Ausgabe 
4.1.1933 Erstes Blatt
 
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Jtoman von Margarete Antelmann.

Copyright by Martin Feuchttvangor, Halle (Saale)

22 itortlefiung Nachdruck verboten

Magdalene plauderte noch einige Minuten mit der alten Lame, dann suchte sie ihre Kabine auf.

Sie war froh, als sic allein war. Sie war sehr, sehr traurig. Ihre Gedanken kamen nicht von Äugust Richter los. Der war jetzt fort, war ge­gangen, weil er ihr grollte. Wenn sie nur wüßte, wie sie das wieder gutmachen konnte.

Sie fuhr erst aus ihren Gedanken auf, als der Gong zur Abendtafel rief. Dann besann sie sich, daß Joe noch nicht da war. Wo blieb sie nur so lange? Es war nicht schön von ihr, sie auch zum Abendessen allein zu lassen.

Magdalene zog sich um und ging in den Speisesaal. Rach dem Essen wurde sie von ein paar netten Menschen in einen lustigen Kreis gezogen, so daß sie für eine Weile ihren Kummer vergaß.

Cs war schon gegen elf Llhr, als sie auf ihre Llhr sah. Plötzlich merkte sie, wie müde sie war. Sie stand auf, verabschiedete sich und ging in ihre Kabine.

Joe mochte wohl schon schlafen gegangen sein. Sicher war sie von der Stadtbesichtigung zu ab­gespannt, um noch einmal die Gesellschaftsräume aufzusuchen.

Als Magdalene ihre Kabine betrat, mußte sie zu ihrem Erstaunen sehen, daß Joe nicht da war. Sie klingelte und fragte den Steward nach Herrn van Jolliet. Sie erhielt die Auskunft, der Herr sei von dem Stadtausflug noch nicht zurückgekehrt.

Magdalene war ernstlich verärgert. Schließlich waren die Geschwister von ihr engagiert, wurden von ihr bezahlt und hatten sich wenigi.ens einiger­maßen nach ihr zu richten. Was war das für eine Art, einfach über den Abend auszubleiben! Wahrscheinlich amüsieren sie sich in der Stadt und kamen mitten in der Rächt aufs Schiff.

Magdalene entkleidete sich und legte sich zu R 'tt. Aber sie konnte, trotz ihrer'.ig eit, keinen S.blaf finden. Die Gedanken kamen und gingen.

Eine bittere Erkenntnis stieg in diesen stillen Rachtstunden in ihr auf; es war nicht das richtige Leben, das sie jetzt führte. Sie gab unendlich viel Geld aus, warf es geradezu um sich. Lind was hatte sie davon?

Joe und Titus waren eigentlich doch nicht die richtige Gesellschaft für sie, darüber war sie sich in diesen Tagen klargcworden. Lind wie gut sie ohne sie fertig wurde, das hatte der heutige Lag gezeigt. Es war zweifellos, daß beide stark überzahlt wurden, und daß sie das viele Geld für oessere Zwecke verwenden konnte.

Was hatte es überhaupt für einen Sinn, in aller Welt herumzugondeln? Gewiß, es war schön, fremde Länder zu sehen, Reues kennenzu­lernen. Aber so allein, ohne einen Menschen, der wirklich zu einem gehörte? Man war so schnell

übersättigt, toeitn man ohne kauere Anteilnahme reiste.

Ach Gott, sie wußte jetzt schon bald selbst nicht mehr, was ihr eigentlich Freude machte. Damals, als sie arm war, hatte sie gemeint, sich mit Geld alles erkaufen zu können, und hatte im Luxus die Glückseligkeit gesehen. Wie anders sah die Wirklichkeit aus als ihre damaligen Träume. Sie wußte jedenfalls, daß sie nicht glücklich war.

Als sie noch ein Rüromädel gewesen war welcher Genuß war es gewesen, sich abends den neuesten Film anzusehen, obwohl das Geld für den ersten Platz mühselig abgespart worden war. Jetzt gab es nichts mehr, worauf sie sich so freuen konnte wie damals auf den armseligen Kinobesuch.

Sie war übersättigt. Wohl deshalb, weil sie zu viel und zu schnell all das genossen hatte, was der Reichtum ihr bot. Sie hatte sich ja förmlich hineingestürzt in den Strudel, ohne Besinnen und ohne Lieberlegung.

Irgendeine Sehnsucht fühlte sie in sich, nach etwas, das sie nicht nennen konnte, das sie pur ahnte. Sie wußte nur, daß sie unter ihrem jetzigen Leben litt, daß ihr etwas Wertvolles fehlte.

Sie hatte mit einem Male gar keine Lust mehr, diese Reise fortzusehen. Das träge Dahingleiten des Schiffes war ihr unerträglich, gerade so zu­wider, wie die ewige Anhimmelung der männ­lichen Schiffsgäste.

Lind der eine, nach dem sie sich sehnte, der war fort. Wie sie es bereute, was sie getan hatte! War sie denn blind gewesen, daß sie das nicht schon die ganze Zeit gewußt hatte? Dom ersten Augenblick an hatte er ihr gefallen, sie hatte immer an ihn gedacht, wenn sie nicht mit ihm beisammen war.

Lind aus lauter Oberflächlichkeit hatte sie ihn zurückgewiesen. Hatte ihn mit einem Rein fort» gehen lassen.

Sie stellte sich August Richter in ihren Gedan­ken vor. Sie sah seine hohe, elastische Gestalt, seinen schmalen Kopf, seine guten Äugen. Gewiß, er war nicht nach der letzten Mode gekleidet, war äußerlich kein Gent, wie etwa Titus van Jolliet.

Aber er war ein Mann, auf dessen scharf­geschnittenem Gesicht ein ernster, nachdenklicher Zug lag, und er war besonders hübsch, wenn er lachte.

Es war schön, in seine klaren, grauen Augen zu sehen, die einen so unbekümmert und eindring­lich mustern konnten. Diese kühlen Augen waren Magdalene oft unbequem geworden; ihr war gewesen, als ob er herauslesen konnte, daß sie nicht die war, für die sie sich hier ausgab. Lind trotzdem hatte sie sich nach feinem Anblick ge­sehnt, so oft er nicht bei ihr war.

Lind jetzt, jetzt war er fortgegangen, für immer. Wie glücklich wäre sie, wenn sie sich jetzt an ihn hätte schmiegen, ihm sagen können, wie sehr sie ihn liebte. Aber das war vorbei, ganz vor­bei!

Aufstöhnend preßte Magdalene ihren Kopf in die Kissen.

Cs war sehr spät, als sie endlich einschlief.

Es war auch sehr spät, als sie am anderen Morgen erwachte. Sic spürte, daß der Dampfer schon wieder fuhr. Also lag man nicht mehr vor Barcelona. Sie sah nach Joes Bett hinüber und sa>h, daß es leer war.

Mit einem Aufschrei fuhr Magdalene in die Höhe. Was sollte das heißen?

Im Ru war sie mit ihrer Toilette fertig, ging hinaus, um sich nach den Geschwistern zu er­kundigen.

Sie erfuhr, daß Joe Rowakowska und Titus van Jolliet nicht aufs Schiff zurückgekehrt wa­ren, obwohl auf ausdrücklichen Befehl des Ka­pitäns alle Passagiere um Mitternacht an Bord sein mußten. Die Geschwister waren indes auch am Morgen nicht gekommen, und so war das Schiff, das seine Reiseroute einhalten mußte, ab­gefahren.

Fassungslos starrte Magdalene den Kapi­tän an.

Es tut mir gewiß außerordentlich leid, gnä­diges Fräulein. Aber ich kann auf unpünktliche Passagiere keine Rücksicht nehmen, das ist gegen meine Vorschrift. Wir müssen unseren Fahrplan einhalten; sonst würde immer wieder der Fall eintreten, daß sich ein Passagier irgendwo zu­rückhalten läßt. Sie werden das sicher einsehen, gnädiges Fräulein. Ich kann Ihnen zu Ihrem Trost sagen, daß noch drei weitere Passagiere ausgeblieben sind. Vermutlich werden die Rach- zügler . mit einem fahrplanmäßigen spanischen Dampfer nachkommen und uns in Genua er­reichen."

In diesem Augenblick betrat einer der Offiziere die Kapitänskajüte. Man sah ihm an, wie erregt er war.

Er nahm keine Rücksicht auf Magdalene, son­dern rief dem Kapitän zu:

Kommen Sie, bitte, schnell Herr Kapitän. Es herrscht eine ungeheure Aufregung unter den Passagieren. Ein großer Tell von denen, die gestern die Stadtbesichtigung mitgemacht hatten, ist beraubt worden."

Der Kapitän war schon draußen. Heberall waren die Passagiere in Bewegung, alles stürzte sich auf den Kapitän. Die Leute hatten erst am Morgen bemerkt, daß man ihnen alle möglichen Wertsachen geraubt hatte.

Eine Helle Empörung flutete über das Schiff. Man verlangte eine ernstliche Llntersuchung des Personals und der SchisssgLste.

Die Llntersuchung ergab keinerlei belastende Momente. Man wußte indes, daß in Barcelona einer der Heizer abgoheuert hatte. Der Verdacht richtete sich auf diesen Mann, und der Kapitän versicherte, daß er die Behörden auf ihn aufmerk­sam machen werde.

Einem großen Teil der Passagiere war indes die Weiterreise auf dem Schiff verleidet. Diese Reisenden beschlossen, in Genua den Dampfer zu verlassen.

Auch Magdalene hatte genug von der See­reise. Sie wollte von Genua aus gleich mit der Bahn nach Deutschland zurückkehren.

Sie ließ sich ihre Koffer bringen und holte

ihre Schatulle und ihre Schmucksachen aus dem Safe.

Dann kehrte sie in ihre Kabine zurück, sich ans Packen zu machen. Das war ja wirklich zu dumm, daß sie jetzt nicht nur ihre Koffer allein packen, sondern daß sie sich auch noch um Joe- Gepäck kümmern mußte. Außerdem wußte sie nicht, auf welche Weise sie die Geschwister er­reichen konnte. Sie konnte nur hoffen, daß in Genua eine Depesche für sie da war.

Magdalene schloß ihren Schmuckkasten auf. Ein Ausruf des Entsetzens entfloh ihren Lippen. Sie sah auf den ersten Blick, daß viele ihrer Dchmucksachen gestohlen worden waren. Da fehl­ten das herrliche Brillantenarmband, zwei Ringe, eine große Radel, ein Perlenanhänger. Alles das war verschwunden.

Tränen der Empörung stürzten aus Magda­lenes Augen. Sie hatte sich die Sachen mit solch großer Freude ausgesucht, hatte sie sorgfältig aufbewahrt, und jetzt war alles fort, einem gemeinen Dieb zum Opfer gefallen. Cs war wirklich höchste Zeit, daß sie von diesem Schiff herunterkam.

Sie konnte den Diebstahl verschmerzen, konnte sich neuen Schmuck kaufen; aber es sollte ihr eine Warnung sein, nie wieder solche Kostbarkeiten mit auf die Reise zu nehmen.

Ein jäher Schreck durchzuckte Magdalene, als sie an ihre Schatulle dachte. Zitternd schloß sie das Sicherheitsschloß auf. Ihr Herz setzte für einen Moment aus. dann fiel sie jäh vornüber, ohne einen Laut von sich zu geben.

Ein Schmerz an der Stirn brachte sie wieder zu sich. Sie hatte sich am Kofferdeckel ziemlich stark verletzt.

Es dauerte eine Weile, bis sie wieder einen Gedanken fassen konnte. Dann sah sie den Brief, der den einzigen Inhalt der Schatulle bildete:

Fräulein Tippmamsell! Besten Dank für Ihre Vertrauensseligkeit. Wein Mann und ich sind der Meinung, daß das viele Geld besser zu uns paßt als zu Ihnen, und (wir stehen deshalb nicht an. es uns zu nehmen. Es wird Ihnen nichts schaden, wenn Sie tote«, der an Ihre Schreibmaschine zurückkehren.

Joe Rowakowska.

Mit einem irren Wehlaut sank Magdalene von neuem zusammen.

Alles, alles war ihr gestohlen worden, nichts war ihr geblieben von ihrcm ganzen Reichtum. Auch ihre Papiere waren den Banditen in die Hände gefallen. Sie stand da mit leeren Händen, ohne irgendeinen Ausweis.

Machtlos war sie und tief beschämt. Sie wußte, was die Menschen sagen würden. Daß ihr recht geschehen sei, mit ihrem Hochmutsteufel und ihrer Sucht, sich nach außen hin mit Glanz zu umgeben. Rur auf disse Weise war sie den Be­trügern ins Retz gegangen.

Jetzt war sie wieder bettelarm. Wie sollte sie dieses Schicksal ertragen, jetzt, wo alles noch bitterer war als je zuvor?

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Denken Sie an Stoffe, denken Sie an L Bernard

Danksagung.

Für die vielen wohltuenden Beweise liebevoller Anteil­nahme, die uns beim Hinscheiden meines lieben unver­geßlichen Mannes, unseres treusorgenden Vaters zuteil wurden, sprechen wir hierdurch unseren herzlichsten Dank aus.

Meta Täubert

im Namen aller trauernden Hinterbliebenen.

Januar 1933. 57D

Griinberger Pferde-Versicherongs-VereiD | zu ttrünbcrg (Hessen).

Die Besichtigung und Neuaufnahme der Pferde findet statt: 48D

Für die Orte der Rabenau: Jceitag, den 6. Januar 1933:

in Londorf: 2 Uhr nachmittags.

Für Gießen und Umgegend: IHonlag, den 9. Januar 1933:

in Gießen, amRheinischen Hof": 1214 Uhr nachmittags.

Für Schiffenberg und Umgegend: Mon­tag, den 9. Januar 1933:

in Garbenteich: 2 Uhr nachmittags.

Für die Orte des Buseckertals: Montag, den 9. Januar 1933:

in Reiskirchen: 9% Uhr vormittags.

Die Pferde find ausgespannt und ohne Geschirr oorzuführen. Die nicht vorgeführ­ten Tiere werden auf Kosten der Besitzer besichtigt.

Grünberg, den 4. Januar 1933.

Schäfer, Direktor.

Holzversteigerung.

Die Fürst zu Solms-Lich'sche Oberför­sterei Hohensolms versteigert am Montag, dem 9. Januar, aus dem Distrikt Dindel- bach an Ort und Stelle Nutzholz: Eiche: Rollen (2 m l.) 9 rm; Fichte: Derbstangen 1 bis 3. Kl. 65 Stück, Reisslängen 4. Kl. 25 Stück. Brennholz: Buche: scheit- und Prügelholz 340 rm, Reisholz 94,00 Hdt. Wellen; Eiche: Scheit- und Prügelholz 24 rm, Reisholz 8,50 Hdt. Wellen.

Zusammenkunft 10% Uhr beim Pflanz­garten. 49D

Drennholzverkauf

Oberförsterei Brandoberndorf.

Montag, den 9. Januar, 10 Uhr,Deut­sches Haus" in Brandoberndorf, werden aus Göns'-od und Sankhardt verkauft:

Eiche: 66 Scheit, 34 Knüppel. 39D

Luche: 413 Scheit, 131 Knüppel, 3620 Dellen.

Der Preußische Staatsoberförster.

Holzversteigerung

im Fürst zu Solms-Braunfelsfchen Forst­revier Hungen, Distrikt Klafterschlag bei Langsdorf, am Freitag, dem 6. Januar d. J. Zusammenkunft 10 Uhr vormittags an. Alten Langsdorf-Nonnenröther Weg an der ersten Wiese. Zum Verkauf kom­men:

78 rm Buchenscheiter

61 rm Buchen- und Hainbuchenknüppel

164 rm Buchen- und Hainbucyen-Reiser- knüppel

210 rm Buchen-Ast- und Stammreiser

38 rm Eichenknüppel

8 rm Aspenknüppel

35 rm Grien-Stammreifer

185 rm Schlagraum._____________38D

Nuhbolzsubmission

der Gemeinden Salzböden und Odenhausen (fircis Metzlar).

Die Gemeinden bringen das nach­stehende, noch zu schlagende Nutzholz zum Ausgebot:

I. Gemeindewald Salzböden.

Zirka 50 fm Eichenstämme der Klassen 2 bis 5.

Zirka 200 Fichtenstämme der Klassen la bis 4b.

II. Gemeindewald Odenhausen.

Zirka 135 fm Fichtenstämme der Klassen la bis 2b.

Zirka 50 rm Fichten-Papierholz der Klassen 1 und 2.

Nähere Auskunft erteilen Herr Hege­meister Saleck, Salzböden, und die Un­terzeichneten. 43D

Angebote sind schriftlich, mit der Auf­schriftHolzsubmission" versehen, bis zum 20. Januar 1933 an die Unterzeichneten einzureichen.

Eröffnungstermin: Freitag, den 20. Ja­nuar 1933, nachmittags 2 Uhr.

Salzböden, Odenhausen, 30. Dez. 1932. Die Gemeindevorsteher.

B o d e n b e n d e r.______Pfaff,

Wirksame Werbe-Drucksachen liefert di« BrüMFsche Druckerei

Vrennholzverstetzerungen der Stadl Gießen.

Aus den Waldungen der Stadt Gießen ollen versteigert werden: 47C

A. Montag, den 9. Januar 1933, vor­mittags 9/2 Uhr, aus den Abt. 87, 95a und 96a des Stadtwaldes, Försterei Hoch- wart:

240,0 rm Buchenscheiter 1. Kl.

32,6 rm Buchenjcheiter 2. Kl.

47,0 rm Buchenmüppel

7,0 rm Eschen- und Eichenknüppel

10,0 rm Fichtenknüppel

1850 Wellen Buchenreisig 3. Kl.

2,0 rm Eschenreisig 1. Kl.

69,0 rm Buchenstöcke

9,0 rm Buchen-Nutzscheiter 1. Kl. (ge­spalten)

4,0 rm Fichten-Nutzknüppel 2. Klasse (3 m lang).

Das Holz aus Abt. 87 wird nicht vor­gezeigt.

Zusammenkunft: am Forsthaus Hoch­wart, Licher Straße.

B. Mittwoch, den 11. Januar 1933, 9% Uhr, aus den Abt. 51b und 52 des Stadl- waldes, Försterei Rödgen:

98,0 rm Buchenscheiter 1. Kl.

6,0 rm Buchenscheiter 2. Kl.

2,0 rm Eichenscheiter 1. Kl.

74,2 rm Buchentnüppel

2,0 rm Hainbuchenknüppel

29,8 rm Eichenknüppel

3,5 rm Fichtenknüppcl

2370 Wellen Buchenreisig 3. Kl.

100 Wellen Hainbuchenreisig 3. Kl.

615 Wellen Eichenreisig 3. Kl.

160 Wellen Douglasfichtenreisig 3. Kl.

12,8 rm Buchenstöcke

1,8 rm Fichten-Nutzknüppelreisig

59,0 rm Fichten-Derbstangen 1. Kl.

36,0 rm Fichten-Derbstangen 2. Kl.

59,0 rm Fichten-Derbstangen 3. Kl.

Zusammenkunft: Kreuzung 11. Schneise- Wannschneise.

C. Freitag, den 13. Januar 1933, 9% Uhr, aus den Abt. 50a und 51a des Sladl- waldes, Försterei Bödgen:

157,1 rm Buchenscheiter 1. Kl.

2,9 rm Buchenscheiter 2. Kl.

21,4 rm Eichenscheiter 1. Kl.

1,0 rm Eichenscheiter 2. Kl.

1,7 rm Kiefernscheiter 1. Kl.

34,5 rm Buchenknüppel

10,5 rm Eichenknüppel

1,5 rm Kiefern- und Elsbeereknüppel 1760 Wellen Buchenreisig 3. KJ.

19,7 rm Buchenstöcke

7,6 rm Eichenstöcke.

Zusammenkunft: Kreuzung 12. Schneise- Wannschneise.

Die Holzgeldschuldigkeiten können zins­los bis 11. November 1933 gestundet wer­den.

Gießen, den 3. Januar 1933. Bürgermeisterei Gießen.

I. V.: Dr. Rosenberg

Mehrere

Schlalziminer

nndMirlien verkauft zu staunend herab­gesetzten Preisen

Louis Vetter

Kaiserallee19. v2?ov

Schellfische ohne Kopf Pfd. 80) Seelachs

Pfd. 20 1

Filet Ptd.354

Landbrot 4-Pfund-Laib 57 ->) Molkerei-Butler 59D Pfd. 1.2V.«

IttliH Lieblgitr.68.Tel. 8685

Donnerstag, den 5. Januar 1933, nach-1 mittags 2 Uhr, versteigere ich imLöwen", Neuenweg 26, dahier, zwangsweise gegen Barzahlung: 53DI

1 Registrierkasse, 2 Trumeauspiegel, 3 Radioanlagen mit Lautsprecher, 8 Di­wans, 3 Klaviere, 3 Grammophone, 3 Schreibmaschinen, 11 Sofas, 1 Schlaf­zimmer, 1 Frisiertoilette, 1 Haarschneide­maschine, 75 Weinbücher, 1 Broschüren- Heftmaschin,e, 1 Jagdbild, 2 Ständer­lampen, 4 Kinderwagen, 2 Puppen­wagen, 1 Kindersportfahrzeug, 1 Leiter, 7 Schreibtische, 3 Bücherschränke, 7 Ver­tikos, 4 Nähmaschinen, 2 Wäscheschränke, 6 Büfetts, 1 Flurgarderobe, 3 Spiegel, 17 Bände Brockhaus, 4 Bilder, 2 Sessel, 3 Kleiderschränke, 6 Tische, 20 Stühle, 1 Regulator, 1 Teppich, 1 Kommode, 2 Chaiselongues, 1 Warenschrank, 1 Har­monium, 2 Oefen, 2 Mantelkessel, 1 Ver­vielfältigungsapparat 1 Hobelbank, 1 Bohrmaschine, 1 Kreoenz.

Ferner an Ort und Stelle (Bekanntgabe erfolgt im versteigerungslokal):

2 Kühlschränke, 1 Horch-Personenwagen, 1 Opel-Personenwagen.

Müll

Gerichtsvollzieher in Gießen Ludmigstraße 33 Telephon 3239

Die Gemeinde Frankenbach bietet fol­gende Hölzer vor dem Einschlag an:

Fichte: Stämme = 530 fm.

Eiche: Stämme = 14,55 fm Klasse 2 u. 3.

Eiche: Nutzscheit = 60 rm (2 m und 2,50 m lang).

Kiefer: Nutzscheit --- 43 rm (2 m und 2,50 m lang). 41D

Angebote sind an die Bürgermeisterei zu senden.

Der Bürgermeister. Bernhardt.

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Klgllll

Donnerstag, 12.1. 33, abends 8.30 Uhr im

Postkeller: Ordentliche General-Versammlung Tagesordnung:

1. Tätigkeitsbericht des Vorstandes.

2. Tätigkeitsbericht der Ausschüsse.

3. Cntl. des Vorst, u. d. Ausschüsse.

4. Neuwahlen.

5. Verschiedenes. 42D Ter Vorstand.

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GießenerKonzertverein

Sonntag, 8. Januar 1933, 17 Uhr, Üntv.-Anla

Viertes Konzert

Das Zilcher-Trio

aus Würzburg.

Pro!. Dr. H. Zilcher Prof. A. Schiering Prof. E. Cahnbley.

Klaviertrios von Brahms in C-Dur Loiellet in G-Moll Beethoven in B-Dur.

Der Konzert-Flügel ist aus dem Piano­haus Schönau.

Eintrittskarten 2, 3 und 4 Mk. bei Emst Cballier und abends an der Kasse. Stu­dentenkarten 1 Mk. bei Herrn Sekretär Ritter u. im neuen Studenten haus. 93340

Klein­schreibmaschinen große Auswahl erster Fabrikate finden Sie zu niedrigsten Preisen bei Niederhausen&Co. Seitenweg 17ersterStck. von Kleider Köhler. R954D

Lahnfreunde

Sonntag, 8.Januar pünktlich 4 Uhr

WeihnachtsFeier

im Kath. Vereins­haus. Eintritt frei. Zutritt nur für Mit­glieder u. geladene Gäste. Mitglieds- u. Gast - Einlaßkarten bei allen Vorstands­mitgliedern. 046

Donnerstag,nackm. 3/» Uhr, treffen sich die Damen bei (seD Bünscl, Hammstr. Kavall.-Verein Gießen e. V.

Montag, «.Januar, 19 Uhr, eröffnen mir in derGoetlieschule, Westanlage43,einen Anfänger- Lehrgang in der deutschen Ein­heits-Kurzschrift für Damen und Herren unter Leitung eines staatlich gevr. Kurz- schristlehrers.

Unterrichtsg. 8 Mk. Anmeldungen und Auskunft durch Hrn. Franz Haustein, Löberstraße9II,od. z.Uiiterrichtsbeginlu

Kurzschrift­verein v. 1861 mit Damenabtlg, e.V.

Donnerstag, 5.1.33, 20.30 Uhr im Heim Vortrag von Museumsassist.

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