bie Spielleute ber hiesigen SA.-Reserve, benen sich bie hiesige aktive unb Reserve-SA. anschloß, bann folgten Stahlhelmkameraben mit ihren Spielleuten, Amtswalter unb sonstige Parteigenossen und Parteifreunde, sowie das Arbeitslager Gießen. Einer Abteilung ber Kapelle bes Jns.-Rgt. 15 folgten nun bie einzelnen Trachtsngruppen und Feftwagen. Der BdM. hatte seine Jüngsten im Braunkleid an ber Spitze, bie älteren stellten eine Schnitterinnengruppe Pfarrer ^R^u?ch hott? mtt" seiner evang. fugend I durch Choralblasen bes 'Posaunenchors vor dem ebenfalls eine Gruppe im Arbeitskleid gestellt, welche städtischen Krankenhaus und an sonstigen Stellen
StrohseU Körbe, Hacken, Sensen u. a. Arbeits- eingeleitet. Rach der Uebertragung der Rebe von
geräte zur Felbarbeit mit sich führten. Die hiesigen Reichsminister Dr. G o e bbels unb nach einem
Hunglandwirte versinnbilblichten durch die Mitfuh- Festgottesdienst m der katholischen Kirche fand em
rung von geschmückten landwirtschaftlichen Maschi- ^«1% G r n tebantbotte 9 b i e n ft m ber oon
nen Saat und Ernte". Einen prächtigen Ernte- 1500 Menschen besuchten evangelischen St. Mar.en- wagen der allseitige Bewunderung fand, hatte der stiftskirche statt Die Konstrnianden zogen un er Pachter des Neuhofs, Herr B r ü ck m a n n , gestellt. Führung des Geistlichen in feierlichem Zug unter Vierspännig gefahren und von den Verwaltern den machtvollen Klangen der Orgel, m das^Gottes-
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Mach einem von Toni Brück vorgetragenen das Apostelwort „Weißt du nicht, daß dich Gottes Droloa begrüßte auf der Festwiese zuerst der Par- Güte zur Buße leitet Die eindrucksvolle Fest- tpinpnnffe Otto Wagner die Erschienenen, dann predigt. Die Festgemeinde s^ug zum Schluß das Kph her lanÜroirtMaftlid)e Fachberater Karl Lied: „Nun danket alle Gott". Nach dem Gottes- a b e r von hier und Parteigenosse Dr. Röder dienst gab bie Feuerwehrkapelle auf bem Adler- m.«bfflie&en Sein Sieg-Heil!" galt bem Führer, platz ein Platzkonzert, bas mfolge der guten Musik «X BdM führte zw7i von ber Führerin Elisabeth großen Beifall fanb. Arn Nachrntttag bewegte sich, ™ r®? PinnPÜbte Erntereigen auf, ber Heimat- voraus eine Reiterabteilung der SA. unb cm schon f)efc unb seine Tochter trugen bem Tag geschmückter Wagen des NSKK„ unter Begleitung dichter Gg. H v l heimatlichen Dialekt vor, I der Feuerwehrkapelle und des Posaunenchors und Mbirre^R^u^ch' lobte ^die^gii^e Gesinnung seiner unte? Beteiligung der Behörden der SA SS., r fLr^pr nmie ihren Anhang zur Kirche, was HI., StH. ein großer Festzug durch die mit Fahnen Leihgesterner sow h V H z Unb Waldesgrün reich geschmückten Straßen,
"dem ^?dl^E^als ^V^bilo^m^g^^^ ßejtung Zuges lag in Händen des Orts-
ro r HahpHrnaiina aus Hameln verbrachte man die gruppenführers Kuhn unb des Stabsbrigadefuh- ??pHUauf^ btt foftroiete in gemütlicher Stimmung rers Dr. Erb. Der Verlauf des Ernteiahres „Don Äas Bier und Zwetschenkuchenessen, der von der Saat bis zur Ernte wurde den zahlreichen Zu- beim Glas Vier un $ 'nLn auf ben Festplatz schauern burch einzelne Grupven der Vereine sowie S Beendigung der Uebertragung durch prachtvolle Festwagen der Hofguter ßuh.unb Sn aU= no» =u®n,ä?tig9=n 0äfte non ben W Mnfjaufen, der Sarttfrauen, durch,»- nerfgebe- aiim Nachtessen eingelaben. Die 500 be» "ttgestellten Essen-Quartiere ‘mürben leiber nicht in Anspruch genommen, viele Gaste waren inzwischen schon mit ber Bahn nach Hause gefahren Abenbs fanb in zwei Sälen nod) Tanz statt, ber bie Anwesenben bei guter Stimmung noch bis gegen 1 Uhr zusarnrnenhielt.
■ I eine im Laufe ber vier Jahreszeiten verrichtete lanb- lyrunPCrg. ■ roirtschaftliche Arbeit versinnbilblichten. Die Früh-
"+ Grünberg, l.Okt. Hier erhielt bas Ernte- I jahrsarbeiten waren durch einen mit zwei Pferden dankfest durch bie Beteiligung ber SA.-Motor- bespannten Pflug unb eine Säemaschine angedeutet, staffel 81 und des NSKK. Frankfurt a. M. eine be- I (gjn Bauer, künstlichen Dünger streuend, folgte ihr. sondere Ausgestaltung. I Die Sommerarbeiten zeigte ein Heu- und ein Ernte-
Arn Samstagnachmittag trafen bie Frankfurter I n>agen an, bem Burschen unb Mädchen folgten, um in Stärke von über 500 Mann mit etwa 200 Fahr- I Getreide zu binden. In einem prächtig geschmückten zeugen hier ein. Die Stabt zeigte reichen Flaggen- Wagen, ber mit allerlei Früchten (Obst, Gemüse) schmuck. Am Marktplatz fanb burch Propaganba- I beloben war, kam ber Herbst zum Ausbrud; gleich- leitet Harber für bie Ortsgruppe ber NSDAP. I falls beim Dreschen des Getreides (Dreschflegel) und und den Führer der Bauernschaft, Leonh. Groh- I beim Reinigen (Fegmühl«), das ein anderer Wagen Haus, die Begrüßung der Gäste statt. Ihre große I vorführte. Die Verwendung des Obstes zu Apfelwein Zahl erforderte es, daß ein Teil von ihnen noch war durch eine Kelter angebeutet. Die Mllchwirt- in den Nachbarorten Quartier beziehen muhte.
Der Festgottesdienst am Sonntagmorgen, bei dem Dekan Schmidt über Psalm 104, 13—14 predigte und der durch die Mitwirkung vom Musikverein und Kirchenchor wesentlich bereichert wurde, wies eine derartig Hohe Besucherzahl auf, dah unsere große Kirche bis in die letzte Ecke gefüllt war. | Im Anschluß an den Gottesdienst fand am Denkmal vor der Kirche eine Gefallenen-Ehrung statt, bei der Staffelführer Neumann von der SA.-Motorstaffel 81 die Ansprache hielt und einen Kranz niederlegte. Am Nachmittag bewegte sich ein langer F e st z ug durch die Straßen der Stadt, an der Spitze die Bauernschaft, anschließend vier festlich hergerichtete Wagen, welche Frühling, Sommer, Herbst und Winter versinnbildlichten, dann Kriegsbeschädigte in Wagen, Feuerwehr, Männer- chor, Turnverein, Kriegerein, Stahlhelm, Freiwilliger Arbeitsdienst, Jungvolk, Hitlerjugend, NSBO., SA., SA.-Reserve, Motorsturm, Motorreseroesturm und als Schluß die Frankfurter Gäste: SA.-Motor- staffel 81 und NSKK. Frankfurt. Auf dem Sport- platz an der Gießener Straße folgten dann allerlei sportliche Darbietungen ber Frankfurter: Wettbe- werbe im Geschicklichkeits- unb Hinbernisfahren, Staffelläufe, Tauziehen, Schubkarrenfahren unb Eierlaufen, welche von den zahlreichen Zuschauern mit Interesse verfolgt wurden. Nach Schluß der Darbietungen sprach Staffelführer Neumann ben Dank ber Gäste für bie gaftfreunblidje Aufnahme aus. Sämtliche Vereine unb Verdänbe zogen bann zur Stabt, um bie Rundfunkübertragung vom Bückebery anzuhören. Bei Einbruch der Dunk " fuhren die Gäste wieder ab.


