Ausgabe 
2.12.1933 Zweites Blatt
 
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Tagewerk« auf der Baustelle,

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Dnidlfa'ft oorge-

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Taunuskreis

Dränung von Ackerländereien der meinde Erfurtshaufen

Dränung von Ackergrundstücken der meinde Rüddingshaufen

Dränagen, Bewässerungsanlagen

chenhaufen

Dränierung von Ackergrundstücken meinde Relnhardshain

Dränage von Ackergrundstücken In Gemarkung Gillingen

Entwässerung und Kultivierung von Oed­land Gemeinde Radmühl

Dränung von Oedländereien, Drän-Ge­nossenschaft Roth-Lieblos

Regelung von kleinen Wasserläufen Ge­meinde Geislih

Ausbau der Weschnitz Gemeinde Biblis

Diefenentwäsferung Gemeinde Alten­mittlau

Jnstandsehungsarbeiten an öffentlichen gemeindeeigenen Wohngebäuden in Langenselbold

Jnstandsehungs- und Ergänzungsarbeiten an einer Reihe öffentlicher und sonstiger Gebäude in Finthen

Jnstandsehungsarbeiten an städtischen Wohn- und Dienstgebäuden in Idstein

Nutzbarmachung der Löwenhoskaserne In Mainz

Umbau der Brücke über die Pfieffe zwi­schen Adelshausen und Mörshausen nebst Regulierung der Auff ahrlsrampen, Kreis Melsungen

Jnstandsehungsarbeiten an Gebäuden im Landkreis Fritzlar - Homberg

Kanalisierung des Haingrabens und der Bahnstrahe in Kelkheim, Erweiterung der Wasserleitung in Münster im Main-

Folgeelnrichtungen in der Gemeinde Obermörlen

Wiesenenlwässerung und Umwandlung von Waldgelände in Ackerland in der Gemeinde Reuenhahlau

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Snftnimenk bes gisntus gut versteck, 2le Sfaatepofnei, ,en öer Mumtnte 'mmcn. Dabei hatte auf einbringlicben umente feien oon fch°n im März

Üuguft Hinrichs. Spielleitung: Anton Neuhaus. Spieldauer von 19.30 bis 21.30 Uhr. Montag,

Maßnahme

Ausbau einer gemeinsamen Dränage Ge­meinde Unterrosphe

Ackerdränage Gemeinde Dausenau

Entwässerung von Ackerland Gemeinde

Wilhelmsdorf

Dränierung von 23 Hektar Acker- und Wiesenland Gemeinde Krästel

Hutweidenmeliorationen Gemeinde S i e -

Morgen ißt der Führer sein Eintopfgericht!

Zeige Du ebenso Deine Verbundenheit mit den

Aermsten Deiner Volksgenossen. Opfere!

PREISE: Tischlampe des Jubiläums- Modells mit Reflektor (Typ SR 300| für Wechselstrom 220 Volt RM 220.50 Vereinfachtes Modell (Typ SN 300) für Wechselstrom.......... RM 184.50

Für Wechselstrom HO Volt (SR und SN Modelle) Mehrpreis .. RM 20. Tischlernpen-ModeII nur für Gleich* Strom mit Kippzündung .. RM 126. NEU: Die ALPINA - Heimsonne ous dem neuen I. G. Phosphatglas für Gleich- od. Wechselstr. 220V RM 98.* Preise innerh. Deutschlands frei Hous.

Hifser schosst Arbeit!

Weitere bewilligte Maßnahmen im Arbeilsbe^ fchaffungsprogramm:

TLu jeder Tages- und Jahreszeit strahlt dieHöhensonne Original Hanau ihre heilsamen ultra­violetten Strahlen aus, die viel stärker sind als das natürliche Sonnenlicht. Diese Strahlen führen eine intensive Durchblutung des Körpers herbei beseitigen Krankheitserreger schützen Ihr Kind vor Rachitis, Skrofulose und Keuchhusten und bewahren Sie selbst vor Winterkrankheiten. Durch Schön gebräunte Haut und gesunde Gesichtsfarbe kommt die prächtige Wirkung derHöhensonne auch äußerlich zum Ausdruck.

Die neuen Jubiläumsmodelle sind im Preise so niedrig gehalten, daß es jeder Familie möglich sein sollte, sich ihre eigeneHöhensonne" für das Heim anzuschaffen. Keine Zeit ist dazu besser geeignet, das Geld auf Jahre nutzbringender angelegt, und für die Gesundheit einer jeden Familie besser ge­sorgt, als gerade jetzt. Deshalb möchten wir als diesjähriges Weihnachtsgeschenk dieKünstliche Höhensonne" vorschlagen, Sie werden uns später bestätigen, daß wir Sie gut beraten haben. Zahlung kann in 3 oder 6 Monatsraten erfolgen.

Bitte schreiben Sie uns, ob wir Ihnen das 52 seifige lehr- und NochscblogebuchUltraviolette Strahlen und der menschliche Körper" sowie eine Probe-TubeEngadino-Creme" gegen 60 Pfg. in Briefmarken zusenden sollenProspekt 843 und 854 senden wir dagegen kostenfrei.

Karl Egner, Gießen, Bahnhof-Kolonnade

Unverbindliche Vorführung aller Originalfabrikate der Quarzlampen-Oesellschaft m.b.H., Hanau am Main.

Ultraviolett-Literatur: I. »licht heilt« von Son.-Rot Dr.Breiger, RM. -.95.2. »Verjüngungskunst von Zarathustra bis Steinach« von Dr ßorosim, RM.2.50. 3. »Dos Altem. semeUrsochenund Behandlung« von Dr.A. lorond, kort. RM. 5.25. Versand frei Hous unter Nachnahme durch den SoJlue-Verlog. Hanau o. M., Postfach 915

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** Don der Landesunioer sität. Der Privatdozent Dr. Karl E n g i s ch in Gießen ist aus 1. April 1934 zum ordentlichen Professor für Straf­recht, Strafprozeß, Einführung in die Rechtswis­senschaft und Rechtsphilosophie an der Universität Heidelberg ernannt worden.

** Die Poliklinik der Psychiatrischen und Nervenklinik Gießen. Am Steg 18, ist ab 1. Dezember wieder eröffnet. Direktion: Prof. Dr. Hoffmann.

** Das Oberhessische Museum im Alten Schloß am Brandplatz ist am Sonntag zwischen 11

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NSDAP, in NürnbergDer Sieg des Glaubens" statt. Der Südwestfunk wird in der Wochenschau am Samstag, 2. Dezember, 18.20 Uhr, einen Aus- schnitt aus diesem Film alsHörfilm" über alle Sender der Sendergruppep West geben.

** D i e W e i h n a ch t s m e sf e der Deut­schen Frauenkultur, Ortsgruppe Gießen, findet, wie aus der heutigen Anzeige ersichtlich ist, am 4., 5. und 6. Dezember im Billardsaal des Eafe Amend statt. Der Verband Deutsche Frauenkultur E. D. so schreibt man uns ist der größte unter den rein kulturelle Ziele verfolgenden Verbänden der deutschen Frauenoereine. Er hat in seiner 37jährigen Tätigkeit versucht, die Frauen gegen die Schäden einer mechanisierten und entseelten Welt aufzurusen zu Selbstoerantwortung, Selbsterziehung und Selbstüberwindung im Dienste am Volksgan- Zen. Er hat es auch stets als eine seiner größten Aufgaben angesehen, deutscher Wertware den Weg zu bereiten und hat in den Nachkriegsjahren wert­volle Vermittlungstätigkeit dafür geleistet. So ist auch die diesjährige 8. Weihnachtsmesse in Gießen eine Ausstellung deutscher Wertware und wendet sich besonders an die Kreise verantwortungsbewuß­ter Mütter und Erzieher, an die selbstschaffende Frau und die zukunftsgläubige Jugend. Sie alle mögen helfen, damit das große Ziel der Frauen­kultur erreicht wird: Deutsche Kultur aufrechtzu- erhalten, zu verteidigen und weiterzuführen.

** ,,V o m Proletariat zum Arbeiter- stand." Im GuttemplerheimHassia" Gießen sprach wie man uns berichtet dieser Tage Herr August Weigel über das ThemaVom Proletariat xum Arbeiterstand". Seinen Ausfüh­rungen sei folgendes entnommen: Während der Bauernstand und der Bürgerstand bereits im Mit­telalter bestanden haben, ist der Arbeiterstand ,m heutigen Sinne eigentlich ein Erzeugnis des Ma­schinenzeitalters, also des 19. Jahrhunderts. Wir haben es alle miterlebt, welche ungeahnten Verän­derungen die Erfindung der Maschine in unser Le­ben gebracht hat. Großstädte mit Industrievierteln und Massenwohnungen verdanken ihre Entstehung diesen Erfindungen. Leider war mit dem Zusam- mendränacn der Menschen auch das Wohnunqs- elend verbunden, das unsere Volksgesundheit viel­fach schwer geschädigt hat. Es ist daher kein Wun­der, daß vielfach statt eines Arbeiterstandes, der seiner Bedeutung bewußt ist, nur ein städtisches Proletariat entstand, das durch verkehrte Führung sich nicht mehr als ein Teil des deutschen Volkes fühlte, sondern im internationalen Zusammenschluß und im nationalen Kampf gegen das Bürgertum seine Befreiung aus der schlimmen Lage erhoffte. Es war die Gefahr entstanden, daß das deutsche Volk hierdurch in zwei getrennte Lager zerrissen wurde. Es ist eines der größten Verdienste der nationalsozialistischen Bewegung, diese große Ge-

7 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 20 bis 25, Feldsalat 80 Pf. bis 1 Mk., Zwiebeln 8 bis 10 Pf., Meerrettich 30 bis 50, Schwarzwurzeln 20 bis 25, Kartoffeln, das Pfund 3 bis 3J4 Pf., der Zentner 2,50 bis 2,80 Mk., Aepfel das Pfund 12 bis 20 Pf., Birnen 10 bis 15, Nüsse 35 bis 50, junge Hähne 70 bis 75, Suppenhühner 60 bis 70, Gänse 60 bis 70, Blumenkohl, das Stück 20 bis 60, Salat 5 bis 10, Endivien 5 bis 10, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 5 bis 25 Pf.

Vornotizen.

Winter! Hilfe! - Winterhilfe!

Von Hans Falk, Propagandaführer des WHW.

Winker nur noch ein Bruchteil der heuklgen Hilfe notwendig wird. Wir wollen dafür sor­gen, daß bei der im Frühjahr erneut einsehen­den Arbeitsschlachk die zweite Welle der Ar­beitslosen nicht ausgemergelt einer entwöhnten und daher schweren Arbeit entgegentritt, son­dern freudig, mit Harfen Muskeln die Arbeit anpacken kann.

Damit sorgen wir gleichzeitig dafür, daß nicht nur Hunger, Kälte und Nässe überwunden werden, sondern daß unsere Tat auch Millionen aus ihrer seelischen Erstarrung herausreißt. Der Eindruck dieser wun­derbaren Volkshilfe wird das Eis um Millionen verhärteter Herzen brechen. Der größte Erfolg des Hilfswerks aber wird folgender fein: Seit 1918 bis zur Machtergreifung durch uns Nationalsozialisten haben 225 000 Männer und Frauen ihr Leben weg- geworfen, oft ihre Kinder noch mit in den Tod reißend. Sie konnten vonFreiheit, Schönheit und Würde" nicht leben. Es waren oft nicht die schlech­testen deutschen Menschen. Darum erschreckt uns nicht nur die Zahl dieser Toten, sondern noch mehr der Gedanke: Wer sagt uns, wieviel große Arbeiter­und Bauernführer, wieviel große Künstler und Ge­lehrte hier von uns gingen? Welch prächtige Men­schen sind vielleicht unter dieser Jugend gewesen, die die Eltern mit in den Tod nahmen? Alles wegen eines armseligen Stückchen Brotes, das diese Aermsten eben nicht hatten! Wir geloben, daß niemand mehr in Deutschland aus solchen Gründen am Leben verzweifeln soll.

Unsere Hilfe gibt allen Glaube und Hoffnung und damit ihrem Leben den Sinn zurück.

Ein zeitgebundenes und doch über alle Zeiten ragendes Werk.

Laßt uns so arbeiten, daß uns alle einmal das Ge­fühl freudig getaner Pflicht erfüllt, wenn wir zu­rückdenken oder von der kommenden Generation erinnert werden an die größte und schönste Tat deutschen Brudergeistes: An das Winterhilfs- werk des deutschen Volkesl

In den kurzen Worten der Ueberschrift liegt be­reits mehr, als lange Sätze sonst sagen können. W l n t e r I H i l f e I Das wäre der Entsetzensruf von 6 Millionen deutschen Männern, Frauen und Klndern gewesen noch vor einem Jahr, wenn es dem Winter entgegenging. Wieviel Glanz und Warme liegt daher schon in dem einzigen Wort: W i n t e r h i lf el Wenn im alten System der Win­ter nahte, stellten sich die jeweiligen Kanzler (deren Namen wir längst vergaßen) an das Mikrophon und sagten salbungsvoll:Meine Damen und Herren! Ohne Zweifel geht das deutsche Volk einem schweren Winter entgegen ..." Welche Weisheit! Statt Brot gab es schöne Worte. Die Folgen waren entsprechend. Wer von uns hat nicht ein­mal einen Verzweiflungsausbruch des verratenen Volkes erlebt?

In diese Vergangenheit zurücksehend, kommt uns erst voll zum Bewußtsein, wie groß die Tat Adolf Hitlers, wie groß das Dort ist: Nie­mand soll in diesem Winter hungern oder frie­ren! Ein stolzes, ein kühnes und fo herr­liches Wort! Lin Versprechen, das uns als die Gefolgschaft des Führers zum äußersten Ein­satz der letzten Kraft verpflichtet.

Angesichts dieses großen sozialen Werkes aller Zei­ten bleibt es unverständlich, daß es noch Menschen gibt, denen der tiefere Sinn dieser Tat noch nicht aufgegangen ist. Denen das Opfern und Helsen noch als Müssen, nicht als Dürfen, erscheint. Die s o denken, beweisen nur, wie fern sie der Idee des nationalen Sozialismus stehen. Was sind alle heutigen Opfer an Zeit, Geld oder Arbeit gegen das vergossene Blut eines einzigen unserer braunen Kameraden? Gegen das Leid der Müt- ter und der Frauen unserer Toten? So laßt uns stolzdaraus sein, an einem Werk mithelfen 3 u dürfen, vor dem kommende Generationen bewundernd stehen werden. Laßt uns die Ziele fest ins Auge fasten!

Laßt uns geloben, daß wir in diesem Winter so gründlich helfen wollen, daß im nächsten

ausführung der OperetteDie lustige Witwe" von Franz Lehär. Leitung: Wrede-Cuj6-Spohr. Operetten-Preise. Samstag, 9. Dezember, Volks- Vorstellung zu kleinen Preisen die Gesellschafts- komödieDer Traum der Vilrna Kelemen" von Franz Molnar. Spielleitung: der Intendant. Spiel­dauer von 20.15 bis 22.30 Uhr.

Der Kavallerie-Verein Gießen begeht am heutigen Samstag, 20 Uhr beginnend, fein diesjähriges Winterfest im Saale des Cafö Leib. Die Veranstaltung findet zu Gunsten der NS.-Volkswohlfahrt statt. Im Hinblick auf diesen guten Zweck hat sich die Kapelle der SA.-Reserve 116 unter Kapellmeister Herrmann in völlig uneigennütziger Weise jur die Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Die Vorbereitungen lassen einen genußreichen Abend erhoffen. Neben den Mit­gliedern des Vereins rechnet man auch auf starken Besuch von Gästen, damit der Abend zu einem vollen Erfolg für den guten Zweck werden kann.

Der D W A., Verband derweiblichen Ange st eilten, veranstaltet für seine Mitglieder am morgigen Sonntag, 3. Dezember, 17.30 Uhr, im DHV.-Heim in der Lonystraße eine Advents- feier, zu der alle Mitglieder herzlich eingeladen sind. Herr Pfarrer Sattler wird eine Ansprache halten. Fräulein Gärtner wird einige Lieder fingen. Nach dem feierlichen Teil wird Tee gereicht, wozu sich jeder das Gebäck selbst mitbringt. (Siehe gestrige Anzeige.)

Deutscher Werkmeisterverband, Gießen und Lollar. Morgen Sonntag, 15 Uhr, Monatsversammlung mit Vortrag von Dr. L i st im Gewerkschaftshaus.

Kulturarbeit im DHV. Der zweite Dichterabend im DHV. Gießen wird am kommen­den Montag, 20.15 Uhr beginnend, im Heim des DHV., Lonystraße, einen weiteren Ausschnitt aus der Kulturarbeit des Verbandes bringen. Zu dem interessanten Abend haben die Inhaber von Teil­nehmerkarten freien Eintritt.

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Tageskolender für Sonntag. Stadt- iheater: 19.30 bis 21.30 Uhr,Wenn der Hahn kräht". Turmhaus am Brand: 11 bis 13.30 Uhr, Kunstausstellung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: 11.15 Uhr (Goethebund)Das wahre Gesicht Afrikas"; 14 Uhr:Hänsel und Gretel" undDi« Wichtelmänner"; ab 15 Uhr:Heideschulmeister Uwe Karsten". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg:Höl­lentempo". Obst- und Gartenbauverein: 15.30 llhr, Hotel Hopfeld, außerordentliche Hauptversamm-

tenben reicher Beifall. Den Abschluß der Feier bil­dete die Aufführung des MärchendramasDie Zaubergeige" von Pocci. Alle Rollen lagen in au- Zen Händen, fo daß die Aufführung zu einem vollen Zrfolg wurde, um Abend wurde die Feier wegen des starken Besuches wiederholt. Der Ueberschuß Beider Feiern soll dem deutschen Winterhilfswerk zugesührt werden.

Gute Sportmöglichkeit auf dem Hoherodskopf.

Bei 6 Grad Kälte, bei 25 bis 30 cm Schneehöhe (Pulverschnee) sind auf dem Hoherodskopj beste Sportmöglichkeiten vorhanden, lieber den Höhen lag heute morgen Nebel.

(kheftener Wochenmarktpreise.

* Gießen, 2. Dez. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Süßrahmbutter, das Pfund 1,55 Mk., Landbutter 1,35 bis 1,40, Kochbutter 1,20 Mk., Matte 20 bis 25 Pf , Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (in­ländische) 14 bis 15, Wirsing, das Pfund 10 bis 12, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 10, Gelbe Rüben 8 bis 10, Rote Rüben 10, Spinat 12 bis 20, Unterkohlrabi

fahr gebannt zu haben. Daß mit dem Großstadt« elend zugleich der moderne Alkoholismus groß wurde, ist wohl klar. Die allgemeine Verbreitung des Alkoholismus trug wesentlich dazu bei, daß der Arbeiterstand ins Proletariat zurücksank. Gerade bei den ärmsten Teilen der Bevölkerung schlägt her Alkoholismus die tiefsten Wunden. Die Arbeit des Guttempler-Ordens und aller gleichgesinnten alkohol- gegnerischen Verbände ist daher in dieser Zeit be­sonders wichtig, in der es gilt, einen deutschen Arbeiterstand zu bilden, der sich als ein wichtiger Bestandteil des Ganzen fühlt. Nur durch Nüchtern­heit und Sparsamkeit kann der Industriearbeiter seine Lage verbessern. Der Redner sprach die Hoff- nung aus, daß die besondere Bedeutung Des Kamp­fes gegen die alkoholischen Trinkfitten Überall er­kannt werde.

"Weihnachten i n R o m. Man schreibt unst Die vom Hapag-Reisedureau m Gießen geplante Gesellschaftsfahrt über Weihnachten und Neujahr nach Rom hat überraschend guten Anklang gefun­den. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, daß dies voraussichtlich die letzte Möglichkeit sein wird, mit einer Ermäßigung von 30 und 70 v. H. nach Rom zu fahren. Normalexweise kostet die Fahrt von Gießen nach Rom und zurück allein annähernd 130 Mark, während bei dem Teilnehmerpreis von 154 Mark bei dieser Reise auch die Unterbringung und volle Verpflegung einschl. aller Nebenabgaben eingeschlossen ist. Jedem, der sich noch anschließen will, wird baldigst Anmeldung empfohlen. (Siehe heutige Anzeige.)

** Der letzte diesjährige Frankfur­ter Pferdemarkt findet Montag, 4. Dezember, statt. Dieser Markt bietet wie man uns schreibt vor Beginn des Winters nochmals Gelegenheit, überzählige Pferde zu verkaufen, ober auch ältere Tiere gegen zwei- und dreijährige Fohlen einzu- tauschen Einige Transporte Hunsrücker Arbeits­pferde und leichtere Gebrauchstiere sind .zum Ver­kauf gemeldet. (Siehe heutige Anzeige.)

,t und 13 Uhr geöffnet.

[. I ** Sieg des Glaubens" im Rundfunk. - I Zur Zeit finden in allen Gauen Deutschlands Erst- > I aufführungen des Films vom Reichsparteitag der

Irren Feststellung Tageskalender Samstag: Stadt- outommen unwahre theater, 20 bis 22 Uhr,Wenn der Hahn kräht", ^itrumente, genau"Turmhaus am Brand, 16 bis 18.30 Uhr, Kunst- uigefunbene Derviel- ausstellung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, 14.15 an verschiedene ehe« Uhr,Hänsel und Gretel" undDie Wichtelmän- leoen und van dies, ner"; ab 16 UhrDer Schuß am Nebelhorn". auch trotz der Bc Astoria-Lichtspiele, Seltersweg:Höllentempo". üebung nolts- upu Kooallerieoerein Gießen, 20 Uhr, Cafä Leib, Win- in feinem Sefa terfest zugunsten der NS.-Volkswohlfahrt. DHV., abgefiefert, roestialb1 20 Uhr,Liebigshöhe", geselliger Abend. 222er, ren gegen ihn ein-:: 20.30 Uhr,Andres", Wiedersehensfeier. Tech- Lätigteit w f)al)iu niferoerbanb, 20 Uhr, Vortrag von Dr. Gerster über SonyntrationslagtrLuftschutz unb Luftrüstung".

^ugreben des T" (ung. Matlhausgemeinbe: 19.45 Uhr, (Safe Leid, -rW wir' ©emeinbeabenb. DWA.: 17.30 Uhr, DHV.-Heim, iw Manner und!r, iiboentsfeier.

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i truröen mit ri un6 geschrieben: Heute 20 Uhr Deutsche

jM in dm nnfr Reihe 2: Gerabe Mitgliebsnummern (1. De- emaeliefert, roanrw »liGer-Vorstellung ber Samstag-Abonnenten) bas iiimften in WW ^glksstück:Wenn der Hahn kräht" von August Diese kamen in tu Spielleitung: Anton Neuhaus. Ende

22 Uhr. Sonntag, 3. Dezember, außer Abonne-

üidiiblloßiefltf ment unb zu kleinen Preisen von 0,30 bis 1,50 lljemmv in ^<5 Volksstück:Wenn ber Hahn kräht" von wrben im ßaufe b ünguft Hinrichs. Spielleitung: Anton Neuhaus.

ifine filbetne fy fcpelbauer von 19.30 bis 21.30 Uhr. Montag, Mülleimer Ulr. 1^, 4. Dezember, einmaliges Tanzgastspiel bes befann- ükis mit Kreis aus ten Tanzpaares Mathilde Buhr unb Joachim löbchen aus Plahm,: t. Feewitz. Das Programm bes Abenbs bringt: Lampen. Eine Wr-! Phantastische Tänze". Leitung bes Stadttheater- t sich bei ber farnu» Ordjefters Kapellmeister Fritz C u j L. Außer Abon- banbelt sch um em? nernent und zu kleinen Preisen von 0,30 bis 1,50 h von einem W» jicrf. Dauer des Tanzgastspiels von 20 bis 22 Uhr. j^iieraike in t>niB - Dienstag, 5. Dezember, 20 Uhr, 10. Vorstellung

e, im Dienstag-Abonnement das Schauspiel:Am

QP1 AWeM Himmel Europas" von Schwenzen-^Ralina. Spiel- v CÄrhM lejfung: Anton Neuhaus. Gewöhnliche Preise.

Enbe 22.15 Uhr. Mittwoch, 6. Dezember, 19.30 Uhr, das Drama:'Der Strom" von Max Halbe. 9. Vorstellung im Mittwoch-Abonnement. Spiel­leitung: Anton Neuhaus. Gewöhnliche Preise. Ende 22 Uhr. Donnerstag, 7. Dezember, Deutsche Luhne, Reihe 1: Ungerade Mitgliedsnummer (1. De- »ember-Dorstellung ber Donnerstag-Abonnenten) ias VolksstückWenn ber Hahn kräht" von August Hinrichs (Spielleitung: Anton Neuhaus. Spiel- lauer von 20 bis 22 Uhr. Freitag, 8. Dezem-