Ausgabe 
2.5.1933 Erstes Blatt
 
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Aus -er Provinziachauptstadt

Schulbücher

für sämtliche Lehranstalten

92 17

2943 D

S&F-KAFFEE

PREISABSCHLAG!

Lang-Göns, den 2. Mai 1933.

auf dem Neuen Friedhof statt

2947 D

017M

Neue Preise:

Pfd,

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Zahlung:

Straße 42:

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HMIE

gegründet 1878

295) A

n in allen Stadtteilen

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Mittwoch, den 3. Mai 1933, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich dahier, Aeuenweg 28, ^um Löwen", zwangsweise gegen Bar-

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S & F-Kaffee reinschmeckend

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kräftig und ausgiebig.. .Pfd.

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besonders ausgiebig... .Pfd.

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ein fein. Qualitätskaffee, Pfd.

S 4F-Jublläums-Mlschung hochfeine Mischung .... Pfd.

H. Benner H.

Auktionator und Taxator.

)er Msfjalk, mar« n vor -er Halle aus, ieb sammelte sich die lie Menge nach dem Ansprache des

Nach kurzem schweren Leiden verschied gestern früh 7l/t Uhr unser lieber Vater, Großvater, Bruder und Onkel

Herr Gerhard Hemstege, Gastwirt

im Alter von 70 Jahren.

1 Klavier (schwarz), 1 Geige (Amatus), 1 Gitarre, 1 Schrank-Grammophon mit Platten, 1 Schlafzimmer (Eiche), 1 Sofa mit 6 Polsterstühlen (grün), 1 Sofa, 1 Spiegelschrank, 1 Herrenschreibtisch (Diplomat), 1 Schreibmaschine (Urania), 1 Nähmaschine, 1 Küche, 1 Gasherd mit Bratofen, 1 Kassenschrank (all), 1 Flur­garderobe, Tische, Stühle, Schränke, Porzellan, 1 Partie Bücher (neu), wie Brehm, Shakespeare, Freytag usw., 2 Betten, Regulator, Waschtische, Bil­der, elektrische Lampen und Bügeleisen, Obst, und Blumenständer.

Versteigerung bestimmt, ohne den 10-v. h.- Zvschlag.

ZAHNPASTA erhält die Zahne schön weiss ».gesund

Die trauernden Hinterbliebenen

Geschwister Hemstege.

Gießen, Duisburg, Beyeil, Frankfurt a. M., 1. Mai 1933.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 4. Mai. nachm. 2 Uhr,

Pfeiffersche Univ.-Buchhandlung

Walltorstraße 21

Solide Arbeit?

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Anordnungen treten Elsoffer Zuwiderhandlungen ro-echtsanwalt

.f die nachstehend abgedr

Strafgesetzes oom 13. Juli

>^i dieser Gelegenheit mach betreten von Pflanzgar

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Gerichtsvollzieher in Gießen Wiesecker Weg 16 Telephon 3383

Wirksame erbe-Drucksachen bei Brühl, SchulstraBe 7

Achtung!

wegzugsholber versteigere ich Mittwoch, den 3. Mai, von 2 Uhr ob, Rodheimer

igner:

Dslksgmossen, ge« ichloeiße ihres An- ms arbeiten. Dir bah wirDational- Iollsgemein/chast r gesagt haben: vUsgenvssen x wollen ein .1! schmieden. Zeitpunkt, an dem eich und Toll Me Arbeiter er* Kamps MN den .orte geloescn sind, villt sind, neocn at den echten s zu stellen und Die n die Aolksgemcm- Lolkskanzler Mols ionalsozialisten Imd :ot und Elend gc« reue gehalten^D>r chcn Tolle und dem

Dann ist die Ge hei Deutsche semen -beit bekommt- D> [eil unseres Mter r gemeinsam h«aa Alands > Wand 6er * 05it wollen der

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GarrtenmoveS befonb. Friedbofo-Bänke, -Sessel, (Kicszkannen, ftrniw'tnnber usw. sowie beransnebmb., vattWäsche- imia üfrthlc, ver Stück NM 5. u. 6 Edgar Borrmann, Gießen.

lich erhalten noch die Sozialrentner, ihre Ehe­frauen und unterhaltSberechtigten minderjährigen Kinder den FettverbilUgungsschein. Sozialrentner im Sinne des Erlasses sind dabei alle Empfänger von Renten der Unfall-, der Invaliden-, der Angestellten» und der Knappschaftlichen Pen- sionsversicherung.

Auf den Rcichsvcrbilligungsschein können be­zogen werden Butter, Käse, Schmalz, Rohfett, Speck, Talg, Speiseöl, Margarine, Kunstspeisefett und gehärtetes Psanzen- oder Tierfett. Jeder Berechtigte kann auf den Reichsverbilligungs- schein in jedem Kalendermonat zwei Pfund verbilligtes Speisefett be­ziehen. Die Verbilligung beträgt je Pfund 25 Pf.

Die Verkaufsstellen leiten die Abschnitte den Finanzkassen zu, die die Abschnitte einlösen und sie insbesondere auf Reichssteuern anrechnen, falls solche fällig oder rückständig sind. Die An­rechnung auf Reichssteuern erfolgt nicht, wenn ein Antrag auf Dareinlösung gestellt wird.

Die erste Tranche enthält sechs Gutscheine für die Zeit vom 10. Mai bis 31.3uli d. 3. Eine Verlängerung der Derbilligungsaktion ist wahr­scheinlich.

Gictzencr Wochcnmarktpreisc.

e Gießen, 2. Mai. Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Süßrahmbutter 120 Pf. Landbutter 120, Kochbutter 100, Matte 20 bis 25, Weißkraut 10 bis 15, Rotkraut 15 bis 20, Rüben (gelbe) 10 bis 15, (rote) 10, Spinat 15, Spargel 50 bis 75, Unterkohlrabi 6 bis 8, Feldsalat EO bis 100, Tomaten 50, Rhabarber 15, Zwiebeln 10 bis 15, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Meerrettich 30 bis 50, Obstmus 40 bis 45, Aepfel 25 bis 35, Dörrobst 35 bis 40, Kartoffeln 3 (pro Zentner 2,50 Mark), jg. Hähne 70 bis 90, Suppenhühner 70 bis 80 Pf. pro Pfund; Tauben 40 bis 60, Eier (inl.) 8, Dlumenkohl 30 bis 60. Salatgurken 50 bis 60, Salat 15 bis 25, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 30, Käse 5 bis 10 Pf. pro Stück; Radieschen 10 bis 12, Rettich (neue) 15 b s 25 Ps. pro Bund.

Statt Karten

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserm schweren Verluste sagen wir allen unsem herzlichsten Dank.

Wilhelmine Klöß und Kinder.

Wen flehnri. wäö iilunnT 9Ut wer recht

^nenoborbnungen 7'"Wich5,2 meorntenförper. Wogen der

N der Schmied, °r|chgruppierungen «en usw. Touj, ' gendeine Truppe |m so wolle man Eindrücke und dcr le?teLn sestzuhaltm, bewertet ist ,« ge hat sich in Qn. ew Teil bemüist, > beiju/ragen, und mann volle Sner-

^es Festzuges zeigte Flugzeugen eichwnderlliige und gen, die mit Recht I und mit Anetten» vtraßen standen die n Teile in dichten auspiel dieses einzig, ch vielen Tausenden die aus ihrer Ve- namentlich begrüßte oielsach mit lauten

tischen und französischen Kurse. 1. Reichskurz- schriftgesellschaft, Pestalozzischule, 19 Uhr, Beginn des Anfänger-Lehrgangs. Lichtspielhaus, Bahnhof­straße:Blutendes Deutschland".

Oie Zett Nachsteuer.

Das Hauptzollamt Gieß en schreibt uns: Die Fettsteuer tritt am 1. Mai 1933 in Kraft. Der Nach st euer sind die nachstehend bezeichneten Fette unterworfen: Margarine, Kunstspeisefett, Speiseöl, auch gehärtet, Pflanzenfette und gehärteter Tran. Zur Anmeldung der am Schlüße des Mo­nats AprU 1933 vorhandenen Bestände sind ver- pslichtet: Alle Händler mit vorgenannten Fellen, einschließlich der Großhändler, ferner Personen, die Fette zur gewerblichen Herstellung oder zur gewerb­lichen Zubereitung von Lebens- oder Genußmitteln verwenden (z. B. Bäckereien, Hotels, Gastwirtschaf­ten). Beträgt der zu Beginn des Monats Mai 1933 vorhandene Vorrat an vorgenannten Fetten zusam­men nicht mehr als einen Zentner, so wird die Nachsteuer nicht erhoben. Die Nachsteuer beträgt 0,50 Mark für 1 Kilogramm. Die Nachsteueranmel­dung ist bis zum 10. Mai bei der zuständigen Zoll- stelle einzureichen.

Besonders wird noch darauf hingewiesen, daß, wer Fette Herstellen will, dies eine Woche vor Er­öffnung des Betriebs der Zollstelle schriftlich amu- zeigen hat. Die gleiche Bestimmung trifft auch für Großhändler zu. Inhaber von am 1. Mai 1933 be­reits bestehenden Herstellungs- und Großhandels­betrieben haben die erforderliche Anmeldung der zuständigen Zollstelle bis zum 15. Mai 1933 unter Angabe der genauen Firmenbezeichnung, des Ortes des Betriebes, sowie der Art der hergestellten Fette einzureichen.

Dom 10. Mai ab IetlverbilligungS- scheine.

DDZ. 3n den nächsten Tagen wird ein Rund- erlaß des Reichsarbeitsministeriums über die Ausgabe des Fettgeldes, das zum Aus­gleich für die durch die Fettsteuer bewirkte Preis­erhöhung ausgegeben wird, an die zuständigen Behörden hinausgehen. 3nsgesamt werden dem Reich aus der Fettsteuer rund 200 Millionen Mark für diese Derbilligungsmaßnahme zur Ver­fügung stehen. Die Ausgabe des Fettgeldes soll so beschleunigt werden, daß es er st malig am 10. Mai in Zahlung gegeben werden kann.

Folgende Personengruppen sollen den Ver­billigungsschein für Fette bekommen: Haupt­unterstützungsempfänger und Zuschlagsempfänger der Arbeitslosenversicherung und Krisenfürsorge, Empfänger von Kurzarbeiterunterstützung, ferner die von der öffentlichen Fürsorge laufend als Hauptunterstützungs- und Zuschlagsempfänger in offener Fürsorge unterstützten Personen, weiter die Empfänger von Zufahrente nach dem Reichs­versorgungsgesetz und ihre Zuschlagsempfänger, sowie die Empfänger von Elternbeihilfe. Sofern es sich bei den Zusahrentenempfängern um De- schädigte handelt, ist die Ehefrau mit als Zu­schlagsempfänger zu zählen. Den Zufahrenten­empfängern nach dem Reichsversorgungsgeseh ste­hen Empfänger von Zusahrente gleich, denen andere Reichsgesehe soziale Fürsorge im Sinne des Reichsversorgungsgesehes zubilligen. Schließ-

2. Mai, um 19 Uhr, in der Pestalozzischule, Werner» Wall 18, für Damen und Herren wieder einen neuen Anfängerlehrgang in der Einheitskurzschrift. Gleich­zeitig beginnen neue Kurse für die weitere Ausbil­dung. Sämtliche Kurse werden von besten Fachkräf­ten geleitet. Näheres siehe die Anzeige vom Samstag.)

Landkreis (tzicken.

£ Wiefeck, 27. April. Die Bautätigkeit in unserer Gemeinde, die im vergangenen Jahre fehr spät einsetzte, hat in diesem Jahr bereits vor Wochen begonnen. Außer der Fertigstellung von sechs Wohnhäusern, bei denen der Rohbau noch im Herbst vergangenen Jahres hingestellt wurde, sind bereits weitere fünf Wohnhäuser in Angriff genommen. Die einheimischen Handwerker haben hierdurch etwas Beschäftigung gesunden. Bon der Gemeinde ist der weitere Ausbau der Kanalisation vorgesehen. Dabei dürste auch eine größere Anzahl Erwerbslose für einige Zeit Beschäftigung finden.

Frankfurter Lchlachtvießmarkt.

Frankfurt a. M., 2. Mai. Austrieb: 1655 Rin­der (455 Ochsen, 124 Bullen, 550 Kühe, 474 Färsen), 508 Kälber, 32 Schafe 3624 Schweine. Es wurden notiert: Rinder: Ochsen: vollsteischige, ausge- mäftete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 28 bis 31 Mark (ältere) 24 bis 27, sonstige vollsteischige (jun gere 20 bis 23, Bullen: jüngere, vollsteischige, höch­sten Schlachtwerts 26 bis 30, sonstige vollsteischige oder ausgemästete 22 bis 25; Kühe: jüngere, voll- fleischige, höchsten Schlachtwerts 24 bis 26, sonstige vollsteischige oder ausgemästete 20 bis 23, fleischige 16 bis 19 gering genährte 12 bis 15; Färsen (Kal­binnen, Jungrinder): Dollflei|d)ige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 28 bis 31, vollsteischige 25 bis 27, fleischige 22 bis 24. fi ä I b e r : beste Mast- und Saugkälber 42 bis 45, mittlere Mast- und Saug­kälber 37 bis 41, geringe Kälber 30 bis 36. Schweine: vollsteischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 35 bis 38. von etwa 200 bis 240 Pfund 35 bis 38,50, von etwa 160 bis 200 Pfund 34 bis 38, fleischige Schweine von etwa 120 bis 16 Pfund 32 bis 35 Mark. Marktverlauf: Rinder sehr gedrückt, Uederstand, Kälber und Schafe ruhig, geräumt, Schweine ruhig, nahezu ausverkauft.

Wcl.crvorauSsagc.

Flacher hoher Druck erstreckt sich über Zentral­europa und bedingt in Verbindung mit der Nord- eite des Biskayatiefs Zufuhr kontinentaler Lust. In- olgedessen wird das schöne Frühlingswetter zunächst ortdauern und die Temperaturen werden noch höhere Werte erreichen.

Vorhersage für Mittwoch: teils be­wölkt, teils aufheiternd, weitere Temperaturzu­nahme, trocken.

Vorhersage für Donnerstag: Fort­dauer des Witterungscharakters, doch aufkommende lokale Gewitterneigungen.

Lufttemperaturan am 1. Mai. mittags: 17,2 Grad Celsius, abend 12,2 Grad; am 2. Mai mor­gens 9.9 Grad. Maximum 17,6 Grad, Minimum 8 Grad. Sonnenscheindauer 5'/, Stunden. Erd- temperaturen in zehn Zentimeter Tiefe am 2. Mai abends 16,8 Grad; am 3. Mai morgens 11,8 Grad Celsius.

Blutendes Deutschland."

Lichtspielhaus.

Wir hoben auf diesen Film bereits vor einiger Zeit, anläßlich seines ersten Erscheinens in Gießen, ausführlich hingewiesen. Gestern, am Tage der na­tionalen Arbeit, brachte das L i ch t s p i e l h a u s die vollständige und ungekürzte Fassung des Werkes, dos, dem deutschen Volke gewidmet und von Johan- ncs Häußler inszeniert, im Sonderverleih der Terra erschienen ist. Der Film gliedert sich in drei Teile; der erste ist überschriebenAus großer Zeit" und jetzt ein mit Szenen aus der Geburtsstunde des Deutschen Reiches im Jahre 1871. Von der Schlacht bei Sedan führen die Bilder in schneller Folge zur Zeit kurz vor Ausbruch des Krieges und zum Weltkriege selbst, aus dem eine ganze Anzahl dramatischer Kampfszenen von der Front im Westen wiedergegeben werden. Der zweite Teil heißtDer Verrat am Vaterlande" und schildert in raschem Wechsel und packenden Aufnahmen den Zusammen­bruch der Nation in den Novembertagen pes Jahres 1918, die Spartakuskämpfe in Berlin, die Auswir­kungen des Versailler Vertrages und den Leidens­weg des deutschen Volkes durch Hunger, Not und Arbeitslosigkeit inmitten einer von Waffen starren­den Welt. Die Szenen vom polnischen Raubzug in Oberschlesien und Dem Einbruch der französischen Be- fafoungsarmee ins Ruhrgebiet gipfeln in den doku­mentarischen Bildern von der Erschießung Schlage- ters in der Golzheimer Heide, die auf Grund authen­tischer französischer Aufnahmen roiebergegeben sind. Diese Szenen waren in der früher hier gezeigten Fassung des FilmsBlutendes Deutschland" nicht enthalten; dagegen sind die Bilder des dritten und letzten großen Abschnittes unten der Ueberschrist Deutschland erwacht" hier zum großen Teil bereits bei der Erstausführung gebracht worden. Hier wird in eindrucksvollen Bildern die immer weitere Volks- kreise ersassende nationale Bewegung der letzten Jahre geschildert. Die Bilder von der Beisetzung Horst Wessels nehmen einen besonders breiten Raum ein. Von starkem Interesse sind ferner die Bild­berichte von der Harzburger Tagung und vom großen Berliner Stahlhelmtag. Programmatisch im Mit­telpunkt dieser Szenengruppen stehen die Anspra­chen des Reichsministers Dr. Goebbels und des Reichskanzlers Adolf Hitler. Die Aufnahmen vom entscheidenden Tage, an dem die neue nationale Re­gierung ans Ruder kam, vom 30. Januar 1933 bil­den den wuchtigen Ausklang des Films, der für ein Deutschland der nationalen Freiheit und der sozialen Gerechtigkeit mit nachdrücklicher propagandistischer Stoßkraft sich einsetzt. Die gestrige erste 2Iuf- sührung war zwar aus naheliegenden Gründen nur schwach besucht; doch wird der Film schon heute und in den nächsten Tagen seine starke An- ziehungskraft nicht verfehlen. Aus dem Beipro­gramm seien zwei interessante Kulturfilme, die neue Ufa-Wochenschau und der Vorspann für einen dem­nächst im Lichtspielhaus erscheinenden Kriminalfilm hervorgehoben.

Bornotizen.

TageskalenderfürDienstag: Stadt- theater, 20 bis nach 22.30 Uhr,Lifelott". Ober- hessischer Kunstverein, Turmhaus am Drandplatz, 15 bis 17 Uhr, große Frühjahrs-Ausstellung. Volks- Hochschule, 20.15 Uhr, Universität, Beginn der eng-

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Meinem toalbrdefmdet sich wieder b-ueranzünden a . n a

iris von 20 Mete^fg jg g Q inden gilt besonders" v r

** Beim Sturz mit dem Fahrrad schwer verletzt. Die vierzehnjährige Schülerin Marianne Asche von der freien Schule Burg Nordeck kam mit dem Fahrrad so unglücklich zu Fall, daß sie mit einer schweren Kopfverletzung in die Chirurgische Klinik eingeliefert werden mußte.

** 21 u t o u n f a 11. Am Samstagnachmittag er­eignete sich auf der Marburger Straße in der Nähe der Karlsruh ein A u t o u n f a 11, der leicht ernste Folgen hätte haben können. Ein Personenwagen aus Kassel wollte einen Radfahrer aus Marburg überholen. Durch das kräftige Bremsen und die nasse Straße überschlug sich der Wagen und tarn vor einen Baum zu liegen. Wie durch ein Wunder kam der Radfahrer, der zur Seite geschleu­dert wurde, mit dem Schrecken davon. Das Fahr­rad sowie das Auto wurden leicht beschädigt.

** Lernt Kurzschrift! Die Kurzschrift zum eigenen Gebrauch ist auch später ein notwendiges Rüstzeug bei der Vorbildung für jeden Beruf. Dies gilt für den Studierenden, wie auch für den Kauf­mann und den Techniker. Der Richter oder Rechts­anwalt braucht die Kurzschrift ebenso wie jeder Sc- amte, von dem die Beherrschung der Einheitskurz, schrift bei allen Behörden jetzt verlangt wird. Der stenographierende Schüler ist anderen überlegen. Der Stenograph schreibt fünfmal schneller als der gewöhnliche Schreiber. Die I. Reichskurzschrift-Gesell- schäft Gießen eröffnet am heutigen Dienstag, dem

1. Büfetts, Kredenzen, Schreibtische, Sofas, Schreibmaschinen Bücherschränke, Kas- senschränke, 2 Schäfte-Steppmaschlnen, 1 Ausputzmaschine, Nähmaschinen, 1 Dro­genschrank, 1 Kamera, 6 Bohner, Weiß­binderbürsten, Schwämme, 1 Schwamm- schrank, Anstreichpinsel, Warenjchränke, Ladentheken, 300 Bände Sammlung Göschen, 200 Nummern Reclam, 1 Klin- germappe, 4 Bände Springer, 2 Rohr­sessel, 2 Bettdeckenbezüge, 4 Kopfkissen- bezüge, 1 Bettuch, Tischdecken, Aschen­becher, Tassen, Brotkörbe, Kotter, Kosser, Damenunterröcke, Tee- und Kaffeeser­vice, Kaffeemaschinen, Vasen, Büsten und Figuren, Eisenbahnen, Standuhren, Puppen, 70 Mistbeetfenster, 1 Personen­wagen (Wanderer).

2. Bestimmt: Holz pfeifen, Mutze, Parfüm, Seife.

Mein herzensguter Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel

Karl Nolte

ist heute abend, kurz nach Vollendung seines 82. Lebensjahres, sanft entschlafen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen;

Elise Nolte, geb. Schmidt

Gießen (Weserstraße 25), den 29. April 1933.

Beerdigung: Mittwoch, den 3. Mal, 3 Uhr nachmittags, auf dem Neuen Friedhof.

WetteraoerSaalkahoflel Industrie und Acker- legen Mk. 2.35 ver Ztr., Edeltraut Mk. 2.50 v. Ztr., Cool* Gelbe und Böhms aUerf.(9elbeDit.2.75, Siegerin Mk. 2., Industrie -Sveife« kart. Mk.2.v.Ztr.- vers. in eimvandfr. Sortierung m. Sack ab Station (Scbtell IWett.), geg. Nachn. Ludwig Erb tinD in EchzeU (Wetteraa).

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I.A.d.C.: Karlfried Schott (X)X, F.M.

Unterfertigte betrauert tief das Ableben ihres

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Dr. iur. Karl Fuhr

Oberamtsrichter a. D.

ree. W. S. 80.

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