Ausgabe 
3.2.1933 Frühausgabe
 
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SJL-tfpoit

Zußball der Universität.

Universität I 1900 I.

Ein Lokaltreffen wenn man es so nennen will! fett handelt sich bereits um ein Rückspiel. Der Kampf wird auf dem Alniversitätssportplay ausgetragen. Das Vorspiel endete knapp mit 4:2 für 1900. Die gebotenen Leistungen seinerzeit waren nicht außerordentlich. Inzwischen hatte man die Mannschaft der Universität einen über­zeugenden Sieg gegen die Mannschaft der Tech­nischen Hochschule Darmstadt landen sehen, der einigermaßen überraschte und gleichzeitig erkennen liest, dast die Mannschaft der Studenten an Spiel­starke gewonnen hat. Demgegenüber lauteten die Ergebnisse der Spielvereinigung 1900 nicht mehr so günstig, wie man es gerne gehört hätte. Man könnte daraus schließen, daß den Studenten einige Chancen zu geben wären, wenn man nicht wüßte, daß der Ausgang eines Fußballspieles nicht von den Ergebnissen vorhergehender Spiele abhängig ist. So ist auch dieser Kanipf in seinem Ergebnis nicht vorauszusagen. Rach Lage der Sache sollte aber ein spannendes Treffen zu ev- warten sein, das sicherlich viele Zuschauer an- locken wird, da ja am Sonntag voraussichtlich die Mannschaften der beiden hiesigen Vereine feiern.

Süddeutschland - Zentralungani.

Fuhball-Großkampf in Frankfurt.

Süddeutschland hat neben seinen Endspielen dies­mal noch ein Sonderereignis von Bedeutung, den Kampf zwischen Süddeutschland und Zentralungarn im Frankfurter Stadion. Der süddeutsche Verband stellt den Magyaren, die mit der aus ihren Spielen in Mitteldeutschland, Frankreich usw. bekannten Mannschaft antreten, folgende Elf entgegen: Wolf (FSV. Frankfurt); May (FSV.), Schütz (Eintr. Frankfurt); Grämlich (Eintr.), Sold (FV. Saarbrücken), Mantel (Eintr.); Grebe (Kick. Offenbach), Leichter (Union Niederrad), Pont­zer (Hof), Lindner (Eintracht), Haderer (FSV- Frankfurt), bis auf drei,.Fremde" a o eine Frankfurter Städtemannschaft. Daneben gehen die süddeutschen Endspiele mit fast ungekürztem Pro­gramm weiter, da von den Endspielteilnehmern nur die beiden Frankfurter Vereine Spieler für dos Ungarnspiel abstellen.

Studentenschaft und Olympiade 1936.

Ruf der in Rehefeld-Hermsdorf (Erzgebirge) abgehaltenen Tagung der Kreisämter für Leibes­übungen und der Vertretung der Remter für Lei­besübungen von 18 deutschen Hochschulen wurde eine Entschließung gefaßt, die sich gegen die Durchführung der Olympischen Spiele 1936, vor allem in der geplanten Rufmachung, ausspricht.

Cs heißt darin u. a.: »Angesichts der viel not­wendigeren Arbeiten dieser Rotzeit verlangt die studentische Jugend weit dringender die stärkste Förderung wirtlich nationaler Aufgaben wie Ar­beitsdienst, Arbeitsbeschaffung, Siedlung, studen­tisches Werkjahr, Wehr- und Geländesport. 3n diesen Forderungen weiß sich die studentische Ju­gend in einer Front und einer Gesinnung mit der gesamten jungen Mannschaft unseres Volkes. Sie fordert Wahrung nationaler Würde und Schlicht­heit, wendet sich deshalb gegen die lärmende Olympiavorbcreitung geschäftstüchtiger Kreise und verwahrt sich dagegen, daß die Sportführer sich der Auseinandersetzung mit der deutschen Sport­jugend durch Reklametätigkcit für internationale Veranstaltungen entziehen."

Weiterhin wurde auf dieser Tagung beschlossen, die zweiten deutschen Hochschulmeisterschaften im Segeln im August 1933 in Greifswald auszutragen. Zu der Frage: Startberechtigung für Assistenten der JfL. wurde beschlossen, daß sowohl die etat­mäßig wie überhaupt alle irgendwie vom JfL. bezahlten Lehrkräfte keine Starterlaub- n i s mehr erhalten werden. Alle studentischen Stellen sollen veranlaßt werden, die Tage des Deutschen Turnfestes möglichst von Ver­anstaltungen frei zu halten und den Stu­dierenden zu empfehlen, an dem Turnfest in Stuttgart teilzunehmen, was nach den Verein­barungen zwischen dem Turn- und Sportamt und der DT. ohne weiteres möglich, ist.

Schwarz' Rekorde anerkannt.

Die von dem deutschen Meisterschwimmer Paul Schwarz, Göppingen, am 22. Januar aufge­stellten Höchstleistungen im Brustschwimmen über 400 Meter in 6:00,1 und über 500 Meter in 7:33.1 sind jetzt offiziell als deutsche Rekorde anerkannt worden. Damit ist die Anerkennung der Schwarzschen 500°Meter°Leistung als Welt­rekord durch die FJRA. nur noch eine Form­sache.

Berliner Reit Turnier.

Am Mittwochabend wurde beim internationalen Berliner Reitturnier der Prinz-Friedrich- Sigismund - Erinnerungspreis zu Ende gebracht. Sieger wurde der Ire Dlarney Castle unter Capt. Ahern mit 0 Fehlern und 155 Sekunden vor Kurfürst (H. v. Z a st r o w), Ranuk (Frau von Opel) und Kamila (Ober­leutnant Schantin). Das Jagdspringen holte sich in der Abteilung Damensattel Frau Marks mit Bajazzo, in der Abteilung Herren­sattel triumphierte wieder Frau I. v. O p e l auf Oberleutnant Momms Finette.

Sportabteilung des Tv. Wieseck.

wieseck I VfR. Lich 1 2:0 (0:0).

Gleich zu Beginn entwickelte sich auf beiden Seiten ein schnelles Spiel, bei dem beide Tore öfters in Gefahr kamen. Wiesecks Tormann war etwas mehr beschäftigt, zeigte sich aber unüber­windlich. Mit 0:0 ging es in die Pause. Rach Halbzeit ging der Gastgeber mächtig los und konnte in der 16. Minute das Führungstor er­zielen. Kurz daraus muhte sich der Licher Tor­mann zum zweitenmal geschlagen bekennen. Sie- Gäste kämpften mit großem Eifer, konnten sich aber gegen die gute Verteidigung und gegen, den guten Tormann, welcher der beste Mann auf dem Felde war, nicht durchsetzen. Die Wiesecker Mann­schaft zeigte diesmal ein sehr gutes Spiel. Schiri D ö ch e r , Gießen, leitete einwandfrei.

Sportverein 1928 Garbenteich.

Garbenteich I Dutenhofen I 5:4 (3:2).

Am Sonntag hatte sich die 1. Mannschaft von Garbenteich die 1. von Dutenhofen zum fälligen

Oie Entwicklung

des deutschen Außenhandels.

Das Institut für Konjunkturforschung behan­delt in seinem Wochenbericht die Entwick­lungstendenzen des deutschen Außenhandels. Der seit 1928 anhaltende Rückgang der Außenhandelsumsätze ist im 3. Quartal 1932 zum Stillstand gekommen und hat im 4. Quartal einer Steigerung über den saisonüblichen Almfang hinaus Platz ge­macht. Der Aktivsaldo der Handelsoilanz hat sich nicht nennenswert verändert. Die Einfuhr ging seit ihrem Höchststand Anfang 1928 bis Witte 1932 zurück, die Ausfuhr hat ihren Höhepunkt zwei Jahre später überschritten, bis 1931 behaup­tete sie sich sogar besser, als in anderen Län­dern. Erst 1932 verminderte sich Deutschlands Anteil am Welthandel infolge der zahlreichen handelspolitischen Hemmnisse des Auslandes. Durch den zunehmenden Anteil der Investitions­güter an Der deutschen Ausfuhr wurde deren Konjunkturempfindlichkeit gesteigert. Die Der- brauchsgüterausfuhr ist, insbesondere durch die Wirkung der Pfundentwertung, stark erschwert. Trotz der zu- erhoffenden Milderung vieler Han­delshemmnisse ist kaum damit zu rechnen, daß sich die Konkurrenzbedingungen wieder auf den Stand vor H?rbst 1931 einspielen werden. Auch bei einem günstigen Konjunkturaufschwung wird die Ausfuhr von Investitionsgütern nicht nur konjunkturell, sondern auch strukturell gegenüber der Verbrauchsgüterausfuhr begünstigt fein.

Rund 9.92 Milliarden Mark Sparkasseneinlagen.

Die Sparkasseneinlagen bei den deut­schen Sparkassen beliefen sich EndeDezern- ber 1 932 auf 9917,01 Mill. Mk., gegenüber 9797,87 Mill. Mk. Ende Rovember. Der Berichts­monat zeigt mithin eine Zunahme von 119,14 Mill. Mk., nachdem bereits im Rovember eine Zunahme um 28,29 Mill. Mk. zu verzeichnen war.

Im einzelnen betrugen die Einzahlungen 527,42 (362,66) Mill. Mk., davon aus Aufwertung 24,71 (11,29) Mill. Mk. und aus Zinsgutschriften 117,84 (2,06) Mill. Mk., während sich anderseits die Auszahlungen auf 408,28 (339,47) Mill. Mk. stell­ten. Die Depositen-, Giro» und Kontokorrent- Einlagen betrugen am Jahresende 1107,99 Mill. Mark, gegenüber 1149,444 Mill. Mk. Ende Ro­vember 1932.

*

* Elektrizitäts-Lieferungs-Ge­sellschaft, Berlin. Bei der zum Jnteressen- kreis der AEG. gehörenden Elektrizitäts-Liefe­rungs-Gesellschaft, Berlin, war in der Strorn-

Derbandsrückspiel verpflichtet. Garbenteich spielte zwar überlegen, aber die Stürmerreihe war zu ungenau in ihren Schüssen. Garbenteichs Läufer­reihe tat ihr Bestes. Auch die beiden Ver­teidiger arbeiteten famos. Der Halblinke der Plahbesitzer konnte nach einer schönen Flanke des Rechtsaußen das Führungstor einköpfen. Bald darauf glich Dutenhofen aus. Garbenteich bekam dann einen Elfmeter zugesprochen, den der Halbrechte glatt verwandelte 2:1. Die Gäste ließen sich aber nicht verblüffen und glichen wiederum aus. Der Halbrechte der Einheimischen erhöhte dann durch einen placierten Schuß auf 3:2. Halbzeit! Die Dutenhofener glichen nach Wiederbeginn sofort wieder aus, und erzielten sogar das Führungstor. Die Plahbesitzer gingen ;eyt mächtig aus sich heraus, glichen ihrerseits aus und der Halblinke stellte dann durch einen schönen Schuh das Endresultat her.

Tischtennis auf dem Lande.

Großen-vuseck Grvßen-Linden 5:7.

Der Tischtennisklub Großen-Buseck hatte am Sonntag die erste Mannschaft des Tischtennisklubs Großey-Linden zu Gast. Die Großen-Busecker waren ihren Gästen technisch etwas voraus, so daß Großen- Linden nur mit Glück gewann. Nachstehend die Er­gebnisse (Großen-Linden jeweils zuerst genannt):

Einzel Volk Rau 18:21, 20:22, 22:20, 17:21; H. Luh Rühl 19:21, 17:21, 17:21; E. Schwarz Steinmüller 23:21, 8:21, 21:11, 21:19; Blaß Pfeiffer 15:21, 24:22, 11:21, 23:21, 8:21; W. Luh gegen W. Schwalb 21:15, 21:19, 20:22, 17:21, 21:18; H. Schwarz A. Schwalb 21:13, 21:11, 21:18; H. Mehl Kimmel 18:21, 16:21, 21:19. 16:21; Hantel gegen Albach 11:21, 19:21, 21:15, 21:18, 21:16.

Doppelspiele: Volk-Blaß Rau-Rühl 21:18, 21:17, 16:21, 15:21, 21:18; H. Luh-E. Schwarz Steinmüller-Pfeiffer 18:21, 21:16, 21:16, 17:21, 13:21; W. Luh-H. Schwarz W. Schwalb-A. Schwalb 21:17, 21:19, 21:17; H. Mehl-Hankel Kimmel-Albach 21:19, 17:21, 21:18, 21:14.

abgabe der eigenen Betriebe und der Pachtungen in der zweiten Hälfte 1932 eine leichte Besserung zu verzeichnen, so daß der in der ersten Hälfttz 1932 eingetretene Rückgang annähernd ausge­glichen werden konnte. Für 1932 darf daher, wie auf Anfrage bestätigt wird, mit einem ähnlichen Ergebnis wie im Vorjahre (5 v. H. Dividende aus 2,15 Mill. Mk. Reingewinn) gerechnet werden.

e Rütgerswerke AG., Berlin. Wie WTD.-Handelsdienst von der Verwaltung er­fährt, hat im letzten Quartal 1932 bei ver­schiedenen Betrieben und Beteiligungen der Ge­sellschaft eine Besserung eingesetzt. Rach dem Stande der Bilanzarbeiten kann über das Ergeb­nis im Jahre 1932 noch nichts abschließendes gesagt werden. Die Aussichten- für das neue Geschäftsjahr werden unter der Voraussetzung einer ruhigen politischen und wirtschaftlichen Ent­wicklung als etwas besser bezeichnet.

Sronffurter Abendbörse sehr still.

Frankfurt a. M.» 2. Febr. An der heutigen Abcndbörfe herrschte größte Geschäfts- stille, da die Spekulation keine Reigung zu Reuengagements zeigte und auch das Publikum dem Markt völlig fernblieb. Die schwachen Reu- horker Anfangskurse fanden im allgemeinen nur wenig Beachtung. Gegen den Berliner Schluß zeigten die Kurse verschiedentlich Rückgänge bis zu 0,25 Prozent, doch konnte sich das Kursniveau im großen und ganzen ziemlich widerstandsfähig halten. Im Verlaufe bröckelten die Kurse meist weiter leicht ab. An der Rachbörse wurden 2G.- Farben mit 105 Prozent gehandelt.

Deutsche Anleihen und Reichsschuldbuchforde­rungen gaben leicht nach. Am Markt der fest­verzinslichen Werte war das Geschäft gleichfalls ruhig. Altbesitz 65,75, Reubesitz 8,55, Schutzge­biete 6,22, Reichsbank 154, Gelsenkirchen 59,50, Mannesmann 61,75, Phönix 34,50, Stahlverein 34, AEG. 26,50, Scheideanstalt 151, JG.-Farben 105,50, Schlickert 86,25, Siemens 125, Hapag 17,88 Prozent.

Amtsgericht Gießen.

Ein Radfahrer soll auf der Fahrbahn angehal­ten haben, ohne, wie dies die Allgemeine Ver­kehrsordnung vorschreibt, seine Absicht dem ihm etwa nachfolgenden Fahrzeugführern bemerkbar zu machen. Er unterhielt sich über die Fahrbahn hin mit einem anderen Radfahrer, der auf der ent­gegengesetzten Seite angehalten hatte, und wurde von einem Motorradfahrer, der in derselben Rich­tung, wie er, fuhr, während der Unterhaltung angefahren. Dieser war von ihm, wie die Beweis­aufnahme einwandfrei ergab, als er anhielt, noch

Wirtschaft.

50 bis 60 Meier entfernt, so daß die Kollision unmöglich auf das erwähnte angebliche Verschul­den des Radfahrers zurückgeführt werden konnte. Der Motorradfahrer hatte reichlich Gelegenheit, noch vorschriftsmäßig an dem Radfahrer vorüber- züfahren. Von einer Verengung der Straßenbahn konnte keine Rede sein. Der Angeklagte tourbe freigesprochen.

Ein anderer Angeklagter, ein Autoführer, dem in der Westanlage ein Radfahrer entgegenfuhr, soll beim Aleberholen eines Pferdefuhrwerkes die Einengung der Fahrbahn nicht beachtet und auf diese Weise eine Kollision mit dem Radfahrer, der zu Fall kam und sich verletzte, veranlaßt ha­ben. Während der Beweisaufnahme erhoben sich erhebliche Zweifel, ob der Angeklagte mit dem damaligen Führer des Autos identisch war. Die Zweifel konnten trotz Vorlage des Fahrtenbuches nicht gelöst werden. Der Leiter des Pferdefuhr­werks war nicht zu ermitteln. Auch hier erfolgte Freispruch.

Durch einen hhdra^lichen Gewichtsmesser wurde bei einem mit Sand beladenen Lastkraftwagen eines benachbarten Alnternehmers ein Aleberge- wicht von 1635 kg festgestellt. Zu seiner Entlastung erklärte der geständige Angeklagte, an dem be­treffenden Tage habe es geregnet, der Sand sei durchnäßt und das Rormalgewicht der Ladung da­durch erhöht worden. Die Strafe fiel deshalb ver­hältnismäßig gering aus.

Ein weiterer Angeklagter hatte sich wegen eines im Allgemeinen selten vorkommenden Delikts zu verantworten. Er soll eine amtliche Airkunde, die ihm von einem Beamten lediglich zur Einsicht amtlich übergeben worden war, vorsätzlich vernich­tet haben. Es handelte sich um einen Pfandbe­fehl, den ihm ein Dollziehungsbeamter zur Kennt­nisnahme übergeben hatte. Für den Doll- ziehungsbeamten war es selbstverständlich, daß dem Angeklagten bekannt war, er müsse die Air» künde nach Einsicht ihm zurückgeben. Einer da­hingehenden Aeuherung enthielt sich aber der Be­amte dem Angeklagten gegenüber. Dieser nahm kurz Kenntnis von dem Inhalt und zerriß dann das Schriftstück. Er will angenommen haben, das­selbe sei nach der Alebergabe in fein Eigentum übergegangen, und er könne damit machen, was et wolle; ihren amtlichen Charakter habe die Air­kunde, nachdem sie nach Kenntnisnahme in fein Eigentum übergegangen sei, verloren. Diese An­gaben konnten nicht widerlegt werden, so un­wahrscheinlich sie auch klingen, zumal der Ange­klagte schon öfters mit derartigen Beamten in Konflikt geraten war. Sind jedoch die Angaben richtig, so fehlte ihm das Bewußtsein der Rechts­widrigkeit seines Tuns. Er war daher freizu­sprechen.

Ein Gastwirt erhielt wegen Dergehens gegen das Gaststättengeseh eine Geldstrafe von 30 Mk. Er hatte es geduldet, daß nachts nach 2 Alhr noch 8 bis 10 Personen «als Gäste in seiner Schank­stube verweilten.

Oer hessischeBienenkönig" 70 Jahre alt.

WSR. Marburg, 2. Febr. Der in deutschen Jmkerkreisen bestens bekannte Herausgeber und Schriftleiter derReuen Pienenzeitung". Bürger­meister Freuden stein im nahen Dörfchen Marbach, beging gestern seinen 70. Ge­burtstag. Der aus dem Schwälmerlande stam­mende Jubilar, früher langjähriger Lehrer in Marbach, hat sich dadurch bleibende Verdienste erworben, daß er mit seiner Zuckerfutterungs» lehre bahnbrechend auf dem Gebiete der Bekämp­fung der Ruhrkrankheit unter den Bienen wirkte und gewissermaßen als Retter der Bienenzucht betrachtet werden darf. Wenn Freuden st ein von den hessischen Imkern alsBienenkönig" be­zeichnet wird, so darf er auf diesen Ehrentitel stolz sein.

Offenbach braucht 1344000 Mark.

WSR. Offenbach, 1. Febr. Die Bürger- , meisteret habe bei dem hessischen Minister des Inneren und dem Präsidenten des Landesarbeits­amtes beantragt, der Stadt Offenbach im Rahmen des Arbeitsbeschaffungs Programms und nach der Verordnung des Reichspräsidenten vom 15.Dezember 1932 ein Darlehen in Höhe von 1344000 Mark zu gewähren, und zwar für die Fertigstellung des Tuberkulosen- Hauses im Städtischen Krankenhaus 310 000 Mark, für die Ausgaben der dringend notwendigen Inbetriebnahme des neuen Friedhofes 675 000 Mark, für die dringend notwendige Betriebs­sicherung der Wasserversorgung 222 000 Mark und für die dringend notwendige Betriebs- und Wirtschaftssicherheit der Gasversorgung 135 000 Mark. Die Stadt Offenbach hofft, daß ihr Gesuch Genehmigung findet, da bei der in Offenbach besonders großen Arbeitslosigkeit die D o r a u s » setzungen für eine bevorzugte Be­handlung des Gesuches der Stadt Offenbach gegeben find.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. $)., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Jranttun a. JJl.

Senin

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Frankfurt a.M.

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. BL

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Schlüße. Mittag» börse

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Echlußk. Abend» börse

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1. Februar

2.3ebruar

Amtliche Dotierung (Reih | SJriv

Amtliche Notierung

(Selb | Brie-

Datum

1-2. ! 2.2.

1.2.

2.2.

Dalum

1.2.

2.2.

1.2.

2.2.

Datum

1.2.

2.2.

1.2.

2.2.

Helsingsors..

Wien.......

Prag.......

Budapest... Sofia......

Holland .... Orio.......

Kopenhagen. Stockholm... London.....

Buenos Aires Neuhork.... Brüssel.....

Italien.....

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Schweiz.... Spanien.... Danzig....

Japan......

Rio de Ian. Iuaoflawieo Ltjsabon....

__________25er.

Amerikanische Belgische Not Dänhche Note Englische Not französische 9 Holländische 9 Italienische 8i Norwegische 9 Deutsch Oestei Rumänische 9 Schwedische 9 Schweizer No Spanische No Ungarische Ko

6,304

51,65

12,465

3,057

169,23

73,08

63,94

77,42

14,28

0,858

4,209

58,48

21,50

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81.34 34,45 81,90 0,879 0,239 5,554

12,97

in, 2.Februar Note»......

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77,58 14,32 0,857

4,217

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21,54

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81,53 34,51

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5,566 12,99

Dries____

4,22

58,58

63,63

14,30

16,445

169,59

21,54

73,25

2,48

77,55

81,51 34,45

6% Deutsche Reichsanleche v. 1921 6% efjem.7% Dr. Reichsanl. v. 1929 514% Boung-Anieilie von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablos.-Schuld mti

AnAos.-Rechten .............

Desgl. ohne Auölos.-Rechte......

6% ehem. 8% Hess. Bolksstaat 1929 lrückzahlb. 102%) ............

Obcrhessen Provinz. Anleihe mii AuSlos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelab l.An, leihe Seriel mit AuLlos.-Rechteri

6% ehem. 8% Franks. Hyv -Bmik Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bon! Gokdpse. IC unkündbar bis 1936

5'4% ehem. 4'/t% Franks. Hyp. Bank.Liqu.-Psandbriese .....

671% ehem. 4'/z% Rheinische Hyp..Bank-Liau..GoldPse.....

6% ehem. 8% Pr. LanbeSpfand briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

6% ehem. 7% Pr. Landespsand briesanstalt, Psandbriese R. 10

4% Oesterretchische Eoldrente.... <,20% Oesierreichische SÜberrente 4% Ungarische Yloldrenke.......

4% Ungarische StaatLrente v. 1910 <»/2% beSgl. von 1913 ........

5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zoklanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadvahn-Anleihe

Serie I.....................

4% desgl. Serie 11.............

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4'/r%Rumän.oeretnh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .. 3%% Anatolier ...............

78,5

94,4

82,25

66,25

8,5

76,25

61,5

83,75

83,5

85

85,25

84

85

1,4

6,4

5,1

5,3

7,4

11,13

6,15

24

77,5

93,9

80,5

65,75

8,55

76

59,65

82,5

82

84,5

85

84

85

6,5

5,1

5,25

5,25

7,3

10,75

6

78,75

94,9

82,25

67,25

8,75

76,25

61,65

1,45

6,7 »,1

5,55

5,5

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10,9

6

84

78 94,4 80,75

66 8^6

59,5

84,5

1,45

6,6

5,2

9,5

5,4

7,2 10,8

5,9 23,8

Hamburg-Amerika-Paket .....u

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hansa Dampfschiff...........0

Norddeutscher LloNd .........0

A.G. für Verkehrswesen Mt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft.... 4

Commerz- und Privat-Bank... 0

Deutsche Bank und Disconts-

Gesellschast................0

Dresdner Bank..............0

Reichübank ................. 1

A.E.G......................0

Elektr. Lieferungögefellschaft... 6

Licht und Kraft .............6

Reiten & Guilleaume ........o

Gesellschaft für Elektrische Unter.

nehmungen...............«

Rheinische Elektrizität ........b

Schuckert L Co....... o

Siemens & HalSke...........x

L ahme her L So..............10

Bndernl ...... o

Deutsche Erdöl ..............

Gelsenkirchener..............0

Harpener........ 0

Hoejch EisenKöln-Neuessen.. 0

gife Bergbau ..............7

alle Bergbau Genüsse ........ 7

Klöcknerwerke...............0

Mannesmann-Röhren........ 0

Mallsfelder Bergbau .........0

Oberschles. Koköwerke.........0

Vk>ü-»U-«ergbau.............0

Rheinische Braunkohle« ......10

RHemstahl...... 0

18,25

18,75

45

97

53

72,75 61,75

155,5

25,25

82.5 94,75

55,5

80 102,25 87,25 125,5

119

47,5 90,75 60,25

82

151

104

48,5

61,5

25

34,5

192,5

12

17,65

18,13

42,25

96,5

53

72,75

61,75

154

26,5

55

80,75

86,35

125

118,5

48

88,5

59,5

80,5

149,5

102,5

45

61,75

24

34,5

192

72,75

18,65

33,5

19

44,5

97 53,5

72,75 61,75 156,4

26,25

83,5

96

54,75

81,9

100 88,25 125,75

120

48,5

89,5

61,25

81,5

55

150 104,75 46.25 62,75

24,5 71,65

35,5

191

72,75

17,75

32

18,13

42,65

97

53,5

72,75 61,75

154,25

26,75

83

95,25

55

80,4

100 91

125 118,25

48,25

88.13

59,4

79,75

53,5 148 103

44,75

61,75

24

69,25

34,25

192

72

Bereinigte Stahlwerke........u

Otavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........6

Kaliwerke Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth ....... S

3. ®. Farben-Jndustrie.......7

Scheideanstalt...............10

Goidschmidt ....... 0

Rütgerswerke...............O

Metallgesellschaft........... 0

Philipp Holzmanu...........O

Zementwerk Heidelberg ......4

Cementwerk Karlstadt......... O

Wayß & Freytag............O

Schultheis Patzenhofer........v

Mu (Allgemeine Kunstseide) ... v

Bemberg...................O

Zellstott Waldhos............O

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer GaS...............7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum ..........0

Orenstein L Koppel ..........O

Leonhard Tietz.............. 6

Chade......................12

Kritzner....................0

Mainkraftwerke Höchsta.M. ... 4

Süddeutscher Zucke, .........8

34

16,65

117

120

175

104,65

155,5

38,5

43

37

49,5

52,75

5,13

36,5

47,5 51

27,75

22 42

39

139

29

71

145,65

34 16,25

113

116,5

172

105,5

151

38,25 42,75

36,75

50

4,5

36,5

47

50,5

27,75

21,5 39,75

36

140

31,5

ü

35,25

16.25

117,65

119

173

106,25

40.13

43,5

37,65

49,5

4,9

104,25

37

47

51,5

28

113,75

22

39,5

43,25

39

140

31,75

145,75

34

16,13 113 117

171

105,75

38,5 42,65

37,5

50

44

103,25 36,75

46,25 50,5

113,5

21,75

38

41,5 38

140

29

147

51.75 12,485

3,063 169,57

73,22 64,06

77,58 14,32

0,862 4,217

58,60

21,54 16,465

81,50

34,51

82,06 0,881 0,241

5,566

12,99

Baatao

Schilling

len

51,45 12,465

3,057 169,28

73,13 63,74

77,42 14,28 0,853 4,209 58-50 21,50

16,425 81,37 34,45 81,90 0,879 0,239

5,534 12,97

(Selb

4,20

58,34

63,37 14,24

16,385

168,91

21,46 72,95

2,46 77,25

81,19 34,31

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