Ausgabe 
2.3.1933 Erstes Blatt
 
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Mannschaften und besuchte dabet die Dörfer des Streitbach- und des Gilgbachtales. Schon morgens um 10 il^r trafen SA.-Leute, etwa 60 bis 80 an der Zahl, Don Laubach her in Wohn­feld ein, nachdem sie am Abend vorher in Lar­denbach an einem Deutschen Abend teilnahmen. Herr Becker, Mainz, hielt in den Ortschaften Ansprachen. Die Dörfer Sellnrod, Wohnfeld, Dodenhausen und Höckersdorf konnten besucht werden. Das gemeinsame Mittagessen nahmen die Braunhemden in Groh-Eichen ein. Bon da aus ging die Fahrt nach Grünbcrg, wo die SA.-Leute an einem großen Aufmarsch teilnahmen. Der Sturm Schotten unternahm ebenfalls einen Werbemarsch über Feldkrücken, Kölzenhain, Do­denhausen, Wohnfeld, Altenhain und zurück nach Schotten.

Wirtschaft.

Berlin lebhafter und befestigt.

Berlin, 2. März.. (WTB. Funkspruch.) Die Unternehmungslust hat infolge der durch die Maßnahmen der Regierung eingetretene Beruhi­gung eine Belebung erfahren. Publikum und Spe­kulation beteiligten sich etwas stärker am Geschäft, zumal auch Aeuhork ziemlich fest geschlossen hatte. Die Anfangsnotierungen lagen fast durchweg bis zu 1,50 Prozent höher: verschiedentlich bestand Interesse für Prämien. Besonders Montane waren etwas lebhafter gefragt, da sie im letzten Bericht des Institutes für Konjunkturforschung besonders hervorgehoben worden waren. Stärker gesteigert eröffneten Gelsenkirchen. Mansfelder, Rheinische Braunkohlen, Kalipapiere, Elektrisch Licht & Kraft, Textilwerte, BMW., Aschaffen­burg Zellstoff und Siemens, bei denen der Divi- dendenaoschlag zu berücksichtigen ist. Diesen Ge­winnen bis zu 2,50 Prozent standen nur ganz vereinzelt Rückgänge bis zu 1 Prozent gegen­über. 3m Berlaufe bewirkte der verhältnismäßig recht gute Llltimoausweis der Reichsbank, an dem besonders die ausgeglichene Gold- und Devisen­bilanz auffiel, daß sich allgemein neue Besse­rungen bis zu etwa 1 Prozent, bei Spezial­werten bis zu 2,50 Prozent ergaben. Das Geschäft blieb etwas lebhafter als an den Bortagen, war aber im Verhältnis zu den erzielten Besserungen nicht besonders groß. Farben überschritten wie­der die 110 Prozent-Grenze und gingen gegen 13 Ahr mit 110,65 Prozent um. Auch für Mon­tane bestand anhaltendes Kaufinteresse, während

Kaliaktlen hauptsächlich infolge der Enge dieses Marktes stärker anzogen.

Deutsche Anleihen lagen fester, Altbefitz zogen bis auf 69,39 Prozent an, während Restbesitz nur gut behauptet blieben. Re.chLschuldbuchfor- derungen gewannen bis zu 0,50 Prozent. Bon variablen Industrieobligationen waren Bereinigt« Stahlbonds fast 1 Prozent höher. Reichsbahn­vorzugsaktien erreichten einen Stand von 95 Prozent. Die übrigen Rentenmärkte lagen verhältnismäßig ruhig und hatten kaum größere Veränderungen aufzuweisen. Bon Ausländern waren Bosnier 0,39 Prozent schwächer, Lissa­bonner Stadtanleihe 0,50 Prozent fester.

Am Geldmarkt hat sich auch heute in­folge der Lombardrückzahlungen noch keine Ent­spannung durchsetzen können. Tagesaeld stellte sich an der unteren Grenze auf 5 bis 7, zum Teil auf 4,91 Prozent. Privatdiskonten waren eher etwas gefragt, doch lag auch noch kleines Angebot vor. Re.chswechsel per 2. Juni und Reichsschahanweisungen per 16. Oktober wurden eher etwas gesucht.

Frankfurt still, aber befestigt.

Frankfurt, 2. März. (WTB. Drahtmeldung.) Die unsichere Stimmung der letzten Tage wurde heute durch die weitere Erholung der Auslands­börsen ziemlich behoben,"allerdings machte sich im Hinblick auf die bevorstehende Wahl noch größere Zurückhaltung bemerkbar. Trotzdem war die Stim­mung recht zuversichtlich und die Tendenz weiter leicht befestigt. Die ersten Notierungen zeigten zwar Erhöhungen von etwa 0,50 bis 1 o. $)., das Ge­schäft hielt sich aber zunächst infolge des Orderman­gels in engen Grenzen. Nach den ersten Notierungen setzten sich für Svezialwerte einige Besserungen durch und das Geschäft war auf einigen Markige- bieten ziemlich lebhaft, da einige Orders eingetrof- fen waren. Die Kulisse ging etwas aus chrer Re­serve heraus und betätigte sich stärker am Geschäft. Im Mittelpunkt des Interesses standen IG.; sie er­öffneten mit 109,40 v. H. zunächst 0,50 o. H. höher und waren dann bis auf 110,25 v. H. gesteigert. Der heutige Ultimoausweis der Reichsbank, der zwar eine Anspannung zeigte, machte keinen Eindruck. Relativ lebhaft wurden auch einige Montanwerte umgesetzt, besonders Gelsenkirchen mit plus 2,25 o. H. und Rheinstahl mit plus 1,25 v. H. Buderus, Phö­nix und Stahlverein zogen je 1 v. H. an. Am Elek­tromarkt lagen besonders die internationalen Werte auf Grund der erholten Auslandsbörsen fest, so z. B. Licht und Kraft mit plus 2 v. H. und Ges- fürel mit plus 1,50 o. H. Schuckert zogen 1 v. H. an

und Siemens gewannen unter Berücksichtigung des Dioidendenabfchlages auf 6,3 v. H. 2 v. H. Die ge­stern stark gedrückten Aschaffenburger Zellstoff-Ak­tien konnten sich um 0,75 v. H. aus 21,75 v. H. er- holen. Am Kunstseidenmarkt erhöhten fick Bemberg 2,50 v. H. und Aku um 1 v. H. Schiffahrtspapiere waren bis zu 0.25 v. H. fester, während Zement Heidelberg 0,50 v. H. nachgaben und Scheideanstalt behauptet blieben.

Der Rentenmarkt lag sehr ruhig bei unver­änderten Kursen. Offenbar hat die stärkere Erho­lung der Geldsähe in Reuyork als Folge der Bank­schwierigkeiten einen Einfluß darauf genommen, daß man die gehegten Dinkontsenkungshoffnungen der Reichsbank etwas zurückstellte. Alt- und Reu- besih sowie späte Deichsschuldbuchforderungen la­gen vollkommen unverändert. Stahlvereinbonds eröffneten 0,25 Prozent höher. Goldpfandbriese blieben teils > )erändert, teils zogen sie von 0,25 bis 0,50 Prozent an, ebenso waren Liqui­dationspfandbriefe etwas freundlicher. Kommu­nalobligationen lagen unverändert.

Der Berlauf lag zwar sehr ruhig, die erhöhten Kurse blieben aber gut behauptet. Ver­einzelt ergaben sich noch Erhöhungen. So lagen IG. 0,50 Prozent und Bemberg 1 Prozent fester. Don anfangs noch nicht notierten Papieren kamen Reichsbank 0,65 Prozent, Deutsche Erdöl 1,38 und Lahmeyer 1,75 Prozent höher zur Rotiz, wogegen Dekula 0,50 Prozent nachgaben. Tages­geld blieb mit 4,50 Prozent unverändert. Die Lage war jedoch weiter erleichtert.

^rnnffurtc**

Frankfurt a. M., 2. März. Auftrieb: 90 Rin­der, 864 Kälber, 211 Schafe, 508 Schweine. Es notierten: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 36 bis 40, mittlere Mast- und Saugkälber 30 bis 35, geringe Kälber 25 bis 29 Mark: Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel 25 bis 28, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 21 bis 24 Mark: Schweine: vollfleischige Schweine von ca. 200 bis 240 Pfd. Lebendgewicht 36 bis 40, von ca. 160 bis 200 Pfd. Lebendgewicht 35 bis 39 Mark. Marktoerlauf: Kälber mittelmäßig, Schäfe rege, ausverkauft, Schweine langsam, Ueberstand.

Kirche und Schule.

Lanvkrcs Gicftrn.

:/:Beuern, 1. März. Am Sonntag fand hier eine Kirchenvisitation durch den Su­perintendenten Oberkirchenrat D. Wagner- Giehen statt. Während im Hauptgottssdienst der

Evangelische Kirchengesangvere n unter Leitung des Dirigenten S ch o m b e r (Deuern> mitwirkt«, brachten im Rachmittagsgottesdienst für di« Ju­gend die Schüler der Oberklasse zwei Chöre zum Vortrag.

Wcttervo raussatte.

Infolge allgemeinen Luftdruckfalls hat sich die Borderlelte der britischen Störung weiter auf das Festland vorgearbeitet und den hohen Druck etwas zurückgedrängt. Während in Ostdeutschland heute morgen noch ziemlich starke' Frosttemperaturen ge­messen wurden, lagen in Westdeutschland und auch bei uns die Werte bereits über Null. Die in der Höhe vorgedrungene Ozeanluft hat gleichfalls eine Wolkendecke und auch etwas Niederschlag erzeugt. Wir verbleiben im Bereich der Grenzwetterlage, d. h. teils wird durch die Störung noch mehr mari­time Luft heranbefördert, wodurch eine Wolkendecke entsteht, teils wird sich der hohe Druck auswirken und kurzes Auflaren veranlassen. Die Temperaturen erfahren zwischen Tag und Nacht nicht mehr so starke Gegensätze wie seither, doch bleiben die Nächte noch nicht ganz frostfrei. Vereinzelt dürfte mit etwas Regen zu rechnen sein.

Aussichten für Freitag: Neblig und be­wölkt mit kurzem Aufklaren, Temperaturgegensätze zwischen Tag und Nacht mehr ausgeglichen, verein­zelt etwas Regen.

Aussichten für Samstag: Wolkig und aufklarend, Temperaturen nachts noch etwas unter Null.

Lufttemperaturen am 1. März: mittags 5,5 Grad Celsius abends 0,9 Grad: am 2. März: morgens 0,1 Grad. Maximum 6,4 Grad, Minimum3 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 1. März: abends 0,3 Grad: am 2. März: morgens0,3 Grad. Sonnenscheindauer 9 Stunden.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Freitag, den 3. März.

Kapelle des Alten Friedhofs. 18 Uhr: Pafsions. andacht: Pfr. Lenz. Petrnskapelle: 20: Passions­andacht: Pfarrassistent Knell.

Israelitische Gemeinden.

Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst iit der Synaaoge (Südanlage). Samstag, 4. März. Vor­abend 6 Uhr: morgens 9; abends 6.20 und 7 Uhr.

Israelitische Religionsgcsellschost. Sabbatfeier den 4. März. Freitag abend 5.45 Uhr ; Samstag vormit­tag 8.30; nachmittags 3.30; Sabbatausgang 7. Wochengottesdienst: morgens 7; abends 5.30 Uhr.

Nr. 2, einzureichen.

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Bekanntmachung.

Betr.: Einlösung der Reichsbezugsscheine zur Verbilligung von Lebensrnit­teln und Brennstoff.

Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß die Frist zur Einreichung der Reichs­bezugsscheinabschnitte für den Monat Fe­bruar 1933 am 9. März 1933 abläuft.

Alle örtlichen Derkaufsgeschäfte, die zur Entgegennahme der Reichsbezugsscheine berechtigt waren und diese noch nicht zur Einlösung gebracht haben, werden hiermit nochmals aufgefordert, die Bezugsschein­abschnitte unter Beifügung einer Rechnung in doppelter Ausfertigung alsbald bei dem Städtischen Wohlfahrtsamt, Gartenstraße

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Die Lieferung des Bedarfs an Fleisch­und Durstwaren, Backwaren, Butter und Milch für das Rj. 1933 evtl, auch für 1934, sowie des Bedarfs an sonstigen Verzeh­rungsgegenständen und an Reinigungs­material (Seife usw.) für die Zeit vom 1. April bis 30. Juni 1933 (Verlängerung des Vertrages von Vierteljahr zu Viertel­jahr bis zum 31. März 1934 ist nicht aus­geschlossen) soll für die Universitäts-Kli­niken in Gießen vergeben werden.

Die Lieferungsbedingungen für Verzeh- ruirgsgegenftände können an Werktagen von 15 vis 17 Uhr (außer Samstags) bei der Verwaltung der Universitäts-Kliniken, Klinikstraße 32, I. Stock, Zimmer 5/7, die­jenigen für Reinigungsartikel Zimmer 10 eingesehen, die Bedarfslisten gegen Er­stattung der Selbstkosten daselbst bezogen

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Im übrigen nehmen wir Bezug auf unsere Bekanntmachung vom 2. Januar 1933.

Verspätet eingereichte Abschnitte können nicht mehr beglichen werden.

Gießen, den 2. März 1933.

Bürgermeisterei Gießen. Wohlfahrtsamt.

_________I. V.: Dr, Ham m._________

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister, Abteilung B, wurde am 21. Februar 1933 bei der Firma Butlerhaus Rheingold, Gesellschaft mit be­schränkter Haftung in Gießen, folgendes eingetragen: Die Firma ist erloschen.

Gießen, den 28. Februar 1933.

Hessisches Amtsgericht. (1494V

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Angebote und Warenproben sind ge­trennt, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an die obige Verwal­tung bis Mittwoch, den 15. März 1933, 10 Uhr, einzureichen.

Eröffnung der Angebote für Verzeh- rungsgegenstände 10 Uhr, für Reinigungs- artikel 11 Uhr.

Zuschlagsfrist bis zum 23. März 1933.

Zwangsversteigerung 89^31

Am Donnerstag, dem 9. März 1933, vormittags 9 Uhr. wird im Amtsgerichts gedäude zu Gießen, Zimmer 107, das nach­stehende im Grundbucke von Gießen

1. der Jakob Happel Witwe, Luise geb. Herbert in Gießen zu %,

2. dem Hans Wilhelm Emil Happel in Gießen zu %

zugeschriebene Anwesen Große Mühlgasse Nr. 30 750D

Flur 1, Jlr. 980 = 183 qm hofreite

Flur 1, Nr. 986 = 583 qm hofreite, geschätzt zusammen 27 540 Reichsmark, ver­steigert.

Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt.

Gießen, den 30. Januar 1933.

3.21. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: Leo, Ortsgerichtsvorsteher.

4. an sonstigen Verzehrungsgegenständen (Del, Essig, Zucker, Kaffee, Reis, Erbsen, Linsen, Bohnen, Butter, Köse, Seefische usw.),

5. Reinigungsmaterialien (Seife, Seifen, pulver, Soda usw.)

im Verdingungswege vergeben werden.

Weiter werden an den Meistbietenden die in dieser Anstall anfallenden Küchen- abfälle veraeben. 1498V

Verschlossene Angebote und Gebote sind kostenfrei bis zum Eröffnungstermin

Freilag, den 17. März 1933 vormittags 11 Ayr auf der Geschäftsstelle der StaatsANwalt- fchaft, dahier, Altes Iustizgebäude, Erd» gesckoß, Zimmer Nr. 9, niederzulegen.

Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A zu dem Ministerialsrlaß vom 16. Juni 1893, das Verdingungswesen be­treffend, enthaltenen allgemeinen und den von dem Unterzeichneten aufgestellten be­sonderen Bedingungen, welche auf der Ge­schäftsstelle eingesehen und gegen Erstat­tung der Schreibgebühren bezogen werden können.

Für die Angebote dürfen nur vorge­schriebene Angebotsformulare, die gegen Kostenerstattung von unserer Geschäfts­stelle bezogen werden können, verwendet werden.

Gießen, den 27. Februar 1933.

Der Oberstaatsanwalt. ---» ,

Bekanntmachung.

Die Rechnung der Landjudenschaft der Provinz Oberhessen für das Rcchnungs- jahr 1931 und der Voranschlag für das Rechnungsjahr 1933 liegen acht Tage lang zur Einsicht der Beteiligten auf dem Bu­reau des unterzeichneten Landjudenschafts- Vorstehers in Gießsn, Bahnhofstraße 761, offen. 1497V

Rur während der Offenlegungsfrist ton­nen Einwendungen gegen die Richtigkeit der Rechnung und den Inhalt des Vor­anschlags erhoben werden. Die Eimpen- dungen sind schriftlich einzureichen und zu begründen.

Gießen, den 1. März 1933.

Der Vorsteher der Landjudenschaft der Provinz Oberhessen.

Rothenberger.

Beim Waschen,^