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3.8.1933 Erstes Blatt
 
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Unsere deutsch Staatsgrenzen s Verträge, die u uische Staatsan ses Sachverhalt« können, haben j Die üblichen P sie dementsprcck über auch R e ch Dergelegt und il kerb und. W um ihm Anerk chendes Maß di ' Daß Deutschland es um des Recht ten, nicht zur denn der Recht! ist eine unveräu auf weiteres nu kerbunde zugcs Es bedarf keines es in bicfem §a verletzt worden il Oberschlesien werd TTtotrotifav Unter schlechter Stellt, unmöglicher M haben unsere Pi auch als Arbeit jeder andere pol her ein schwe tenrechts, r Arbeitslosenunt« ist besonders sch Kürzung geblie Kürzung ers t e m a t i fd) e chärfsten Protc ^genannter Pi Staat, nach de bisherigen Ent im vollen Be schassen versuch nicht grundsätzl tes gezwungen bleiben, daß tz Handlung i i n Polen ge, ses Staates ölst ten einbürgert, j, System wird. Es ben, daß dieser c fiarnnfierkn Mi £e*n in Pol. ^tsjuftan sch^?" gleicht jLE Blut IN T £ "Wilern, da *Tar-15 die fßerQi "N. Ne L binar

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Die Mette für die diesjährigen ßeeresmeisterschaffen

Oberhessen

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Stuttgarts AdschiedSgruh.

Nach Abschluß des 15. Deutschen Turnfestes hat Oberbürgermeister Dr. Strölin an Deutschlands Turner und Turnerinnen folgenden Gruß gerichtet:

Das Deutsche Turnfest ist zu Ende. Die Stadt Stuttgart hat für dieses große nationale Fest den äußeren Rahmen geben dürfen. Diese Tage wahrer deutscher Volksgemeinschaft haben uns Stuttgarter auf das innigste verbunden mit allen den Brudern und Schwestren aus Nord und Süd, aus Ost und West, von Ueberland und Uebersee. Dieses Band muß auf immer erhalten bleiben. Stuttgart ist Hüte­rin und Trägerin des Bundesbanners der Deutschen Turnerschaft geworden. Nehmt die Versicherung in eure Heimat zurück, daß wir dieses Banner nach

alter Schwabenart furchtlos und treu auf all den Wegen vorantragen werden, die unser Führer Adolf Hitler uns weisen wird. Das ist unser Abschiedsgruß. Gut Heill"

Handball im Bezirk Heffen her OT.

Arn Sonntag weilten die beiden Mannschaften des Turnvereins Holzheim zu Freundschaftsspie­len in Grüningen. Die 2. Mannschaft Gröningens gewann gegen die verstärkte 2. Holzheims nach flottem Spiel 2:1. 3m Vorspiel hatten sie mit 8 Mann gegen Holzheim 1. und 2. komb. eine Niederlage hinnehmen müssen. Das Spiel der 1. Mannschaften wurde kurz nach Beginn wegen eines Gewitters abgebrochen.

Die von Professor Glöckler (Berlin) gepufferte Bronzeptakette für die vom 2. bis 6. August in Kassel zur Durchführung gelangenden diesjährigen Heeresmeisterschaften. In der Mitte unten sieht man das Fsst- abzeichen für diese große Sportveranstaltung der Reichswehrsoldaten.

* m r Landkreis (Sicken.

m . r o ß e n -Lj nden , 3. Aug. Der gestrigen ^otlz uber die Zusammenfassung von Reitern in der SA. ist berichtigend nachzutragen, daß es sich bei dieser Gründung nicht um einen Reitersturm, sondern um einen S A.- R e i t e r t r u p p handelte

? Reiskirchen, 2. Aug. Aus dem hiesigen Gemernd e r o t ist zu berichten, daß der V o r - a n s ch l a g für das Jahr 1 9 3 3 ohne E i n- ,a9en om m e n wurde. Ausgenommen ""rden wdiglich die Vergütungen und Besoldungen für die Gemeindebeamten und -Bediensteten. Diese ollen ,n einer späteren Sitzung besonders festge­legt werdem Die Minderausgaben sollen zur Stär­kung des Rechnungsrestes dienen Die Gemeinde- umlage wurde auf 16 000 Mark festgesetzt. - Unter N» .fchwemebeständen des hiesigen Ortes ist die Stück Vieh 3tm^W

k. §unnrcenn^en21uCgd,Ue6^^ng NL neue Kreisfeuerwehrinsvektor Bouffier eine der Freiwilligen und der Pflicht feuer wehr ab. Zum Drand- angrifs war em Großfeuer angenommen, zu dessen Bekämpfung die Kreismotorsprihe mit einge eht wurde. Bemerkenswert war, daß die Geräte zwei Minuten nach der Alarmierung an der Brand- tclle emtrafen und schon nach einer Minute Was. £r gegeben wurde. Der Kreisfeuerwehrinspektor bewertete d,e Wehr in allen Teilen mit derAow äug 9Ut Uni> ^ch seine lobende Anerkennung

Kreis Büdingen.

lD Nidda, 1. Aug. Auf dem Turnfest in Stutt­gart errangen von den hiesiaen Turnern Anton A.'e 2 'M Neun-Kampf der Altersturner den 27 Sieg 138 fünfte); Alfred Eckhardt im Zehn- Kampf den 27. Sieg (161 Punkte): Paul Gerhardt «ermann irn Zwölf-Kampf der 2. Klasse den

Dann gelangte ein Wetterauer Dolksstück (vorn gleichen Verfasser):Hinne steche die Bie(n)" zur Aufführung^ Der zweite Teil des Abends wurde von dem Bad-Nauheimer Heimatdichter Karl Pior- k o w zusammen mit dem Bad-Nauheimer Dichter P Kuckuck bestritten. Die Lieder des letzterem der am Flügel begleitete, wurden von Frau Mary M ü I» lerGrosenick (Bad-Nauheirn) mit vollendeter Kunst oorgetragen. Viel zu Lachen gab es über eine Szene aus dem Nauheimer VolksstückWohlhard Wilhelmis" Verschiedene Ansprachen der Ämter wurden zum Ausdruck der allgemeinen Freude. Man hörte auch das Imkerlied, das Herr Dzesen (Ech­zell) geschickt hatte.

Der eigentliche

Oeutsche Zmkertag

wurde am Sonntag begangen. Er erhielt seinen Auf­takt durch die Gottesdienste in den Kirchen beider Konfessionen. Um 10 Uhr traf man sich wie­der auf dem Ausstellungsgelände. Viele Besucher waren gekommen. Nur schrittweise konnte man in den Ausstellungsräumen vorwärts kommen, bis die Klänge der Beethooenschen Motette:Die Himmel rühmen" die Massen der Besucher um das Redner­pult auf dem großen Mittelhof zusammenriefen. Hier erfolgten nun die Begrüßunasfeierlich- feiten. Reichsernährungsminister DarrS hatte lei­der nicht persönlich erscheinen können. Er sandte ein Degrüßungstelegramm

Der Reichsstatthalter Sprenger hatte inzwi­schen noch die Schuhherrschaft der Ausstellung übernommen.

Der hessische Ministerpräsident Pros. Dr Werner sowie der Herr Reichsllatthalter hatten Vertreter entsandt Dr. F i l l e r war als Beauftragter des Ab­geordneten Vetter anwesend. Mit großer Freude wurde der führende Gelehrte der Bienenwissenschaft Prof. Dr. Zander (Erlangen) begrüßt. Dem Aus­stellungsleiter, Berufsschullehrer Hildebrand aus Bad-Nauheim, und all seinen Helfern wurde be- sonderer Dank gesagt. Dem Führer der hessischen Imkerschaft, Amtsanwaltschoftsrat W e n k e b a ch Kassel), und dem Vorsitzenden des Oberhessischen Jmkervereins und Imkeroerbände, Lehrer Runk (Nidda), wurde die bronzene Wabe des Im- k e rbu nd e s verliehen. Pfarrer A i s ch hatte die amtliche Vertretung der Deutschen Landwirtschafts- Gesellschaft übernommen. Er ist Vorsitzender ihres Sonderausschusses für Bienenzucht. Weit über den Kreis der Genannten hinaus erging der Gruß des geschäftsführenden Bundesleiters. Im Geiste verband er die Versammlung mit den Imkern an der Saar, m Danzig und im Memelland und in Oesterreich

Für den Reichskommissar sprach der Vertreter der Hessischen Bauernkammer aus Kassel, Sprenger. Cr versprach Förderung der Landbienenzucht unter besonderer Nennung der Forschungsstelle in Mar- burg. Dr. Filler betonte, daß es auch die Jugend m den Dienst der Bienenzucht zu stellen gelte. Prof. Dr Zander betonte den Gedanken des Dienens, den mir am Bienenvolk erleben, und zwar eines Die­nens für das Ganze. Es gebe fern Staatsleben das nationaler und sozialistischer sei, wie das im Bienen­staat

?laeri-irk^ *1$ erwiderte Worte persönlicher Freund- bchkelt die ihm geworden waren, mit dem einfachen Satz:Jedermann ist soviel wert, wie er von sich opfern kann" und versprach für die DLG. Weiterfüh­rung der gemeinsamen Arbeit Als letzter sprach im Freien Herr Stritzel (Danzig) als Vertreter des abgetrennter> Deutschtums. Als sich kurz nach "Uhr die Imkerschaft ,m großen Hörsaal des Kerck- hoff-Institutes wieder zusammengefunden hatte, foimte der Versammlungsleiter Kickhösfel gleich den Rednern das Wort erteilen

211s erfterJReöner Jprad) der 2. Dundesleiter des Deutschen Imkerbundes. Mentzer (Bad Diirck- heim) über die

Ausgestaltung der Bundesorganisation".

Die deutsche Bienenzucht sei eingeschaltet in die große ständische Front des Landvolkes Der Aufbau geschehe im Sinne des Führerprinzivs Der Aufbau des Deutschen Imkerbundes werde sich der GtuMur der kommenden Reichsgestaltung anzupassen haben Die Hauptaufgabe des Deutschen Imkerbundes für bie nächste Zukunft bestehe darin, daß hinsichtlich der Honigerzeugung und Eroberung und Sicherung des deutschen Honigmarktes Mittel und Wege geschaffen werden. Nur derjenige Bauer und Siedler, der ich zur Bienenzucht eigne, solle Bienenzucht betreiben Der Honigabsatz sei zu regeln. Sache der Führer werde es sein zum gegebenen Zeitpunkt entspre- chende Anordnungen zu treffen

lieber das

Vienen-Recht"

referierte der Rechtsbetrat des Deutschen Imkerbun- des, Dr. v ch ü ß l e r. Oft werde die Frage gestellt was eigentlich das Recht mit der Imkerei zu tun

Völkerbestand des Einzelimkers von dem jetzigen Stand von 6,3 auf etwa 20 Völker zu führen. Es gelte ferner, die Leistungen durch die Königinnen­zucht zu steigern. Ganz besonders müsse in die Schu- lunasmaßnahmen der Landwirtimter einbezogen werden. Die besten Bienen könnten keine Ernten schaffen, wenn ihnen nichts geboten werde. Den Grund und Boden aber habe der Landwirt in der Hand. Die Auswirkungen der neuen Maßnahmen unseres Volkskanzlers würden mit Notwendigkeit die zweiten und dritten Söhne auf Bauernhöfen und die mittleren und kleinen Landwirtschaften selbst auf eine Ergänzung des Betriebes auch durch Bienenzucht Hinweisen. Der Landwirt Hobe in den modernen Maßnahmen der Grünland- beroegung des Kleegrasbaus, des Grünfutterbaues und der Gründüngung im Anschluß an die Getreide­ernte die Möglichkeit für seinen Bienenstand große Blutenflachen xu schaffen. Damit habe er alle Mög­lichkeiten zur Ertragssteigerung in der Hand.

Oer Ausklang

Am Nachmittag tagten die hessischen Unterver- bonde und der Nassauer Verband. In allen dreien stellten die bisherigen Vorstände ihre Aemter zur Verfügung. Die bisherigen Vorsitzenden wurden jedoch als Führer gewählt und ihnen das Ermäch­tigungsgesetz bewilligt. Vorbehaltlich der Zustim­mung durch den Präsidenten Vetter werden also weiter geleitet: der Verband Kurhessen vom Amts­anwaltschaftsrat W e n k e b a ch (Kassel), der Ver­band Oberhessen von Lehrer i. R. Runk (Nidda), der Verband Nassau von Lehrer Wenig (Ober- Seelbach).

Die Ausstellung war zu verschiedenen Stunden außerordentlich stark besucht. Im ganzen haben am Sonntag über 3200 Menschen der Schau einen Besuch abgestattet. Viele Besucher waren von außerhalb. Am Spätnachmittag des Sonntags wurde noch der FilmEine Reise in das Bienenland" von Prof. Dr. Zander (Erlangen) den Imkern im Kerckhoff-Institut gezeigt. Den Ab­schluß bildete ein Spaziergang nach Dem Johannis­berg.

34. Sieg (175 Punkte); Erna Petermann im Vier-Kampf der Turnerinnen den 32. Sieg (64 Punkte) und Albert Spengler im Schießsport den 12. Sieg. Die Turner wurden gestern abend mit Musik am Bahnhof abgeholt und zum Markt­platz geleitet, wo sie u. a vom Bürgermeister Nullmann im Namen der Stadt willkommen geheißen wurden.

Kreis Lauterbach.

Lauterbach, 31. Juli. Die Freiwil­lige Sanitätskolonne Lauterbach hielt am gestrigen Sonntag unter Mitwirkung der SA., des Leiters der Technischen Nothilfe G i tz ß e n und der Freiwilligen Feuer­wehr Lauterbach aus dem städtischen Wiesenge­lände beim Schwimmbad eine Gas- und Lust- schütz Übung ab. Die Bevölkerung nahm lebhaf­ten Anteil; zu Tausenden waren die Zuschauer er­schienen. Der Führer der Sanitätskolonne, Amtsan­walt Wagner, gab zunächst den Plan der Uebung bekannt. Vor der praktischen Vorführung hielt der Leiter der Technischen Nothilfe Gießen, Herr Schuchardt, einen Vortrag über die Gefahren, in denen sich Deutschland durch die völlige Wehr­losigkeit gegen Luftangriffe befinde, und wies auf die Notwendigkeiten, wie auch auf die Möglichkeiten des Gas- und Luftschutzes hin. Die Vorgänge wäh­rend der Durchführung der Luftschutzübung'wurden ebenfalls von Herrn Schuchardt im Einzelnen erläutert und trugen wesentlich zum vollen Ver­ständnis der Gefahren bei Luftangriffen bei. Schließ­lich wurde zum Eintritt in die Ortsgruppe für den zivilen Luftschutz aufgefordert.

Kirche und Schule.

Landkreis Gietzen.

* Heuchelheim, 2. Aug. Bei der dieser Tage durch die neugetoählte Kirchengemeindever­tretung vorgenommenen Kirchenvorstands-

habe. Die Praxis lehre, daß die Zu ommenhange außerordentlich zahlreich seien Die Bienenzüchter erstrebten schon lange ein einheitliches deutsches Bienen-Recht, Denn die geltenden Vorschriften seieii n vielerlei alten Volksrechten, Land- und Stadtrechwn zerstreut. Daneben gelte das gemeine römische Recht, in anderen Gebieten das preußstche allgemeine Landrecht, in anderen Teilen Deutschlands das fran­zösische Recht und dergleichen. Em einheitliches deut­sches Bienengesetz sei bisher nicht erreicht worden. Immerhin sei es die Folge der Bestrebungen der Imker, daß die Rechtsverhältnisse der Bienen als des einzigen Tieres im BGB. bezüglich des Schwarmrechts eine Regelung gefunden habe, die dann seit 1900 im BGB. für das ganze Deutsche Reich Geltung bekam. ~ ~

Den dritten Vortrag hielt Dr. K. Freuden- stein über das Thema.

Erträge und Ertragsmöglichkeiten unserer Bienenzucht.

Der Neubau Der deutschen Wirtschaft könne an der Bienenzucht nicht vorübergehen. Für die Frage nach ihrer Bedeutung sei entscheidend die Beantwortung der Frage nach ihrem Ertrag. In 884 Jmkereibetrie- ben werde ein Durchschnittsertrag von rund 30 Pfd. erzielt. Da sei allerdings als außerordentlich zu be­trachten. Ein allgemein für amtliche Zwecke wür­diges Durchschnittsergebnis würde sich aber nur aus langjährigen Erhebungen in verschiedenen Trachtge­bieten ergeben. Es sei ihm, dem Redner gelungen, aus den Buchführungsergebnissen von mehr als drei­zehn Imkern, die sich über 6 bis 42 Erntejahre er­strecken, ein solches Durchschnittsergebnis zu erhalten, das für gut geleitete Betriebe allgemein gelten könne: 12,275 Kilogramm Honig je Volk und Jahr. Auch dieser Durchschnitt setzt sich jedoch aus erheblichen Schwankungen zusammen. Als Hauptergebnis gehe aus dem Widerspruch zwischen dem allgemeinen Durchschnitt jedenfalls hervor, daß die Erträge der deutschen Bienenzucht die Ertragsmöalichkeit bei weitem nicht ausschöpften. Es zeige sich Die Notwen­digkeit einer allgemeinen Imkerschuluna. Es i gelte, Seuchenverluste zu vermeiden und den I

Zu einem ganz besonderen Ereignis wurde Fest- und Heimatabend für die Teilnehmer an Deutschen Imkerbundtagung am Samstagabend im bis auf den letzten Platz besetzten großen Bühnensaal des Kurhauses. Unter Leitung von Herrn Oskar F e i g e I war Die Bühne in vornehmer Schlichtheit gehalten. Unter großem Beifall erklangen die Chöre der Bad-NauheimerLiedertafel" (Gauchormeister Hermann H a n st e i n - Friedberg). Den Lorspruch, verfaßt von Oberstudiendirektor W Philipps (Friedberg), sprach Fräulein M. Heberer

Alle auf Der Tagung stehenden Anträge wurden Der Bundesleitung als Material überwiesen. Die Versammlung hörte im Anschluß Daran noch Die beiden^vorgejehenen Vorträge Lehrer Wenig (Ober-Seelbach) sprach über Das ThemaDie För­derung des Bundesgedankens durch die Bezirks- bzw durch Die Landesverbände" und Herr Cordes über DieOrtsvereine als Urzelle des Bundes". Lehrer Wenig betonte, daß der Bundesgedanke ge­fördert werden müsse durch eine einheitliche Fach­presse, die sich in vier Teile: Jmkerliche Praxis, Bun­desarbeit, Bienenwissenschaft und Forschung, Hei­matliche Zucht, gliedern müsse Der Imker müsse sich der Waffen des Jmkerbundes bedienen, und zwar des Einheitsglases und des Gewähroerschluffes. Fer­ner gelte es, sich der vorhandenen Werbemittel zu bedienen Der Honigabsatz und Die Honigoermittlung seien zu fördern.

Herr Cordier wies darauf hin, daß der Imker zu einer festen Verwurzelung in der Sache gebracht werden müsse. Der Dorfverein sei dafür Die gegebene Stelle Hier könne Die Jmkerschulung am gründ­lichsten Durchgeführt werden. Eine bewußte Ein­stellung auf Organisation sei Die Ausgabe Der sog. Ortsvereine.

Inzwischen hatte Der Preußenbund sich selbst a u f g e l ö st und seine Arbeit an den Jm- kerbund weitergegeben. Die Schriftleiter der Bienen- zeitunaen und anderer Sonderausschüsse hatten ge­tagt. Ein großes Stück Arbeit war geleistet worden. Mit froher Erwartung sah man Dem Festabend ent­gegen.

Oer Fest-Abend.

Deutsches Volk-Deutsche Arbeit.

Berlin, 2. Aug. (CAB.) Eine große Kul­turschau des deutschen Bolks und eine Leistungsschau deutscher Arbeit wer­den vom 17. März bis 1. Mai 1934 als Aus - stellungDeutsches Bolk Deutschs-

Arbeit" in den Berliner Ausstellungshallen am Kaiserdamm stattfinden. 3m Hinblick auf die besondere Bedeutung dieser ersten 3ahresschau der nationalen Arbeit hat der Reichspräsi­dent die Schirmherrschaft übernommen. Ehrenpräsident ist der Reichsminister für Bolksaufklärung und Propaganda Dr. Goeb­bels.

Die Ausstellung wird zum erstenmal im neuen Deutschland einen Gesamtüberblick über Rassen­kunde und Rassenhygiene des deutschen Volks geben. Der nationalpolitischen Erziehung ist die AbteilungDas Reich der Deutschen" gewidmet, die dem Wiedererwachen eines neuen deutschen Rationalismus Ausdruck geben wird. Die Ab­teilungDie deutsche Arbeit" zeigt Spitzenlei­stungen der 3ndustrie, des Handwerks und der Landwirtschaft.

Wahl wurden sämtliche seitherigen 8 Kirchen­vorsteher einstimmig wiedergewäh'lt. Cs sind die Herren Bürgermeister Friedrich Karl Rinn. Philipp BöhmerIII., 3ohann Philipp Är öd, Johann 3ung, Philipp Rinn I., Wilhelm Reidel VI., Karl Romer II. und Wilhelm Kehr.

a. Großen-Buseck, 3. Aug. Am Sonntag versammelte sich die neu gewählte und bestätigte Kir- chengemeindeoertretung zur N e u w a h l d e s K i r - chenvorstandes. Dabei wurde der seitherige Kirchenvorstand vollzählig wieder- gewählt. Ein Zeichen, daß die Kirchengemeinde mit Der bisherigen Amtsführung zufrieden war.

Watzenborn-Steinberg, 2. Aug. Bei der gestrigen Wahl zum Kirchenvorstand wurden in unserer Gemeinde die früheren Mitglieder des Kir- chenoorstandes Johs. Hirz IX., Bürgermeister Schäfer, Gg. Melch. Häuser, Balth. P i tz III., 3ohs. Brückel XII., Gg. Harnisch V. wieder- aewählt, neugewählt wurden Louis Heß, Steuer­sekretär, und Karl Philipp II, Steinberg, das langjährige Kirchenvorstandsmitglied Altbürger­meister Hirz wurde zum Ehrenkirchenvorsteher er­nannt. Der hiesige Kirchengesangverein weilte am gestrigen Vormittag in Gießen, um den Kranken in der Chirurgischen Klinik, Frauenklinik und dem Evangelischen Schwesternhaus durch Vor­trag einiger geistlicher und Volkslieder eine Freu­denstunde zu bereiten. Die Gesänge wurden von den Kranken mit dankbarer Freude ausgenommen und bedeuteten ein Stück Sonntagsfeier.

)( L i ch, 2. Aug. Am Montagabend trat im Ge­meindesaal die neugewählte evangelische Kirche ngemeindeoertretung zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Vor der feierlichen Der- pflichtunader neun neu in die Körperschaft einge­tretenen Mitglieder hielt Dechant Kahn auf Grund des Apostelwortes Römer Kap. 12, Vers 7 eine Ansprache an die Versammlung über die Pflichten und Aufgaben eines Kirchengemeindevertreters. Hierauf erfolgte die Wahl des Kirchenvorstandes. Die bisherigen Kirchenvorsteher wurden bis auf eine Stimme einstimmig wiedergewählt. Es sind die Herren Landwirt Chr. PH. Hermann Albohn Oberbahnhofsvorsteher Wilhelm Berk, Rektor Ludwig Erb, Schlosser und Werkführer Fritz Henne, Bäckermeister und Beigeordneter Ludwig vihring, Schreinermeister Hr. Jak. Menges Kaufmann Heinrich Schmidt II., Forstmeister Heinrich Zimmer

Oer Frankfurter Polizeipräsident beurlaubt.

F r a n f f u r t a. M., 2. Aug. (WSÄ.) Der Frantfurter Polizeipräsident, Generalmajor von West rem, ist beurlaubt worden, nachdem er die ihm gestellte Aufgabe, die Frankfurter $e,1 d u o rganisieren, glänzend

9^-?st hat. lieber seine weitere Verwendung ist noch Nichts bekannt. Reinhard von W e st r e m zum Gutacker ist 54 3ahre alt und stammt aus einer alten Soldatenfamilie. Er wurde im Kriege JHai°r unö trat nach Beendigung des We.tkrieges m Die Reichswehr ein. wo er zuletzt Kommandant nr ^r^pe"iwm^splahes Altengrabow war. Am 30. September schied von Westrem als Gene- ralmajor aus der Reichswehr aus. Als Polizei- pra)iDent tn Frankfurt erwarb er sich in weiten Kreisen der Bevölkerung großes Vertrauen, so oaß ihn die Beamtenschaft und die Bevölkerung sehr ungern scheiden sieht.

Beginn öcr Riedentwäfferung.

WSR Heppenheim, 2. Aug. Der Heppen- Heimer Arbeitsdienst tat in der Weschnihniede- rung den er st e n S p a t e n st i ch z u d e n g r o - iedentwässerungsarbeiten. Gleichzeitig wird die Feldbereinigung im Ge- marfunggteiI toeftlid) der Provinzialstraße Darm­stadt-Heidelberg durchgeführt werden.

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