tuna wird als dritter Vertreter des Westens der VfL. Benrath an den Spielen um die Deutsche Fußball-Meisterschaft teilnehmen, denn Benrath konnte das ausschlaggebende Pokalendspiel im Wuppertaler Stadion gegen Schwarz-Weiß Essen mit 3:1 (0:0) gewinnen.
Endspielteilnehmer für die „Deutsche"
Die folgenden Endspielteilnehmer sind aus den einzelnen Verbänden ermittelt:
Süddeutschland: FSV. Frankfurt (Meister), München 1860, Eintracht Frankfurt.
Westdeutschland: Schalke 04 (Meister), Fortuna Düsseldorf, VfL. Benrath.
N o r d d e u t s chl a n d : Hamburger SV. (Meister), Arminia Hannover.
Mitteldeutschland: Dresdner SC. (Meister), Polizei Chemnitz.
Brandenburg: Hertha-BSC. (Meister) und Viktoria oder BSV. 92.
Südostdeutschland: Beuthen 09 (Meister), Vorwärts Rasensport Gleiwitz.
Baltenoerband: Prussia Samland Königsberg (Meister), Hindenburg Allenstein.
Man sieht, daß eine Reihe von Neulingen in die Kämpfe um die Bundesmeisterschaft eingreift. Die Vorrunde steigt bereits am kommenden Sonntag, 7. Mai.
Fußballsportverein Sronffurf süddeutscher Meister.
Fußbollsportverein Frankfurt — 1860 München 1:0 (0:0).
Das Endspiel um die süddeutsche Fußballmeisterschaft zwischen Fußballsportverein Frankfurt und 1860 München hatte in Frankfurt größtes Interesse ausgelöst. 15 000 Zuschauer wohnten dem fesselnden Kampf und einem verdienten Erfolg des Frankfurter Fußballsportvereins bei. Verdient deshalb, weil die Frankfurter diesmal die „Münchener Schule" d. h. das genaue Zuspiel, das Mitgehen und Erfassen der Spiellage jedes einzelnen Mannes genau so beherrschten wie die Münchener selbst. Dazu kam noch die so oft gerühmte Durchschlagskraft und Wucht, die schließlich für den Sieg über eine an sich völlig gleichwertige, technisch sogar etwas überlegene Mannschaft den Ausschlag gab. Das einzige und entscheidende Tor der 90 Minuten fiel erst sieben Minuten vor dem Schlußpfiff, als E r t l, der Torwart der Münchener Stadler an der Strafraumgrenze unfair legte und K n ö p f l e im Anschluß
Oer Kampf beginnt.
„Friedrich der Große" lag auf der Höhe von Esbjerg. S echs kleine Kreuzer und drei Tor- pedobootsflotillen unter Admiral B o e d i k e r dampften voraus. Strahlende Sonne lag jetzt über der See. 3m Westen tauchte die Rauchfahne von englischen leichten Kreuzen: auf. die, als sie die Deutschen erblickten, nach Aorden ausbogen, um dadurch die deutsche Kreuzerflotille in Deatys Fangarme zu locken, denn daß Admiral Scheer mit der gesamten deutschen Hochseeflotte hinter den Kreuzern zur entscheidenden Schlacht bereit stand, wußten die Engländer ja nicht. Admiral von Hipper folgte den Engländern mit Volldampf bis zu dem Augenblick, in welchem Veatths mächtige Schlachtkreuzer sich im Westen zeigten.
Vorgefechte und Aufllärungsveriuche hatten bis in die sechste Aa^hmittagsstunde hinein gedauert. Ein Viertel vor sechs Ahr standen sich die Flotten zum Kampfe in geschlossenen Formationen gegenüber. Die Sonne stand schräg hinter den Engländern, so daß sich die mächtigen Leiber der englischen „Grand Fleet“ wie Schattenrisse vom klaren Himmel abhoben.
3n mächtigen Feuerstrahlen schleuderten jetzt die Geschütze an Vord „Friedrichs des Großen" ununterbrochen ihre Geschosse gegen den Feind. Bald lagerten ausgedehnte, fchwarzbraune Rauchwolken über der See. Haushohe Wasserfontänen zischten dort empor, wo die Granaten ihr Ziel verfehlten. Es sah aus, als führten die Fluten der Rordsee einen furchtbaren Todestarrz aus. Rechts voraus von „Friedrich dem Großen" trieb die „Wiesbaden". sie war eines der ersten Opfer der englischen Geschütze. Gewaltige Stichflammen schlugen aus ihrem stählernen Leibe. 3n den Wanten oben hingen — es war ein furchtbarer Anblick — die Matrosen und suchten sich vor dem immer mehr um sich greifenden Feuer zu retten. Jede Hilfe aber war ausgeschlossen, die „Wiesbaden" war endgültig verloren, volle Breitseitenhat-
an den Strafstoß durch Kopfball einsenden konnte. Schiedsrichter Glaser (Reckarsulm) leitete in der ersten Halbzeit ganz ausgezeichnet, nach der Pause ließ seine Spielleitung etwas nach, doch hatte er auch dann noch den Kampf fest in seiner Hand.
„Eintracht"
in der Deutschen Meisterschaft.
3n Saarbrücken schlug Eintracht Frankfurt im Entscheidungsspiel um die dritte süddeutsche.Vertreterstelle Spvgg. Fürth mit 1:0 (0:0). Beide Mannschaften lieferten sich einen Kampf, der an Spannung, Tempo und Abwechslung nichts zu wünschen übrig ließ. Die Entscheidung fiel zu Gunsten der Frankfurter aus. die nach einer Halbzeit des Defensivspiels ein ausgezeichnetes Angriffsspiel vorführten. Mit 1:0 schlugen sie den Vertreter der bayerischen Bezirksliga, und wären W e n z. Z e i ß und Hagen diesmal nicht um 100 Prozent besser gewesen, als am Dorsonntag im Spiel gegen den „Club", so hätte das Ergebnis leicht höher ausfallen können. Das entscheidende Tor schoß Trumpler nach schönem Alleingang in der 82. Minute des Kampfes. Als Schiedsrichter fungierte Heß, Stuttgart, zur allgemeinen Zufriedenheit. Anfänglich agierten die Spieler beider Mannschaften mit großer Nervosität. Bei Fürth legte sich diese zuerst, der junge Fürther Sturm kam schön in Fahrt und belagerte meist das Tor der Frankfurter. Schmitt im Tor der Frankfurter und Schütz und D i e t r ich in der Verteidigung vereitelten aber alle Torgelegenheiten. Rach der Pause änderte sich das Bild. Jetzt lagen die Frankfurter den größten Teil der Spielzeit in Front und die Fürther Hintermannschaft mußte schwere Arbeit verrichten. Die Läuferreihe Frankfurts kam immer mehr in Fahrt und bediente ihren Sturm mit weiten Vorlagen, die bei guter Verwertung durch die beiden Außen, Trumpler und Lindner, gefährliche Situationen vor dem Tore Wenz' heraufbeschwörten. Trumpler leistete sich dabei allerdings verschiedene Male Fehlschüsse. 3n der 37. Minute machte er jedoch seine vorherigen Fehler wieder gut. An der Außenlinie ging er durch, überspielte alles, was sich ihm in den Weg stellte und schoß schließlich aus beinahe unmöglichem Winkel scharf an Wenz vorbei zum einzigen Tor des Tages ein. Fürth legte nun seine ganze Kraft in den Angriff, die Frankfurter verteidigten aber sehr geschickt, so daß es beim knappen 1:0 für die Eintracht blieb.
tcn sie im schwersten Kampfe getroffen. Die englische Schiffahrtsartillcrie vollendete rücksichtslos dieses Werk der Zerstörung. Man sah von „Friedrich dem Großen" aus dem Untergang zu und konnte nicht helfen.
Hippers Artillerie aber lieh sich durch solchen Anfangserfolg des Feindes nicht aus der Ruhe bringen, sie feuerte so sicher, als ob sie beim Scheibenschießen wäre. An Bord „Friedrichs des Großen" auch wanderten die Granaten von Hand zu Hand ununterbrochen in die rauchenden Geschützrohre hinein. Eine Rollsalve jagte die andere. Reue Kommandos, neue Ziele, in Sekundenschnelle wurde umgerichtet, und wieder bebten die schweren Panzertürnie unter dem Aufbrüllen der Geschütze.
Mächtig ragte der Stolz Englands, die „Inde- fatigable“, aus der Schlachtreihe heraus, sie bot für kurze Zeit ein wundervolles Ziel. Es dauerte auch nur Sekunden, da schlug eine Salve „v. d. Tanns" dieses mächtige feindliche Schlachtschiff buchstäblich in Stücke. Eine Riesenwolke schwarzbraunen Rauches türmte sich über der „In- dctatigable“ zusammen, vielmeterhohe Stichflammen schlugen hindurch, das gewaltige Schiff bäumte sich) wie ein todwundes Untier wild auf, stieg mit dem Kiel aus dem Wasser — ein in seiner Furchtbarkeit erschütternder Anblick — und versank dann in den Fluten. Tausende von Menschenleben zog es mit
Geradeaus vor „ Friedrich dem Großen" lag die „Regensburg", das Führerschiff der sichernden Torpedobootsflottille, im Kampfe mit englischen Zerstörern, und wenige hundert Meter weiter tauschte die „Helgoland" mit der „Warespite“ eiserne Grüße. Plötzlich geriet — man konnte es von Bord „Friedrichs des Großen" genau beobachten — die „Warespite“ in eine merkwürdig kreisende Umdrehung. Ein Volltreffer hatte ihr Steuer zerschossen.
Die Schlacht am Skagerrak war im vollen Gang. 2luf breitem Felde lagen sich die Flotten gegen
über. Zwischen den Schiffen zogen zu mächtigen Kugeln geballte schwarze Rauchwolken hin. Grelles Mündungsfeuer blitzte durch sie hindurch. Die kleinen Zerstörer huschten mit gefährlicher Geschwindigkeit durch die starren Reihen der schwer kämpfenden Schiffsriesen beider Flotten. Die beweglicheren leichten Kreuzer lagen sich in vorderster Linie dicht gegenüber und erzitterten bis in ihre Grundfesten unter der ununterbrochenen Folge der Salven. Die Geschützrohre waren schon unerträglich heiß geworden.
Das gigantische Bild der Schlacht von Skagen und Hornsriff wird dann besonders deutlich, wenn man sich bewußt wird, wieviel Schiffe auf beiden Seiten an ihr teilgenommen haben:
Den englischen Admiralen standen zur Verfügung:
28 Linienschiffe,
17 Schlacht- bzw. Panzerkreuzer,
26 kleine Kreuzer,
1 Flugzeugträger,
79 Torpedobootszerstörer, insgesamt also 151 englische Schiffe mit über 60 000 Mann Besatzung.
Auf deutscher Seite nahmen teil:
16 Linienschiffe,
6 ältere Linienschiffe,
5 Schlachtkreuzer, 11 kleine Kreuzer und 62 Hochseetorpedoboote.
Die deutsche Flotte hatte also in dieser größten aller Seeschlachten 100 Schiffe zur Verfügung. Zu ihnen gehörte eine Besatzung von 45 000 Mann.
Oie Schwenkung im Feuer.
An wirksamen großen und darum vornehmlich entscheidenden Schiffstypen war uns der Feind um das Doppelte überlegen. Da nach der Schlacht dann die Gesamtoerluste an Toten, Verwundeten und Gefangenen auf englischer Seite 7000 Mann ausmachten, auf der deutschen aber glücklicherweise nur 3000 betrugen, ist der Sieg der deutschen Flotte in diesem Kampfe mit dem übermächtigen Gegner damit genügend gekennzeichnet.
Die englische Flotte legte sich bald nach Beginn der Schlacht, um dem für sie ungünstigen Stand der Sonne auszuweichen, quer zur deutschen Spitze. Sie hatte dadurch alle Vorteile, die die Sicht gab, auf ihrer Seite. Das konzentrierte Feuer der englischen schweren Artillerie lastete, nachdem die Geschütze sich langsam und mühsam eingeschossen hatten, dann mit großer Wirkung auf den deutschen Schlachtkreuzern und unseren vordersten Linienschiffen. Durch die sehr sichtbare Wirkung, die das englische Feuer auf unsere vorderste Kampflinie ausübte, wurde auf den deutschen Schiffseinheiten eine gewisse Beunruhigung ausgelöst. Wenn auch die Panzerung der deutschen Schiffe, wie der Feind selbst
Darmstadt, 29. April. (WSN.) In einer mehrstündigen Sitzung verhandelte das Sondergericht unter dem Vorsitz von Landgerichtsdirektor Schmidt gegen zahlreiche Verbreiter von Greuel- märchen. Ein jüdischer Kaufmann aus Alzey hatte am 1. April nachts in einer Wirtschaft behauptet, in Dolgesheim hätten die Nationalsozialisten einen Juden aufgehängt und nachher behauptet, der Tote habe Selbstmord begangen. Der Angeklagte verteidigte sich damit, er sei betrunken gewesen und könne sich nicht mehr besinnen auf das, was er gesagt habe. Auch der Gastwirt bestätigt die starke Betrunkenheit des Angeklagten. Der Staatsanwalt erklärte in seinem Plädoyer, daß an diesem Gerücht um den erhängten Dolgesheimer Juden so viel wahr sei, häß Nationalsozialisten den sehr übel beleumundeten Wormser Juden Frank in Schutzhaft genommen hatten, weil für feine Sicherheit Befürchtungen gehegt werden mußten. Es sei Frank jedoch von nationalsozialistischer Seite kein Härchen gekrümmt worden. Die Angelegenheit Frank habe allerdings insbesondere im Rheinland sehr viel Staub .aufgewirbelt und dem deutschen Ansehen im Ausland viel geschadet. Er beantragte daher eine entsprechende Strafe gegen den Angeklagten. Das Gericht verurteilte ihn zu drei Monaten Gefängnis.
Ein junger Metzger aus Partenheim hatte behauptet, in Sprendlingen von Nationalsozialisten ohne jeden Grund mißhandelt worden zu jein. In der Verhandlung gab der Angeklagte zu, daß er einen Motorradunsall erlitten hatte und sich dabei eine Gehirnerschütterung und Kopfverletzungen zuzog. Seine Erzählung über die Mißhandlung sei reine Erfindung gewesen, weil er sich vielleicht ein bißchen damit interessant habe machen
anerkannte, besser war als die der englischen, wenn auch der Mut und der rücksichtslose Lcbens- einsah der deutschen Matrosen in jeder Weis« höher eingeschäht werden durste als der der allzu siegessicheren Söhne Albions, so würden doch auf die Dauer weder Material noch Menschen auf den deutschen Schiffen der tiefgreifenden Wirkung des feindlichen vollen Geschüh- feuers schwersten Kalibers standgehalten haben. Gerade von Bord „Friedrichs des Großen" aus konnte man diesen kritischsten Augenblick für die deutsche Flotte während der Schlacht bei Skagen und Hornsriff genau beobachten.
Cs gab nur eine Rettung, nur einen Ausweg: d i e Kehrtwendung. Uni) das war das Großartige in diesem historischen Augenblick. Der Befehl wurde gegeben, und genau wie im Manöver blieb die deutsche Flotte im furchtbarsten Kampfe, den sie je zu bestehen hakte, in der Hand ihres Führers. 3n einer Ordnung und Geschlossenheit, die auch später vom Feinde als mustergültig und bewundernswert anerkannt worden war, entzog sie sich dem englischen Feuer.
An Bord „Friedrichs des Großen", das Schiff war inzwischen in das Kampfgetümmel der vordersten Linie gezogen worden, wurde durch Rauch und Pulverdampf, durch Welkentürme und sinkende Schiffsriesen hindurch immer deutlicher der Gang der großen Schlacht erkannt. Die Meldungen überstürzten sich. 3n den Mikrophonen der Funkstationen knatterten die Rachrichten wie Ma- schinengewehrfeuer, die Meldungen kamen durch, daß die „Warespite“ zerschossen auf dem Meere treibe, daß „Lion" brenne, daß die „Lützow" nicht mehr feuere, die „Queen Mary" nicht mehr antworten, daß auf „Seydlih" zwei Geschützt türme ausgefallen seien. Vom Kommandoturm „Friedrichs des Großen" wurde beobachtet, wie eines der mächtigsten Schlachtschiffe der „Grand Fleet“, die „Invincible", die an dem Siege an den Falklandsinseln (Graf S p e e) hervorragen- den Anteil hatte, vom deutschen Geschühfeuer plötzlich unerhört scharf und genau erfaßt wurde. Der mächtige Stahlleib geriet ins Schwanken, alle Türme brannten. Die dunklen Wolken der Volltreffer wurden immer wieder sichtbar. Munitionslager krepierten und schleuderten die Panzerung^ Hunderte von Meter weit durch die Lust. Gellende Schreie übertönten den furchtbaren Gesang der Schlacht. Mächtige Rauchwolken und Flammen schlugen aus der „Invincible“. Und in wenigen Minuten 'neigte sie sich zur Seite und versank im Meer. Mit ihr mehr als tausend Menschen.
Hoch gingen die Wogen von der Stelle dieses gewaltigen Unterganges aus, sie rollten über das Meer hin und trugen die Kunde vom Tode eines der stolzesten englischen Schlachtschiffe bis zu den Küsten Dänemarks und Rorwegens hinüber.
(Fortsetzung folgt.)
wollen. Er erhielt für seine Erfindung 5 Monate Gefängnis.
Ein 20jähriger Schuhmacher aus Mühlheim am Main hatte bei einem Ausflug kommunistische Agitation getrieben und u. a. erklärt, in den Arbeitslagern würde lediglich Kanonenfutter für einen demnächstigen Krieg mit Rußland großgezogen und außerdem bekämen die Lagerinsassen, die Den ganzen Tag exerzieren müßten, nicht satt zu essen. Er erhielt eine Gefängnisstrafe von 7 Monaten. Sämtliche Strafen sind rechtskräftig.
Rundfunkprogramm.
Mittwoch, 3. Mai.
7.15: Frühkonzert auf Schallplatten. 10.10 bis 10.40: Schulfunk. Eine Kreisaeschichte und wie sie gemacht wird. Von Lore von Recklinghausen. 12.00: Mittagskonzert des Rundfunk - Orchesters. 15.20: Stunde der Jugend. 16.45: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.00: „Bailila", Vortrag von Dr. Lic. Dr. Hans Hartmann. 18.25: Zeitfunk. 19.00: Stunde der Nation. Die Schwäbische Alp. Die Heimat der Hohenstaufen und Hohenzollern. 20.00: Reformation in Frankfurt. Hörfolge von Hans Heirn- pel. 20.45: Zehn Minuten Deutscher Almanache 21.00: Brahms-Konzert. 22.45: Nachtkonzert.
Donnerstag, 4. Mai.
7.15: Frühkonzert erwerbsloser Berufsmusiker« 10.10 bis 10.50: Schulfunk: „Deutsche Mainacht"« 12.00: Mittagskonzert I. 13.30: Mittaaskonzert II. 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskon- I zert des Rundfunkorchesters. 18.00: Zeitfragen. 18.25; I Stunde des Buches. 19.00: Stunde der Nation. Der Harz. Deutsches Land und deutsche Menschen in vier Sendungen. 20.00: Konzert des Rundfunkorchesters« Symphonie Nr. 92 von Josef Haydn. 20.30: Aus Finnland: Europäisches Konzert. Werke von Jean Sibelius. 22.10: Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft.
Die größte Seeschlacht der Weltgeschichte.
Die Schlacht von Skagen und Hornsriff.
Nach Teilnehmerberichien zusammengesiellt von Walter Falkenau.
Urteile
des Darmstädter Sondergerichts.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Hohe Der zulegt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
Frantsuri a. M.
Berlin
Schluß« für»
Schluß!. Abend« börse
Schluß» lurs
Schluß!. Mittag, börse
Datum
28.4.
29.4.
28-4.
29.4.
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1921
85
85
85
85,25
6% efjem.7% Di. Retchsanl. v. 1929
97,4
97,4
97
96,9
6%% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutjche Anl..Wlös.«Schuid mit
82,5
81
81,13
80,5
Ausloi.-Nechten ............
73,25
72,5
73
72,8
Desgl. ohne Ausios..Rechte......
6% ehern. 8% Hei,'. Volksstaat 1929
13,75
13,8
13,55
13,85
(rückzahlb. 102%) ............
Oberheisen Provinz.Anleihe mit
84
83,75
83,5
83,5
Auölos.-Nechten .............
Deutsche Komm. Sammelab l.An. leihe Seriel mit Auslos.-Rechten 6% ehern. 8% Franks. Hyv.-Baui
—
69
-
-
67,5
69,25
66,25
68,75
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Banl
87
88,5
—
—
Goldpse. 16 unkündbar 613 1936 5y2% ehem. 4%% Franks. Hyp.-
Bank»LI<nu-Psandbriese .....
t>Vi% ehem. 4'/z% Rheinische
—
88,25
—
—
89,25
88,75
-
—
Hyp.-Bank-Liqu.^oldpfe.....
6% ehem. 8% Pr. Landespfand
69
88,4
-
—
briesanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Lmidespsant»
briefanktalt. Pfandbriefe R. 10
88,5
88,5
88,5
88,5
88,5
83
4% Oeslerrelchtsche Kolvrenre....
♦
—-
14,65
14.5
*>20% Oesierreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......
—
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
—
—
—
—
*'/*% desgl. von 1913..........
_
_
5% abgest. Goldmexikaner von 99
7,9
7,75
8,13
8
4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleche
5,75
6
5,75
5,95
Serie l.............
4% desgl. Serie II.............
5,75
5,75
6
5,9
5,75
5,8
5,95
5,95
6% Rumän. veretnh. Rente v. 1903
5,5
5,5
5,25
5,05
4%%Rumän.vereinh.Renlev.l913
9,8
9,75
4% Rumänische veretnh. Rente ..
4,6
4,65
4,6
4,55
B%% «eatoKu...............
27,65
27,75
27,9
28
Frank,url 0.1’1.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abend« börse
Schluß« kurs
Schluß!. Mittag« börse
Datum
28.4.
29.4.
28.4.
29-4.
Hamburg.Amerika-Pakel ..... <
Hamburg-Südam. Dampfschtsf.
Hansa Tampsschiff...........
Norddeutscher Lloyd .........
A Ä. für Verkehrswesen Akt. .. 0
BerlinerHandelsgesellschast.... 4
Commerz, und Privat-Bank... 0
Deutsche Bank und Dtseont»
Gesellschaft................ o
Dresdner Bank..............o
Retchsbank ......... ....... i
A.E.G.......................
Elektr. LteferungSgesellschast... 5
Licht und Kraft ............. 6
Felten & Guilleaume ........o
Gesellschaft für Elektrische Unternehmungen ............... 4
Rheinische Elektrizität ........b
Echuckert & Co..............o
Siemens L Halske........ 9
Lahmeyer LEo..............10
20
20,4
51 96,25 52,5
67 61,25 136,5
28,5
93
108
74.25
97,5 95,4
109 166 133
78
120 71,75
109
120
69,75
78
47 209,25
19
19,25
52
97
52,5
67
61,85
137
29,25 93,5
108
74,65
100
97,25
113,5
169
132,25
80
122
72
110,75
124,5
70
80
30
48 211,75
19,4
38
33,5
19,9
50,25
135.75
28,65
92,75
107
74,5
97,25
96
109
165,5
132.5
78,25
119
71,4
108,5
78,75
174,25
120
68,75
78
28,75
83
46,9
209,13
94,9
20 39,5 32,5 20,5
54
52,5
67 61,25 136,9
29,9 94,5
107 74,9
99.4
97.25
112 169 132
79 120,75 73,25 110,75 81,75
126,5
69 79,65
30
85 47,9 211
96,5
Buderus .......... 0
Deutsche Erdöl ..............
Gelsenkirchener........ 0
varpener...................ö
Hoejch Eisen—Sölu-Neuessen.. 0
Ilse Bergbau ...............7
Ilse Bergbau Genüsse........7
Klöcknerwerke ...............0
Mannesmann-Röhreu........0
Mansfelder Bergbau.........0
Oberschics. KokSwerke.........0
Phönix Bergbau.............0
Rheinische Braunkohlen ......10
Rheinstahl....... v
94,5
96,5
Frankfurt 0.2)1.
Berlin
Schluß« kurs
Schluß!. Abend« börse
Echluß« furd
Schluß!. Mittag« börie
Datum
28.4.
29.4.
28-4.
29-4.
Bereinigte Stahlwerke....
... u
46,75
47,75
46,5
48
Olavi Minen ...........
... 0
19,5
19,4
19,13
19
Kaliwerke Aschersleben....
... 6
147,25
150
147,5
149
Kaliwerke Westeregeln ....
... 6
156
151
148
150,75
Kaliwerke Salzdetfur!) ...
... 8
206
209
206,75
210
3 ®. Farben-Jndustrie ...
... 7
146
148,5
145
148,75
Scheidcanstalt............
...10
174,75
176,25
Goldschmidt .............
... 0
61
60
60,25
58
Rütgerswerke............
... 0
53,75
54,4
53,75
54,9
Mctallgesellfchast..........
... 0
38,25
39
38
38,75
Philipp Holzmann........
... 0
57
57,75
56,5
58
Zementwerk Heidelberg ..
Cementwerk Karlstadt......
... 4
... 0
74.5
73
75
73
Wayß & Freytag .........
... 0
—
—
Schultheis Patzen Hofer....
... 0
-
138,25
135
ülku (Allgemeine Kunstseide)
... 0
34,5
34,5
35
35,25
Bemberg................
... 0
46
47,5
46,5
48
Zellstoft Waldhos .........
... 0
54,5
54
53,75
54,4
Zellstoff Aschaffenburg ....
... 0
'4,65
25
25
24
Dessmier Gas ............
... 7
—
116
116,9
Daimler Motoren.........
Deutsche Linoleum .......
... 0
33,75
34
34
34,65
... 0
45,5
49,5
45,75
49. S
Orenstein & Koppel .......
... 0
50
Leonhard Tietz...........
... 6
26
26
26
26,25
Tbade ...................
...12
148
150
148
153
Grktzner................
... 0
31,5
30,65
32
Mainkraftwerke Höchst a»M.
Süddeutscher Zucker ......
:::,*
73,75
170,5
170,5
m3
170,5
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
28. April
29.ApliI
Amtliche Notierung
Meld | »riet
Amtliche Notierung
Geld | Arie!
Helsingsors.
Wien.......
Prag.......
Budapest ... Sosia......
Holland .... Oslo.......
Kopenhagen. Stockholm... London.....
Buenos Aires Neuyork.... Brüssel.....
Italien.....
Paris.....
Schweiz... Spanten....
Danzig....
Japan.....
Rio de Ian. Jugoslawien Lissabon...
6,344 45,45 12,70
3,047
169,93 72,93 63,74 73,88 14,26 0,853
3,846 58,84 21,88 16,58 81,37
36,06 82,82 0,899 0,239 5,195
12,99
6,356 45,55
12,72
3,053
170,W
73,07
63,86
74,02
14,30 0,857
3,854
58,96 21,92
16,62
81,53
36,14 82,98
0,901 0,241
5,205
13,01
Vanknoten
6,314
45,45
12,70
3,047
169,48
72,88
63,64
73,63
14,24
0,853
3,736
58,79
21,86
16,56
81,37
36,01
82,67
0,889 •
0,239
5,195
12,99
6,326
45,55
12,72
0,053
169,82
73,02 | 63,76
73,77
14,28 0,857
3,744
58,91
21,90
16,60
81,53
36,09
82,83 0,891
0,241 5,205
13,01
Berlin, 29. AprU
Geld
Bries
Amerikanische Noten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Rote».................
Ungarische Noten................
3,69 58,63 63,27 14,20 16,52
169,11 21,79 72,70
2,46 73,45 81,19 35,88
3,71 58,87 63,53 14,26 16,58
169,79 21,87 73,00
2,48 73,75 81,51 36,02
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