Ausgabe 
4.5.1933 Frühausgabe
 
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S.Jl.-tfport

Wirtschaft

von

it,---------------------------

Deutsche Arbeiterinnen, Arbeiter, Angesiellte a-" und Gewerkschaftler!

Devl

enmarkt Berlin Jranffurl a. M.

68

65

vanknolen.

I

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144

54,9

63,25

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27

163

Der Reichsbankstatus Ultimo April.

Berlin, 3. Mai. (WTB.) Nach dem A u s - weis der Reichsbankvorn29. April hat sich in der Ultimowoche die gesamte Kapital- a n l a g e der Dank in Wechseln und Schecks, Lom­bards und Effekten um 379,6 Millionen auf 3643,3 Millionen Mk. erhöht. Im einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und -Schecks um 271,8 Millionen auf 3142,4 Millionen Mk., die Bestände an Reichsschahwechseln um 0,6 Millionen auf 6,9 Millionen Mk., die Lombardbestände um 108,2 Millionen auf 177,1 Millionen Mk. zuge- genommen, die Cffektenbestände dagegen um 1,0 Millionen auf 316,9 Millionen Mk. abgenommen.

An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 275,3 Millionen Mk. in den Ber- kehr abgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 260,1 Millionen auf 3538,3 Millionen Mk., derjenige an Rentenbank­scheinen um 15,2 Millionen auf 398,9 Millionen Mark erhöht. Der Umlauf an Scheidemünzen er­höhte sich in der Berichtswoche um 129,7 Millio­nen auf 1504,5 Millionen Mk. Unter der Be­rücksichtigung, daß in der Berichtswoche Renten­bankscheine in Höhe von 6,0 Millionen Mk. ge­tilgt worden sind, haben sich die Bestände der Reichsbank um 14,1 Millionen Mk. ermäßigt. Die fremden Gelder zeigen mit 406,0 Millionen Mk. eine Zunahme von 33,9 Millionen Mk.

.Die Bestände an Gold und deckungs­fähigen Devisen haben sich um 1,9 Millio­nen auf 510 Millionen Reichsmark vermindert. 3m einzelnen haben die Goldbestände um 3,5 Millio­nen auf 410,5 Millionen Reichsmark zugenommen, die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 5,4 Millionen auf 99,5 Millionen Reichsmark abge­nommen.

Verwertung, Berlin. Die gestrige Auf- sichtsratssihung der Phönix-AG. für Braunkoh­lenverwertung, Berlin, beschloß, der auf den 31. Mai einzuberufenden Generalversammlung die Berteilung einer Dividende von 4 Prozent (wie im Borjahre) vorzuschlagen.

Sranffurfer Abendbörse ruhig.

Frankfurt a. M., 3. Mai. Die Abendbörse verzeichnete nur kleine Umsätze, da die Kundschaft nur wenig Aufträge erteilt hatte, die Grundstim­mung war aber freundlich. Die Kursgestal­tung gegenüber dem Berliner Schluß war noch uneinheitlich, die Veränderungen hielten sich aber in engen Grenzen. Einiges Geschäft hatten 3G.- Farben, (plus 0,63 Proz.) und Montan­werte, von denen die Werte der Stahlver-

. 7 .10 . 0 . 0 . 0

In Wetzlar trafen die VsBer auf einen spiel­starken, hartnäckigen Gegner. Bis zur Pause konnten die Grün-Weißen ein Tor vorlegen, dem Ansturm des Gegners in der zweiten Halbzeit konnten sie aber nicht widerstehen. Durch Elfmeter glich Wetzlar aus. Ein Torschuß aus dem Hinterhalt und ein wei­terer Elfmeter brachten dem Gegner den Sieg.

Die 1. Schüler schlugen die 1. Schüler Wetzlarer SpB. nach schönem Spiel 1:0.

o .Heute Donnerstag, den 4. Mai 1933, abends 8 Ubt, findet in Gießen im Caf6 L eib.WaUtor- itraße, eine Versammlung statt, in der verr ^artbolomaus nutz Gießen über das Thema: Oie Gleichschaltung der freien Gewerkschaften und die Arbeit der Gewerkschaften für die deutsche Arbeiterschaft sprechen wird.

Die R e i ch s i n d e x z i f f e r für dis Lebenshaltungskosten im April. Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskoste:, (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung^ Bekleidung undsonstiger Bedarf") beträgt für den Durchschnitt des Monats April 116,6; sie hat sich gegenüber dem Vormonat nicht verändert. 3m einzelnen lauten die Indexziffern für Eri nährung 103,3 (gegen März plus 0.1 Prozent), Bekleidung 110,6 (gegen März minus 0,5 Proz.), Heizung und Beleuchtung 135,7 (gegen März minus 0,7 Prozent),sonstigen Bedarf" 161,8 (gegen März minus 0,1 Prozent). Die Index- ziffer für Wohnung ist mit 121,3 unverändert geblieben. 3nnerhalb der Gruppe Ernährung sind saisonmähige Preiserhöhungen für Gemüse durch das Rachgeben der Preise für Eier und Kartoffeln nicht ganz ausgeglichen worden.

* Phönix-AG. für Braunkohlen--

27,9 '

74,5 i

Sleichschattimg im Mittelrheinkreis der DT.

ilniversitäts-Turn- und Sportlehrer Topp-Frankfurt zum Führer ernannt.

68

85

3 G. Farben.Jndustrie Scheideanstalt........

Goldschmidt .........

RÜtgerSwerke........

Metastgelellschaft......

(Spielbereinigung 1900 Gießen.

1900 gewinnt auch das Rückspiel in Bad Homburg.

Die Homburger, die in Gießen am Vorsonntag eine spannende Partie geliefert hatten, waren beim Rückspiel auf eigenem Platz nicht so in Form. Die Blauweihen fanden sich überraschend gut auf dem etwas glatten Rasenplatz zurecht und entwickelten ein technisch sehr gutes Spiel; jeder gab fein bestes. 1903 bestritt das Spiel mit: Schlarb; Seiler, Luft; G l i t s ch, B r o m m, Loh; Lippert, Arnold, Enders, Heil- m a n n und Grob.

Rach kurzer Drangperiode der Gastgeber setzten Gießens wohldurchdachte Angriffe ein, die er­leichtert wurden durch das schlechte Stellungs­und Abwehrspiel der Homburger Verteidiger. Mitte der ersten Halbzeit brachte H e i l m a n n (1903) seinen Verein in Führung. Prompt folgte der Ausgleich, als der Spielleiter eine Unfairnis an Glitsch übersah. Enders brächte 1900 erneut in Front. Dann verschoß Arnold (1900) eine ganz große Chance, auch H e i l m a n n traf mit einem schönen Schuß nur die Latte. Seiten­wechsel 2:1.

Rach der Pause war die Ueberlegenheit der Gießener Elf zunächst sehr deutlich. Arnold er­zielte bald mit schönem Schuß das 3:1 für Gie­ßen, während alle anderen, besonders Heil­mann und Lippert, mit ihren Alleingängen kein Glück hatten. Wohl überschritt Lipperts Schuh einmal die Torlinie. Dieser wurde dabei aber unfair gelegt, so daß der Schiedsrichter auf Elfmeter erkannte. Arnold schoß diesen dem Torwart in die Hände. Schlarb berechnete zweimal an sich ungefährliche Sachen falsch, und prompt hatten die Gastgeber ausgeglichen. Die Blauweihen setzten sich jetzt wieder energischer ein. Lippert und Bromm> trafen aber nur wie­der die Latte, und Homburgs Hüter hielt famos. Lippert gelang es in letzter Minute durch schnelles, entschlossenes Eingreifen zum 4:3 für 1903 einzusenden und damit den Sieg sicherzu­stellen.

Jugendspiele am Sonntag.

1900 AI Eintracht Frankfurt AI 2:4 (2:1).

Die Gäste stellten eine kräftige, gut eingespielte Elf. 1900 ging ebenso wie die Gäste rasch zum An­griff über und bot dem Gegner eine gleichwertige Partie. Die Frankfurter waren Meister, im Täu­schen und Kombinieren, doch der Plahverein spielte erfolgreicher. Mitte der Halbzeit gab der Rechtsaußen eine schöne Vorlage nach innen, die der Mittelstürmer scharf und placiert zum ersten Tor einschieben konnte. Bald darauf hieß es 2:0 für Gießen; wieder war es der Mittelstürmer. Kurz vor der Pause faustete der Tormann von 1900 den Ball ins eigene Reh. 2:1. Rach der Pause zog der Gast alle Register seines Könnens auf. 1900 ließ deutlich nach, das Tempo der ersten Halbzeit war zu schwer, einzelne Leute sie­

den tst, wird eine größere Gesühwindlgkeit erzielt werden können, so daß^die seitherigen Rekorde fallen werden.

Geräiemannschastskampf

AtzbachWieseck - Leihgestern.

Dieser Kampf fand am Sonntag in Leihgestern seine erste Austragung und zeigte zum Teil glän­zende Leistungen der Turner. Alle drei Mannschaften legten eine gute Form an den Tag. Der Sieg fiel dem Veranstalter mit knappem Vorsprung zu. Den zwecken Platz belegte die Mannschaft von Wieseck wahrend die Atzbacher sich mit dem letzten Platz zufrieden geben mußten.

F r a n k f u r t a. M., 3. Mai. Die Getreidebörse zeigte heute gegenüber der Vorwoche ein sehr ft i 11 e ö Aussehen. Das Angebot blieb zwar knapp, die Rachfrage war jedoch wesentlich ruhiger als in den letzten Tagen. Die Preise lagen kaum verändert, nur Kraftfutter- mittel tendierten etwas fester. Am Mehl- rn a r k t erfolgten noch kleine Deckungen zu letz- ten Preisen. Es notierte (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm in Mark): Wei­sen 215, Roggen 172,50 bis 173,50, Som­mergerste für Brauzwecke 180, Hafer 146 m3 150, W e izenmehl südd. und niederrhein. Spez. 0 mit Austauschweizen 30,15 bis 31,50, Roggenmehl 60prozentige Ausmahlung 23,50 biS 24,75, Weizenkleie 7,60, (Koggen- Heie 8,60. 3n Handelsklassenware fanden keine ^Abschlüsse statt.

29,91 74

174,5 I

Die Deckung der Roten durch Gold und deckungsfähige Devisen betrug .am Ultimo 14,4 Prozent gegen 15,6 Prozent am 22. April d. 3. Rach Abzug der noch bestehenden kurzfristigen De­visenverpflichtungen in Höhe von 45 Millionen. Dollar stellt sich die Deckung auf 9,1 gegen 9,9 Prozent am Ende der Vorwoche.

nennung Topps fand die einmütige Zustimmung des Kreisturntages. Zum 2. Kreisvertreter wurde Kurt Münch, Frankfurt a. M., zum 3. Kreis­vertreter und Werbewart Dr. Richard Wal- ter, Bad Kreuznach, zum Kreis-3ugendwart Anton Müller, Andernach, zum Kreisober- turntoart Eugen Kramb, Bad Kreuznach, zum Kreis-Geschäftsführer W. Bi eg er, Frankfurt am Main, und zum Schatzmeister Alex g er , Frankfurt a. M. ernannt. Der bisherige Kreis- Dberturntoart Georg Frey, Mainz, wurde zum Ehren-Kreisobertumwart ernannt.

. Wie der neue Führer des Mittelrheinkreises der DT. mitteilt, werden seine Aufgaben zu­nächst in der Gleichschaltung des Krei- ses der Umgestaltung auf das Führerprinzip, der Durchführung der vollständigen Arisie­rung und der Einführung des Wehr- turnens bestehen. Die Arisierung soll bis zum l.,3uni durchgeführt werden. Der Mittelrhein- kreis hat die Voraussetzung geschaffen, um als ^folgreiches Glied in der nationalsozialistischen Erziehung zu einer einzigen großen Volksgemein- schäft mckzuwirken. Mit der Ernennung von Kurt ?^unch Frankfurt, zum 2. Kreisvertreter ist die Eingliederung des Deutschen Turnerbundes in die Deutsche Turnerschaft für den Mittelrhein, treis verwirklicht worden. Damit ist die völkische Erziehung der Körperausbildung gleichberecktiat nebengeordnet worden.

Motorradrennen um Schotten"

Das Motorradrennen .Rund um Schotten", das größte und älteste Motorrad-Straßenrennen Süd- und Westdeickschlands, wird am 2. Pfingstfeiertag zum neunten Male als Lauf um die deutsche Mei­sterschaft ausgetragen. Der hessische Staatspräsi­dent Dr. Werner hat den Vorsitz des Ehren­ausschusses übernommen und sein Erscheinen zuge­sagt. Damit wird zum ersten Male der Präsident eines deutschen Staates dem Rennen beiwohnen Reichskanzler Adolf Hitler hat als Förderer des deutschen Motorsportes durch die Reichs­kanzlei mitteilen lassen, daß er der Veranstaltung einen guten Verlauf wünscht. (Nachdem die (Berg- strecke der Rennstraße im Freiwilligen Arbeits­dienst wesentlich verbreitert und ausgebaut wvr-

Grihnn .................. ol

Mainkrastwerke Höchst a.». . J

Süddeutsch« Huck« ....... 8

eins- Gruppe zur Schwäche neigten. Man­nesmann konnten sich um 1 Proz. erhöhen fer­ner waren Scheideanstalt 0,75 Proz. fester,' wo­gegen Rütgsrswerke 0,63, ©ement Heidelberg 1 und Dt. Linoleum 0,5 Prozent nachließen. Von Schiffahrtsaktien lagen (Norddeutscher Lloyd zu­nächst weiter unter Druck, später konnten sie sich jedoch wieder aus den Schluhkurs erholen.

Am Rentenmarkt hielt das 3ntereffe für die Altbesihanleihe an (plus 40 Pf.), Reubesihanleihe, Schutzgebiete und späte Reichsschuldbuchforderun­gen waren nur gehalten. Von fremden Wer­ten gaben Zolltürken leicht nach, 4proz. Schweizer Bundesbahn-Anleihe kamen nach Pause um drei Prozent fester zur Rotiz. Reubesihanleihe 13,40, Altbesitzanleihe 73,63 bis 73,80, Schutzgebietsan- leche 8,25, 4prvz. Zolltürken 6,45 bis 6,50, 4proz. Schweizer Dundesbahn-Anleihe 136, Dresdner Bank 61,25, Reichsbank 132,75, Gelsenkirchen 72,50, Harpener 110, Klöcknerwerke 70,25 bis 70,50, Man- b's. 81.50, Phönix 47,25, Rheinstahl !?0> Stahlverein 46,75, Akkumulatoren Hasen xS??28'25, Sekula 112,25, Scheideanstalt 179 bi£ 179,50, Dt. ßiiwleum 52,50, 3G> Farben 142,75, Holzmann 65. Gement Heidelberg 88, Rüt- gerswerke 62,88, Siemens 169,75, Zellstoff Wald­hof 56, Dordd. Lloyd 18 bis 18,40.

Frankfurter Getreidebörse.

ist Pflicht eines leben organisierten Arbeiters und lebet Arbeiterin sowie Angestellten unb An- aeckelltinnen, zu. dieser Versammlung zu erscheinen, denn es gilt 3ie Gewerkschaften in biefer ktisen- oaften Zeck zum Nutzen bet deutschen Arbeiter und Angestellten imebe-: itnrl zu machen.

gleichzeitig weisen wir dringend darauf bitt, daß ein loder (Gewerkschaftler unbedingt seine ibeitraoc weiter zahlen muß, da er sonst nach den Satzungen der Gewerkschaften seiner Mitglied­schaft und damit seiner Rechte verlustig geht. Arbeiter und Angestellte erscheintlnMffen! Es laben ein: Deutscher Metallatbeitet-Vetbanb: Dolle. Deutscher Baugewerksbunb: Mann. Emhecksvetbanb bet Eisenbahner Deutschlanbs: Benner. Deutscher Tabakarbeiter- Verband: Kaase. Gesamtverbanb bet Arbeitnehmer der öffentlichen Betriebe und des Personen- und Waren­verkehrs: Magenheimet. Hansmann. Deutscher Holzarbeiter-Verband: Gerlach. Steinarbeiter- Verband: Horn. Verband der Bergbauindustrie- arbeitet Deutschlands: Kraftziek.Zentraloerband der Angestellten: Frischmann.

NationalsozialistischePetriebözellen-Qrganisatiou (N.S.B.O.) imiD

Kommissare: Bartholomäus. Wagner.

$. Sp. V. 1926 Steinbach.

Steinbach I Nieder-weisel I 6:1.

Steinbach II Buhbach III 0:2.

Am oerge enen Sonntag konnte die 1. Mann­schaft des FSpV. wieder einen eindrucksvollen Sieg erringen. Auch die zweite Mannschaft spielte wieder recht schön, mußte sich aber schließlich den körperlich stärkeren Butzbachern beugen.

Spielvereinigung 1926 Leihgestern.

Leihgestern II Steinberg II 3:0 (2:0).

Die beiden Mannschaften trugen am vergangenen Sonntaa ein Entscheidungsspiel um die 6-Klassen- Meisterschaft aus, das von der taktisch und technisch überlegenen Mannschaft verdient gewonnen wurde. Anfangs schien es, als wenn Steinberg durch Eifer und Schnelligkeit zu Erfolgen kommen sollte, aber bald setzte sich der Gegner durch. Erst gegen Schluß des Spiels beim Stand von 3:0 setzte Steinberg zum Endspurt ein, aber die schlagsichere Verteidigung des Gegners konnte alle Angriffe abwehren. Steinberg blieb sogar der Ehrentreffer versagt. Leihgestern war schneller am Ball, auch wat der Sturm durchschlag- kräftiger.

3n Saarbrücken fand der 8 8. M i t t e l r h e i n- Kreisturntag der Deutschen Turner­schaft statt, dem zahlreiche Vertreter der Be­hörden und der DT.-Führer Dr. Reuen- d o r f f beiwohnten. Die Tagung wurde mit einer Feierstunde eingeleitet. Dann sprachen der Turn- gaurertreter Burk, Saarbrücken, und der bis­herige Kreisvertreter Pfeiffer, Wetzlar die beide auf die Bedeutung der Tagung für das noch abgetrennte Grenzland hinwiesen. Ober­bürgermeister Dr. Reikes begrüßte die Ta- gungsteilnehmer. Der DT.-Führer Dr. Reuen- d o r f s gab in begeisternder Ansprache einen kurzen Rückblick über die DT.-Geschichte und ihre Ueberleitung in das werdende neue Deutschland, die er als naturgegeben bezeichnete. Die neue Regierung werde die volle Unterstützung der DT. finden. Er schloß mit einem Treugelöbnis flum Saarland. Die eigentliche Tagungsarbeit stand im Zeichen der Gleichschaltung. Man begnügte sich mit kurzen Jahresberichten des Kreisvertreters und des Kassenwarts. Die neu ausgearbeitete Satzung wurde gar nicht zur Aus­sprache gestellt. Der Führer der DT., Dr. R e u e n d o r f f, ernannte den Gauvertreter des Frankfurter Gaues, Universitäts-Turn- und Sportlehrer Hermann Topp zum Führer des Mittelrheinkreises der DT., nach­dem er dem scheidenden Kreisvertreter Pfeif- f er,'Wetzlar, warme Worte des Dankes für feine geleistete Arbeit gewidmet hatte. Die Er-

Schuliheis Patzenhofer........o

Aku (Allgemeine Kunstseide) ... v Bemberg....................

fidlftoff Waldhof ............o

Zellstoff Aschaffenburg ....... o Dessauer &ai.............. 7

Daimler Motoren............ 0

Deutsche Linoleum ...... y

OrensieinLKoppel ....... " n

Leonhard Tietz .......

Lhade...............IS

Bries

3,59 58,95 62,88 14,17 16,6

169,94 21,81 7244

2,48 73,15 81,61 35,97

Kurszettel -er Berliner und Frankfurier Börse.

------- papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Retchsbankdiskont 4 0. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

len ganz aus. Die Gäste leiteten Angriff auf An­griff ein, 1900 mußte viel verteidigen. Ein Hand- elfmetcr brachte den Ausgleich, kurz darauf kam Frankfurt auf 3:2. Cjn unhaltbarer Schuh stellte das Endresultat auf 4:2.

19 0 0 All Raub 0 rn I 2:1 (1:1). 3n einem äußerst fairen Spiel kämpften zwei gleich­wertige Gegner erbittert um den Sieg. 1900 war glücklicher und konnte kurz vor Schluß das Sie­gestor erzielen. ,

1 900 Schüler Raub 0 rn Schüler2:0 (1:0). Die Kleinsten konnten nach langer Zeit einen Sieg landen. Die Gäste waren nicht schlechter, 1900 aber entschlossener im Sturm.

VsB. Gießen.

VfB. II Steinborf I 0:6.

Eine hohe Niederlage mußten die Grün-Weißen einstecken. Obwohl technisch besser, konnten sie gegen den Kampfgeist und gegen den Siegeswillen des Gegners nicht bestehen. Zahlreiche Torgelegenheiten wurden nicht ausgenutzt.

Jugendspiele.

VfB. 1. Jugend Spv. Wchlar 1. Jugend 1:3 (1:0).

Philipp Holzmann...........ol

Zementwerk Heidelberg ......4

Zementwerk Karlstadt.........0

Wahtz L Freytag ............o|

Datum |

6% Deutsche Reichsanlethe v. lSLi khem.7?s, Dt. RelchSanl. v. 1929

"72% Doung-Anlethe von 1930

Deutsche Ant.-Ablos.^chuld mit AuSIos.-Rechten .....

Desgl. ohne AuSlos.-Rechte

6% ehem. 8% Hess. BolkSstaat 1929 trückzahlb. 102%) .....

Oberhessen Provinz. Anleihe m,i Auslos.-Rechlen ..........

Deutsche Komm. Sammelab I.Äm leihe Seriei mit Auslos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Ban, Boldpse. 15 unkündbar bis 1935

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Ban!

Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

W2% ehem. 4'/z% Franks. Hyp., Bank-Ltau.-Psandbrjefe .....

6/i% ehem. 4-4% Rheinische Hyp.-Bank-Ltau.-Goldpse.....

«% ehem. 8% Pr. Landespfand briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

6% ehem. 7% Pr. Landespfand briefanstalt. Pfandbriefe St io

4% Oesterrelchtlche Goldrrme....

4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 *¥*% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanlcihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie I ..................

4% desgl. Serie II............

6% Rumän. verein h. Rente v. 1903 4tz%Numän.vereinh.Rentev.l913

4% Rumänisch« veretnh. Rente ..

S%% eaatoUa .. .TT.........

Sranffun a. Dl.

©Alufif

Berlin

Franl,un a. m.

Berlin

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2-5.

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3-5.

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7.5

mittag* bSrse

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Echlußk. Abend- börse

Schluß« kurv

Echlußk. mittag« börsc

85

80

71,65

13,15

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93,65

73,8

13,4

85 95,75

71,5 13,15

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94

79

73,7

13,5

____________ Datum Hamburg-Ainerika-Paket .....

Hamburg-Südam. Dampfschiff. ci Hansa Tampsschis,........... 0

Norddeutscher Lloyd ......... o

A K. für Berkehrilwesen Mt. .. o

Berliner Handelsgesellschaft.... 4

Commerz, und Privol-Bank... 0 Deutsche Baak und DtSconto-

2-5.

18,4

18,75

57,75

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17 38,25 30,75

18,4 55.5 98.75 52,25

£8

68

Gesellschaft................ 0

67

61,25

134

67 61,25

Dresdner Bank...............

61,25

132,75

67

67,25

69,65

67,75

67,25

Reichsbank ............... ,

136

132,5

87,5

86

A.C.G.................. 0

29

95,5

110

76

28,25

95,5

110,75

74

29,5

96

110

75

28

97

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73,25

87

86

Aektr. Lieferungsgesellschäft ... b

Licht und Straft .............fi

87

87

Helten & Guilleaume ...... n

Gesellschaft für Elektrische Untr»

87,5

88

87

nehmungen............ 4

Rheinische Elektrijität .........

Echuckert S Co.......... n

102,75

116

170

135,5

102,75

99,5

114,5

169,75

133,5

102,75

99,75

116,25

170,75

134,9

102,5

99

88

Siemens S Halske Lahme her L Eo...............

114

169,9

89

87,5

133,5

14,25

14,3

Buderur .......... n

79,5 125,25

72,5 110

1,2

1'2

1,15

Deutsche Erdöl ......j

124,4

81,9

125 74,25 113,25

86

79,25

124,5

Gelsenkirchener ........... 0

75

114

7,75

7,65

8

7,25

Harpener.............. 0

Eiien-Köln-Neuefsen" 0

Ilse Bergbau ... 7

73,25

110,75

83,75

6,45

6,45

6,65

6,4

6,35

6,45

6,7

mfe Bergbau Genüsse....... 7

Klöcknerwerke ................

131

71,25

81,25

128

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177

130

70,75

178,5

128

70,4

6,35

6,6

6,35

6,5

Mansfelder Bergbau n

81,5

81,75

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5,25 1

5,5

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5,75

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Wesnische Braunkohlen ......10

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Frankfurt a.m.

Berlin

Schluß« lurs

Echlußk. Abend« börsc

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Echlußk. mittag» börse

Datum

2-5.

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Bereinlgie Stahlwerke........0

48,25

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Otavt Minen ............. 0

Kaliwerke Aschersleben........6

19

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19,25

Kaliwerke Westeregeln........6

159 5

Kaliwerke SalzdetsurH.......9

- 212

210,5

2. mal

3. mal

Amtliche Geld

Notierung I Arie,

Amtliche Geld

Notierung

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HelstngforS..

Wien.......

Prag.......

6,244

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12,70

6,256

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6,264

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45,55

12,72

Budapest...

Sofia......

Holland ....

3,047

3,053

3,047

3,053

169,58

169,92

169,63

169,97

72,47

63,21

Oslo.......

71,63

62,49

72,38

71,77

62,61

72,33

63,09

Kopenhagen.

Stockholm...

72,52

73,03

73,17

London .....

14,015

14,055

14,155

14.196

Buenos Aires

0,853

3,586

0,857

0,853

0,857

3,694

Neuyork....

3,594

3,616

Brussel.....

58,84

58,96

58,87

58,99

Italien.....

21,78

21,82

21,82

21,86

Paris......

16,58

16,62

16,60

16,64

Schweiz....

81,42

81,58

8i,47

81 .ei

Spanten....

35,96

36,04

35,96

36,04

Danzig.....

82,52

82,68

82,52

82.68

Japan......

Rio de Ian. . Jugoslawien Lissabon....

0,879 0,239

0,881 0,241

0,879 0,239

0,881

0,241

5,205

12,91

5,195

12,79

5,205 12,81

5,195

12,89

»erlln, 3.mal

Gelb

Amerikanische Noten..............

3,57

Belgische Noten..................

58,71

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

62,72

14,11

Französische Noten...... ......

16,56

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

169,26

21,73

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, i 100 Echilltng

72,16

Rumänische Noten...............

2,46

Schwedische Noten...............

72,85

Schweizer Noten........ .. ....

-vmiische Not«.................

Ungarische Noten.........

81,29

35^83

1

Kaw

ffl. 10« ® Bf«'"* "nla9. Die 5D 8ell<e Nttiilie

ObntJufLhr , ,

K'L

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! ®enf, 3.OHat Lrüstungskonfere Antrag auf

i Mreinhei I jgscuropaisch F CC1 ständiger I Jondelt. Dolsch- ' [ct Dehauptungeii ; nen Angriffs vehr entgegen, oder amenka i >4 Lngriffscharakt' j !:nb auf Grund

nommaien eingehl morden, dah die | @emifd)tatmi Bilcn Clement zur | Ordnung und eir zur Terteidigunc ' artiger Armeethk ten des Hvoverp!

Der deutsche Do gewöhnlich st söfifcher, englische | Gegenseite wurde nentol-europäischer des englische! gestellt und hiervc I rüstungsplanes c I Frankreich) bezeich I gefährlichste I die für Frankreich | Frankreich könne ir jur endgültigen 6m des deutschen Rüffn bedeute der deutsche Ballung des gefi linne deshalb nicht j - Auch der am eri^ M meingefchräntte rüftungepiones ein. die übrigen Mach Deutschlands z schwere Äüstungsmc ^"dig zu zer Sserung müsse den < eichitlichung der 5 , Der deutsche Anb | lomlmächte sich üei n'Qltruppen in iUmen nur in di I ^cn Ordnung und tiuröe gleichfalls t 52y .bekämp flache m Abrede» «"-wrdafrikanische

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