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03/05/1933 Erstes Blatt
 
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nung vorzutragen, fand einstimmige Annahme. Jahresbericht, die Rechnung und Bilanz wurde

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Jahresbericht, Die Rechnung und Bilanz wurde ge­nehmigt und dem Vorstand Entlastung erteilt. Direk­tor Schwalb sprach dann noch über die allgemeine Wirtschaftslage, über die wichtigsten Verordnungen des Vollstreckungsschutzes und der Steuergutscheine. Die Zinsen für ausgeliehene Gelder wurden um

'LLc..crvo raussage.

Der hohe Druck, der sich von Island über Äord- und Ostsee bis nach Polen hin erstreckt wird sich noch verstärken, so daß in Deutschland die Zufuhr vorwiegend kontinentaler Luft erhal­ten geblieben ist. Die Wetterlage wird infolge­dessen auch keine wesentliche Aenderung erfahren, nur werden bei der tagsüber stattfindenden kräf­tigen Erwärmung flache Störungsausläufer des westlichen Tiefs sich nach dem Festlande Vorarbei­ten und stellenweise Anlaß zu leichteren Ge- witterbildungen geben.

Voraussage für Mittwoch: Wolkig mit Aufheiterung, warm, lokale Gewitterneigungen.

Jagd -Verpachtung.

Die Gemeindejagd in der Gemarkung Burkhardsfelden, zirka 1700 Morgen um­fassend, soll Samstag, den 6. Mai l. 3., nachmittags um 2 Ahr, nochmals im obe­ren Saale der neuen Schule auf 6 Jahre verpachtet werden. 2957V

Burkhardsfelden, den 2. Mai 1933.

Hessische Bürgermeisterei.

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Provinz,'aldifektor a. O. Or. h. c. f.

WEN. Darmstadt, 29. April. Der lang­jährige Provinzialdirektor von Starkenburg Ge­heimrat Feh, ist gestern im Alter von 78 Iah- ren in Darmstadt gestorb e n. Feh begann seine Lausoahn als Amtmann in Mainz, war dann im Ministerium in Darmstadt tätig, hatte da»iuf die Leitung des Polizeiamts Darmstadt, wurde Kreisdircktor in Friedberg und dann Provinzial- direktor von Starkenburg. Er hat sich publizi­stisch einen Rainen gemacht durch die Herausgabe der Hessischen Zeitschrift für Staats- und Ge­meindeverwaltung", die er fast vier Jahrzehnte wenigen Jahren innehatte, und durch zahlreiche Kommentare und Handausgaben staats- und verwaltungsrechtlicher Gesetze. Die luristische Fakultät der Universität Gießen hat ihm dafür den Ehrendoktor verliehen.

Oberschulrat Hassinger in Haft.

WEM Darmstadt, 30. April. Der vom Dienst beurlaubte Oberschulrat Hassinger, der seither die Zentralstelle für Volksbildung und Jugendfürsorge leitete, wurde in Haft genom- men. Die polizeilichen Ermittlungen erstrecken sich auf dienstliche Verfehlungen während seiner Amtstätigkeit.

Landkreis Gics;cn.

* Alte n - Bu seck, 29. April. Der Sp a r- u n d Vorschubverein Alten-Buseck hielt seine Generalversammlung für das Geschäftsjahr 1932 bei Mitglied Ludwig D ö p p ab. Der Vorsitzende des Aussichtsrates E i n h ä u s e r leitete die Versamm- lung. Direktor Schwalb gedachte vor Eintritt in oie Tagesordnung der im vergangenen Jahre ver­storbenen Mitglieder. Dann erstattete er den Ge­schäftsbericht, dem zu entnehmen war, daß die Kasse durch die wirtschaftliche Notzeit, sowie durch stärkere Abhebung von Spargeldern in Mitleidenschaft ge-

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im Alter von 63 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Ludwig Wagner und Familie Friedrich Kersting und Familie Richard Wagner nebst Braut Theodor Wagner und Familie.

Aliendorf a. d. Lahn, den 2. Mai 1933.

Beerdigung findet Donnerstag, den 4, Mai, nachm 2 Phr stalL 2:71 D

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zogen wurde. Den Abhebungen standen Einzahlun­gen nicht im gleichen Ausmaße gegenüber. Im all­gemeinen war der Geschäftsabschluß als sehr günstig zu bezeichnen. Die Bilanzsumme hat sich gegen dem Vorjahre vermindert und betrug 133 921 Mark. Die offenen Reserven betragen 21 000 Mark, die Ge­schäftsanteile belaufen sich aus 10 500 Mark. Die Zahl der Mitglieder beträgt 143. Der Vorschlag der Verwaltung, von eingezahlten Geschäftsanteilen acht Prozent Dividende zu vergüten, 1300 Mark den Re­serven zu überweisen und 500 Mark auf neue Rech-

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1 Prozent gesenkt. Die Verlammlung war sehr gut besucht.

-f- O b b 0 r n h 0 f e n , 27. April. Für den neuen Gemeinderat ist nur der Wahlvorschlag der NSDAP, eingegangen, der folgende Namen auf- weist: Rudolf Kämmerer, Sattlermeister, Heinr. K u l l m a n n II., Landwirt, Lorenz Hahn, Mau­rermeister, Rudolf Litt, Maurer, Heinr. Block I., Landwirt, Rudolf Lingner, Landwirt, Richard L e s ch h 0 r n , Bahnangestellter, Heinr. Sauber, Landwirt, und Willibald Reitz, Landwirt. Der SPD. wären nach dem Wahlergebnis zwei Man­date zugefallen. Am Mittwochabend fand die Ein­führung des neuen Gemeinderats durch Bürger­meister Kammer statt. Ein Antrag des Vorsitzen- den, den Reickspräsidenten v. Hindenburg, Reichskanzler Adolf Hitler und den Staatspräsi­denten Prof. Dr. Werner zu Ehrenbürgern der Gemeinde zu ernennen, fand einstimmige An­nahme. Am Tage der Feier der nationalen Arbeit soll auf dem Schulhofe eine Hitler-Eiche ge­pflanzt werden.

Wirtschaft.

* Konkurse und Vergleichsverfah­ren im April. Aach Mitteilung des Statisti­schen Reichsamts wurden im April durch den Aeichsanzeiger" 373 neue Konkurse ohne käe wegen Massemangels abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung und 144 eröffnete Vergleichs­verfahren bekanntgegeben. Die entsprechenden Zahlen für den Vormonat stellen sich auf 467 bzw 221.

Frankfurt: freundliche Grundstimmung

Frankfurt a. M., 3. Mai. (WTB. Draht­meldung.) Die heutige Effektenbörse eröffnete im umgekehrten Verhältnis wie gestern. A e n t e n la­gen auf eine Berliner Zeitungsmeldung, wonach die Aeichsregierung durchaus keinen Zwangsein­griff am Aentenmarkt vornehmen werde und daß sie gerade den größten Wert auf die Pflege des Rentenmarktes legt, auf der ganzen Linie er­holt. während am Aktienmarkt nach der starken Aufwärtsbewegung von gestern eine leichte Reaktion erfolgte, wobei aber die freundliche Grund st immung erhalten blieb. Meist gaben die Kurse infolge des kleinen Geschäfts nad), daneben erfolgten natürlich auch einige Realisationen der Kulisse und der Kund­schaft.

Für einige Spezialwerte lagen noch Kauforders vor. So setzten vor allem Zement Heidelberg ihre Steigerung um etwa 4 auf 89 Prozent fort. Auch Kaliaktien vermochten sich auf den weiter gestei­gerten Absatz um 0,50 bis 1,25 Prozent zu er­höhen. Ferner lagen um Elektromarkt Licht & Kraft 2 Prozent, Gesfürel 1,50 Prozent fester, und auch Contigummi, AG. für Verkehrswesen, Scheideanstalt, Rütgerswerke und Aku erzielten neue Befestigungen von 0,50 bis 1 Prozent. Da­gegen eröffneten merklich schwächer Holzmann (mi-

Besitzer kommt ein Erlaß des Restbetrages des Deckgeldes nur in Frage, wenn von dem seitherigen Besitzer durch Vorlage einer amtlichen Bescheinigung nachge­wiesen wird, daß die Stute bei dem neuen Besitzer ein Fohlen nicht zur Welt gebracht oder das Fohlen ein Lebensalter von 28 Tagen nicht erreicht hat. Für nach außerhalb Hessens verkaufte Stuten wird der Restbetrag auch dann nicht erlassen, wenn die Stute ein lebendes Fohlen nicht geboren hat. 2973D

Das Kreisamt Schotten fordert die in Frage kommenden Stutenbesitzer auf, bei ihrer Bürgermeisterei bis spätestens Ende Juli d. I. entsprechenden Antrag zu stellen. Verspätet gestellte Anträge bleiben unbe- rücksichtigt.

Die Kraftfahrzeugbesitzer werden noch­mals auf die im Reichsgesetzblatt Nr. 29 von 1932 erschienene neue Verkehrsord­nung hingewiesen.

Besonders macht das Kreisamt darauf aufmerksam, daß bis zum 1. Juli d. I. sämtliche Krafträder mit einem abgestem- petterr hinteren Kennzeichen versehen sein

Die erstmalige Abstempelung des hin- teren Kennzeichens erfolgt gebührenfrei durch das Kreisamt.

Weiter weist das Kreisamt noch auf die Vorschriften über die Hinteren Leucht- zelchen der Kraftfahrzeuge hin, die am 1. April d. I. in Kraft getreten sind.

Die Bestimmungen können auf den Bür­germeistereien sowie behn Kreisamt Schot­en (Stempelbureau) ei-gesehen werden.

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Amtsverklindigungen aus den oberhesflschen Kreisen.

Kreis Büdingen.

Die Dienststunden des Kreisamts Bü­dingen sind von Dienstag, 2. Mai 1933, ab wie folgt festgesetzt worden:

Montag bis Freitag einschließlich von vormittags von 7 bis 1214 Uhr, nachmittags von 2 bis 5% Uhr,

Samstag von 7 bis 12^ Uhr.

Sprechstunden sind: Donnerstag von 7 bis 12X Ahr und von 2 bis 5^ Uhr, an ben anderen Tagen nur in ganz dringen­den Fällen.

Kreis Schotten.

^innn^min^ 23etanntmac$ung des Herrn fter%xDOm 18- August 1932, die Erhebung von Deckgeld für Bedecken der betreffend, wird den in Hessen woh- beaflprf !! Cn£-fÖern ?er 2. Teilbetrag bes bt15 ^m Ablauf der Träch- nÄÄ ^uer gestundet. Wenn jedoch bis patestens Ende Juli des auf das Decken folgenden Jahres von dem Besitzer nach- gewiefen worden ist, daß seine während ?pbpnh»«9^n D^Zelt gedeckte Stute ein lebendes Fohlen nicht geworfen bat fn w-rd der Rest des Deckgeldes erfassen tritt üJrhV65 ^betrages (Fohlengeld) trüt auch dann em, wenn das Fohlen ein Lebensalter von 28 Tagen nicht erreicht ®*rtauf einer gedeckten Stute an einen anderen in Hessen wohnhaften

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Helgas Fall u. Aufstieg

nus 3 Prozent), Dekul^MMMö Prozent) Harpener (minus 2,75 PröH^rf/^Merus (minus £39 Prozent). Auch Gelsenkirchen, Phönix und Schuckert, und von Schisfahrtsaltien Rorddeutscher Lloyd lagen mit Rückgängen bis zu 1,75 Prozent bemerkenswert niedriger. A.üf den übrigen Markt- gebieten war die Kursgestältung gegenüber der Abendborse uneinheitlich, wobei jedoch Ab­schwächungen von 0,50 bis 1 Prozent Überwo- gen Rach den ersten Rotierungen bröckelten die Kurse am Aktienmarlt meist weiter ob.

Am R e n t e n m a r k t waren Altbesih bei Er­öffnung um 0,75 Proz., Reubesih um 0,50 Proz., Zoblvereinbonds um 1 Proz. und späte Reichs- schuldbuchforderungen um 1,25 Proz. erholt. Am Pfandbrie markt bestand in Goldpfandbciefen und Kommunalobligationen noch einiges Angebot, das seitens der Hyvothekenbanien nur auf ermäßigter Basis ausgenommen wurde. Auch Stadtanleihen, die schon fett Tagen ohne Interesse sind, gaben meist weiter .nach, während Staatsanleihen nur wenig verändert waren. Industrieobligationen nr Aquivationspfandbriefe lagen uneinheitlich. Am Auslandrentenmarkt waren Türken und Ru­mänen weiter leicht befestigt, Mexikaner lagen teilweise etwas schwächer.

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Im Vorprogramm ----

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Dr. med. Maria Stamm

Goethestraße 231 - Telephon 3556 Sprechstunden: 9-10 und 2-3 llhr

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