Nachdruck verboten!
27. Fortsetzung.
547 D
5477 0
Vereine
Rasenbleiche
5470
Watzenborn, den 4. September 1933.
Die Beerdigung findet Dienstag, den 5. Sept, nachm. 3 Uhr statt.
05170
empfiehlt billigst
5473A
Edgar Vorrmann, Elsenhandlung
31. März 1934).
5483D
1 i
5476 C
Wirksame Werbe-Drucksachen liefert die BrühPsche Druckerei
Obstkuchen
und Obsttorten lassen sich sehr leicht in der
Gasbackform backen. - Tausende vonHaus- frauen backen schon damit. — Tun Sie es auch. Sie bekommen eine für 4.75 bei
J.B.Häuser
Am Oswaldsgarten Gießen-Ruf 2145/2146
Ein Film für alle Männert
Dasu das gute Beiprogramm und Ufa-Ton-Woche.
Lieferungsvergebung.
Es sollen vergeben werden:
1. Lieferung der Armensärge für den Rest des Rechnungsjahres 1933 (bis
EKBetten
Schlafzim, Polster,. Stahl- Boatr^n jeden,Tellz. Katlr. Elaenmöbelfabrik Suhl/Th.
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Holz- Heim und der Feldgemeinde Bergheim für das Rj. 1933 liegt vom 5. September 1933 ab eine Woche lang auf der Bürgermeisterei offen. Einwendungen können während dieser Zeit mündlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. 5479D
Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden.
Holzheim, den 2. September 1933.
Hessische Bürgermeisterei Holzheim. Buß.
Eduard Weiser suchte in seiner Brieftasche. „Hier, Baron, können Sie eine solche Warnung lesen von ,einem, der es gut meint'. Vor kurzer Zeit flog sie mir ins Haus!"
„Ah, ganz niederträchtig abgefaßt!" bemerkte Kurt v. Langen, als er den ihm überreichten Brief gelesen, „unter der Maske des treubesorgten Freundes eine solche hinterlistige Verdächtigung der reinen Frau! Gestatten Sie, Herr Weiser? — Die Baronin wird ebenfalls Interesse haben?" .
Lilos Hände bebten ein wenig, als sie das Schreiben entgegennahm, und sie brauchte verhältnismäßig viel Zeit, die wenigen Zeilen zu lesen,' ein heißes Rot brannte aus ihren stark gepuderten Wangen, — sie kannte den Brief ja gut! „„ , .,
„Eine Verdächtigung Magussis kann ich eigentlich nicht daraus lesen. Ihre Geheimniv- tuerei mit dem Kapellmeister konnte fremden, die sie nicht so gut kennen wie wir, allerdings Anlaß zu kühnen Mutmaßungen geben. Nun hat sich ja alles aufgeklärt, und man . wird beruhigt sein," sagte Lilo nachlässig, Eduard das Schreiben zurückgebend.
„Ja, es hat sich aufgeklärt, gnädige Frau! wiederholte Eduard ihre Worte und sah sie dabei groß an. . ,xo£,..
„Nun also! Warum so viel Lärm um nichts?
„Ist die hinterhältig angegriffene Ehre einer Frau nichts?" fragte Kurt v. Langen, „und dieser Brief tut es, trotz der anscheinenden Harmlosigkeit seiner Zeilen." w
' „Es freut mit, daß Sie der gleichen Ansicht sind wie ich, Baron! Im übrigen ist es eine unnützige Zeitverschwendung, sich mit so etwas zu befassen. Der Absender hat sich selbst gerichtet!" Eduard winkte dem Kellner, zu zahlen. Dann erhob er sich, um sich zu verabschieden.
„Sieht man Sie bald einmal wieder, Herr Weiser?"
„Vorläufig wohl kaum, Baron! In den nächsten Tagen reise ich geschäftlich nach Schweden."
„Ah, fährt Magussi mit?" fragte Lilo eifrig.
„Nein!" , ...
Sehr schroff und ablehnend klang dieses e ne Wort, während er kalt über sie hinwegsah, und auch seine Verabschiedung von ihr war knapp und kühl.
Moderne Heißmangel zeitsparende Maschine Abholung kostenlos
Zerlegbare Mtoffttgeflelle
D.N.G.M., für 3 und 6 Zentner
Gießen, den 2. (September 1933.
Städtisches Dolksbad Gießen
Siolie.
mit großer Trockenhalle
Großwäscherei „Edelweiß“
Größere
Briefmarkensammlung
zu kaufen gesucht. Off. mit Sttickz. Inhalt, Preis usw.unt. T. 304 och. Koch St Mtinzberg G.m.b.H., Frankfurt, M.,Kaiser- ■traße & 5478D
2-Aimmerwohnung mit Küche, Bad vorgesehen, mit oder ohne Garage zum 1.10. zu vermieten. Schriftl.Angeb.unt. 03168a.d.Gieß.Anz.
2. Lieferung von 36 dreiteiligen Matratzen (Seegrasfüllung), Größe 80 X 200 cm, mit Kopfkeil und Schug- decke.
Bedingungen zu 1 können beim Wohlfahrtsamt, Gartenstraße 2, Zimmer 17, abgeholt werden. Muster zu 2 sind in der Jugendherberge, Asterweg 27, zu besichtigen.
Verschlossene Angebote sind mit entsprechender Aufschrift bis spätestens Samstag, den 16. September 1933, beim Wohlfahrtsamt, Gartenstraße 2, einzureichen. Den Angeboten auf Matratzen usw. sind Drell- und Schutzdeckenmuster unter Angabe des Gewichtes der Füllung beizuschließen.
Es wird ausdrücklich bemerkt, daß auswärtige Gewerbetreibende sowie Warenhäuser und Filialgeschäfte von den Lieferungen ausgeschlossen sind.
Gießen, den 31. August 1933.
Bürgermeisterei Gießen (Wohlfahrtsamt).
Dr. Seid.
Tienötag, d. 5.9.33 abends 81/? Uhr
Wiederbeginn der regelinäßigenSing« stunden imGewerk- schaftsbaus. stseV
1-2 Biiroräome und ImöbLSchlaiziininer per 1. Okt. z. mieten gesucht. Schr. Ang. u. 05164 a. d. G. A.
LeupinCreme und Seife
vorzügliches Hautpflegemittel, seit Jahren glänzend bewährt bei flechte, Jutta Ausschlag, Krätze, Hämorrhoiden, Beinschäd., Wundsein usw. 1574 V Löwen Drog. W.KIIbinger Nacht, Seltersweg 79a; Drog. Winterhoff, Kreuzplatz 10; Kreuz-Drogerie A. Noll, Bahnhofstr. 53; Med.-Drogerie H. Elges, Seltersweg 68a.
Das Wunder der Magussi Weiser Vornan von Fr. Lehne.
Urheberschutz durch C. Ackermann, Stuttgart.
Vekanulmachmg.
Das Dampf- und Heißlustbad im hiesigen Dolksbad bleibt wegen Instandsetzungsarbeiten vom Mittwoch, dem 6. September 4933 bis auf weiteres
Ziehung bestimmt am S.Sept. Eisenacher Geldlotterie 3386 Geldgewinne, zue. M.
12500 döttislgewinniol Doppellos: 5000
Hkbstgewinn auf ein Einulte 2500 Los 50 Ptg.Doppellos 1.. M Porto u. Liste 30 Pf.
extra
A. OiDkeimanD.wonns ’orhthtd: 20 060 Frankfurt i. M. Zu haben bei den staatlichen Lotterie - Einnahmen und allen durch ° I a k a t e kenntlichen ___Verkaufsstellen.
„Da stimmt etwas nicht zwischen Magussi und ihrem Mann," sagte Lilo „ferne plötzliche Reise nach Schweden ist auffallend - gib mir, bitte, noch eine Zigarette, Kurt! — Es war vorauszusehen, daß es da einen tüchtigen Krach geben mußte bei den strengen, spießbürgerlichen Ansichten der Familien Bunte und Weiser. Magussi auf der Bühne — ein Verbrechen! — Von ihr allerdings ein starkes Stück und eigentlich unverzeihlich!"
Ihre ganze Art ärgerte ihn und verletzte ihn in seinem Empfinden. Und diese Sache mit dem anonymen Brief mußte er jetzt aufgeklärt haben. Er schämte sich für Lilo.
„Ob aber so stark und unverzeihlich wie das Schreiben eines anonymen Briefes? Ich weiß nicht, wozu mehr Mut gehört!" fragte er langsam.
Sie zuckte die Achseln. .
„Mein Gott, was ihr für ein Wesen mit dieser Magussi macht. Tatsache bleibt, daß sie sich mit diesem abenteuerlichen Schritt in der Gesellschaft unmöglich gemacht hat!"
„Bist du der Ansicht, daß die Fürstin Waldenau einer solchen Dame in so auffallender Weise Freundlichkeiten erweist? Frau Magussi Weiser hat sich nicht außerhalb der Gesellschaft gestellt — wie du es getan, als du jenen anonymen Brief an Eduard Weiser sandtest/ sagte er, sie fest im Ange haltend.
Sie wurde dunkelrot.
„Ich habe es nicht getan!" fuhr sie fort, „wer wagt das zu behaupten?"
„Ich! Oder kannst du leugnen?"
„Ja!" Trotzig warf sie den Kopf zurück.
„Warum hast du nicht wenigstens den Mut, diese Tat einzugcstehen? Eduard Weiser hat dich als Absender vermutet — sein Benehmen hat cs deutlich genug verraten! Warst du denn von allen guten Geistern verlassen?" Er schüttelte den Kopf, „das ist etwas, was ich nicht begreifen kann — das tun doch nur zweitklassige Menschen — Menschen, mit denen man sich nicht an einen Tisch setzt —"
„— und doch sitzest du mit einem solchen an einem Tisch", höhnte sie.
„Es wird zum letzten Mal gewesen sein!" entgegnete er scharf, „man macht sich nicht gern unmöglich, um deinen Ausdruck zu gebrauchen." Unsagbar hochmütig und ablehnend sah er in diesem Augenblick aus. Erschreckend spürte sie seine Geringschätzung. Mit einem Mal hatte sich eine Kluft zwischen ihnen aufgetan, die wohl kaum zu überbrücken war, wie sie unbewußt fühlte.
Sien.suhr auf; wuterfüllt funkelten ihre Augen ihn an.
„Natürlich, du warst immer schon in dieses blonde, scheinheilige Lärvchen vergafft! Ich habe es dir längst angemerkt! Das Glas bekamst du heute abend ja nicht von den Augen!"
für 2 Wellensittiche zu kaufen gesucht. Angebote m. Preis an Hitlerwall 31 v.
Lichtspielhaus • Gießen
Ab heute Montag
der mit größter GrOß-TOfifilm
Spannung erwartete ,ra, ■
mtWILLI FORST
u. seiner neuen Partnerin Hilde Wagener.
Ferner: Alfred Abel und H. J. Schaufuß.
Zum Schlafengehen war sie noch zu unruhig. Und rasch, wie sie war, setzte sie sich, sobald sie es sich bequem gemacht und das orangefarbene Ge- fellschaftskleid mit einem seidenen, gesteppten Schlaf- rock vertauscht, noch vor den Schreibtisch. Sie verwendete das Datum des Übernächsten Tages, an dem sie den Brief abfenden wollte — doch festge- halten mußten ihre Gedanken werden.
Sie schrieb, sie habe es sich plötzlich überlegt; sie wolle einige Zeit auf Reifen gehen; es fei ihr hier zu langweilig geworden; sie habe Sehnsucht nach interessanten, geistig hochstehenden Menschen be- kommen, die man in diesem „spießigen Rest hier nicht finde! Vorerst wolle sie nach Bersin zu ihrer Freundin Molly von Brauchitzsch; diese habe Beziehungen zu Filmkreisen, und sie möchte dort ein- geführt werden. Wie er wisse, habe sie ja starkes Interesse für den Film, und es sei nicht ausgeschlos- fen, daß sie sich dem Film widmen werde. —
Dieser Gedanke war ihr mit einem Male durch den Kopf geflogen, und schnell hatte sie ihn schon auch niedergeschrieben mit dem festen Entschluß, seine Verwirklichung zu suchen — beim Film würden sich ihr allerhand Möglichkeiten bieten! —
Lilo war wirklich gezwungen gewesen, den Brief abzusenden, da Kurt von Langen sie weder angerufen noch aufgefucht hatte, so sehr sie auf ihn gewartet. Mit Absicht hatte er seinen Aufenthalt bei dem Bruder auf acht Tage ausgedehnt. Es war ihm unmöglich gewesen, Lilo jetzt zu sehen, nachdem er ihren Charakter erkannt. Für so niedrig hätte er sie doch nicht gehalten, daß sie zu dem verwerflichen Mittel eines anonymen Briefes gegriffen, um der Freundin zu schaden.
Das hatte seine Verliebtheit ganz erkalten lassen. Es war ja nur ein Rausch gewesen, der ihn zu der feschen und reizvollen Frau gezogen. Er hatte sich manchmal gegen ihre Art gesträubt, — aber warum sollte er nicht nehmen, was sich ihm bot? Und sie war ihm wirklich eine bequeme Freundin gewesen, bis er gemerkt, daß sie ihn festhalten wollte für aüe Zeit, — daß sie mit allen Mitteln bestrebt war, Baronin von Langen zu werden. Als eine solche hätte er sich aber, wenn er überhaupt an Heiraten gedacht, eine andere vorgestellt, als gerade Lilo von Konsilius, die wohl zur Freundin, aber nicht zur Ehefrau taugte.
Darum hieß es, sich langsam zurückziehen. Er wollte nicht rücksichtslos werden, wie sie es wohl verdient, da sie sich mit jenem Brief in einem so erbärmlichen Licht gezeigt, daß es eigentlich nicht nötig war, noch Rücksichten zu üben.
Dennoch wollte er ihr Gelegenheit geben, daß die Lösung ihrer Beziehungen von ihr ausging — diese Genugtuung würde er ihr in seiner Ritterlichkeit gern gönnen.
Deutlich genug hatte er ihr allerlei zu verstehen gegeben. Daß sie begriffen, bewies ihm der Brief. Und froh war er, wie reibungslos und über Erwarten glatt die Trennung erfolgt war.
(Fortsetzung folgt.)
Hühneraugen Warzen, Hornhaut werden infolge der Tieionwirknng auch indenhartnäck.Fäll. todsicher u. Garant, i. 5-6 Tagen restl.m. Wurzel beseit, durch Hühneraugen Rapid. Qj'iHUn nui lowen- Drogerie W. Kilbinger
Nacht. Seltersweq 69
Gestern abend 11 Uhr verschied nach kurzem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel
Herr Balthaser Happel V.
im Alter von 70 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Frau Katharine Happel, geb. Hirz
Familie Karl Happel V.
Familie Heinrich Heß IV.
Familie Karl Pfaff II.
EnlletWs- Kurzucker das giftfreie, neuzeitliche Kurmittel
S Kräuterhaus TJUNG in der Schnlslrafle.
„Mit dieser Angelegenheit haben deine Beobachtungen nichts zu tun. Bitte, schweife nicht ab. Ich gebe gerne zu, daß ick) Frau Magussi Weiser sehr verehre und sehr hoch schätze."
„Wohl höher als mich? Natürlich, zuletzt ist man doch die Dumme!" zischte sie.
„Mein Gott, Lilo, wie kannst du so wahnsinnig geschmacklos sein! — Willst du dich, bitte, nicht mäßigen? Mir scheint, unser Tisch wird ein Gegenstand der Aufmerksamkeit, und du weißt, daß ich nicht liebe, wenn man auffällt!" sagte er kalt.
„Ich will gehen!" stieß sie heftig hervor.
„Wie es dir beliebt!"
Er bezahlte, half ihr höflich in den Pelzmantel und trat mit ihr auf die Straße. Kühl wehte der Nachtwind um die heißen Gesichter. Es hatte aufgehört zu regnen. Dünne, opalschimmernde Wolken- jchleier huschten eilig über die sich rundende Mondsichel. Man ging die wenigen Schritte bis zur nahen Autohaltestelle; Lilo trippelte vorsichtig in ihren hochhackigen Wildlederhalbschuhen neben ihm her. Er hatte beide Hände in die Taschen seines Ulsters vergraben; nicht wie sonst hatte er sie zärtlich untergefaßt. Mit schrägem, scheuem Blick streifte sie sein kaltes, ablehnendes Gesicht. Es ärgerte sie sehr. Aber nachlaufen würde sie ihm gewiß nickst. Da waren noch andere, die sich um sie bemühten. In ihrer dummen Verliebtheit hatte sie ihm schon manche verlockende Heiratsaussicht geopfert. Es wurde allmählich Zeit, daß sie sich ernstlich nach einem sicheren Hafen umsah. Und war sie wieder verheiratet, konnte sie dennoch tun und lassen, was ihr beliebte — vor allem mußten ihre Geldverhältnisse wieder in Ordnung gebracht werden. Seinetwegen wollte sie gewiß ihre besten Jahre nicht länger opfern, das fiel ihr nicht ein.
Blitzschnell flog ihr alles durch den Kopf, während der Kraftwagen sie ihrer Wohnung zuführte. Die Unterhaltung zwischen ihnen war sehr einsilbig, nur auf ein paar nickstssagende Worte beschränkt, und jeder war froh, als man am Ziel war. Nicht wie sonst hatte er sie in toller Verliebtheit im Arm gehalten und geküßt. Höflich half er ihr aus dem Wagen und schloß ihr die Haustür auf. ;
„Wann sehen wir uns wieder?" fragte sie zögernd.
Er überlegte einen Augenblick.
„Morgen, übermorgen bin ich voraussichtlich bei meinem Bruder."
„Ich kann mir bann etwas anderes vornehmen?"
„Für diese Tage, ja! Servus!" Er küßte ihr die Hand und bestieg den Wagen, den er hatte warten lassen. Er verzichtete also heute auf die Tasse Tee, um die er sonst noch zu bitten pflegte, wenn sie aus einem Konzert oder Theater tarnen. Sie wußte, was das alles zu bedeuten hatte, — aber sie ließ sich nicht wegwerfen; dann wollte f i e es fein, die Schluß machte!
| Verkäufe j
Gebr. Möbel und verschiedene Haushai tungs-
Gegenstiinde zu verkaufen, osm Ludwiastrasie28 II. zwischen 9—1 Uhr. | Kaufgesuche [
Bauplatz am Wartweg ob. i. d. Eichgärten z. ff. ges. Schr. Ang mit Preisang. u. 5480D a.d.Gietz.Anz.Jüd. Vermittl. ausgeschl.
ÄrgeW mit Damensalon, Walltoritraße 43 45 billig zu vermieten. Näher. Marburger Strasse 24 v.
| Mietgesuche | 2-Zim.WolinünO von alleinst. Frau i. Vahnhofsnähe sof. nes. Schr. Ang. unt. 5449D a. d. Gß.Az.
Amtsverkündigungen aus den! oberhessischen und preußischen
Kreisen.
Kreis Alsfeld.
An die Bürgermeistereien des Kreises.
Die Körung der neuangeschafften Ziegenböcke ist verschiedentlich noch nicht durch- geführt. Die betreffenden Gemeinden werden hiermit aufgefordert, die Körung der neuangeschafften Ziegenböcke noch^vvr Beginn der Sprungperiobe vornehmen zu lassen. Anmeldungen sind zu richten an den Vorsitzenden der Kreiskörkommission Als- feld-Alsfeld, Herrn Veterinärrat Dr. Ohly in Alsfeld. 5482C
Dilltreis.
Grünfuttersilos, die als einfache Erdgruben mit Beton bzw. Ziegelsteinwänden und «höben nach den von der Landwirt schaftskammer aufgestellten Normaltypen angelegt werden, bedürfen keiner baupolizeilichen Genehmigung; dagegen bedarf es einer Bauanzeige, die der Bauherr unter Beifügung einer Typenzeichnung und einer einfachen Lageplanskizze, aus der sich die Baustelle ergibt, durch die Ortspolizeibehörde an die Baugenehmigungsbehörde zu richten hat.
Achämnis
Ein Film für alle Frauen!
Gießen, den 4 September 1933.
Die Einäscherung findet in aller Stille statt
Wir bitten, von Beileidsbesuchen und Blumenspenden abzusehen.
Wir betrauern tief das Ableben unseres 1b. A. H.
Dr.phil.Wilhelm Schraub
akt. 02/04 (XXX.X)
Studienrat in Gießen.
Am 2 September verschied infolge eines Unfalls mein geliebter
Mann und mein treusorgender Vater
Herr Studienrat
Dr. Wilhelm Schraub
In tiefer Trauer:
Else Schraub, geb. Curschmann
Walter Schraub.
Die Landsmannschaft Darmstadtia.
I. A. d. C.:
Ernst Eckhardt (XXX) XX a. i.
5481 L)
2


