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4.8.1933 Erstes Blatt
 
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Notizen.

er für Freitag. W.: i Hopseid. - Lichtspielhaus, naljer".

ielhaus (Bahnhosstroge) eigenieil barauf aufmertjam, maljer* nicht lebiglich bis gestrigen Anzeige vermerkt efelid) Sonntag läuft.

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f.jjitler-Spenbe bet haft. Die Freie Fnfem- jat, wie uns her Führer bet «raustopf (Grofeen-ß» lbalf-Hitler-Spenbeberbeu. betrag van 104 Mark über« iaung auch für 2n« Die bas ^.-yau f i bcitsmimfier bestimmt, daß i von Anstalten der offen! üfahrtspslege. fotoed rf ^ ess

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Ihüflen nach oöct Mgsberechtig I' ßb He rbiNigungss-hu'^ifnis igen. wenn em liegt.

Voraussage f{[i4 , i» etms uo. mef)t Hci'lfe? Wvw *e »feit«. b,Cw :Drtbauer A^ttet n

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Sie italienischen Ängsaschisten bei Dr. Goebbels.

Eine besondere Ehrung wurde den gegenwärtig ih Berlin weilenden 400 italienischen Avanguardislen zuteil, als sie von dem jüngsten Minister Europas, Dr. Goebbels, empfangen und aufs herzlichste begrüßt wurden. Reichsminister für Propaganda und Dolksaufklärung Dr. Goebbels im Gespräch mit den jungen italienischen Gästen.

Obecheffen.

Gtadtvorstandssihung in Alsfeld.

00 Alsfeld, 3. August. Die jüngste Stadt- vorstandssitzung wies eine umfangreiche 2agesordnung auf. Zunächst stand der Boran- schlag der Ober-Realschule für das Rechnungsjahr 1 9 3 4 zur Beratung Dar­nach beträgt der Gesamtbeitrag der Stadt zu den Soften 25 496 Mark, gegenüber 27 828 Mark im Doranschlag für 1933. Die Stadt trägt die sach- | lichen Kosten und an den nach Abzug des Schul- 1 gelbes noch ungedeckten persönlichen Kosten zur »Seit 35 Prozent. Die persönlichen Kosten belaufen sich für das Rechnungsjahr 1933 auf 96 813 Mark. Alls Einnahmen aus Schulgeld find 49 704 Mark vorgesehen An sachlichen Ausgaben werden lt. Voranschlag 9155 Mark erforderlich Der Boran- srhlag wurde in der vorgelegten Form genehmigt.

Ferner gelangte der Voranschlag der Ge­werbeschule für das Rechnungsjahr ' 1 9 3 4 zur Borlage. Der Gefomtbeitrag der Stadt ifi mit 7814 Mark vorgesehen, davon sind 3994,50 Ülark persönliche Kosten und 3820 Mark sachliche kosten. Die Ersparnis gegenüber dem Borjahre be­trägt etwa 2000 Mark, hervorgerufen durch Ein­sparung einer Stelle. Der Voranschlug wurde ge­nehmigt, nachdem er auch vom Kuratorium der Schule zustimmend begutachtet worden war.

Die Beteiligung der Stadt an der Idolf.Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft wurde gemäß den 23orfd)lägen der einzelnen, für die städtischen Betriebe zuständigen Berufsgenossenschaften beschlossen. Der jährliche | Mindestbeitrag beträgt 6 Mark.

Die Festsetzung der Gemeinde st euerous- Schläge für das Rechnungsjahr 1933 G ergab das erfreuliche Bild, daß die Verwaltung in- 1 folge der Zunahme der Steuerkapitalien bei gleich- bleibenbem Umlagenbedarf in der Lage ist, eine il 5c n f u n g der Grund- und Gewerbe- »st euer für das Rechnungsjahr 1 9 3 3 um l c 15 Prozent vorzuschlagen. Hiermit ; Dürfte die Stadt Alsfeld im Hinblick auf ihre im- iiBerhin noch recht erhebliche finanzielle Belastung |'l mit Wohlfahrtserwerbslosen ein nachahnlenswertes ^Beispiel zur Erleichterung der Wirtschaft von den 1 Stcuerloften gegeben haben. Die seither auf dem ^Landesdurchschnitt stehenden Steuersätze wurden <1 Demgemäß herabgesetzt Die Sondergebäudesteuer H bleibt wie im Vorjahre.

Am Schluffe der öffentlichen Sitzung wurde die mit dem seitherigen Stadtbaumeister Hugo

..

Maurer getroffene Vereinbarung wegen Auf­lösung seines Dienstverhältnisses ge­nehmigt. Als Stadtbaumeister ist Bauingenieur M a l k m u s in Alsfeld angenommen worden.

Landkreis Metzen.

W i c f e ck, 4. Aug. Gestern mittag wurde hier der neunjährige Sohn des Kraftwagen­führers Müller von hier von einem aus - schlagenden Pferde getroffen. Der be­dauernswerte Junge erlitt einen Unter« schenkelbruch und wurde durch seinen Vater in die Chirurgische Klinik gebracht.

+ Grünberg, 3 Qlug. Bei dem Heber» gang der staatlichen landwirtschaft­lichen Aemter und Lehranstalten auf die Hessische Bauernkammer kommt auch das hiesige Landwirtschaftsamt in Wegfall. Der Leiter desselben, Direktor Trautmann, über­nimmt die Leitung des Landwirtschaftsamtes in Friedberg. Herr Trautmann, der zwö f Jahre hier tätig war, erfreut sich bei der Bevölkerung seines Bezirks allgemeiner Beliebtheit, man sieht ihn daher hier ungern scheiden. Grünberg wird als Außenstelle dem Landwirt- schäft samt Gießen angegliedert und von Direktor Lehr, seither in Lich, geleitet. Ebenso wird die Landwirtschaftsschule vorläufig einklassig weitergeführt.

tötete Büdingen.

WSR. R i d d a, 3. Aug. Bei einem Schul- a u s f l u g, den mehrere Schulklassen aus Orten unserer Umgebung gemeinsam nach dem Rhein unternahmen, wurde in St. Goarshausen ein zehn Jahre alter Schüler aus dem be­nachbarten Dors Steinberg beim Ueber- schreiten der Straße von einem Auto überfahren Das Kind muhte bewußtlos mit schweren Kopfverletzungen in das dortige Krankenhaus eingeliefert werden.

Preußen.

Schadenfeuer in Wißmar

< Wißmar, 3. Aug. Heute gegen 20 Uhr wurden die Einwohner unserer Gemeinde durch Feueralarm aufgeschreckt In einer großen Rot- sch e u n e des Dreschmaschinenbesitzers Philipp Winter, in der er seine Heu- und Strohvorräte usw. aufbewahrte, entstand, als sein Sohn Schrot mahlte, durch Kurzschluß der Stromleitung Feuer.

Die Freiwillige Feuerwehr Wißmar war sofort an der Brandstelle und konnte das Feuer nach etwa einer Stunde auf feinen Herd beschränken Die Heu-, Stroh- und Schrotoorröte, sowie eine Schrotmühle verbrannten Ein Dreschwagen und ein Elektro- motor, die ebenfalls in der Scheune standen, konnten dank des Eingreifens einiger Wißmarer Einwohner gerettet werden. Der Schaden ist z. T. durch Ver­sicherung gedeckt.

Durchsuchungen nach kommunistischem Material.

WSA. Mainz, 3. Aug. Die Polizeidirektion teilt mit: Am Dienstagnachmittag wurden in Gonsenheim im Kasernengelände durch die ®on- fenheimer SA. sowie durch Beamte des Kom- mandvs z. b. D. und der Staatspolizeistelle Mainz umfangreiche Durchsuchungen nach kommunistischem Material vorgenommen. Hierbei wurde u. a. ein Rotations-Abziehapparat mit Zu­behör sowie eine Pistole und Munition durch SA.-Leute gefunden und durch die Polizei be­schlagnahmt. Für die umfangreichen Absperrungs- Maßnahmen wurde auch der Arbeitsdienst in Gonsenheim herangezogen.. Bei einer in den Abendstunden stattgefundenen Kontrolle der Wirtschaften, die früher in der Hauptsache durch Angehörige marxistischer Organisationen besucht worden mären, konnten in einer Wirtschaft 11 Gummiknüppel, Totschläger und als solche hergerichtete Holzstücke und in einem andern Lokal eine umfangreiche Kartothek und sonstiges Material beschlagnahmt werden.

Nächtliche Fahndungsaktion in Offenbach.

Offenbach, 3. Aug. (WSN.) In der Nacht zum 1. August fand nach Mitteilung der Polizei- Pressestelle in der Innenstadt eine große Fahn­dungsaktion nach kommunistischen I ! u g b l a t t o e r te i l e r n und Waffenbe­sitzern unter Heranziehung der SA. und SS. in Zivil statt. Es wurden insgesamt acht Fe st nah- men getätigt. In einem Falle konnte umfangreiches marxistisches Büchermaterial in einer Aktenmappe gefunden werden. Scheinbar ist man dabei einem gutorganisierten kommunistischen Buchver­leih auf die Spur gekommen.

Kleinlustschiff in Darmstadt gelandet.

Darmstadt, 3. Aug. (WSN.) Heute abend gegen 19.30 Uhr erschien von Stuttgart kommend ein Kleinluftschiff vom Typ Parsival über Darm- ftadt, kreiste in geringer Höhe über dem Zentrum der Stadt und landete dann mit Unterstützung einer Fliegertruppe auf dem Flugplatz der Luft-Hansa. Der Führer des Luftschiffes ist Dipl.-Jng. Tho­mas, ein bewährter Flieger der Darmstädter Akademischen Fliegergruppe; seine Ge­mahlin ist Steuermann des Luftschiffes. '

G. A.-Sport.

Mohl und Gugel bei den Deutschen HeereSmeisterschasten in Kaffel.

Das Gießener Bataillon wird bei den diesjäh­rigen Deutschen Heeresmeisterschaften, die vom 4. bis 6. August in K a s s e l zum Austrag gelangen, durch die beiden bekannten Leichtathleten M o h l und Gugel vertreten. Gugel (1. Komp.) tritt zu den Wettbewerben im Kugelstoßen, im Diskus­werfen und im Handgranatenwerfen an, Mohl (3. Komp.) bestreitet daS Kugelstoßen und das Handgranatenwerfen. Die beiden Vertreter des Gießener Bataillons befinden sich gegenwärtig in ausgezeichneter Form und gehen nicht ohne Aus­sichten auf gutes Abschneiden in den Kampf.

Wirtschaft.

Die Einschränkung der Maschinen- verwendung in der Zigarrenindustrie.

3m Reichsgesehblatt wird die erste Durchfüh­rungsverordnung zum Gesetz über die Einschrän­kung der Mafchinenverwendung in der Zigarren­industrie vom 28. Juli 1933 veröffentlicht. Un­ter das Gesetz fallen alle als solche zollamtlich angemeldeten Unternehmen, die der Herstellung von Zigarren, Zigarillos oder Stumpen dienen, einschließlich zugehöriger Werkmeisterbetriebe und sonstiger Arbeitsstätten. Mehrere zollamtlich für sich angemeldete Unternehmen, die für Rech­nung desselben Inhabers betrieben werden, gelten | auch dann als selbständige Betriebe, wenn Roh­

tabak-Einkauf und Vertrieb der Crzeugniife für sie gemeinsam durchgcführt wird. Betriebe, die bei Inkrafttreten deS Gesetzes hierunter fallende Ma­schinen in Besitz hatten, haben zu diesem Zeit­punkt bereits stillgelegten und die noch im Be­triebe befindlich gewesenen Maschinen nach Zahl und Gattung bis zum 8. August beim zuständigen Hauptzollamt anzumelden. Als stillgelegt sind die Maschinen anzusehen, die als für die Erzeugung entbehrlich aus dem Arbeitsgang ausgeschicden sind. 'Betriebe, die Maschinen der im Gesetze ge­nannten Art verwenden, dürfen im Laufe eines Rechnungsjahres Zigarren, Zigarillos oder Stum­pen nut bis zu der Gesamtmenge Herstellen, die sie abgesehen von dem Bestand aus dem Vor­jahre im Rechnungsjahr 1932 in Zugang gestellt haben. Für Betriebe, die während des Rech­nungsjahres 1932 vorübergehend beschäftigt gewe­sen finb, gilt als herstellbare Gesamtmenge die­jenige Menge, die sie im Rechnungsjahre 1932 mutmaßlich erzeugt haben würden. Die herstell­bare Gesamtmenge ist weder ganz, noch teilweise auf spätere Rechnungsjahre übertragbar.

Frankfurt schwächer.

Frankfurt a. M., 4. Aug. (WTD. Dtaht- meldung.) Die Börse eröffnete bei weiter nicht sehr bedeutendem Geschäft zu etwas nachgebenden Kursen. Infolge von Glattstellungen der Berliner Kulisse zum Wochenende kam einiges Material heraus. daS die Anfangstendenz nach unten be­einflußte. Auch mag der Verlauf der gestrigen Reuyorker Börse nicht alle Erwartungen erfüllt haben. Reben einzelnen behaupteten Werten sah man fast lediglich Abschwächungen, die ein Aus­maß bis zu 1 Prozent hatten. Reichsbankanteile setzten allerdings ihren Rückgang um 3 Prozent fort. Am Montanmarkt waren nur Buderus ge­halten, dagegen Harpener, Klöckner, Mannes­mann und Stahlverein je 1 Prozent niedriger. Etwas geringer waren die Einbußen am Elektro­markt. Während Licht & Kraft gut und AEG. knapp behauptet blieben, gaben Gesfürel 0,50 Pro­zent und Schuckert und Bekula je 0,64 Prozent nach. Don Chemiewerten verloren Farben 0,50 Prozent, Rütgerswerke 0,75 Prozent; Metall­gesellschaft konnten nach einem 0.25prozentigen Verlust auf Gerüchte über eine Wiederaufnahme der Dividendenzahlung zirka 1,50 Prozent gewin­nen. Don Kunstseidepapieren schwächten sich Bem- berg um 0,50 Prozent ab.

Der Rentenmarkt lag gleichfalls schwächer. Don Reichsanleihen gaben Altbesitz 0,1 Prozent nach, späte Reichsschuldbuchforderungen etwa 0.5 Prozent. Don 3nbuftrieobligationen waren Reichsbahnvorzugsaktien um 0,1 Prozent niedri­ger, dagegen Stahlvereinbonds gut behauptet. Am Pfandbriefmarkt blieben die Kurse ziemlich unverändert. Vereinzelt ergaben sich Abweichun­gen um 0,25 bis 0,5 Prozent nach beiden Seiten. Staats- und Stadtanleihen lagen ruhig. Don fremden Werten zogen Anatolier Eisenbahn 0,6 Prozent an, Türken waren nicht ganz behauptet. Der Derlauf blieb ziemlich still. 3G.-Farben stellten sich auf unverändert 132,25 bis 132,50, dagegen tendierten Montanaktien weiter schwä­cher, besonders Harpener, die erneut 1,5 Prozent einbüfjten. Anfangs noch nicht zur Rotiz ge­kommene Papiere dieses Marktes verloren bis 1 Prozent.

iSchluß des redaktionellen leite.)

Die deutschen Waren beginnen sich erfreulicher­weise den ihnen gebührenden Platz wieder zurück­zuerobern. Die natürlichen Mineralwässer Dcuisch- lands werden von dieser Frage ebenfalls berührt. Soweit es sich hier um Heilquellen handelt cntschel- bet selbstverständlich in erster Linie das Bedürfnis des Kranken. Es wird aber immerhin geprüft wer­ben müssen, ob nicht ein ähnlich zusammengesetztes deutsches Mineralwasser ebenso heilwirkend ist und man wird bann leicht feststellen können, daß jum Beispiel das altberühmte, rein natürliche deutsche Fachinger Wasser es mit allen ausländischen ähnlichen Heilquellen sowohl in bezug auf feinen unvergleich. lichen Wohlgeschmack, als auch gerade in bezug auf seine Heilwirkung ausnehmen kann. 2663V

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