Oie Vorrunde
um den AL>o!f-Hitler-pokal.
I» der Vorrunde um den Abolf-Hitler-Fußball- Pokal gab es eine Reihe von Ueberrajchungcn. Drei Kämpfe konnten erst nach zweimaliger Verlängerung entschieden werden, und im Treffen Freistaat Sachsen gegen Westfalen mußte nach 120 Minuten beim Stande von 1:1 sogar das Los entscheiden. Geschlagen wurden außer den Westfalen noch Mainhessen- Saar, Württemberg, Baden-Pfalz, Niedersachsen, Schlesien, Ostpreußen und Hamburg-Holstein. Für die Zwischenrunde am 9. Juli haben sich Bayern, Niederrhein, Mittelrhein, Nordhesscn, Freistaat Sachsen, Sachsen-Thüringen, Pommern und Brandenburg-Berlin qualifiziert.
Hessens Leichtathletik - Meisterschaften.
Nur mäßige Leistungen.
Die Leichtathletik-Meisterschaften der Gruppe Hessen wurden am Sonntag in Wiesbaden abgewickelt. Die Beteiligung war eine recht gute, aber der Besuch war außerordentlich schwach, denn knapp 100 Zuschauer wohnten den Wettkämpfen bei. Die Organisation der Beranstaltung wies keine Mängel auf. Die Läufe litten sehr unter starkem Gegenwind, aber auch in den anderen Disziplinen wurden keine besonders guten Ergebnisse erzielt. Den Bogel schossen die Darmstädter Vereine ab. So fielen in den Einzelläufen und Staffeln und in den Wurfkonkurrenzen alle Meistertitel nach Darmstadt. Auch bei den Damen dominierten die Darmstädter Teilnehmerinnen, namentlich in allen Laufwettbewerben.
Die übrigen Meisterschaften fielen nach Wiesbaden, Kreuznach und Groß-Gerau.
Kurze Sportnotizen.
Schweizerischer Fußballmeister wurde wieder einmal Servette Genf durch einen 3:2 - (2:1-) Sieg im Entscheidungsspiel gegen die Grashoppers Zürich.
*
Der Deutsche Bantamgewichts-Mei- st er Metzner-Köln verteidigte seinen Titel erfolgreich durch einen Punktsieg über den Herausforderer Hinz- Barmen.
*
Einen deutschen Sieg gab es wieder in London. Der Berliner V i e b a h n gewann das Kunstspringen überlegen.
*
Einen neuen Weltrekord im ^eidarmi- gen Drücken der Mittelgewichtsklasse stellte Wölpe r t - München mit 102,7 Kilo auf.
Die Internationale Alpenmeister- schaft für Automobile ist für dieses Jahr abgesagt worden.
*
Beim Flugzeugrennen Neuyork— Los Angeles erreichte der Amerikaner R. Terner für die 4022,5 Kilometer lange Strecke die bisher unerreichte und phantastische Geschwindigkeit von 345 Kilometer Stundenmittel.
♦
Einen neuen deutschen Rekord im Hochsprung stellte B o r n h ö f t - Limbach bei den Kreismeisterschaften der sächsischen Turner in Frankenberg mit 1:94,3 Meter auf.
Oie Beispielswirtschasten im Vogelsberg.
Darmstadt, 30.Juni. Die Staatspresse- st e l l e verbreitet folgenden Artikel des Staatskommissars für die Landwirtschaft Dr. Wagner:
„Eine Meldung in der „Oberhefsischen Tageszeitung" aus Ober-Moos im Kreise Lauterbach, in der unrichtige Mitteilungen über die Beispielwirtschaft von Paul Schäg in Ober-Moos gemacht sind, gibt mir Veranlassung, meine
Slellungltahme zur Frage der Beispiel- wirtschaften
allgemein bekanntzugeben. Die Beispielwirtschaften im Vogelsberg wurden vor vier Jahren von dem damaligen Minister für Arbeit und Wirtschaft, Ko - r e l l, im Rahmen eines großen Hilfsplanes für Öen oberen Vogelsberg eingerichtet, die durch eine Umstellung der Betriebe auf Grünlandwirtschaft eine Besserung der Lage der Vogelsberger Bauern bringen sollte. Bei den Halbheiten aller Maßnahmen, die für unsere früheren Regierungen ja immer kennzeichnend waren, ist es Herrn Minister Ko- r e l l nicht gelungen, irgendwelche Erleichterungen für öen Vogelsberg zu bringen, obwohl er nicht unerhebliche Gelder unseres Staates in diese Arbeit hineingesteckt hat. Schon die letzten Jahre der alten 'Regierung führten zu einem vollständigen Versacken der mit so großem Tamtam verkündeten Regie- runaspläne für den oberen Vogelsberg, da bei der fortschreitenden Verarmung unserer Staatsfinanzen die Aufbringung der erforderlichen Mittel nicht möglich war und vor allem auch die ganze Politik gegen die Interessen des Bauernstandes gerichtet war.
Die nationalsozialistische Regierung übernahm auch hier ein Werk, das nur bei völliger geistiger Umstellung endlich zu dem Ziel der wirtschaftlichen Wiedergesundung des Vogelsberger Bauern führen kann.
Diese Umstellung ist dank des gesunden Sinnes der Bogelsberger Bauern, die sich frühzeitig den Scharen der nationalsozialistischen Bewegung anschlossen, und die heute mit die Kerntruppe der Bewegung in Hessen bilden, glücklicherweise schon sehr weit sort- aeschritten. Im Rahmen der Maßnahmen, die unser Reichskanzler Adolf Hitler und unser Reichs- bauernsührer Walter Darrs zum Schutze der Bauernwirtschaft eingeleitet haben, können wir nun auch in Hessen in planmäßiger Arbeit die Anpassung der bäuerlichen Betriebsführung an die jeweils gegebenen Bodenverhältnisse durchführen, die Viehzucht so auszubauen, wie es für unsere Gebirgslagen, die von Natur zu Grünlandgebieten geschaffen sind, notwendig ist. Hierbei muß es natürlich unser Bestreben sein, die mit erheblichen Geldern unseres Staates in früherer Zeit getroffenen Vereinbarungen in den Dienst der neuen Aufgabe zu stellen, um diese Mittel, die von der Allgemeinheit
aufgebracht wurden, wiederum der Allgemeinheit nutzbar zu machen.
Unter diesen Gesichtspunkten habe ich auch beschlossen, die Beispielwirtschaften im oberen
Vogelsberg weiterzuführen.
Ich habe sie unter der Oberleitung der Landwirt- schaftskammer zusammengefaßt und diese Stelle beauftragt, nach den neuen Grundsätzen die Betriebe so zu gestalten, daß sie für jeden Bauer ein Vor- bild sein können. Selbstverständlich ist es hierbei nicht meine Absicht, den Beispielwirtschaften erhebliche Beträge zu schenken und sie hiermit vor allen anderen Berufsgenossen zu bevorzugen. Die den Beispielbauern zur Schaffung vorbildlicher Einrichtungen in ihrem Betrieb zur Verfügung gestellten Betrage müssen restlos zurückbezahlt werden. Unter diesen Gesichtspunkten sollte sich für den Neid der Berufsgenoffen kein Grund finden. Außer den von der früheren Regierung bereitgefteUten Beträgen, die wir jetzt retten müssen und die bei so- fertiger Auflösung der Beispielwirtschaften ohne Zweifel teilweise als verloren angesehen werden müßten, werden neue Mittel der Allgemeinheit Öen Betrieben nicht zugeführt werden."
Mainz fordert aktive Lustschuhmaßnahmen.
Mainz, 30. Juni. (WSN.) Der Reichsluftschutzbund, Ortsgruppe Mainz, hat an den Reichsluft- fahrtmmister folgendes Telegramm gesandt: „Mainz in gefährdeter Grenzmark am Rhein, jeglichen Schutzes entkleidet, bittet angesichts Einbruchs fremder Flieger über Deutschland um rascheste und wirksamste Durchführung aktiver Luftschutzmaßnahmen."
Ein zweites Todesopfer des Segelflugzeugunglücks bei Mainz.
Mainz, 30. Juni. (WSN.) Der bei dem Segelflugzeugunglück auf dem Großen Sand bei Mainz am Sonntag abgestürzte und schwerverletzte 26jäh- nge Segelflieger Hans Ott aus Mainz-Gustaos- burg ist heute früh feinen schweren Verletzungen erlegen.
Oie Bauern des Kreises Wehlar beglückwünschen den ^eichsernährungsminister.
O W e tz l a r 1. Juli. Die Kreisbauernschaft Wetzlar und die Kreisleitung Wetzlar der NSDAP, haben an den jetzt zum Reichsernährunqsminister ernannten Reichsbauerführer Walter 3) a r r e , der bekanntlich fein Erscheinen zum 13. Nassauischen Bauerntag am 16. Juli in Wetzlar zugesagt hat, folgendes Glückwunschtelegramm gerichtet:
„Nassauische Bauer freuen sich über Ihre Ernennung zum Reichsernährungsminister, geloben treue
Mitarbeit und hoffen ihre Glückwünsche am 16. Juli auf dem Bauerntag in Wetzlar persönlich wiederholen zu können."
Kreisbauernschast Wetzlar — Kreisleitung Wetzlar der NSDAP.
Rundfunkprogramm.
Dienstag, 4. Juli.
7.15 Uhr: Frühkonzert auf Schallplatten. 10.10 bis 10.50: Schulfunk. Der deutsche Waffenschmied. Ein Lebensbild Alfred Krupps. 10.50: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Der Hausfrau zur Erholung. 16.30: Bon Wildbad: Nachmittagskonzert des Kurorchesters. 18: Der Kunsthandwerker Karl Borromäus Berthold wird gestellt. Eine Auseinandersetzung mit seinen Gedanken über die Zukunft des deutschen Kunsthandwerks. 19: Von Berlin: Reichssendung: Stunde der Nation: „Rügen". Ein Hörwerk von Deutschlands größter Insel. 20: Sondersendung. 20.10: Ein Volk will leben! Gespräche von Scholle und Pflug. 20.55: Konzert. „Das Märchen von der schönen Magelone". Von Ludwig Tieck. 22.35 bis 24: Nachtmusik auf Schallplatten.
Mittwoch, 5. Juli.
7.15 Uhr: Frühkonzert. 10.10 bis 10.40: Schulfunk: „Schmeckt die Wurst?" Hörbericht. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Ludwigshafen: Mittagskonzert der vereinigten Kapellen der Landespolizei und des SS.-Musikzuges 10. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18: Gespräche mit einem Rosenzüchter. 18.25: Zeitfunk. 18.45: Kurzbericht vom Tag. 19: Reichssendung: Stunde der Nation: Siebenbürgen. Hörfolge. 20: Sondersendung: 20.10: Breslau: Aus deutschen Opern. 21.10: Braune Kameraden. Ein Bild von den ersten Kämpfen um die Straße in unserer Heimat. 22.45 bis 24: Nachtmusik.
Donnerstag, 6. Juli.
7.15 Uhr: Frühkonzert erwerbsloser Berufsmusi- ker. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.30: Stunde der Jugend. 16.30: Badenweiler: Nachmittagskonzert des Kurorchesters. 18: Von Trier: „Praktische Flugzeugortung", Dreigespräch bei einem Flug von Frankfurt a. M. nach Trier. 18.45t Kurzbericht vom Tag. 19: Passau: Reichssendung: Stunde der Nation. Abendkonzert aus dem Dom zu Passau. 20: Variets am Charlottenplatz. 12 Attraktionen. 20.45: Heiteres Konzert.
Freitag, 7. Juli.
7.15 Uhr: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Musikalischer Zeitvertreib. 16.30: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18: Aerztevortrag. 18.25: Zeitfragen. 18.45: Kurz- bericht vom Tag. 19: Von Hamburg: Reichsfendung: Stunde der Nation: Schleswig-Holstein meerum- fchlungen. 20: Nationaltheater Mannheim: Carmen. Große Oper, von Georges Bizet. 22.45 bis 24; Nachtkonzert.
Samstag, 8. Juli.
7.15 Uhr: Frühkonzert auf Schallplatten. 10.10 bis 10.40: Schulfunk. Karl Zeih. Eine Hörfolge vom Lebenswerk eines Wirtfchaftspioniers. 12: Mittaqs- konzert. 14.30: Jeder hört zu! 15.30: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskonzert des Orchesters des Westdeutschen Rundfunks. 18: Bruno Neliffen- Haken lieft aus Heiliger Frühling. 19: Reichs en- öung: Stunde der Nation: Wie der Schwabe singt und spielt. 20: 3 mal 5 Minuten. 20.20: Von der Funkstunde Berlin: Eine Stunde Ferien. 22: Franz Völker singt auf Schallplatten. 23 bis 24: Nachtmusik.
13. Nassauischer Bauerniag in Wetzlar
* Wetzlar, 3. Juli. Vom 15. bis 17. Juli findet in der alten, ehemals freien Reichs- und Goethestadt Wetzlar der 13. Nassauische Bauerntag statt. Das nas,auische Landvolk versammelt sich damit zum erstenmal auf peunassauischem Gebiet. Der Bedeutung dieses Anlasses entsprechend sind in Wetzlar Vorbereitungen für einen großzügigen Verlauf des Festes getroffen. Die Führer der deutschen Landwirtschaft, u. a. Reichsbauernführer Darre, Land- bunöpräfibent M e i n b e r g, sowie der Oberpräsident der Prooinz-Hessen-Nassau, Prinz P h i I i p p von Hessen und Reichsstatthalter Sprenger werden erwartet. Sie sprechen voraussichtlich in einer großen öffentlichen Kundgebung, die am Sonntag, 16. Juli, nachmittags nach einem Festzug stattfindet, dem etwa 120 Festwagen das Gepräge geben werden. Die Kapelle der 4. Marine-Artillerie-Abtei- lung aus Cuxhaven wird in Stärke von 25 Mann in Matrosenuniform zum Festzug und zu den Konzerten aufspielen. Zahlreiche Sonderveranstaltungen, u. a. großes Reit- und Fayrturnier, Quadrille, sportliche Wettkämpfe, venezianische Nacht, Deutscher Abend und anderes sind vorgesehen. Die Reichsbahn gibt von allen Stationen im Umkreis von 150 km Sonntagsrückfahrkarten nach Wetzlar aus.
Verantwortlich für Lokales, Provinz, Wirtschaft und Sport: I. D.: H. L. N e u n e r.
Wirtschaft.
10/48 Milliarden Reichsmark Sparkasseneinlagen Ende Mai 1933.
Die Sparkasseneinlagen bei den deutschen Sparkassen beliefen sich Ende Mai 1933 auf 10 477,72 Mill. RM. gegenüber 10 458,59 Mill. RM. Ende April 1933. Der Berichtsmonat weist mithin eine Zunahme um 19,13 Mill. RM. gegenüber einer Zunahme um 62,26 Mill. RM. im April 1933 auf. Im einzelnen betrugen die Einzahlungen 422,71 (460,63) Mill. RM., davon aus Aufwertung 7,63 (17,30) Mill. RM. und aus Zinsgutschriften 5,59 (14,26 Mill. RM., während sich anderseits die Auszahlungen auf 405,25 (397,52) Mill. RM. stellten. Die Depositen-, Giro- und Kontokorrenteinlagen betrugen Ende Mai 1 125,79 Mill. RM. gegenüber 1 094,14 Mill. RM. Ende April 1933.
*
* Noch keine Festsetzung der Stick- stosfpreise für das neue Düngejahr. Nach Mitteilung des Stickstoff-Syndikats hat das Reichsernährungsministerium umfassende Nachprüfung der Stickstoffpreise veranlaßt. Die Preisfestsetzung für das neue Düngejahr wird voraussichtlich erst in der ersten Hälfte des Juli erfolgen können. Die Lieferung erfolgt vorläufig zu den im Juli 1932 gültig gewesenen Preisen. Die endgültige Berechnung wird jedoch zu den neuen, noch festzufetzenden Juli-Preisen und -bedingungen nach deren Bekanntgabe vorgenommen werden.
* Die Indexziffer der Großhandelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 28. Juni berechnete Großhandelsindexziffer der Großhandelspreise stellt sich auf 93,2; sie hat sich gegenüber der Vorwoche (93,0) um 0,2 Prozent erhöht. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 85,0 (— 0,2 Prozent), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 89,7 (plus 0,4 Prozent), hiervon Produktionsmittel unv. 113,9, Konsumgüter 111,2 (plus 0,5 Prozent).
* Die Wirtschaftslage des Viehhan - dels im Juni 1 9 3 3. Vom Reichsverband des nationalen Viehhandels Deutschlands e. V. wird uns
geschrieben: Das Geschäft mit Rindern bewegte sich im Monat Juni auf der Preishöhe des Vormonats mit etwas anziehenden Preisen für gute Stiere, Kühe und Färsen. Bullen blieben unverändert stark ange- boten. Die Preise konnten sich nur mit Mühe behaupten. Das Geschäft ist überhaupt sehr empfindlich geworden, ein etwas stärkeres Angebot genügt, um die Preise gleich erheblich zu drücken. Das Kälbergeschäft war wenig verändert. Bei Lämmern und Hämmeln waren nicht mehr so starke Schwankungen wie im Vormonat zu verzeichnen. Die Preise scheinen sich auf einer Höhe von 30 Pf. stabilisieren zu wollen. Die Schweinepreise neigten in ihrer Gesamttendenz leider wieder nach unten.
* Deutsche Luft Hansa AG., Berlin. Die Generalversammlung der Deutsche Luft Hansa AG. erledigte die Regularien für 1932 und beschloß eine Aenderung in der Schreibweise des Firmennamens in „Deutsche Lufthansa AG". Dr. v. S t a u ß als Aufsichtsratsvorsitzender führte u. a. aus, daß bei der Deutschen Lufthansa nunmehr in erster Linie die eigene Wirtschaftlichkeit gepflegt werde, und daß darin auch schon Fortschritte zu verzeichnen gewesen feien, um allmählich von Zuschüssen frei zu werden. Hinsichtlich der großen, dreinwtorigen Maschinen sei man zu einer serienmäßigen Herstellung übergegangen, wodurch größere Sicherheit und Wirtschaftlichkeit gewährleistet würden. Auch in den von der Reichspost verlangten Schnellpostflugzeugen werde man bald zu einer serienmäßigen Herstellung übergehen. Durch die Katapultarbcit der „Westfalen" hätten bereits interessante Flüge vermittelt werden können. So wären zwei Flugzeuge, die von Gambia nach Ratal geflogen seien, auf der „Westfalen" gelandet und seien dann am nächsten Morgen weitergeflogen. Hierdurch sei eine bequeme Lieberquerung des Ozeans möglich. Auch die Verbindung mit dem Kondor- Syndikat werde weiter ausgebaut. Die neue Entwicklung in der Deutschen Lufthansa ließ es angebracht erscheinen, den Auffichtsrat neu zu gliedern.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Pie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe der zuletzt befchlosjenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 4 o. H._ Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankiur, u. j)l.
Berlin
Schluß- turs
Echlußk. Abend- börfe
Schlußkurs
Echlußk. Mittag« börse
Vaium
30-6.
1.7
29-6.
30.6.
6% Deutsche Retchsanleihe v. 1921
84,25
84,25
84,4
94,13
6% ehern .7% Dt.ReichSanl. v. 1929
90.13
90,13
90
90
5%% Doung-Anlethe von 1930 .
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mh
77
77
77,5
78
AuSlos.-Rechten ............
73,5
73,75
74
75,13
Tekgl. ohne Auslos.-Rechte.....
6% ehe in. 8% Hess. Boikestaat 192?
10,75
10,9
10,8
11,15
(rückzahlb. 102%)............
74
74
74
Oberhessen Provinz-Anleihe mi
AuSlol.-Rechlen ............
6% Hess. Landesbank Darmstadt
65,25
65,5
—
-
Gold R. 12..........
6Vi% Hess. Landes Hypotheken.
bank Tarmsladl Liqui......
80,75
80,5
—
—
83,75
84,5
_
Deutsche Komm. Sammelab l.An
leihe Seriei mit AuSlos.-Rechten 6% ehe in. 8% Franks. Hyp.-Ban'
67,5
66,5
67
68,25
Goldpse. 15 unkündbar bis 193., 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Ban
80,75
80,75
—
—
Goldpse. 16 unkündbar bis 1935 6y2% ehem. 4'/2% Franks. Hyp.
Bank-Liau.-Psandbriese .....
—
80,25
—
—
83,75
83,75
_
_
b'/,% ehem. 4'/2% Rheinische
Hyp.-Äank-Liau.-Goldpfe. ... 6% ehem. 8% Pr. Landespfand
83,65
82,75
—
—
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand
82
82
82
—
briefanstalt. Pfandbriefe R. lf
82
82
_
Verrechnungskurs
86
86
86
86
4% Lefterreichlsche.Goldrenie...
_
15,5
_
I6,2j
4,20% Oesterreichische Silberrentr
—
1,13
1,1
1,13
4% Ungarische Goldrente......
6
6,1
5,7
6,25
5,9
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
5,6
5,65
<y2% deSgl. von 1913....... .
5,5
12
_
5,65
11,3
6% abgest" Goldmexikaner von 99
11,5
12
4% Dürfilchi Zollanleihe von 1911
4% Türkische Bogdadbahn-Anleth-
6,15
6,13
6,'
6
Serie l
—
—
6,05
-
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Echlußk. Abend- börse
Schluß« kurs
Echlußk. Mittag« börse
Votum
30.6.
1.7.
29-6.
30.6.
4% besgl. Serie 11 ............
6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4'/.%Rumän.vereinh.Rentev.l913 1% Rumänische vereinh. Rente . 8%% Anatolier ..............
Hamburg-Amerika-Paket .....t
Hamdurg-Südam. Dampfschiff. 0 Hansa Dampfschiff...........o
Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft.... 4 Commerz, und Prioat-Bank... 0 Deutsche Bank und DiSconto-
Gesellschaft................c
Dresdner Bank..............o
Relchsbank ................. j
A.E.G. ................ (
Elektr. Lieferungsge'sellfchaft ... Licht und Kraft .............x
Felten & Guilleaume ........o
Gesellschaft für Elektrische Unter- nehmungen.......... . 4
Rheinische Elektrizität ..j.....5
Schlickert L Co........;.....0
Siemens & Hairke...........<
Lahmeyer L Co................
Buderus ................... ,
Deutsche Erdöl .............4
Gelsenkirchener..............0
Harpener...................0
Voesch Eisen—Söln-Neuellen.. 0
Ilse Bergbau ...............7
Ilse Bergbau Genüsse........7
Klöcknerwerke ...............0
ManneSmann-Röhren........0
6,15 5,65 9,75
4,6
15
16,5
43 90,75 50,25
57
46 143,75
23,25
86,5
106,5
89,5
97,5
107
159,25
123
73,25
115
57,5
96
159
115
54,5
64
6,1
5,6
10
4,6 28
15,5
16,9
43
91
50,5
57
46
143,5
23,65
87,25
107
52,5
89
98,25 106,75 159,75
122,5
73,5
114,5
57,5
97,5
160
115
54,5
63,75
6,3
9,9
4,6
27,1
15,4
22,25
16,9
42,5
91
50,75
57
46
144,9
23,25
87
107,5
53
89,5
106,9
159,75
123.5
72,75
113,5
57,25
96
64,75
158
113,5 j
54,75
63.9
6.13
9,9 4,6
28
16,25
22,5 17.25
45
91
50,75
57 46
'44
24
87,5 105,5 53,13
90
106,75 159,5
123,25
73,75 115,25
58,5
96,75
65,75
159 114,25 53,13
65
Jrantjun a. M.
Berlin
Schluß« kurs
Echlußk. Abend- börse
Schluß« lurs
Echlußk. Minag- börse
Saturn
30-6.
i 1-7-
29.6.
30.6.
Manstetder Bergbau.....
.... 0
22,5
22,5
21,65
22
Kokswerke ..............
.... c
—
—
79.5
79,25
Phönix Bergbau.........
Rheinische Braunkohlen ..
....
35
35,25
34.75
35,75
....10
209
207
207,75
209,5
Rbelnktabl ............
.... 0
91,5
92
91,75
91,5
Bereinigte Stahlwerke....
Otavi Minen ...........
.... 0
34'5
35,75
34,5
35,13
... 0
16,5
17
16,5
16,9
Kaliwerke Aschersleben....
... 6
128,75
129
129
128,5
Kaliwerke Westeregeln....
.... 6
130
129,5
129
129,5
Kaliwerke Salzdetfurth ...
.... 9
170
170.65
171
I G. Farben-Industrie ...
128,65
128,25
128,75
130
«cheideanstalt...........
...10
172
172,25
Goldschmidt ............
... 0
48
48,25
47,75
48,4
Rütgertwerke ...........
... 0
60,25
60,75
60,25
60,5
Metallgesellschaft.........
59,25
58,5
60
59
Philipp Holzmann.......
... 0
57
56,75
56,5
57,25
Zementwerk Heidelberg ..
Cemeniwerk Karlstadt.....
::i
-
3°2
Schultheis Patzenhoser....
... 0
—
_
118,75
118,75
Aku (Allgemeine Kunstseide)
... 0
40,25
40
38,75
40
Bemberg................
... 0
51,25
50,75
51,25
51
Zellstoff Woldhos .........
... 0
43
44
43
43,5
Zellstoff Aschaffenburg ....
... 0
20,4
23,65
21,25
21
Dessauer Gns ............
... 7
—
110,5
112,5
Daimler Motoren.........
... 0
29,5
29,5
29,75
29,75
Deutsche Linoleum .......
... 0
47
47,25
47
47,75
Orenstein & Koppel.......
... 0
43,25
44,25
Leonhard Tietz...........
... 6
18
18
18
18,25
Chade...................
...12
183,5
184
183,25
182,5
Grihner.........
23,75
23 [
- 1
Mainkraftwerke Höchst a.M.
... 4
63,5
62,751
_ 1
_
Süddeutscher Zucker ....
.. 5'
150.4
150 5
15' '
1S?
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a.2H.
29. Juni
30.Juni
Amtliche Notierung
Geld | Srlel
Amtliche Notierung
Geld | Brief
Heising sor».
Wien......
Prag.......
6,304 46,95
12,54
3,047 169,33
71,53 63,54
73,28
14,235 0,928 3,322 58,94 22,23 16,58 81,32 35,26 82,22 0,894 0,229 5,195 12,99
6,316 47,05
12,56
3,053
169,67
71,67
63,66
73,42
14,275 0,932
3,328
59,06
22,27
16,62 81,48
35,34
82,38 0,896 0,231
5,205 13,01
Banfnoten.
6.324 46,95
12,54
3,047 169,33
71,33 63,84
73,63 14,305
0,928 3,262 58,94 22,23
16,59 81,32
35,36 82,22 0,894 0,229 5,195
13,03
6,336 47,05
12,56
3,053 169,67
71,97 63,96
73,77 14,345
0,932 3,268 59,06 22,27 16,63 81,48 35,44 82.32 0.896 0,231 5,205
13,05
Budapest ...
Sofia.....
Holland ....
OSlo.......
Kopenhagen. Stockholm... London .....
Buenos Aires Neuyork.... Brüssel.....
Italien.....
Paris.....
Schweiz ... Spanien....
Danzig....
Japan......
Rio de Ian. Jugoslawien Lissabon....
Senin, 30.Juni
Geld
Brief
Amerikanische Noten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Noten................
Uogertsch- Note» ................
3,285
58,78
63,22
14,195
16,54
168,96
22,11
71,36
73,10
81,14
35,13
3,305 59,02 63,48
14,255
16,60
169,64
22,19
71,64
73,40
81,46
35,27


